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St. Goar

Entdecke die Schönheit von Rheinland-Pfalz in St. Goar und Umgebung

Eine malerische Ansicht von St. Goar zeigt eine imposante Burg auf einem Hügel, umgeben von grünen Wiesen und sanften Hügeln. Im Vordergrund fließt ein ruhiger Fluss, dessen Wasser die umliegende Landschaft reflektiert. Die Burg mit ihren hohen Türmen und Zinnen erhebt sich majestätisch über die Umgebung, während kleine Gebäude mit roten Dächern am Ufer stehen. Der Himmel ist blau mit einigen Wolken, was zur malerischen Atmosphäre beiträgt.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Geschichte von St. Goar reicht bis ins 6. Jahrhundert zurück
  • St. Goar wurde nach dem Heiligen Goar benannt, einem Missionar
  • Die Stadt war im Mittelalter ein wichtiger Handels- und Verkehrsknotenpunkt
  • St. Goar wurde im 17. Jahrhundert durch den Dreißigjährigen Krieg stark beeinflusst
  • Im 19. Jahrhundert erlebte die Stadt einen Aufschwung durch den Tourismus
  • Zu den Sehenswürdigkeiten gehören der St. Goarer Dom und die Burg Rheinfels
  • Die idyllische Rheinanlage bietet Ruhe und Erholung
  • In und um St. Goar gibt es viele Freizeitaktivitäten wie Wandern und Weinproben
  • Eine Schifffahrt auf dem Rhein ist ein unvergessliches Erlebnis
  • Eine Wanderung im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal bietet einzigartige Ausblicke und Einblicke in die Geschichte

Die Geschichte von St. Goar

Auf dem Bild sieht man eine majestätische Burg auf einem Hügel, umgeben von einer malerischen Landschaft mit Bergen und einem Fluss. Diese Szenerie erinnert an die Geschichte von St. Goar, einer Stadt am Rhein, die für ihre beeindruckende Burg Rheinfels bekannt ist.Die Legenden erzählen, dass der heilige Goar hier lebte, und seine Taten und Wunder sind tief in der Geschichte der Region verwurzelt. Die Burg steht symbolisch für den Schutz und die Macht vergangener Zeiten, während der Fluss den Weg für Händler und Reisende darstellt, die einst die Landschaft durchquerten. Die idyllische Umgebung mit den sanften Hügeln und der klaren Wasseroberfläche spiegelt die romantische Atmosphäre dieser historischen Stätte wider.

Etwa 2.000 Menschen nennen diesen Ort ihr Zuhause – und das, obwohl die Geschichte hier bis weit in die Römerzeit zurückreicht. Lange vor deiner Zeit wurde die Gegend bereits vom berühmten Heiligen Goar geprägt, einem Missionar, der im 6. Jahrhundert als Einsiedler wirkte und der Region seinen Namen schenkte. Besonders spannend fand ich den Bau des Klosters knapp 1000 Jahre später, initiiert vom Mainzer Erzbischof Siegfried – das war sozusagen der Startschuss für die Stadtentwicklung mit einer echten Ansiedlung von Menschen und Gewerbe.

Die wahre Perle in dieser historischen Kulisse ist die Burg Rheinfels, deren gewaltige Mauern schon seit fast 800 Jahren über dem Rhein thronen. Ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass einst eine der größten und stärksten Burgen am gesamten Rhein diese Rolle spielte – sowohl als Residenz der Grafen von Katzenelnbogen als auch als Zollstation für vorbeifahrende Schiffe. Bei meinem Besuch spürte ich förmlich die Jahrhunderte voller Belagerungen, besonders während der Aufstände im Dreißigjährigen Krieg oder den französischen Besetzungen, die hier ihre Spuren hinterlassen haben.

Wusstest du übrigens, dass diese Region zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt? Die Weinbaugeschichte des Ortes zieht sich sogar bis in römische Zeiten zurück, was du an den malerischen Weinbergen rundherum sehen kannst. Wer Lust auf Wandertouren oder Bootsfahrten hat, ist hier genau richtig – zwischen historischen Geschichten und herrlicher Natur entsteht ein Flair, das wirklich einzigartig ist.

Die Gründung und frühe Geschichte

Schon erstaunlich, wie tief die Wurzeln hier reichen – die erste Erwähnung des Ortes liegt etwa im Jahr 898, als der Missionar Goar, ein wandersamer Mönch, in der Gegend bei seinen christlichen Aktivitäten genannt wird. Was wirklich fasziniert: Er legte nicht nur den Grundstein für ein Kloster, sondern auch für die Namensgebung der Stadt. Die Lage am Rhein war natürlich eine Goldgrube – hier trafen sich Händler und Schiffer, um Waren auszutauschen und ihre Schiffe zu beladen. Landwirtschaft und Handel bildeten damals das Rückgrat des Lebens, was man heute noch an dem lebendigen Markttreiben erahnen kann.

Rund 350 Jahre später begann der Bau eines wahren Giganten – der imposanten Burg Rheinfels. Errichtet von den Grafen von Katzenelnbogen, sollte sie gegen Feinde schützen und die Kontrolle über den Rhein sichern. Ehrlich gesagt ist es beeindruckend, wie diese riesige Festung mit ihren dicken Mauern und Türmen bis heute einen Großteil ihrer ursprünglichen Pracht bewahrt hat. Im Mittelalter war dieser Ort ein echter Hotspot im Heiligen Römischen Reich, wo verschiedene Herrscher um Macht rangen – und auch das Leben der Bewohner bestimmte.

Man merkt sofort, dass die Geschichte hier nicht nur trockenes Faktenwissen ist, sondern förmlich in jedem Stein steckt. Wer durch die Gassen geht, kann das alte Flair fast riechen – eine Mischung aus Handelsgeist und mittelalterlicher Tradition, die bis heute lebendig geblieben ist.

Bedeutende historische Ereignisse

Etwa 15 Minuten Fußweg von der quirligen Innenstadt entfernt, entdeckst du das ehemalige Kloster, das um 1020 entstand und eine zentrale Rolle für die Region spielte. Der heilige Goar selbst hat hier den Grundstein gelegt – ziemlich beeindruckend, wie sich dieser Ort über Jahrhunderte zum kulturellen Herzstück entwickelte. Nicht weit davon thront die mächtige Burg Rheinfels, die 1245 von Graf Dietrich von Katzenelnbogen errichtet wurde. Mit ihren dicken Mauern war sie lange Zeit eine der stärksten Festungen am Rhein – und das spürt man richtig, wenn man durch die Anlage schlendert. Die Burg hatte nicht nur militärische Bedeutung, sondern war auch Schauplatz zahlreicher Konflikte zwischen Territorialherren.

1797 kam es zu einem weiteren spannenden Kapitel: Französische Truppen besetzten die Burg – ein Wendepunkt, der das Ende ihrer glorreichen Tage einläutete. Ab 1806 begann dann ihr langsamer Verfall, teils sogar als Steinbruch genutzt, was die Ruine heute noch ein wenig traurig wirken lässt. Ehrlich gesagt ist es aber gerade dieser morbide Charme, der die Atmosphäre hier so besonders macht. Führungen starten täglich um 10 Uhr und gehen bis etwa 18 Uhr – perfekt für einen Ausflug am Nachmittag.

Und übrigens: Ganz in der Nähe findest du den berühmten Loreley-Felsen. Die Sagen rund um diese Stelle sind tief mit der Geschichte der Gegend verwoben und erzählen von gefährlichen Stromschnellen und einer geheimnisvollen Nixe – Geschichten, die dich beim Blick auf den Rhein fast in ihren Bann ziehen. Diese Legenden bringen neben Geschichte auch eine gehörige Portion Mystik mit ins Spiel.

Auf dem Bild sieht man eine majestätische Burg auf einem Hügel, umgeben von einer malerischen Landschaft mit Bergen und einem Fluss. Diese Szenerie erinnert an die Geschichte von St. Goar, einer Stadt am Rhein, die für ihre beeindruckende Burg Rheinfels bekannt ist.Die Legenden erzählen, dass der heilige Goar hier lebte, und seine Taten und Wunder sind tief in der Geschichte der Region verwurzelt. Die Burg steht symbolisch für den Schutz und die Macht vergangener Zeiten, während der Fluss den Weg für Händler und Reisende darstellt, die einst die Landschaft durchquerten. Die idyllische Umgebung mit den sanften Hügeln und der klaren Wasseroberfläche spiegelt die romantische Atmosphäre dieser historischen Stätte wider.
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Sehenswürdigkeiten in St. Goar

Auf dem Bild ist eine beeindruckende Burg zu sehen, die an eine der vielen Burgen in der Umgebung von St. Goar erinnert, wie beispielsweise die Burg Rheinfels. Diese Burg liegt malerisch auf einem Hügel mit Blick auf den Rhein und ist bekannt für ihre historischen Ruinen und die schöne Aussicht auf das Rheintal. Die Landschaft zeigt sanfte Hügel und den Fluss, was typisch für die Region ist.
Auf dem Bild ist eine beeindruckende Burg zu sehen, die an eine der vielen Burgen in der Umgebung von St. Goar erinnert, wie beispielsweise die Burg Rheinfels. Diese Burg liegt malerisch auf einem Hügel mit Blick auf den Rhein und ist bekannt für ihre historischen Ruinen und die schöne Aussicht auf das Rheintal. Die Landschaft zeigt sanfte Hügel und den Fluss, was typisch für die Region ist.

Mit seinen rund 7 Euro Eintritt – naja, für Erwachsene – ist die Burg Rheinfels ein echtes Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass sie einst als größte und mächtigste Burg am Rhein galt. Die Mauern sind so imposant, dass du dich fast ins Mittelalter zurückversetzt fühlst, während du durch die alten Gemäuer streifst. Öffnungszeiten variieren zwar ein bisschen, meist kannst du aber zwischen 10:00 und 18:00 Uhr vorbeischauen.

Ungefähr genauso bezaubernd wie die Burg ist die Altstadt mit ihren urigen Fachwerkhäusern, die sich an den Rheinuferstraßen aneinanderreihen. Ich hab dort oft in kleinen Cafés gesessen und mir ein Glas Rheinhessenwein gegönnt – das ist wirklich ein Erlebnis für sich. Falls du mehr zum Hintergrund der Gegend wissen willst, lohnt sich ein Abstecher ins Heimatmuseum. Dort findest du interessante Exponate von der römischen Zeit bis zur Entwicklung der Schifffahrt auf dem Rhein – und das Ganze meist kostenlos oder für kleines Geld, geöffnet von März bis Oktober.

Zu Fuß kannst du dich auf den Rheinsteig wagen, einen zertifizierten Wanderweg mit spektakulären Ausblicken über Weinberge und Fluss. Mein persönliches Highlight war das Loreley-Plateau, nicht nur wegen der sagenumwobenen Nixe, sondern weil die Aussicht dort wirklich umwerfend ist – gerade an klaren Tagen.

Die imposante Burg Rheinfels

Ungefähr 4 Euro kostet der Eintritt zur Burg Rheinfels, und ich sage dir, jeder Cent ist gut angelegt. Die Anlage erstreckt sich auf einem riesigen Areal, das dir nicht nur mittelalterliche Mauern zeigt, sondern auch ein Labyrinth aus unterirdischen Gängen. Solche versteckten Ecken machen den Besuch richtig spannend – fast so, als würdest du selbst auf Entdeckungsreise gehen. Von den Aussichtsterrassen hast du eine grandiose Sicht auf das Rheintal, die Weinberge und natürlich den Rhein, der ganz ruhig vor sich hinplätschert. Die Burg wurde einst von Graf Diether von Katzenelnbogen hochgezogen – für die Kontrolle der Schifffahrt am Fluss. Im Mittelalter war das hier wohl ein echter Knotenpunkt für Machtspiele und Konflikte.

Die Öffnungszeiten variieren – meistens kannst du von März bis Oktober zwischen 9 und 18 Uhr reinspazieren, im Winter dann etwas kürzer. Kinder und Jugendliche kommen sogar kostenlos rein, was ich super finde, denn der Besuch ist auch für Familien ein echtes Highlight. Wer mag, kann an Führungen teilnehmen oder bei mittelalterlichen Veranstaltungen eintauchen in die alte Zeit – das macht alles noch lebendiger! Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie viel Geschichte in diesen Steinmauern steckt und wie lebendig alles wirkt, obwohl die Burg längst Ruine ist. Ein perfekter Spot für eine Zeitreise mit Panorama-Blick – da kannst du lange stehen bleiben und einfach genießen.

Die idyllische Rheinanlage

Drei Stockwerke hoch thront die beeindruckende Burg Rheinfels über der idyllischen Rheinanlage, die sich direkt am Rhein entlangzieht – ein richtig schön entspannter Ort mit reichlich Grünflächen und bunten Blumenbeeten, die im Sommer so richtig zur Geltung kommen. Hier gibt es nicht nur große Liegewiesen zum Ausbreiten, sondern auch Sitzgelegenheiten, an denen man gemütlich Leute beobachten oder einfach in Ruhe ein Buch lesen kann. Kinder finden gleich mehrere Spielplätze, sodass Familien hier wohl alle auf ihre Kosten kommen.

Von April bis Oktober öffnet die Burg täglich von 10 bis 18 Uhr ihre Tore (in den kälteren Monaten ist schon um 17 Uhr Schluss) – falls du Lust hast, kannst du dir also jederzeit einen Ausflug in die Vergangenheit gönnen. Übrigens: Einige lokale Winzer organisieren regelmäßig geführte Weinwanderungen entlang der Rheinanlage. Die kosten zwar meist ein paar Euro, dafür erfährst du einiges Spannendes über den Weinbau und bekommst nebenbei schöne Einblicke in die umliegenden Weinberge.

Der Duft von frischem Gras mischt sich mit dem leisen Plätschern des Flusses und ab und zu hörst du das Kreischen von Möwen – ehrlich gesagt fühlt man sich hier fast wie in einer anderen Welt. Ob bei einem gemütlichen Spaziergang oder bei einer entspannten Pause auf einer der Bänke – diese Ecke des Rheintals zeigt sich von ihrer charmantesten Seite.

Aktivitäten in und um St. Goar

Das Bild zeigt eine malerische Ansicht von Burg Rheinfels in St. Goar, die majestätisch über dem Rhein thront. In und um St. Goar gibt es viele Aktivitäten, die Besucher genießen können:1. **Burgbesuch**: Die Burg Rheinfels ist eine der größten Ruinen am Mittelrhein und bietet beeindruckende Ausblicke sowie interessante Führungen.2. **Schifffahrt auf dem Rhein**: Man kann eine Bootstour auf dem Rhein unternehmen und die wunderschönen Weinberge und anderen Burgen entlang des Flusses bewundern.3. **Wanderungen**: Die Umgebung bietet zahlreiche Wanderwege, darunter den Rheinsteig, der atemberaubende Ausblicke auf den Fluss und die Landschaft ermöglicht.4. **Weinverkostung**: Die Region ist bekannt für ihren Wein. Viele Weingüter bieten Verkostungen an, bei denen man lokale Weine probieren kann.5. **Radfahren**: Es gibt auch schöne Radwege entlang des Rheins, die eine tolle Möglichkeit bieten, die Landschaft zu erkunden.St. Goar ist also ein idealer Ort für Natur- und Geschichtsliebhaber!

Über 25 Kilometer erstreckt sich der Loreley-Aar-Rad- und Wanderweg – eine Strecke, die du in etwa fünf Stunden schaffen kannst, wenn du das Tempo nicht gerade gemütlich hältst. Dabei schlängelt sich der Weg durch herrliche Weinberge und eröffnet immer wieder spektakuläre Panoramablicke auf den Rhein. Für alle, die eine größere Herausforderung suchen, gibt’s den Rheinsteig, einen Fernwanderweg mit rund 320 Kilometern Länge, der direkt hier vorbeiführt. Die abwechslungsreichen Landschaften und historischen Stätten unterwegs sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, wie vielfältig diese Gegend zu Fuß zu erkunden ist.

Radfahrer finden ihre Lieblingsrouten entlang des Rheins oder auf dem Rheinhöhenweg, der mit seinen Aussichten definitiv auch fotografische Highlights bereithält. Übrigens: Für Familien und Gruppen stellt die Jugendherberge eine echt günstige Möglichkeit dar – schon ab ungefähr 25 Euro pro Person kannst du dort übernachten. Das Beste daran? Hier gibt’s Aktivitäten wie Klettern oder Bootsfahrten auf dem Rhein – perfekt, um den Tag aktiv ausklingen zu lassen.

Kulturell geht es ebenfalls lebendig zu: Zahlreiche Weinfeste und lokale Veranstaltungen lockern das Programm auf und bringen dir die hiesige Weintradition näher. Gerade an lauen Sommerabenden spürt man förmlich den Duft von Trauben und frischem Holzfeuer – einfach authentisch und richtig schön. So wird klar: Wer Natur liebt und gerne aktiv ist, findet rund um diesen Ort eine bunte Palette an Erlebnissen.

Eine Schifffahrt auf dem Rhein

15 bis 25 Euro kostet eine einfache Rundfahrt auf dem Rhein – überraschend erschwinglich, wenn man bedenkt, wie viel Natur und Geschichte du dabei zu sehen bekommst. Die Schiffe legen meist an der Rheinstraße ab, direkt in der Nähe vieler gemütlicher Cafés, wo du dich vor oder nach der Fahrt noch stärken kannst. Übrigens fahren einige Anbieter auch längere Touren nach Rüdesheim oder Koblenz, die mit 25 bis 40 Euro zwar etwas teurer sind, dafür aber den ganzen Tag voller herrlicher Ausblicke versprechen.

Die Boote selbst sind relativ komfortabel eingerichtet: Überdachte Decks schützen vor Wind und Wetter, während an Bord oft kleine gastronomische Angebote locken – perfekt für ein kühles Getränk bei schöner Aussicht. Besonders faszinierend wird es gegen Abend, wenn die Sonne langsam untergeht und die Burgen entlang des Ufers in warmes Licht taucht. Ehrlich gesagt hat so eine Abendfahrt fast schon was Magisches – die beleuchteten Mauern wirken dann wie aus einem Märchen.

Zwischen März und Oktober kannst du diese Touren einplanen, wobei im Sommer mehr Fahrten angeboten werden – also ist es ratsam, vorher zu schauen, wann es genau losgeht. Kleiner Tipp: Kinder bezahlen meist weniger, was Familienausflüge besonders attraktiv macht. Wer nach der Schifffahrt noch Lust hat, kann übrigens gleich weiterwandern oder radeln – der Loreley-Aar-Rad- und Wanderweg startet ganz in der Nähe und führt dich mitten durch die herrliche Landschaft.

Wandern im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Etwa 65 Kilometer erstreckt sich der Loreley-Aar-Rad- und Wanderweg durch das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal – und ehrlich gesagt ist die Strecke viel zu schön, um sie einfach nur durchzuradeln. Immer wieder bleibst du stehen, atmest tief ein und lässt dich von den Weinbergen und dem rauschenden Rhein verzaubern. Die Wege sind überraschend gut ausgeschildert, was gerade für Wenig-Erfahrene praktisch ist, denn man kann die Tour prima in Etappen aufteilen. Für mich ging es los am berühmten Loreley-Felsen – da stimmt wirklich alles: der Ausblick über den Fluss, das Gefühl von Geschichte in der Luft und dieser Duft von frisch gemähtem Gras und Trauben.

Auch wenn du nicht den kompletten Weg ablaufen willst, findest du rund um hier zahlreiche kürzere Pfade. Besonders cool fand ich den Abschnitt entlang der Burgenstraße: Burg Katz und Marksburg sehen nicht nur aus wie aus einem Märchenbuch, sondern bieten auch tolle Fotospots – fast so, als würden sie mit dir wandern. Der Rheinsteig, einer der bekanntesten Fernwanderwege Deutschlands, ist übrigens nur eine kurze Busfahrt entfernt und lockt mit noch mehr Aussichtspunkten, die richtig spektakulär sind.

Kleiner Tipp am Rande: Die beste Zeit für eine Tour ist wohl im Frühjahr oder Herbst – dann ist das Wetter mild und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Falls du länger bleiben willst, kannst du in der Jugendherberge übernachten – schon ab 25 Euro pro Nacht! Also pack deine Wanderschuhe ein, hier wird jeder Schritt zum Erlebnis.

Das Bild zeigt eine malerische Ansicht von Burg Rheinfels in St. Goar, die majestätisch über dem Rhein thront. In und um St. Goar gibt es viele Aktivitäten, die Besucher genießen können:1. **Burgbesuch**: Die Burg Rheinfels ist eine der größten Ruinen am Mittelrhein und bietet beeindruckende Ausblicke sowie interessante Führungen.2. **Schifffahrt auf dem Rhein**: Man kann eine Bootstour auf dem Rhein unternehmen und die wunderschönen Weinberge und anderen Burgen entlang des Flusses bewundern.3. **Wanderungen**: Die Umgebung bietet zahlreiche Wanderwege, darunter den Rheinsteig, der atemberaubende Ausblicke auf den Fluss und die Landschaft ermöglicht.4. **Weinverkostung**: Die Region ist bekannt für ihren Wein. Viele Weingüter bieten Verkostungen an, bei denen man lokale Weine probieren kann.5. **Radfahren**: Es gibt auch schöne Radwege entlang des Rheins, die eine tolle Möglichkeit bieten, die Landschaft zu erkunden.St. Goar ist also ein idealer Ort für Natur- und Geschichtsliebhaber!
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Kulinarische Highlights in St. Goar

Auf dem Bild ist ein stilllebenartiges Arrangement von Früchten und Speisen zu sehen. Es enthält Äpfel, Birnen, Trauben sowie eine Auswahl an Wurst- oder Käsescheiben, ergänzt durch einige Beeren und ein Glas Rotwein.Kulinarische Highlights in St. Goar umfassen regionale Spezialitäten wie den Rheinhessenwein, der oft perfekt zu einer Auswahl von Wurst- und Käseplatten passt. Zudem sind die malerischen Weinlokale entlang des Rheins bekannt für ihre ausgezeichneten Winzergerichte, die sich ideal mit den frischen, lokalen Zutaten kombinieren lassen. Ein Besuch in St. Goar bietet die Möglichkeit, diese kulinarischen Köstlichkeiten zusammen mit der wunderschöner Landschaft zu genießen.
Auf dem Bild ist ein stilllebenartiges Arrangement von Früchten und Speisen zu sehen. Es enthält Äpfel, Birnen, Trauben sowie eine Auswahl an Wurst- oder Käsescheiben, ergänzt durch einige Beeren und ein Glas Rotwein.Kulinarische Highlights in St. Goar umfassen regionale Spezialitäten wie den Rheinhessenwein, der oft perfekt zu einer Auswahl von Wurst- und Käseplatten passt. Zudem sind die malerischen Weinlokale entlang des Rheins bekannt für ihre ausgezeichneten Winzergerichte, die sich ideal mit den frischen, lokalen Zutaten kombinieren lassen. Ein Besuch in St. Goar bietet die Möglichkeit, diese kulinarischen Köstlichkeiten zusammen mit der wunderschöner Landschaft zu genießen.

Der Duft von frisch gebackenem Brot und süßen Torten zieht dich förmlich in die "Konditorei Schmitt", wo Kuchen zwischen 3 und 5 Euro zu haben sind – ein echtes Highlight für zwischendurch oder den Nachmittag mit Café. Wer es lieber herzhaft mag, sollte das „Bistro im Burgkeller“ nicht verpassen. Direkt unterhalb der Burg Rheinfels gibt’s eine gemütliche Atmosphäre, wo deutsche Klassiker auf mediterrane Einflüsse treffen – perfekt für eine entspannte Mittagspause oder einen gemütlichen Abend. Meistens kannst du dort zwischen 12 und 14 Uhr oder ab 18 bis etwa 22 Uhr vorbeischauen.

Ganz oben auf meiner Liste stand allerdings das Restaurant „Rheinblick“. Die Aussicht ist wirklich beeindruckend, aber auch die saisonale Speisekarte überzeugt mit kreativen Gerichten wie Rheinischem Zander oder Wild – und das für ungefähr 15 bis 30 Euro pro Hauptgang. Ehrlich gesagt habe ich selten so eine gelungene Kombination aus Geschmack und Landschaft erlebt.

Und falls du Weinfan bist, gibt es kaum einen besseren Ort als die "Alte Zollstation". Dort findest du eine breite Auswahl an Weinen vom Mittelrhein, besonders Rieslinge sind hier richtig beliebt. Die Weinproben, die manchmal stattfinden, geben dir spannende Einblicke in die Tradition des Weinbaus rund um den Rhein – das macht den Besuch noch viel besonderer.

Alles in allem – kulinarisch gesehen – ist hier viel mehr los, als man auf den ersten Blick vermutet. Ob süß oder deftig, rustikal oder ein bisschen fancy: Die Vielfalt überrascht immer wieder.

Besuch in gemütlichen Weinstuben

Ungefähr 4 bis 6 Euro kostet hier ein Glas Riesling, was ich ehrlich gesagt ziemlich fair finde – vor allem, wenn man bedenkt, dass die Qualität wirklich beeindruckend ist. Die Weinstuben sind häufig in alten Gemäuern untergebracht, die so viel Charme versprühen, dass man fast vergisst, eigentlich nur auf einen Drink vorbeizukommen. Die "Weinstube am Markt" hat mir besonders gefallen, mit ihrer warmen Atmosphäre und dem Gefühl, mittendrin im Leben zu sein. Abends kannst du meist bis etwa 22 Uhr verweilen, ein paar Lokale öffnen sogar schon mittags.

Das Essen rundet das Erlebnis perfekt ab: traditionelle rheinische Gerichte findest du hier genauso wie saisonale Spezialitäten – für etwa 10 bis 20 Euro bekommst du eine ordentliche Portion auf den Teller. Die "Rheinische Weinstube" zum Beispiel ist richtig gemütlich eingerichtet und eignet sich prima, um nach einem langen Tag mit Freunden oder auch allein ein bisschen zu entspannen. Der Duft von gebratenem Speck und frisch gebackenem Brot mischt sich mit dem Aroma der Weine – das fühlt sich echt heimelig an.

Und was ich besonders mag: Viele Weinstuben verkaufen nicht nur das Glas, sondern haben auch Flaschen auf der Karte – zwischen ungefähr 20 und 40 Euro für einen guten lokalen Riesling. Perfekt, wenn du dir ein Stück Rheingau mit nach Hause nehmen möchtest oder noch länger genießen willst. So eine kleine Weinprobe in den gemütlichen Stuben wird tatsächlich zu einem richtig schönen Erlebnis – mit einer Portion rheinischer Gastfreundschaft on top.

Kostprobe von regionalen Spezialitäten

Der Duft von frisch gebackenem Brot und würzigem Käse zieht dich direkt in die Weinstube Zum Goldenen Löwen. Hier sitzt man oft bis spät in den Abend, genießt das rustikale Ambiente und probiert lokale Käsespezialitäten – ehrlich gesagt, ein echtes Geschmackserlebnis! Ein Glas Rheinhessenwein, vor allem Riesling, passt perfekt dazu und kostet meist ab etwa 3 Euro. Wer es etwas gehobener mag, sollte unbedingt im Hotel Restaurant Ebertor vorbeischauen. Die „Rheinische Sauerbraten“ oder die traditionelle „Rinderroulade“ sind hier echte Gaumenfreuden. Warme Speisen gibt’s dort täglich von 11:30 bis 14:00 Uhr und abends nochmal von 18:00 bis 21:30 Uhr – praktisch, wenn der Hunger mal später kommt.

Übrigens, etwas Überraschendes: Für schnelle Snacks findest du mit dem „Döner-Express“ eine tolle Adresse, die sowohl lecker als auch preiswert ist. Ein Hauptgericht schlägt hier meistens mit 10 bis 20 Euro zu Buche – überraschend günstig für diese Qualität! Und falls dein süßer Zahn auf Italienisches steht, wartet das „Bistro Eiscafé Italia“ mit hausgemachten Eiskreationen und kleinen italienischen Häppchen auf dich. Die kulinarische Vielfalt in dieser Ecke des Rheintals ist tatsächlich beeindruckend – da lohnt es sich wirklich, einfach mal quer durch die Karte zu probieren und sich vom rheinischen Lebensgefühl verführen zu lassen.