In den Wintermonaten klettern die Temperaturen in den nördlichen Regionen Kanadas oft auf eisige -30 °C oder sogar noch tiefer – das fühlt sich schon fast an wie in einem Kühlschrank, der ständig offensteht. Im Gegensatz dazu sind die Städte Toronto und Vancouver etwas gnädiger: Hier musst du dich zwar auf Frost und Schneefall einstellen, aber meist liegen die Temperaturen eher um -5 °C bis -10 °C. Ehrlich gesagt, gibt’s kaum eine kalte Ecke, wo du nicht zumindest ab und zu die Wärme einer dampfenden Tasse Kaffee suchst.
Schon im April kann es ziemlich wechselhaft werden: Tagsüber schaffen es die Werte im Westen Kanadas locker auf 15 °C, während nachts noch ein leichter Frost nicht ausgeschlossen ist – plötzlich zieht ein frischer Wind durch die Straßen und du bist froh über den Schal. Der Sommer zeigt sich dann von seiner angenehmen Seite. Zwischen Juni und August sind oft 20 bis 30 Grad drin; Calgary und Edmonton überraschen sogar mit gelegentlichen Spitzen über 30 °C. Da fühlt man sich fast wie im Süden – nur mit viel mehr Luft zum Durchatmen.
Der Herbst schleicht sich mit kühleren Tagen an, besonders im Oktober geht’s meist auf unter 10 °C runter. In manchen nördlichen Gegenden fällt dann schon der erste Schnee, während weiter südlich noch milde Spätsommertage möglich sind. Insgesamt ist das Klima so spannend abwechslungsreich, dass du deine Garderobe definitiv nach dem Zielort ausrichten solltest – denn kanadische Kälte heißt nicht immer gleich klirrende Minusgrade.