Der Bikepark Bischofsmais am Geißkopf — kurz Bikepark Geißkopf genannt — ist einer der ältesten und bekanntesten Mountainbike-Downhill-Parks Deutschlands und seit der Eröffnung 1996 eine feste Größe der mitteleuropäischen Bike-Szene. Die Talstation liegt am Fuß des 1.097 Meter hohen Geißkopfs in 94253 Bischofsmais im Vorderen Bayerischen Wald, rund 25 Kilometer nordöstlich von Deggendorf und 30 Kilometer von Regen entfernt. Auf vierzehn ausgeschilderten Strecken vom Easy-Flow-Trail bis zur Pro-Downhill-Linie Black Velvet decken Northshore-Sektionen, Flow-Trails, klassische Freeride-Strecken und die berühmte World-Cup-Abfahrt sämtliche Schwierigkeitsgrade von blau bis schwarz ab. Die Sessel-Gondelbahn mit Bike-Halterung am Heck bringt Fahrer und Räder hoch auf den Berg und erlaubt im Tagestakt zahllose Talabfahrten ohne Pedalieren. Bikeschule mit Fahrtechnik-Kursen, Komplett-Verleih von Trail- bis Downhill-Bike und Werkstatt mit Schnellservice befinden sich direkt an der Talstation. Die Saison läuft witterungsabhängig von Anfang April bis Ende Oktober, das Bikepark-Tagesticket kostet für Erwachsene rund 31 Euro, Mehrtages- und Saisontickets sind deutlich günstiger pro Tag. Die Anreise erfolgt am bequemsten über die A3 Abfahrt Deggendorf und weiter auf der B11 Richtung Regen mit Ausfahrt Bischofsmais.
Anreise und Erreichbarkeit
Der Bikepark Bischofsmais liegt an der Talstation Geißkopf am Ortsrand von Bischofsmais im Landkreis Regen, rund 25 Kilometer nordöstlich von Deggendorf, 30 Kilometer von Regen und etwa 160 Kilometer von München entfernt. Die Talstation ist über die Bundesstraße B11 zwischen Deggendorf und Regen mit eigener Ausfahrt Bischofsmais erreichbar — von dort sind es wenige Minuten zum großen Hauptparkplatz direkt an der Lift-Talstation. Wer aus dem süddeutschen Raum oder aus Österreich und Tschechien anreist, profitiert von der direkten Anbindung über A3 und B11, die letzte Etappe ab der Autobahnabfahrt Deggendorf dauert in der Regel rund 35 bis 45 Minuten.
Mit dem Auto
Aus südlicher und westlicher Richtung führt die bewährte Route über die Autobahn A3 Richtung Passau bis zur Abfahrt Deggendorf und von dort auf der B11 in den Bayerischen Wald — die Fahrt zwischen Autobahnabfahrt und Talstation am Geißkopf dauert etwa 35 bis 45 Minuten und führt durch hügelige Vorwald-Landschaft mit engen Kurven. Aus östlicher Richtung erreichen Besucher den Bikepark über die A3 mit Abfahrt Hengersberg oder über die A92 bis Deggendorf und weiter auf die B11, aus nordwestlicher Richtung läuft die Anreise über die A93 bis Regensburg, weiter über die B85 nach Regen und die B11 nach Bischofsmais. Die letzten Kilometer ab der Ausfahrt Bischofsmais sind durchgehend zur Talstation ausgeschildert. An heißen Sommer-Wochenenden im Juli und August füllt sich der Hauptparkplatz früh — eine Anreise vor neun Uhr ist in der Hochsaison ausdrücklich zu empfehlen, ergänzende Stellflächen unterhalb der Talstation entlasten den Hauptplatz bei Bedarf.
Mit der Bahn und dem ÖPNV
Der nächstgelegene Bahnhof mit Fern- und Nahverkehrsanschluss ist Deggendorf Hauptbahnhof, von dort verkehren Regionalbusse über Bischofsmais Richtung Regen — die Fahrtzeit vom Bahnhof Deggendorf bis Bischofsmais beträgt rund 45 bis 60 Minuten. Eine Alternative ist der Bahnhof Plattling an der Strecke München—Passau, von wo die Waldbahn nach Regen oder Zwiesel fährt und Regionalbusse den Geißkopf anbinden. Wer mit eigenem Mountainbike per Bahn anreist, muss die Rad-Mitnahme in Regional- und Fernzügen reservieren beziehungsweise klären — bei voll ausgerüsteten Downhill-Bikes mit Fullface-Helm, Protektorenausrüstung und sperrigen Bike-Koffern ist die Autoanreise meist die praktikablere Wahl.
Mit dem Flugzeug
Die nächstgelegenen Flughäfen sind München mit rund 160 Kilometern Entfernung und Nürnberg mit rund 200 Kilometern. Auch der Flughafen Prag mit rund 220 Kilometern liegt im sinnvollen Anfahrtsradius für tschechische und osteuropäische Gäste. Für internationale Bike-Touristen ist meist München die erste Wahl, von dort führt die Weiterfahrt mit Mietwagen über A92 und A3 in rund zwei Stunden zur Talstation in Bischofsmais. Die Anreise per Flugzeug lohnt sich realistisch nur für längere Bikepark-Trips über mehrere Tage und für Fernreisen aus dem südlichen Europa.
Vor Ort bewegen und Parken
Rund um die Talstation am Geißkopf bewegt man sich zu Fuß zwischen Parkplatz, Lift-Eingang, Bikeshop, Werkstatt und Bikeschule — die Distanzen sind kurz und übersichtlich. Den Höhentransport übernimmt im Bikepark der Vier-Sessel-Lift mit Bike-Halterung am Heck, der die Räder mit nach oben nimmt und mehrfache Liftfahrten im Tagestakt erlaubt. Direkt an der Talstation gibt es einen großen Hauptparkplatz, behindertenfreundliche Parkflächen, einen Bike-Waschplatz mit Hochdruckreiniger sowie überdachte Bike-Abstellplätze für Pausen. Wer mehrtägig bleibt, findet in Bischofsmais selbst sowie in Regen, Bodenmais und Frauenau Pensionen, Bike-Hotels mit gesicherter Bike-Garage und Ferienwohnungen mit Werkstatt-Zugang.
Pionier-Bikepark seit 1996
Der Bikepark Bischofsmais am Geißkopf wurde 1996 eröffnet und gilt damit als einer der ältesten kommerziell betriebenen Mountainbike-Parks Europas. In einer Phase, in der Downhill-Rennen in Mitteleuropa gerade erst Fuß fassten und die Idee eines ganzjährig befahrbaren Trail-Netzes am Berg noch ungewöhnlich war, ging man am Geißkopf den mutigen Schritt, einen klassischen Wintersport-Lift im Sommer auf Bike-Transport umzurüsten und das Strecken-Areal kontinuierlich auszubauen. Aus den ersten beiden Linien entwickelte sich über die Jahrzehnte ein Streckennetz mit heute vierzehn ausgeschilderten Strecken, parallel wuchsen Bikeshop, Komplett-Verleih, Werkstatt, Bikeschule und ein eigenes Trail-Bau-Team. Für viele deutsche, österreichische und tschechische Biker ist der Geißkopf eine feste Saisonadresse, etliche bekannte Downhill-Fahrer sind hier groß geworden und haben ihre ersten Rennsprünge auf der Black Velvet absolviert.
Heimat der Black Velvet
Die Black Velvet ist das prägende Aushängeschild des Bikepark Geißkopf und gehört zu den traditionsreichsten Downhill-Linien des deutschen Mountainbike-Sports. Auf der Strecke wurden in den 1990er und frühen 2000er Jahren nationale Downhill-Rennen und World-Cup-Vorläufe ausgetragen, bis heute ist die Black Velvet die Pflichtabfahrt für ambitionierte Downhill-Fahrer im Bayerischen Wald. Die Linie führt mit Wurzelpassagen, Steinfeldern, schnellen Geraden und einer Reihe Drops vom Gipfelbereich rund 400 Höhenmeter ins Tal — befahrbar mit Downhill-Bike, Fullface-Helm und Komplett-Schutzkleidung. Für viele Biker ist die erste komplette Black-Velvet-Abfahrt ein persönlicher Meilenstein.
Wachsendes Streckennetz
Aus den ersten zwei Linien Anfang der späten 1990er Jahre wurden über die Jahrzehnte vierzehn Strecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Mit dem Boom der Flow-Trail-Welle in den 2010er Jahren ergänzte das Trail-Bau-Team klassische Downhill-Linien um geshapte Flow-Trails mit Anliegerkurven und Tables, dazu kamen Northshore-Sektionen mit Holzkonstruktionen und Übungsstrecken für Einsteiger. Der Geißkopf ist damit kein reiner Profi-Park geblieben, sondern hat sich zu einem Bikepark für alle Levels entwickelt — vom ersten Trail-Bike-Versuch eines zwölfjährigen Einsteigers bis zur Renntrainings-Linie für Profis.
Die vierzehn Mountainbike-Strecken
Aktuell stehen am Bikepark Geißkopf vierzehn ausgeschilderte Strecken zur Verfügung, die alle Schwierigkeitsgrade von Easy (blau) über Medium (rot) und Difficult (schwarz) bis Pro (doppelschwarz) abdecken. Die meisten Linien starten im Gipfelbereich um die 1.097 Meter und enden an der Talstation, die kürzeren Übungsstrecken setzen weiter unten am Hang an. Der Vier-Sessel-Lift mit Bike-Halterung erlaubt mehrfache Auffahrten im Tagestakt, sodass an einem normalen Bikepark-Tag zehn und mehr Talabfahrten möglich sind. Die Streckenpflege übernimmt ein festes Trail-Bau-Team, das nach Regenphasen Anlieger nachzieht, Drops sichert und beschädigte Northshore-Sektionen ausbessert.
Northshore-Strecken
Die Northshore-Sektionen am Geißkopf gehören zu den charakteristischen Highlights des Parks und führen über Holzkonstruktionen wie Wood-Bridges, Wall-Rides aus Holz und schmale Boardwalks durch den Hangwald. Der Begriff Northshore stammt aus den 1990er Jahren von der kanadischen Westküste und beschreibt klassisch handgebaute Holzelemente im Bikepark — der Geißkopf war einer der ersten deutschen Parks, der diese Bauweise systematisch in seine Streckenführung integrierte. Die Sektionen verlangen Gleichgewicht und Linienauge, sind aber meist mit moderaten Geschwindigkeiten befahrbar.
Flow-Trails für jedes Level
Mehrere Flow-Trails ergänzen am Geißkopf die klassischen Downhill-Linien und richten sich an Einsteiger, mittlere Fahrer und an Profis, die zwischen den anspruchsvollen Black-Linien eine entspannte Abfahrt einlegen wollen. Die Flow-Trails führen mit weichen Anliegerkurven, kleinen bis mittleren Tables und gut gerollten Passagen durch den Bergwald — Geschwindigkeit entsteht durch Linienwahl statt durch waghalsige Sprünge, was die Strecken auch für Kinder ab Schulalter und für Erwachsene ohne Downhill-Erfahrung befahrbar macht.
Freeride-Strecken
Die Freeride-Linien des Bikeparks bieten größere Tables, klassische Step-Ups, Drops mit definierten Landungen und schnelle Geraden — ideal für erfahrene Bike-Fahrer, die ihre Sprung- und Lufttechnik trainieren wollen, ohne gleich die volle Härte der Downhill-Renn-Strecken zu suchen. Die Freeride-Linien sind in der Regel rot oder schwarz markiert und führen mit übersichtlichen Sektionen durch den Hangwald, sodass Sprünge in Etappen erlernt werden können.
World-Cup-Downhill Black Velvet
Die Pro-Linie Black Velvet ist die Königsstrecke des Parks und bedient ausschließlich erfahrene Downhill-Profis mit voller Schutzausrüstung — Fullface-Helm, Brust-Rückenprotektor, Knie-Schienbein-Protektoren, Handschuhe und gut gewartetes Downhill-Bike sind Pflicht. Auf der Strecke wurden in der Vergangenheit nationale Rennen und World-Cup-Vorläufe ausgetragen, die Linie führt mit Wurzelpassagen, Steinfeldern, schnellen Geraden und Drops vom Gipfel rund 400 Höhenmeter ins Tal. Einsteiger werden ausdrücklich gebeten, die Black Velvet erst nach mehreren Park-Tagen auf den blauen, roten und schwarzen Linien anzugehen.
Die sechs Streckentypen im Überblick
Easy-Flow-Trails (blau)
Mehrere blau markierte Einsteiger-Linien mit weichen Anliegern, kleinen Wellen und gut gerollten Passagen — ideal für Kinder ab Schulalter und für Erwachsene, die zum ersten Mal mit einem Trail-Bike im Bikepark unterwegs sind. Die Strecken sind durchgehend ausgeschildert und meist im unteren Hangbereich angesiedelt.
Medium-Flow-Trails (rot)
Mittelschwere Flow-Trails mit größeren Anliegern, definierten Tables und schnelleren Passagen für mittlere Fahrer mit Bikepark-Erfahrung. Die Linien führen vom Gipfelbereich ins Tal und kombinieren geshapte Sprünge mit gerollten Sektionen — ein guter Übergang zwischen Einsteiger- und Schwarz-Niveau.
Northshore-Sektionen
Charakteristische Holzkonstruktionen mit Wood-Bridges, Wall-Rides und schmalen Boardwalks durch den Hangwald — Geißkopf war einer der ersten deutschen Bikeparks, der Northshore-Bauweise systematisch integrierte. Die Sektionen verlangen Linienauge und Gleichgewicht, nicht extreme Geschwindigkeit.
Freeride-Linien (schwarz)
Größere Tables, klassische Step-Ups, Drops mit definierter Landung und schnelle Geraden — Freeride-Linien für erfahrene Bike-Fahrer, die ihre Sprung- und Lufttechnik trainieren wollen. Mit Fullface-Helm, Komplett-Protektoren und Enduro- oder Downhill-Bike zu befahren.
Downhill-Linie Black Velvet (Pro)
Die traditionsreiche World-Cup-Downhill-Strecke mit Wurzelpassagen, Steinfeldern, schnellen Geraden und Drops über rund 400 Höhenmeter — Pro-Linie für erfahrene Downhill-Profis mit voller Schutzausrüstung und gewartetem Downhill-Bike. Bikepark-Aushängeschild seit 1996.
Beginner-Übungsareal
Kurze Übungsstrecken am Hangfuß mit kleinen Anliegern, Mini-Tables und Northshore-Übungs-Elementen — ideal für die ersten Bikepark-Versuche von Kindern und Erwachsenen, ohne den großen Lift in den Gipfelbereich. Die Strecken werden im Rahmen der Bikeschule auch von Trainern bespielt.
Vergleich der vierzehn Strecken-Kategorien
Die Tabelle zeigt die fünf wichtigsten Streckentypen am Bikepark Geißkopf — von der blau markierten Easy-Flow-Linie für Einsteiger bis zur Pro-Downhill-Strecke Black Velvet mit World-Cup-Vergangenheit.
Lift, Verleih, Bikeschule und Werkstatt
Direkt an der Talstation ist die gesamte Infrastruktur des Bikepark Geißkopf konzentriert — Lift-Eingang, Bikeshop mit Komplett-Verleih, Werkstatt, Bikeschule, Kasse und Bike-Waschplatz liegen wenige Schritte voneinander entfernt. Damit lässt sich ein Bikepark-Tag auch ohne eigene Ausrüstung organisieren, vom Anreise-Parken bis zur ersten Liftfahrt vergehen oft weniger als dreißig Minuten.
Vier-Sessel-Lift mit Bike-Halterung
Den Höhentransport übernimmt im Bikepark der umgerüstete Vier-Sessel-Lift mit Bike-Halterung am Heck der Sessel — Fahrer und Rad fahren gemeinsam hoch, am Lift-Eingang nehmen Lift-Mitarbeiter die Bikes vom Boden und hängen sie an die Halterungen, oben werden die Räder abgenommen und stehen am Streckenstart bereit. Die Mehrfach-Liftfahrten sind im Bikepark-Tagesticket inklusive, an einem typischen Bikepark-Tag mit zehn und mehr Talabfahrten ist das wirtschaftlich klar günstiger als das Pedalieren nach oben.
Bikeshop mit Komplett-Verleih
Der Bikeshop an der Talstation bietet einen umfangreichen Verleih von Mountainbikes — vom Trail-Bike für die Flow-Trails über Enduro-Bikes für ambitionierte Tage bis zum vollwertigen Downhill-Bike für die schwarzen und Pro-Linien. Dazu lassen sich Fullface-Helme, Brust- und Rückenprotektoren, Knie- und Schienbein-Protektoren, Handschuhe und Goggle-Brillen leihen. Damit lässt sich ein erster Bikepark-Tag komplett ausgestattet erleben, ohne in eigenes Equipment zu investieren — eine sinnvolle Option für Einsteiger, die den Sport zunächst ausprobieren wollen.
Bikeschule mit Fahrtechnik-Kursen
Die Bikeschule am Geißkopf bietet Fahrtechnik-Kurse vom Bikepark-Einstieg bis zum Sprung-Training für Fortgeschrittene — angefangen mit Grundlagen wie Bremstechnik, Kurvenfahren in Anliegern, Linienwahl und kleinen Tables bis hin zu spezialisierten Workshops für Drops, Step-Ups, Steinfeld-Passagen und Wurzelteppich-Linien. Die Kurse finden in kleinen Gruppen oder als Privatcoaching statt, die Trainer sind selbst aktive Bikepark-Fahrer und kennen die Strecken im Detail. Für Familien gibt es spezielle Kinder-Kurse ab Schulalter mit kindgerechtem Tempo.
Werkstatt mit Schnellservice
Die Werkstatt direkt an der Talstation übernimmt Schnellservice für mitgebrachte Bikes — von Bremsbelag-Wechsel über Schaltungs-Justage bis zu Dämpfer-Service und Reifen-Reparatur. Bei harten Bikepark-Tagen, an denen ein Defekt am eigenen Bike alle Pläne zunichtemachen würde, ist die Werkstatt vor Ort eine wichtige Absicherung. Wer mit einem Verleih-Bike unterwegs ist, kann technische Probleme unmittelbar im Bikeshop melden und in der Regel auf ein Ersatz-Bike umsteigen.
Praktische Tipps für den Bikepark Geißkopf
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Tagesticket im Vorverkauf sichern
Das Bikepark-Tagesticket für Erwachsene kostet rund 31 Euro mit unbegrenzten Liftfahrten am gewählten Tag. Halbtages-, Mehrtages- und Saisontickets sind pro Tag spürbar günstiger und lohnen sich für regelmäßige Bikepark-Tage. In der Hochsaison von Juli bis September empfiehlt sich der Ticketkauf im Online-Vorverkauf zur Vermeidung von Wartezeiten an der Kasse.
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Früh anreisen in der Hochsaison
An heißen Sommer-Wochenenden zwischen Juli und Mitte September ist der Hauptparkplatz früh gefüllt. Wer bis neun Uhr an der Talstation steht, hat einen guten Parkplatz nah am Lift und nutzt die ersten Liftfahrten ohne nennenswerte Wartezeiten — vor allem auf den Pro-Linien sind die Strecken am Vormittag noch nicht von intensiven Schlamm- und Brems-Spuren geprägt.
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Schutzausrüstung nicht unterschätzen
Mountainbike-Downhill ist ein Risikosport mit hohem Sturzpotenzial — Fullface-Helm, Brust-Rückenprotektor, Knie- und Schienbein-Protektoren, Handschuhe und Goggle-Brille sind auf den schwarzen und Pro-Linien faktisch Pflicht. Auf den blauen und roten Flow-Trails reichen Helm, Knie-Protektor und Handschuhe — beim Verleih vor Ort ist Komplett-Schutzkleidung bequem mitbuchbar.
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Mit Bikeschule starten
Wer zum ersten Mal im Bikepark fährt, sollte mit einem Einsteiger-Kurs der Bikeschule beginnen — Bremstechnik, Kurvenfahren in Anliegern, Linienwahl und kleine Tables werden in zwei bis drei Stunden vermittelt und ersparen viele Fehler. Auch erfahrene Trail-Fahrer profitieren von Sprung-Workshops, die Drops und Tables in Etappen vermitteln.
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Mit blauen Linien aufwärmen
Auch erfahrene Downhill-Fahrer sollten den Tag mit zwei bis drei blauen Flow-Trail-Abfahrten beginnen, um Material, Federungs-Setup, Bremsen und Linien-Feeling zu checken — bevor die anspruchsvollen schwarzen und Pro-Linien angegangen werden. Diese Aufwärmphase reduziert Sturzrisiko und Material-Defekte deutlich.
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Familien-Sektor nutzen
Für Familien mit Kindern ab Schulalter sind die blauen Flow-Trails und das Beginner-Übungsareal am Hangfuß die richtigen Einstiegspunkte — gemeinsame Liftfahrten mit den Eltern sind möglich, die Kinder-Kurse der Bikeschule laufen in kindgerechtem Tempo. Eltern sollten auf altersgerechte Schutzausrüstung achten, kleinere Bike-Größen und Kinderhelme sind im Verleih verfügbar.
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Hochsaison Juli bis September
Die Hauptsaison am Bikepark Geißkopf läuft von Anfang April bis Ende Oktober, die Hochphase mit den meisten Besuchern und durchweg gutem Trail-Zustand fällt auf Juli bis Mitte September. April und Mai können nach Regenphasen schlammig sein, der Oktober bringt häufiger nasse Strecken und kürzere Liftbetriebszeiten — Tipp: bei Schönwetterprognose in der Vor- und Nachsaison ist der Park spürbar leerer.
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☂
Bei Nässe vorsichtiger fahren
Nach Regenphasen sind die Wurzelpassagen der Black Velvet und der schwarzen Freeride-Linien rutschig und deutlich anspruchsvoller — der Park hat dann zwar geöffnet, viele Profis nutzen aber bewusst nur die Flow-Trails und Northshore-Sektionen mit gleichmäßigerem Grip. Ein Blick auf die Wetterprognose ein bis zwei Tage im Voraus erspart frustrierende Erlebnisse.
Insider-Tipps
Lieblings-Reihenfolge an einem Park-Tag
Ein bewährter Tagesablauf für mittlere bis ambitionierte Bikepark-Fahrer beginnt mit zwei blauen Flow-Trail-Abfahrten zum Aufwärmen, gefolgt von drei bis vier roten Medium-Flow-Linien zur Übung der Sprung- und Anlieger-Technik. Nach einer kurzen Pause an der Talstation folgen zwei bis drei schwarze Freeride-Linien für die Sprung-Höhepunkte. Die Black Velvet als Pro-Linie wird klassisch am späten Vormittag oder frühen Nachmittag angegangen, wenn Material warm ist und die Konzentration noch hoch — am Ende des Tages mit müden Beinen ist die Pro-Linie keine gute Idee.
Material-Tipp für ambitionierte Tage
Für ambitionierte Bikepark-Tage mit mehreren schwarzen Linien und der Black Velvet ist ein Downhill-Bike mit doppelter Federgabel, langem Federweg und Komplett-Schutzkleidung die richtige Wahl — Enduro-Bikes funktionieren auf den Flow-Trails und roten Medium-Linien sehr gut, stoßen auf der Black Velvet aber an Grenzen. Wer regelmäßig kommt, investiert oft in ein dediziertes Park-Bike, das nur am Geißkopf und in vergleichbaren Bikeparks gefahren wird.



