Der Tierpark Cottbus liegt am südöstlichen Rand der niederlausitzischen Stadt Cottbus, im Stadtteil Branitz und direkt am Rand der weitläufigen Fürst-Pückler-Parkanlage. Eröffnet wurde der Park 1954, heute zählt er zu den ältesten Tierparks Ostdeutschlands und ist nach dem Tierpark Berlin der zweitgrößte des gesamten Bundeslandes Brandenburg. Auf 24 Hektar Mischwald, Wiesen und naturnah gestalteten Gehegen leben rund 1.200 Tiere in etwa 170 Arten — vom afrikanischen Geparden über Schimpansen, Sibirische Tiger und Humboldt-Pinguine bis zum klassischen Streichelzoo-Besatz. Mit etwa 270.000 Besuchern pro Jahr ist der Tierpark eines der wichtigsten Freizeitziele der Niederlausitz und ein verlässlicher Anlaufpunkt für Familien aus Cottbus, dem Spreewald, dem Spree-Neiße-Kreis und dem benachbarten Polen. Besonders ungewöhnlich ist die Lage: Der Park grenzt unmittelbar an den 600 Hektar großen Branitzer Landschaftspark des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau, der als UNESCO-Welterbe-Kandidat geführt wird. Wer den Tierpark besucht, kombiniert den Tierausflug oft mit einem Spaziergang durch die berühmten Erdpyramiden und die englische Landschaftsarchitektur des Pückler-Parks. Der Eintritt liegt bei rund zehn Euro für Erwachsene — deutlich unter dem typischen Großstadt-Zoo-Niveau und einer der entspannteren Eintrittspreise Brandenburgs.
Anreise und Erreichbarkeit
Cottbus liegt im Südosten Brandenburgs, rund 120 Kilometer südöstlich von Berlin und etwa 30 Kilometer nördlich der polnischen Grenze bei Forst. Der Tierpark selbst befindet sich nicht im Stadtzentrum, sondern im südöstlichen Stadtteil Branitz, direkt benachbart zur Schloss- und Parkanlage des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Vom Cottbuser Hauptbahnhof sind es rund vier Kilometer in Richtung Südost — eine Strecke, die sowohl mit der Straßenbahn als auch mit dem Auto in etwa fünfzehn Minuten zurückgelegt wird. Die meisten Besucher kommen aus dem Großraum Cottbus, aus dem Spreewald, aus Berlin und Brandenburg sowie aus der angrenzenden Wojewodschaft Lebus auf polnischer Seite.
Mit dem Auto
Klassische Anreise erfolgt über die Autobahn A15 Berlin–Cottbus–Forst oder die A13 Berlin–Dresden mit Ausfahrt nach Cottbus über die A15. Aus Richtung Berlin nutzen Besucher die Ausfahrt Cottbus-West, anschließend führt die Beschilderung über die innerstädtischen Hauptstraßen in Richtung Branitz. Aus südlicher Richtung über Dresden oder Görlitz erreicht man Cottbus über die A13 mit Wechsel auf die A15. Direkt am Haupteingang des Tierparks am Kompanieweg stehen großzügige, in der Regel kostenfreie Parkplätze für Pkw und Reisebusse zur Verfügung. An sonnigen Wochenenden und in den Schul- sowie Sommerferien empfiehlt sich frühe Anreise vor 10 Uhr — danach füllt sich der Parkplatz spürbar.
Mit der Bahn und dem ÖPNV
Der Cottbuser Hauptbahnhof wird von Regionalexpress- und ICE-Linien aus Berlin, Dresden, Leipzig und Hamburg bedient. Vom Bahnhofsvorplatz aus verkehrt die Straßenbahnlinie 4 in Richtung Branitzer Park — die Fahrzeit beträgt rund 15 Minuten, die Endhaltestelle Branitzer Park liegt rund 500 Meter Fußweg vom Tierpark-Haupteingang entfernt. Die Tram fährt im Tagesverkehr alle zehn bis fünfzehn Minuten und ist eine der entspannteren Optionen für Familien ohne Auto. Wer mit dem ICE anreist, kommt aus Berlin Hauptbahnhof in rund 1:15 Stunden direkt nach Cottbus, aus Dresden in rund 1:30 Stunden.
Mit dem Flugzeug
Der nächste internationale Flughafen ist Berlin Brandenburg BER mit rund 120 Kilometern Entfernung und einer Anfahrt von etwa 1:15 Stunden über die A13 und A15. Dresden-Klotzsche liegt mit 130 Kilometern ähnlich nah und ist über die A13 in rund 1:30 Stunden erreichbar. Für Tagesausflüge ist die Anreise per Flugzeug allerdings selten sinnvoll, der Tierpark bedient ein regionales Publikum aus Brandenburg, Sachsen und Berlin sowie aus dem benachbarten Polen.
Vor Ort bewegen und Parken
Der Tierpark ist als reines Fuß-Areal angelegt, der Rundweg führt über mehrere Kilometer durch sämtliche Themenbereiche. Die Hauptwege sind asphaltiert oder gut befestigt und mit Kinderwagen sowie überwiegend mit Rollstuhl zu bewältigen — einzelne Nebenwege im hinteren Waldteil und am Tigergehege haben leichte Steigungen. Sitzbänke, mehrere Imbiss-Punkte, ein Restaurant nahe dem Eingang und überdachte Picknick-Plätze verteilen sich über das gesamte Gelände. Wer den Tierpark mit dem benachbarten Fürst-Pückler-Park kombiniert, plant für beide Anlagen zusammen einen vollen Tag ein — die Distanz zwischen Tierpark-Ausgang und Schloss Branitz beträgt rund 800 Meter Fußweg durch die Parklandschaft.
Tiere und Anlagen im Tierpark Cottbus
Das Profil des Cottbuser Tierparks ist klassisch breit aufgestellt: Anders als reine Wildparks mit europäischen Arten oder spezialisierte Themenzoos zeigt die Anlage eine Mischung aus afrikanischen Großtieren, Affen, Großkatzen, einheimischen Wildarten und Kontaktbereich für Familien. Mit etwa 1.200 Tieren in rund 170 Arten gehört der Park zur mittleren Größenkategorie deutscher Tiergärten — größer als die meisten Stadt-Tierparks, aber kompakter als die Top-Adressen wie Berlin, Leipzig oder Hellabrunn. Die Gehege sind über fünf Jahrzehnte gewachsen und werden seit den 2000er Jahren konsequent modernisiert, viele Bereiche wurden in den letzten 15 Jahren komplett neu gestaltet.
Afrika-Anlage mit Geparden, Zebras und Antilopen
Das Afrika-Areal ist eines der jüngeren Großprojekte des Parks und gehört zu seinen Aushängeschildern. Auf weitläufigen Savannen-Anlagen leben Geparden, Steppenzebras und mehrere Antilopen-Arten in gemischten Schaugehegen. Beobachtungsstege und großflächige Sichtachsen erlauben Einblicke in das Verhalten der Tiere, ohne enge Gitter-Optik. Geparden gehören zu den schnellsten Landtieren der Welt und sind in deutschen Tierparks vergleichsweise selten — der Cottbuser Bestand ist Teil eines europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Die Afrika-Anlage wird von vielen Besuchern als emotional stärkster Bereich des Parks empfunden, gerade in den frühen Morgenstunden bei aktiver Stimmung.
Affen-Anlage mit Schimpansen und Berberaffen
Das Affenhaus liegt zentral im Park und gehört zu den meistbesuchten Bereichen. Schimpansen leben in mehreren Familiengruppen in einem kombinierten Innen- und Außengehege mit Klettergerüsten, Hängematten und Beschäftigungselementen. Daneben pflegt der Park Berberaffen, jene in Marokko und Algerien beheimateten Makaken, die in Europa nur noch auf dem Felsen von Gibraltar in freier Wildbahn leben. Beide Arten sind hochsozial und für Beobachter besonders dankbar — bei Fütterungen und kommentierten Pflegerführungen erklären die Mitarbeiter Sozialverhalten, Rangordnung und aktuelle Forschungsergebnisse.
Tigeranlage und weitere Großkatzen
Die Tigeranlage gehört zu den großzügig dimensionierten Gehegen des Parks. Sibirische Tiger leben hier in einem mehrteiligen Areal mit Wasserlauf, Baumstämmen und naturnahen Liegeflächen. Die Großkatzen sind Teil internationaler Erhaltungszuchtprogramme — der Sibirische Tiger gilt als hochbedroht, der Wildbestand in Russlands Ferner-Osten-Region liegt bei nur wenigen hundert Tieren. Besonders im Frühjahr und Spätsommer sind die Tiere aktiv und gut zu beobachten. Aussichtspodeste auf der Besucherseite erlauben einen Blick über das gesamte Gehege.
Pinguin-Becken und Wasservögel
Das Pinguin-Becken ist einer der jüngsten Bereiche des Parks und besonders bei Familien mit kleinen Kindern beliebt. Humboldt-Pinguine, die ursprünglich an der Pazifikküste Chiles und Perus heimisch sind, leben in einer Anlage mit Schwimmbecken und Felsbereich. Bei den täglichen Fütterungen erklären Pfleger die Biologie der Art und das laufende Zuchtprogramm. Daneben pflegt der Park Flamingos, Pelikane und mehrere Entenarten an einem zentralen Teich, der gerade im Sommer von Schulklassen und Familien intensiv frequentiert wird.
Streichelzoo und einheimische Arten
Der Streichelzoo am Eingangsbereich ist ein klassischer Familien-Anlaufpunkt mit Ziegen, Schafen, Eseln und Kaninchen in einem ebenerdigen Kontakt-Gehege. Daneben pflegt der Park einheimische Wildarten — Rotwild, Damwild, Wildschweine, Luchse und mehrere Greifvogel-Arten. Diese Mischung aus exotischen Großtieren und einheimischer Tierwelt macht den Tierpark Cottbus für Familien besonders attraktiv: An einem Tag erleben Kinder Geparden auf der Savanne und drei Schritte später Zwergziegen im Streichelareal.
Die 6 Tier-Highlights im Überblick
Afrika-Savanne mit Geparden
Weitläufige Savannen-Anlage mit Geparden, Steppenzebras und Antilopen in gemischter Schauhaltung. Die Geparden sind Teil eines europäischen Erhaltungszuchtprogramms — frühmorgens und am späten Nachmittag sind die schnellsten Landtiere der Welt am aktivsten zu beobachten.
Schimpansen-Familie
Mehrere Schimpansen-Familiengruppen in einem kombinierten Innen- und Außengehege mit Klettergerüsten und Hängematten. Bei den täglichen Fütterungen erklären Pfleger Sozialverhalten und Rangordnung — einer der emotionalsten Programmpunkte für Kinder und Erwachsene.
Sibirische Tiger-Anlage
Großzügiges Tigergehege mit Wasserlauf, Baumstämmen und naturnahen Liegeflächen. Sibirische Tiger gehören zu den am stärksten bedrohten Großkatzen der Erde — der Cottbuser Bestand ist in das internationale Erhaltungszuchtprogramm eingebunden.
Humboldt-Pinguine
Pinguin-Becken mit Schwimmbereich und Felsanlage. Bei den täglichen Fütterungen am späten Vormittag sind die Tiere besonders aktiv im Wasser unterwegs — ein verlässlicher Programmpunkt für Familien mit jüngeren Kindern.
Berberaffen-Gruppe
Die Berberaffen leben in einer hochsozialen Gruppe in einem naturnah gestalteten Innen- und Außengehege. In Europa kommen sie nur noch auf dem Felsen von Gibraltar in freier Wildbahn vor — die Cottbuser Anlage gibt einen seltenen Einblick in das Verhalten der Art.
Streichelzoo am Eingang
Zahme Ziegen, Schafe, Esel und Kaninchen leben in einem ebenerdigen Kontakt-Gehege direkt am Park-Auftakt. Kinder dürfen die Tiere streicheln und mit Pflanzenfutter aus dem Automaten füttern — ein verlässlicher Highlight-Stopp für Familien mit jüngeren Kindern.
Tierpark Cottbus im Vergleich mit anderen Tiergärten Ostdeutschlands
Der Tierpark Cottbus ist mit 24 Hektar und 1.200 Tieren ein klassischer mittelgroßer Stadt-Tierpark mit dem Sonderbonus der direkten Pückler-Park-Lage — wer große Themenwelten wie Gondwanaland in Leipzig oder das Elefantenhaus in Berlin sucht, fährt in die jeweilige Metropole; wer Tiere und englische Landschaftsarchitektur an einem Tag verbinden möchte, ist in Cottbus an der richtigen Adresse.
Geschichte und Charakter
Eröffnet wurde der Tierpark Cottbus 1954 als kommunaler Tierpark in der damaligen DDR. Damit ist er einer der ältesten Tierparks Ostdeutschlands und einer der wenigen, die seit ihrer Gründung kontinuierlich am gleichen Standort betrieben werden. In den ersten Jahrzehnten lag der Schwerpunkt auf einheimischen und mitteleuropäischen Arten, ab den 1970er Jahren kamen exotische Großtiere wie Bären, Affen und erste Großkatzen dazu. Nach der Wende wurde der Park systematisch modernisiert — viele Gehege wurden komplett neu gestaltet, das Afrika-Areal und die Pinguin-Anlage gehören zu den jüngeren Großinvestitionen seit den 2000er Jahren.
Lage am Branitzer Fürst-Pückler-Park
Die direkte Nachbarschaft zum Branitzer Park des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau ist das große Alleinstellungsmerkmal des Tierparks. Der Pückler-Park wurde ab 1846 von einem der wichtigsten deutschen Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts angelegt und gilt als Hauptwerk der späten englischen Landschaftsgärtnerei in Deutschland. Berühmt sind die Erdpyramiden im Pyramidensee — Grabstätte des Fürsten und seiner Frau Lucie — sowie Schloss Branitz und der ausgedehnte Landschaftspark. Seit Jahren läuft eine Initiative, den Branitzer Park als UNESCO-Welterbe zu nominieren — der Tierpark profitiert von dieser kulturhistorischen Aufwertung und ist für viele Besucher der Familien-Anker bei einem Pückler-Tag.
Niederlausitz als Tagesausflugs-Region
Cottbus ist die zweitgrößte Stadt Brandenburgs nach Potsdam und das wirtschaftliche sowie kulturelle Zentrum der Niederlausitz. Die Region ist von ehemaligen Tagebauen geprägt, die heute zu Seenlandschaften umgewandelt werden — das Lausitzer Seenland ist eines der größten künstlich entstehenden Wassersport-Reviere Europas. Wer Tierpark-Besuch und Region kombiniert, findet rund 40 Kilometer nordwestlich den Spreewald mit seinen Fließen und Kahnfahrten, rund 30 Kilometer südöstlich das Bergheider Seenland und im Osten das Grenzgebiet zu Polen mit der Stadt Forst und der Neiße als natürlicher Grenze.
Praktische Tipps für den Tierpark-Besuch
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Eintritt und Familienkarte sparen Geld
Der reguläre Erwachsenen-Eintritt liegt bei rund zehn Euro, Kinder zahlen ermäßigt deutlich weniger. Familienkarten sind oft günstiger als die Summe einzelner Tickets, Jahreskarten lohnen sich ab dem zweiten Besuch im Jahr. Im Vergleich zu Großstadt-Zoos wie Leipzig oder Berlin liegt das Preisniveau spürbar niedriger.
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Mit dem Branitzer Park kombinieren
Der Fürst-Pückler-Park beginnt direkt am Tierpark-Ausgang und ist mit seinen Erdpyramiden, dem Schloss Branitz und dem ausgedehnten Landschaftsgarten ein eigenes Reiseziel. Wer den Tag früh beginnt, kombiniert vier Stunden Tierpark mit einem Spaziergang durch den Pückler-Park — ein klassischer Branitz-Tag, der für sich genommen einen Tagesausflug rechtfertigt.
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Tram 4 als entspannteste Anreise
Wer aus dem Cottbuser Stadtzentrum oder mit der Bahn anreist, nimmt am Hauptbahnhof die Straßenbahnlinie 4 in Richtung Branitzer Park. Die Endhaltestelle liegt rund 500 Meter Fußweg vom Tierpark-Eingang und ist barrierefrei. Die Tram fährt im Tagesverkehr alle zehn bis fünfzehn Minuten.
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Fütterungszeiten ablesen
Die Aushänge am Eingang zeigen die Fütterungszeiten der einzelnen Tierarten. Geparden-, Tiger- und Pinguin-Fütterungen sind die Top-Termine — wer den Tagesplan an drei bis vier Fütterungen orientiert, sieht die scheueren Arten durchgängig aktiv statt im Versteck oder am Ruheplatz.
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Pflegerführungen am Affenhaus
Mehrmals wöchentlich finden kommentierte Schimpansen-Fütterungen mit Pflegerführung statt. Das ist die spannendste Gelegenheit, Sozialverhalten, Rangordnung und aktuelles Wissen über Menschenaffen aus erster Hand zu erfahren. Termine hängen am Eingang aus und am Affenhaus selbst.
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Barrierefreiheit auf Hauptwegen
Die Hauptwege sind asphaltiert oder gut befestigt und mit Rollstuhl sowie Kinderwagen befahrbar. Einige Nebenwege im Tiger- und Waldteil-Bereich haben leichte Steigungen. Am Eingang gibt es eine Übersichtskarte mit empfohlener Route durch die zugänglichen Gehege-Bereiche.
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Beste Besuchszeit zwischen Frühjahr und Herbst
Von April bis Oktober sind alle Tiere aktiv, im Sommer empfiehlt sich der frühe Vormittag, weil viele Arten die Mittagshitze meiden. Tiger und Geparden sind im Frühling und Frühherbst besonders gut zu beobachten — die Temperaturen liegen dann im für die Tiere komfortablen Bereich, und der Park ist deutlich weniger frequentiert als zur Hochsaison.
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Regen ist kein Ausschlusskriterium
Im Mischwald-Areal ist das Mikroklima auch bei Regen erträglich, viele Tiere zeigen sich gerade dann aktiver. Affenhaus, Tropenbereiche und das Pinguin-Becken sind wetterfest und gut für Schlechtwetter-Tage geeignet. Wer eine Regenjacke und feste Schuhe dabei hat, kommt auch an grauen Tagen gut durch den Tagesplan.
Insider-Tipps
Frühmorgens für scheue Arten
Geparden, Tiger und Luchse sind in den ersten zwei Öffnungsstunden deutlich aktiver als nach 11 Uhr. Wer pünktlich zur Öffnung kommt, hat die ruhigsten Bereiche fast für sich allein und sieht Arten, die sich später am Tag in den hinteren Gehege-Bereich zurückziehen oder im Versteck bleiben. Vor allem die Geparden auf der Afrika-Savanne zeigen ihre charakteristischen Sprintbewegungen am ehesten in den kühlen Morgenstunden.
Kombinations-Ticket prüfen
Für den Branitzer Park und das Schloss Branitz gibt es separate Eintrittsregelungen — manchmal lohnt sich ein Kombi-Tag mit Tierpark, Park-Spaziergang und Schloss-Besuch. An der Tierpark-Kasse hängen aktuelle Hinweise zu solchen Pauschalen, gerade in der Hauptsaison von Mai bis September. Wer eine Pückler-Park-Führung dazubuchen möchte, fragt am besten direkt am Schloss-Empfang nach den nächsten freien Terminen.



