Rund 700.000 Menschen leben hier – Washington, D.C. erstreckt sich über etwa 177 Quadratkilometer und ist dabei kein Bundesstaat, sondern ein eigener Regierungsbezirk. Diese Tatsache macht die Stadt ziemlich einzigartig. Eigentlich wurde sie extra geschaffen, damit genau hier das politische Herz der USA schlägt. Klar, das Weiße Haus, das Kapitol und das friedvolle Lincoln Memorial sind Touristenmagneten, die du dir unbedingt anschauen solltest. Einige Führungen, wie die im Weißen Haus, musst du allerdings im Voraus organisieren – also am besten frühzeitig planen.
Die Atmosphäre in der Stadt hat mich überrascht: Zwischen den monumentalen Gebäuden gibt es ruhigere Ecken mit Parks und Straßencafés, wo man eine Pause vom Trubel machen kann. Die meisten Museen der Smithsonian Institution verlangen keinen Eintritt – echt cool, oder? Zum Beispiel kannst du ganz ohne Kosten ins National Air and Space Museum oder ins National Museum of American History eintauchen. Montags sind manche Museen etwas leerer, was für entspanntere Besuche sorgt.
Politisch gesehen sitzt hier natürlich jede wichtige Behörde: Vom Kongress über die Exekutive bis hin zum Obersten Gerichtshof – alles in Reichweite. Und auch internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen haben ihre Büros hier. Ich fand es spannend zu sehen, wie Politik an so vielen Orten gleichzeitig gelebt wird – fast fühlte ich mich mittendrin statt nur dabei!