Der Tierpark Nordhorn liegt am Heseper Weg im Norden der niedersächsischen Stadt Nordhorn, direkt in der Grafschaft Bentheim und nur wenige Kilometer von der niederländischen Grenze entfernt. 1950 als kleiner Heimat-Tierpark gegründet, zählt die Anlage heute rund 450.000 Besucher pro Jahr und gehört damit zu den meistbesuchten Familienparks im westlichen Niedersachsen. Auf rund 20 Hektar leben etwa 2.000 Tiere in rund 100 Arten, der Schwerpunkt liegt bewusst auf Familienbetrieb, Bauernhof-Charakter und Streichelzoo statt auf spektakulärer Großtierhaltung. Markenzeichen ist der Vechtehof, ein originalgetreu nachgebautes historisches Bauernhof-Areal, in dem alte Haustier-Rassen der Region wie das Bentheimer Landschaf, das Bentheimer Landschwein und schwere norddeutsche Pferde gezeigt werden. Ergänzt wird das Bild durch ein Afrika-Areal mit Giraffen, Zebras und Antilopen, eine Schimpansenanlage und einen weitläufigen Streichelzoo mit Spielplatz. Der Eintritt liegt bei rund 17 Euro und macht den Tierpark zu einem klassischen Tagesziel für Familien aus dem Emsland, dem Münsterland und den angrenzenden niederländischen Provinzen Drenthe und Overijssel.
Anreise und Erreichbarkeit
Der Tierpark Nordhorn liegt am Heseper Weg im Norden der Stadt, eingebettet zwischen Wohnvierteln, Vechte-Aue und offenem Grafschafter Land. Die Anreise ist sowohl mit dem Auto als auch mit Bus und Bahn problemlos möglich, weil Nordhorn direkt an der Bundesstraße 403 liegt und der Bahnhof Nordhorn im Halbstundentakt von Bad Bentheim aus angefahren wird. Wer aus dem niederländischen Grenzraum kommt, erreicht den Park auf kurzen Landstraßen in unter einer halben Stunde.
Mit dem Auto
Aus Süden und Westen erreicht man Nordhorn über die Autobahn A30, Ausfahrt Bad Bentheim, dann über die Bundesstraße 403 nach Nordhorn — die Strecke ist durchgehend ausgeschildert. Aus dem Emsland kommt man über die A31 mit der Ausfahrt Lingen oder Schüttorf, danach ebenfalls über die B403. Der Tierpark verfügt über einen großen Besucherparkplatz direkt am Eingang Heseper Weg, die Parkgebühr beträgt einige Euro pro Tag und ist nicht im Eintritt enthalten. An warmen Wochenenden in den Sommerferien füllt sich der Parkplatz am späten Vormittag, ein früher Start lohnt sich.
Mit der Bahn und dem ÖPNV
Der Bahnhof Nordhorn wird von der Regio-S-Bahn aus Bad Bentheim im Halbstundentakt angefahren, in Bad Bentheim besteht Anschluss an die IC- und ICE-Verbindungen Berlin–Amsterdam. Vom Bahnhof Nordhorn führen Stadtbuslinien Richtung Tierpark, die Haltestelle Tierpark Nordhorn liegt rund zehn Minuten Fußweg vom Eingang entfernt. Wer mag, läuft die Strecke entlang der Vechte und nimmt schon vor dem Eintritt das ländliche Flair der Grafschaft mit.
Mit dem Flugzeug
Der nächstgelegene Flughafen ist Münster-Osnabrück in Greven, rund 75 Kilometer entfernt und über A31 und A30 in unter einer Stunde mit dem Auto zu erreichen. Aus den Niederlanden sind die Flughäfen Groningen-Eelde und Enschede-Twente die naheliegenden Optionen, beide rund eine Stunde Fahrtzeit entfernt. Größere Drehkreuze sind Düsseldorf, Bremen und Amsterdam-Schiphol, alle in rund zwei Stunden Fahrtzeit erreichbar.
Vor Ort bewegen und Parken
Innerhalb des Tierparks bewegt man sich ausschließlich zu Fuß, das Gelände ist überwiegend flach und damit kinderwagen- und rollstuhlfreundlich. Die Hauptwege sind gepflastert oder fest beschottert, einzelne Stichwege im Vechtehof und am Waldspielplatz sind etwas weicher. Behindertenparkplätze und ein barrierefreier Haupteingang liegen direkt am Besucherzentrum, Rollstühle können vor Ort kostenlos ausgeliehen werden.
Geschichte und Charakter
Die Wurzeln des Tierparks reichen bis 1950 zurück, als am Heseper Weg ein kleiner Heimat-Tierpark eröffnet wurde, der zunächst vor allem einheimische Tierarten und Bauernhof-Tiere zeigte. Anders als die großen Stadtzoos der Gründerzeit ist Nordhorn nie eine repräsentative Sammlung exotischer Tiere gewesen, sondern bewusst ein Park für Familien aus der Region. Dieser Charakter hat sich über die Jahrzehnte nicht verloren — auch nach mehreren Erweiterungen bleibt der Tierpark in seiner Atmosphäre ländlich, mit Bauernhof-Geräuschen, weiten Wiesenflächen und einem überschaubaren Rundgang.
Ab den 1990er Jahren begann eine schrittweise Modernisierung, die den Park ohne Bruch in seine heutige Form brachte. Mit dem Vechtehof entstand eine eigene Bauernhof-Themenwelt, in der alte Haustier-Rassen der Region eine zentrale Rolle bekamen — Bentheimer Landschaf, Bentheimer Landschwein und schwere norddeutsche Pferde wie das Bentheimer Kaltblut sind hier wieder regulär zu sehen. Parallel dazu wuchs ein Afrika-Areal mit Giraffen, Zebras und Antilopen, das den Park öffnete, ohne ihn in einen klassischen Großzoo zu verwandeln. Heute steht der Tierpark Nordhorn für die seltene Mischung aus regionalem Bauernhof-Charakter und moderaten Zoo-Erlebnissen, die ihn deutlich von den Großzoos in Hannover, Osnabrück oder Münster unterscheidet.
Die Themenwelten des Tierparks
Der Tierpark gliedert sich in mehrere Bereiche, die ohne strenge Trennung ineinander übergehen. Der Rundgang führt typischerweise vom Eingang am Heseper Weg über den Vechtehof zum Afrika-Areal, dann zur Affen-Anlage und schließlich zum Streichelzoo mit Spielplatz nahe dem Ausgang. Im Folgenden die wichtigsten Stationen für einen ganzen Tag.
Vechtehof — Bauernhof mit alten Haustier-Rassen
Der Vechtehof ist das Herzstück des Tierparks und bildet einen historischen Grafschafter Bauernhof originalgetreu nach. Reetgedeckte Stallungen, Fachwerk-Scheunen, ein Backhaus und ein Bauerngarten ergeben ein geschlossenes Ensemble, in dem alte Haustier-Rassen der Region gehalten werden. Hier leben Bentheimer Landschafe mit charakteristischem schwarzem Kopf, Bentheimer Landschweine mit ihrer auffälligen schwarz-rosa Zeichnung und schwere norddeutsche Pferde wie das Bentheimer Kaltblut. Der Vechtehof ist gleichzeitig Genreservat für vom Aussterben bedrohte Nutztiere und ein lebendiges Stück Regionalgeschichte.
Afrika-Areal — Steppe an der Vechte
Das Afrika-Areal bringt afrikanische Steppentiere in weitläufige Anlagen mit Sandflächen, Akazien-Imitaten und Beobachtungspunkten. Hier leben Giraffen, Zebras und mehrere Antilopen-Arten in einer gemischten Anlage, die Tieren wie Besuchern viel Bewegung lässt. Der Bereich ist besonders an warmen Tagen lebendig, weil die Tiere die Sonne suchen und über die offenen Flächen ziehen — die Giraffen-Fütterung ist einer der Höhepunkte des Rundgangs.
Affen-Anlage — Schimpansen und Verwandte
Die Affen-Anlage beherbergt eine Schimpansengruppe in einer Kombination aus Innen- und Außenanlage mit Kletterstrukturen, Hängematten und Rückzugsbereichen. Die Tiere sind das ganze Jahr über zu sehen und gehören zu den charismatischsten Bewohnern des Parks. Ergänzt wird die Anlage durch weitere Primaten in benachbarten Gehegen, die einen Querschnitt durch die Welt der Affen zeigen.
Streichelzoo und Spielplatz
Der Streichelzoo liegt im flacheren Teil des Geländes und ist der unangefochtene Liebling der jüngeren Besucher. Ziegen, Schafe, Esel und Kaninchen dürfen unter Aufsicht gestreichelt und gefüttert werden, Futter ist an Automaten erhältlich. Direkt benachbart liegt ein großer Spielplatz mit Klettergerüsten, Sandflächen und Wasserspielen, der gerade an warmen Tagen zum natürlichen Endpunkt eines langen Park-Besuchs wird.
Wassergeflügel und Wäldchen
Mehrere Teiche und Wassergräben durchziehen das Gelände und beherbergen heimische Wasservogelarten wie Enten, Gänse und Reiher in halb-offener Haltung. Ein kleines Wäldchen mit Sitzbänken und Picknickflächen lädt zur Mittagspause ein und gibt dem Rundgang ruhige Abschnitte abseits der Hauptattraktionen. Gerade Familien mit kleinen Kindern nutzen diesen Bereich gerne für ausgedehnte Pausen.
Saisonale Höhepunkte
Über das Jahr verteilt veranstaltet der Tierpark mehrere thematische Aktionstage, vom Osterfest mit Kükenschau über das Schaf-Fest mit Schur-Vorführungen bis zur Weihnachtszeit mit beleuchtetem Bauernhof. Diese saisonalen Höhepunkte bringen Wiederholungsbesucher und machen mehrere Besuche pro Jahr lohnenswert. Die genauen Termine wechseln jährlich und hängen am Eingang aus.
Die sechs Bereiche im Überblick
Vechtehof
Originalgetreu nachgebauter Grafschafter Bauernhof mit reetgedeckten Stallungen und Bauerngarten. Heimat von Bentheimer Landschaf, Bentheimer Landschwein und schweren norddeutschen Pferden — ein lebendiges Genreservat für alte Haustier-Rassen.
Afrika-Areal
Afrikanische Steppenanlage mit Giraffen, Zebras und Antilopen auf weitläufigen Sandflächen. Mehrere Beobachtungspunkte und die regelmäßige Giraffen-Fütterung als Höhepunkt des Rundgangs.
Affen-Anlage
Schimpansenanlage mit Innen- und Außenbereich, Kletterstrukturen und Hängematten. Ergänzt durch weitere Primaten in benachbarten Gehegen — eine der charismatischsten Stationen des Parks.
Streichelzoo
Großer Streichelbereich mit Ziegen, Schafen, Eseln und Kaninchen, Futter an Automaten erhältlich. Direkt benachbart ein weitläufiger Spielplatz mit Klettergerüsten und Wasserspielen.
Wassergeflügel und Wäldchen
Teiche und Wassergräben mit heimischen Enten, Gänsen und Reihern in halb-offener Haltung. Picknickflächen und Sitzbänke im kleinen Wäldchen für ruhige Pausen abseits der Hauptattraktionen.
Saisonale Aktionstage
Über das Jahr verteilt mehrere Themen-Veranstaltungen vom Osterfest mit Kükenschau bis zur Weihnachtszeit mit beleuchtetem Bauernhof. Schaf-Fest mit Schur-Vorführungen als Höhepunkt im Frühsommer.
Tierparks im Vergleich — wo Nordhorn steht
Nordhorn sticht im Vergleich nicht durch Größe oder Artenvielfalt heraus, sondern durch den moderaten Preis und den klaren Bauernhof-Schwerpunkt — kein anderer Tierpark der Region zeigt alte Haustier-Rassen so konsequent in einem geschlossenen Hof-Ensemble.
Tierwelten im Detail — was Nordhorn besonders macht
Die Bereiche des Tierparks folgen einer bewussten Entscheidung gegen die Sensation und für die Ruhe. Anders als Erlebnis-Zoos mit täglichen Shows, Bootsfahrten und thematischer Inszenierung setzt Nordhorn auf einen entspannten Rundgang mit klaren Schwerpunkten — das ländliche Bauernhof-Areal, eine moderate Afrika-Sektion und ein großzügiger Streichelzoo. Diese Reduktion ist Programm und macht den Park gerade für Familien mit jüngeren Kindern attraktiv, weil die Eindrucksdichte überschaubar bleibt.
Der Bauernhof als Konzept-Anker
Der Vechtehof ist mehr als eine schöne Kulisse — er funktioniert als regional verwurzeltes Genreservat für alte Haustier-Rassen, die in der konventionellen Landwirtschaft kaum noch eine Rolle spielen. Das Bentheimer Landschaf zählte vor wenigen Jahrzehnten zu den stark gefährdeten Rassen, das Bentheimer Landschwein ist bis heute auf wenige hundert Tiere weltweit begrenzt. Im Vechtehof werden diese Rassen nicht nur gehalten, sondern aktiv gezüchtet, was den Tierpark zu einem wichtigen Baustein für den Erhalt der regionalen Haustier-Vielfalt macht.
Tierbestand und Familien-Charakter
Mit rund 100 Arten und 2.000 Tieren liegt der Tierpark Nordhorn deutlich unter der Größe der norddeutschen Großzoos, was kein Mangel ist, sondern Teil des Konzepts. Schwerpunkte sind die alten Haustier-Rassen im Vechtehof, die afrikanischen Steppentiere und die Primaten in der Affen-Anlage — der Mix ist überschaubar und ohne lange Anlaufwege. Diese Konzentration funktioniert vor allem für Familien mit kleinen Kindern, die in einem großen Stadtzoo nach drei Stunden müde werden, in Nordhorn aber den gesamten Rundgang gut bewältigen.
Gastronomie und Ruhepunkte
Im Park verteilen sich mehrere Gastronomiestationen, von der Hauptrestauration nahe dem Eingang bis zu kleineren Kiosken am Streichelzoo und am Vechtehof. Wer einen ganzen Tag plant, kommt auch ohne die Hauptrestauration aus, weil mehrere Wiesen entlang der Hauptwege ausdrücklich als Picknick-Flächen ausgewiesen sind. Mitgebrachtes Essen ist erlaubt, was den Tierpark familienfreundlicher macht als viele Erlebnisparks, die Mitbringsel verbieten.
Lage in der Grafschaft Bentheim und Umfeld
Der Tierpark liegt am Heseper Weg im Norden der Stadt Nordhorn, einer Stadt mit rund 55.000 Einwohnern und Verwaltungssitz der Grafschaft Bentheim. Die Region ist geprägt von der Vechte, die als kleiner Fluss durch das gesamte Stadtgebiet zieht und dem Park einen wasserreichen Charakter gibt. Die niederländische Grenze liegt nur wenige Kilometer westlich, was sich an der Zweisprachigkeit vieler Schilder und an der hohen Zahl niederländischer Besucher bemerkbar macht.
Das Stadtgebiet Nordhorns bietet mehrere ergänzende Ausflugsziele, die sich gut mit einem Tierpark-Besuch verbinden lassen — die Innenstadt mit ihren Wasserstraßen und Brücken, das Stadtmuseum Povelturm und der Vechtesee mit Bademöglichkeit. Wer aus den Niederlanden oder dem südlicheren Münsterland anreist, sollte einen Halbtag für die Stadt selbst einplanen, weil die Mischung aus Grenzlage, Wasser und ländlichem Charakter Nordhorn von vergleichbar großen Städten in Niedersachsen unterscheidet.
Praktische Tipps für den Tierpark-Besuch
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€
Online-Ticket sichern
Tickets sind online meist einige Euro günstiger als an der Kasse und ersparen die Warteschlange am Eingang. Die Familienkarte lohnt sich ab zwei Kindern, eine Jahreskarte amortisiert sich ab dem zweiten Besuch und beinhaltet oft Rabatte in der Gastronomie und an den Futterautomaten.
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Mit dem Vechtehof starten
Der Vechtehof ist das Herzstück des Parks und in den frühen Stunden besonders ruhig zu erleben. Wer direkt nach Öffnung dorthin geht, kann Bentheimer Landschafe und Landschweine in Ruhe beobachten und die Schweinepfleger bei der Morgenrunde erleben — später am Tag ist der Hof Treffpunkt zahlreicher Schulklassen.
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Fütterungsplan checken
An Giraffen, Schimpansen und im Streichelzoo finden regelmäßig kommentierte Fütterungen statt, meist am späten Vormittag und am frühen Nachmittag. Die aktuellen Zeiten hängen am Eingang aus und strukturieren den Tag ohne große Lücken — die Giraffen-Fütterung ist der unangefochtene Höhepunkt.
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Streichelzoo zum Schluss
Der Streichelzoo mit Spielplatz ist für Kinder der unangefochtene Höhepunkt und bindet schnell viel Aufmerksamkeit. Wer ihn am Ende des Rundgangs einplant, hat vorher die ruhigeren Bereiche wie Vechtehof und Afrika-Areal entspannt gesehen, ohne dass die Kinder ungeduldig werden.
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Bei Regen unter die Dächer
Der Tierpark hat keine großen Hallenanlagen wie tropische Regenwald-Häuser, aber die Bauernhof-Stallungen im Vechtehof und mehrere überdachte Stationen am Streichelzoo bieten Wetterschutz. An ausgesprochenen Regentagen ist der Park dünner besucht, viele Tiere bleiben aber auch dann draußen.
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Barrierefreiheit prüfen
Das Gelände ist überwiegend flach und damit sehr kinderwagen- und rollstuhlfreundlich, die Hauptwege sind gepflastert oder fest beschottert. Behindertenparkplätze und ein barrierefreier Eingang liegen direkt am Besucherzentrum, Rollstühle können kostenlos am Eingang ausgeliehen werden.
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Sommerhitze einplanen
An warmen Tagen sind die afrikanischen Steppentiere am aktivsten, während Schimpansen und Bauernhof-Tiere von sich aus den Schatten suchen. Die aktivsten Stunden für alle Bereiche sind früh am Morgen und am späten Nachmittag — Sonnenhut und Wasserflasche gehören in den Rucksack, mehrere Trinkbrunnen liegen entlang der Hauptwege.
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Picknick erlaubt
Mitgebrachtes Essen ist im Tierpark ausdrücklich erlaubt, mehrere Picknick-Wiesen liegen entlang des Rundgangs und im kleinen Wäldchen. Wer auf Gastronomie verzichten will, spart Geld und ist flexibler bei Pausenzeiten — Getränke gibt es zusätzlich an mehreren Kiosken im Park.
Insider-Tipps
Für Familien mit kleinen Kindern
Streichelzoo und Spielplatz sind die unangefochtenen Lieblinge der Drei- bis Achtjährigen — wenig Wege, viel zu sehen und zu tun, kein Sonnenstich dank schattiger Bäume. Direkt im Anschluss bietet sich der Vechtehof an, weil die alten Haustier-Rassen aus nächster Nähe zu sehen sind und Kinder oft fasziniert sind von schweren Pferden und gefleckten Schweinen. Für müde Beine am Nachmittag eignen sich die Wiesenflächen im kleinen Wäldchen mit Picknick-Bänken nahe dem Ausgang.
Für Fotografen
Die besten Motive ergeben sich im Vechtehof im Morgenlicht, wenn die schwarz-rosa Bentheimer Landschweine vor reetgedeckten Stallungen stehen. Das Afrika-Areal ist am späten Nachmittag mit warmen Schatten und langen Giraffen-Silhouetten besonders fotogen. Im Streichelzoo bietet sich das Mittagslicht an, wenn Kinder und Tiere gleichermaßen aktiv sind — wer ohne Personen fotografieren will, kommt direkt zur Öffnung.
Für Tier-Liebhaber
Wer Schimpansen in Ruhe beobachten will, sollte die Affen-Anlage zweimal besuchen — einmal direkt nach Öffnung, einmal kurz vor Schließung. Genau dann sind die Tiere am aktivsten, weil Pflegerkontakt und Fütterung in diese Phasen fallen. Für Bauernhof-Interessierte lohnt sich ein Gespräch mit den Pflegern im Vechtehof — die alten Haustier-Rassen haben Geschichten, die in keinem Schild stehen.
Für Wiederkehrer
Wer den Tierpark häufiger besucht, profitiert von der Jahreskarte, die sich ab dem zweiten Besuch amortisiert und freien Eintritt in mehreren Partnerzoos in der Region beinhaltet. Die saisonalen Aktionstage von Ostern über das Schaf-Fest bis Weihnachten machen mehrere Besuche pro Jahr lohnenswert, weil der Park bei jedem Anlass einen anderen Charakter zeigt. Gerade die Weihnachtsbeleuchtung im Vechtehof ist eine ganz eigene Stimmung, die mit dem normalen Tagesbetrieb wenig zu tun hat.
Für Übernachtungsgäste
In Nordhorn und Umgebung gibt es mehrere Hotels und Pensionen, die explizit Tierpark-Pakete anbieten — mit Frühstück, Eintrittsticket und kostenlosem Parkplatz. Wer aus der Ferne oder aus den Niederlanden anreist und einen ganzen Tag plant, profitiert von einer Übernachtung in der Region, weil sich Tierpark und Innenstadt Nordhorn ohne Zeitdruck verbinden lassen. Der Vechtesee mit Bademöglichkeit, die Wasserstraßen der Innenstadt und das Stadtmuseum Povelturm sind sinnvolle Ergänzungen zum vollen Tierpark-Tag.





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