Der Zoologische Garten Augsburg liegt am Brehmplatz 1, 86161 Augsburg, im Süden der Stadt direkt am Westrand des Siebentischwalds und gilt seit seiner Eröffnung 1937 als grünes Herzstück der Augsburger Naherholung. Auf 22 Hektar leben rund 1.600 Tiere in 270 Arten, jährlich besuchen etwa 480.000 Gäste die Anlage. Zu den bekanntesten Bereichen gehören die Elefanten-Anlage für Asiatische Elefanten, die weitläufige Giraffen-Anlage, die Pinguin-Anlage am Eingangsbereich, die Affen-Anlagen mit Schimpansen und Orang-Utans, das Raubtier-Haus mit Tigern und Schneeleoparden, der Streichelzoo und die große Greifvogel-Voliere. Unmittelbar neben dem Zoo liegt der Botanische Garten Augsburg mit eigenem Eintritt, beide Häuser teilen sich Parkplatz und Tramhaltestelle. Das Tagesticket im Zoo kostet rund 13 Euro, die Anreise per Tram 6 endet direkt am Eingang an der Haltestelle Zoo und Botanischer Garten.

Anreise und Erreichbarkeit

Der Zoologische Garten Augsburg liegt im Stadtteil Hochfeld-Süd zwischen Wittelsbacher Park, Rosenaustadion und Siebentischwald. Die Lage am Brehmplatz ist sowohl mit der Straßenbahn als auch mit dem Auto unkompliziert, der Eingang liegt unmittelbar an der Tramhaltestelle. Augsburg selbst ist über die Bahnstrecke München-Stuttgart und die Autobahn A8 in den Großraum eingebunden, der Zoo zieht Gäste aus dem gesamten bayerisch-schwäbischen Raum bis ins Allgäu und nach München.

Mit dem Auto

Aus Richtung München führt die Autobahn A8 zur Ausfahrt Augsburg-Ost oder Augsburg-West, beide rund zehn bis fünfzehn Fahrminuten vom Zoo entfernt. Von der Ausfahrt Augsburg-West folgen Gäste der B17 in Richtung Stadtmitte und biegen über die Haunstetter Straße zum Brehmplatz ab. Aus Richtung Stuttgart kommt die A8 ebenfalls direkt zur Stadtgrenze, aus Richtung Donauwörth und Ulm führt die B2 beziehungsweise die B10 zum Augsburger Stadtgebiet. Ein bewirtschafteter Parkplatz für Zoo und Botanischen Garten liegt direkt am Brehmplatz vor dem Haupteingang, an starken Wochenenden im Frühling und in den Sommerferien sind die Stellplätze früh vergeben und der Parkplatz am Botanischen Garten dient als Ausweichfläche.

Mit der Bahn und dem ÖPNV

Vom Augsburger Hauptbahnhof erreichen Gäste den Zoo in rund fünfzehn Minuten mit der Tram-Linie 6 in Richtung Friedberg West, Ausstieg an der Haltestelle Zoo und Botanischer Garten direkt am Eingang. Die Linie verkehrt tagsüber im Zehn-Minuten-Takt. Vom Königsplatz im Stadtzentrum, dem zentralen Tram-Knoten Augsburgs, erreichen Besucher den Zoo ebenfalls mit der Linie 6 in rund zehn Minuten ohne Umsteigen. Aus München kommend ist der Augsburger Hauptbahnhof per Regional-Express oder ICE in 30 bis 45 Minuten erreicht, aus Ulm in rund 45 Minuten, aus Stuttgart in etwa eindreiviertel Stunden.

Mit dem Flugzeug

Der Flughafen München (MUC) liegt rund 90 Kilometer östlich, der Flughafen Memmingen (FMM) etwa 90 Kilometer südwestlich. Von München führt der Lufthansa Express Bus oder die S-Bahn S8 mit Umstieg über München Hauptbahnhof nach Augsburg, Gesamtzeit rund 90 Minuten. Per Mietwagen erreichen Gäste den Zoo von München aus über die A99 und A8 in etwa 70 Minuten ohne Stau, von Memmingen über die A96 und A8 in rund einer Stunde.

Vor Ort bewegen und Parken

Innerhalb des Zoos legen Besucher alle Wege zu Fuß zurück. Das Gelände ist überwiegend eben, lediglich der Übergang zum Greifvogel-Bereich und zur Tiger-Anlage hat leichte Steigungen. Die Hauptwege sind asphaltiert oder wassergebunden befestigt und für Rollstühle befahrbar. Kinderwagen lassen sich am Eingang ausleihen, das Restaurant Elefantenhaus und mehrere Kioske decken Pausen ab. Behindertenparkplätze liegen direkt vor dem Haupteingang am Brehmplatz. Wer Zoo und Botanischen Garten kombiniert, geht die kurze Strecke zwischen den Eingängen über den Brehmplatz zu Fuß in zwei Minuten.

Augsburg Hauptbahnhof 3 km ~15 min Tram 6 Haltestelle Zoo und Botanischer Garten
München 75 km ~1:00 h via A8 Ausfahrt Augsburg-Ost
Ulm 85 km ~1:00 h via B10 und A8
Nürnberg 155 km ~1:45 h via A8 und A9
Stuttgart 160 km ~1:45 h via A8

Die Tieranlagen des Zoos im Überblick

Der Zoologische Garten Augsburg ist klassisch als geographisch und thematisch gegliederter Stadt-Zoo aufgebaut. Vom Haupteingang am Brehmplatz führen Wege durch Afrika-, Asien-, Amerika- und Australien-Bereiche, dazwischen liegen das Raubtier-Haus, die Affen-Anlagen und der Streichelzoo. Die größten Publikumsmagneten sind die Elefanten- und die Giraffen-Anlage, die Pinguine direkt am Eingang und die Schneeleoparden im Raubtier-Haus.

Elefanten- und Giraffen-Anlage

Die Asiatischen Elefanten leben in einer großzügigen Außenanlage mit Bademöglichkeit und einem überdachten Elefantenhaus für die Wintermonate. Wenige Schritte entfernt liegt die Giraffen-Anlage mit Netzgiraffen, die zu den höchsten Tieren des Zoos gehören und ein eigenes hohes Haus für die Übernachtung haben.

Raubtier-Haus

Im Raubtier-Haus an der Westseite des Zoos sind Sibirische Tiger und Schneeleoparden untergebracht. Die Anlage kombiniert ein begehbares Innenhaus mit großen Außengehegen, die durch Felsen und Bäume strukturiert sind. Der Schneeleopard gehört zu den seltenen Wildkatzen Mittelasiens und wird im europäischen Erhaltungszuchtprogramm geführt.

Affen-Anlagen und Streichelzoo

Die Affen-Anlagen beheimaten Schimpansen und Orang-Utans, beide Gruppen leben in kombinierten Innen- und Außenanlagen mit Klettergerüsten und Rückzugsbereichen. Der Streichelzoo mit Ziegen, Schafen und Eseln liegt zentral im Zoo und ist vor allem für Familien mit kleinen Kindern ein beliebter Anlaufpunkt.

Die sechs Hauptanlagen im Überblick

Elefanten-Anlage

Asiatische Elefanten in großzügiger Außenanlage mit Badebecken und beheiztem Elefantenhaus. Fütterungen und Trainings sind tagsüber öffentlich, das angeschlossene Restaurant Elefantenhaus blickt direkt auf die Anlage.

Giraffen-Anlage

Netzgiraffen mit einem auffällig hohen Stallgebäude und einer weitläufigen Außenanlage, die im Sommer von Antilopen und Zebras als Gemeinschaftsbewohnern geteilt wird.

Pinguin-Anlage

Humboldt-Pinguine in einer großen Wasser- und Felsenanlage direkt am Haupteingang. Durch die Unterwasser-Scheiben lassen sich die schnellen Tauchgänge der Vögel beobachten, die Fütterungen am Vormittag und Nachmittag sind Publikumsmagnet.

Raubtier-Haus

Sibirische Tiger und Schneeleoparden in kombinierten Innen- und Außengehegen. Die Anlage ist als Felslandschaft gestaltet und bietet den scheuen Schneeleoparden zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten in der Höhe.

Affen-Anlagen

Schimpansen und Orang-Utans in getrennten Anlagen mit Innenhäusern und großen Freigehegen. Die Orang-Utans gehören zu den Stars des Zoos und werden im europäischen Erhaltungszuchtprogramm geführt.

Streichelzoo und Greifvogel-Voliere

Im Streichelzoo dürfen Kinder Ziegen, Schafe und Esel füttern und anfassen. Die große Greifvogel-Voliere zeigt Adler, Geier und Bussarde aus heimischen und außereuropäischen Lebensräumen in einer hoch gespannten Netzkonstruktion.

Augsburg, München, Nürnberg, Stuttgart und Hellabrunn im Vergleich

Kriterium
Augsburg
Hellabrunn
Nürnberg
Wilhelma
Frankfurt
Fläche
22 ha
40 ha
67 ha
30 ha
11 ha
Tiere
rund 1.600
rund 19.000
rund 2.500
rund 11.000
rund 4.500
Arten
270
730
300
1.200
450
Besucher pro Jahr
rund 480.000
rund 2,2 Mio
rund 1,2 Mio
rund 1,8 Mio
rund 800.000
Eintritt Erwachsene
rund 13 Euro
rund 22 Euro
rund 19 Euro
rund 22 Euro
rund 14 Euro
Charakter
familiärer Stadt-Zoo
Geo-Zoo Isarauen
Landschafts-Zoo
zoologisch-botanisch
kompakter Innenstadt-Zoo

Augsburg ist deutlich kleiner und günstiger als die großen bayerischen Nachbarn Hellabrunn und Nürnberg, aber besser auf eine entspannte Familien-Tagestour ausgelegt als die weitläufige Wilhelma in Stuttgart.

Geschichte und Charakter

Der Zoologische Garten Augsburg wurde 1937 als städtischer Tiergarten am Westrand des Siebentischwalds eröffnet. Die Lage am Wald war von Beginn an Konzept und gibt dem Zoo bis heute seinen Charakter mit altem Baumbestand, schattigen Wegen und einer engen Verzahnung mit dem angrenzenden Forst. Nach Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg wurde der Zoo in den 1950er-Jahren wiederaufgebaut und seither schrittweise modernisiert. In den vergangenen Jahren entstanden ein neues Elefantenhaus, eine erweiterte Pinguin-Anlage und das umgestaltete Raubtier-Haus mit Schneeleoparden-Bereich.

Der Siebentischwald als Nachbar

Der Zoo liegt unmittelbar am Westrand des Siebentischwalds, eines rund 600 Hektar großen Stadtwaldes im Süden Augsburgs. Spazierwege führen vom Zoo aus in den Wald hinein und verbinden Zoo, Botanischen Garten, Hochablass und Naturbad. Diese Lage macht den Zoo zu einem Baustein eines größeren Augsburger Erholungsbands entlang von Lech und Wertach.

Botanischer Garten Augsburg nebenan

Der Botanische Garten Augsburg liegt direkt neben dem Zoo am Brehmplatz und ist über einen kurzen Fußweg in zwei Minuten erreichbar. Mit rund zehn Hektar Fläche, einem japanischen Garten, einem Apothekergarten und Schaugewächshäusern ergänzt er den Zoobesuch zu einer Tagestour mit Tieren, Pflanzen und schattiger Pause. Zoo und Botanischer Garten sind organisatorisch getrennt und haben eigene Eintrittskarten, ein Kombiticket gibt es zeitweise.

Artenschutz und Erhaltungszucht

Der Zoo Augsburg beteiligt sich an mehreren europäischen Erhaltungszuchtprogrammen, darunter für Asiatische Elefanten, Schneeleoparden, Orang-Utans und Humboldt-Pinguine. Diese Programme koordinieren die Zucht bedrohter Tierarten zwischen europäischen Zoos, um genetisch stabile Reservepopulationen aufzubauen. Augsburg liefert dabei vor allem im Bereich der Schneeleoparden und der Greifvögel eigene Nachzuchten in das europäische Netzwerk. Bildungsangebote für Schulklassen und Kindergärten sind eng mit den Artenschutzthemen verknüpft.

Pädagogische Angebote und Zooschule

Eine Zooschule bietet Programme für Schulklassen aller Jahrgangsstufen, von Vorschule bis Oberstufe. Themen reichen von einfacher Tierbeobachtung bis zu konkreten Artenschutzthemen wie Lebensraum-Zerstörung, Wilderei und Klimawandel. Lehrkräfte buchen Termine vorab, die Programme dauern in der Regel 90 bis 120 Minuten und kombinieren Führung mit Stationen im Klassenzimmer am Zooeingang. Auch Kindergeburtstage lassen sich im Zoo organisieren, beliebte Themen sind Affen, Raubkatzen und Pinguine.

Essen, Pausen und Souvenirs im Zoo

Mehrere Stationen im Zoo sorgen für Pausen während eines längeren Besuchs. Das Hauptrestaurant Elefantenhaus liegt direkt an der Elefanten-Anlage und bietet von der einfachen Brotzeit bis zum warmen Mittagstisch eine vollständige Karte. Mehrere Kioske über das Gelände verteilt verkaufen Eis, Kaffee, Snacks und kalte Getränke. Wer eigene Verpflegung mitbringt, findet auf den Wiesenbereichen rund um den Streichelzoo und nahe der Greifvogel-Voliere ausreichend Platz für ein Picknick.

Restaurant Elefantenhaus

Das Restaurant Elefantenhaus mit großer Terrasse blickt direkt auf die Außenanlage der Asiatischen Elefanten. Die Karte deckt vom bayerischen Schmankerl bis zu Kinder-Klassikern wie Pommes und Schnitzel die meisten Wünsche ab. Vegetarische und vegane Optionen sind verfügbar. An warmen Wochenenden zur Mittagszeit sind die Plätze auf der Terrasse begehrt, eine frühere oder spätere Mittagspause umgeht den Andrang.

Zoo-Shop am Ausgang

Der Zoo-Shop am Ausgang verkauft Souvenirs von Plüschtieren über Bilderbücher bis zu Postern und kleinen Naturkundeartikeln. Ein Teil der Einnahmen fließt in Artenschutzprojekte. Wer Kinder mit einem Andenken nach dem Zoobesuch begeistern möchte, plant fünf bis zehn Minuten Aufenthalt im Shop ein, das Sortiment ist überschaubar aber gut auf das Tierangebot des Zoos abgestimmt.

Praktische Tipps für den Zoobesuch

  • Online-Ticket nutzen

    Das Online-Tagesticket lässt sich vorab über die Zoo-Webseite buchen und spart an stark besuchten Tagen den Anstehweg an der Kasse. Familien profitieren von Familienkarten und ermäßigten Tarifen für Kinder ab vier Jahren.

  • Fütterungszeiten als Tagesplan

    Die Fütterungen bei Pinguinen, Robben und Greifvögeln strukturieren den Zoobesuch sinnvoll. Die aktuellen Zeiten hängen am Eingang aus, gängig sind Vormittag und früher Nachmittag, an heißen Sommertagen wird teilweise auf eine zweite Fütterung am späten Nachmittag verschoben.

  • + Botanischer Garten als Ergänzung

    Wer einen vollen Tag plant, kombiniert Zoo am Vormittag mit Botanischem Garten am Nachmittag oder umgekehrt. Beide Häuser liegen am Brehmplatz, der Wechsel dauert zu Fuß zwei Minuten. Eintrittskarten sind getrennt, der Aufwand für die zweite Kasse hält sich in Grenzen.

  • i Wetter beachten

    Der Zoo ist überwiegend ein Freilandzoo, nur Elefantenhaus, Raubtier-Haus und einige Tierhäuser sind überdacht. Bei Dauerregen ist die Aufenthaltsdauer deutlich kürzer als an Schönwettertagen. Eine Regenjacke gehört bei wechselhafter Witterung in jeden Rucksack.

  • Jahreskarte für Augsburger Familien

    Wer mehrmals pro Jahr in den Zoo geht, rechnet schnell eine Jahreskarte gegen Einzeltickets. Für Familien aus Augsburg und Umgebung amortisiert sich die Jahreskarte oft schon nach drei bis vier Besuchen.

  • Barrierefreiheit beachten

    Die Hauptwege sind asphaltiert oder fest wassergebunden und für Rollstühle und Kinderwagen befahrbar. Behindertenparkplätze liegen direkt vor dem Haupteingang am Brehmplatz, behindertengerechte Toiletten verteilen sich auf das Gelände.

  • Schatten suchen im Hochsommer

    Der alte Baumbestand des Siebentischwalds wirft an heißen Tagen viel Schatten, die Hauptwege bleiben angenehm kühl. Hitzeempfindliche Tiere wie Schneeleoparden ziehen sich zur Mittagszeit häufig in den Innenbereich zurück, frühe Vormittagstunden lohnen sich für Tierbeobachtung besonders.

  • Restaurant und Kioske einplanen

    Das Restaurant Elefantenhaus mit Blick auf die Elefanten-Anlage und mehrere Kioske decken Pausen ab. An warmen Wochenenden sind die Plätze auf der Terrasse zur Mittagszeit voll, ein eigenes Picknick lässt sich auf mehreren Wiesenbereichen im Zoo problemlos auspacken.

Insider-Tipps

Beste Tageszeit

Frühe Vormittagstunden ab Öffnung sind ideal für Tierbeobachtung, weil viele Tiere in der morgendlichen Kühle aktiv sind. Wer Familien mit kleinen Kindern vermeiden möchte, plant Werktage außerhalb der Ferien, in den bayerischen Sommerferien füllt sich der Zoo besonders an Wochenenden früh.

Saisonale Highlights

Im Frühling lohnt sich der Zoo durch Jungtiere, im Sommer durch die langen Öffnungszeiten und die ausgedehnten Außenanlagen, im Herbst durch die Färbung des Siebentischwalds rund um den Zoo. Im Winter ist die Anlage deutlich ruhiger, viele Tiere verbringen mehr Zeit in den Innenhäusern, das Elefantenhaus und das Raubtier-Haus sind dann besonders sehenswert.

Kombination mit Augsburger Innenstadt

Wer aus dem Großraum München, Stuttgart oder Nürnberg anreist, kombiniert den Zoobesuch sinnvoll mit einem Bummel durch die Augsburger Innenstadt. Die historischen Wassertürme am Roten Tor liegen unmittelbar zwischen Zoo und Innenstadt, das Maximilianmuseum, der Goldene Saal des Rathauses und die Fuggerei sind per Tram 6 in zehn Minuten zu erreichen. Eine entspannte Variante kombiniert Zoo am Vormittag, Mittagessen am Brehmplatz und Stadtspaziergang am späten Nachmittag.

Mit Kindern unterwegs

Für Familien mit kleinen Kindern eignet sich der Zoo Augsburg besonders gut, weil die kurzen Wege, der Streichelzoo und die nahen Pausenmöglichkeiten den Tagesablauf entspannen. Kinder ab vier Jahren zahlen einen ermäßigten Eintritt, jüngere Kinder kommen kostenlos hinein. Kinderwagen lassen sich am Eingang ausleihen, mehrere Wickelmöglichkeiten verteilen sich auf das Gelände. Wer mit Kleinkindern unterwegs ist, plant ausreichend Pausen ein und richtet den Tagesablauf an den Schlafphasen aus.

HÄUFIGE FRAGEN

Wo liegt der Zoologische Garten Augsburg genau?

Der Zoo liegt am Brehmplatz 1 in 86161 Augsburg im Stadtteil Hochfeld-Süd. Das Gelände grenzt im Osten direkt an den Siebentischwald und im Westen an den Botanischen Garten Augsburg. Der Haupteingang ist von der Tramhaltestelle Zoo und Botanischer Garten in wenigen Schritten erreichbar.

Seit wann gibt es den Zoo Augsburg?

Der Zoologische Garten Augsburg wurde 1937 als städtischer Tiergarten am Westrand des Siebentischwalds eröffnet. Nach Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg wurde er in den 1950er-Jahren wiederaufgebaut. In den vergangenen Jahrzehnten kamen ein neues Elefantenhaus, eine erweiterte Pinguin-Anlage und ein umgestaltetes Raubtier-Haus hinzu.

Wie groß ist der Zoo und wie viele Tiere leben dort?

Der Zoo umfasst rund 22 Hektar und beherbergt etwa 1.600 Tiere in 270 Arten. Damit ist er ein mittelgroßer Stadt-Zoo, deutlich kompakter als der Münchner Tierpark Hellabrunn oder die Wilhelma in Stuttgart, aber gut auf einen halben bis ganzen Tagesbesuch ausgelegt.

Wie viele Besucher hat der Zoo Augsburg pro Jahr?

Im Schnitt besuchen rund 480.000 Menschen den Zoo pro Jahr. In sehr guten Jahren liegt die Zahl bei rund 500.000, in regenreichen Sommern und kalten Wintern entsprechend niedriger. Damit gehört der Zoo zu den meistbesuchten Freizeitzielen Schwabens.

Was kostet der Eintritt im Zoo Augsburg?

Das Tagesticket für Erwachsene kostet rund 13 Euro, Kinder ab vier Jahren zahlen ermäßigt. Familienkarten und eine Jahreskarte für regelmäßige Besucher sind erhältlich. Aktuelle Preise stehen am Tag des Besuchs an der Kasse und im Online-Ticket-Shop.

Wie komme ich mit Bus oder Bahn zum Zoo Augsburg?

Vom Augsburger Hauptbahnhof fährt die Tram-Linie 6 in Richtung Friedberg West direkt zum Zoo. Ausstieg ist die Haltestelle Zoo und Botanischer Garten unmittelbar am Eingang. Die Fahrt dauert rund 15 Minuten, der Takt liegt tagsüber bei zehn Minuten.

Wo kann ich am Zoo Augsburg parken?

Ein bewirtschafteter Parkplatz liegt direkt am Brehmplatz vor dem Haupteingang und dient sowohl Zoo als auch Botanischem Garten. An Wochenenden im Frühling und in den bayerischen Sommerferien sind die Stellplätze früh vergeben, ein zusätzlicher Parkplatz am Botanischen Garten dient als Ausweichfläche.

Welche Tiere sind die Highlights im Zoo Augsburg?

Zu den Publikumsmagneten gehören die Asiatischen Elefanten, die Netzgiraffen, die Humboldt-Pinguine am Eingang, die Sibirischen Tiger und Schneeleoparden im Raubtier-Haus sowie die Schimpansen und Orang-Utans in den Affen-Anlagen. Auch der Streichelzoo und die große Greifvogel-Voliere sind beliebte Stationen.

Kann ich Zoo und Botanischen Garten Augsburg an einem Tag besuchen?

Ja, beide Häuser liegen unmittelbar am Brehmplatz und sind zu Fuß in rund zwei Minuten miteinander verbunden. Zoo und Botanischer Garten haben getrennte Eintrittskarten und unterschiedliche Betreiber, ein Kombiticket wird zeitweise angeboten. Für einen entspannten Tagesbesuch reicht die Reihenfolge Zoo am Vormittag und Botanischer Garten am Nachmittag.

Ist der Zoo Augsburg barrierefrei?

Die Hauptwege sind asphaltiert oder fest wassergebunden und für Rollstühle und Kinderwagen befahrbar. Behindertenparkplätze befinden sich direkt vor dem Haupteingang am Brehmplatz, behindertengerechte Toiletten verteilen sich auf das Gelände. Lediglich der Übergang zur Greifvogel-Voliere und zur Tiger-Anlage hat leichte Steigungen.

Wann ist die beste Tageszeit für den Zoobesuch?

Frühe Vormittagstunden ab Öffnung sind ideal, weil viele Tiere in der morgendlichen Kühle besonders aktiv sind und das Gelände noch nicht voll ist. An heißen Sommertagen ziehen sich Tiger und Schneeleoparden zur Mittagszeit oft zurück, Pinguine und Elefanten sind hingegen oft auch nachmittags gut zu beobachten.

Wie viel Zeit sollte ich für den Zoo Augsburg einplanen?

Für einen entspannten Rundgang mit allen wichtigen Anlagen reichen etwa drei bis vier Stunden. Wer den Botanischen Garten direkt nebenan ergänzen möchte, plant einen ganzen Tag ein. Familien mit kleinen Kindern bleiben mit Streichelzoo und Pausen im Restaurant Elefantenhaus oft länger.
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