Spätestens beim Packen solltest Du den Reisepass noch einmal genau checken: Ideal ist, wenn er mindestens sechs Monate über Deine Rückreise hinaus gültig ist. Viele Fluggesellschaften nehmen das nämlich ziemlich ernst und können Dich sonst tatsächlich am Flughafen zurückhalten — unangenehm, wenn der Urlaub schon vor dem Abheben endet! Für Deutsche gilt glücklicherweise, dass der Pass wenigstens bis zum Ende des Aufenthalts gültig sein muss, aber diese sechs-Monats-Regelung ist trotzdem ein guter Sicherheits-Puffer.
Übrigens: Wenn Du mit dem Visa Waiver Programm unterwegs bist, brauchst Du einen biometrischen Reisepass. Der hat so einen kleinen digitalen Chip, der Deine persönlichen Infos speichert und wird seit etwa 2005 ausgestellt. Ohne den Chip kommst Du nicht ohne Visum rein – das hat mich ehrlich gesagt überrascht, weil man sich da echt vorher schlau machen muss.
Noch was wichtig: Das elektronische Einreiseformular namens ESTA musst Du online beantragen, und zwar mindestens drei Tage vor Deiner Abreise. Am besten machst Du das aber viel früher, um auf Nummer sicher zu gehen. Die Gebühr dafür liegt bei 21 US-Dollar – keine riesige Summe, aber durchaus ein Punkt auf der To-Do-Liste. Die Genehmigung ist übrigens zwei Jahre gültig oder solange wie Dein Pass – je nachdem, was zuerst abläuft.
Falls es dann doch mal beim Rückflug Verzögerungen gibt (Flugausfälle sind ja öfter mal Thema), kann es richtig stressig werden, wenn Dein Pass zu knapp bemessen ist. Also lieber vorher nochmal durchatmen und sicherstellen, dass alles passt – so kannst Du Deinen Trip entspannt genießen ohne unnötigen Papierkram im Hinterkopf.