Die Planung des Roadtrips

Ungefähr 50 bis 100 Euro pro Tag zahlst du im Sommer für einen Kleinwagen – Mietpreise, die abhängig von Fahrzeugtyp und Saison stark schwanken. Frühzeitiges Buchen kann dir da echt bares Geld sparen. Schon bei der Routenwahl geht’s los mit spannenden Entscheidungen: Ob entlang der norwegischen Küste cruisen, durch die Schweizer Alpen kurven oder Italiens historische Straßen entdecken – jede Strecke verspricht eigene Highlights und Herausforderungen. Die "Wild Atlantic Way" in Irland zum Beispiel erstreckt sich über rund 2.500 Kilometer und zählt zu den beeindruckendsten Küstenrouten Europas.
Außerdem solltest du dir das Timing gut überlegen: Frühling und Herbst wirken oft am angenehmsten, wenn das Wetter mild ist und nicht überall Hochbetrieb herrscht. Öffnungszeiten schwanken übrigens ziemlich – viele Sehenswürdigkeiten sind meist von 9 bis 18 Uhr offen, manche Museen schließen montags sogar ganz. Um nerviges Anstehen zu vermeiden, kannst du Tickets im Voraus sichern. Übernachtungen gibt es wie Sand am Meer – von günstigen Campingplätzen (etwa 10 bis 30 Euro pro Nacht) bis zu Hostels oder Hotels. Gerade wer gern spontan mal draußen schläft, freut sich über direkte Nähe zur Natur und das unverwechselbare Gefühl eines Lagerfeuers unter freiem Himmel.
Und klar: Ein Roadtrip ohne lokale Spezialitäten? Undenkbar! Kleine Restaurants mit regionaler Küche kennenzulernen gehört einfach dazu – der Duft von frisch gebackenem Brot und die Aromen lokaler Gerichte bleiben dir lange im Gedächtnis hängen.
Die Wahl der Route
Über 500 Meilen Küstenzauber – die North Coast 500 in Schottland ist mehr als nur eine Straße, sie ist ein echtes Erlebnis. Du schlängelst dich vorbei an rauen Klippen, urigen Dörfern und uralten Schlössern, die fast schon aus einem Märchen entsprungen scheinen. Etwas gemütlicher geht es auf der 450 Kilometer langen Alpenstraße in Deutschland zu. Bayerische Gemütlichkeit trifft hier auf grandiose Bergpanoramen – ideal für alle, die Lust auf Natur und charmante Städte wie Garmisch-Partenkirchen oder Füssen haben. Wer lieber das Meer im Blick behält, sollte die Strecke von Dubrovnik nach Split ausprobieren. Rund 200 Kilometer entlang der Küste Kroatiens laden zu spontanen Stopps in versteckten Buchten oder dem Besuch von Nationalparks wie Krka ein. Früh morgens oder am späten Nachmittag bist du dort übrigens fast allein – perfekt für entspannte Erkundungen ohne Touristenmassen. Vielleicht etwas abenteuerlicher ist die berühmte Ringstraße in Island: Rund 1.300 Kilometer um die Insel herum führen dich zu Gletschern, Vulkanen und dampfenden Quellen. Aber Achtung – Mietwagen- und Treibstoffkosten können schnell ins Geld gehen, und Mautgebühren gibt es gerade in Ländern wie Österreich oder der Schweiz – Vignetten nicht vergessen! Am besten planst du deine Route schon vorher sorgfältig durch, damit sowohl Sehenswürdigkeiten als auch Unterkünfte optimal zusammenpassen und du nicht hetzen musst.
Die Auswahl der Sehenswürdigkeiten
684 Kilometer purer Fahrspaß – die Route des Grandes Alpes in Frankreich ist ein absolutes Highlight für alle, die die Alpen hautnah erleben wollen. Du fährst über beeindruckende Pässe wie den Col de l’Iseran, der mit 2.764 Metern wohl einer der höchsten Straßenpässe Europas ist, oder den legendären Col du Galibier auf 2.642 Metern. Ehrlich gesagt, die Aussicht dort oben ist einfach überwältigend – schneebedeckte Gipfel und tiefe Täler wechseln sich ab, während du durch Serpentinen kurvst. Wer lieber Küstenpanorama mag, sollte die Costa Brava ansteuern: Zwischen Barcelona und Girona findest du versteckte Buchten und Dörfer, die zum Verweilen einladen. Ein besonderes Schmankerl ist das Kloster Montserrat – täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet und mit etwa 8 Euro für den Basilikabezuch erstaunlich erschwinglich.
Island-Fans kommen auf der Ringstraße voll auf ihre Kosten. Die Strecke umrundet fast komplett die Insel und führt dich zu Wasserfällen wie Gullfoss oder zum Gletschersee Jökulsárlón. Ein Bootsausflug dort kostet ungefähr 5.000 ISK – definitiv ein Erlebnis, das lange im Gedächtnis bleibt. In Italien darfst du dir die Straße von Amalfi nicht entgehen lassen: Eng, kurvig, aber mit Ausblicken auf das tiefblaue Meer, Positano und Ravello ein Traum für alle Sinne. Tipp: Die Monate April bis Juni oder September bis Oktober sind perfekt, um dem großen Touristenansturm zu entgehen.
Wer Schottland erkundet, sollte unbedingt die Nordküstenstraße wählen – sie führt direkt ins Herz der Highlands mit Sehenswürdigkeiten wie dem Eilean Donan Castle, wo der Eintritt bei ca. 10 Pfund liegt. Frische Luft, endlose Weiten und historische Gemäuer machen diese Route besonders reizvoll – vor allem im Frühling oder Sommer, wenn alles in voller Blüte steht und lange Tage zum Erkunden verführen.

Must-See Destinationen in Europa


8,3 Kilometer pure Küstenmagie – die Atlanterhavsveien in Norwegen schlängelt sich über acht Brücken und bringt dich mitten rein in eine Landschaft, die einfach kaum noch zu toppen ist. Der Geruch von salziger Meeresluft mischt sich mit dem Rauschen der Wellen, während du auf dieser Straße unterwegs bist, die vor allem im Sommer mit ihren langen Tagen richtig zum Träumen einlädt. Ganz anders, aber mindestens genauso beeindruckend, fühlt sich die North Coast 500 in Schottland an: Mehr als 800 Kilometer durch raue Highlands und vorbei an historischen Burgen, die wie aus einem Märchen wirken. Die kühlen Brisen schwingen hier oft mit dem Duft von Heidekraut – ein Gefühl, das man so schnell nicht vergisst.
Italien macht es dir mit der Amalfi-Küste leicht, wenn du nach Farbenpracht suchst: Positano und Ravello sind kleine Juwelen mit Pastellhäusern, die wie hingemalt an steilen Klippen hängen. Von April bis Oktober kannst du hier herrlich mildes Wetter genießen – perfekt für einen Espresso am Meer. In Deutschland wartet die berühmte Romantische Straße, ungefähr 350 Kilometer lang und gesäumt von pittoresken Orten wie Rothenburg ob der Tauber oder Dinkelsbühl. Besonders im Frühling und Herbst fühlt sich der Trip richtig entspannt an, denn dann sind weniger Menschen unterwegs und die Natur zeigt ihre schönsten Farben. Mietwagen? Ja, etwa 30 bis 80 Euro pro Tag solltest du einkalkulieren – je nachdem, wann und wo du buchst. Ehrlich gesagt: So viel Flexibilität ist fast unbezahlbar für dein Abenteuer quer durch Europa.
Die romantischen Straßen Frankreichs
Ungefähr 60 Kilometer durchziehen die Route des Grands Crus im Burgund sanft geschwungene Weinberge, die gerade im Herbst mit leuchtenden Farben beeindrucken. Was diese Gegend so besonders macht? Kleine Dörfer wie Beaune und Nuits-Saint-Georges, wo du in urigen Weinkellern auf eine Verkostung vorbeischauen kannst – und das oft für einen moderaten Preis. Übrigens ist der Zeitraum von Mai bis Oktober ideal, um die volle Pracht der Weinlese mitzuerleben, wenn die Reben prall und saftig hängen.
Dann gibt’s da noch die „Route Napoléon“ – eine Strecke von etwa 325 Kilometern, die sich von den Alpes-Maritimes bis nach Grenoble schlängelt. Die Landschaft ist wirklich beeindruckend, besonders im Frühling oder Herbst, wenn das Farbenspiel der Natur so richtig zur Geltung kommt. Digne-les-Bains ist hier ein lohnenswerter Halt: Eine Stadt mit historischem Charme und entspannten Cafés, in denen du frisch gebackene Croissants genießen kannst.
Wer auf Schlossromantik steht, muss unbedingt die gut 280 Kilometer lange Straße der Schlösser der Loire anpeilen. Château de Chambord und Château de Chenonceau gehören zu den Highlights, wobei du für den Eintritt meist zwischen 10 und 15 Euro zahlen wirst – das lohnt sich wirklich! Die Öffnungszeiten sind unterschiedlich, also check sie am besten vorher ab. Aber mal ehrlich: Schon allein die Außenanlagen versetzen dich in längst vergangene Zeiten und geben dir dieses besondere Gefühl von Abenteuer – auch ohne Eintritt.
Falls du kein eigenes Auto hast, startet Mietwagenpreise so um die 30 Euro täglich – je nach Saison und Fahrzeugtyp. Auf jeden Fall solltest du unterwegs unbedingt regionale Spezialitäten probieren; kleines Insider-Tipp: In den versteckten Restaurants entlang dieser Strecken steckt oft mehr Geschmack als in den großen Touristenzentren.
Die majestätischen Alpen in der Schweiz
Überraschend viele Straßen hoch oben durch die Alpen führen direkt durch eine Landschaft, die fast unwirklich wirkt. Der Gotthardpass zum Beispiel – eine der ältesten Handelsrouten Europas – offenbart dir immer wieder spektakuläre Panoramen auf schroffe Gipfel und grüne Täler. Wenn du nicht gerade im Winter unterwegs bist, sind die Straßen von Juni bis September meist problemlos befahrbar, was vor allem für Roadtrips super angenehm ist.
Wandern kannst du hier wirklich nach Herzenslust: Etwa am Aletschgletscher, dem größten Eisfeld der Alpen, oder rund um den Titlis, wo die Rotair-Seilbahn dich in wenigen Minuten auf eine atemberaubende Aussichtsplattform bringt. Diese drehende Gondel ist übrigens eine der ersten ihrer Art weltweit – ziemlich beeindruckend! Solltest du allerdings eher Wintersport bevorzugen, ist St. Moritz mit Skipasspreisen zwischen 70 und 100 Franken pro Tag ein lohnendes Ziel. Januar und Februar gelten als beste Monate, wenn der Schnee stabil liegt und alle Liften am Start sind.
Die Bergbahnen öffnen meist früh morgens gegen 8:30 Uhr und schließen am späten Nachmittag um 17:00 Uhr, was dir genug Zeit lässt, um Gipfel und Täler ausgiebig zu erkunden. Nur ein kleiner Tipp am Rande: Einige Pässe wie der Furkapass sind im Winter gesperrt – also besser vorher checken! Ehrlich gesagt machen gerade diese wechselnden Bedingungen die Schweizer Alpen zu einem Reiseziel, das einfach nie langweilig wird.
Die lebendige Kultur in Spanien
Ungefähr 11,50 Euro kostet der Eintritt zum Alcázar von Sevilla, der täglich von 9:30 bis 17:00 Uhr geöffnet ist – und ehrlich gesagt, das ist jeden Cent wert. Die prunkvollen Gärten und die beeindruckende Architektur des Palastes ziehen dich sofort in ihren Bann. In Córdoba gibt es mit der Mezquita ein architektonisches Meisterwerk, das wohl noch lange in Erinnerung bleibt: Die charakteristischen Bögen und die filigranen Ornamente sind faszinierend anzusehen. Je nach Saison kannst du bis etwa 20 Uhr hinein – perfekt für spätes Erkunden. Der Eintritt von rund 10 Euro fühlt sich fast wie ein Geschenk an. Granada hat mit der Alhambra eine echte Perle in petto, die du dir nicht entgehen lassen solltest. Tickets kosten etwa 14 Euro, aber am besten buchst du sie vorher online, sonst stehst du ewig an – das hab ich auf die harte Tour gelernt.
Und dann ist da natürlich das Essen! Kleine Tapasportionen gibt es oft für 2 bis 5 Euro – super geeignet, um verschiedenste Spezialitäten auszuprobieren, vor allem in Städten wie Barcelona oder Valencia. Der Duft von Knoblauch, frischen Kräutern und gerösteten Paprikaschoten wabert durch die Straßen. Was mich besonders fasziniert hat? Das flamenco-Feeling in Andalusien – die Leidenschaft in den Tänzen und Gesängen ist einfach elektrisierend. Wer zur Feria de Abril in Sevilla oder zu den San Fermín Festlichkeiten in Pamplona unterwegs ist, erlebt den spanischen Lebensgeist hautnah. Spanien hat halt so viel mehr als nur Sonne und Strände im Gepäck – hier pulsiert Kultur an jeder Ecke.
- Lebendige Kultur Spaniens mit faszinierender Mischung aus Tradition und Moderne
- Farbenfrohe Festivals wie La Tomatina und lebhafte Flamenco-Tänze
- Köstliche Tapas und erlesene Weine als wichtiger Bestandteil der Kultur
- Spanische Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen
- Schönheit und Vielfalt Spaniens entdecken
Essen und Trinken auf der Reise

Eine frische Margherita-Pizza in Neapel? Kostet dich ehrlich gesagt kaum mehr als 7 Euro – und schmeckt so herrlich, dass du gleich noch ein Stück willst. In den kleinen Trattorien findest du aber auch unzählige andere Gerichte, die mit frischen Zutaten vom Markt zubereitet werden. Apropos Märkte: Dort gibt's nicht nur Italienisches, sondern auch in Frankreich kannst du dich wunderbar durchprobieren. Eine Crêpe zum Mitnehmen bekommst du etwa ab 4 Euro – ideal für eine kleine Süßigkeit zwischendurch. Und wenn dir nach etwas Deftigem ist: Baguettes für ungefähr 1 Euro sind fast überall zu finden und perfekt für ein spontanes Picknick.
Weinliebhaber kommen in Bordeaux oder Burgund voll auf ihre Kosten – viele Weingüter laden zu Verkostungen ein, meist um die 10 bis 15 Euro pro Person. Das ist eine charmante Gelegenheit, einige der besten Tropfen kennenzulernen und vielleicht sogar die Winzer persönlich zu treffen. Weiter südlich, in Spaniens lebhaften Bars, bringen Tapas Schwung in den Abend. Für etwa 2 bis 5 Euro kannst du dich durch allerlei Kleinigkeiten probieren – besonders in Sevilla geht das oft bis spät in die Nacht.
Dänemark ist zwar nicht das günstigste Pflaster, dafür aber richtig hyggelig. Etwa zwischen 15 und 25 Euro zahlst du hier für einfache Gerichte – und dazu gehören auch die unwiderstehlichen Kanelsnegle, diese Zimtschnecken, die man fast überall findet. Ehrlich gesagt liebt man genau diese Mischung aus gemütlicher Café-Atmosphäre und leckerem Gebäck – perfekt, um kurz runterzukommen.
Überraschend ist übrigens, wie sehr Essen hier auf einem Roadtrip mehr als nur Nahrungsaufnahme ist: Es erzählt Geschichten der Region, verbindet Menschen und macht jede Pause zu einem kleinen Fest.
Kulinarische Highlights in Italien
Der Duft von frisch gebackenem Brot und würzigem Parmigiano Reggiano liegt in der Luft, wenn du durch die Gassen der Emilia-Romagna schlenderst. Hier, im kulinarischen Herz Italiens, kannst du für ungefähr 10 bis 20 Euro ein echtes Highlight ergattern: hausgemachte Pasta in einer der urigen Trattorien Bolognas. Ehrlich gesagt – diese originale Bolognese-Sauce schmeckt einfach anders als alles, was du bisher probiert hast. Ganz anders und doch genauso spannend sind die Spezialitäten der Toskana. Zwischen sanften Hügeln findest du handgemachte Pici – eine dickere Pasta-Variante –, die zusammen mit dem legendären Florentiner Steak für ein echtes Geschmackserlebnis sorgt. Auf den Weingütern rund um Chianti oder Brunello di Montalcino kannst du dich auf einen Schluck erstklassigen Wein freuen, der perfekt zu diesen Gerichten passt.
In Süditalien wird’s dann richtig lebendig: Die neapolitanische Pizza ist hier die unangefochtene Königin. Für etwa 5 bis 10 Euro bekommst du ein Stück Himmel auf Erden – knuspriger Rand, frische Tomaten und seidig schmelzender Mozzarella. Probier es mal! Und wenn du dich weiter nach Sizilien wagst, erwarten dich kulturell geprägte Köstlichkeiten wie Arancini – frittierte Reisbällchen mit überraschenden Füllungen – oder süße Cannoli. Übrigens: Die Monate April bis Juni sowie September und Oktober sind ideal für diese kulinarische Entdeckungsreise, weil nicht nur das Wetter angenehm ist, sondern auch viele lokale Märkte geöffnet sind. Dort kannst du frische Zutaten schlappen und dich direkt ins italienische Essenstheater stürzen.
Traditionelle Gerichte in Deutschland
Der Duft von frisch gegrillter Bratwurst zieht dir wahrscheinlich schon nach wenigen Kilometern durch deutsche Straßen in die Nase – vor allem, wenn du dich zufällig auf einem Markt wie dem Erfurter Weihnachtsmarkt befindest, der etwa von Ende November bis Dezember geöffnet hat. Dort kannst du die Thüringer Spezialität direkt vom Grill probieren, oft für weniger als 5 Euro. Sauerkraut darf natürlich nicht fehlen und begleitet viele herzhafte Gerichte, besonders den klassischen Schweinebraten mit Knödeln und einer kräftigen Soße – eine Kombination, die an kühlen Abenden richtig gut tut.
Bayern glänzt im Herbst besonders: Das Oktoberfest ist nicht nur ein riesiges Fest für Bierliebhaber, sondern auch ein kulinarisches Highlight. Brezen, knuspriges Hendl und andere Schmankerl gibt’s hier in Hülle und Fülle. Die Preise sind überraschend fair, denn für ein deftiges Gericht zahlst du meist zwischen 10 und 20 Euro – da kann man sich ruhig mal was gönnen. Übrigens findest du in vielen Brauereien und Weinstuben entlang deiner Route regelmäßige Führungen und Verkostungen; montags bis sonntags. Geöffnet haben sie häufig fast durchgängig – perfekt für spontane Stopps.
Eine süße Sünde am Wegesrand ist dann die Schwarzwälder Kirschtorte: dreistöckig mit Sahne, dunkler Schokolade und natürlich saftigen Kirschen. In den traditionellen Konditoreien des Schwarzwalds kannst du die Torte fast täglich genießen – einfach traumhaft! Ehrlich gesagt habe ich selten solche fluffige Sahne erlebt. Insgesamt ist das Essen in Deutschland bodenständig, aber mit viel Herz gemacht – jede Region hat dabei ihren eigenen Twist.
- Deftiger Schweinebraten mit würziger Soße und knuspriger Kruste
- Leckere Kartoffelpuffer mit Apfelmus oder Sauerrahm serviert
- Vielfältige Wurstsorten wie Bratwurst und Currywurst
Weinverkostung in Portugal
Zwischen 10 und 25 Euro darfst du für eine Weinverkostung im berühmten Douro-Tal einplanen, wo die terrassenförmig angelegten Weinberge nicht nur fotografisch ein echter Hingucker sind. Portwein und kräftige Rotweine erwarten dich hier in kleinen, charmanten Weingütern – häufig mit einer Führung durch die Reben, bei der du auch etwas über die traditionelle Herstellung erfährst. Total spannend fand ich, wie unterschiedlich die Weine selbst auf engstem Raum schmecken können, je nachdem in welcher Ausrichtung die Weinberge liegen oder welches Holzfass gerade benutzt wurde. Natürlich geht es in Portugal nicht nur ins Douro-Tal: Im Alentejo kannst du vollmundige Rotweine testen, zum Beispiel bei Herdade do Esporão oder Quinta do Carmo – hier sind oft auch kleine kulinarische Highlights am Start, passend zum edlen Tropfen. Für ungefähr 15 bis 30 Euro wird das Ganze da auch gleich zum kleinen Festmahl, was ich ehrlich gesagt ziemlich genial fand. Und ganz oben im Norden lockt die Vinho Verde-Region mit ihren frisch-spritzigen Weißweinen – oft familiengeführt und weniger touristisch, mit Verkostungen ab etwa 10 Euro. Die Weingüter sind meist von Montag bis Samstag offen, manche sogar sonntags – also kannst du auch spontan mal vorbeischauen. Übrigens: Zwischen Mai und Oktober finden in vielen Regionen kleine Weinfeste statt, bei denen du sowohl lokale Spezialitäten als auch portugiesische Gastfreundschaft hautnah erleben kannst.

Unterkünfte entlang der Route


Ungefähr zwischen 15 und 50 Euro kostet ein Campingplatz-Stellplatz, und gerade an Orten wie den norwegischen Fjorden oder entlang der italienischen Küste findest du viele richtig idyllische Plätze. Ehrlich gesagt, diese Nächte unter freiem Himmel sind oft die unvergesslichsten – mit dem leisen Rauschen der Natur als Gute-Nacht-Lied. Für Familien oder Gruppen sind Ferienwohnungen eine super Wahl, denn da gibt’s meistens mehr Platz und sogar eine Küche. Je nachdem, wo du bist, schwanken die Preise hier zwischen etwa 60 und 150 Euro die Nacht. In den lebhaften Städten wie Barcelona oder Amsterdam musst du zwar öfter etwas tiefer in die Tasche greifen, aber dafür kannst du morgens dein Croissant direkt im Wohnzimmer genießen.
Hostels wiederum starten schon bei ungefähr 15 Euro pro Nacht – perfekt für alle, die gerne Leute kennenlernen und nicht unbedingt viel Komfort brauchen. Viele der Schlafsäle liegen ziemlich zentral, was unterwegs richtig praktisch sein kann. Wer es ein bisschen besonderer mag, stößt vielleicht auf Boutique-Hotels mit ihrem eigenen Charme und moderaten Preisen – das ist echt eine gute Mischung aus Stil und bezahlbarer Unterkunft. Tipp am Rande: Gerade in der Hochsaison füllen sich die Betten schnell, also besser frühzeitig reservieren.
In Westeuropa tendieren Hotels dazu, mit Preisen zwischen 80 bis zu 200 Euro pro Nacht zu punkten, während Osteuropa vergleichsweise günstiger ist – dort kannst du dir oft schöne Zimmer für 30 bis 100 Euro sichern. Die Qual der Wahl ist groß, aber auch das macht das Übernachten zum Teil des Abenteuers auf deiner Tour quer durch den Kontinent.
Gemütliche Bed & Breakfasts
Ungefähr 60 bis 120 Euro pro Nacht musst du in vielen Bed & Breakfasts einplanen – manchmal sogar bis zu 150 Euro, wenn du in Frankreich unterwegs bist und das Frühstück mit hausgemachten Marmeladen und frischem Brot genießen möchtest. Ehrlich gesagt, ist das oft jeden Cent wert, denn diese kleinen Unterkünfte haben meistens eine ganz persönliche Atmosphäre, die Hotels einfach nicht hinkriegen. In Irland oder Schottland findest du zum Beispiel charmante, familiengeführte Häuser, die mit viel Liebe eingerichtet sind. Und nicht selten gibt es dort auch geführte Touren direkt vom Gastgeber aus – eine tolle Gelegenheit, mehr über die Gegend zu erfahren.
Richtig gemütlich wird es oft in ländlichen Gegenden: Stell dir vor, du wachst auf dem Landgut in Schweden oder einem alten Bauernhaus in Norwegen auf, umgeben von der Ruhe der Natur. Die Preise liegen hier meist zwischen 80 und 160 Euro pro Nacht, was angesichts der idyllischen Lage und der Ruhe fast schon überraschend günstig erscheint. Übrigens bekommst du dort häufig Tipps für Aktivitäten – so kannst du die Umgebung erkunden, ohne stundenlang nach Infos suchen zu müssen. Gerade im Sommer solltest du aber nicht vergessen, frühzeitig zu reservieren, denn gerade von Juni bis August sind viele dieser Plätze ziemlich begehrt.
Das Schönste? Morgens den Duft von frisch gebackenem Brot und Kaffee in der Nase zu haben und gleichzeitig einen Einblick in die lokale Kultur zu bekommen – das macht diese kleinen Übernachtungen so besonders. Im Vergleich zu anonymen Hotels fühlt man sich hier einfach mehr wie ein Gast als nur ein Besucher.
- Gemütliche Unterkünfte entlang der Europa Roadtrip Route
- Charmante und einladende Atmosphäre
- Persönliche Note und individuelle Gestaltung
- Hausgemachte Frühstücksspezialitäten
- Familiäre Atmosphäre und persönliche Betreuung
Einzigartige Boutique-Hotels
Ungefähr ab 100 Euro pro Nacht kannst du in den angesagten Boutique-Hotels Europas unterkommen – und das ist tatsächlich günstiger, als man denkt, wenn man den Charme und die Atmosphäre bedenkt. Das Hotel Casa Camper in Barcelona etwa hat einen urbanen Vibe, der mit seinem modernen Design und dem hervorragenden Restaurant einfach beeindruckt. Die Lage, so nah an La Rambla, bringt dich mitten ins pulsierende Leben der Stadt – ideal für alle, die Kultur und Komfort verbinden wollen. In Paris zieht das Hotel Le Six mit seinen eleganten Räumen und einem kleinen Spa-Bereich Besucher an, die auch mal ein bisschen entspannen möchten nach einem langen Tag voller Erkundungen. Lissabon kann mit dem Bairro Alto Hotel punkten: Ein historisches Gebäude mit einer Aussicht über die Stadt und den Tejo, die eigentlich für sich allein schon eine Reise wert ist.
Die meisten dieser besonderen Hotels haben eine 24-Stunden-Rezeption, was echt praktisch ist, falls dein Zeitplan mal nicht ganz so straff läuft. Persönlich fand ich es super angenehm, dass man hier nicht nur Schlafplätze gebucht bekommt – jedes Zimmer erzählt quasi seine eigene Geschichte durch individuelle Einrichtung und persönlichen Service. Ehrlich gesagt macht das Übernachten in so einem Boutique-Hotel den Trip gleich viel persönlicher und authentischer – fast so, als wohnst du kurzzeitig mitten im Alltag der Städte. Also, falls du Lust auf etwas Abwechslung vom Standardhotel hast: Einmal Boutique-Hotel ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall!
Camping in der Natur
Ungefähr 15 bis 40 Euro pro Nacht zahlst du für einen Campingplatz in den beeindruckendsten Naturlandschaften Europas – und ehrlich gesagt, das ist ein ziemlich fairer Preis für frische Luft inklusive atemberaubender Ausblicke. In den französischen Alpen kannst du beispielsweise von Juni bis September deine Zelte aufschlagen, während zahlreiche Plätze in Nationalparks wie den Plitvicer Seen in Kroatien oder den norwegischen Fjorden meist von Mai bis Oktober geöffnet sind. Dort mischt sich das Rauschen der Blätter mit dem Duft von Kiefern, und abends glitzert der Himmel oft so klar, dass man sich fast schon ins Weltall träumen kann.
Wildcampen ist allerdings so eine Sache – in Deutschland bist du damit meistens auf der sicheren Seite, wenn du vorher die Erlaubnis des Grundstückseigentümers einholst. Skandinavien hingegen hat mit dem Jedermannsrecht echt großzügige Regeln: Hier kannst du die Natur auch mal spontan als dein Schlafzimmer nutzen, solange du respektvoll mit der Umgebung umgehst. Ach ja, und wer’s gerne etwas komfortabler mag: In Norwegen und Schweden gibt es viele Campingplätze mit Saunen und Gemeinschaftsküchen – das macht das Zusammenkommen mit anderen Reisenden gleich noch viel gemütlicher.
Falls du lieber mobil unterwegs bist, sind Wohnmobile eine ziemlich coole Option. Die bekommst du in vielen Ländern zu Preisen von etwa 80 bis 150 Euro täglich – nicht ganz billig, aber dafür flexibel und praktisch. Ob Kajak fahren, wandern oder einfach nur die Stille genießen – Campen in Europas Natur heißt Abenteuer pur und Entspannung zugleich.