Der Landal GreenParks De Bloemert liegt im Norden der niederländischen Provinz Drenthe, direkt am Westufer des Zuidlaardermeer auf dem Gemeindegebiet von Midlaren und Tynaarlo, eingebettet zwischen den sanften Erhebungen des Hondsrug-UNESCO-Geoparks, weiten Wäldern und Mooren der Provinz und der Studierendenstadt Groningen, die in rund 20 Autominuten erreichbar ist. Der See ist eines der beliebtesten Wassersportreviere im Norden der Niederlande, mit überschaubarer Größe von rund 600 Hektar, geschützten Buchten am Westufer und ausreichend Wind für Segel-, Surf- und SUP-Saison von Frühjahr bis Herbst. Die freistehenden Ferienhäuser des Parks reichen von kompakten Vier-Personen-Bungalows bis zu Gruppenhäusern, viele mit Terrasse zum Wasser oder kurzen Wegen zur Bootssteg-Zone. Ein beheiztes Indoor-Schwimmbad mit Rutsche, ein Marina-ähnliches Hafenbecken, Tretboot- und SUP-Verleih sowie weitreichende Rad- und Wanderwege durch die Hondsrug-Heide machen den Park für Familien wie Aktiv-Urlaubende gleichermaßen attraktiv. Wer den Mix aus Wasserkante, Drenthe-Natur, Geopark-Geologie und einem kompakten Tag in Groningen sucht, findet zwischen Midlaren, Zuidlaren und dem Drents-Friese Wold eine selten gewordene Kombination aus Park-Komfort, See vor der Tür und tief gelegener Provinz-Ruhe.
Anreise und Erreichbarkeit
Midlaren liegt unmittelbar südlich der Stadtgrenze von Groningen, eingerahmt von der A28 im Westen, dem Zuidlaardermeer im Osten und den Hondsrug-Höhenzügen im Süden. Diese Lage macht den Park sehr gut erreichbar — sowohl aus Norddeutschland als auch aus den westlichen Niederlanden über die A28. Wer ohne Auto plant, kombiniert Bahn bis Groningen mit Bus und Taxi für die letzten Kilometer. Aktuelle Park-Adresse, Check-in-Zeiten und Verfügbarkeiten prüft man am sichersten direkt unter landal.de.
Mit dem Auto
Aus Deutschland führt der schnellste Weg über die A31 oder die A7 in Richtung Groningen, dann auf die A28 in Richtung Assen und Zwolle bis zum Anschluss De Punt (Ausfahrt 36). Ab Bremen sind es rund 2:15 Stunden, ab Hamburg rund 3:15 Stunden, ab Hannover rund 2:45 Stunden, ab dem Ruhrgebiet rund 3:30 Stunden Fahrtzeit. Von De Punt geht es auf die N386 über Zuidlaren in Richtung Midlaren, die letzten Kilometer führen durch die Allee der alten Hondsrug-Bauernsiedlungen mit Reihenhecken, Eichenalleen und Hofstellen. Aus den Niederlanden über die A28 ab Utrecht oder Amsterdam plant man rund 2:00 bis 2:30 Stunden Fahrtzeit. Tankstellen und Supermärkte werden auf den letzten Kilometern selten, ein Stopp in Zuidlaren oder Eelde-Paterswolde ist sinnvoll.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Der nächstgelegene Fernbahnhof ist Groningen Hauptbahnhof, der über stündliche Intercity-Verbindungen aus Schiphol, Amsterdam, Utrecht und Zwolle erreichbar ist. Aus Deutschland reist man über Bad Bentheim oder Bunde nach Groningen, mit Umstieg in Bremen oder Leer. Vom Bahnhof Groningen geht es per Regionalbahn Richtung Assen bis Haren oder mit dem Bus über Zuidlaren nach Midlaren. Die Linien fahren tagsüber im 30-Minuten-Takt, abends seltener. Vom Bushaltepunkt Midlaren-Bloemert sind es etwa 700 Meter zum Park, gut zu Fuß zu schaffen, mit Gepäck ist ein Taxi oder Park-Service in der Regel angenehmer.
Mit dem Flugzeug
Der nächstgelegene Flughafen ist Groningen Eelde, rund 10 Autominuten vom Park entfernt, mit eingeschränktem Liniennetz und vielen Saisonzielen wie Kreta, Mallorca oder Antalya. Schiphol Amsterdam bietet das größere Streckennetz und ist über die A28/A6/A7 in rund 2:15 Stunden zu erreichen, Bremen erreichbar in rund 2:30 Stunden über die A31. Mietwagen ab Flughafen ist für die meisten internationalen Gäste die unkomplizierteste Variante.
Vor Ort bewegen / Parken
Innerhalb des Parks bewegt man sich überwiegend zu Fuß oder mit dem Rad, das Park-Gelände ist autoarm angelegt. Pkw werden üblicherweise an zentralen Stellplätzen oder am Haus geparkt. Räder lassen sich vor Ort mieten, viele Gäste bringen eigene Räder mit, die über Radwege direkt an die Hondsrug-Routen anschließen. Für Tagesausflüge nach Groningen, Assen und in den Drents-Friese Wold empfiehlt sich ein eigenes Auto, da die Busverbindung am Wochenende und in den Abendstunden eingeschränkt taktet. Park-Parkplätze sind kostenfrei für Gäste, gegen Voranmeldung sind auch E-Lademöglichkeiten verfügbar.
Park-Konzept und Lage am Zuidlaardermeer
De Bloemert ist konzeptionell ein klassischer Seepark mit Marina-Charakter, der konsequent auf die Wasserlage am Zuidlaardermeer setzt. Anders als die Stadtkulissen-Konzepte mancher Schwester-Parks setzt De Bloemert auf freistehende Ferienhäuser zwischen Baumbeständen, kurze Wege zum Park-Hafen und einen offenen Blick auf den See. Der park-eigene Yachthafen mit Stegen, Tretboot-Verleih und SUP-Station ist sozialer Mittelpunkt der Anlage, vor allem an Sommerabenden, wenn die letzten Segler und Surfer ihre Boote vertäuen. Die Hauptpromenade verbindet Indoor-Pool, Restaurant, Service-Punkte und Marina, ohne dass eine Hotel-Atmosphäre entsteht.
Hafenbecken und Wasserlage
Das parkeigene Hafenbecken ist über einen kurzen Kanal mit dem Zuidlaardermeer verbunden, sodass Gäste mit eigenem Boot bis nahe an die Häuser fahren können. Stegplätze sind je nach Hauskategorie inklusive oder zubuchbar, eine Slipanlage erlaubt das Wassern eigener Trailerboote ohne Umwege. Tretboote, Kanus, SUPs und kleine Motorboote sind direkt am Park-Hafen verfügbar, in Hochsaison ist eine Reservierung am Vortag sinnvoll. Familien mit kleinen Kindern schätzen die Sichtachsen zum Wasser, ohne dass tiefe Stellen direkt an Hausgärten grenzen — die Steg-Zone ist klar abgegrenzt.
Indoor-Pool und Wetter-Versicherung
Das Indoor-Schwimmbad ist beheizt und mit Kinderbereich, kleiner Rutsche und Liegezonen ausgestattet, sodass auch bei wechselhaftem Drenthe-Wetter ein verlässlicher Wasserspaß bleibt. Ergänzt wird das Indoor-Angebot durch Fitness, eine kleine Indoor-Spielwelt mit Klettergerüst für regnerische Nachmittage sowie saisonale Animationsprogramme für Kinder. Die Öffnungszeiten variieren saisonal, eine Reservierung kann in der Hochsaison sinnvoll sein. Für Familien mit Babys und Kleinkindern ist das warme Wasser eine Versicherung gegen plötzliche Regenfronten, die in der Provinz Drenthe auch im Hochsommer kurzzeitig durchziehen können.
Ferienhaus-Typen
Die Ferienhäuser reichen von kompakten Vier-Personen-Bungalows bis zu Gruppenhäusern für bis zu 12 Personen. Viele Häuser haben eine eigene Terrasse, einige direkt am Wasser mit Bootssteg oder Mooringplatz vor der Tür. Die Innenausstattung ist überwiegend zeitgemäß, mit Vollküche, Spülmaschine, Geschirr und einem Wohnbereich mit offenem Grundriss. Premium-Häuser kommen zusätzlich mit Sauna, Whirlpool oder Kamin daher, ideal für Paare in der Nebensaison. Familien wählen häufig Häuser mit zwei oder drei Schlafzimmern und Terrasse mit Seezugang.
Restaurant, Bar und Service
Das zentrale Park-Restaurant am Hafenbecken deckt Frühstück, Mittagessen und Abendessen ab, mit einer Mischung aus niederländischer Küche, internationalen Standards und kindgerechten Optionen. Die Hafenbar bietet abends Cocktails und niederländische Biere, eine kleine Bäckerei liefert morgens frische Brötchen direkt ans Ferienhaus, sofern vorbestellt. Ein Park-Supermarkt deckt Basisversorgung ab, größere Einkäufe erfolgen in Zuidlaren oder am Stadtrand von Groningen. Die Rezeption hilft bei Bootsvermietung, Tour-Empfehlungen zum Hondsrug-Geopark und Tickets für Veranstaltungen in Groningen.
Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um den Park im Überblick
Zuidlaardermeer für Wassersport
Der See umfasst rund 600 Hektar Wasserfläche und gilt als eines der beliebtesten Segel- und Surfreviere im Norden der Niederlande. Mehrere Yachthäfen, Segelschulen und Bootsvermieter operieren rund um den See, für Familien sind Tretboot- und SUP-Touren im geschützten Westufer ideal. Aktuelle Veranstaltungen und Hafen-Infos finden sich auf der Plattform zuidlaardermeer.com.
Hondsrug-UNESCO-Geopark
Der Hondsrug ist eine eiszeitliche Höhenzug-Landschaft, die sich rund 70 Kilometer durch Drenthe zieht und seit 2013 als UNESCO Global Geopark ausgezeichnet ist. Hunebedden (Megalithgräber), Heideflächen, Schmelzwasser-Senken und alte Bauernsiedlungen lassen sich auf gut markierten Rad- und Wanderrouten erkunden. Tour-Empfehlungen und Karten stellt die offizielle Plattform drenthe.nl bereit.
Groningen-Stadt-Tagestrip
Die Studierendenstadt Groningen liegt rund 15 Kilometer nördlich des Parks und ist mit dem Auto in 20 Minuten erreichbar. Grachten, das Groninger Museum, der Martiniturm und die historische Altstadt füllen einen ganzen Tag. Markttage am Dienstag, Freitag und Samstag bringen frische regionale Spezialitäten und ein lebendiges Stadtgefühl.
Drents-Friese Wold
Der Nationalpark Drents-Friese Wold liegt rund 45 Autominuten südwestlich des Parks und bietet auf rund 6.100 Hektar Wald, Heide, Sanddrift und Bachtäler. Wanderwege führen durch alte Kiefernforsten zu offenen Heideflächen und kleinen Mooren, mit Wildbeobachtungs-Chancen auf Hirsche und Greifvögel. Ideal für einen Tagesausflug mit Picknick und Fernglas.
Radrouten durch Drenthe
Drenthe gilt als eine der besten Radprovinzen der Niederlande mit dichtem Knotenpunkt-Netz und überwiegend flachem Terrain. Direkt am Park beginnt eine ausgeschilderte Route über Midlaren, Noordlaren und Zuidlaren, mit Stopps an alten Bauernsiedlungen und Hunebedden. Längere Touren führen über Eelde-Paterswolde an den Paterswoldsemeer oder über Anloo ans Drouwener Zand.
Indoor-Pool und Park-Service
Das beheizte Indoor-Schwimmbad mit Kinderbereich, kleiner Rutsche und Liegezonen ist die Wetter-Versicherung des Parks. Fitness, kleine Indoor-Spielwelt für Regennachmittage, Bowling in Zuidlaren und saisonale Animationsprogramme ergänzen das Indoor-Angebot. In Kombination mit dem Restaurant am Hafenbecken bleibt auch bei drei Regentagen in Folge die Stimmung erhalten.
Tagesausflug-Optionen im Vergleich
Eine entspannte Drenthe-Woche kombiniert in der Regel zwei bis drei Park-Tage mit Pool, Hafen und Bootstouren, einen Tag in Groningen, eine Halbtages-Radtour durch den Hondsrug-Geopark und einen Tag im Drents-Friese Wold. Wer mehr Stadt möchte, ergänzt einen Tag in Assen mit Drents Museum.
Hondsrug-UNESCO-Geopark
Der Hondsrug ist eine eiszeitliche Sandrücken-Landschaft, die sich rund 70 Kilometer von Groningen bis Coevorden durch die Provinz Drenthe zieht. 2013 wurde das Gebiet als UNESCO Global Geopark anerkannt, weil die geologische Geschichte vom letzten Eiszeit-Vorstoß bis zur Besiedlung durch Megalith-Kulturen vor rund 5.000 Jahren ungewöhnlich gut sichtbar ist. Auf dem Höhenzug stehen die meisten Hunebedden der Niederlande, dazu Heide-Reste, alte Eichenalleen und Bauernsiedlungen aus dem Mittelalter. Tourenempfehlungen und Karten stellt die offizielle Plattform drenthe.nl bereit.
Hunebedden und Megalithgräber
In Drenthe stehen 52 der 54 Hunebedden der Niederlande, Grabkammern aus erratischen Findlingen, die in der Jungsteinzeit von der Trichterbecherkultur errichtet wurden. Das größte und bekannteste Megalithgrab D27 liegt in Borger und ist Teil des Hunebed-Centrums, eines kleinen, aber gut kuratierten Museums zur Geschichte der Kultur. Vom Park aus erreichbar sind unter anderem D3 und D4 bei Midlaren — die am Park-nächsten gelegenen Megalithgräber, in rund 1,5 Kilometer Entfernung zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen.
Heide-Flächen und Schmelzwasser-Senken
Zwischen den Höhenzügen liegen Heide-Flächen, kleine Hochmoore und Schmelzwasser-Senken, die heute Naturschutz-Status haben. Die Eelderdiep-Niederung und das Drentsche Aa-Tal gehören zu den schönsten Wanderlandschaften der Provinz mit Mäandern, Auwald-Resten und einer dichten Greifvogel-Präsenz. Im August und September blühen die Heide-Flächen rund um Anloo und Zuidlaren violett — die fotogene Hauptsaison für die Hondsrug-Landschaft.
Bauernsiedlungen und Eichenalleen
Die typischen Hondsrug-Dörfer Midlaren, Noordlaren, Zuidlaren und Anloo zeichnen sich durch reetgedeckte Hofstellen, Eichenalleen entlang der Dorfstraßen und Brinkplätze (alte Dorfweidewiesen im Ortskern) aus. Mehrere dieser Dörfer stehen unter Ensembleschutz und lassen sich auf einer Rad-Rundtour von rund 25 bis 35 Kilometern verbinden. Cafés am Brink, kleine Museen zu Brauchtum und Landwirtschaft sowie regelmäßige Märkte ergänzen das Programm.
Zuidlaardermeer für Wassersport
Das Zuidlaardermeer ist mit rund 600 Hektar einer der größeren Binnenseen im Norden der Niederlande und gehört zur Provinzgrenze zwischen Drenthe und Groningen. Der See ist überwiegend flach, mit geschützten Buchten am Westufer und offenen Wasserflächen im Osten, was ihn für Anfängerinnen und Anfänger im Wassersport ebenso geeignet macht wie für fortgeschrittene Seglerinnen und Surfer. Mehrere Yachthäfen, Segelschulen und Bootsvermieter operieren rund um den See, das Park-Hafenbecken von De Bloemert schließt über einen Kanal direkt an. Aktuelle Hafen-Infos, Veranstaltungs-Termine wie die jährliche Regatta und Pegel-Daten finden sich auf der Plattform zuidlaardermeer.com.
Segeln und Motorboot
Segelschulen am See bieten halb- und ganztägige Touren mit Begleitung an, sowie Mietbasis für Jollen, Open-Catamarans und kleine Kajütboote. Motorboote ohne Führerschein sind innerhalb gesetzlicher Grenzen verfügbar und ideal für Picknick-Touren mit der Familie an die Inseln und Naturschutz-Buchten im Süden des Sees. Wer ein eigenes Boot mitbringt, findet im Park-Hafen Liegeplätze und am Park-Slip eine Wassermöglichkeit für Trailerboote. Die jährliche Zuidlaardermeer-Regatta im Sommer ist ein lokales Wassersport-Highlight.
Stand-up-Paddleboard, Kanu und Surf
SUP- und Kanu-Vermieter operieren saisonal direkt am Park und an anderen Stellen rund um den See, mit ruhigen Touren in den Schilfbuchten für Anfänger sowie ambitionierteren Routen über den offenen See für Geübte. Windsurfen ist auf dem windexponierten Zuidlaardermeer beliebt, einzelne Spots bieten Schulungen und Material-Verleih. Im Hochsommer kombinieren viele Gäste einen Vormittag auf dem Wasser mit einem Nachmittag am Park-Pool und einem Abendessen am Hafenbecken.
Vogel- und Naturbeobachtung am Südufer
Das Südufer des Zuidlaardermeer ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, mit ausgedehnten Schilfflächen, Salzwiesen-ähnlichen Mooren und Beobachtungs-Verstecken. Reiher, Löffler, Bartmeisen und im Winter rastende Schwäne und Gänse sind regelmäßig zu beobachten. Eine Bootstour entlang des Schilfgürtels mit dem SUP oder Kanu in den frühen Morgenstunden ist ein leises Naturerlebnis, das man so dicht am Park sonst selten bekommt.
Groningen, Studierendenstadt und Halbtagsziel
Groningen ist mit rund 235.000 Einwohnern die größte Stadt im Norden der Niederlande und gleichzeitig eine der jugendlichsten — rund ein Viertel der Bewohner sind Studierende. Vom Park sind es 15 Kilometer über die A28, mit dem Auto in 20 Minuten erreichbar, mit dem Bus rund 35 Minuten. Die historische Altstadt mit Grachten, alten Speichern und dem zentralen Grote Markt lässt sich gut zu Fuß erkunden, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen in einem Radius von 1,5 Kilometern. Markttage am Dienstag, Freitag und Samstag bringen frische regionale Spezialitäten und ein lebendiges Stadtgefühl auf den Vismarkt und Grote Markt.
Martiniturm und Grote Markt
Der Martiniturm aus dem 15. Jahrhundert ist mit 96,8 Metern eines der höchsten Bauwerke der niederländischen Provinz und Wahrzeichen Groningens. Der Aufstieg über 260 Stufen lohnt sich für den Rundumblick über Stadt und Umland — bei klarem Wetter bis zum Wattenmeer. Der Grote Markt am Fuß des Turms ist Lebensmittelpunkt der Stadt, mit Cafés, Restaurants und im Sommer Außenterrassen unter alten Linden.
Groninger Museum und Grachten-Spaziergang
Das Groninger Museum direkt am Hauptbahnhof ist ein architektonisch markanter Bau aus den 1990ern, gestaltet von Alessandro Mendini und Coop Himmelb(l)au. Die Sammlung umfasst regionale Geschichte, moderne Kunst und Wechselausstellungen. Anschließend lohnt ein Spaziergang entlang der Grachten Hoge der A und Lage der A mit historischen Speichern, vielen Hausbooten und kleinen Galerien. Ein klassischer Abschluss ist Kaffee oder Aperitif in einer der Cafés am Vismarkt.
Praktische Tipps für den Landal De Bloemert
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Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien
Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen in der Regel außerhalb der niederländischen und deutschen Schulferien, vor allem im späten Mai, im Juni außerhalb der Pfingstwoche, in der ersten Juli-Hälfte und im November. Paare und Familien mit Vorschulkindern profitieren am stärksten. Aktuelle Verfügbarkeiten lassen sich direkt auf der Buchungsseite landal.de prüfen.
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Boot oder SUP am Vortag reservieren
An Sommer-Wochenenden, in den Schulferien und an heißen Tagen sind Boote, SUPs und Tretboote am Park-Hafen üblicherweise restlos vermietet. Wer die Mietausrüstung am Vortag an der Rezeption reserviert, hat morgens den Steg zuerst und die schönsten Stunden auf dem Wasser. Die erste Tour um 9 Uhr ist meist die windstillste und damit ideal für SUP-Anfänger.
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Selbstversorgung clever planen
Die Ferienhäuser sind in der Regel mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Zuidlaren oder am Stadtrand von Groningen direkt nach Anreise spart Park-Shop-Aufpreise deutlich. Regionaltypisch sind Drents Stoofvlees, geräucherter Fisch aus den Marina-Dörfern und frischer Spargel im Mai und Juni — die Tourismus-Plattform drenthe.nl listet regionale Hofcafés und Direktvermarkter.
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Hunebedden früh am Morgen
Die kleineren Megalithgräber D3 und D4 bei Midlaren sind ohne Eintritt frei zugänglich und in 1,5 Kilometer Entfernung vom Park zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar. Eine Morgenrunde mit Thermosflasche zu den Steinen, durch die Hondsrug-Eichenalleen, ist eine schöne Einstimmung in die Provinz. Wer das größte Megalithgrab D27 in Borger sehen will, plant einen halben Tag mit Hunebed-Centrum ein.
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Groningen ohne Auto
Ein Auto in Groningen zu parken ist teuer und an Wochenenden anspruchsvoll. Wer den Bus ab Midlaren-Bloemert nach Groningen ZB nimmt, ist in 35 Minuten in der Innenstadt, ohne Parkplatz-Stress. Ein Tagesticket für den ÖPNV ist deutlich günstiger als das Parkhaus, und der Spaziergang vom Busbahnhof zum Martiniturm dauert nur 5 Minuten.
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Barrierearme Hauswahl prüfen
Nicht alle Häuser sind ebenerdig oder ohne Treppen erreichbar, einzelne Häuser haben Stege-Übergänge zum Wasser. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungssystem gezielt nach barrierearmen Häusern auf einer Ebene mit ebenerdiger Dusche. Die zentrale Hafenpromenade ist gut befahrbar, der Indoor-Pool hat einen Lift-Zugang ins Wasser.
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Sonnenaufgang am See einplanen
Der frühe Morgen am Zuidlaardermeer gehört zu den großen Momenten des Drenthe-Urlaubs. Nebel über dem Schilf, Reiherflug im Gegenlicht und absolute Stille machen den Sonnenaufgang zu einem fotogenen Erlebnis. Eine Decke, heißer Kakao und feste Schuhe sind die einzige Ausrüstung, die wirklich nötig ist — Stativ optional für Naturfotografinnen und -fotografen.
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Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand
Drenthe-Wetter wechselt schnell. Indoor-Pool und Indoor-Spielwelt im Park, das Drents Museum in Assen, das Hunebed-Centrum in Borger und das Groninger Museum sind ideale Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei drei Regentagen am Stück.
Insider-Tipps
Geheimtipp Hunebed D3/D4 am Morgen
Die beiden Megalithgräber D3 und D4 bei Midlaren liegen rund 1,5 Kilometer vom Park entfernt und sind frei zugänglich. Wer im ersten Morgenlicht zu Fuß oder mit dem Rad hin geht, hat die Steine üblicherweise für sich allein und erlebt die Atmosphäre, die in der Hauptsaison am vielbesuchten D27 in Borger kaum noch möglich ist. Eine kleine Thermosflasche, ein leichter Picknick-Snack und eine Decke verwandeln den Morgenspaziergang in ein Mini-Picknick zwischen 5.000 Jahre alten Findlingen.
Drentsche Aa für leise Wanderungen
Die Drentsche Aa ist einer der wenigen verbliebenen Mäander-Bäche der Niederlande, mit Auwald-Resten, Schilfbuchten und einer ungewöhnlich dichten Greifvogel-Präsenz. Ein 8- bis 12-Kilometer-Wanderweg ab Schipborg oder Anloo führt durch das Tal mit mehreren Stegen, Beobachtungspunkten und kleinen Brückchen. Im Frühling blühen Sumpfdotterblumen und Knabenkräuter, im Herbst sammelt sich Pilzfreundinnen-Glück im alten Eichenwald. Eine Tagestour mit Picknick und Fernglas lohnt sich.



