Wichtige Vorbereitungen vor der Reise

Ungefähr 200 bis 500 Rand müsstest Du für ein einfaches Hostelzimmer in sicheren Gegenden von Kapstadt oder Johannesburg einplanen – Hotels schlagen eher mit 800 bis 2.500 Rand pro Nacht zu Buche, was je nach Komfort und Lage variiert. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Bewertungen genau zu checken: Gerade als Frau allein, möchtest Du nicht in Vierteln landen, die abends kaum belebt sind oder eine erhöhte Kriminalitätsrate haben. Kapstadt, Johannesburg und Durban sind zwar aufregend, aber auch bekannt für ihre Schattenseiten – vor allem nachts solltest Du bestimmte Stadtteile meiden.
Die Reiseversicherung solltest Du übrigens nicht unterschätzen – eine Police, die medizinische Notfälle, Diebstahl und Gepäckverlust abdeckt, ist meiner Meinung nach Pflicht. International bekannte Anbieter haben meistens passende Angebote speziell für Reisende wie Dich parat. Auch bei der Mobilität vor Ort empfiehlt es sich auf Nummer sicher zu gehen: Uber und registrierte Taxis funktionieren meist besser als öffentliche Verkehrsmittel, die doch häufig etwas unberechenbar sind – da fühlst Du Dich bestimmt wohler.
Ein echter Pluspunkt ist das kleine Sprachpaket Afrikaans oder Zulu im Gepäck zu haben. Auch wenn die Verständigung auf Englisch klappt, öffnen ein paar Begrüßungen und Höflichkeitsfloskeln Türen und lassen Dich gleich viel lockerer mit den Einheimischen ins Gespräch kommen. Ganz praktisch: Die Anmeldung bei der Deutschen Botschaft sollte auf Deiner To-do-Liste nicht fehlen – so bist Du bei unerwarteten Situationen besser vernetzt und kannst schnell Unterstützung bekommen.
Recherche zu sicheren Reisezielen
In Kapstadt und Johannesburg solltest Du Dir unbedingt die Viertel ganz genau anschauen – einige Ecken sind wirklich tückisch, während andere überraschend sicher und entspannt wirken. Es gibt Stadtteile, in denen Du besser nicht allein unterwegs bist, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit. Öffentliche Verkehrsmittel? Ehrlich gesagt, würde ich eher die Finger davon lassen – Taxis über Apps wie Uber sind hier deutlich die bessere Wahl, weil Du weißt, wer Dich wohin bringt.
Bzgl. der Unterkunft lohnt es sich, auf Bewertungen zu achten: Viele Hostels und Hotels mit 24-Stunden-Rezeption und gesicherten Parkplätzen machen das Leben einfacher und sicherer für Solo-Reisende. Der entspannte Teil kommt bei geführten Touren – gerade wenn Du abseits der großen Städte unterwegs bist oder eine Safari planst. Anbieter mit Erfahrung haben meist strenge Sicherheitsstandards, sodass Du dort kaum böse Überraschungen erlebst.
Ach ja, ein kleiner Tipp: Viele Nationalparks haben ihre Türen meist von 9 bis 17 Uhr offen – manche sogar länger am Abend. Das solltest Du bei der Planung im Kopf behalten, damit Du nicht ungewollt in einer einsamen Gegend festsitzt. Und falls Du so wie ich gern mehr über Kultur schnupperst – ein bisschen Englisch oder Afrikaans kommt echt gut an und spart Missverständnisse.
Klar, das Ganze ist nicht ganz günstig – aber mit einem vernünftigen Budget für Unterkünfte, Transport und Aktionen kannst Du viel entspannter reisen. Am Ende hilft nur eines: neugierig bleiben, die Augen offen halten und trotzdem Spaß haben!
Notfallkontakte vor Ort recherchieren
10111 – schnell die Polizei erreichen, wenn es brennt oder was schiefgeht. Das ist die wichtigste Nummer in Südafrika, dicht gefolgt vom Rettungsdienst und der Feuerwehr, die beide unter 10177 zu erreichen sind. Ehrlich gesagt, fühlt man sich gleich ein bisschen sicherer, wenn diese Nummern im Handy gespeichert sind und nicht erst hektisch gesucht werden müssen. Neben den offiziellen Notrufnummern solltest Du auch auf jeden Fall die Kontaktdaten der nächstgelegenen Botschaft dabeihaben. In Kapstadt zum Beispiel erreichst Du die Deutsche Botschaft ziemlich unkompliziert unter +27 21 405 2400 – eine wichtige Verbindung, falls mal wirklich etwas ernsteres passiert.
Groote Schuur Hospital ist übrigens eine Adresse, die ich mir während meines Aufenthalts gut eingeprägt habe. Das Krankenhaus arbeitet rund um die Uhr und hat sicherlich einiges an Erfahrung, wenn’s um medizinische Notfälle geht. Ganz praktisch fand ich auch die Infos zu lokalen Sicherheitsdiensten – manche bieten sogar sichere Fahrten an, was gerade nachts ein beruhigendes Gefühl gibt. Apps wie Uber oder Bolt kannst Du getrost als Backup für Taxis nutzen, denn die haben sich in vielen Teilen des Landes als zuverlässig erwiesen.
Die Vorbereitung auf mögliche Notfälle wirkt vielleicht übervorsichtig – aber glaub mir, das Gefühl, alles parat zu haben und genau zu wissen, wen Du wann erreichen kannst, macht so viel aus. Ein kleiner Aufwand vor der Reise und Du bist für unerwartete Situationen bestens gewappnet.

Sicherheitsmaßnahmen während des Aufenthalts


In Kapstadt solltest Du zum Beispiel eher in Camps Bay oder Constantia unterwegs sein – dort ist es deutlich entspannter als in den bekannteren, aber auch gefährlicheren Gegenden wie Khayelitsha. Ich erinnere mich, wie ich einmal spät am Abend durch die gut beleuchtete Long Street lief und dabei immer darauf achtete, keine auffälligen Wertsachen spazieren zu tragen. Ehrlich gesagt fühlt man sich sofort sicherer, wenn das Handy in der Tasche und nicht in der Hand ist, und man keine teuren Schmuckstücke zeigt. Öffentliche Verkehrsmittel? Da würde ich Dir raten, lieber auf Taxis oder Dienste wie Uber zurückzugreifen – gerade nachts bist Du damit besser aufgehoben. Die Polizei ist zwar in den großen Städten präsent, allerdings kann es ein bisschen dauern, bis Hilfe eintrifft – deshalb habe ich immer die lokalen Notrufnummern parat gehabt und mir eine günstige lokale SIM-Karte besorgt, um jederzeit erreichbar zu sein. Viele Unterkünfte haben glücklicherweise Safes – ein guter Trick ist es, dort wichtige Dokumente und etwas Bargeld zu verstecken und nicht alles bei Dir zu tragen. Was ich außerdem super fand: den Austausch mit anderen Reisenden – da bekommst Du direkt einen realistischen Eindruck von aktuellen Entwicklungen vor Ort. Wachsam bleiben heißt hier das Motto – denn trotz aller Vorkehrungen kann das echte Südafrika auch mal ungeplant überraschen.
Vermeidung von einsamen Gegenden
In Kapstadt und Johannesburg gibt es Stadtteile, die nachts besser gemieden werden sollten – die Kriminalität ist hier leider nicht ohne. Gerade in weniger belebten Gegenden passieren häufiger unerfreuliche Sachen wie Taschendiebstähle oder Übergriffe. Deshalb lohnt es sich, die Straßen zu bevorzugen, auf denen immer Menschen unterwegs sind und die gut ausgeleuchtet sind. Die Victoria & Alfred Waterfront in Kapstadt zum Beispiel: tagsüber und abends ein lebhafter Ort mit Shops, Restaurants und oft auch Sicherheitsleuten, was das Ganze deutlich entspannter macht.
Öffentliche Verkehrsmittel solltest Du vor allem nachts vermeiden. Stattdessen kannst Du auf Taxis oder Dienste wie Uber zurückgreifen – wichtig ist, dass sie einen guten Ruf haben. Ich habe das selbst so gehandhabt und meistens vorab Bewertungen gecheckt, damit ich mich nicht unnötig unsicher fühle. Auch bei der Unterkunft zahlt sich Vorsicht aus: Lieber eine Bleibe in einem sicheren Viertel wählen als irgendwo am Rande der Stadt, wo man dann womöglich abends ungern rausgeht.
Einfach mal vertrauenswürdige Reiseblogs lesen oder an organisierten Touren teilnehmen, kann echt helfen – dort bist Du meist in der Gruppe besser aufgehoben. Und ehrlich gesagt wirkt es auch viel entspannter, wenn man weiß, dass man nicht plötzlich alleine in einer verlassenen Straße steht. Ein bisschen umsichtig sein zahlt sich wirklich aus, und Du kannst Deine Reise dann viel sorgenfreier genießen.
Sicheres Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln
In den großen Städten wie Kapstadt oder Johannesburg findest Du unzählige Minibus-Taxis, die oft tagtäglich von Einheimischen genutzt werden. Ehrlich gesagt, ist es nicht immer das gemütlichste Vergnügen – die Taxis sind manchmal überfüllt und die Fahrer rasen ziemlich rücksichtslos durch den Verkehr. Daher gilt: Nur tagsüber mitfahren und Deine Sachen fest am Körper tragen! Überhaupt solltest Du in diesen Fahrzeugen besonders aufmerksam bleiben, denn gerade hier passieren gerne mal kleine Diebstähle.
Eine etwas entspanntere Alternative ist Uber oder ähnliche Ride-Sharing-Dienste. Die sind zwar nicht überall im Land gleich verfügbar, aber in größeren Städten kannst Du damit meistens auf Nummer sicher gehen – die Preise sind transparent und die Fahrer relativ verlässlich.
Zugfahrten? Da heißt es ehrlich sein: Metrorail hat nicht unbedingt den besten Ruf. Überfüllte Waggons solltest Du meiden und nur tagsüber reisen, möglichst in begleiteten Bereichen. Wenn es geht, check vorher ab, wie sicher die Strecke aktuell ist – das kann einiges vermeiden. Im Bus oder Zug selbst gilt: Finger weg von abgelegenen Ecken und pass ständig auf Deine Wertgegenstände auf. Übrigens haben manche urbanen Gebiete private Sicherheitsdienste eingesetzt, was das Gefühl von Sicherheit tatsächlich erhöht.
Am Ende bleibt wachsam sein das A und O, denn jeder Ort hat sein eigenes Tempo und seine eigenen Herausforderungen unterwegs. Aber mit ein bisschen Vorsicht kannst Du Dich gut durch Südafrikas Straßen bewegen – auch ohne Begleitung.
Kommunikationstipps für alleinreisende Frauen

Ungefähr 150 bis 200 Rand kosten Prepaid-SIM-Karten bei Anbietern wie Vodacom oder MTN – echt fair, wenn man bedenkt, wie wichtig ständige Erreichbarkeit unterwegs ist. Damit hast Du nicht nur mobiles Internet, sondern auch Telefonie am Start – super praktisch, um GPS-Apps zu nutzen oder spontan mit Einheimischen zu quatschen. Englisch klappt in den Städten meistens ganz gut, gerade in Kapstadt oder Johannesburg sprechen viele Leute es fließend. Aber ich fand es richtig charmant, ein paar Wörter in Afrikaans oder isiXhosa draufzuhaben – das öffnet oft Türen und sorgt für ein Lächeln. Apropos Lächeln: Ein freundlicher Tonfall und höfliche Ansprache lassen selbst kleine Missverständnisse locker aus dem Weg räumen.
Das Handy solltest Du übrigens nie irgendwo liegenlassen und wichtige Nummern wie die Deines Hotels oder örtliche Notrufnummern direkt abspeichern – Sicherheit geht vor! Gerade nachts in größeren Städten rate ich zu offiziellen Taxis oder Ride-Sharing-Diensten, da fühlt man sich einfach wohler als auf der Straße unterwegs zu sein. WhatsApp ist hier wahnsinnig beliebt und perfekt, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben oder schnell mal nach Tipps zu fragen. Ganz ehrlich, diese digitale Vernetzung gibt einem ein Stück Zuhause im Ausland zurück.
Teilen deiner Reiseroute mit Vertrauenspersonen
Eine detaillierte Reiseroute in der Tasche zu haben ist das eine – sie mit mindestens zwei vertrauenswürdigen Personen zu teilen, das andere. Ich hab’s ehrlich gesagt direkt gemacht und dabei nicht nur die geplanten Unterkünfte und Transportmittel weitergegeben, sondern auch die örtlichen Notrufnummern (die Polizei erreichst du unter 10111, medizinische Notfälle unter 10177). Auch die Kontaktdaten der deutschen Botschaft habe ich parat gehabt – deren 24-Stunden-Hotline kann im Ernstfall echt Gold wert sein.
Zwischendurch ein kurzes Update per Nachricht oder Anruf? Unbedingt! Gerade wenn sich Pläne mal ändern, fühlt sich das für mich besser an, so wissen meine Leute genau, wo ich gerade stecke. Und GPS-Standorte von Unterkünften oder meinem aktuellen Aufenthaltsort zu teilen, ist dabei ein zusätzlicher Pluspunkt – da gibt’s kein „wo bist du jetzt eigentlich?“ mehr am anderen Ende der Leitung.
Um auch wirklich erreichbar zu sein, hab ich mir direkt am Flughafen eine lokale SIM-Karte geholt. Die Preise liegen etwa zwischen 100 und 200 Rand, also ungefähr 5 bis 10 Euro, und oft sind Datenpakete gleich inklusive. Das hat nicht nur den Geldbeutel geschont, sondern mir auch Sicherheit gegeben – denn ohne Netz fühlt man sich schnell isoliert. Insgesamt fühlte ich mich dadurch deutlich entspannter unterwegs – eine kleine Investition für ein großes Sicherheitsgefühl.
Notfallkommunikation planen
Eine lokale SIM-Karte bekommst Du in Südafrika meist schon für etwa 150 Rand – das sind um die 8 Euro. Ehrlich gesagt, fand ich das eine ziemlich praktische Lösung, denn so kannst Du sicherstellen, dass Dein Handy auch tatsächlich funktioniert und Du im Notfall schnell jemanden erreichst. Roaming kann nämlich teuer und manchmal auch unzuverlässig sein. Am besten speicherst Du gleich die wichtigsten Nummern ab: Polizei unter 10111, den allgemeinen Notruf 112 und natürlich die Kontaktdaten der nächsten deutschen Botschaft oder des Konsulats. Am besten hast Du diese Infos nicht nur digital auf dem Handy, sondern auch handschriftlich auf einem kleinen Zettel dabei – man weiß ja nie, ob der Akku plötzlich schlappmacht.
Übrigens habe ich mir außerdem eine Notfall-App runtergeladen, die den Standort per GPS teilt – das gibt wirklich ein gutes Gefühl, wenn Du irgendwo bist, wo du niemanden kennst. Trag auch unbedingt immer ein tragbares Ladegerät mit Dir herum. Ein leerer Akku kann ausgerechnet dann zum echten Problem werden, wenn Du gerade Hilfe brauchst. Und dann noch ein Tipp: Schreib Dir die Adresse Deiner Unterkunft auf und sag dem Personal Bescheid, wo genau Du unterwegs bist. Falls mal etwas schiefgeht, können sie so viel schneller reagieren – was im Ernstfall Gold wert ist.
