Der Tierpark Wismar liegt unter der Adresse Bürgermeister-Haupt-Straße 67 in 23966 Wismar in Mecklenburg-Vorpommern, nur wenige Minuten vom historischen Marktplatz und der UNESCO-Welterbe-Altstadt der Hansestadt entfernt. Seit der Eröffnung im Jahr 1976 hat sich der Tierpark zum festen Familienziel der westmecklenburgischen Ostseeküste entwickelt und verteilt seine Anlagen auf rund 9 Hektar mit altem Baumbestand am südwestlichen Stadtrand. Heute leben rund 350 Tiere in etwa 70 Arten im Park — von Berberaffen und weiteren Primaten über das markante Wolfsgehege bis zu Tropenhaus-Bewohnern, Vogelvolieren und Streichelzoo-Bewohnern wie Ziegen, Schafen und Eseln. Mit rund 70.000 Besuchern pro Jahr gehört der Park zu den klassischen Tagesausflugs-Zielen für Familien aus Wismar, Schwerin, Lübeck und dem gesamten westlichen Mecklenburg sowie für Urlauberinnen und Urlauber an Wismarer Bucht, Insel Poel und Boltenhagen. Der Eintritt liegt bei rund acht Euro und positioniert den Tierpark Wismar deutlich günstiger als die großen Zoos in Rostock, Schwerin oder Hamburg. Die unmittelbare Nähe zur UNESCO-Welterbe-Altstadt mit Marktplatz, Wasserkunst, Nikolaikirche und Alter Hafen macht den Tierpark zu einem idealen Halbtages-Programm, das sich problemlos mit einer Stadt-Tour, einem Spaziergang am Hafen und einem Bummel durch die historischen Backstein-Gassen kombinieren lässt — ein Mix, der den Wismarer Tagesausflug in der Hauptsaison besonders attraktiv macht.

Anreise und Erreichbarkeit

Der Tierpark Wismar liegt am südwestlichen Stadtrand der Hansestadt Wismar im Landkreis Nordwestmecklenburg, gut vier Kilometer vom Marktplatz und der UNESCO-Welterbe-Altstadt entfernt und nur wenige Kilometer von der Wismarer Bucht und der Insel Poel. Die Lage zwischen Ostseeküste, Schweriner See und Lübecker Bucht macht den Tierpark zu einem klassischen Tagesziel für Familien aus dem westlichen Mecklenburg, dem östlichen Schleswig-Holstein und für Ostsee-Urlauberinnen und Urlauber. Die Anreise mit dem Auto erfolgt über die Autobahnen A20 und A14 sowie die Bundesstraßen B105 und B106, die Anreise mit dem ÖPNV über den Bahnhof Wismar und einen Stadtbus, der die Bürgermeister-Haupt-Straße bedient — eine entspannte Alternative zum Auto, gerade in der Sommersaison mit hoher Parkplatz-Auslastung an warmen Wochenenden.

Mit dem Auto

Aus Süden über die A14 von Schwerin und weiter über die B106 in rund 35 Minuten, aus Westen über die A20 von Lübeck zur Abfahrt Wismar West und weiter über die B105 in rund 45 Minuten, aus Osten über die A20 von Rostock zur Abfahrt Wismar Mitte und weiter über die B105 in rund einer Stunde. Alle Hauptachsen führen über den Stadtring von Wismar zum Tierpark am südwestlichen Stadtrand, die Beschilderung leitet ab den Stadteinfahrten klar zum Park. Die letzten Minuten verlaufen durch ruhige Wohngebiete, der Tierpark verfügt über einen großen Besucherparkplatz unmittelbar am Eingang. An warmen Wochenenden in den mecklenburgischen Sommerferien füllt sich der Parkplatz am späten Vormittag — ein früher Start lohnt sich, alternative Parkmöglichkeiten in den angrenzenden Straßen sind eng dimensioniert.

Mit der Bahn und dem ÖPNV

Der Bahnhof Wismar wird über die Strecken aus Rostock, Schwerin und Lübeck regelmäßig angefahren — Regionalexpress und Regionalbahn verkehren im dichten Takt, die Fahrtzeit aus Schwerin beträgt rund 30 Minuten, aus Rostock rund 70 Minuten und aus Lübeck rund 50 Minuten. Vom Bahnhof Wismar führt ein städtischer Bus in Richtung Tierpark und hält in fußläufiger Nähe zum Eingang an der Bürgermeister-Haupt-Straße, die Fahrt dauert rund zehn bis fünfzehn Minuten. Wer den Tagesausflug mit der Wismarer Welterbe-Altstadt verbinden will, fährt mit der Bahn nach Wismar, geht zu Fuß durch die Altstadt mit Marktplatz und Wasserkunst und nimmt anschließend den Stadtbus zum Tierpark — eine entspannte Alternative ohne Stau auf der A20 und ohne Parkplatzsuche in der Wismarer Innenstadt.

Mit dem Flugzeug

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Rostock-Laage, rund 60 Kilometer östlich, sowie Hamburg, rund 100 Kilometer westlich. Lübeck Blankensee und Schwerin-Parchim liegen ebenfalls in erreichbarer Nähe, sind aber für internationale Anreise weniger relevant. Für Besucher aus dem deutschsprachigen Raum ist die Anreise mit dem Auto oder der Bahn meist effizienter als die Anreise per Flugzeug, der Flughafen Hamburg bedient vor allem internationale Gäste mit anschließender Bahnfahrt nach Wismar. Aus dem skandinavischen Raum lohnt sich die Anreise über die Fährverbindungen nach Rostock oder über Hamburg, je nach Herkunftsregion.

Vor Ort bewegen und Parken

Innerhalb des Tierparks bewegt man sich ausschließlich zu Fuß, das Gelände mit altem Baumbestand hat nur sanfte Höhenunterschiede zwischen den Anlagen und ist insgesamt gut begehbar. Die Hauptwege sind überwiegend wassergebunden oder asphaltiert und kinderwagentauglich, einzelne Nebenwege zu den Außenanlagen sind etwas schmaler und im nassen Frühjahr rutschiger — feste Schuhe sind sinnvoll. Der Rundgang ist mit rund 9 Hektar deutlich kompakter als bei den großen Erlebniszoos und in zwei bis drei Stunden gut zu schaffen, was den Tierpark Wismar zu einem klassischen Halbtages-Ziel macht, das sich ideal mit einem Bummel durch die UNESCO-Welterbe-Altstadt verbinden lässt. Behindertenparkplätze und ein barrierefreier Eingang liegen am Hauptparkplatz, Rollstuhl-Verleih ist nach Voranmeldung im Tierpark-Büro möglich.

Schwerin 35 km rund 0:35 h via A14 und B106
Lübeck 65 km rund 0:50 h via A20
Rostock 60 km rund 0:55 h via A20
Hamburg 130 km rund 1:40 h via A1 und A20
Berlin 220 km rund 2:30 h via A24 und A14

Geschichte und Charakter des Tierparks

Die Geschichte des Tierparks Wismar beginnt 1976 mit der Eröffnung als kleiner städtischer Tierpark am südwestlichen Stadtrand der Hansestadt — zu einer Zeit, in der Wismar als bedeutender DDR-Werftstandort einen rasanten wirtschaftlichen und sozialen Wandel erlebte und seine Freizeit-Infrastruktur für Werftarbeiter-Familien und Schulklassen ausbaute. Der junge Tierpark sollte den Wismarerinnen und Wismarern eine Naherholung mit Tierbegegnungen direkt vor der Haustür bieten und entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einem festen Bestandteil der städtischen Freizeitlandschaft. Träger war über lange Phasen die Stadt Wismar, heute getragen durch die Hansestadt gemeinsam mit einem engagierten Förderverein, was den Tierpark bis heute klar vom Modell privatwirtschaftlich geführter Erlebniseinrichtungen abgrenzt und ihm den Charakter einer kommunalen Bildungs- und Familieneinrichtung gibt.

Nach der politischen Wende 1989 musste der Tierpark, wie viele kommunale Einrichtungen in der ehemaligen DDR, einen tiefgreifenden Strukturwandel bewältigen. Die wirtschaftlichen Umbrüche der Wismarer Werften und der Bevölkerungsrückgang stellten die Stadt vor erhebliche Herausforderungen — gleichzeitig wurde der Tierpark schrittweise modernisiert, das Tropenhaus erneuert, die Affenanlagen erweitert und das Wolfsgehege zur prägenden Marke des Parks entwickelt. Anders als die großen Erlebniszoos in Rostock oder Hamburg setzt Wismar nicht auf riesige Themenwelten oder spektakuläre Erlebnis-Architektur, sondern auf eine kompakte, gut durchdachte Anlage mit klaren Highlights — Affen, Wolfsgehege, Tropenhaus, Vogelvolieren und Streichelzoo decken die wichtigsten Familien-Erwartungen ab, ohne den Park zu überfordern.

Mit rund 9 Hektar Fläche und etwa 350 Tieren in 70 Arten ist der Tierpark Wismar bewusst klein gehalten und positioniert sich klar als regionaler Familien-Tierpark der westmecklenburgischen Ostseeküste. Die rund 70.000 Besucher pro Jahr machen ihn zu einem wichtigen Freizeitziel der Wismarer Bucht — Familien aus Wismar, Grevesmühlen, Schwerin und der Insel Poel kommen ebenso wie Ostsee-Urlauberinnen und Urlauber aus Boltenhagen, Kühlungsborn und Heiligendamm. Viele Mecklenburgerinnen und Mecklenburger haben hier ihre erste Begegnung mit Affen, Wölfen oder Tropenbewohnern erlebt. Diese Rolle als generationsübergreifender Familien-Tierpark prägt den Charakter der Anlage bis heute und macht sie zu einem festen Bestandteil der westmecklenburgischen Kindheitserinnerung.

Die Anlagen im Detail — was den Tierpark Wismar trägt

Der Tierpark gliedert sich in mehrere zentrale Bereiche, die sich entlang des wenig hügeligen Geländes mit altem Baumbestand verteilen und nicht durch ein streng geographisches Konzept gegliedert sind. Statt eines reinen Kontinent-Konzepts arbeitet Wismar mit thematischen Inseln rund um die wichtigsten Tiergruppen — Affenanlagen mit mehreren Primaten-Arten, Wolfsgehege als markante Anlage am Waldrand des Parks, Tropenhaus, Vogelvolieren und Streichelzoo. Diese Gliederung erlaubt einen entspannten Rundgang, ohne dass Besucher das Gefühl haben, etwas Wichtiges zu verpassen, und passt zur kompakten Größe des Parks.

Affenanlagen — Berberaffen und weitere Primaten

Die Affenanlagen gehören zu den prägenden Markenzeichen des Tierparks Wismar und zeigen mehrere Primaten-Arten in Innenhäusern und Außenbereichen unter alten Bäumen. Berberaffen sind als einzige in Nordafrika und Gibraltar lebende freilebende Primaten Europas eine zoologische Besonderheit, ihre Gruppe in Wismar zeigt komplexe soziale Dynamiken mit Rangordnung, Familienverhältnissen und individuellen Persönlichkeiten. Pflegervorträge an den Anlagen erläutern Verhalten, Zuchtprogramme und Schutz der Primaten — die Affenanlagen sind ein klassischer Pflichtstopp jeder Familien-Tour durch den Park und ein verlässlich aktiver Programmpunkt, gerade in den frühen Vormittagsstunden.

Wolfsgehege — Markenzeichen am Waldrand

Das Wolfsgehege ist die wohl markanteste Anlage des Tierparks Wismar und zeigt Wölfe in einer naturnahen Anlage am Waldrand des Parks. Wölfe gehören zu den charismatischsten Wildtieren Mitteleuropas und haben in den letzten Jahren auch in Mecklenburg-Vorpommern wieder eigene Reviere besiedelt — Pflegervorträge an der Anlage erläutern Verhalten, Sozialstruktur, Rückkehr der Wölfe in deutsche Wälder und die ökologische Bedeutung der Art. Die Anlage erlaubt gute Sichtachsen auf die ruhig beobachtenden Tiere durch Holz- und Stahlgitter, gehört zu den meist fotografierten Stationen im Park und macht den Tierpark Wismar als regionalen Familien-Park zu einer der wenigen Adressen in Westmecklenburg, an denen Familien Wölfe in stabiler Gruppen-Haltung erleben können.

Tropenhaus — warme Atmosphäre und exotische Bewohner

Das Tropenhaus ist eine der Besonderheiten des Tierparks und führt Besucher in eine warme, feuchte Halle mit tropischen Pflanzen, kleinen Affen, Vögeln, Reptilien und Fischen. Die warme Atmosphäre ist besonders an kühlen Ostseetagen ein Highlight, weil sie eine wettergeschützte Station mitten im Park bietet, in der Familien längere Zeit verweilen können. Pflegervorträge geben Einblicke in die Lebensräume der Tiere und in die Herausforderungen der Haltung exotischer Arten in einem kleinen Tierpark — eine Station, die den Rundgang abwechslungsreich macht und gerade bei rauerem Ostsee-Wetter im Frühjahr und Herbst eine willkommene Pause bietet.

Vogelvolieren — heimische und exotische Arten

Die Vogelvolieren liegen verteilt über das Park-Gelände und zeigen sowohl heimische Arten wie Eulen und Greifvögel als auch farbenfrohe exotische Sittiche und Papageien. Die Anlagen sind großzügig dimensioniert, einzelne begehbare Volieren erlauben Begegnungen mit den Tieren auf Augenhöhe ohne Glas-Barriere. Pflegervorträge erläutern Verhalten, Zucht und Schutz der Vögel — gerade die Greifvogel-Anlagen mit Eulen und kleineren Greifen sind bei Familien beliebt, weil die Tiere oft tagaktiv beobachtbar sind. Die Volieren bringen Farbe und akustische Vielfalt in den Rundgang und sind ein klassischer Foto-Stopp.

Streichelzoo und Bauernhof-Bereich

Im Streichelzoo treffen Kinder auf Ziegen, Schafe, Esel und andere Haustier-Rassen, die direkt gestreichelt und gefüttert werden dürfen. Dieser Bereich ist klassisch für einen Familien-Tierpark unverzichtbar und gehört zu den am dichtesten frequentierten Stationen im Park. Die Pflegerteams achten auf einen entspannten Umgang mit den Tieren und stellen Futter bereit, das den Tieren tatsächlich gut tut — eigene Mitbringsel sind nicht erwünscht. Für jüngere Kinder ist der Streichelzoo oft das emotionale Highlight des Besuchs, gerade nach der Mittagspause als belebende Station auf dem Rückweg zum Ausgang.

Spielbereich und Park-Atmosphäre

Zwischen den Tieranlagen liegen mehrere Spielplätze und schattige Wiesen unter alten Bäumen, die den Tierpark zu einem klassischen Tagesausflugs-Ort machen. Familien nutzen die Wiesen für Picknicks, die Spielplätze für Pausen zwischen den Tier-Stationen — der alte Baumbestand sorgt auch an heißen Sommertagen für angenehmen Schatten und macht den Park klimatisch verträglicher als reine Sonnen-Anlagen. Diese Verbindung aus Tierpark und Park-Erholung ist ein wichtiger Teil der Wismarer Marken-DNA.

Die sechs Top-Bereiche im Überblick

Affenanlagen

Berberaffen und weitere Primaten in Innenhäusern und Außenbereichen unter alten Bäumen. Komplexe Sozialstrukturen mit Rangordnung und Familienverhältnissen, Pflegervorträge zu Verhalten, Zuchtprogrammen und Schutz der Primaten — fester Pflichtstopp jeder Familien-Tour, besonders verlässlich aktiv in den frühen Vormittagsstunden des Tagesablaufs.

Wolfsgehege

Wölfe in einer naturnahen Anlage am Waldrand des Parks — Markenzeichen des Tierparks Wismar. Pflegervorträge zu Verhalten, Sozialstruktur und zur Rückkehr der Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern, gute Sichtachsen durch Holz- und Stahlgitter — eine der meist fotografierten Stationen und ein verlässlicher Höhepunkt jedes Besuchs.

Tropenhaus

Warme, feuchte Halle mit tropischen Pflanzen, kleinen Affen, Vögeln, Reptilien und Fischen. Besonders an kühlen Ostsee-Tagen ein Highlight als wettergeschützte Station mit Pflegervorträgen zu den Lebensräumen der Tiere — eine willkommene Pause für Familien bei rauerem Wetter mit längerer Verweildauer im warmen Innenraum.

Vogelvolieren

Heimische Eulen und Greifvögel sowie farbenfrohe exotische Sittiche und Papageien in großzügigen Anlagen. Einzelne begehbare Volieren erlauben Begegnungen auf Augenhöhe ohne Glas-Barriere, Pflegervorträge erläutern Verhalten, Zucht und Schutz — Farbe und akustische Vielfalt für den Rundgang und ein klassischer Foto-Stopp im Park.

Streichelzoo

Ziegen, Schafe, Esel und andere Haustier-Rassen zum direkten Kontakt. Klassischer Familien-Tierpark-Bereich, häufig die dichtest frequentierte Station und für jüngere Kinder oft das emotionale Highlight — Futter wird von den Pflegerteams bereitgestellt, eigene Mitbringsel sind nicht erwünscht, besonders attraktiv nach der Mittagspause.

Welterbe-Anschluss

Die unmittelbare Nähe zur UNESCO-Welterbe-Altstadt Wismar macht den Tierpark zum idealen Halbtages-Programm — Marktplatz, Wasserkunst, Nikolaikirche, St.-Georgen-Kirche und Alter Hafen liegen wenige Kilometer entfernt und lassen sich problemlos mit einem Tierpark-Besuch zu einem vollen Tag im historischen Wismar verbinden.

Tierparks im Vergleich — wo Wismar steht

Kriterium
Wismar
Rostock
Schwerin
Stralsund
Lübeck
Eröffnung
1976
1899
1956
1969
1948
Fläche
9 ha
56 ha
25 ha
16 ha
21 ha
Tierarten
rund 70
rund 450
rund 150
rund 100
rund 200
Besucher pro Jahr
rund 70.000
rund 600.000
rund 200.000
rund 90.000
rund 220.000
Eintritt Erwachsene
rund 8 Euro
rund 22 Euro
rund 11 Euro
rund 9 Euro
rund 16 Euro
Markenzeichen
Wolfsgehege, Affen, Welterbe-Nähe
Darwineum, Eisbären, Polarium
Humboldthaus, Affen, Tiger
kleiner Tierpark im Stadtwald
Affenhaus, Großkatzen, traditioneller Stadtzoo
Charakter
kompakter Stadt-Tierpark
großer Erlebnis-Zoo
mittelgroßer Landeshauptstadt-Zoo
regionaler Familien-Tierpark
traditionsreicher Stadtzoo

Der Tierpark Wismar ist im Vergleich klar als kompakter Stadt-Tierpark mit Welterbe-Anschluss positioniert — deutlich günstigerer Eintritt als die großen Erlebniszoos in Rostock oder Hamburg, überschaubare Fläche, klare Highlights wie Wolfsgehege, Affen und Tropenhaus sowie die unmittelbare Nähe zur UNESCO-Welterbe-Altstadt. Wer ein größeres Artenspektrum sucht, ist im Zoo Rostock besser aufgehoben — wer einen entspannten Halbtages-Ausflug mit Kindern an der Wismarer Bucht plant und mit einer Stadt-Tour kombinieren möchte, findet in Wismar die passende Größe und den passenden Preis.

Lage am Stadtrand und Welterbe-Umfeld

Der Tierpark liegt am südwestlichen Stadtrand von Wismar und ist Teil einer ruhigen Wohngegend mit altem Baumbestand, die sich Richtung Felder und Wälder des westmecklenburgischen Hinterlandes öffnet. Diese Lage prägt den Charakter der Anlage — der Park ist von alten Bäumen umstanden, hat nur sanfte Höhenunterschiede zwischen den Anlagen und gibt dem Rundgang eine ruhige, parkartige Atmosphäre, die viele Stadt-Tierparks in der Ebene nicht haben. Die Bäume machen den Besuch auch an heißen Sommertagen angenehm, weil große Teile des Rundgangs im Schatten liegen, gerade die Affenanlagen und der Streichelzoo profitieren von der Beschattung.

Rund um den Tierpark finden sich mehrere ergänzende Ausflugsziele in Wismar und an der Wismarer Bucht. Die UNESCO-Welterbe-Altstadt mit Marktplatz, Wasserkunst, St.-Nikolai-Kirche, St.-Georgen-Kirche und dem Alten Hafen liegt nur wenige Kilometer entfernt und bildet das touristische Herz der Hansestadt — viele Besucher kombinieren den Tierpark-Besuch mit einer Welterbe-Tour zu einem vollen Wismarer Tag. Die Insel Poel mit Strand, Leuchtturm und Inselromantik ist über die Damm-Verbindung in rund 20 Minuten erreichbar, die Ostsee-Bäder Boltenhagen, Kühlungsborn und Heiligendamm liegen entlang der Mecklenburger Bucht. Weiter entfernt lohnen Schwerin mit dem Schweriner Schloss als bedeutendstem Schloss Norddeutschlands, das Salzhaff bei Rerik und die historischen Hansestädte Lübeck und Rostock. Für Wochenend-Aufenthalte ist Wismar eine Basis, die Tierpark, Welterbe-Altstadt, Ostseestrand und norddeutsche Hanse-Geschichte zusammenbringt — eine Mischung, die Westmecklenburg kompakt erlebbar macht.

Praktische Tipps für den Tierpark-Besuch

  • Online-Ticket sichern

    Tickets sind online meist einige Euro günstiger als an der Tageskasse und ersparen die Warteschlange am Eingang. Die Familienkarte lohnt sich ab zwei Kindern, eine Jahreskarte amortisiert sich ab dem zweiten Besuch und beinhaltet oft Vorteile bei Sonderveranstaltungen wie Tier-Patenschafts-Tagen oder saisonalen Programmen. Für Tagestouristen aus Hamburg, Lübeck oder Berlin ist die Jahreskarte selten sinnvoll, für Familien aus Wismar, Schwerin und der Wismarer Bucht fast immer.

  • Mit Welterbe-Altstadt kombinieren

    Wer aus Schwerin, Lübeck oder Hamburg anreist, plant Tierpark und UNESCO-Welterbe-Altstadt am besten an einem Tag — Tierpark am Vormittag, Mittagspause am Alten Hafen, Altstadt-Rundgang am Nachmittag mit Marktplatz, Wasserkunst und Nikolaikirche. Diese Kombination macht Wismar zu einem der ergiebigsten Tagesausflugs-Ziele an der westmecklenburgischen Ostseeküste und rechtfertigt auch eine längere Anreise.

  • + Fütterungszeiten einplanen

    Affen, Wölfe und einige Vogel-Arten werden zu festen Zeiten gefüttert, an den Anlagen gibt es dann Pflegervorträge mit Hintergrund zu Verhalten, Zucht und Schutz. Aktuelle Zeiten hängen am Eingang aus oder stehen auf der Website des Tierparks — eine Vorab-Planung lohnt sich, weil sich die Highlights über den Tag verteilen und ein gutes Tagesgerüst ergeben. Die Wolfsfütterung ist besonders bei Kindern beliebt und ein verlässlicher Programmpunkt.

  • i Tropenhaus bei Schlechtwetter

    Das Tropenhaus ist gerade an kühlen oder regnerischen Ostsee-Tagen ein willkommener Rückzugsort, weil die warme, feuchte Halle eine wettergeschützte Station mitten im Park bietet. Wer einen Schlechtwetter-Tag plant, kombiniert Tropenhaus, Affenhäuser und die Welterbe-Kirchen St.-Nikolai und St.-Georgen in der Wismarer Altstadt zu einem überdachten Programm — der Tagesausflug bleibt damit auch im rauen Frühjahr und Herbst attraktiv.

  • Festes Schuhwerk mitnehmen

    Das Park-Gelände ist überwiegend eben, einige Nebenwege zu den Außenanlagen sind nach Regen rutschiger. Bequeme Turnschuhe oder leichte Wanderschuhe sind klar besser als Sandalen, gerade im Frühjahr und Herbst kann es im Park feucht sein. Mit Kinderwagen sind die Hauptwege gut machbar, einzelne Wege zu den Wolfsanlagen am Waldrand verlangen etwas Kraft an den Anstiegen — insgesamt ist der Tierpark aber sehr kinderwagenfreundlich.

  • Barrierefreiheit prüfen

    Die Hauptwege sind überwiegend rollstuhl- und kinderwagenfreundlich, das weitgehend ebene Gelände macht den Tierpark Wismar zu einer der barrierefreundlicheren Anlagen Westmecklenburgs. Behindertenparkplätze und ein barrierefreier Eingang liegen am Hauptparkplatz, Rollstuhl-Verleih ist nach Voranmeldung möglich — vorab mit dem Tierpark-Büro klären, gerade bei größeren Gruppen oder Schulklassen.

  • Saison beachten

    Der Tierpark hat das ganze Jahr über geöffnet, die Öffnungszeiten variieren mit der Jahreszeit zwischen früh und spät im Sommer und kürzeren Zeitfenstern im Winter. Affen, Wölfe und Vögel sind ganzjährig zu sehen, einzelne Außenanlagen werden im Winter eingeschränkt genutzt, das Tropenhaus ist dann besonders attraktiv als warmer Innenraum mit aktiven Tieren. Im mecklenburgischen Sommer ist eine frühe Anreise sinnvoll, weil sich der Parkplatz an warmen Wochenenden früh füllt.

  • Picknick erlaubt

    Mitgebrachtes Essen ist im Tierpark erlaubt, mehrere Picknick-Plätze und Wiesen liegen entlang des Rundgangs unter alten Bäumen. Wer auf die Park-Gastronomie verzichten will, spart Geld und ist flexibler bei Pausenzeiten — Getränke gibt es zusätzlich an Kiosken im Park, eine kleine Hauptgastronomie liegt nahe dem Eingang. Für Streichelzoo-Tiere ist eigenes Futter nicht erwünscht, das stellen die Pflegerteams.

Insider-Tipps

Für Familien mit Kindern

Der Tierpark ist mit seinen rund 9 Hektar gut auch für jüngere Kinder geeignet — der Rundgang ist in zwei bis drei Stunden zu schaffen, ohne dass die Kleinen erschöpft werden. Sinnvoll ist eine klare Reihenfolge mit Affenanlagen am Vormittag, Wolfsgehege als Mittagshighlight und Streichelzoo als emotionalem Abschluss. Das Tropenhaus funktioniert für alle Altersgruppen, ist aber für sehr kleine Kinder mit der warmen, feuchten Atmosphäre besonders eindrücklich — ruhige Bewegungen und gedämpfte Stimmen halten die Tiere entspannt und ermöglichen längere Beobachtungen.

Für Fotografen

Die besten Motive entstehen im Morgenlicht an den Affenanlagen und am späten Vormittag am Wolfsgehege, wenn die Wölfe nach der Fütterung aktiv sind und sich gut beobachten lassen. Die Vogelvolieren sind in der späten Nachmittagssonne fotografisch dankbar, gerade die farbenfrohen exotischen Arten profitieren vom warmen Streiflicht. Im Tropenhaus ist das Licht warm und gedämpft, höhere ISO-Werte oder Stativ helfen, exotische Vögel verlangen Geduld und schnelle Verschlusszeiten ohne Blitz. Die historischen Backstein-Türme der Wismarer Welterbe-Kirchen lassen sich anschließend in der Altstadt mit kurzer Tele-Brennweite gut einfangen.

Für Tier-Liebhaber

Wer Wölfe in Ruhe beobachten will, sollte das Gehege zweimal besuchen — einmal direkt nach Öffnung, einmal am späten Nachmittag. Die Gruppe ist am Morgen meist aktiver, in der Mittagshitze ruhen die Tiere oft im Schatten der hinteren Anlagen. Pflegervorträge geben gute Hinweise zur Sozialstruktur und zu individuellen Persönlichkeiten der Tiere — der Tierpark Wismar arbeitet mit stabilen Gruppen und kennt die Tiere entsprechend gut. Auch die Affenanlagen belohnen eine längere Verweildauer mit Beobachtungen, die bei einem kurzen Durchgang verloren gehen.

Für Wiederkehrer

Wer den Tierpark öfter besucht, profitiert von der Jahreskarte, die sich ab dem zweiten Besuch amortisiert. Saisonale Höhepunkte machen mehrere Besuche pro Jahr lohnenswert — Themenwochenenden, Sommerferien-Programme mit Pflegervorführungen und besondere Veranstaltungen rund um Halloween und die Weihnachtszeit am Wismarer Stadtrand. Jede Saison zeigt einen anderen Park, weil sich Tieraktivität, Vegetation und Lichtstimmung im Park-Gelände deutlich verändern — der Frühling mit blühenden Bäumen und frischen Wiesen ist optisch besonders schön.

HÄUFIGE FRAGEN

Wo liegt der Tierpark Wismar genau?

Der Tierpark liegt unter der Adresse Bürgermeister-Haupt-Straße 67 in 23966 Wismar in Mecklenburg-Vorpommern, am südwestlichen Stadtrand der Hansestadt und gut vier Kilometer vom Marktplatz und der UNESCO-Welterbe-Altstadt entfernt. Die Anreise mit dem ÖPNV erfolgt über den Bahnhof Wismar und einen Stadtbus, mit dem Auto über die A20 aus Lübeck oder Rostock sowie die A14 und B106 aus Schwerin.

Wann wurde der Tierpark eröffnet?

Der Tierpark Wismar wurde 1976 als städtischer Tierpark am südwestlichen Stadtrand der Hansestadt eröffnet — in einer Phase, in der Wismar als bedeutender DDR-Werftstandort einen rasanten wirtschaftlichen und sozialen Wandel erlebte und seine Freizeit-Infrastruktur für Werftarbeiter-Familien und Schulklassen ausbaute. Träger ist heute die Hansestadt Wismar gemeinsam mit einem engagierten Förderverein.

Wie groß ist der Tierpark?

Die Anlage umfasst rund 9 Hektar mit altem Baumbestand am südwestlichen Stadtrand von Wismar. Auf dieser Fläche leben rund 350 Tiere in etwa 70 Arten — der Tierpark ist damit bewusst kompakt gehalten und positioniert sich klar als regionaler Familien-Tierpark der westmecklenburgischen Ostseeküste, deutlich kleiner als die großen Erlebniszoos in Rostock oder Hamburg.

Was kostet der Eintritt?

Der reguläre Eintritt für Erwachsene liegt bei rund acht Euro, Kinder und Ermäßigte zahlen deutlich weniger. Familien- und Jahreskarten sind erhältlich, Online-Tickets sind meist einige Euro günstiger als an der Tageskasse und ersparen die Warteschlange am Eingang. Für Familien aus Wismar, Schwerin und der Wismarer Bucht amortisiert sich die Jahreskarte fast immer ab dem zweiten Besuch.

Welche Tiere sind die Highlights?

Die Markenzeichen des Tierparks sind die Affenanlagen mit Berberaffen und weiteren Primaten, das markante Wolfsgehege am Waldrand des Parks, das Tropenhaus mit exotischen Bewohnern, die Vogelvolieren mit Eulen und Greifvögeln sowie der Streichelzoo. Dazu kommt die unmittelbare Nähe zur UNESCO-Welterbe-Altstadt als historische Kulisse, die viele Besucher mit dem Tierpark-Besuch kombinieren.

Wie komme ich mit dem ÖPNV hin?

Wismar hat einen eigenen Bahnhof, der über die Strecken aus Rostock, Schwerin und Lübeck angefahren wird. Die Fahrtzeit aus Schwerin beträgt rund 30 Minuten, aus Rostock rund 70 Minuten und aus Lübeck rund 50 Minuten. Vom Bahnhof fährt ein Stadtbus in Richtung Tierpark und hält in fußläufiger Nähe zum Eingang an der Bürgermeister-Haupt-Straße — die unkomplizierteste Anreise ohne Auto.

Wie komme ich mit dem Auto hin?

Aus Schwerin über die A14 und B106 in rund 35 Minuten, aus Lübeck über die A20 in rund 50 Minuten, aus Rostock über die A20 in rund 55 Minuten, aus Hamburg über A1 und A20 in rund eindreiviertel Stunden. Alle Hauptachsen führen über den Stadtring von Wismar zum Tierpark am südwestlichen Stadtrand, der Park ist über die innerstädtischen Zufahrten klar ausgeschildert.

Wie viele Besucher kommen pro Jahr?

Der Tierpark Wismar zählt rund 70.000 Besucher pro Jahr und gehört damit zu den klassischen Tagesausflugs-Zielen der westmecklenburgischen Ostseeküste. Besonders stark frequentiert ist der Park in den mecklenburgischen Schulferien sowie an warmen Wochenenden im Frühjahr und Frühherbst — werktags am Vormittag ist die Anlage deutlich entspannter, was den Besuch mit jüngeren Kindern angenehmer macht.

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?

Ein vollständiger Rundgang ist mit rund 9 Hektar Fläche in zwei bis drei Stunden gut zu schaffen, was den Tierpark Wismar zu einem klassischen Halbtages-Ziel macht. Wer Fütterungszeiten und Pflegervorträge mitnehmen will, plant eher drei bis vier Stunden, mit kleinen Kindern und Picknick-Pause auch einen ganzen Tag im Park — ideal in Kombination mit einem anschließenden Bummel durch die Welterbe-Altstadt.

Was bietet das Tropenhaus?

Das Tropenhaus ist eine warme, feuchte Halle mit tropischen Pflanzen, kleinen Affen, Vögeln, Reptilien und Fischen. Besonders an kühlen oder regnerischen Ostsee-Tagen ein Highlight als wettergeschützte Station, in der Familien längere Zeit verweilen können. Pflegervorträge geben Einblicke in die Lebensräume der Tiere und in die Herausforderungen der Haltung exotischer Arten in einem kleinen Tierpark.

Was hat es mit dem Wolfsgehege auf sich?

Das Wolfsgehege ist die wohl markanteste Anlage des Tierparks Wismar und zeigt Wölfe in einer naturnahen Anlage am Waldrand des Parks. Pflegervorträge erläutern Verhalten, Sozialstruktur, Rückkehr der Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern und die ökologische Bedeutung der Art — eine der meist fotografierten Stationen und für viele Familien das emotionale Highlight des Besuchs.

Lässt sich der Tierpark mit der Welterbe-Altstadt verbinden?

Ja, die Kombination ist sogar das stärkste Argument für einen Wismar-Tagesausflug. Tierpark am Vormittag, Mittagspause am Alten Hafen, Altstadt-Rundgang am Nachmittag mit Marktplatz, Wasserkunst, St.-Nikolai-Kirche und St.-Georgen-Kirche — eine ergiebige Mischung aus Tier-Erlebnis und Welterbe-Kultur, die Wismar zu einem der reichsten Tagesausflugs-Ziele der mecklenburgischen Ostseeküste macht.

Ist der Tierpark barrierefrei?

Die Hauptwege sind überwiegend rollstuhl- und kinderwagenfreundlich, das weitgehend ebene Gelände macht den Tierpark Wismar zu einer der barrierefreundlicheren Anlagen Westmecklenburgs. Behindertenparkplätze und ein barrierefreier Eingang liegen am Hauptparkplatz, Rollstuhl-Verleih ist nach Voranmeldung möglich — eine vorherige Absprache mit dem Tierpark-Büro ist sinnvoll, gerade bei größeren Gruppen.

Was lohnt sich in der Umgebung?

Rund um den Tierpark bieten sich mehrere ergänzende Ausflugsziele an — die UNESCO-Welterbe-Altstadt Wismar mit Marktplatz, Wasserkunst und Welterbe-Kirchen direkt nebenan, die Insel Poel mit Strand und Leuchtturm, die Ostseebäder Boltenhagen, Kühlungsborn und Heiligendamm, die Landeshauptstadt Schwerin mit dem Schweriner Schloss sowie die Hansestädte Lübeck und Rostock. Für Wochenend-Aufenthalte ist Wismar eine gute Basis.
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