Der Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec liegt unter der Adresse Zittauer Straße 43 in 02826 Görlitz am Neisse-Ufer und bildet einen der ungewöhnlichsten Tierparks Deutschlands — als grenzüberschreitendes Naturschutzprojekt zwischen der sächsischen Stadt Görlitz und der polnischen Nachbarstadt Zgorzelec verbindet er seit 1957 deutsch-polnische Naturschutzarbeit auf 13 Hektar Fläche direkt an der Lausitzer Neisse. Mit rund 500 Tieren in 110 Arten und rund 190.000 Besuchern pro Jahr gehört der Park zu den mittelgroßen Standorten in Ostsachsen, sein wahres Alleinstellungsmerkmal ist allerdings der Tibet-Bauernhof — eine in dieser Form in Europa einzigartige Themenwelt mit Yaks, Tibet-Schafen, Goldfasanen und tibetanischer Architektur. Hinzu kommen die Afrika-Savanne mit afrikanischen Huftieren, die Eulen-Voliere mit einheimischen und exotischen Eulenarten sowie eine Schimpansen-Anlage, die zu den größten in Ostsachsen zählt. Mit einem Eintritt von rund 10 Euro und einer Lage unmittelbar am Übergang nach Polen ist der Tierpark eine eigenständige Adresse zwischen Görlitzer Altstadt, polnischer Neisse-Promenade und Oberlausitzer Naturlandschaft.
Anreise und Erreichbarkeit
Der Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec liegt am südlichen Stadtrand von Görlitz unmittelbar an der Zittauer Straße und ist sowohl mit dem Auto als auch mit Bahn und Bus aus Dresden, Bautzen, Zittau und dem polnischen Zgorzelec gut zu erreichen. Görlitz selbst ist die östlichste Stadt Deutschlands und liegt direkt an der Lausitzer Neisse, dem Grenzfluss zu Polen — wer den Tierpark besucht, kann seinen Aufenthalt mit einem Spaziergang über die Altstadtbrücke ins polnische Zgorzelec verbinden. Die Anreise mit dem Stadtbus 31 hält direkt vor dem Tierpark-Eingang und ist für Familien die einfachste Variante.
Mit dem Auto
Über die A4 von Dresden oder von Wrocław erreicht man Görlitz in rund 1:15 bis 1:30 Stunden Fahrtzeit aus dem Großraum Dresden. Die Abfahrt Görlitz an der A4 führt über die B99 und die Zittauer Straße direkt zum Tierpark, eine ausgeschilderte Beschilderung weist aus mehreren Richtungen den Weg. Direkt am Eingang stehen kostenfreie Besucherparkplätze zur Verfügung, an Wochenenden in der Hochsaison empfiehlt sich eine frühe Anreise — der Park ist bei schönem Wetter und in den sächsischen Schulferien gut besucht. Wer aus Polen anreist, nutzt die Grenzübergänge in Görlitz und folgt der Beschilderung zur Zittauer Straße.
Mit der Bahn und dem ÖPNV
Der Bahnhof Görlitz ist über Regionalzüge aus Dresden, Cottbus und Wrocław erreichbar — die Fahrtzeit aus Dresden Hauptbahnhof liegt bei rund 1:30 Stunden. Vom Bahnhof verkehrt die Stadtbuslinie 31 mehrfach pro Stunde bis zur Haltestelle Tierpark direkt am Eingang, die Fahrtzeit beträgt rund 15 Minuten. Aus Zgorzelec auf polnischer Seite ist der Tierpark zu Fuß über die Altstadtbrücke und einen rund halbstündigen Weg durch die Görlitzer Altstadt oder mit dem Bus erreichbar. Für deutsch-polnische Familienausflüge ist diese Kombination besonders reizvoll.
Mit dem Flugzeug
Der nächstgelegene größere Flughafen ist Dresden Klotzsche (DRS), rund 105 Kilometer westlich von Görlitz und mit Auto oder Zug in rund 1:30 Stunden erreichbar. Auf polnischer Seite bietet sich der Flughafen Wrocław (WRO) an, rund 160 Kilometer östlich von Görlitz und mit Auto in rund zwei Stunden Fahrtzeit erreichbar. Für die meisten Besucher aus Deutschland und Polen sind allerdings Auto oder Bahn die natürlicheren Anreise-Wege — die Bahnverbindung Dresden–Görlitz ist gut ausgebaut, und der Stadtbus 31 erschließt den Tierpark zuverlässig.
Vor Ort bewegen und Parken
Innerhalb des Tierparks bewegt man sich ausschließlich zu Fuß auf gut ausgebauten Wegen, die 13 Hektar lassen sich in zwei bis vier Stunden vollständig erkunden. Die Hauptwege sind kinderwagen- und rollstuhlfreundlich, einzelne Bereiche wie der Tibet-Bauernhof oder die Eulen-Voliere erfordern kurze Steigungen. Behindertenparkplätze liegen unmittelbar am Eingang, kostenlose Besucherparkplätze ebenfalls. Wer von Polen herüberkommt, parkt entweder in der Görlitzer Altstadt und nimmt den Bus 31 oder fährt direkt mit dem Auto zur Zittauer Straße.
Geschichte und Charakter
Die Geschichte des Naturschutz-Tierparks Görlitz-Zgorzelec beginnt 1957 als städtischer Tierpark in der damaligen DDR — von Anfang an war der Standort am Neisse-Ufer mit Blick auf das polnische Zgorzelec ungewöhnlich und programmatisch zugleich. Die unmittelbare Nähe zur deutsch-polnischen Grenze, die nach dem Zweiten Weltkrieg neu gezogen worden war, prägt den Tierpark bis heute. Während des Kalten Krieges blieb der Bezug zu Polen vorerst symbolisch, mit dem EU-Beitritt Polens 2004 und dem Schengen-Beitritt 2007 wurde aus der symbolischen Nähe eine gelebte grenzüberschreitende Naturschutzarbeit.
Heute trägt der Park den Doppelnamen Görlitz-Zgorzelec, um diese Verbindung sichtbar zu machen — auch wenn die Tieranlagen selbst auf deutschem Boden liegen, ist die polnische Stadt Zgorzelec sichtbarer Nachbar jenseits der Neisse und programmatischer Partner. Auf 13 Hektar Fläche entstanden über die Jahrzehnte mehrere Themenwelten, deren Schwerpunkt sich von einem klassischen Stadt-Tierpark zunehmend in Richtung Themen-Park mit klaren regionalen Charakteren verschoben hat — Tibet-Bauernhof, Afrika-Savanne, Eulen-Voliere und Schimpansen-Anlage sind die wichtigsten Stationen.
Charakteristisch für den Park ist seine bewusste Positionierung als Naturschutz-Tierpark, nicht als reiner Schauzoo. Bildungsangebote für Schulen aus Deutschland und Polen, Artenschutz-Projekte und Kooperationen mit Tibet-Gesellschaften und afrikanischen Schutzgebieten prägen das Programm. Mit rund 190.000 Besuchern pro Jahr ist der Tierpark einer der wichtigsten Familien-Ziele in Ostsachsen und der einzige Tierpark Deutschlands, der seinen grenzüberschreitenden Charakter im Namen trägt — eine Sonderstellung, die ihn vom Zoo Dresden, vom Tierpark Bautzen oder vom polnischen Zoo Wrocław klar abgrenzt.
Die Themenwelten des Tierparks
Der Tierpark ist in mehrere klar erkennbare Themenwelten gegliedert, die in einer logischen Rundgang-Reihenfolge erschlossen werden können. Die wichtigsten Stationen sind der Tibet-Bauernhof als europaweites Alleinstellungsmerkmal, die Afrika-Savanne mit Huftieren, die Eulen-Voliere mit einheimischen und exotischen Eulenarten und die Schimpansen-Anlage. Hinzu kommen weitere Bereiche mit europäischen Wildtieren, einem Haustier-Hof und der besonderen Bezugsachse Richtung polnische Neisse.
Tibet-Bauernhof — einzigartig in Europa
Der Tibet-Bauernhof ist das eindeutige Alleinstellungsmerkmal des Naturschutz-Tierparks Görlitz-Zgorzelec — in dieser Form gibt es ihn in Europa kein zweites Mal. Die Themenwelt zeigt landwirtschaftliche Nutztiere des tibetischen Hochlands in einer Anlage mit tibetanischer Architektur und Pflanzen — Yaks als Hauptattraktion, Tibet-Schafe, Goldfasanen und weitere Hochland-Tiere leben in artgerechten Außenanlagen mit Blick auf den Park. Tafeln erläutern Lebensweise und kulturellen Hintergrund — eine ungewöhnliche Verbindung von Zoologie und Kultur, die den Park weit über die Region hinaus bekannt gemacht hat. Tibet-Tage mit Vorträgen, Musik und Verkostungen tibetischer Küche finden mehrfach pro Jahr statt.
Afrika-Savanne — Huftiere im weiten Auslauf
Die Afrika-Savanne ist die zweite große Themenwelt des Tierparks und zeigt afrikanische Huftiere wie Zebras, Watussi-Rinder und weitere Steppen-Bewohner in einer weiträumigen Anlage mit Wasserstelle und Buschwerk. Die Savanne ist als begehbares Erlebnis konzipiert — Besucherwege führen entlang der Anlagen, an mehreren Stellen sind Beobachtungspunkte mit Tafeln zu Lebensweise und Schutzstatus eingerichtet. Im Sommer entwickelt die Anlage einen für Ostsachsen ungewöhnlichen Savannen-Charakter, der den Bezug zur afrikanischen Heimat der Tiere greifbar macht.
Eulen-Voliere — Vögel der Nacht
Die Eulen-Voliere ist ein weiterer Schwerpunkt und zeigt einheimische und exotische Eulen-Arten in mehreren begehbaren und nicht begehbaren Volieren — vom kleinen Steinkauz über Schleiereulen bis zu großen Uhus und exotischen Arten. Die Voliere ist Teil des europaweiten Eulen-Erhaltungs-Programms und kooperiert mit anderen Tierparks und Naturschutz-Organisationen — gerade für Familien mit interessierten Kindern ist die Eulen-Voliere ein lohnender Stopp im Rundgang. Tafeln erläutern Biologie und Schutzbedürftigkeit der einzelnen Arten.
Schimpansen-Anlage — Menschenaffen in Ostsachsen
Die Schimpansen-Anlage zählt zu den größten Menschenaffen-Anlagen in Ostsachsen und zeigt eine Schimpansen-Gruppe in einer Innen- und Außenanlage mit Klettergerüsten, Plattformen und Versteckmöglichkeiten. Die Tiere sind in einer sozialen Gruppe organisiert und werden nach modernen tiergärtnerischen Standards gehalten — Tafeln erläutern Verhaltensbiologie und die Bedeutung von Schutzprogrammen für Menschenaffen in Afrika. Für viele Besucher gehört die Schimpansen-Anlage zu den emotionalen Höhepunkten des Tierpark-Besuchs.
Die sechs Bereiche im Überblick
Tibet-Bauernhof
In Europa einzigartige Themenwelt mit Yaks, Tibet-Schafen und Goldfasanen in tibetanischer Architektur. Tafeln zu Lebensweise und Kultur, Tibet-Tage mit Vorträgen und Verkostungen tibetischer Küche mehrfach pro Jahr — das eindeutige Alleinstellungsmerkmal des Parks.
Afrika-Savanne
Weiträumige Anlage mit Zebras, Watussi-Rindern und weiteren Steppen-Bewohnern. Besucherwege führen entlang der Anlagen, an mehreren Stellen sind Beobachtungspunkte mit Tafeln zu Lebensweise und Schutzstatus der Tiere eingerichtet.
Eulen-Voliere
Einheimische und exotische Eulen-Arten in begehbaren und nicht begehbaren Volieren, vom Steinkauz und Schleiereule bis zum großen Uhu. Teil des europaweiten Eulen-Erhaltungs-Programms und ein lohnender Stopp für Familien mit interessierten Kindern.
Schimpansen-Anlage
Eine der größten Menschenaffen-Anlagen in Ostsachsen mit einer Schimpansen-Gruppe in Innen- und Außenanlage. Klettergerüste, Plattformen und Versteckmöglichkeiten in artgerechter Sozialgruppen-Haltung — Tafeln erläutern Verhaltensbiologie.
Haustier-Hof
Klassischer Bauernhof-Bereich mit Ziegen, Schafen, Kaninchen und anderen zutraulichen Haustieren zum Streicheln. Besonders bei jüngeren Kindern beliebt und ein guter Übergang zwischen den exotischeren Themenwelten des Tierparks.
Europäische Wildtiere
Anlagen mit einheimischen und osteuropäischen Wildtier-Arten wie Luchsen, Wölfen oder kleinen Mardertieren. Bezug zur Oberlausitzer Naturlandschaft, in der einige dieser Arten wieder heimisch geworden sind oder konsequent geschützt werden müssen.
Tierparks im Vergleich — wo Görlitz steht
Görlitz-Zgorzelec positioniert sich im Vergleich klar als mittelgroßer Themen-Tierpark mit einzigartigem Tibet-Bauernhof und grenzüberschreitendem Profil. Wer einen klassischen Geo-Zoo mit großer Artenzahl sucht, ist in Dresden oder Wrocław besser aufgehoben — wer Tibet-Bauernhof und deutsch-polnischen Kontext erleben möchte, kommt nur in Görlitz auf seine Kosten.
Tierwelten im Detail — was Görlitz besonders macht
Anders als die großen Geo-Zoos in Dresden, Leipzig oder Wrocław arbeitet der Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec mit einer mittelgroßen Anlage von 13 Hektar und einem konzentrierten Tierbestand von rund 500 Tieren in 110 Arten. Das macht den Park weniger zur Welt-Tour großer Zoos und mehr zu einem konzentrierten Themen-Erlebnis, in dem zwei bis vier Stunden reichen, um alle wichtigen Bereiche in Ruhe zu sehen. Diese Konzentration auf Themen ist Programm und ein wesentlicher Grund für die anhaltende Beliebtheit bei Familien aus Sachsen, Brandenburg und dem polnischen Niederschlesien.
Tibet-Bauernhof als europäisches Unikat
In ganz Europa gibt es keinen weiteren Tierpark, der einen Tibet-Bauernhof in dieser Form als Themenwelt zeigt. Yaks als zentrale Attraktion, Tibet-Schafe, Goldfasanen und weitere Hochland-Tiere leben in einer Anlage mit tibetanischer Architektur und Bepflanzung — das Konzept verbindet Zoologie mit Kultur und Bildung zu einer ganzheitlichen Erfahrung. Tibet-Tage mit Vorträgen, traditioneller Musik und kulinarischen Verkostungen finden mehrfach pro Jahr statt und ziehen ein überregionales Publikum an. Wer sich für tibetische Kultur oder Hochland-Tierhaltung interessiert, findet in Görlitz eine einmalige Adresse weit über das Niveau eines Schauzoos hinaus.
Deutsch-polnischer Grenztierpark als Programm
Görlitz und Zgorzelec sind seit dem Schengen-Beitritt Polens 2007 in der Praxis eine deutsch-polnische Doppelstadt — das Erscheinen im Tierpark-Namen Görlitz-Zgorzelec ist programmatisch. Der Park kooperiert mit polnischen Schulen, betreibt zweisprachige Bildungsangebote und versteht sich als grenzüberschreitendes Naturschutz-Projekt. Besucher aus Polen kommen über die Altstadtbrücke oder die Stadtbusse direkt an, deutsche Besucher kombinieren den Tierpark oft mit einem Spaziergang durch die polnische Innenstadt und die Wiesenpromenade entlang der Neisse — ein Konzept, das in dieser Konsequenz in Deutschland einmalig ist.
Naturschutz-Programm mit regionalem Bezug
Der Tierpark trägt den Namensbestandteil Naturschutz aus gutem Grund — Artenschutz-Projekte für Eulen, Wölfe, Luchse und weitere Arten der Oberlausitzer Naturlandschaft sind fester Bestandteil der Arbeit. Auch Projekte in Tibet, Afrika und Südosteuropa werden über Kooperationen unterstützt. Bildungs-Angebote für Schulen aus Sachsen und Polen, geführte Tour-Optionen und themenbezogene Veranstaltungen runden das Programm ab — der Park ist kein reines Familien-Ausflugsziel, sondern ein Bildungs- und Schutz-Projekt mit klarer Mission.
Görlitz und Zgorzelec als Umfeld
Görlitz ist mit rund 55.000 Einwohnern die östlichste Stadt Deutschlands und besitzt eine der besterhaltenen Altstädte Mitteleuropas — Görlitz wurde nicht zerstört im Zweiten Weltkrieg und zeigt eine Stadtkulisse von Gotik über Renaissance bis Gründerzeit, die international als Görliwood bekannt geworden ist und in zahlreichen Filmproduktionen als Kulisse diente. Direkt jenseits der Lausitzer Neisse beginnt die polnische Stadt Zgorzelec mit rund 30.000 Einwohnern — bis 1945 gehörten beide Städte als Görlitz zu Deutschland, mit der Oder-Neisse-Grenze wurde der östliche Stadtteil polnisch.
Für den Tierpark-Besuch ergibt sich daraus ein reicher Kontext — die Görlitzer Altstadt mit Untermarkt, Schönhof und Peterskirche, die polnische Innenstadt mit Stadtpark und Promenade, die Lausitzer Neisse als Grenzfluss mit mehreren Brücken und die Oberlausitzer Naturlandschaft mit Wäldern und Teichen prägen das Umfeld. Wer einen ganzen Wochenend-Aufenthalt plant, kombiniert den Tierpark mit Altstadt, Görliwood-Filmkulissen-Tour und Spaziergang über die Altstadtbrücke nach Zgorzelec zum vollen deutsch-polnischen Programm.
Praktische Tipps für den Tierpark-Besuch
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Günstigen Eintritt nutzen
Mit rund 10 Euro für Erwachsene und Familientarifen für Eltern mit Kindern ist Görlitz-Zgorzelec deutlich günstiger als der Zoo Dresden oder der polnische Zoo Wrocław. Jahreskarten amortisieren sich schon nach drei Besuchen und sind für Familien aus der Oberlausitz eine sinnvolle Investition.
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Tibet-Bauernhof bewusst einplanen
Der Tibet-Bauernhof ist das Alleinstellungsmerkmal des Parks und verdient mindestens 30 bis 45 Minuten Aufenthalt. Tafeln zu Lebensweise und Kultur der Hochland-Tiere lohnen das Lesen, an Tibet-Tagen mit Vorträgen und Verkostungen wird der Bereich zum eigenständigen Programm-Schwerpunkt.
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Bus 31 statt Auto
Die Stadtbuslinie 31 fährt mehrfach pro Stunde direkt zum Tierpark mit Haltestelle vor dem Eingang. Wer mit der Bahn aus Dresden, Bautzen oder Zittau anreist, kann den Bus direkt vom Bahnhof aus nehmen — das spart die Parkplatzsuche und die Anreise von der Autobahnabfahrt.
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Abstecher nach Polen einbauen
Görlitz und Zgorzelec sind faktisch eine deutsch-polnische Doppelstadt. Über die Altstadtbrücke gelangt man zu Fuß in das polnische Zgorzelec — ein Spaziergang durch den Stadtpark Zgorzelec und entlang der Neisse-Promenade kombiniert den Tierpark-Besuch zu einem grenzüberschreitenden Tag.
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Görlitzer Altstadt mitnehmen
Die Görlitzer Altstadt mit Untermarkt, Schönhof, Peterskirche und Görliwood-Filmkulissen liegt nur wenige Minuten vom Tierpark entfernt und gehört zu den schönsten Altstädten Deutschlands. Wer einen vollen Tag in Görlitz plant, verbindet Tierpark, Altstadt und Polen-Abstecher zur perfekten Tageskombination.
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Barrierefreiheit beachten
Die Hauptwege sind kinderwagen- und rollstuhlfreundlich, einzelne Bereiche wie der Tibet-Bauernhof oder die Eulen-Voliere haben kurze Steigungen. Behindertenparkplätze liegen direkt am Eingang, für detaillierte Informationen lohnt ein Anruf beim Tierpark vor der Anreise — die Beratung ist persönlich und hilfsbereit.
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Saison und Wetter berücksichtigen
Der Tierpark ist ganzjährig geöffnet, im Sommer entwickelt die Afrika-Savanne ihren vollen Charakter, im Herbst sind die Farben des Tibet-Bauernhofs besonders reizvoll. Bei schlechtem Wetter sind einige Anlagen wettergeschützt, einen kompletten Regentag-Park stellt Görlitz allerdings nicht dar — bei Dauerregen ist die Görlitzer Altstadt die bessere Variante.
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Tibet-Tage im Programm
Mehrfach pro Jahr finden im Park Tibet-Tage mit Vorträgen, traditioneller Musik und Verkostungen tibetischer Küche statt. Wer diese Tage einplant, erlebt den Tierpark als kulturelles Programm-Erlebnis und nicht nur als zoologischen Rundgang — Termine bitte vor der Reise auf der Park-Webseite abgleichen.
Insider-Tipps
Für Familien mit Kindern
Der Tierpark ist mit seinen 13 Hektar gut für Familien geeignet — die Wege sind übersichtlich, der Haustier-Hof bietet Streichelmöglichkeiten, und der Tibet-Bauernhof mit den ungewöhnlichen Yaks begeistert auch ältere Kinder. Drei- bis Sechsjährige schaffen den vollen Rundgang in zwei bis drei Stunden mit Pausen, ältere Kinder profitieren von den Tafeln und der Möglichkeit, mit Pflegerinnen und Pflegern ins Gespräch zu kommen. Für einen ganzen Familientag bietet sich die Kombination mit der Görlitzer Altstadt und einem Polen-Abstecher an.
Für Tibet- und Kultur-Interessierte
Wer sich für tibetische Kultur, Hochland-Landwirtschaft oder ungewöhnliche Themen-Welten interessiert, findet im Tibet-Bauernhof eine in Europa einmalige Adresse. Yaks, Tibet-Schafe und Goldfasanen werden in tibetanischer Architektur und Bepflanzung gezeigt, Tafeln erläutern Lebensweise und kulturellen Kontext. An Tibet-Tagen mit Vorträgen und Verkostungen entsteht ein vollwertiges kulturelles Programm — eine Anreise allein für diese Veranstaltung lohnt sich aus weiterer Entfernung.
Für deutsch-polnische Besucher
Der Tierpark Görlitz-Zgorzelec ist als grenzüberschreitendes Projekt konzipiert und kooperiert mit polnischen Schulen und Naturschutz-Verbänden. Polnische Besucher kommen über die Altstadtbrücke oder die Stadtbusse direkt an, die zweisprachige Beschilderung erleichtert den Aufenthalt. Deutsche Besucher kombinieren den Tierpark oft mit einem Spaziergang in das polnische Zgorzelec — Stadtpark, Neisse-Promenade und gastronomische Angebote in der polnischen Innenstadt runden das Programm ab.
Für Wochenend-Aufenthalte
Für längere Aufenthalte ist Görlitz selbst ein lohnendes Reiseziel — die Altstadt zählt zu den besterhaltenen Mitteleuropas und ist als Görliwood international bekannt. Hotels und Pensionen in der Altstadt liegen wenige Minuten vom Tierpark entfernt, Mehrtages-Programme verbinden Tierpark, Altstadt-Tour, Görliwood-Filmkulissen-Tour, Polen-Abstecher und Ausflüge in die Oberlausitzer Naturlandschaft mit ihren Teichen und Wäldern zu einer abwechslungsreichen Reise zwischen Deutschland und Polen.



