Der Erlebnispark Geiersthal in Liebeneck 1, 94244 Geiersthal liegt im Landkreis Regen in Niederbayern, rund 30 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Regen und mitten im Bayerischen Wald zwischen Großem Arber, Falkenstein und Zwieseler Winkel. Eröffnet wurde der Park 1998 zunächst als reine Sommerrodelbahn an einem moderaten Südhang am Rand des Dorfes Geiersthal. Ab 2010 erweiterte der Betreiber die Anlage Schritt für Schritt zu einem vollwertigen Adventure-Park mit Hochseilgarten, Zip-Lines, Trampolin-Park, Kinder-Spielplatz und Mini-Golf. Herzstück bleibt die 950 Meter lange Sommerrodelbahn, die als Doppelbahn mit zwei parallelen Strecken angelegt ist — beide Strecken haben jeweils elf Kurven, sodass Eltern und Kinder oder Freunde nebeneinander zu Tal fahren können. Der Hochseilgarten verteilt seine sieben Parcours auf unterschiedliche Schwierigkeitsgrade vom Kinder-Niveau bis zum schwarzen Profi-Parcours in mehreren Metern Höhe. Die Saison läuft von April bis Oktober, das Tagesticket kostet rund 15 Euro. Die Anreise erfolgt über die B11 von Regen Richtung Bayerisch Eisenstein bis zur Ausfahrt Geiersthal.

Anreise und Erreichbarkeit

Der Erlebnispark Geiersthal liegt am Ortsrand des Bayerwald-Dorfes Geiersthal im Tal des Schwarzen Regen, eingebettet zwischen Falkenstein und Zwieseler Winkel. Die meisten Gäste reisen mit dem Auto an, weil der Bayerische Wald als ländliche Mittelgebirgsregion nur ein begrenztes ÖPNV-Netz hat. Wer aus dem Großraum München, Regensburg, Passau oder Nürnberg kommt, erreicht den Park über die B11 und gelangt direkt an die Ausfahrt Geiersthal.

Mit dem Auto

Aus Richtung München nimmt man die A92 bis zum Autobahnende bei Deggendorf, wechselt auf die B11 nach Regen und folgt dieser weiter Richtung Bayerisch Eisenstein bis zur Ausfahrt Geiersthal. Aus Richtung Regensburg und Nürnberg geht es über die A3 bis Deggendorf, danach ebenfalls über die B11. Aus Richtung Passau nutzt man die A3 nach Deggendorf oder den Weg über Hauzenberg und Grafenau und stößt bei Regen auf die B11. Die letzten Kilometer ab der Ausfahrt Geiersthal sind ausgeschildert, der Parkplatz am Park ist großzügig dimensioniert und in der Regel kostenlos für Tagesgäste.

Mit der Bahn und dem Bus

Der nächste größere Bahnhof ist Regen an der Waldbahn-Strecke Plattling–Bayerisch Eisenstein. Vom Bahnhof Regen verkehrt ein Regionalbus über Bischofsmais oder Teisnach Richtung Geiersthal — die Fahrtzeit liegt bei rund 40 Minuten, die Taktung ist außerhalb der Stoßzeiten dünn, in den Schulferien wird sie üblicherweise verdichtet. Wer in München, Regensburg oder Nürnberg startet, fährt mit dem Zug bis Plattling und steigt dort in die Waldbahn nach Regen um.

Vor Ort bewegen und Parken

Der Parkplatz direkt am Erlebnispark bietet rund 150 Stellplätze sowie Behindertenparkplätze am Eingang. Wohnmobile finden zusätzliche Stellfläche am Rand des Parkplatzes. Innerhalb des Parks sind alle Attraktionen fußläufig erreichbar — von der Sommerrodelbahn bis zur Mini-Golf-Anlage liegen rund 200 Meter dazwischen. Der Park ist barrierearm angelegt, der Hochseilgarten setzt naturgemäß Klettertauglichkeit voraus.

München 195 km ~2:15 h via A92/B11
Regensburg 105 km ~1:25 h via A3/B11
Passau 90 km ~1:20 h via B85/B11
Nürnberg 200 km ~2:20 h via A3/B11
Pilsen (CZ) 110 km ~2:00 h über Bayerisch Eisenstein

Sommerrodelbahn, Hochseilgarten und Zip-Lines

Die Mischung aus klassischer Sommerrodelbahn, modernem Hochseilgarten und ergänzenden Spielangeboten macht den Erlebnispark Geiersthal zum vielseitigsten Adventure-Ziel im Bayerischen Wald. Wer einen ganzen Tag einplant, kombiniert üblicherweise zwei bis drei Rodelfahrten mit zwei bis drei Stunden Hochseilgarten und schließt mit Trampolin oder Mini-Golf ab.

Doppel-Sommerrodelbahn mit zwei parallelen Strecken

Die Sommerrodelbahn ist die älteste Attraktion des Parks und seit 1998 in Betrieb. Sie ist 950 Meter lang und als Doppelbahn ausgelegt — zwei parallele Strecken laufen vom Berggipfel ins Tal, jede Strecke hat elf Kurven und mehrere Wellen. Eltern können neben ihren Kindern fahren, Freunde liefern sich Rennen. Die Bahn ist als Edelstahl-Wannensystem gebaut, die Schlitten haben eine Handbremse und sind ab vier Jahren in Begleitung Erwachsener nutzbar, ab acht Jahren auch alleine. Eine Fahrt dauert rund zwei Minuten, der Schlepplift bringt Gäste in rund drei Minuten wieder hoch.

Hochseilgarten mit sieben Parcours

Der Hochseilgarten ist nach modernen Sicherheitsstandards mit kontinuierlichem Sicherungssystem gebaut, sodass Gäste am Einstieg eingehängt werden und das System nicht wieder verlassen müssen bis zum Ausstieg. Sieben Parcours verteilen sich auf unterschiedliche Schwierigkeitsgrade vom Kinder-Parcours auf zwei Metern Höhe bis zum schwarzen Profi-Parcours mit langen Seilrutschen in bis zu zwölf Metern Höhe. Die Mindestgröße liegt beim Kinder-Parcours bei 110 Zentimetern, für die schweren Parcours sind 140 Zentimeter und ein Gewicht ab 35 Kilogramm vorgegeben.

Zip-Lines über das Tal

Mehrere Zip-Lines spannen sich quer über das Gelände, die längste überquert das Tal in rund 80 Metern Länge. Die Zip-Lines sind in den Hochseilgarten integriert und werden im Rahmen der Klettertickets mitgenutzt. Wer ohne Klettern nur Zip-Line fahren möchte, kann an manchen Tagen ein Einzelticket lösen — das Angebot variiert mit der Auslastung.

Trampolin-Park, Mini-Golf und Kinder-Spielplatz

Vier vernetzte Boden-Trampoline am Eingang des Parks sind im Tagesticket enthalten und bei jüngeren Kindern besonders beliebt. Direkt daneben liegt der Mini-Golf-Platz mit 18 Bahnen unterschiedlicher Bauart — Loop, Schräge, Wellenbahn und Schussbahn. Der Kinder-Spielplatz mit Klettergerüst, Rutsche, Sandkasten und Schaukel ist auf Vorschulkinder ausgelegt und bietet überdachte Ruheplätze für die Eltern.

Die sechs Hauptattraktionen im Überblick

Doppel-Sommerrodelbahn 950 Meter

Zwei parallele Strecken mit je elf Kurven und mehreren Wellen — das Herzstück seit 1998. Schlitten mit Handbremse, ab vier Jahren in Begleitung, ab acht Jahren alleine. Fahrzeit rund zwei Minuten, Lift drei Minuten.

Hochseilgarten mit sieben Parcours

Sieben Routen vom Kinder-Parcours auf zwei Metern bis zum schwarzen Profi-Parcours auf zwölf Metern Höhe. Kontinuierliches Sicherungssystem, Mindestgröße 110 Zentimeter beim Kinder-, 140 Zentimeter bei den großen Parcours.

Zip-Lines über das Tal

Mehrere Seilrutschen quer über das Gelände, die längste rund 80 Meter über das Tal. In den Kletter-Tickets enthalten, an manchen Tagen auch als Einzelticket buchbar.

Trampolin-Park

Vier vernetzte Boden-Trampoline am Eingang, im Tagesticket enthalten. Besonders bei jüngeren Kindern beliebt, mit federnder Sicherheitsmatte rund um die Sprungflächen.

Mini-Golf-Anlage mit 18 Bahnen

Klassische Beton-Bahnen kombiniert mit modernen Hindernissen wie Loop, Schräge, Wellenbahn und Schussbahn. Schläger und Bälle gibt es an der Kasse, eine Runde dauert rund 45 Minuten.

Kinder-Spielplatz

Klettergerüst, Rutsche, Sandkasten und Schaukel auf Vorschul-Niveau. Überdachte Sitzgruppen daneben für die Eltern, ideal als Wartebereich während die größeren Geschwister im Hochseilgarten unterwegs sind.

Sommerrodelbahn, Hochseilgarten oder Mini-Golf im Vergleich

Kriterium
Sommerrodelbahn
Hochseilgarten
Zip-Lines
Trampolin
Mini-Golf
Mindestalter
ab 4 mit Begleitung
ab 4 Kinderparcours
ab 8 Jahren
ab 3 Jahren
ab 4 Jahren
Dauer pro Runde
~5 Minuten mit Lift
2-3 Stunden gesamt
~30 Sekunden Fahrt
offen, 15-30 Minuten
~45 Minuten 18 Bahnen
Adrenalin-Faktor
mittel bis hoch
hoch in oberen Parcours
sehr hoch
niedrig
niedrig
Wetter-Sensibilität
empfindlich bei Regen
geschlossen bei Gewitter
gesperrt bei Sturm
unter Vordach möglich
spielbar bei leichtem Regen
Im Tagesticket
meist limitierte Fahrten
je nach Tarif
mit Kletter-Ticket
enthalten
enthalten
Ideal für
Familien, Schnellfahrer
Teenies, Erwachsene
Mutige ab 8
Kleinkinder
alle Generationen

Die Tarif-Details ändern sich saisonal, ein Blick auf die aktuellen Ticket-Optionen vor dem Besuch lohnt sich. Die meisten Familien kombinieren ein Tagesticket mit Punktekarten für die Sommerrodelbahn.

Geschichte und Entwicklung des Parks

Geiersthal ist eine niederbayerische Gemeinde mit rund 1.400 Einwohnern im Landkreis Regen. Mitte der 1990er Jahre entstand am Ortsrand die Idee, eine Sommerrodelbahn als touristische Ergänzung zum Wander- und Wintersport-Angebot des Bayerischen Waldes zu bauen. 1998 wurde die Bahn als 950 Meter lange Doppelbahn eröffnet — eine der ersten Anlagen ihrer Größe in Niederbayern. Die Doppelbauweise war damals Alleinstellungsmerkmal und sorgte rasch für überregionale Bekanntheit. Familien aus dem gesamten ostbayerischen Raum reisten an, weil die parallele Streckenführung etwas bot, was die Konkurrenzbahnen in Bodenmais, am Geißkopf oder am Pröller damals nicht hatten.

Mit der wachsenden Beliebtheit von Hochseilgärten und Adventure-Angeboten ab Mitte der 2000er Jahre entschied sich der Betreiber 2010 für den Ausbau zum vollwertigen Adventure-Park. In mehreren Etappen kamen Hochseilgarten, Zip-Lines, Trampoline und Mini-Golf dazu. Die Erweiterungen wurden bewusst so geplant, dass sich Stationen für unterschiedliche Altersgruppen ergänzen — kleine Kinder finden auf Trampolin und Spielplatz Beschäftigung, während die größeren Geschwister im Hochseilgarten unterwegs sind. Heute bietet der Park einen sinnvollen Mix aus rasanter Action und kindgerechten Stationen, sodass Mehrgenerationen-Familien einen ganzen Tag verbringen können, ohne dass jemand sich langweilt.

Die Geländekulisse selbst ist Teil des Reizes — der Park liegt an einem leicht ansteigenden Südhang am Rand des Schwarzen-Regen-Tals, umgeben von Fichten- und Mischwald. Vom oberen Ende der Sommerrodelbahn öffnet sich der Blick über Geiersthal und das angrenzende Teisnachtal Richtung Rusel und Geißkopf. Bei klarer Sicht reicht die Aussicht bis zu den Höhen des Bayerischen Waldes, an Föhn-Tagen sogar bis zum Großen Arber. Diese Lage macht den Park nicht nur zur Action-Adresse, sondern auch zu einem landschaftlich reizvollen Ausflugsziel.

Geiersthal als Standort im Bayerischen Wald

Geiersthal liegt zwischen den größeren Orten Teisnach im Westen und Bodenmais im Osten, jeweils rund zehn Kilometer entfernt. Die Gemeinde gehört zum Naturpark Bayerischer Wald und ist Teil des Tourismusverbands ArberLand, der die Region zwischen Großem Arber, Falkenstein und Rachel touristisch vermarktet. Das Dorf selbst ist klein und ländlich geprägt, die Hauptachse bildet die durchführende Bundesstraße B11 — der historische Handelsweg von Regensburg ins böhmische Pilsen.

Wer nach Geiersthal kommt, kombiniert den Parkbesuch häufig mit weiteren Zielen in der Umgebung. Das Silberbergwerk Bodenmais ist in zwanzig Minuten Fahrt erreichbar und bietet bei schlechtem Wetter eine wetterunabhängige Alternative. Der Große Arber als höchster Berg des Bayerischen Waldes mit 1.456 Metern liegt in rund vierzig Minuten Fahrtzeit und erschließt sich über die Arber-Bergbahn auch ohne anstrengenden Aufstieg. Wer Wandern bevorzugt, findet rund um den Falkenstein und im Lamer Winkel ein dichtes Wegenetz mit gut markierten Routen.

Sicherheit und Ausstattung im Detail

Sicherheit ist im Hochseilgarten und auf der Sommerrodelbahn das zentrale Thema. Das Sicherungssystem im Hochseilgarten arbeitet mit doppelten Karabinern, die so konstruiert sind, dass immer mindestens ein Karabiner eingehängt bleibt — ein versehentliches Öffnen beider Karabiner zugleich ist mechanisch ausgeschlossen. Vor dem Einstieg erhält jeder Gast eine Einweisung von rund zwanzig Minuten, die das Anlegen des Gurtes, das Einhängen und den Notfall-Ablauf umfasst. Erst danach erfolgt der Start auf dem Übungsparcours, von dem aus die schwereren Routen freigeschaltet werden.

Die Sommerrodelbahn ist als Edelstahl-Wannensystem gebaut, das gegenüber älteren Beton-Bahnen den Vorteil hat, dass es bei Trockenheit weniger Reibung erzeugt und kürzere Bremswege ermöglicht. Jeder Schlitten hat eine zentrale Handbremse, mit der Geschwindigkeit jederzeit reguliert wird. Wer Vollgas fährt, erreicht auf der Geraden rund vierzig Stundenkilometer — gemütliche Fahrer kommen mit zwanzig bis fünfundzwanzig durchs Tal. Sensoren entlang der Strecke melden Stau oder Stillstand sofort an die Talstation, sodass Mitarbeiter eingreifen können.

Saison, Öffnungszeiten und Tickets

Die Saison läuft von April bis Oktober. In der Hauptsaison Juni bis September öffnet der Park täglich, in der Vor- und Nachsaison gibt es eingeschränkte Öffnungstage — typischerweise Wochenenden und Schulferien. Bei Regen pausiert die Sommerrodelbahn aus Sicherheitsgründen, der Hochseilgarten wird bei Gewitter gesperrt. Vor der Anreise lohnt ein Blick auf den aktuellen Betriebsstatus.

Das Tagesticket für Erwachsene liegt bei rund 15 Euro, Kinder und Familien zahlen weniger. Punktekarten für die Sommerrodelbahn werden separat verkauft und sind bei Mehrfachfahrten günstiger als Einzelfahrten. Der Hochseilgarten hat einen eigenen Tarif, oft als Kombi-Ticket mit Sommerrodelbahn buchbar. Gruppen ab zehn Personen erhalten meist Rabatte, eine Voranmeldung wird empfohlen.

Praktische Tipps für den Tagesausflug

  • Tagesticket statt Einzelfahrten

    Wer mehrere Stationen kombiniert, fährt mit dem Tagesticket günstiger als mit Einzelfahrten und Einzelpreisen für jede Attraktion. Für reine Rodel-Fans lohnt die Punktekarte mit zehn Fahrten.

  • Früh starten an Sommer-Wochenenden

    An sonnigen Wochenenden zwischen elf und vierzehn Uhr bilden sich an der Sommerrodelbahn längere Wartezeiten. Wer zur Öffnung um zehn Uhr da ist, fährt die erste Stunde fast ohne Wartezeit.

  • + Geschlossene Kleidung im Hochseilgarten

    Lange Hose, festes Schuhwerk und ein Pulli sind im Hochseilgarten Pflicht — auch im Hochsommer. Lange Haare müssen zusammengebunden werden, Schmuck am besten zuhause lassen.

  • i Mindestalter und Mindestgröße prüfen

    Die Sommerrodelbahn ist ab vier Jahren in Begleitung Erwachsener und ab acht alleine zugelassen. Der Hochseilgarten hat Mindestgrößen ab 110 Zentimetern für Kinder-Parcours und 140 Zentimeter für die großen Parcours.

  • Vor Anreise Wetter checken

    Bei Regen schließt die Sommerrodelbahn, bei Gewitter zusätzlich der Hochseilgarten. Mini-Golf und Trampolin sind oft auch bei leichtem Regen offen, doch ein voll bespielter Tag braucht trockenes Wetter.

  • Barrierearm, aber nicht überall barrierefrei

    Wege auf dem Gelände sind eben und meist asphaltiert, Sommerrodelbahn und Hochseilgarten erfordern jedoch Klettertauglichkeit. Mini-Golf und Spielplatz sind auch für Begleiter mit Rollator gut zugänglich.

  • Sonnenschutz für den Hochseilgarten

    Die oberen Parcours liegen frei in der Sonne. Eine Kopfbedeckung passt unter den Klettergurt-Helm nicht, deshalb vorher Sonnencreme auf Stirn und Nacken auftragen.

  • Picknick oder Imbiss vor Ort

    Ein kleiner Imbiss am Park bietet Getränke, Pommes und Würstchen. Wer Familien-Budget schonen möchte, bringt Brotzeit mit — an mehreren überdachten Sitzgruppen rund um das Gelände gibt es Platz zum Auspacken.

Insider-Tipps

Beste Zeit für die Sommerrodelbahn

Direkt nach Öffnung und gegen späten Nachmittag sind die Wartezeiten am kürzesten. Die Mittagsstunden zwischen zwölf und vierzehn Uhr sind die belebtesten — viele Familien legen dann eine Picknickpause ein, sodass kurze Zeitfenster um halb drei oft überraschend leer sind.

Kombination mit Geißkopf-Sommer oder Großem Arber

Wer länger in der Region bleibt, kombiniert den Erlebnispark gerne mit dem Sommerbetrieb am Geißkopf — rund 25 Kilometer entfernt mit Bikepark und Sesselbahn — oder einer Auffahrt zum Großen Arber. Beide Ziele lassen sich an aufeinanderfolgenden Tagen gut ergänzen.

HÄUFIGE FRAGEN

Wo liegt der Erlebnispark Geiersthal genau?

Der Erlebnispark liegt in Liebeneck 1, 94244 Geiersthal im Landkreis Regen in Niederbayern. Geiersthal befindet sich rund 30 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Regen, mitten im Bayerischen Wald zwischen Großem Arber, Falkenstein und Zwieseler Winkel. Die Anreise erfolgt über die Bundesstraße B11 von Regen Richtung Bayerisch Eisenstein bis zur Ausfahrt Geiersthal.

Seit wann gibt es den Erlebnispark Geiersthal?

Der Park wurde 1998 als reine Sommerrodelbahn eröffnet und ist seitdem fester Bestandteil des touristischen Angebots im Bayerischen Wald. Ab 2010 erweiterte der Betreiber die Anlage schrittweise zum heutigen Adventure-Park mit Hochseilgarten, Zip-Lines, Trampolin-Park, Kinder-Spielplatz und Mini-Golf.

Wie lang ist die Sommerrodelbahn und wie viele Strecken gibt es?

Die Sommerrodelbahn ist 950 Meter lang und als Doppelbahn ausgelegt — zwei parallele Strecken verlaufen vom Berggipfel ins Tal, jede Strecke mit elf Kurven und mehreren Wellen. Eltern können neben ihren Kindern fahren, Freunde können sich Rennen liefern. Die Bahn ist als Edelstahl-Wannensystem gebaut, die Schlitten haben eine Handbremse.

Wie viele Parcours hat der Hochseilgarten?

Der Hochseilgarten verteilt sich auf sieben Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden — vom Kinder-Parcours auf zwei Metern Höhe bis zum schwarzen Profi-Parcours mit langen Seilrutschen in bis zu zwölf Metern Höhe. Das Sicherungssystem ist kontinuierlich angelegt, sodass Gäste am Einstieg eingehängt werden und das System bis zum Ausstieg nicht verlassen müssen.

Was kostet der Eintritt im Erlebnispark Geiersthal?

Das Tagesticket für Erwachsene liegt bei rund 15 Euro, Kinder und Familien zahlen entsprechend weniger. Punktekarten für die Sommerrodelbahn werden separat verkauft und lohnen sich bei Mehrfachfahrten gegenüber Einzelfahrten. Der Hochseilgarten hat einen eigenen Tarif, oft als Kombi-Ticket buchbar. Gruppen ab zehn Personen erhalten meist Rabatte mit Voranmeldung.

Wann ist der Erlebnispark Geiersthal geöffnet?

Die Saison läuft von April bis Oktober. In der Hauptsaison Juni bis September öffnet der Park täglich, in der Vor- und Nachsaison gibt es eingeschränkte Öffnungstage — typischerweise Wochenenden und Schulferien. Bei Regen pausiert die Sommerrodelbahn aus Sicherheitsgründen, bei Gewitter wird zusätzlich der Hochseilgarten gesperrt.

Ab welchem Alter dürfen Kinder rodeln und klettern?

Die Sommerrodelbahn ist ab vier Jahren in Begleitung Erwachsener nutzbar und ab acht Jahren auch alleine. Der Hochseilgarten hat Mindestgrößen — 110 Zentimeter für den Kinder-Parcours und 140 Zentimeter sowie ein Gewicht ab 35 Kilogramm für die größeren Parcours. Trampolin und Mini-Golf sind ohne Altersuntergrenze für Vorschulkinder geeignet.

Welche Kleidung brauche ich für den Hochseilgarten?

Lange Hose, festes Schuhwerk und ein Pulli sind im Hochseilgarten Pflicht — auch im Hochsommer, weil der Klettergurt sonst auf der Haut scheuert. Lange Haare müssen zusammengebunden werden, Schmuck wird vor dem Einstieg abgelegt. Eine Mütze passt unter den Helm nicht, deshalb empfiehlt sich Sonnencreme auf Stirn und Nacken.

Wie komme ich ohne Auto nach Geiersthal?

Der nächste Bahnhof ist Regen an der Waldbahn-Strecke Plattling–Bayerisch Eisenstein. Vom Bahnhof Regen verkehrt ein Regionalbus über Bischofsmais oder Teisnach nach Geiersthal — Fahrtzeit rund 40 Minuten. Die Taktung ist außerhalb der Stoßzeiten dünn, in den Schulferien wird sie üblicherweise verdichtet. Ab München, Regensburg und Nürnberg fährt man zunächst nach Plattling und steigt dort in die Waldbahn um.

Gibt es einen Parkplatz am Erlebnispark?

Direkt am Park gibt es rund 150 Stellplätze sowie Behindertenparkplätze am Eingang. Der Parkplatz ist großzügig dimensioniert und in der Regel kostenlos für Tagesgäste. Wohnmobile finden zusätzliche Stellfläche am Rand. Innerhalb des Parks sind alle Attraktionen fußläufig erreichbar — von der Sommerrodelbahn bis zur Mini-Golf-Anlage liegen rund 200 Meter dazwischen.

Was passiert bei schlechtem Wetter im Park?

Bei Regen pausiert die Sommerrodelbahn aus Sicherheitsgründen, weil die Edelstahl-Wannen rutschig werden. Bei Gewitter wird zusätzlich der Hochseilgarten gesperrt. Mini-Golf und Trampolin sind oft auch bei leichtem Regen offen, doch ein voll bespielter Tag braucht trockenes Wetter. Ein Blick auf den aktuellen Betriebsstatus vor der Anreise lohnt sich, gerade in der Vor- und Nachsaison.

Kann ich den Erlebnispark mit anderen Ausflugszielen kombinieren?

Wer länger in der Region bleibt, kombiniert den Erlebnispark gerne mit dem Sommerbetrieb am Geißkopf — rund 25 Kilometer entfernt mit Bikepark und Sesselbahn — oder einer Auffahrt zum Großen Arber. Auch das Silberbergwerk Bodenmais und der Nationalpark Bayerischer Wald sind in 30 bis 45 Minuten Fahrtzeit erreichbar. Beide Ziele lassen sich an aufeinanderfolgenden Tagen gut ergänzen.
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