Der Große Arber erhebt sich mit 1.456 Metern über dem Meeresspiegel im Inneren Bayerischen Wald an der bayerisch-tschechischen Grenze und ist damit der höchste Gipfel des Bayerischen Waldes sowie der höchste Berg Bayerns außerhalb der Alpen. Die Talstation der Arber-Bergbahn liegt unter der Adresse Arberseestraße 50 in 94252 Bayerisch Eisenstein im Landkreis Regen und ist über die Bundesstraße B11 zwischen Regen und der tschechischen Grenze erreichbar. Vom Gipfelplateau eröffnet sich ein 360-Grad-Panorama, das bei klarer Sicht vom Alpenhauptkamm im Süden über den Bayerischen Wald bis weit nach Tschechien und an die böhmische Tiefebene reicht. Der Granit-Gipfel mit seinen charakteristischen Felsformationen ist Heimat des seltenen Auerhuhns und steht als Teil des Naturschutzgebiets Arber unter strengem Schutz. Die Gondelbahn auf den Großen Arber wurde 1949 als eine der ersten Berg-Seilbahnen Deutschlands eröffnet und mehrfach modernisiert — sie bringt Wintersportler wie Wanderer komfortabel auf rund 1.430 Meter zur Bergstation, von dort erreicht man den eigentlichen Gipfel über einen kurzen Steig. Im Winter ist der Große Arber mit vier Liftanlagen und rund zwölf Kilometern Pisten das größte und beliebteste Skigebiet im Bayerischen Wald, im Sommer ziehen der Arber-Gipfel-Steig, Mountainbike-Strecken sowie der Große und Kleine Arbersee als eiszeitlich geformte Glaslseen zigtausende Wanderer und Naturfreunde an. Eine einfache Bergbahnfahrt kostet rund 22 Euro, die Anreise erfolgt über die B11 nach Bayerisch Eisenstein und weiter ins Arbergebiet, der Großraum München, Regensburg und Pilsen sind innerhalb von zwei bis drei Stunden erreichbar.
Anreise und Erreichbarkeit
Der Große Arber liegt im Inneren Bayerischen Wald an der Grenze zu Tschechien, rund 60 Kilometer nördlich von Regensburg, 180 Kilometer nordöstlich von München und etwa 70 Kilometer südöstlich von Pilsen in Tschechien. Die Talstation der Arber-Bergbahn an der Arberseestraße 50 in Bayerisch Eisenstein ist über die Bundesstraße B11 erreichbar, die als zentrale Verkehrsachse durch den Bayerischen Wald führt und Regen mit der tschechischen Grenze verbindet. Wer die Anreise per Bahn plant, fährt mit der Waldbahn bis nach Bayerisch Eisenstein und nutzt von dort den Igelbus oder das eigene Auto zur Talstation — die letzte Strecke ist nur wenige Kilometer lang und durch dichten Bergwald geprägt.
Mit dem Auto
Aus Süden und Westen führt die Anreise über die Autobahn A3 in Richtung Passau bis zur Abfahrt Deggendorf und von dort über die Bundesstraßen B11 und B85 in den Bayerischen Wald — die Fahrt von der Autobahn bis zur Talstation dauert etwa 50 bis 70 Minuten und führt durch enge Flusstäler und über kleinere Pässe. Aus Nordosten erreichen Besucher den Großen Arber über die A93 bis Regensburg und weiter über die B85 und B11 nach Bayerisch Eisenstein. Die letzten Kilometer ab Bayerisch Eisenstein zur Talstation an der Arberseestraße sind durchgehend ausgeschildert und führen durch den Bergwald rund um den Großen Arbersee. An der Talstation steht ein großer Besucherparkplatz zur Verfügung, der an Wintersport-Wochenenden und in der Hauptwandersaison im Herbst gut gefüllt ist — frühe Anreise wird in der Skisaison ausdrücklich empfohlen, weiter unten im Tal gibt es kostenpflichtige Ausweich-Parkplätze.
Mit der Bahn und dem ÖPNV
Bayerisch Eisenstein hat einen eigenen Bahnhof, der über die Waldbahnstrecke von Plattling und Zwiesel bedient wird und gleichzeitig grenzüberschreitend an das tschechische Bahnnetz angeschlossen ist — der Bahnhof teilt sich das Gebäude mit der tschechischen Station Železná Ruda-Alžbětín, was ihn zu einer der wenigen bilingualen Grenzbahnhöfe Mitteleuropas macht. Vom Bahnhof bis zur Talstation der Arber-Bergbahn sind es rund sechs Kilometer, die mit dem Igelbus, dem Bayerwald-Linienbus oder dem Taxi überbrückt werden — die Fahrt dauert rund fünfzehn Minuten. Für Tagestouristen aus Regensburg, München, Passau und Pilsen ist die Bahnanreise besonders im Sommer eine entspannte Alternative zum Stau auf der B11.
Mit dem Flugzeug
Die nächstgelegenen Flughäfen sind München, rund 200 Kilometer südwestlich, und Prag, rund 180 Kilometer nordöstlich. Auch der Flughafen Nürnberg liegt mit rund 220 Kilometern noch im sinnvollen Anfahrtsradius. Für internationale Gäste ist meist München die erste Wahl, von dort führt die Weiterfahrt mit Mietwagen oder Bahn in den Bayerischen Wald. Die Anreise per Flugzeug ist nur für Fernreisende sinnvoll, innerhalb Deutschlands ist die Bahn- oder Autoanreise effizienter.
Vor Ort bewegen und Parken
Rund um den Großen Arber bewegt man sich entweder zu Fuß auf den Wanderwegen, mit der Gondelbahn von der Talstation zur Bergstation oder mit dem Auto auf den Verbindungsstraßen zwischen den Seen, der Talstation und den Orten Bayerisch Eisenstein und Bodenmais. Die Hauptwege auf dem Gipfel sind weitgehend befestigt, der Arber-Gipfel-Steig mit rund fünf Kilometern führt über die markanten Felsformationen und ist mit Trittsicherheit gut zu schaffen — feste Wanderschuhe sind ganzjährig sinnvoll, im Winter kommen Grödel oder Spikes hinzu. Behindertenparkplätze stehen direkt an der Talstation zur Verfügung, der Aufstieg zur Bergstation per Gondel ist barrierefrei möglich, der eigentliche Gipfelpfad ist aufgrund der felsigen Passagen jedoch nicht durchgehend rollstuhlgeeignet.
Der Gipfel und das Plateau
Der Große Arber prägt mit seinen 1.456 Metern Höhe das Mittelgebirgsmassiv des Bayerischen Waldes wie kein anderer Gipfel — er ist der höchste Berg des Bayerischen Waldes und gleichzeitig der höchste bayerische Berg außerhalb der Alpen. Wer vom Plateau in alle Himmelsrichtungen blickt, sieht im Süden bei klarer Sicht den Alpenhauptkamm mit Watzmann, Hochkönig und Dachstein, im Westen die Hügelketten des Bayerischen Waldes, im Norden die böhmische Tiefebene und im Osten die Šumava-Bergkämme. Das Gipfelplateau ist von markanten Granit-Felsen geprägt, dem sogenannten Großen und Kleinen Arberseekessel, der in der Eiszeit von Gletschern geformt wurde.
Das 360-Grad-Panorama
Vom Gipfelplateau eröffnet sich ein 360-Grad-Panorama, das an klaren Tagen Sichtweiten von über 200 Kilometern erlaubt — vom Alpenhauptkamm im Süden bis nach Prag im Norden ist das Panorama eines der weitreichendsten Mittelgebirgs-Panoramen Deutschlands. Eine Aussichtsplattform mit Orientierungstafeln hilft bei der Identifikation der einzelnen Gipfel, an Föhntagen sind die Alpen besonders eindrucksvoll als scharfe Silhouette am Horizont sichtbar. Wer früh morgens vor Sonnenaufgang oder spät am Abend nach Sonnenuntergang aufsteigt, erlebt das Panorama in der goldenen oder blauen Stunde — beide Stimmungen gehören zu den schönsten Bergerlebnissen des Bayerischen Waldes.
Der Gipfelsteig und die Felsformationen
Vom Endpunkt der Gondelbahn auf rund 1.430 Metern führt der Arber-Gipfel-Steig in rund 15 bis 20 Minuten zum eigentlichen Gipfelkreuz auf 1.456 Metern. Der Weg ist rund einen Kilometer lang und überwindet etwa 30 Höhenmeter über felsige Passagen — Trittsicherheit ist erforderlich, Schwindelfreiheit von Vorteil. Die markanten Felsblöcke auf dem Gipfel bestehen aus Granit und sind durch Frostsprengung über Jahrtausende geformt worden, mehrere Aussichtsfelsen erlauben das Verweilen mit Panoramablick. Insgesamt umfasst der erweiterte Arber-Gipfel-Steig rund fünf Kilometer mit allen Aussichtspunkten und ist als Halbtagestour zu planen.
Die Bergbahn und das Skigebiet
Die Arber-Bergbahn wurde 1949 als eine der frühesten deutschen Berg-Seilbahnen eröffnet und gehört damit zu den traditionsreichsten Gondelbahnen der Republik. Mehrere Modernisierungen — zuletzt mit komfortablen Sechser-Gondeln — haben die ursprüngliche Anlage in eine moderne Ganzjahresbahn verwandelt, die im Winter Skifahrer und Snowboarder, im Sommer Wanderer und Familien zur Bergstation bringt. Eine einfache Bergfahrt kostet rund 22 Euro, Berg-und-Tal-Tickets und Familientarife reduzieren den Preis pro Person spürbar, in der Skisaison gilt das Tagesticket als kombiniertes Liftpass-Modell.
Vier Liftanlagen, zwölf Kilometer Pisten
Das Skigebiet am Großen Arber umfasst vier Liftanlagen mit zusammen rund zwölf Kilometern präparierten Pisten — die Hauptabfahrt Arber-Sonnenhang fällt von der Bergstation rund 400 Höhenmeter ins Tal, die Familienabfahrten im unteren Bereich sind blau bis rot markiert, die anspruchsvollere Nordhang-Variante rot bis schwarz. Die Pisten sind technisch beschneit, die Saison reicht in schneereichen Wintern von Anfang Dezember bis Mitte April. Skischule, Skiverleih, Snowpark und Funslope ergänzen das Angebot, das Arber ist damit das größte und beliebteste Wintersport-Ziel im gesamten Bayerischen Wald.
Skiverleih und Skischule
An der Talstation und an der Bergstation finden sich mehrere Skiverleih-Stationen mit aktuellem Verleihmaterial — Ski, Snowboards, Schuhe, Helme und Stöcke werden tageweise oder mehrtägig vermietet, die Preise liegen für ein komplettes Tagespaket bei rund 25 bis 35 Euro für Erwachsene. Die Arber-Skischule bietet Kurse für Kinder ab vier Jahren, Einsteiger-Erwachsene und Fortgeschrittene, Snowboard-Kurse und Privatstunden — Buchungen sind in der Hochsaison rund um Weihnachten und Fasching wochenlang im Voraus zu planen. Für Kinder gibt es eine eigene Übungswiese mit Förderband im Talbereich.
Die sechs Erlebnisbereiche im Überblick
Gipfel und Aussichtsplattform
Das 1.456 Meter hohe Plateau mit 360-Grad-Panorama vom Alpenhauptkamm bis Prag ist das Herzstück des Großen Arbers — markante Granitfelsen, Orientierungstafeln und ein eindrucksvolles Gipfelkreuz markieren den höchsten Punkt.
Arber-Gipfel-Steig
Rund fünf Kilometer Rundweg mit allen Aussichtsfelsen und Panoramapunkten — von der Bergstation in einer Halbtagestour gut zu schaffen, Trittsicherheit erforderlich, im Winter mit Grödeln machbar.
Skigebiet Arber
Vier Liftanlagen, rund zwölf Kilometer Pisten und damit das größte Wintersport-Ziel im Bayerischen Wald — Familienabfahrten, anspruchsvolle Nordhang-Strecken, Snowpark und Funslope für jede Könnerstufe.
Großer Arbersee
Eiszeitlich geformter Glaslsee am Nordhang des Großen Arbers, umgeben von Bergwald — ein beliebtes Wanderziel mit Rundweg und Einkehrmöglichkeit, im Sommer ein klassisches Tagesausflugsziel.
Kleiner Arbersee
Kleinerer Eiszeitsee am Südosthang mit moorigem Charakter und schwimmenden Inseln aus Torf — ein deutlich ursprünglicheres Naturerlebnis als der Große Arbersee, Rundweg in rund einer Stunde.
Mountainbike-Strecken
Markierte Mountainbike-Trails führen rund um den Großen Arber durch Bergwald und über Forststraßen — der Bayerwald-Trail und der Arbersee-Rundweg sind mit dem Rad gut zu fahren, Helm und Schutzkleidung empfohlen.
Vergleich der Erlebnis-Optionen am Großen Arber
Die Tabelle vergleicht die fünf wichtigsten Erlebnisformen am Großen Arber — von der bequemen Gondelfahrt mit Gipfelblick bis zur ausgedehnten Wanderung an den eiszeitlichen Seen.
Geschichte und Natur
Der Große Arber prägt das bayerisch-böhmische Grenzgebirge seit vielen Millionen Jahren — sein Granit-Gipfel entstand aus tief im Erdmantel erstarrten Magmaintrusionen, die im Lauf der Erdgeschichte freigelegt und durch Frost und Eis zu den heutigen markanten Felsformationen geformt wurden. Im Mittelalter galt der Gipfel als unwirtlich und mystisch, erst im 19. Jahrhundert begannen botanische und geologische Expeditionen, die alpinen Pflanzengesellschaften, Latschenkiefernbestände und Felsformationen zu erforschen.
Heimat des Auerhuhns
Der Große Arber gehört zu den letzten Rückzugsgebieten des Auerhuhns in Bayern — der scheue Raufußhuhn-Vogel benötigt strukturreiche Bergwälder, lichte Latschenkiefernbestände und ungestörte Brutgebiete. Das Naturschutzgebiet Arber schützt rund um den Gipfel diese sensiblen Lebensräume, in der Brut- und Balzzeit von Anfang März bis Ende Juni gelten besondere Wegeregeln und teilweise Sperrungen abseits der markierten Pfade. Wer Auerhühner beobachten möchte, braucht Geduld, gute Optik und vor allem Rücksicht — Lärm und schnelles Vorbeigehen vertreiben die Tiere zuverlässig.
Eiszeitliche Spuren am Berg
Sowohl der Große als auch der Kleine Arbersee sind eiszeitliche Glaslseen, also Karseen — sie liegen in von Gletschern ausgehobenen Felsmulden und werden durch Quellen und Niederschlag gespeist. Der Große Arbersee am Nordhang ist mit rund 8 Hektar deutlich größer und liegt offen im Bergwald, der Kleine Arbersee am Südosthang ist kleiner, moorig geprägt und beherbergt die charakteristischen schwimmenden Inseln aus Torf — eine geologische Seltenheit. Beide Seen sind über markierte Wanderwege erreichbar und gehören zu den beliebtesten Wanderzielen im gesamten Bayerischen Wald.
Praktische Tipps für den Großen Arber
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Bergbahn-Ticket im Vorverkauf
Die einfache Bergfahrt zur Bergstation kostet rund 22 Euro pro Erwachsenem, Berg-und-Tal-Tickets und Familientarife sind deutlich günstiger pro Person. In der Skisaison ist das Tagesticket als kombinierter Liftpass die wirtschaftlichste Option, wer nur einmal hochfahren und wandern möchte, fährt mit dem Einzelticket Berg gut.
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Früh starten im Sommer
Klare Fernsicht über 100 Kilometer ist am Großen Arber meist in den frühen Vormittagsstunden gegeben, später am Tag verdichten sich Wolken und Dunst am Horizont. Wer um neun Uhr an der Talstation steht und mit der ersten Gondel hochfährt, hat die besten Chancen auf einen Panoramablick bis zu den Alpen.
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Festes Schuhwerk Pflicht
Der Arber-Gipfel-Steig führt über Granitfelsen, Wurzelpartien und teils nasse Passagen. Sportschuhe oder leichte Sneaker sind nicht geeignet, gute Wanderschuhe mit Profil und Knöchelschutz sind ganzjährig sinnvoll. Im Winter sind Grödel oder Schneeketten für Schuhe auf dem Gipfelplateau hilfreich.
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Wettersturz einplanen
Auf 1.456 Metern Höhe kann das Wetter im Bayerischen Wald innerhalb einer Stunde von Sonnenschein auf Nebel und Regen umschlagen. Eine wind- und wasserdichte Jacke gehört auch im Hochsommer in den Rucksack, im Winter sind zusätzliche warme Schichten und Handschuhe Pflicht. Der Wetterbericht der lokalen Bergbahnen ist zuverlässiger als allgemeine Vorhersagen.
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Mit der Bahn anreisen
Die Waldbahn von Plattling über Zwiesel nach Bayerisch Eisenstein ist eine landschaftlich reizvolle Anreise durch den Inneren Bayerischen Wald. Vom Bahnhof Bayerisch Eisenstein bringt der Igelbus oder die örtliche Buslinie Wanderer zur Talstation, in der Hochsaison verkehren die Busse im dichten Takt.
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Barrierearmer Gipfelbesuch
Die Gondelbahn von der Talstation zur Bergstation ist barrierearm zugänglich, Rollstuhl-Plätze in der Gondel sind verfügbar. Vom Bergstationsplateau eröffnet sich bereits ein weitgehendes Panorama, der eigentliche Gipfelpfad zum Gipfelkreuz auf 1.456 Metern ist aufgrund der felsigen Passagen jedoch nicht durchgehend rollstuhlgeeignet.
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Beste Reisezeiten
Für Skifahrer ist die Hauptsaison von Mitte Dezember bis Anfang April die ideale Zeit, mit Schwerpunkten in den bayerischen Schulferien. Wanderer finden im Juni bis Anfang Oktober ideale Bedingungen, der goldene Oktober mit klarer Fernsicht und buntem Bergwald gehört zu den schönsten Wandermonaten am Großen Arber. Mai und November sind als Übergangsmonate eher unsicher.
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Auerhuhn-Schutzzeit beachten
Von Anfang März bis Ende Juni gilt am Großen Arber die Auerhuhn-Brut- und -Balzzeit mit besonderen Wegeregeln und teilweisen Sperrungen abseits der markierten Pfade. Wer in dieser Zeit wandert, bleibt strikt auf den ausgewiesenen Wegen, vermeidet laute Gespräche und führt Hunde an der kurzen Leine — das Auerhuhn ist europaweit streng geschützt.
Insider-Tipps
Stille Wanderwege jenseits des Hauptpfads
Der klassische Arber-Gipfel-Steig ist im Hochsommer und an Wochenenden gut besucht, deutlich ruhiger sind die Wanderwege am Kleinen Arbersee und die längeren Routen Richtung Schwellhäusl. Wer einen ganzen Wandertag plant, kombiniert die Bergfahrt mit dem Großen Arber, dem Gipfel-Steig, dem Abstieg zum Großen Arbersee und einer Rundtour zum Kleinen Arbersee — gut 18 Kilometer mit rund 600 Höhenmetern, eine ausgewachsene Bergtour mit allen Highlights des Arbergebiets.
Hütten und Einkehr
An der Bergstation befindet sich das Arber-Schutzhaus mit Selbstbedienungsbereich und Sonnenterrasse, am Großen Arbersee gibt es das Seehaus mit klassischer Bayerwald-Küche, am Kleinen Arbersee die Chamer Hütte. Reservierungen sind an Wintersport-Wochenenden und im goldenen Oktober sinnvoll, in den ruhigen Wochen findet man auch spontan einen Platz auf der Terrasse mit Bergblick.




