Ungefähr 1.700 Straftaten wurden in einem Land mit knapp über 360.000 Einwohnern registriert – das ist eher ein Flüstern als ein Lärm. Ganz ehrlich, Gewalt ist hier fast ein Fremdwort, die Polizei läuft ohne Waffen herum und fühlt sich trotzdem sicher. So etwas habe ich bisher nirgendwo erlebt. Was ebenfalls cool ist: Die politische Lage rockt total stabil, Island ist eine Demokratie durch und durch. Dabei kannst du einen Blick hinter die Kulissen werfen, denn Transparenz wird großgeschrieben. So entsteht Vertrauen – nicht nur untereinander, sondern auch gegenüber der Regierung.
Das spürt man auch in der Atmosphäre auf den Straßen, wo Gastfreundschaft keine Floskel ist, sondern echt gelebt wird. Dass Korruption kaum vorhanden ist, macht das Ganze noch glaubwürdiger. Und ja, die Insel umgeben vom Atlantik schafft eine Art natürliche Firewall gegen globale Probleme – irgendwie beruhigend.
Wenn’s mal brennt oder du Hilfe brauchst, erreichst du Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst unkompliziert über die Notrufnummer 112. Die Infrastruktur ist überraschend gut ausgebaut – für so ein abgelegenes Fleckchen Erde echt beeindruckend. Island fühlt sich dadurch an wie eine sichere Blase, in der du dich relativ sorgenfrei bewegen kannst. Ehrlich gesagt, wenn du einmal hier bist, merkst du schnell: Sicherheit hat hier viele Gesichter.