Die besten Aktivitäten für Familien in Südafrika

Über 19.000 Quadratkilometer wilde Natur – der Kruger-Nationalpark ist echt ein Riesenabenteuer für die ganze Familie. Mehr als 500 Tierarten streifen hier umher, und mit geführten Safaris, die ab etwa 1.500 Rand pro Person starten, kannst du Löwen, Elefanten und Co. aus nächster Nähe erleben. Für Kinder ist das natürlich ein Riesenspaß und eine super Gelegenheit, mehr über Afrikas faszinierende Tierwelt zu lernen. Ganz anders geht’s am Kap der Guten Hoffnung zu: Hier warten nicht nur atemberaubende Ausblicke auf dich, sondern auch allerlei freche Baboons und neugierige Strauße – Eintritt liegt bei etwa 360 Rand pro Auto, was für einen ganzen Tag voller Entdeckungen ziemlich fair ist.
Wer es etwas ruhiger angehen will, findet im Two Oceans Aquarium in Kapstadt eine bunte Unterwasserwelt mit interaktiven Stationen, die Kinder begeistern – Erwachsene zahlen rund 200 Rand, Kinder ca. 100 Rand. Aber mal ehrlich: Das Highlight für Adrenalinjunkies ist wohl das Ziplining nahe Storms River – schon Kids ab sechs Jahren können da durch die Baumwipfel sausen! Rund 700 Rand pro Person kostet der Spaß, aber das Erlebnis bleibt garantiert unvergesslich.
Und dann wären da noch die Winelands rund um Stellenbosch: Viele Weingüter haben sich auf Familien eingestellt und sorgen mit Traktorfahrten oder Spielplätzen dafür, dass auch die Kleinen ihren Spaß haben können. Dazu gibt’s oft leckere kinderfreundliche Menüs – perfekt für ein entspanntes Picknick nach dem Toben. Südafrika hat eben weit mehr als Safari zu bieten – spannend und abwechslungsreich zugleich!
Safari-Abenteuer im Krüger-Nationalpark
Über 19.000 Quadratkilometer Wildnis erstrecken sich im Krüger-Nationalpark – das ist etwa so groß wie ein kleines Bundesland! Hier trifft man auf mehr als 500 Vogelarten und über 147 Säugetierarten, darunter auch die berühmten Big Five: Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel. Für Familien, die den Nervenkitzel suchen, ist eine Selbstfahrer-Safari echt top – denn so kannst Du ganz entspannt im eigenen Tempo die Tierwelt erkunden und spontan anhalten, wenn ein Elefant den Weg kreuzt. Übrigens sind die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit unterschiedlich: Im Sommer geht’s früh um 5:30 Uhr los und endet gegen 18:30 Uhr, im Winter beginnt der Tag etwas später um 6:00 Uhr.
Ein Tagespass kostet Erwachsene ungefähr 300 Rand, für Kinder sind es etwa 150 Rand – gar nicht mal so teuer für so ein Abenteuer. Übernachten kannst Du in Lodges oder auf Campingplätzen, von denen viele spezielle Programme für Kids anbieten. Da gibt’s spielerische Natur-Workshops, bei denen die Kleinen richtig was lernen können, ohne dass es langweilig wird. Geführte Touren mit Rangern sind übrigens super spannend: Die Ranger wissen zu jeder Spinnerei der Tiere eine Geschichte und sorgen dafür, dass alle sicher bleiben – denn Regeln musst Du hier wirklich beachten.
Für uns war besonders beeindruckend, wie nah man den Tieren kommt – ohne sie zu stören. Das Brüllen eines Löwen in der Ferne oder das Rascheln im Busch haben noch lange nachgewirkt. Wer Naturschutz hautnah erleben will und Kindern eine Mischung aus Action und Bildung schenken möchte, findet hier einen Ort zum Staunen und Entdecken.
Entdeckung der Tierwelt im Addo Elephant Park
Rund 72 Kilometer von Port Elizabeth entfernt liegt eine wahre Schatzkammer der afrikanischen Tierwelt – der Addo Elephant Park. Mit über 600 Elefanten bist Du hier mittendrin in einem der größten Elefantenrudel überhaupt. Ehrlich gesagt, ist es ein ziemliches Spektakel, die sanften Riesen so nah zu sehen, wie sie träge durch die Landschaft ziehen. Doch nicht nur Elefanten machen den Park sehenswert: Löwen, Büffel und sogar Nashörner kannst Du beobachten – außerdem gibt es reichlich Vögel, die zwitschern und ihre Flügel ausbreiten.
Familien können sich besonders auf die Selbstfahrersafaris freuen. Die Straßen sind gut ausgeschildert und führen Dich zu zahlreichen Aussichtspunkten – perfekte Plätze für eine kleine Pause und natürlich fürs Fotografieren. Übrigens sind auch geführte Nacht-Safaris im Programm. Die fangen meist am Abend an und dauern einige Stunden – eine tolle Gelegenheit, nachtaktive Tiere zu entdecken. Für Kids ab etwa sechs Jahren ist das erfahrungsgemäß spannend und nicht zu gruselig.
Die Eintrittskarten kosten ungefähr 320 Rand für Erwachsene und halb so viel für Kinder. Der Park hat das ganze Jahr geöffnet; wer mildes Wetter bevorzugt, plant am besten zwischen Mai und September seinen Besuch. Übernachten kannst Du direkt im Park – von gemütlichen Campingplätzen bis zu komfortablen Lodges gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, je nachdem wie abenteuerlustig ihr seid.
Ein kleiner Hinweis noch: Damit alles sicher bleibt, solltest Du darauf achten, dass Deine Kinder die Regeln kennen und befolgen. So steht einer entspannten Entdeckungsreise nichts im Weg – der Addo Elephant Park hat nämlich wirklich einige Überraschungen parat!
- Der Addo Elephant Park ist ein Paradies für Naturliebhaber und Abenteurer
- Vielfältige Tierarten können im Park beobachtet werden
- Der Park ist ein wichtiger Schutzraum für gefährdete Arten und bietet Naturschutzforschungsmöglichkeiten
Besuch des Two Oceans Aquarium in Kapstadt
Ungefähr 8.000 Meerestiere tummeln sich im Two Oceans Aquarium in Kapstadt – schon allein diese Zahl lässt manches Kinderauge strahlen. Direkt an der Victoria & Alfred Waterfront gelegen, kannst Du hier täglich von 9:30 bis etwa 18 Uhr eintauchen und die faszinierende Vielfalt der beiden Ozeane – Atlantik und Indischer Ozean – entdecken. Ehrlich gesagt ist der Eintritt mit rund 210 ZAR für Erwachsene und etwa 105 ZAR für Kinder zwischen vier und dreizehn Jahren überraschend fair; Kleinkinder unter vier Jahren kommen sogar kostenlos rein.
Das Aquarium verteilt sich auf mehrere Ebenen, die unter anderem ein lebhaftes Ocean Exhibit mit Haien, Rochen und farbenfrohen Fischen zeigen. Besonders spannend fand ich den Bereich „Kelp Forest“, wo eine echte Unterwasserlandschaft präsentiert wird – fast so, als wäre man selbst mittendrin. Dazu gibt’s regelmäßig Fütterungen und spannende Vorführungen, die – ganz ehrlich – nicht nur den Kleinen, sondern auch Erwachsenen den Atem rauben.
Für die jungen Entdecker gibt es diverse Spielbereiche, in denen das Lernen über die Meereswelt spielerisch gelingt. Man spürt förmlich, wie hier Neugier geweckt wird und gleichzeitig ein Bewusstsein für den Schutz dieser faszinierenden Ökosysteme entsteht. Insgesamt ein Erlebnis, das man wohl nicht mal eben so wieder vergisst – vor allem, weil es mitten in einem der lebendigsten Viertel Kapstadts liegt.

Kindgerechte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele


Etwa 360 Rand kostet die Fahrt mit der Seilbahn auf den Tafelberg, und ehrlich gesagt, die Aussicht von oben ist jede Rand wert – besonders für Kids, die gerne sehen wollen, wie weit die Welt reicht. Für Kinder gibt’s Tickets zum halben Preis, was das Ganze wirklich familienfreundlich macht. Wer es lieber etwas ruhiger angehen möchte, sollte unbedingt mal im Kirstenbosch National Botanical Garden vorbeischauen. Dort findest du nicht nur riesige Wiesen zum Toben, sondern auch einen speziellen Kinderpfad, auf dem die Kleinen spielerisch mehr über Pflanzen erfahren können.
In Kapstadt wartet außerdem das Two Oceans Aquarium mit einem faszinierenden Einblick in die Meereswelt auf dich. Für ungefähr 210 Rand pro Erwachsenem und knapp 105 Rand bei Kindern hast du hier ein interaktives Erlebnis, das besonders die kleinen Entdecker begeistert – Haie, Pinguine und bunte Fische zum Greifen nah! Wen es weiter östlich Richtung Port Elizabeth zieht, sollte Bayworld ansteuern: eine Mischung aus Freizeitpark und Museum, in dem Meerestiere und lokale Geschichte zusammenkommen; ziemlich spannend für neugierige Kids.
Ungefähr 300 Rand für Erwachsene und 150 Rand für Kinder kostet der Eintritt im Knysna Elephant Park, ein echtes Highlight an der Garden Route. Hier kannst du den Elefanten ganz nahekommen – fast so, als wärst du Teil ihrer Herde. Und falls dir der Sinn nach Safari-Abenteuern steht – Kinder ab sechs Jahren sind im Kruger Nationalpark herzlich willkommen für geführte Touren. Die Parkgebühr liegt bei etwa 400 Rand pro Fahrzeug und Tag, wobei die Kleineren ermäßigten Eintritt erhalten. So wird der nächste Familienausflug zu einem tierischen Vergnügen voller neuer Eindrücke!
Erlebnispark Gold Reef City in Johannesburg
Ungefähr 9 bis 17 Uhr – das sind die regulären Öffnungszeiten, an denen Gold Reef City seine Tore öffnet. Besonders praktisch: An Wochenenden und in den Schulferien kannst Du oft länger bleiben. Die Eintrittspreise sind überraschend familienfreundlich. Kinder unter 3 Jahren gehen gratis rein, während Kids von 3 bis 12 Jahren mit etwa 250 Rand dabei sind. Erwachsene zahlen rund 295 Rand. Und wenn ihr als Familie oder Gruppe unterwegs seid, gibt’s sogar Rabatte – was gerade bei größeren Runden echt angenehm ist.
Der Park steht auf dem Gelände einer alten Goldmine – das sorgt für eine einzigartige Atmosphäre, die man so nicht alle Tage erlebt. Adrenalinjunkies kommen bei der "Anaconda" voll auf ihre Kosten: Eine der höchsten und schnellsten Achterbahnen Afrikas mit richtig krassen Loopings! Auch die "Golden Loop" macht Laune – vor allem, weil sie eben genau diesen wilden Looping hat. Für kleinere Kinder gibt es aber auch extra abgetrennte Areale, wo sie entspannt Karussell fahren oder auf altersgerechten Fahrgeschäften Spaß haben können.
Zwischen den Attraktionen findest Du zahlreiche Restaurants und Snackstände – ideal, um zwischendurch mal Energie zu tanken. Überall hört man fröhliches Lachen und Musik von Live-Acts, die mit ihrer Show nochmal eine richtig gute Stimmung reinbringen. Ehrlich gesagt war ich beeindruckt, wie hier Geschichte des Goldabbaus mit moderner Unterhaltung Hand in Hand gehen – ein Mix, der Groß und Klein gleichermaßen begeistert.
- Vielfältige Auswahl an Attraktionen und Aktivitäten für Jung und Alt
- Detailgetreue Gestaltung und authentische Atmosphäre
- Interaktive Ausstellungen und Shows zur Geschichte der Minenarbeiter
- Aktivitäten im Freien in einer grünen Oase mitten in der Stadt
Spaß am Strand von Durban
Ungefähr 23 Grad warmes Wasser lockt am Strand von Durban, wo das Meer sanft und flach abfällt – perfekt, damit Kinder unbekümmert planschen können. Überall siehst du bunte Rettungstürme, die zusätzliche Sicherheit versprechen, was Eltern natürlich beruhigt. Die Promenade zieht sich endlos entlang der Küste und lädt ein zum Fahrradfahren oder gemütlichen Flanieren. Entlang des Wegs gibt es Spielplätze, die immer gut besucht sind – da wird keine Langeweile aufkommen!
Im Wasser kannst du mit Deinen Kids paddleboarden, surfen oder sogar Delfine beobachten, die hier ziemlich oft vorbeischauen. Ehrlich gesagt, war ich überrascht, wie gern die Kleinen beim Bootsausflug mitmachen – und wer Glück hat, bekommt vielleicht sogar einen Blick auf Wale zu sehen. Direkt an der Promenade findest du eine Reihe von Restaurants und Cafés mit vielen kindgerechten Gerichten – preislich geht das Ganze auch klar und ist absolut familienfreundlich.
Ein echtes Highlight ist übrigens das uShaka Marine World: ein cooler Mix aus Wasserpark und Aquarium, das sowohl kleine Abenteurer als auch neugierige Meeresforscher anspricht. Für ungefähr 250 Rand für Erwachsene und 200 Rand für Kinder kannst du hier locker einen ganzen Tag verbringen. Durban steckt voller Strandleben und Überraschungen – genau der richtige Ort für entspannte Tage und aufregende Familienmomente.
Begegnung mit Pinguinen am Boulders Beach
Ungefähr 3.000 afrikanische Pinguine haben sich hier tummelig niedergelassen – eine beeindruckende Kolonie, die Du am Boulders Beach bei Simon’s Town beobachten kannst. Für Familien ist das ein echtes Highlight: Holzstege führen Dich durch die Dünenlandschaft, ohne die neugierigen Bewohner zu stören. Dabei gibt es immer wieder kleine Aussichtsplattformen, von denen aus Du den Pinguinen ganz nah bist – und doch mit genug Abstand, damit sie ihrem natürlichen Treiben nachgehen können.
Der Preis für den Eintritt liegt bei circa 160 Rand pro Erwachsenem und 80 Rand für Kinder – eine Familienkarte macht das Ganze übrigens oft etwas günstiger. Rund um den Strand findest Du flache Wasserbereiche, in denen die Kids herrlich planschen können, während die Pinguine gleich daneben auf Felsen chillen oder ins Meer hüpfen. Das Wasser ist kristallklar – fast zum Verlieben! Normalerweise kannst Du von 8 bis 17 Uhr kommen, was für einen entspannten Aufenthalt mit genügend Zeit sorgt.
Es riecht nach Meer und Algen, das sanfte Rauschen der Wellen schafft eine unglaublich friedliche Atmosphäre – obwohl so viel los ist zwischen den kleinen Frackträgern. Ehrlich gesagt war ich selbst überrascht, wie nahe man den Tieren kommen kann, ohne sie zu stören. Ein Besuch hier fühlt sich an, als wärst Du mitten in einem kleinen Naturparadies angekommen, das Groß und Klein gleichermaßen fasziniert.
Tipps für eine stressfreie Reise mit Kindern

Etwa 150 bis 300 Rand kostet der Eintritt in viele Nationalparks – für Kinder oft nur die Hälfte. So kannst du selbst mit kleinerem Budget spannende Safaris planen, die extra auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sind. Übrigens: Die Monate von Oktober bis April sind wohl am besten geeignet, weil das Wetter angenehm ist und die Tierwelt besonders aktiv. Zufällig fallen diese Monate auch in die deutschen Sommerferien – was die ganze Planung deutlich entspannter macht.
Langstreckenfahrten sollten gut durchdacht werden; mehrere Stunden im Auto mit ungeduldigen Kids können schnell anstrengend werden. Deshalb lohnt es sich, Unterkünfte zu wählen, in denen ihr auch mal selbst kochen könnt – Küchenzeilen sind Gold wert! So hast du Snacks und Lieblingsessen immer griffbereit und vermeidest hektische Essenspausen unterwegs. Pausen sind übrigens ein Muss: Kleine Beine brauchen Platz zum Toben, sonst wird’s schnell unruhig.
Die Gesundheit solltest du ebenfalls im Blick behalten – Impfungen auf dem neuesten Stand, Reiseapotheke mit Pflastern, Fiebermittel und Co. gehören ins Gepäck. Für unterwegs Wasser und kleine Snacks einzupacken, kann wahre Wunder wirken, wenn die Laune mal kippt. Ach ja: Linksverkehr ist am Anfang echt ungewohnt – also lieber langsam fahren und Kinder rechtzeitig auf Verkehrssituationen vorbereiten. Und falls mal was schiefgeht: Ruhig bleiben! Mit einer guten Portion Gelassenheit schafft ihr es leichter durch jede Herausforderung.
Familienfreundliche Unterkünfte auswählen
Drei Stockwerke hoch, mit kinderfreundlichen Ecken und meistens einer kleinen Küche – so sehen viele familiengerechte Unterkünfte in Südafrika aus. Gerade in Städten wie Kapstadt oder Johannesburg findest Du zahlreiche Hotels, die sich richtig Gedanken gemacht haben: Spielplätze, Kinderpools oder sogar kleine Clubs, wo die Kleinen unter Aufsicht toben können. Ehrlich gesagt macht das den Eltern das Leben um einiges leichter! Ein Beispiel? Im „Radisson Blu Hotel Waterfront“ in Kapstadt kannst Du nicht nur eine super Aussicht genießen, sondern hast auch alles Notwendige für den Nachwuchs direkt vor Ort.
Wer es naturnah mag, steuert oft eine Safari-Lodge an. Kruger oder Addo sind hier echte Favoriten – Lodges mit Programmen für Kinder, die spielerisch mehr über Tierschutz und Natur zeigen. Die Übernachtung kostet ungefähr zwischen 150 und 300 Euro pro Nacht, je nachdem, wie schick es sein soll und wie viel Komfort Dir wichtig ist. Falls Du in der Hauptreisezeit unterwegs bist – also etwa von Dezember bis Februar – solltest Du wirklich früh buchen. Nicht nur wegen der besseren Preise, sondern auch, weil die beliebtesten Unterkünfte schnell ausgebucht sind.
Keine Sorge, was die Sicherheit angeht: Viele Häuser haben bewachte Eingänge und sichere Zäune. So kannst Du auch nachts ruhig schlafen, während die Kids friedlich schnarchen. Wichtig ist nur ein bisschen Vorausplanung – dann läuft die Unterkunftssuche fast von allein und Dein Familienabenteuer bekommt genau den richtigen Rahmen.
Packliste für Kinder nicht vergessen
Eine gute Packliste für Kinder ist sowas wie der geheime Held jeder Familienreise nach Südafrika. Klar, das Klima schwankt – tagsüber kann es schön warm werden, aber die Abende und Morgenstunden sind oft überraschend frisch. Deshalb nimm auf jeden Fall leichte, atmungsaktive Kleidung mit und ein paar wärmere Schichten zum Drüberziehen. Ein leichter Regenmantel ist kein Luxus, gerade wenn ihr in der Regenzeit unterwegs seid – dann ist so ein Teil wirklich Gold wert. Und vergiss bloß nicht den Sonnenschutz: Sonnenhut und eine richtige Sonnenbrille sollten in keinem Rucksack fehlen, denn die Sonne hier hat ordentlich Power.
Außerdem hab ich immer eine kleine Reiseapotheke dabei – Pflaster, antiseptische Tücher, ein paar grundlegende Medikamente und natürlich alles, was Dein Kind sonst braucht. In Nationalparks wie dem Krüger kann es auch mal Mücken geben, deshalb gehört ein gutes Insektenschutzmittel unbedingt ins Gepäck. Und weil Kinder unterwegs oft großen Hunger bekommen, sind Snacks und eine Trinkflasche wahre Lebensretter.
Ehrlich gesagt finde ich Ferngläser für die Kids super praktisch – damit können sie Tiere aus der Distanz beobachten, ohne sich zu nah heranzuschleichen. Außerdem macht so ein eigener kleiner Rucksack echt Spaß: Darin findet das Kind Platz für seine Lieblingsspielzeuge oder kleine Entdeckerschätze vom Weg. So wird das Packen nicht nur sinnvoll, sondern auch richtig spannend.
Zeit für Ruhepausen und Erholung einplanen
Ungefähr drei bis vier Stunden Fahrt am Tag – das ist für Kinder und Eltern wohl die Obergrenze, wenn die Stimmung nicht kippen soll. Unsere Erfahrung zeigt: Die Tage mit besonders vielen Erlebnissen sollten immer von einem ruhigen Tag abgelöst werden, damit alle ein bisschen durchatmen können. Nach einem langen Ausflug etwa zum Tafelberg oder entlang der Kap-Halbinsel war unser persönlicher Favorit ein Nachmittag am Strand von Camps Bay. Während die Kids im warmen Sand buddelten und laut lachten, konnten wir gemütlich die Aussicht aufs Meer genießen – einfach mal die Seele baumeln lassen.
Familienfreundliche Unterkünfte sind hier echt Gold wert. Viele Lodges im Krüger-Nationalpark oder an der Garden Route haben Pools, Spielplätze und extra Familienzimmer, damit die Kleinen ihren Spaß haben und die Eltern sich auch mal zurückziehen können. Die Preise für eine Nacht dort schwanken ungefähr zwischen 50 und 200 Euro, je nachdem wie komfortabel es sein soll – überraschend erschwinglich, wenn du mich fragst.
Was außerdem hilft: geführte Touren in den Nationalparks, die meistens nur zwei bis drei Stunden dauern. So kommst du zu coolen Tierbeobachtungen, ohne dass man den ganzen Tag unterwegs ist – perfekt, um Überforderung zu vermeiden. Und zwischendrin mal einen entspannten Besuch im Wissenschaftsmuseum in Johannesburg einzubauen hat uns richtig gut getan. Da kann man gemütlich durchatmen und gleichzeitig noch was Interessantes lernen – praktisch und erholsam!
- Zeit für Ruhepausen und Erholung einplanen
- Nach all den aufregenden Aktivitäten und Abenteuern in Südafrika ist es wichtig, auch Momente der Entspannung zu genießen
- Entspannende Spaziergänge am Strand oder gemütliche Picknicks in der Natur können dabei helfen, neue Energie zu tanken
