Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist ein Landkreis in Baden-Württemberg und der zentrale Verbindungsraum zwischen dem östlichen Schwarzwald und der Baar-Hochfläche. Auf rund 1.025 Quadratkilometern leben etwa 213.000 Menschen, die größte Stadt ist Villingen-Schwenningen mit rund 87.000 Einwohnern, gleichzeitig Sitz des Landratsamts neben der historischen Residenzstadt Donaueschingen. Im Westen erhebt sich der Schwarzwald mit dem Brendberg auf 1.149 Metern und einem markanten Höhenrücken, im Osten breitet sich die Baar-Hochfläche auf rund 700 Metern aus — eine der höchstgelegenen Mittelgebirgs-Hochflächen Deutschlands. Hier entspringen Brigach und Breg, die sich im Schlosspark zu Donaueschingen zur Donau vereinen und Europa bis zum Schwarzen Meer durchqueren. Wirtschaftlich prägt das Erbe der Uhrenindustrie den Kreis: Junghans in Schramberg, Kienzle und Doxa stehen für eine Hochzeit, die heute in Mikrotechnik, Medizintechnik und Präzisionsmaschinenbau weiterlebt. Touristisch lockt der Kreis mit den Triberger Wasserfällen, dem Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen, dem fürstlichen Donauquell-Becken und einer dichten Wälder- und Tälerlandschaft, die ihren ganz eigenen Charakter zwischen Höhen und Hochfläche entfaltet. Anreise und Erschließung sind über die A81 Stuttgart–Singen erfreulich direkt.

Anreise und Erreichbarkeit

Der Schwarzwald-Baar-Kreis liegt verkehrsgünstig an der A81 zwischen Stuttgart und Singen am Hochrhein und ist damit für Reisende aus dem Norden, der Schweiz und dem Bodenseeraum gleich gut erreichbar. Die Schwarzwaldbahn als eine der spektakulärsten deutschen Mittelgebirgsstrecken bringt Bahnreisende von Offenburg über Triberg bis nach Villingen, und mit dem Auto erschließt sich der Kreis auf der A81 in häufig nur knapp zwei Stunden ab Stuttgart.

Mit dem Auto

Die A81 Heilbronn–Stuttgart–Singen ist die Hauptachse: Ausfahrt 36 Villingen-Schwenningen für die Doppelstadt, Ausfahrt 37 Bad Dürrheim, Ausfahrt 38 Donaueschingen für die Donauquelle und Ausfahrt 39 Tuningen am Übergang zum Hochrhein. Aus dem Schwarzwald kommend führt die B500 Schwarzwald-Hochstraße über Triberg und Furtwangen direkt in den Kreis, aus Freiburg bietet sich die B31 über den Höllental-Pass und die B500 an. Im Winter sind die höheren Lagen rund um Brendberg und Schwarzwald-Hochstraße häufig schneebedeckt — Winterreifen sind Pflicht, an steilen Passagen wie der Auffahrt zum Brendberg können kurzfristig Ketten nötig werden. Parkplätze finden sich in allen Städten reichlich, viele Wanderparkplätze entlang der Schwarzwald-Höhen sind kostenfrei.

Mit der Bahn und dem ÖPNV

Die Schwarzwaldbahn verbindet Offenburg über Hausach, Hornberg, Triberg, St. Georgen und Villingen mit Singen am Hochrhein — eine der reizvollsten Mittelgebirgsstrecken Europas mit 39 Tunneln und mehreren Kehrschleifen. Die Höllentalbahn aus Freiburg endet in Donaueschingen, dort gibt es IC-Anschluss in Richtung Stuttgart und Zürich. Innerhalb des Kreises sorgt der Verkehrsverbund TUTicket für ein engmaschiges Bus- und Bahnnetz, die KONUS-Gästekarte erlaubt Übernachtungsgästen die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im gesamten Schwarzwald — eine spürbare Entlastung gerade auf längeren Höhentouren.

Mit dem Flugzeug

Der nächste internationale Flughafen ist Stuttgart STR in rund 130 Kilometern Entfernung, Anfahrt etwa 1:30 Stunden über die A81. Zürich ZRH liegt rund 130 Kilometer südlich und ist über die A81 und A1/A4 in der Schweiz häufig in 1:45 Stunden zu erreichen, mit der Bahn via Schaffhausen sogar in 2:00 Stunden ohne Umsteigen bis Donaueschingen. Friedrichshafen FDH am Bodensee in 90 Kilometern Entfernung bietet Verbindungen innerhalb Deutschlands und nach Wien. Basel EuroAirport BSL ist rund 140 Kilometer entfernt, Karlsruhe/Baden-Baden FKB rund 120 Kilometer.

Vor Ort bewegen und Parken

Innerhalb des Kreises ist das Auto häufig die schnellste Option — die Strecken zwischen Triberg, Villingen, Donaueschingen und Furtwangen sind kurz, aber kurvenreich, mit zahlreichen Aussichtspunkten am Wegrand. Wer auf das Auto verzichten möchte, kombiniert Schwarzwaldbahn, Höllentalbahn und Wanderbusse. Die Schwarzwaldhochstraße-Buslinie verbindet im Sommer die wichtigsten Höhen, und in den Städten ist die Innenstadt überall zu Fuß erschlossen. E-Bike-Verleih gibt es in Villingen, Donaueschingen, Triberg und Furtwangen — das Bregtal eignet sich besonders gut für entspannte Radtouren entlang der Quellbäche.

Stuttgart 130 km ~1:30 h via A81
Freiburg im Breisgau 75 km ~1:15 h via B31 und B500
Zürich 130 km ~1:45 h via A81 und A1/A4
Bodensee Konstanz 85 km ~1:10 h via A81 und B33
München 310 km ~3:15 h via A81 und A8

Geographie zwischen Schwarzwald und Baar-Hochfläche

Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist landschaftlich zweigeteilt — und genau darin liegt sein besonderer Reiz. Im Westen erhebt sich der östliche Schwarzwald mit dichten Wäldern, tiefen Tälern und markanten Höhen, im Osten dehnt sich die Baar-Hochfläche auf rund 700 Metern Höhe als sanfte, fast steppenartige Landschaft mit weiten Wiesen, einzelnen Buchen-Wäldern und einer der größten zusammenhängenden Mooslandschaften Süddeutschlands.

Brendberg und die östlichen Schwarzwald-Höhen

Der Brendberg ist mit 1.149 Metern die höchste Erhebung des Kreises und bildet zusammen mit dem benachbarten Höhenrücken einen markanten Wall, der die Baar im Westen begrenzt. Vom Gipfel öffnet sich an klaren Tagen ein Rundblick von den Schweizer Alpen bis zur Schwäbischen Alb und über das gesamte Bregenzer Quellgebiet. Der Brendberg ist ganzjährig ein beliebtes Wanderziel — im Winter eines der wenigen verlässlichen Langlauf-Reviere im östlichen Schwarzwald mit einer schneesicheren Saison von Dezember bis März.

Die Baar-Hochfläche

Die Baar liegt im Regenschatten des Schwarzwalds und gilt als kälteste Region außerhalb der Alpen — mit Minustemperaturen, die im Januar regelmäßig die der Bayerischen Alpen unterbieten. Geologisch handelt es sich um eine Muschelkalk-Hochfläche mit kargen Böden, weiten Wiesen und Moorflächen, durchzogen von den jungen Bächen Brigach und Breg. Genau diese Hochlage und die kalte, klare Luft prägten lange den Charakter der Region — und machten Donaueschingen zu einem fürstlichen Residenz-Ort mit eigener Brauerei-Tradition.

Höllbachtal und Bregenzer Quellgebiet

Im Norden des Kreises schneidet das Höllbachtal eine wilde Schlucht in den Buntsandstein, die mit Wasserfällen, Felsabbrüchen und feuchten Bach-Wäldern zu den landschaftlich spektakulärsten Tälern des östlichen Schwarzwalds zählt. Das Bregenzer Quellgebiet rund um Furtwangen ist Ursprungsraum der Breg, die als der längere der beiden Donau-Quellflüsse gilt — eine Tatsache, die zwischen Donaueschingen und Furtwangen bis heute für freundschaftliche Reibereien um die „offizielle“ Donauquelle sorgt.

Die Donauquelle in Donaueschingen

Im Schlosspark zu Donaueschingen, direkt neben dem fürstenbergischen Schloss, befindet sich eines der bekanntesten Wahrzeichen Süddeutschlands: das fürstliche Donauquell-Becken aus dem Jahr 1875. Hier sammelt sich Quellwasser in einem barocken Steinbecken, das von einer steinernen Allegorie der Mutter Baar gekrönt wird, die ihrer jungen Tochter Donau den Weg ins Ferne weist. Wenige Hundert Meter weiter vereinigen sich Brigach und Breg zur Donau, die von hier bis zur Mündung ins Schwarze Meer rund 2.840 Kilometer durch zehn Länder fließt.

Brigach, Breg und der Quellen-Streit

Streng hydrologisch gilt die Breg als der längere Quellfluss — sie entspringt bei Furtwangen-Martinskapelle auf 1.078 Metern Höhe und legt bis Donaueschingen rund 49 Kilometer zurück, während die Brigach mit 43 Kilometern etwas kürzer ist. Donaueschingen reklamiert dagegen das fürstliche Quell-Becken als „die“ Donauquelle und beruft sich auf eine über Jahrhunderte gewachsene Tradition. Beide Versionen werden touristisch ausgeschildert, und wer sich auf den Donauradweg setzt, kann beide Punkte besuchen.

Fürstlich Fürstenbergische Sammlungen

Das Schloss in Donaueschingen ist Stammsitz des Hauses Fürstenberg und beherbergt eine der bedeutendsten Privatsammlungen Süddeutschlands. Die fürstlichen Sammlungen umfassen Werke der altdeutschen Tafelmalerei — darunter Stücke von Hans Holbein dem Älteren und Cranach — sowie eine umfangreiche Waffensammlung und naturkundliche Bestände. Die fürstliche Brauerei produziert seit 1283 ununterbrochen und gilt damit als eine der ältesten privaten Brauereien Europas.

Die größten Städte im Kreis im Überblick

Villingen-Schwenningen

Mit rund 87.000 Einwohnern größte Stadt des Kreises und seit der Doppelstadt-Fusion 1972 administrativ vereint. Villingen mit historischem Münster und mittelalterlicher Stadtmauer, Schwenningen mit Uhrenindustrie-Erbe und dem Uhrenindustriemuseum. Industriestandort für Mikrotechnik und Medizintechnik.

Donaueschingen

Rund 22.000 Einwohner, fürstliche Residenzstadt mit Schloss, Donauquelle und den Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen. Internationale Donaueschinger Musiktage für Neue Musik seit 1921. Tor zur Donau und Drehscheibe zwischen Schwarzwald, Baar und Hochrhein.

St. Georgen im Schwarzwald

Rund 13.000 Einwohner, einer der höchstgelegenen Schwarzwald-Orte auf rund 800 Metern. Industriestandort mit langer Tradition in Feinmechanik und Tonträger-Geräten — hier wurden die ersten DUAL-Plattenspieler gefertigt. Heute Sitz mehrerer Hightech-Zulieferer.

Furtwangen im Schwarzwald

Knapp 9.000 Einwohner auf 870 Metern Höhe, Hochschulstadt und Sitz des Deutschen Uhrenmuseums. Hier liegt auch die Bregquelle als hydrologische Donauquelle. Schwarzwälder Uhrmacher-Tradition seit dem 18. Jahrhundert.

Triberg im Schwarzwald

Rund 5.000 Einwohner, Touristen-Magnet mit den höchsten Wasserfällen Deutschlands — 163 Meter Fallhöhe in sieben Stufen. Schwarzwald-Museum, Wallfahrtskirche Maria in der Tanne und die größte Kuckucksuhr der Welt machen Triberg zum dichtbesuchten Tourismus-Hotspot.

Bräunlingen

Rund 6.000 Einwohner an der Grenze zur Baar, ehemalige vorderösterreichische Stadt mit gut erhaltenem mittelalterlichen Kern, Stadtmauer und Bräunlinger Kilbig als traditionellem Fest. Tor zur Wutach-Schlucht im Süden.

Die Städte im Kreis im Vergleich

Kriterium
Villingen-Schwenningen
Donaueschingen
Triberg
Furtwangen
St. Georgen
Einwohner
87.000
22.000
5.000
9.000
13.000
Höhenlage
700 m
680 m
700–1.000 m
870 m
800 m
Schwerpunkt
Industrie, Verwaltung
Fürstliche Sammlungen, Donau
Tourismus, Wasserfälle
Uhrenmuseum, Hochschule
Feinmechanik, Tonträger
Wahrzeichen
Münster, Stadtmauer
Donauquell-Becken, Schloss
Triberger Wasserfälle
Deutsches Uhrenmuseum
Bergstadt, Aussichtsturm
Bahnanschluss
Schwarzwaldbahn, IC
Höllentalbahn, IC
Schwarzwaldbahn
Bus ab Triberg/Donaueschingen
Schwarzwaldbahn
Eignung
Basis-Standort, Shopping
Kultur, Donauradweg
Tagestour, Familien
Uhrmacher-Fans, Wandern
Ruhe, Höhenluft

Wer den Kreis komplett erfahren möchte, kombiniert Villingen-Schwenningen als Basis mit Tagesausflügen nach Donaueschingen, Triberg und Furtwangen — alle Orte sind innerhalb von rund 40 Minuten erreichbar.

Uhrenindustrie und Mikrotechnik

Kaum eine Region in Deutschland ist so eng mit der Uhrmacher-Tradition verbunden wie der Schwarzwald-Baar-Kreis. Bereits im 18. Jahrhundert begannen Schwarzwälder Bauern in den langen Wintermonaten, Holz-Uhrwerke zu schnitzen und über Wanderhändler in ganz Europa zu vertreiben. Aus dieser Tradition wuchsen im 19. und 20. Jahrhundert weltbekannte Marken wie Junghans in Schramberg, Kienzle in Villingen-Schwenningen und Doxa, ergänzt durch die Schwenninger Uhrenfabrik und zahlreiche Spezialisten für Wecker, Stoppuhren und industrielle Zeitmesser.

Vom Holz-Uhrwerk zur Mikrotechnik

Mit dem Aufstieg der Quartz-Technologie in den 1970er-Jahren brach die klassische Uhrenindustrie binnen weniger Jahre weg — Tausende Stellen verschwanden, ganze Stadtviertel mussten sich neu erfinden. Heute steht der Kreis erneut weltweit vorn, allerdings in einer anderen Disziplin: Mikrotechnik, Medizintechnik und Präzisions-Werkzeugbau. Firmen wie Aesculap in Tuttlingen am Kreisrand, Hahn-Schickard und mehrere Hidden-Champions in Villingen-Schwenningen, Schramberg und St. Georgen liefern heute Bohrer, Implantate, Mikrochips und feinmechanische Bauteile in alle Welt.

Das Deutsche Uhrenmuseum Furtwangen

Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen ist mit über 8.000 Exponaten eines der weltweit bedeutendsten Häuser zur Geschichte der Zeitmessung — von alten Schwarzwald-Holzwerken über fürstliche Standuhren und mechanische Kuriositäten bis zu Atomuhren-Prototypen. Das Museum gehört zur Hochschule Furtwangen und versteht sich gleichzeitig als Forschungsinstitution. Eine ganze Sektion widmet sich der Kuckucksuhr und ihren stilistischen Wandlungen seit dem 19. Jahrhundert — vom schlichten Schilderuhr-Vorläufer bis zu den verspielten Bahnwärterhäuschen-Modellen.

Praktische Tipps für den Kreis

  • KONUS-Gästekarte nutzen

    Alle Übernachtungsgäste im Schwarzwald erhalten kostenlos die KONUS-Karte, mit der der öffentliche Nahverkehr im gesamten Schwarzwald genutzt werden kann — vom Rheintal bis zum Hochrhein, von Karlsruhe bis Basel. Spart bei einer Woche schnell 50 bis 80 Euro pro Person.

  • Triberger Wasserfälle früh besuchen

    Im Sommer wird Triberg von Reisebussen geflutet. Wer vor 9 Uhr am Eingang ist, hat die Wasserfälle häufig fast für sich und erlebt das Morgenlicht in der Schlucht. Eintritt rund 7 Euro, ein zweiter Eintritt am gleichen Tag ist auf dem Ticket inklusive.

  • + Uhrenmuseum in Kombination mit Bregquelle

    Furtwangen lohnt sich für einen ganzen Tag: vormittags Uhrenmuseum, nachmittags 8 Kilometer Wanderung zur Bregquelle bei Martinskapelle. Bequeme Schuhe und Regenjacke einpacken, das Wetter wechselt auf 1.000 Metern Höhe häufig.

  • i Donauquell-Streit nicht zu ernst nehmen

    Donaueschingen und Furtwangen liegen sich um die „offizielle“ Donauquelle in den Haaren — wer beide Punkte besucht, hat es einfach genossen. Brigach und Breg vereinen sich erst hinter Donaueschingen zur Donau, und genau das ist der hydrologisch spannende Moment.

  • Schwarzwaldbahn als Erlebnis

    Die Strecke Offenburg–Singen ist eine eigene Sehenswürdigkeit — 39 Tunnel, mehrere Kehrschleifen, 600 Höhenmeter zwischen Hornberg und St. Georgen. Wer Zeit hat, fährt die Bahn statt mit dem Auto in den Kreis und holt sich am Bahnhof Villingen ein Mietauto für die Tagestouren.

  • Barrierefreie Donauquelle

    Das fürstliche Donauquell-Becken im Schlosspark Donaueschingen ist barrierefrei zugänglich, ein Rundweg mit fester Decke führt rund um Schloss und Becken. Auch das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen ist über Aufzug zugänglich. In Triberg ist nur der obere Teil der Wasserfälle stufenfrei erreichbar.

  • Höhenwetter einkalkulieren

    Brendberg, Furtwangen und die Schwarzwald-Höhen sind häufig 5 bis 8 Grad kühler als die Baar-Hochfläche und das Rheintal. Eine Fleecejacke gehört auch im Sommer ins Gepäck, im Herbst sind Bäume und Wälder schon ab Mitte September leuchtend gefärbt.

  • Regenwetter-Plan B

    Bei Regen ziehen sich Wasserfälle und Wanderungen in die Länge — die Sammlungen in Donaueschingen, das Uhrenmuseum Furtwangen, das Franziskanermuseum Villingen und das Schwarzwald-Museum Triberg sind dann goldene Alternativen. Auch die fürstliche Brauerei in Donaueschingen bietet Führungen.

Insider-Tipps

Geheimtipp Bregenzer Quellgebiet

Statt zur überlaufenen Donauquelle in Donaueschingen lohnt sich der Weg ins Bregenzer Quellgebiet bei Furtwangen-Martinskapelle. Hier entspringt die Breg auf 1.078 Metern Höhe in einem stillen Hochmoorgebiet, umgeben von alten Fichten und einzelnen Bäumen aus früheren Tagen. Ein 8-Kilometer-Rundweg führt durch das Quellgebiet, die Stille hier oben ist eine der größten Überraschungen des östlichen Schwarzwalds.

Schwenninger Moos

Im Osten von Villingen-Schwenningen liegt das Schwenninger Moos — eine der bedeutendsten Hochmoor-Landschaften Süddeutschlands und Geburtsort des Neckars, der hier als Schwenninger Mosbach entspringt. Bohlenwege führen durch das Moor, im Frühling blühen Wollgras-Säle, im Herbst färben sich die Birken golden. Eintritt frei, perfekt für einen ruhigen Nachmittag abseits des Tourismus.

HÄUFIGE FRAGEN

Wie viele Menschen leben im Schwarzwald-Baar-Kreis?

Im Schwarzwald-Baar-Kreis leben etwa 213.000 Menschen auf einer Fläche von rund 1.025 Quadratkilometern.

Welche ist die größte Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis?

Die größte Stadt ist Villingen-Schwenningen mit etwa 87.000 Einwohnern und Sitz des Landratsamts.

Wie erreicht man den Schwarzwald-Baar-Kreis mit dem Auto?

Der Kreis ist über die A81 Stuttgart–Singen erreichbar, die die Hauptachse mit mehreren Ausfahrten bildet. Von Stuttgart benötigt man knapp zwei Stunden Fahrzeit.

Welche Bahnverbindung führt durch den Kreis?

Die Schwarzwaldbahn verbindet Offenburg über Triberg und Villingen mit Singen am Hochrhein und gilt als eine der spektakulärsten Mittelgebirgsstrecken Deutschlands.

Wofür ist der Schwarzwald-Baar-Kreis wirtschaftlich bekannt?

Das Erbe der Uhrenindustrie prägt den Kreis, mit Unternehmen wie Junghans in Schramberg, deren Tradition heute in Mikrotechnik und Medizintechnik fortlebt.
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