Die Sommerrodelbahn Geißkopf bei Bischofsmais — auch Sommer-Bobbahn Geißkopf genannt — ist eine 1.000 Meter lange Edelstahl-Bobbahn am Hang des Geißkopfs im Vorderen Bayerischen Wald und gehört seit Jahren zu den beliebtesten Ganzjahres-Attraktionen am Berg. Die Talstation liegt direkt am Skigebiet und Bikepark Geißkopf in 94253 Bischofsmais im Landkreis Regen, rund 25 Kilometer nordöstlich von Deggendorf und 30 Kilometer von Regen entfernt. Auf der ausgewachsenen Edelstahl-Rinne mit vierzehn Kurven, mehreren Wellen und einer Steil-Passage überwinden die Zwei-Personen-Bob-Schlitten zwischen Bergstation und Talstation rund 120 Höhenmeter — die Geschwindigkeit regulieren Fahrer und Mitfahrer selbst über den mittigen Bremshebel am Bob. Die Saison läuft witterungsabhängig von Anfang Mai bis Ende Oktober, das Tagesticket für Erwachsene kostet rund 22 Euro und beinhaltet je nach Modell mehrere Fahrten oder günstigere Folgefahrten, jede einzelne Bobfahrt kostet zusätzlich rund 3 Euro. Mit dem Kombi-Ticket lassen sich Sommerrodelbahn und Bikepark Geißkopf an einem Tag zusammen besuchen — eine attraktive Variante für Familien, in denen Mountainbiker und Sommer-Rodler gemeinsam unterwegs sind. Die Anreise erfolgt am bequemsten über die A3 Abfahrt Deggendorf und weiter auf der B11 Richtung Regen mit Ausfahrt Bischofsmais — der Hauptparkplatz an der Talstation des Skigebiets Geißkopf liegt nur wenige Meter von der Sommerrodelbahn entfernt.

Anreise und Erreichbarkeit

Die Sommerrodelbahn am Geißkopf liegt direkt an der Talstation des Skigebiets und Bikeparks Geißkopf am Ortsrand von Bischofsmais im Landkreis Regen, rund 25 Kilometer nordöstlich von Deggendorf und 30 Kilometer von Regen entfernt. Die Talstation ist über die Bundesstraße B11 zwischen Deggendorf und Regen mit eigener Ausfahrt Bischofsmais erreichbar — vom Ortskern Bischofsmais sind es wenige Minuten zum großen Hauptparkplatz, der gemeinsam für Skigebiet, Bikepark und Sommerrodelbahn genutzt wird. Wer aus dem süddeutschen Raum, aus Österreich oder aus Tschechien anreist, profitiert von der direkten Anbindung über A3 und B11 — die letzte Etappe ab der Autobahnabfahrt Deggendorf dauert in der Regel rund 35 bis 45 Minuten.

Mit dem Auto

Aus südlicher und westlicher Richtung führt die bewährte Route über die Autobahn A3 Richtung Passau bis zur Abfahrt Deggendorf und von dort auf der B11 in den Bayerischen Wald — die Fahrt zwischen Autobahnabfahrt und Talstation am Geißkopf dauert etwa 35 bis 45 Minuten und führt durch hügelige Vorwald-Landschaft mit engen Kurven, Waldpassagen und einer kontinuierlich ansteigenden Strecke. Aus östlicher Richtung erreichen Besucher die Bahn über die A3 mit Abfahrt Hengersberg oder über die A92 bis Deggendorf und weiter auf die B11, aus nordwestlicher Richtung läuft die Anreise über die A93 bis Regensburg, weiter über die B85 nach Regen und die B11 nach Bischofsmais. Die letzten Kilometer ab der Ausfahrt Bischofsmais sind durchgehend zur Talstation des Geißkopfs ausgeschildert. An heißen Sommer-Wochenenden im Juli und August füllt sich der Hauptparkplatz früh — eine Anreise vor zehn Uhr ist in der Hochsaison sinnvoll, um lange Wartezeiten am Schlepplift und an der Bahnstation zu vermeiden.

Mit der Bahn und dem ÖPNV

Der nächstgelegene Bahnhof mit Fern- und Nahverkehrsanschluss ist Deggendorf Hauptbahnhof, von dort verkehren Regionalbusse über Bischofsmais Richtung Regen — die Fahrtzeit vom Bahnhof Deggendorf bis Bischofsmais beträgt rund 45 bis 60 Minuten je nach Tag und Verbindung. Eine sinnvolle Alternative ist der Bahnhof Plattling an der Strecke München—Passau, von wo die Waldbahn nach Regen oder Zwiesel fährt und Regionalbusse den Geißkopf anbinden. Wer mit Kindern und Sommerrodel-Lust per ÖPNV anreist, sollte den Tag großzügig planen — Bus-Anschlüsse sind im ländlichen Raum nicht immer eng getaktet, eine entspannte Hin- und Rückfahrt klappt aber bei guter Vorplanung problemlos.

Mit dem Flugzeug

Die nächstgelegenen Flughäfen sind München mit rund 160 Kilometern Entfernung und Nürnberg mit rund 200 Kilometern. Auch der Flughafen Prag mit rund 220 Kilometern liegt im sinnvollen Anfahrtsradius für tschechische und osteuropäische Gäste. Für internationale Besucher ist meist München die erste Wahl — von dort führt die Weiterfahrt mit Mietwagen über A92 und A3 in rund zwei Stunden zur Talstation in Bischofsmais. Eine Flugzeug-Anreise lohnt sich realistisch nur für längere Bayerwald-Aufenthalte über mehrere Tage und für Fernreisen aus dem südlichen Europa.

Vor Ort bewegen und Parken

Rund um die Talstation am Geißkopf bewegt man sich zu Fuß zwischen Parkplatz, Schlepplift, Bahnstation, Kasse und Gastronomie — die Distanzen sind kurz und übersichtlich. Den Höhentransport übernimmt im Sommer-Rodel-Betrieb der Schlepplift, der die Zwei-Personen-Bobs samt Fahrgästen zur Bergstation hinaufzieht — der Lift ist auf den Schlitten-Transport ausgelegt und bringt Familien, Paare und Einzelfahrer in wenigen Minuten zum Bahnstart. Direkt an der Talstation gibt es einen großen Hauptparkplatz, behindertenfreundliche Parkflächen und Gastronomie mit Außenterrasse. Wer mehrtägig bleibt, findet in Bischofsmais selbst sowie in Regen, Bodenmais und Frauenau Pensionen, Familien-Hotels und Ferienwohnungen.

Deggendorf 25 km ~35 min via B11 ab Autobahn A3
Regen 30 km ~30 min via B11 Richtung Deggendorf
München 160 km ~2:00 h via A92, A3 und B11
Regensburg 95 km ~1:30 h via A3 und B11
Passau 80 km ~1:20 h via A3 und B11

Edelstahl-Bobbahn mit selbst regulierbarer Geschwindigkeit

Die Sommerrodelbahn am Geißkopf ist eine ausgewachsene Edelstahl-Bobbahn — eine fest in den Hang eingefasste Rinne aus poliertem Edelstahl, in der die Zwei-Personen-Bob-Schlitten sicher in der Bahn geführt werden und nicht aus der Spur springen können. Damit unterscheidet sich die Anlage deutlich von Schienen-Rollercoastern, bei denen die Schlitten auf einer aufgeständerten Schiene laufen — die Edelstahl-Bobbahn nutzt die natürliche Hang-Topographie, schmiegt sich an den Geländeverlauf an und führt den Bob über vierzehn Kurven, mehrere Wellen und eine spürbare Steil-Passage talwärts. Der Bob selbst ist ein für zwei Personen ausgelegter Sitz-Schlitten mit Rollen, der Fahrer sitzt vorn und steuert über den mittig angeordneten Bremshebel die Geschwindigkeit — vorn ziehen heißt schneller, zurückziehen heißt bremsen. Auch ältere Kinder können den Bob ab einem bestimmten Mindestalter allein fahren, jüngere Kinder fahren grundsätzlich gemeinsam mit einem Erwachsenen, der die Bremse bedient.

Eigene Geschwindigkeit für jede Altersgruppe

Die selbst regulierbare Bremse ist der entscheidende Punkt für Familien — wer mit jüngeren Kindern fährt, kann die Geschwindigkeit so weit drosseln, dass die Talfahrt zur entspannten Spazier-Bobfahrt mit vielen Schau-Momenten wird, ohne Schreck-Erlebnis und ohne Kreischen in der Kurve. Wer hingegen mit Jugendlichen oder als Paar ohne Mitfahrer-Rücksicht unterwegs ist, lässt den Bremshebel weiter vorn und genießt die volle Geschwindigkeit auf der Steil-Passage — der subjektive Tempo-Eindruck in der schmalen Rinne ist deutlich stärker als auf einer offenen Wiese, und die Wellen geben dem Bob ein leichtes Gefühl von Lift-Momenten an den Scheitel-Punkten. Diese Spreizung zwischen Familien-Tempo und Sport-Tempo macht die Sommerrodelbahn am Geißkopf zu einer Attraktion für drei Generationen gleichzeitig.

14 Kurven und mehrere Wellen

Die vierzehn Kurven der Sommerrodelbahn sind so verteilt, dass der Bob im stetigen Wechsel zwischen Beschleunigung in der Geraden, Wellen-Lift in der Senke und Querkraft in der Kurve durch den Hang läuft — keine Sektion ist länger als ein paar Sekunden flach, der Spannungsbogen bleibt über die volle Bahnlänge erhalten. Mehrere Wellen sind so dimensioniert, dass der Bob am Scheitel kurz spürbar leichter wird, ohne von der Spur abzuheben — das gibt der Bahn einen Achterbahn-Charakter ohne Sicherheitsbedenken. Die Steil-Passage zwischen Bergmitte und unterem Hangbereich liefert das höchste Tempo und ist der Höhepunkt jeder Talfahrt, anschließend bremst der Schlitten in einer flachen Auslauf-Geraden vor der Talstation kontrolliert ab.

Sechs typische Erlebnis-Bausteine vor Ort

Hochfahrt im Schlepplift

Der Schlepplift bringt Zwei-Personen-Bob und Fahrgäste in wenigen Minuten von der Talstation hinauf zur Bergstation der Sommerrodelbahn — gemütliche Hochfahrt mit Blick über den Hangwald und das Skigebiet, ideale Vorbereitung auf die Talfahrt.

Talfahrt durch 14 Kurven

Tausend Meter Edelstahl-Bobbahn mit vierzehn Kurven, mehreren Wellen und einer Steil-Passage über rund 120 Höhenmeter — Geschwindigkeit selbst per Bremshebel reguliert, vom Familien-Tempo bis zur Vollgas-Fahrt für Jugendliche und Erwachsene.

Mehrfachfahrten mit Punktekarte

Statt jeder Einzelfahrt einzeln zu bezahlen, lohnt sich für ambitionierte Sommer-Rodler die Mehrfach- oder Punktekarte — viele Fahrten am Tag bei deutlich reduziertem Pro-Fahrt-Preis und ohne Kasse-Stopp zwischen den Talfahrten.

Kombi mit Bikepark Geißkopf

An warmen Sommer-Wochenenden lässt sich die Sommerrodelbahn ideal mit dem direkt benachbarten Bikepark Geißkopf kombinieren — Mountainbiker und Sommer-Rodler nutzen denselben Hauptparkplatz, das Kombi-Ticket spart bei gemeinsamer Buchung gegenüber Einzelkarten.

Pause auf der Außenterrasse

Die Gastronomie an der Talstation bietet Außenterrasse mit Blick auf den Hang und auf die letzte Sektion der Sommerrodelbahn — Brotzeit, bayerische Klassiker, Kaffee und Kuchen für die Pause zwischen mehreren Talfahrten und für den entspannten Ausklang.

Spazierweg um die Bergstation

Wer zwischen zwei Sommer-Rodel-Fahrten Bewegung sucht oder mit Begleitpersonen ohne Bob-Interesse unterwegs ist, findet rund um Berg- und Talstation kleine Spazierwege durch den Hangwald — schattige Pausen, Aussichten ins Vorderland und gute Bewegung zwischen den schnellen Talfahrten.

Vergleich der wichtigsten Ticket-Optionen

Kriterium
Einzelfahrt
Tagesticket
Punktekarte
Kombi Bikepark
Familienticket
Richtwert
rund 3 Euro pro Fahrt
Erwachsene rund 22 Euro
Mehrfach-Punkte vergünstigt
Tagespass für beide Bereiche
reduzierter Familien-Preis
Lohnt sich ab
1 bis 3 Fahrten
je nach Modell ab 6 bis 8 Fahrten
ab rund 5 Fahrten
bei Bike- und Rodel-Interesse
bei 2 Erwachsenen plus Kindern
Zielgruppe
spontane Probefahrer
Tagesgäste mit viel Lust
Vielfahrer und Stammgäste
Bike-affine Familien
klassische Familien-Tage
Flexibilität
sehr hoch
hoch, an einem Tag
hoch, mehrere Tage möglich
an einem Tag, beide Bereiche
am gebuchten Tag
Vorab-Kauf
an der Kasse
Kasse oder Online
Kasse, oft auch Online
Kasse oder Online
Kasse
Beste Eignung
Schnell-Test der Bahn
ganztägiger Bahn-Fan-Tag
Wiederholungs-Besucher
gemischte Familien-Tage
Familien mit 2 bis 3 Kindern

Die Tabelle zeigt die fünf wichtigsten Ticket-Optionen an der Sommerrodelbahn Geißkopf — die genauen Preise und die Mindestabnahmen pro Ticketmodell hängen von Saison und aktuellem Tarif ab und werden an der Kasse aktuell ausgehängt.

Sicherheit, Mindestalter und Kleidung

Die Sommerrodelbahn am Geißkopf ist als Familien-Attraktion konzipiert — die Edelstahl-Rinne führt den Bob fest in der Spur, ein Herausspringen aus der Bahn ist baulich ausgeschlossen, der Bremshebel ist intuitiv bedienbar. Trotzdem gelten klare Sicherheitsregeln, die an der Kasse und vor der ersten Talfahrt erläutert werden — die Beachtung dieser Regeln sorgt für einen sicheren und entspannten Bahn-Tag für alle.

Sicherheitsabstand und Bremsen

Zwischen aufeinander folgenden Bobs muss ein deutlicher Sicherheitsabstand eingehalten werden, damit auch bei einer Vollbremsung des Vordermanns kein Auffahr-Kontakt entsteht — wer den Abstand verkleinert, ist verantwortlich für rechtzeitiges Bremsen. Vor jeder Kurve und vor der Steil-Passage signalisieren Hinweisschilder den richtigen Bremsdruck, in den Kurven selbst gilt grundsätzlich kontrollierte Geschwindigkeit. Bei Nässe nach einem Sommerregen verlängert sich der Bremsweg spürbar — die Bahn ist zwar weiter befahrbar, wer dann unsicher wird, bremst stärker als sonst.

Mindestalter und Mitfahr-Regeln

Jüngere Kinder fahren grundsätzlich gemeinsam mit einem Erwachsenen oder einem älteren Jugendlichen auf demselben Bob — der Erwachsene sitzt hinten und übernimmt die Verantwortung über den Bremshebel, das Kind sitzt vorn und genießt die Talfahrt. Ab einem bestimmten Mindestalter, das an der Kasse aktuell aushängt, dürfen Kinder und Jugendliche allein fahren. Säuglinge und sehr kleine Kinder werden auf der Bahn nicht zugelassen — für sie eignen sich Spazierweg und Außenterrasse besser als Aufenthalt.

Praktische Kleidung

Sinnvoll sind feste, geschlossene Schuhe — Flip-Flops oder offene Sandalen sind ungeeignet, weil die Füße beim Auf- und Absteigen am Bob Halt brauchen. Lange Hosen sind angenehmer als kurze, da die Bob-Schale an Innenseiten und Beinen bei längeren Talfahrten kühl oder warm werden kann. Sonnenschutz mit Cap und Sonnencreme ist bei klarem Wetter ratsam, denn die Lift-Hochfahrt im Schlepplift dauert mehrere Minuten in der prallen Sonne. Lange Haare gehören sicher zurückgebunden, damit sie nicht im Fahrtwind ins Gesicht der hinteren Person flattern.

Praktische Tipps für den Bahn-Tag

  • Tarif vorab klären

    Das Tagesticket für Erwachsene kostet rund 22 Euro, jede Einzelfahrt rund 3 Euro — die genauen Tarife, Mehrfachkarten-Modelle und Kombi-Optionen mit dem Bikepark Geißkopf hängen vom aktuellen Saison-Aushang ab. Wer mehrtägig oder mehrfach fährt, profitiert spürbar von Punkte- oder Mehrtages-Karten gegenüber Einzelfahrt-Tickets.

  • Früh anreisen in der Hochsaison

    An heißen Sommer-Wochenenden zwischen Juli und Mitte September ist die Sommerrodelbahn früh stark frequentiert. Wer bis zehn Uhr an der Talstation steht, hat einen guten Parkplatz nah am Schlepplift und nutzt die ersten Bahnstunden ohne nennenswerte Wartezeiten an der Kasse oder am Lift-Einstieg.

  • + Mindestalter an der Kasse erfragen

    Jüngere Kinder fahren in der Regel gemeinsam mit einem Erwachsenen auf dem Zwei-Personen-Bob, ab einem bestimmten Mindestalter dürfen Jugendliche allein fahren. Die exakten Altersgrenzen werden an der Kasse aktuell ausgehängt und gelten verbindlich — kurze Rückfrage vor dem Ticketkauf erspart Diskussionen am Lift-Einstieg.

  • i Feste Schuhe und lange Hose

    Geschlossene feste Schuhe sind beim Auf- und Absteigen am Bob deutlich angenehmer als Flip-Flops oder offene Sandalen. Eine lange Hose schützt vor Sonneneinstrahlung auf der Lift-Hochfahrt und vor kühler Bob-Schale bei längeren Talfahrten — gerade bei Frühlings- und Herbstwetter ein spürbarer Komfortgewinn.

  • Kombi mit Bikepark erwägen

    Familien mit gemischten Interessen profitieren vom Kombi-Ticket Sommerrodelbahn plus Bikepark Geißkopf an einem gemeinsamen Tag — der Mountainbike-Teil der Familie nutzt den Vier-Sessel-Lift, der Rodel-Teil den Schlepplift, abends trifft man sich auf der Außenterrasse zur gemeinsamen Brotzeit.

  • Barrierefreiheit prüfen

    Die Sommerrodelbahn selbst ist als Sportgerät nicht barrierefrei nutzbar, der Hauptparkplatz und die Außenterrasse mit Gastronomie sind hingegen mit Behindertenparkplätzen und ebenem Zugang gut erreichbar. Begleitpersonen können die Talfahrten am unteren Hang vom Rand aus beobachten und mit den fahrenden Familienmitgliedern jubeln.

  • Sonnenschutz nicht vergessen

    Die Lift-Hochfahrt im offenen Schlepplift dauert mehrere Minuten in der prallen Sonne, die Außenterrasse an der Talstation ist nur teilweise schattig. Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, eine Cap oder ein leichter Sonnenhut und genug Wasser im Rucksack machen den ganzen Bahn-Tag deutlich angenehmer — vor allem bei wolkenlosem Hochsommer-Wetter.

  • Wetterabhängigkeit beachten

    Bei Dauerregen oder Gewitter wird der Bahnbetrieb in der Regel eingestellt — kurze Schauer überbrückt die Anlage meist mit kurzer Pause. Wer mit Kindern aus weiter Entfernung anreist, prüft am Morgen die aktuelle Wetterlage und ruft bei unklarer Vorhersage kurz an der Talstation an, um eine umsonst gefahrene Anreise zu vermeiden.

Insider-Tipps

Familien-Strategie für gemischte Altersgruppen

Wer mit drei Generationen anreist — Großeltern, Eltern, Enkelkinder — teilt die Aufgaben am sinnvollsten so auf, dass jüngere Kinder zusammen mit einem Erwachsenen auf dem Bob fahren, ältere Kinder ihre eigenen Talfahrten in mittlerem Tempo absolvieren und Großeltern auf der Außenterrasse oder am Hangrand zuschauen und Fotos machen. Die Sommerrodelbahn ist eine der wenigen Attraktionen im Bayerischen Wald, die diese Drei-Generationen-Konstellation problemlos abbildet — niemand muss verzichten, jeder kommt mit dem eigenen Erlebnis-Tempo auf seine Kosten.

Vorsicht nach Sommerregen

Nach einem Sommerregen ist die Edelstahl-Rinne kurzzeitig feucht und der Bremsweg verlängert sich spürbar — die Bahn bleibt befahrbar, viele Stammgäste pausieren aber bewusst ein bis zwei Talfahrten lang und warten, bis die Sonne die Rinne wieder trocknet. Wer trotzdem direkt nach dem Regen fährt, bremst stärker als gewohnt und reduziert die Geschwindigkeit in den engen Kurven deutlich.

HÄUFIGE FRAGEN

Wo liegt die Sommerrodelbahn Geißkopf genau?

Die Sommerrodelbahn befindet sich direkt an der Talstation des Skigebiets und Bikeparks Geißkopf in 94253 Bischofsmais im Landkreis Regen im Vorderen Bayerischen Wald. Die Talstation liegt am Fuß des 1.097 Meter hohen Geißkopfs, rund 25 Kilometer nordöstlich von Deggendorf und 30 Kilometer von Regen entfernt, erreichbar über die Bundesstraße B11.

Wie lang ist die Bobbahn und wie viele Kurven hat sie?

Die Sommerrodelbahn Geißkopf ist 1.000 Meter lang und hat vierzehn ausgebaute Kurven sowie mehrere Wellen und eine Steil-Passage. Der Höhenunterschied zwischen Berg- und Talstation beträgt rund 120 Meter, die Bahn ist als Edelstahl-Rinne ausgeführt, in der die Zwei-Personen-Bob-Schlitten fest in der Spur geführt werden.

Wann hat die Sommerrodelbahn Geißkopf geöffnet?

Die Saison läuft witterungsabhängig von Anfang Mai bis Ende Oktober. Die genauen Betriebszeiten pro Tag hängen von Wetter, Saisonphase und Besucherandrang ab und werden am Aushang der Talstation aktuell veröffentlicht. Bei Dauerregen oder Gewitter wird der Bahnbetrieb in der Regel eingestellt, kurze Schauer überbrückt die Anlage meist mit kleinerer Pause.

Was kostet eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn?

Eine Einzelfahrt kostet rund 3 Euro, das Tagesticket für Erwachsene liegt bei rund 22 Euro je nach Saison und Tarif. Mehrfach- oder Punktekarten sind pro Fahrt günstiger als Einzelfahrten und lohnen sich ab etwa fünf bis sechs Talfahrten. Familien- und Kombi-Tickets mit dem Bikepark Geißkopf werden an der Kasse aktuell ausgehängt.

Wie funktioniert die Bremse am Bob?

Jeder Zwei-Personen-Bob ist mit einem mittig angeordneten Bremshebel ausgestattet, den die fahrende Person zwischen den Beinen bedient. Vorn ziehen heißt schneller, zurückziehen heißt bremsen. Damit lässt sich die Geschwindigkeit über die gesamte Talfahrt selbst regulieren, vom entspannten Familien-Tempo bis zur Vollgas-Fahrt durch die Steil-Passage.

Ab welchem Alter dürfen Kinder mitfahren oder allein fahren?

Jüngere Kinder fahren grundsätzlich gemeinsam mit einem Erwachsenen auf demselben Bob, der Erwachsene sitzt hinten und übernimmt die Verantwortung über den Bremshebel. Ab einem bestimmten Mindestalter, das an der Kasse aktuell ausgehängt wird, dürfen Kinder und Jugendliche allein fahren. Säuglinge und sehr kleine Kinder werden auf der Bahn nicht zugelassen.

Kann ich die Sommerrodelbahn mit dem Bikepark Geißkopf kombinieren?

Ja, beide Attraktionen liegen direkt nebeneinander an derselben Talstation und teilen sich den großen Hauptparkplatz. Ein Kombi-Ticket Sommerrodelbahn plus Bikepark Geißkopf erlaubt an einem Tag den Wechsel zwischen beiden Bereichen — eine ideale Lösung für Familien mit gemischten Interessen aus Mountainbike-Fans und Sommer-Rodel-Begeisterten.

Wie komme ich am besten zur Sommerrodelbahn?

Aus südlicher und westlicher Richtung führt die bewährte Route über die A3 Richtung Passau bis Abfahrt Deggendorf und weiter auf der B11 mit Ausfahrt Bischofsmais. Aus nordwestlicher Richtung läuft die Anreise über A93 bis Regensburg, B85 nach Regen und B11 nach Bischofsmais. Die Fahrt zwischen Autobahnabfahrt Deggendorf und Talstation dauert rund 35 bis 45 Minuten.

Gibt es vor Ort Gastronomie und Sanitäranlagen?

Direkt an der Talstation gibt es Gastronomie mit Außenterrasse, die bayerische Klassiker, Brotzeit, Kaffee und Kuchen anbietet. Sanitäranlagen, ein großer Hauptparkplatz, Behindertenparkplätze und überdachte Pausenflächen sind ebenfalls vorhanden. Damit eignet sich der Geißkopf gut für einen ganztägigen Familien-Ausflug ohne aufwendige Eigenversorgung.

Was ziehe ich für eine Bobfahrt am besten an?

Sinnvoll sind feste, geschlossene Schuhe, lange Hosen, eine Cap oder leichter Sonnenhut sowie Sonnencreme bei klarem Wetter. Lange Haare gehören sicher zurückgebunden, Brillen sollten gut sitzen. Flip-Flops, offene Sandalen oder lose Kleidung sind ungeeignet, da die Bob-Schale und der Lift-Einstieg Halt und etwas Beinfreiheit verlangen.

Ist die Sommerrodelbahn auch bei leichtem Regen geöffnet?

Kurze Schauer überbrückt die Anlage in der Regel mit kleiner Pause, danach läuft der Betrieb weiter. Bei Dauerregen oder Gewitter wird die Bahn aus Sicherheitsgründen eingestellt. Nach Regen verlängert sich der Bremsweg auf der nassen Edelstahl-Rinne spürbar — wer dann fährt, bremst stärker als gewohnt und reduziert die Geschwindigkeit in den engen Kurven deutlich.

Ist die Sommerrodelbahn barrierefrei nutzbar?

Die Sommerrodelbahn selbst ist als Sportgerät nicht barrierefrei, da das Auf- und Absteigen am Bob volle Beweglichkeit verlangt. Hauptparkplatz, Behindertenparkplätze, Außenterrasse, Gastronomie und Sanitäranlagen sind hingegen mit ebenem Zugang gut erreichbar. Begleitpersonen können die Talfahrten am unteren Hang vom Rand aus beobachten und so am Erlebnis teilhaben.
Was denkst du? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare — wir lesen jedes Feedback und antworten gern.
Kommentar schreiben →