Center Parc Les Hauts de Bruyères liegt in Chaumont-sur-Tharonne im Département Loir-et-Cher, eingebettet in die ausgedehnten Wälder und Seen der Sologne — jener stillen Jagd- und Teich-Landschaft südlich von Orléans, die seit dem 19. Jahrhundert das bevorzugte Refugium der Pariser Bourgeoisie war. Der Park wurde 1993 als erster französischer Center-Parcs-Standort eröffnet und gehört damit zu den ältesten Anlagen des Pierre-und-Vacances-Konzerns. Auf rund 120 Hektar Wald-Grundstück verteilen sich circa 731 Cottages in mehreren Kategorien — von der 2-Personen-Variante bis zur Premium-VIP-Villa für zwölf Personen — gruppiert um ein zentrales Aqua Mundo mit tropischem Indoor-Bereich, Outdoor-Lagune und mehreren Rutschen. Die geografische Lage zwischen Orléans (rund 50 Kilometer nördlich), Blois und dem Loiretal mit seinen Renaissance-Schlössern macht Les Hauts de Bruyères zu einem strategisch sinnvollen Ausgangspunkt für einen kombinierten Aufenthalt aus klassischem Ferienpark-Programm und Tagestrips zu Chambord, Cheverny und Chenonceau. Die Sologne selbst — mit ihren rund 3.000 Teichen, dichten Eichen- und Kiefern-Wäldern und kleinen Backstein-Dörfern — bildet einen ungewöhnlich ruhigen Naturraum mitten in Frankreich.
Anreise und Erreichbarkeit
Les Hauts de Bruyères liegt verkehrsgünstig auf der Achse Paris-Orléans-Bourges, gut eine Stunde südlich der Pariser Stadtgrenze und zwei Stunden nördlich von Limoges. Wer aus dem deutschen Raum kommt, erreicht den Park praktisch ausschließlich mit dem Auto bequem; eine Bahn-Anreise ist über Paris-Austerlitz mit Umstieg möglich, lohnt sich aber meist nur für autofreie Reisende. Aus weiterer Entfernung dominieren die Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly.
Mit dem Auto
Aus Deutschland führt die Hauptroute über die A4 in Richtung Paris und weiter auf die A10 oder A71 Richtung Süden. Aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz nimmt man die A4 ab Saarbrücken über Metz, Reims und den Pariser Umgehungs-Korridor; aus Nordrhein-Westfalen läuft die Route über Aachen, Lüttich, Reims und ebenfalls auf den Pariser Ring. Ab Paris geht es auf der A10 in Richtung Orléans bis zur Ausfahrt 16 Orléans-Sud, weiter über die N20 und ab Lamotte-Beuvron auf die D923 nach Chaumont-sur-Tharonne — die letzten Kilometer durchqueren bereits dichten Sologne-Wald mit klarer Beschilderung zum Park-Eingang. Der Park verfügt über eine zentrale Parkfläche am Empfangsgebäude; das Auto bleibt während des Aufenthalts üblicherweise stehen, weil das eigentliche Park-Areal autofrei ist.
Mit der Bahn und dem ÖPNV
Der nächste größere Bahnhof ist Orléans (rund 50 Kilometer entfernt) mit regelmäßiger TER-Verbindung von und nach Paris-Austerlitz. Näher liegt der kleine Bahnhof Lamotte-Beuvron auf der Strecke Paris-Orléans-Vierzon, von dort sind es noch rund 12 Kilometer mit Taxi oder vorbestelltem Park-Transfer. Eine direkte ÖPNV-Verbindung in den Park existiert nicht; wer ohne Auto anreist, sollte vor der Buchung den Pierre-und-Vacances-Transfer-Service kontaktieren oder einen Mietwagen ab Orléans einplanen.
Mit dem Flugzeug
Aus dem deutschen Raum lohnt der Flug nur bei größerer Entfernung. Paris-Charles de Gaulle (CDG) liegt rund 200 Kilometer nördlich und ist per Mietwagen über die A6 und A10 in gut zwei Stunden erreichbar; Paris-Orly liegt knapp 180 Kilometer entfernt mit ähnlicher Fahrtzeit. Der regionale Flughafen Tours Val de Loire ist mit rund 110 Kilometern näher, hat aber sehr begrenztes Linien-Angebot. Für Familien mit Auto bietet sich die direkte Anreise meist als bequemste Option an.
Vor Ort bewegen und Parken
Der Park ist nach Check-in für PKW-Verkehr gesperrt — das Auto bleibt auf dem zentralen Parkplatz und wird erst zur Abreise wieder bewegt. Innerhalb des Parks bewegt man sich zu Fuß, per Fahrrad (mehrere Verleih-Stationen mit Erwachsenen-, Kinder-, Anhänger- und E-Bike-Optionen) oder per Elektro-Auto-Caddy auf Anfrage. Die Wege sind gut ausgebaut, kinderwagen- und rollstuhltauglich. Behindertenparkplätze sind direkt am Empfang ausgewiesen, ein Behinderten-Shuttle steht auf Vorbestellung zur Verfügung. Wer Tagestrips zu den Loire-Schlössern plant, holt sein Auto morgens vom Hauptparkplatz und parkt es nach Rückkehr wieder dort.
Aqua Mundo und die zentralen Park-Bausteine
Das Herz von Les Hauts de Bruyères ist — wie in jedem klassischen Center-Parcs-Standort — das Aqua Mundo, eine tropisch temperierte Bade-Welt unter doppelter Glaskuppel mit angeschlossenem Outdoor-Bereich. Anders als die viel jüngere Aqua Sphere in Villages Nature Paris ist das Aqua Mundo hier kompakter dimensioniert, dafür durch die direkte Wald-Lage atmosphärisch besonders stimmig — der Blick aus der Lagune fällt auf hohe Sologne-Kiefern, im Herbst auf goldenes Eichen-Laub.
Aqua Mundo Indoor
Der Indoor-Bereich vereint ein großes Wellenbad mit halbstündlichem Programm, einen flachen Familien-Pool mit Wasser-Spielgeräten, einen separaten Baby-Bereich mit warmem Wasser und kleinen Rutschen sowie eine Action-Zone mit mehreren Rutschen unterschiedlicher Schwierigkeit. Die längste Rutsche ist eine Reifen-Variante mit Lichteffekten; eine schnelle Black-Hole-Röhre und eine Multi-Slide für Wettkämpfe ergänzen das Angebot. Das gesamte Indoor-Areal ist auf etwa 29 bis 30 Grad temperiert, die Luftfeuchtigkeit liegt tropisch hoch — wer empfindlich reagiert, plant Pausen außerhalb des Glaskuppel-Bereichs ein.
Aqua Mundo Outdoor
Der Outdoor-Bereich umfasst eine ganzjährig geöffnete Lagune mit etwa 28 Grad Wassertemperatur, einen Strömungskanal zwischen Indoor und Außen sowie mehrere Whirlpools. Besonders im Frühling und Herbst entsteht der typische Center-Parcs-Effekt — Schwimmen in warmem Wasser bei kühler Sologne-Luft, häufig mit Nebel über der Wald-Linie am Morgen. Im Sommer wird ein zusätzlicher Sonnen-Liegen-Bereich am Außen-Pool eingerichtet, im Winter bleiben Lagune und Whirlpools wegen der hohen Wassertemperatur nutzbar.
Park-See und zentrale Plaza
Das zentrale Park-Areal gruppiert sich um einen mittelgroßen See mit Tret- und Ruderboot-Verleih, einem Mini-Beach und einer flachen Schwimm-Zone für den Sommer. Vom See aus laufen mehrere Fußwege durch den Wald zu den verschiedenen Cottage-Sektoren; die Plaza neben dem Empfangsgebäude bündelt Restaurants, Boutique, Supermarkt und Animation. Im Sommer finden hier abends Live-Programm, Karaoke und Familien-Events statt; im Winter zieht sich das Programm in die überdachte Indoor-Plaza zurück.
Die sechs zentralen Unterkunfts-Kategorien im Überblick
Cottage Comfort
Die Einstiegsklasse für 4 bis 6 Personen mit Wohn-Ess-Bereich, offener Küche und zwei bis drei Schlafzimmern. Funktional ausgestattet mit Terrasse, oft direkt am Wald-Rand. Sinnvoll für preisbewusste Familien, die das Cottage hauptsächlich zum Schlafen nutzen und tagsüber im Park unterwegs sind.
Cottage Premium
Mittlere Kategorie für 4 bis 8 Personen, modern eingerichtet mit hochwertiger Küchenausstattung, größerem Wohnbereich, Kamin in einigen Varianten und privater Terrasse mit Wald-Blick. Die meistgebuchte Kategorie für Familien mit zwei Kindern und einwöchigem Aufenthalt.
Cottage VIP
Großzügig dimensioniert mit privatem Garten, Premium-Ausstattung, hochwertiger Bettwäsche, Sauna in einigen Varianten und Begrüßungs-Service. Lage in einem ruhigeren Sektor mit besonders dichtem Baum-Bestand — die richtige Wahl für Paare oder Klein-Familien mit höheren Komfort-Ansprüchen.
Cottage Premium Kids
Speziell auf Familien mit kleinen Kindern zugeschnittene Variante für 4 bis 6 Personen, mit kinderfreundlichem Wohnbereich, Bett-Schutzgittern, Kinder-Sitzhochstuhl in der Küche und themed Kinderzimmer-Dekor. Sinnvoll für Drei- bis Sechsjährige.
Cottage Comfort Adapté
Barrierearme Variante mit ebenerdiger Dusche, breiteren Türen, Rampen-Zugang und tieferen Arbeitsflächen in der Küche. Für 4 bis 6 Personen, in mehreren Sektoren des Parks verfügbar. Frühzeitige Buchung empfohlen, weil die Verfügbarkeit begrenzt ist.
Cottage VIP XL
Die Top-Kategorie für 8 bis 12 Personen mit vier bis fünf Schlafzimmern, mehreren Bädern, großem Wohn-Ess-Bereich, Kamin, Sauna und privater Terrasse mit Garten. Sinnvoll für Mehr-Generationen-Aufenthalte oder zwei befreundete Familien — die Pro-Person-Kosten sinken, der Wohnkomfort steigt deutlich.
Unterkunfts-Kategorien im direkten Vergleich
Die Preise schwanken stark mit französischen und deutschen Schulferien sowie Sommer- und Herbstferien-Wochen. Aufenthalte unter der Woche im April, Mai oder September liegen oft 40 bis 60 Prozent unter den Sommer- und Halloween-Wochen. Bei Mehr-Generationen-Reisen lohnt der Vergleich zwischen zwei nebeneinander gebuchten Premium-Cottages und einem VIP-XL-Cottage — letzteres ist oft günstiger pro Person und bietet einen gemeinsamen Wohnraum.
Die Sologne — Wälder, Teiche und Backstein-Dörfer
Anders als in Villages Nature Paris oder den großen Disney-nahen Standorten ist bei Les Hauts de Bruyères die umgebende Landschaft ein eigener Reisegrund. Die Sologne ist eine rund 5.000 Quadratkilometer umfassende Region südlich von Orléans, geprägt von dichten Eichen-, Birken- und Kiefern-Wäldern, einem Netz aus etwa 3.000 künstlichen Teichen (im 16. und 17. Jahrhundert für die Karpfen-Zucht angelegt) und kleinen Dörfern mit charakteristischer Backstein- und Fachwerk-Architektur. Seit dem 19. Jahrhundert dient die Sologne als Jagdrevier der Pariser Bourgeoisie — Stichworte sind die großen Privat-Domänen, die Hirsch- und Wildschwein-Jagden im Herbst und die historischen Jagd-Schlösschen, die heute zum Teil als Hotels und Restaurants genutzt werden.
Chaumont-sur-Tharonne und Lamotte-Beuvron
Das Dorf Chaumont-sur-Tharonne direkt neben dem Park hat einen sehenswerten alten Kirchenplatz, eine charakteristische rot-weiße Backstein-Kirche aus dem 12. Jahrhundert und einen kleinen Markt mittwochs. Lamotte-Beuvron — rund 10 Kilometer entfernt — ist als Geburtsort der berühmten Tarte Tatin bekannt; das Hôtel Tatin am Bahnhof war ab 1888 das Lokal der Schwestern Stéphanie und Caroline Tatin, die der Legende nach durch ein Missgeschick beim Apfelkuchen-Backen das ikonische Dessert erfanden. Heute kann man dort noch eine klassische Tarte Tatin probieren — eine entspannte Nachmittags-Pause auf einem Sologne-Tag.
Étang-Landschaft und Wanderwege
Rund um den Park führen mehrere markierte Wanderwege durch typische Sologne-Landschaft — viele führen an einem oder mehreren der charakteristischen Étangs (Teichen) vorbei. Besonders schön ist die Route um den Étang du Puits bei Argent-sur-Sauldre — ein großer Teich mit Beobachtungsturm für Wasservögel und Bademöglichkeit im Sommer. Wer länger wandern möchte, findet im Domaine Solognot bei Souesmes mehrere Tagestouren mit Rast-Stationen.
Wildtier-Beobachtung
Die Sologne ist Heimat einer beeindruckenden Wildtier-Fauna — Rotwild, Damhirsche, Wildschweine, Füchse und zahlreiche Vogel-Arten. Im Herbst während der Brunft (Mitte September bis Mitte Oktober) lassen sich mit etwas Glück und Geduld röhrende Hirsche am frühen Morgen oder späten Abend beobachten. Mehrere Veranstalter in der Region bieten geführte Brunft-Touren mit erfahrenen Wildhütern an; eine Reservierung mehrere Wochen im Voraus ist üblich.
Die Loire-Schlösser als Tagestrips
Die strategische Stärke von Les Hauts de Bruyères ist die Nähe zum Loiretal mit seinen rund 80 Renaissance-Schlössern — drei der berühmtesten sind im Tagestrip erreichbar. Praktisch alle Familien, die hier eine Woche verbringen, kombinieren zwei bis drei Park-Tage mit zwei bis drei Schlösser-Tagen. Detaillierte Informationen zu Öffnungszeiten und Tickets liefert die offizielle Tourismus-Plattform valdeloire-france.com.
Chambord — der königliche Riese
Schloss Chambord liegt nur 45 Kilometer entfernt — eine Dreiviertel-Stunde Fahrt über die D923 und D925. Das größte Renaissance-Schloss des Loiretals wurde ab 1519 unter François I. errichtet und vereint italienische Renaissance-Elemente mit französischer Mittelalter-Architektur; charakteristisch sind das ikonische Dach-Panorama mit Türmen und Kaminen sowie die berühmte doppelläufige Wendeltreppe, die Leonardo da Vinci zugeschrieben wird. Das umliegende Schlosspark-Areal — mit rund 5.440 Hektar das größte ummauerte Waldgebiet Europas — beherbergt Rot- und Damwild und ist für Besucher in weiten Teilen frei zugänglich. Ein Chambord-Tag ist konzipiert für vier bis sechs Stunden vor Ort, mit Schloss-Besichtigung am Vormittag und Park-Spaziergang am Nachmittag.
Cheverny — privates Familien-Schloss
Schloss Cheverny — 35 Kilometer entfernt — wurde im 17. Jahrhundert von der Familie Hurault errichtet und befindet sich bis heute in Familienbesitz, was ihm eine ungewöhnlich intime Atmosphäre verleiht. Berühmt ist Cheverny zum einen für seine vollständig erhaltene und durchgehend bewohnte Innenausstattung, zum anderen für die Hundezucht englischer Foxhounds (rund 100 Tiere, tägliche Fütterungs-Vorführung am Nachmittag). Tim und Struppi-Fans entdecken in Cheverny das Vorbild für Schloss Mühlenhof aus den Hergé-Comics — eine eigene Ausstellung im Park zeigt die Verbindung. Cheverny lässt sich gut mit Chambord an einem Tag kombinieren.
Chenonceau — das Damen-Schloss über dem Cher
Schloss Chenonceau — etwa 90 Kilometer entfernt, gut 90 Minuten Fahrt — gilt als eines der elegantesten Schlösser Frankreichs. Es überspannt mit seiner berühmten Galerie den Fluss Cher und wurde nacheinander von mehreren bedeutenden Frauen geprägt: Diane de Poitiers, die Mätresse von Henri II., und nach dessen Tod Catherine de Médicis, die Diane zwang, das Schloss gegen Chaumont-sur-Loire zu tauschen. Heute ist Chenonceau das meistbesuchte private Schloss Frankreichs; ein Besuch sollte morgens kurz nach Öffnung erfolgen, um die größten Reisegruppen-Wellen zu vermeiden. Ein Chenonceau-Tag wird wegen der Fahrtzeit als ganztägiger Trip ohne weitere Schloss-Kombination geplant.
Orléans und Jeanne d'Arc
Die Provinz-Hauptstadt Orléans — rund 50 Kilometer nördlich — ist als historische Stadt der Befreiung durch Jeanne d'Arc (1429) bekannt. Eine Tageskombination aus Kathedrale Sainte-Croix, dem Maison de Jeanne d'Arc und dem Musée des Beaux-Arts ergibt ein vollständiges Stadt-Programm; das Loire-Ufer mit der renovierten Quai-Promenade lädt zur abendlichen Pause ein. Vor allem für Familien mit größeren Kindern und Jugendlichen lohnt Orléans als ergänzender Stadt-Tag zwischen den Schlössern.
Praktische Tipps für den Aufenthalt
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Nebensaison-Wochen gezielt buchen
Die Wochen Mitte April bis Mitte Mai sowie die ersten beiden September-Wochen liegen preislich deutlich unter den französischen und deutschen Schulferien sowie den Halloween- und Weihnachts-Wochen. Die Differenz zur Hauptsaison kann pro Cottage und Woche mehrere hundert Euro betragen, gleichzeitig sind die Loire-Schlösser deutlich weniger voll.
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Aqua Mundo morgens nutzen
Das Aqua Mundo öffnet morgens um 10 Uhr und ist in den ersten anderthalb Stunden deutlich leerer als am Nachmittag. Wer Rutschen ohne Wartezeit will, sollte direkt zur Öffnung dort sein; gegen 14 Uhr füllt sich der Bereich, vor allem an Regen-Tagen.
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Schlösser-Combo-Ticket prüfen
Für Chambord, Cheverny und mehrere weitere Loire-Schlösser gibt es saisonale Combo-Tickets, die je nach Kombination 10 bis 20 Prozent gegenüber Einzel-Tickets sparen. Die Konditionen sind je nach Saison unterschiedlich; eine Recherche auf den Schloss-Webseiten vor der Anreise lohnt sich. Tickets vorab online buchen erspart Wartezeit an den Kassen.
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Supermarkt-Einkauf in Lamotte-Beuvron
Im rund 10 Kilometer entfernten Lamotte-Beuvron befinden sich ein Intermarché und ein Carrefour Market mit deutlich günstigeren Preisen als der Park-Supermarkt. Ein Wochen-Einkauf direkt nach Anreise spart bei einer Familie mit vier Personen leicht 60 bis 100 Euro pro Woche gegenüber dem Park-Sortiment, und die Auswahl an regionalen Sologne-Produkten ist breiter.
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Fahrräder vorab reservieren
In Schulferien-Wochen sind die Erwachsenen-Räder mit Kinderanhänger und die E-Bikes schnell ausgebucht. Wer den Wald-Park und die nähere Umgebung per Rad erkunden möchte, sollte das Equipment idealerweise bei der Buchung gleich mitreservieren oder direkt am Anreise-Tag bei der Fahrrad-Station abholen.
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Barrierearme Cottages anfragen
Les Hauts de Bruyères bietet in mehreren Sektoren Comfort-Adapté-Cottages mit ebenerdiger Dusche, breiteren Türen und Rampen-Zugang. Diese sind direkt beim Buchungs-Service anzufragen und in den Schulferien früh ausgebucht. Ein Behinderten-Shuttle steht auf Vorbestellung zur Verfügung; die Aqua-Mundo-Becken sind mit Lift-Zugang ausgestattet.
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Sommer-Hitze im Loiretal einplanen
Die Cottages haben überwiegend keine Klimaanlage. Bei Hitzewellen über 35 Grad — im Loiretal inzwischen jährlich realistisch — lohnen Aufenthalte in der klimatisierten Aqua-Mundo-Welt, in den schattigen Wald-Bereichen des Parks oder in den klimatisierten Schloss-Innenräumen. Ein Sonnenschutz-Plan mit Strohhüten, UV-Shirts und ausreichend Wasser am Tag ist Pflicht.
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Regen-Tage strategisch nutzen
Bei Regenwetter ist der Park gut aufgestellt — Aqua Mundo, Indoor-Spielbereich, Bowling, Mini-Golf unter Dach und Animation in der Plaza decken einen kompletten Tag ab. Wer trotzdem unterwegs sein möchte, plant einen Schloss-Innen-Tag in Chambord oder Cheverny — beide Schlösser bieten mehrere Stunden überdachte Besichtigung.
Insider-Tipps
Beste Foto-Spots im Resort und Umgebung
Innerhalb des Parks lohnen sich die Glaskuppel des Aqua Mundo am späten Nachmittag, der zentrale Park-See bei Morgennebel und die alten Eichen-Bestände in den ruhigen Sektoren. Außerhalb sind die berühmtesten Foto-Momente das Chambord-Dach-Panorama vom Schloss-Park-Eingang (besonders am frühen Vormittag mit Morgenlicht), die Cheverny-Hundezucht während der Mittags-Fütterung und der Chenonceau-Galerie-Blick vom Cher-Ufer aus. In der Sologne selbst sind die roten Backstein-Häuser in Chaumont-sur-Tharonne und die Étang-Spiegelungen bei tiefer Sonne lohnende Motive.
Wo Sologne- und Loire-Spezialitäten zu finden sind
Im Park-Restaurant gibt es eine wechselnde Karte mit französischer Brasserie-Küche; die wirklich lokalen Spezialitäten finden sich in den Dörfern der Umgebung. Tarte Tatin im Hôtel Tatin in Lamotte-Beuvron ist Pflicht; Wild-Spezialitäten — Hirsch-Carpaccio, Wildschwein-Ragout, Wachtel-Pastete — sind in den Jagd-Schlösschen-Restaurants der Sologne saisonal verfügbar. Im Loiretal lohnen die regionalen Weine — Sancerre, Pouilly-Fumé, Sauvignon de Touraine — die in den Schloss-Cafés und in kleinen Wein-Boutiquen in Blois und Tours angeboten werden. Wer im benachbarten Orléans isst, sollte einen Mittagstisch in einer der traditionellen Brasserien am Place du Martroi probieren.




