Wenn Du im Mittelmeer nicht nur die großen Namen suchst, sondern Inseln mit mehr Ruhe, klaren Wasserlinien und überschaubaren Orten, bist Du hier richtig. Dieser Themen-Artikel bündelt sieben Ziele aus Korsika, Malta, der Ägäis, den Balearen und dem Ionischen Meer, die sich für Paare, aktive Urlauber und Familien mit Kindern eignen. Du findest konkrete Hinweise zu Saison, Reisedauer und dem besten Bezugsraum für die Planung. Dazu kommen Strände, Orte, die sich für Ausflüge lohnen, und ein ehrlicher Vergleich, wo Du eher Kultur, Wandern oder Badeurlaub bekommst.

Korsika, Malta, Thasos, Delos, Menorca, Formentera, Zakynthos und Kefalonia im Vergleich

Kriterium
Korsika
Malta
Thasos
Delos
Menorca
Typischer Fokus
Berge, Küstenstraßen und Strände
Geschichte, Städte und Buchten
Grüne Insel mit Stränden und Ruinen
Antike Stätte, Tagesausflug ohne Übernachtung
Ruhigere Baleareninsel mit Buchten
Beste Reisezeit
Mai bis Oktober
März bis Juni und September bis November
Juni bis September
April bis Oktober, vor allem bei gutem Wetter
Mai bis Oktober
Stärke für Familien
Mittel, gut mit Auto und Strandstopps
Gut, wenn Stadt und Bucht kombiniert werden
Gut für ruhige Badeorte
Eher als Ausflug mit Kindern ab Schulalter
Sehr gut wegen flacherer Strände und guter Infrastruktur
Preisgefühl
€€€ in Toplagen, sonst €€
€€ bis €€€
€€
Eintritt für Ausflug, sonst keine Übernachtung
€€ bis €€€
Mobilität vor Ort
Mietwagen fast Pflicht
Busse gut, Mietwagen für Strände praktisch
Auto hilfreich
Zu Fuß und per Schiff
Bus, Rad und Mietwagen gut kombinierbar

Die Tabelle hilft Dir bei der ersten Auswahl. Wenn Du eher Natur und Straßen mit Ausblick suchst, passt Korsika besser. Für Kultur und kurze Wege ist Malta einfacher, für ruhige Buchtentage sind Menorca, Formentera, Zakynthos und Kefalonia stark.

Korsika: Berge, Buchten und kleine Häfen

Korsika ist die robusteste der genannten Inseln. Zwischen Cap Corse, den Calanches bei Piana und den Stränden rund um Porto-Vecchio liegen viele Kilometer, die Du nicht in einem halben Tag abhaken kannst. Genau das macht die Insel für Reisende interessant, die Auto, Wanderschuhe und Zeit mitbringen. Für einen ersten Urlaub reichen 7 bis 10 Tage, wenn Du Dich auf zwei Regionen konzentrierst.

Was Du auf Korsika konkret machen kannst

Cap Corse mit dem Auto

Die Küstenstraße zeigt Dir schmale Dörfer, kleine Häfen und viele Kurven. Starte früh, damit Du am Vormittag noch an Aussichtspunkten halten kannst.

Wandern im Inland

Routen rund um Corte und in den Bergen im Zentrum der Insel sind deutlich ruhiger als die Strände. Im Sommer startest Du besser vor 9 Uhr, weil es heiß wird.

Baden an der Südküste

Rund um Palombaggia und Santa Giulia findest Du flacheres Wasser und lange Sandabschnitte. Für Familien ist das einer der einfacheren Teile der Insel.

Altstädte und Märkte

Ajaccio, Bastia und Bonifacio lohnen sich für einen halben Tag. Nimm Dir Zeit für Hafenviertel, Märkte und eine einfache Mittagspause in einer Bar.

Bootsausflug an der Küste

In vielen Orten werden kurze Küstentouren angeboten. Das passt gut für Tage, an denen Du nicht noch einmal mehrere Bergpässe fahren willst.

Lokale Küche probieren

Wildschwein, Käse, Kastanienprodukte und einfache Fischgerichte sind typisch. Viele kleine Restaurants liegen etwas abseits der Hauptstraßen.

Für wen Korsika passt

Korsika ist gut, wenn Du gern unterwegs bist und nicht jeden Tag am gleichen Strand sitzen willst. Mit kleinen Kindern funktioniert die Insel, wenn Du nicht zu viele Ortswechsel planst. Für reine Badeferien gibt es einfachere Ziele, für aktive Reisen ist Korsika sehr stark.

Malta: kompakt, historisch und gut planbar

Malta ist die am einfachsten zu organisierende Insel in dieser Auswahl. Die Distanzen sind kurz, Du kommst schnell von Valletta nach Mdina oder an die Nordküste, und auch ohne Auto geht einiges. Wer Geschichte, Stadtleben und kurze Transfers mag, bekommt hier viel Programm auf engem Raum. Für eine erste Reise sind 5 bis 7 Tage eine gute Größe.

Malta in drei klaren Schwerpunkten

Valletta und die Festungen

Die Hauptstadt ist kompakt und gut zu Fuß machbar. Plane einen halben bis ganzen Tag für Gassen, Hafenblicke und Museen ein.

Mdina und Rabat

Die frühere Hauptstadt liegt im Inneren der Insel. Dort bekommst Du enge Straßen, viel Steinarchitektur und deutlich weniger Verkehr als an der Küste.

Baden in Buchten

St. Peter''s Pool, Mellieħa Bay oder die Buchten im Norden sind für Strandtage bekannt. Je nach Saison kann es dort lebhaft werden.

Unterwasserwelt

Malta ist bei Tauchern beliebt, weil die Sicht oft gut ist und es viele Einstiegspunkte gibt. Auch Schnorcheln lohnt sich an geschützten Abschnitten.

Märkte und Essen

Lokale Märkte und einfache Tavernen gehören fest dazu. Fisch, Pastizzi und herzhafte Ofengerichte sind ein guter Einstieg in die Küche.

Bootstouren nach Gozo und Comino

Mit einem Tagesausflug bekommst Du schnell einen anderen Blick auf die Inselwelt. Das ist sinnvoll, wenn Du nicht mehrere Hotels wechseln willst.

Thasos: grün, ruhig und gut für Badetage mit Geschichte

Thasos liegt in der nördlichen Ägäis und wirkt im Vergleich zu vielen griechischen Inseln deutlich grüner. Die Insel hat antike Stätten, Bergdörfer und Strände, die nicht so überlaufen sind wie auf den bekannten Hotspots. Für einen entspannten Mix aus Kultur und Baden reichen 4 bis 6 Tage, mit Mietwagen kommst Du deutlich leichter herum.

Typische Erlebnisse auf Thasos

Antikes Thasos erkunden

Die Ruinen bei Limenas geben Dir einen schnellen Überblick über die Geschichte der Insel. Das passt gut als Vormittagsprogramm, bevor es an den Strand geht.

Bergdörfer besuchen

Orte im Inselinneren zeigen Dir Steinhäuser, kleine Plätze und traditionelle Tavernen. Dort ist es oft deutlich ruhiger als an der Küste.

Marble Beach und Küstenabschnitte

Einige Strände sind für helles Wasser und besondere Steine bekannt. Nimm Wasserschuhe mit, wenn Du empfindliche Füße hast.

Wanderungen im Grünen

Pfadwege durch Pinien und Hügel machen Thasos für Aktivurlauber interessant. Früh starten, denn Schatten ist nicht überall selbstverständlich.

Tavernen am Hafen

Abends ist Limenas ein einfacher Ausgangspunkt für Essen und Spaziergänge. Dort findest Du meist mehr Auswahl als in kleinen Badeorten.

Badepause mit wenig Aufwand

Viele Strände sind schnell erreichbar, wenn Du auf der Insel bleibst. Das macht Thasos praktisch für Reisende, die keine langen Transfers mögen.

Delos: eine Insel für einen klaren Tagesausflug

Delos ist kein klassisches Reiseziel mit Hotels und Strandurlaub. Die Insel ist vor allem wegen ihrer antiken Stätten wichtig und funktioniert am besten als Tagesausflug ab Mykonos. Genau das macht sie interessant, wenn Du Geschichte wirklich sehen und nicht nur darüber lesen willst. Plane den Besuch bei gutem Wetter und mit festem Schuhwerk.

Worauf Du auf Delos achten solltest

Antike Ruinen mit Rundweg

Der Besuch folgt meist einem klaren Weg über die Insel. So bekommst Du Tempel, Wohnquartiere und Heiligtümer in einer sinnvollen Reihenfolge zu sehen.

Archäologisches Museum

Viele Funde ergänzen die Ruinen draußen. Das hilft, wenn Du die Anlage besser einordnen willst.

Fahrt von Mykonos

Delos wird fast immer per Boot erreicht. Das macht die Planung einfach, aber Du bist an Abfahrtszeiten gebunden.

Ohne Übernachtung planen

Delos ist als Tagesziel sinnvoll. Wer auf Mykonos schläft, kombiniert den Ausflug leicht mit einem Strand- oder Stadtteiltag.

Fotostopps mit Weitblick

Die offene Landschaft und die Ruinen wirken bei gutem Licht besonders klar. Morgens oder am späten Nachmittag ist das angenehmer als mittags.

Mythologische Einordnung

Wenn Du Dich für griechische Götter und Tempel interessierst, ist Delos ein sehr direkter Ort dafür. Für Strandurlaub ist die Insel nicht gedacht.

Menorca: ruhige Buchten und kurze Wege

Menorca ist oft die entspannteste Baleareninsel in dieser Auswahl. Du findest viele kleine Buchten, eine überschaubare Größe und Orte, die nicht auf Dauerlärm ausgelegt sind. Für Familien, die gute Strände ohne riesige Hotelzonen suchen, ist Menorca sehr passend. Eine Woche reicht gut, wenn Du mit Mietwagen oder Bus kombinierst.

Darum lohnt sich Menorca

Cala Macarella und andere Buchten

Die Insel ist für kleine Buchten mit klarem Wasser bekannt. Je nach Saison lohnt es sich, früh vor Ort zu sein.

Ciutadella und Mahón

Die beiden Städte geben Dir zwei verschiedene Gesichter der Insel. Ciutadella wirkt kompakter, Mahón hat einen markanten Naturhafen.

Camí de Cavalls

Der Küstenweg ist für Tagesetappen und kurze Wanderstücke gut geeignet. Du musst nicht gleich die ganze Insel umrunden.

Talayotische Stätten

Menorca hat mehrere archäologische Orte aus der Vorzeit. Das passt gut, wenn Du Strand und Kultur verbinden willst.

Essen in kleinen Orten

Probier einfache Fischgerichte und Käse aus der Inselproduktion. In vielen Orten sitzt Du deutlich entspannter als in großen Ferienzentren.

Mit Kindern unterwegs

Die Wege sind meist überschaubar und Strände oft gut erreichbar. Für einen Familienurlaub ist das ein klarer Vorteil.

Formentera: kleine Insel, klare Strände

Formentera ist die kleinste und vom Tempo her ruhigste Adresse in diesem Vergleich. Die Insel eignet sich, wenn Du vor allem baden, Rad fahren und kurze Wege hast möchtest. Besonders im Frühsommer und Frühherbst ist das angenehm, weil es dann noch warm, aber nicht so voll ist wie im Hochsommer. Für einen Urlaub ohne großes Programm reichen 3 bis 5 Tage.

Formentera in der Praxis

Playa de Ses Illetes

Der bekannte Strand ist lang, hell und sehr klar im Wasser. In der Hauptsaison solltest Du früh kommen, wenn Du Ruhe suchst.

Radfahren statt Auto

Die Insel ist klein genug, um viele Wege mit dem Rad zu machen. Das ist oft einfacher als ständig einen Parkplatz zu suchen.

Leuchtturm und Küstenblicke

Die südlichen und westlichen Abschnitte zeigen Dir offene Kanten und weite Sicht. Das funktioniert gut als kurzer Nachmittagsausflug.

Strandtag mit wenig Planungsaufwand

Formentera ist eher ein Ort für klare, einfache Tage. Ein Strand, ein Café, ein kurzer Spaziergang, mehr brauchst Du oft nicht.

Schnelle Anreise ab Ibiza

Viele Reisen starten mit der Fähre von Ibiza aus. Das macht Formentera zu einer einfachen Verlängerung der Balearenreise.

Früher oder später im Jahr reisen

Mai, Juni und September sind oft angenehmer als Juli und August. Dann bleibt die Insel entspannter und die Strände sind besser nutzbar.

Zakynthos: Höhlen, Küsten und bekannte Aussichtspunkte

Zakynthos ist bekannter als mancher Geheimtipp, wirkt aber abseits der Hauptorte immer noch deutlich ruhiger als viele andere griechische Inseln. Berühmt sind die Küstenblicke, die Höhlen und Strände mit klarem Wasser. Wer gern mit dem Boot unterwegs ist oder an einem Tag mehrere Küstenabschnitte sehen will, findet hier viel Auswahl. Für einen ersten Besuch sind 5 bis 7 Tage sinnvoll.

Was Du auf Zakynthos einplanen kannst

Der Aussichtspunkt zählt zu den bekanntesten Fotostopps der Insel. Prüfe vorab, ob der Zugang offen ist, weil das je nach Lage variieren kann.

Blauhöhlen per Boot

Bootstouren zeigen Dir kleine Höhlen und den Küstenverlauf vom Wasser aus. Das ist oft angenehmer als mehrere separate Fahrten mit dem Auto.

Schildkrötengebiete

In geschützten Buchten ist die Natur besonders sensibel. Halte Dich an Hinweise vor Ort und nimm Rücksicht auf Schutzzonen.

Badeorte im Süden

Im Süden findest Du flachere Strände und einfachere Familienabschnitte. Für kurze Wege zwischen Hotel und Strand ist das praktisch.

Abends in Zakynthos-Stadt

Die Stadt eignet sich für einen Spaziergang und eine einfache Mahlzeit am Wasser. Dort hast Du mehr Auswahl als in kleinen Badeorten.

Mietwagen für den Inselrundweg

Mit Auto kommst Du flexibel zu Aussichtspunkten und Buchten. Ohne Fahrzeug brauchst Du deutlich mehr Zeit.

Kefalonia: Buchten, Dörfer und gute Strecke für einen ruhigen Urlaub

Kefalonia ist ideal, wenn Du viel Meer sehen willst, aber keine riesigen Ferienorte suchst. Die Insel wirkt großzügig und ruhig, hat aber mit Myrtos Beach, Assos und Fiscardo einige klare Ankerpunkte. Für Paare und Familien mit älteren Kindern ist das ein gutes Ziel, weil Du Baden, Ausflüge und Essen in kleinen Orten gut verbinden kannst. Eine Woche reicht, wenn Du nicht jeden Tag den kompletten Inselkreis fahren willst.

Die stärksten Seiten von Kefalonia

Myrtos Beach ansehen

Der Strand ist bekannt für seine Lage und das Wasserbild von oben. Zum Baden ist er eindrucksvoll, aber nicht immer der bequemste Strand für kleine Kinder.

Assos mit kleinem Hafen

Der Ort ist klein, übersichtlich und gut für einen ruhigen Abend. Plane keinen Marathon, sondern einen entspannten Aufenthalt.

Fiscardo im Norden

Der Hafenort bringt etwas mehr Betrieb, bleibt aber deutlich kleiner als typische Ferienzentren. Das passt gut für Essen am Wasser.

Melissani-Höhle

Die Höhle gehört zu den bekannteren Naturzielen der Insel. Der Besuch geht schnell und lässt sich gut mit einer Rundfahrt verbinden.

Sami als guter Stützpunkt

Sami liegt praktisch für Ausflüge im Osten und an die Höhlen. Von dort aus kommst Du vergleichsweise unkompliziert weiter.

Ruhige Strandtage

Es gibt mehrere Buchten, in denen Du nicht das Gefühl hast, in einem großen Badebetrieb zu sitzen. Genau das macht die Insel angenehm.

Was die Inseln in der Küche gemeinsam haben

Die fünf Ziele verbinden keine einheitliche Küche, aber viele typische Mittelmeergerichte. Fisch, Olivenöl, Kräuter, Gemüse, Käse und einfache Ofengerichte tauchen fast überall auf. Auf Malta merkst Du britische und arabische Einflüsse stärker, auf Korsika stehen Bergprodukte und Käse im Vordergrund, auf den griechischen Inseln bekommst Du oft sehr einfache Tavernenessen mit guter Lage am Wasser. Wenn Du gern lokal isst, lohnt sich der Besuch kleiner Familienbetriebe mehr als große Strandpromenaden.

So unterscheidet sich das Essen auf den Inseln

Kriterium
Korsika
Malta
Thasos
Menorca
Kefalonia
Typische Produkte
Käse, Kastanien, Wild
Pastizzi, Fisch, Ofengerichte
Olivenöl, Fisch, Bergkräuter
Käse, Fisch, einfache Tapas
Fisch, Gemüse, lokale Tavernenküche
Am besten für
Herzhafte Küche nach Wanderungen
Kurze Stadtpausen und Snacks
Einfache Strandtage mit Abendessen am Hafen
Familien und ruhige Abende
Lange Abende in kleinen Orten
Preisgefühl
Mittel bis gehoben in Toplagen
Mittel
Mittel
Mittel bis gehoben
Mittel

Wenn Dir Essen wichtig ist, such auf allen Inseln eher kleine Tavernen, Strandbars und einfache Lokale im Ortskern. Dort bekommst Du oft die kürzeren Karten und die besseren Preise.

Praktische Tipps für Deine Inselreise

  • Früh buchen lohnt sich

    Besonders auf Formentera, Menorca und Korsika steigen die Preise in guten Lagen schnell. Kleine Hotels und Mietwagen sind oft zuerst weg.

  • Mai und September sind oft die beste Wahl

    Dann ist das Wasser meist schon oder noch warm genug, aber die Inseln sind entspannter. Für Wanderungen sind diese Monate oft angenehmer als Hochsommer.

  • + Ohne Auto wird Korsika schnell mühsam

    Auf Malta und Delos brauchst Du es nicht zwingend, auf Korsika und Kefalonia macht ein Mietwagen den Urlaub deutlich leichter.

  • iFür Delos nur einen klaren Halbtagesplan machen

    Die Insel ist kein Ort für lange Strandtage. Rechne lieber mit einer Bootsfahrt, einem Rundgang und der Rückkehr am frühen Nachmittag.

  • Wasserschuhe können sinnvoll sein

    Auf Thasos, Zakynthos und an Teilen von Kefalonia sind Kies und Steine häufig. Das ist praktisch, wenn Du empfindliche Füße hast oder mit Kindern reist.

  • Kurze Wege sind auf Malta ein Vorteil

    Die Insel ist die beste Wahl, wenn Du viele Transfers vermeiden willst. Auch wer nicht viel laufen möchte, kommt dort gut zurecht.

  • Wind und Sonne mitdenken

    Im Mittelmeer kann der Wind Strände schnell unruhiger machen. Ein leichter Sonnenschutz und flexible Tagesplanung helfen besonders auf offenen Küstenabschnitten.

Insider-Tipps für die ruhigen Inseln

Worauf Du vor Ort achten solltest

Auf den kleineren Inseln lohnt sich der frühe Start fast immer. Nicht nur wegen der Temperatur, sondern auch wegen Parkplätzen, Fährzeiten und ruhigerem Wasser. Wenn Du mit Kindern reist, bau lieber weniger Programmpunkte ein und halte die Wege kurz. Gerade bei Buchten und Aussichtspunkten sparst Du so Zeit und Nerven.

Die besten Kombinationen für eine Reise

Wenn Du nur eine Insel willst, nimm Malta für kurze Wege, Menorca für ruhige Familienferien oder Korsika für Aktivurlaub. Wenn Du zwei Ziele verbinden möchtest, passt Ibiza mit Formentera oder Mykonos mit Delos. Für mehr Natur und wenig Trubel ist Kefalonia oft eine gute Wahl.

Welche Insel passt zu Dir?

So planst Du die Reise ohne Umwege

5-Phasen-Plan für Deine Mittelmeerinseln

  1. Tag 1

    Tag 1 — Ankommen und sortieren

    Nach Ankunft bleibt der erste Tag bewusst leicht. Check-in, ein kurzer Spaziergang und ein einfaches Abendessen reichen oft schon.

  2. Tag 2

    Tag 2 — Hauptort oder Hauptstadt

    Nutze den zweiten Tag für die Stadt oder den Hauptort. So bekommst Du Orientierung und sparst Dir später Suchfahrten.

  3. Tag 3

    Tag 3 — Strand oder Bucht

    Jetzt ist ein ganzer Badetag dran. Früh ankommen, Mittagsschatten einplanen und nicht zu viel hin und her fahren.

  4. Tag 4

    Tag 4 — Ausflug ins Inselinnere

    Auf Korsika, Thasos, Menorca oder Kefalonia lohnt sich ein Tag im Landesinneren. Dort liegen oft die ruhigeren Orte und die bessere Küche.

  5. Tag 5

    Tag 5 — Reserve oder Bootstour

    Der letzte Tag ist gut für Wetterwechsel, eine Bootsfahrt oder einen zusätzlichen Strandabschnitt. So bleibt die Reise flexibel.

FAQs zur Reise zu den weniger bekannten Mittelmeerinseln

Auch Zypern hat solche stillen Perlen — etwa den Nissi Beach, einen der nachhaltigsten Strände der Welt.

HÄUFIGE FRAGEN

Wann ist die beste Reisezeit für die weniger bekannten Mittelmeerinseln?

Am angenehmsten sind meist Mai bis Juni und September bis Oktober. Dann ist es oft warm genug zum Baden, aber nicht so voll wie im Hochsommer. Für Wanderungen auf Korsika oder Kefalonia sind diese Monate meist besser als Juli und August.

Welche Insel ist am einfachsten ohne Mietwagen zu bereisen?

Malta ist am einfachsten ohne Auto. Du kommst mit Bus, Taxi und kurzen Wegen gut zurecht. Auch Delos planst Du ohne Mietwagen, weil die Insel nur als Ausflug ab Mykonos funktioniert.

Welche Insel passt am besten für einen Badeurlaub mit Kindern?

Menorca, Formentera, Zakynthos und Kefalonia sind dafür oft die einfacheren Optionen. Dort findest Du mehrere Buchten und Strände mit gutem Zugang. Auf Korsika klappt das ebenfalls, wenn Du Dir eine feste Region aussuchst.

Ist Korsika eher für Aktivurlaub oder für Strandurlaub geeignet?

Korsika kann beides, aber die Insel spielt ihre Stärke eher bei Aktivurlaub und Rundreisen aus. Du hast Berge, Küstenstraßen und Strände in einer Reise. Für reinen Strandurlaub gibt es einfachere und kompaktere Ziele.

Brauche ich für Delos eine komplette Tagesplanung?

Ja, aber nicht für einen ganzen Ferientag. Delos ist ideal als klarer Halbtages- oder Tagesausflug mit Boot ab Mykonos. Die Insel hat keine klassische Urlaubsinfrastruktur, sondern ist vor allem ein archäologisches Ziel.

Welche Insel ist am ruhigsten?

Formentera wirkt in dieser Auswahl am entschleunigtsten. Menorca kommt ebenfalls nah dran, vor allem außerhalb der Hauptferienzeiten. Auf beiden Inseln helfen kurze Wege und kleine Orte beim Abschalten.

Welche Ziele sind für eine kurze Reise von 4 bis 5 Tagen sinnvoll?

Malta, Thasos, Formentera und Delos als Ausflug passen gut in einen kürzeren Rahmen. Malta ist dabei am vielseitigsten, Delos am klarsten fokussiert. Für Korsika und Kefalonia ist mehr Zeit oft sinnvoller.

Welche Insel hat die beste Mischung aus Geschichte und Baden?

Malta ist dafür besonders stark, weil Du dort Städte, Festungen und Buchten gut verbinden kannst. Auch Thasos hat einen guten Mix aus Antike und Strand. Bei Menorca funktioniert die Kombination ebenfalls gut, wenn Du es ruhiger magst.

Wo sind die Preise meist am höchsten?

In sehr gefragten Lagen auf Formentera, Menorca und Korsika können die Preise schnell steigen, vor allem im Sommer. Auf Malta und Thasos findest Du oft mehr Spielraum. Früh buchen hilft fast überall.

Wie viel Zeit sollte ich für eine Inselreise einplanen?

Für ein einzelnes Ziel sind 4 bis 7 Tage ein guter Einstieg. Korsika profitiert eher von 7 bis 10 Tagen, wenn Du mehrere Regionen sehen willst. Für Inselhüpfen mit Fähren und Transfers sind 10 bis 14 Tage entspannter.

Sind die Inseln auch für ältere Reisende geeignet?

Ja, besonders Malta, Menorca und Kefalonia sind dafür gut planbar. Entscheidend sind kurze Wege, ein Hotel mit guter Lage und nicht zu viele Ortswechsel. Bei Korsika und Zakynthos solltest Du eher mit dem Mietwagen flexibel bleiben.

Welche Insel ist am besten für einen ersten Mittelmeer-Urlaub abseits der Klassiker?

Wenn Du einen ersten Überblick willst, nimm Malta für Kultur und kurze Wege oder Menorca für ruhige Buchten. Korsika ist dann gut, wenn Du mehr Landschaft und Fahrstrecken magst. Formentera eignet sich, wenn Du vor allem Strand und wenig Programm suchst.
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