Der Allgäu Skyline Park liegt am östlichen Rand des Unterallgäus, an der Bundesstraße zwischen Bad Wörishofen und Mindelheim auf Gemeindegebiet von Rammingen mit der Postleitzahl 86871, rund 100 Kilometer westlich von München und gut 65 Kilometer östlich von Memmingen. Joachim Löwenthal hat den Park 1999 auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche eröffnet und führt das Unternehmen bis heute als klassischen Familienbetrieb — eine Konstellation, die in der deutschen Freizeitpark-Landschaft zwischen den Konzernen Merlin, Plopsa und Compagnie des Alpes immer seltener wird. Mit rund 500.000 Gästen pro Jahr und rund 60 Attraktionen liegt der Park klar unter Europa-Park oder Phantasialand, spielt aber in der gleichen Liga wie Fort Fun oder Erse-Park und bedient gezielt Familien mit kleineren Kindern aus dem Großraum München, Augsburg, Ulm und Memmingen sowie aus Vorarlberg und der Nordostschweiz. Namensgebend für den Park ist das Thema Sky — Himmel, Wolken, Höhe — das sich in den Hauptattraktionen wiederfindet, von der 2008 errichteten Achterbahn Sky Wheel über den Spinning-Coaster Sky Spin von 2013 bis hin zum 60 Meter hohen Free-Fall-Turm Allgäuflieger, der bei Eröffnung als höchster Free-Fall-Tower Bayerns vermarktet wurde und bis heute zu den höchsten freistehenden Fahrgeschäften des Freistaats zählt.
Anreise und Erreichbarkeit
Der Allgäu Skyline Park liegt verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A96 München-Lindau, die als Hauptachse zwischen dem Großraum München und dem Bodensee das Unterallgäu in West-Ost-Richtung durchquert. Mit der Ausfahrt Bad Wörishofen ist der Park rund einen Kilometer von der Autobahn entfernt und damit für Tagesausflügler aus München, Augsburg, Memmingen und Kempten innerhalb von 30 bis 90 Minuten erreichbar. Aus weiterer Entfernung lohnt sich die Anreise per Bahn nach Bad Wörishofen mit dem hauseigenen Shuttle in den Sommermonaten, der den Bahnhof in der Kurstadt mit dem Parkeingang verbindet.
Mit dem Auto
Aus dem Großraum München fährt man die A96 in Richtung Lindau und nimmt die Ausfahrt Bad Wörishofen, die kurz hinter dem Parkplatz Holzbachtal liegt — von dort sind es noch rund einen Kilometer auf der Bundesstraße bis zum Parkeingang, der vollständig ausgeschildert ist. Aus Augsburg führt der Weg über die A8 bis zum Dreieck Augsburg-West und weiter über die B17 und die A96 bis zur gleichen Ausfahrt, die Fahrzeit liegt bei rund einer Stunde ohne Stau. Aus Memmingen und vom Bodensee fährt man die A96 in Richtung München, der Park ist von Memmingen in rund 30 Minuten zu erreichen. Die parkeigenen Parkflächen fassen mehrere tausend Fahrzeuge und sind in der Eintrittskarte enthalten, eine separate Parkgebühr fällt nicht an.
Mit der Bahn und dem ÖPNV
Der dem Park am nächsten gelegene Bahnhof ist Bad Wörishofen, der über eine Stichstrecke ab Türkheim an der Hauptstrecke München-Buchloe-Memmingen-Lindau angebunden ist. Ab München-Hauptbahnhof erreicht man Bad Wörishofen mit Umstieg in Buchloe oder Türkheim in rund 90 bis 110 Minuten, ab Augsburg in rund 70 Minuten und ab Memmingen in rund 40 bis 50 Minuten. In der Hochsaison von Juli bis September bietet der Park einen kostenlosen Shuttlebus zwischen dem Bahnhof Bad Wörishofen und dem Parkeingang an, die Fahrzeiten richten sich nach den Öffnungszeiten des Parks und sind auf der Park-Homepage einsehbar. Außerhalb der Shuttle-Zeiten verkehrt der Linienbus 60 zwischen Bad Wörishofen und Mindelheim mit Halt in Rammingen.
Mit dem Flugzeug
Der dem Park am nächsten gelegene internationale Flughafen ist Memmingen Allgäu Airport, von dort sind es rund 50 Kilometer über die A96 in rund 35 Minuten Fahrzeit mit dem Mietwagen. München ist mit rund 120 Kilometern Entfernung über die A99 und A96 in rund 90 Minuten zu erreichen, Stuttgart über die A8 in rund zwei Stunden. Für Anreisen aus Deutschland lohnt sich der Flughafen Memmingen vor allem aus Hamburg und Berlin, während aus dem Rheinland und aus Nordwestdeutschland die Bahn-Anreise nach München oder Augsburg häufig die entspanntere Option ist.
Vor Ort bewegen und Parken
Das Parkgelände erstreckt sich über rund 65 Hektar mit weiträumigen, baumbestandenen Wegen zwischen den einzelnen Bereichen, der vollständige Rundgang dauert zu Fuß rund 40 bis 50 Minuten ohne Wartezeiten an den Attraktionen. Vom Hauptparkplatz zum Eingang sind es rund fünf Minuten zu Fuß, die Anlage ist weitgehend barrierearm und mit Rollstuhl auf den Hauptwegen problemlos befahrbar. Wickelräume und behindertengerechte Toiletten gibt es in den zentralen Servicebereichen, Behindertenparkplätze sind in unmittelbarer Eingangsnähe ausgewiesen. Für Familien mit Kleinkindern lohnt sich der Verleih eines Bollerwagens oder Buggys am Eingang, größere Kinderwagen sind erlaubt und können vor den Attraktionen sicher abgestellt werden.
Die Top-Attraktionen im Skyline Park
Der Allgäu Skyline Park setzt nicht auf weltgrößte Rekord-Coaster, sondern auf eine ausgewogene Mischung aus zwei bis drei größeren Stahl-Achterbahnen, mehreren Familien-Coastern und einer ungewöhnlich hohen Dichte an klassischen Karussells, Wasser-Attraktionen und Hallenbereichen. Wer aus Europa-Park oder Phantasialand kommt, wird die Dimension als kleiner empfinden, dafür ist der Park an Werktagen außerhalb der Ferien deutlich entspannter und Wartezeiten an den Top-Attraktionen bleiben selten über 30 Minuten.
Sky Wheel — der Aerial Coaster über dem Park
Der Sky Wheel ist die größte und visuell markanteste Achterbahn des Parks, gebaut 2008 vom oberbayerischen Hersteller Maurer als Modell SkyLoop XT 450 mit einer Streckenlänge von rund 450 Metern und einer Maximalhöhe von etwa 32 Metern. Die Bahn fährt eine vertikale Aufzugsschiene hoch, kippt am höchsten Punkt nach vorn über und schlängelt sich anschließend in mehreren Inversionen und engen Kurven wieder nach unten — ein Konzept, das nur Maurer in dieser Form anbietet und das in Deutschland sonst kaum zu finden ist. Mit einer Fahrzeit von rund einer Minute und einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 75 Kilometern pro Stunde liegt der Sky Wheel im mittleren Intensitäts-Bereich, gilt aber wegen der ungewöhnlichen Streckenführung als prägende Park-Attraktion und ist auf zahlreichen Park-Fotos das Wahrzeichen.
Sky Spin — die Spinning-Achterbahn
Sky Spin ist ein Maurer X-Coaster Spinning-Modell aus dem Jahr 2013, bei dem die Wagen sich frei um die eigene Achse drehen und so bei jeder Fahrt ein anderes Erlebnis erzeugen. Die Strecke ist rund 380 Meter lang, erreicht eine Höhe von rund 25 Metern und eine Geschwindigkeit von rund 70 Kilometern pro Stunde, fährt aber durch die freie Rotation der Wagen deutlich intensiver als die reinen Höhen- und Geschwindigkeitswerte vermuten lassen. Die Mindestgröße liegt bei 130 Zentimetern, die Bahn eignet sich damit für ältere Kinder ab etwa neun Jahren, Teenager und Erwachsene — wer empfindlich auf Drehbewegungen reagiert, sollte sie meiden.
Sky Drag — der Family-Coaster mit Drag-Style
Sky Drag ist ein kürzerer Family-Coaster im Drag-Race-Stil mit zwei parallelen Strecken und einem schnellen Start aus dem Stand, ausgelegt auf Familien mit Kindern ab etwa sechs bis acht Jahren. Die Bahn erreicht moderate Geschwindigkeiten von rund 50 Kilometern pro Stunde und bleibt nah am Boden mit wenigen Höhenunterschieden, bietet aber durch den parallelen Aufbau ein direktes Wettrennen-Gefühl zwischen den beiden Zügen. Die Mindestgröße liegt bei rund 100 bis 110 Zentimetern in Begleitung Erwachsener, die Wartezeiten sind in der Regel kürzer als an Sky Wheel und Sky Spin.
Allgäuflieger — der 60 Meter hohe Free-Fall-Turm
Der Allgäuflieger ist mit einer Bauhöhe von 60 Metern der höchste Free-Fall-Tower Bayerns in seiner Klasse und eines der visuellen Wahrzeichen des Parks, von der A96 aus weithin sichtbar. Die Anlage hebt eine Sitzgondel mit rund 12 bis 16 Plätzen nach oben, lässt die Gäste am Scheitelpunkt kurz schweben und beschleunigt sie anschließend im freien Fall auf rund 90 Kilometer pro Stunde nach unten, abgebremst durch ein magnetisches Wirbelstrombremssystem. Die Mindestgröße liegt bei 140 Zentimetern, die Fahrt dauert insgesamt rund eine Minute. Bei klarer Sicht reicht der Blick vom obersten Punkt über das Voralpenland bis zu den Allgäuer Alpen.
Tornado und die Spinning-Karussells
Tornado ist ein klassisches Spinning-Karussell vom Typ Disko mit einer rotierenden Plattform, die sich gleichzeitig in einer Halbschalen-Bahn hin- und herbewegt, und gehört zu den intensivsten Fahrgeschäften des Parks ohne Schienenfahrt. Daneben verfügt der Park über mehrere kleinere Karussells und Schiffschaukeln, ein Riesenrad mit gutem Überblick über die Anlage und das Voralpenland sowie eine Reihe klassischer Volksfest-Fahrgeschäfte. Diese Dichte an Karussells ist für einen modernen Themenpark untypisch und gibt dem Skyline Park einen Charakter, der eher an einen aufgewerteten Vergnügungspark als an ein Themenpark-Resort erinnert.
Die sechs prägenden Bereiche im Überblick
Coaster-Bereich Sky
Rund um Sky Wheel, Sky Spin und Sky Drag konzentriert sich das größte Achterbahn-Angebot des Parks, ergänzt durch kleinere Family-Coaster und den Allgäuflieger als Höhen-Anker. Hier sammeln sich die längsten Wartezeiten der Hauptsaison.
Wildwasserbahn-Bereich
Die klassische Wildwasserbahn mit Baumstamm-Booten gehört zu den Gründungs-Attraktionen des Parks und bietet eine größere Abfahrt mit nennenswerter Wasserdusche. An heißen Sommertagen die beliebteste Abkühlung im Park.
Pinball-Halle
Eine im deutschen Freizeitpark-Kontext seltene Einrichtung: eine eigene Halle mit historischen und modernen Flipper-Automaten, die wechselnd bespielt werden. Bei Regen die zuverlässige Rückzugs-Option für ältere Kinder und Eltern.
Kinder-Bereich
Mehrere Mini-Karussells, Hüpfburgen, eine kleine Wasserspielwelt und ein Streichelzoo bilden den Kern für Familien mit Kindern bis etwa sechs Jahren. Die Mindestgrößen liegen häufig bei 80 bis 100 Zentimetern, viele Geräte sind ab Krabbelalter in Begleitung Erwachsener nutzbar.
Karussell-Achse
Im zentralen Teil des Parks reihen sich Schiffschaukel, Riesenrad, Tornado-Disko und mehrere klassische Kettenkarussells aneinander — ein Bereich, der dem Park sein charakteristisches Volksfest-Flair gibt und auch ohne große Wartezeiten viel Programm bietet.
Show- und Restaurant-Areal
Im Zentrum liegen mehrere Selbstbedienungs-Restaurants, eine Show-Bühne mit wechselndem Tagesprogramm aus Maskottchen-Auftritten, Stunt-Shows und Mitmach-Aktionen sowie die Eis- und Snack-Stände. Hier finden sich die meisten Sitzgelegenheiten für die Mittagspause.
Skyline Park im Vergleich mit anderen deutschen Familien-Freizeitparks
Der Skyline Park spielt eine andere Liga als die deutschen Großparks und versteht sich bewusst als Tagesausflugs-Ziel für Familien aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet, mit dem Preisniveau und der Wartezeit-Charakteristik eines mittelgroßen, gepflegten Familienparks.
Geschichte und Charakter
Joachim Löwenthal eröffnete den Skyline Park 1999 auf einem ehemals landwirtschaftlich genutzten Areal direkt an der A96 bei Bad Wörishofen — ein für die damalige Zeit ungewöhnliches Vorhaben, denn die deutsche Freizeitpark-Landschaft galt mit Europa-Park, Phantasialand, Heide Park und Movie Park bereits als gesättigt. Löwenthal setzte von Anfang an auf Eigenständigkeit als Familienbetrieb und auf einen klar regionalen Einzugskreis aus dem Allgäu, dem schwäbisch-bayerischen Voralpenland und dem benachbarten Vorarlberg. Diese Strategie hat den Park über mehr als zwei Jahrzehnte stabil getragen und ihn auch durch die Pandemie-Jahre 2020 und 2021 gebracht, in denen viele größere Parks deutlich stärker einbrachen.
Der schwäbisch-bayerische Charakter des Parks zeigt sich in vielen Details: in der gepflegten, eher zurückhaltenden Gestaltung der Themen-Bereiche ohne übertriebene Inszenierung, in der bodenständigen Gastronomie mit schwäbischen Spezialitäten neben den üblichen Pommes und Burgern, und in der Tatsache, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter häufig aus dem direkten Umkreis stammen und der Park als Saisonarbeitgeber in der Region eine spürbare Rolle spielt. Wer aus einem Disney-Resort oder von Europa-Park kommt, wird die fehlende Themen-Tiefe als Schwachpunkt empfinden, wer aber einen unaufgeregten Familien-Tag mit kurzen Wegen und überschaubaren Wartezeiten sucht, findet im Skyline Park einen der entspanntesten Mittelklasse-Parks Deutschlands.
Saison, Öffnungszeiten und Eintritt
Die Hauptsaison beginnt traditionell Anfang oder Mitte April rund um Ostern und läuft bis Ende Oktober mit zusätzlichen Halloween-Wochenenden im Oktober, in denen einzelne Bereiche thematisch dekoriert und abendliche Öffnungszeiten angeboten werden. Außerhalb dieser Saison ist der Park geschlossen, einen Winterbetrieb wie bei Europa-Park oder Phantasialand gibt es nicht. Die Kernöffnungszeiten liegen werktags von 10 bis 17 Uhr und an Wochenenden sowie in den bayerischen Schulferien bis 18 Uhr, in der Halloween-Saison verschiebt sich der Betrieb zeitweise in den späteren Nachmittag und Abend.
Die Tageskarte für Erwachsene liegt bei rund 33 Euro an der Tageskasse, ermäßigte Tickets für Kinder ab vier Jahren bei rund 30 Euro, Kinder unter vier Jahren haben freien Eintritt. Online-Buchungen sind in der Regel etwas günstiger und garantieren bei stark frequentierten Tagen ein schnelleres Einlass-Verfahren. Saisonkarten lohnen sich ab dem dritten Besuch und kosten je nach Vorverkaufs-Phase rund 75 bis 95 Euro. Eine 2-Tages-Karte oder ein Park-Hotel-Paket gibt es nicht, da der Park als reines Tagesausflugs-Ziel positioniert ist — Übernachtungen erfolgen klassisch in den Hotels und Pensionen von Bad Wörishofen, das als Kneipp-Kurort eine breite Beherbergungs-Infrastruktur bietet.
Praktische Tipps für den Skyline-Park-Besuch
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Online-Buchung lohnt sich
Tickets im Park-Online-Shop sind zwei bis fünf Euro günstiger als an der Tageskasse und gelten oft auch noch flexibel für ein Datum innerhalb der Saison. Wer länger plant, spart mit der Saisonkarte ab dem dritten Besuchstag.
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Werktag in den bayerischen Pfingstferien meiden
Während der bayerischen Pfingst- und Sommerferien füllt sich der Park spürbar, vor allem dienstags bis donnerstags. Wer flexibel ist, fährt im Mai oder Anfang Juni an einem Werktag — dann liegen die Wartezeiten an Sky Wheel und Sky Spin meist deutlich unter 20 Minuten.
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Frühanreise vor zehn Uhr nutzen
Der Park öffnet um zehn Uhr, die ersten 60 bis 90 Minuten sind die ruhigste Phase des Tages. Wer pünktlich am Eingang steht, schafft Sky Wheel, Sky Spin und Allgäuflieger mit minimalen Wartezeiten und hat dann die übrige Tageszeit für Karussells und Wasser-Attraktionen.
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Wechselkleidung für die Wildwasserbahn
Die Wildwasserbahn nässt zuverlässig deutlich mehr als bei vielen Großparks, vor allem in der vorderen Sitzreihe. An kühleren Tagen lohnt es sich, Wechselkleidung im Auto oder im Schließfach am Eingang zu deponieren — die Schließfächer kosten rund zwei bis drei Euro pro Tag.
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Pinball-Halle als Schlechtwetter-Plan
Bei plötzlichem Regen oder einem heißen Sommer-Mittag bietet die Pinball-Halle eine willkommene Pause vom Außenbereich. Die Halle ist im Tagesticket enthalten und kann ohne Aufpreis so oft besucht werden wie gewünscht.
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Barrierefreiheit klären
Die Hauptwege sind asphaltiert und mit Rollstuhl gut befahrbar, Behindertenparkplätze liegen nahe am Eingang. An den Attraktionen ist die Zugänglichkeit unterschiedlich — wer mit einer Bewegungseinschränkung kommt, fragt am besten am Servicepunkt nach einer Übersicht der zugänglichen Fahrgeschäfte.
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Schatten bewusst suchen
Der Park liegt auf offener Voralpenland-Fläche und bietet im Hochsommer wenig durchgehenden Schatten. Eine Kopfbedeckung, Sonnencreme und gefüllte Trinkflaschen vom Eingang aus mitzubringen ist sinnvoll, im Park gibt es Wasser-Spender für die kostenlose Auffüllung.
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Halloween-Wochenenden für ältere Kinder
Die Halloween-Saison im Oktober verändert den Park-Charakter spürbar mit dekorierten Bereichen und einer verschobenen Hauptzeit in den späteren Nachmittag und Abend. Für Kinder ab etwa acht Jahren eine reizvolle Alternative zur Sommersaison, für Kleinkinder eher ungeeignet.
Insider-Tipps
Essen im Park und drumherum
Die Selbstbedienungs-Restaurants im Park bieten klassisch Schnitzel, Pommes, Currywurst und Burger zu üblichen Freizeitpark-Preisen zwischen 9 und 14 Euro pro Hauptgericht. Wer es schwäbisch mag, findet an einem der Stände auch Käsespätzle oder Maultaschen, die Qualität liegt im Mittelfeld. Außerhalb des Parks lohnt sich für ein ruhiges Abendessen die Innenstadt von Bad Wörishofen mit mehreren bürgerlichen Gasthäusern, vom Park aus rund fünf Kilometer entfernt.
Kombination mit Bad Wörishofen
Bad Wörishofen als Kneipp-Kurort bietet eine willkommene Ergänzung zum Park-Tag — die Therme Bad Wörishofen mit Saunalandschaft, mehrere Kneipp-Tretbecken im Kurpark und das Sebastian-Kneipp-Museum liegen rund fünf Kilometer vom Skyline Park entfernt. Wer mit Kindern kommt, kann die Therme als Schlechtwetter-Alternative einplanen, wer als Paar oder Großeltern mit Enkeln anreist, findet in Bad Wörishofen eine ruhige Übernachtungs-Option mit Spa-Charakter.




