Die Geschichte von Spittal an der Drau

1191 taucht der Name „Spittal“ erstmals auf – und das ist keine zufällige Bezeichnung: ein Spital gab hier den Ausschlag für die Besiedlung. Nur knapp zwanzig Jahre später verliehen die Grafen von Ortenburg dem Ort bereits Stadtrecht. Das merkt man heute noch, wenn man die engen Gassen und historischen Plätze erkundet. Die Lage an der Drau hat der Stadt über Jahrhunderte hinweg eine besondere Bedeutung beschert – war doch der Fluss eine wichtige Handelsroute, die Menschen und Waren zusammenbrachte.
Besonders imposant ist das Schloss Porcia, das 1530 errichtet wurde – du kannst dir vorstellen, wie viel Geschichte allein diese Mauern atmen. Früher Wohnsitz einer adeligen Familie, jetzt Schauplatz für Museen und Events. Ehrlich gesagt beeindruckt mich dieses Renaissancebauwerk jedes Mal aufs Neue. Allerdings hatte Spittal auch schwerere Zeiten: Die Türkenkriege im 16. und 17. Jahrhundert sorgten nicht nur für Zerstörung, sondern auch für einen spürbaren Bevölkerungsrückgang – eine Erinnerung daran, dass Geschichte oft mit harten Prüfungen verbunden ist.
Im 19. Jahrhundert zog schließlich die Eisenbahn durch die Region und brachte frischen Wind in die Stadt, die sich zu einem beliebten Kurort entwickelte – heute kannst du das Flair dieser Zeit in manchen Straßenzügen noch erahnen. Die Altstadt ist wirklich ein kleines Zeitfenster mit Gebäuden aus ganz verschiedenen Epochen. Was ich toll finde: In den Museen gibt es laufend wechselnde Ausstellungen, bei denen du tiefer in die lokale Geschichte eintauchen kannst – am besten vorher mal nach Öffnungszeiten schauen, sie variieren nämlich.
Die Gründung und Entwicklung der Stadt
1191 war wohl ein ganz besonderer Moment – damals wurde das erste Mal schriftlich von Spittal berichtet, und zwar als "Hospitalis". Der Name deutet schon an, dass hier einst ein Hospital stand, das Reisende und Pilger versorgte. Du kannst dir vorstellen, wie wichtig so ein Zufluchtsort im Mittelalter war, vor allem wenn man bedenkt, dass die Stadt auf einer bedeutenden Handelsroute an der Drau lag.
Im Jahr 1267 taucht Spittal dann mit dem Marktrecht auf – das war ein echter Meilenstein, weil es die Weichen für Wachstum und Handel stellte. Fast schon überraschend ist, wie schnell sich die Stadt entwickelte: Vom kleinen Hospiz wurde sie zur Residenz der Grafen von Ortenburg im 15. Jahrhundert – das sagt viel über ihre steigende Bedeutung aus. Besonders eindrucksvoll ist die Schlossanlage, heute besser bekannt als Schloss Porcia, die um 1570 fertiggestellt wurde. Mit ihren Renaissance-Elementen wirkt sie fast wie aus einem Geschichtsbuch herausgestiegen.
Was ich persönlich besonders spannend fand: Im 19. und 20. Jahrhundert kam nochmal richtig Schwung in die Sache durch den industriellen Aufschwung. Unternehmen zogen heran und schufen Arbeitsplätze – so wurde aus dem historischen Handelsplatz auch ein moderner Wirtschaftsstandort. Heute ist Spittal nicht nur kulturell lebendig, sondern auch eine Stadt mit Bildungseinrichtungen und regem Vereinsleben, das Traditionen hochhält und weiterträgt.
Historische Gebäude und Denkmäler
Ungefähr 6 Euro kostet der Eintritt ins Schloss Porcia, das mit seinen eleganten Renaissance-Fassaden wirklich beeindruckend aussieht. Von Mai bis Oktober kannst du hier Ausstellungen oder sogar Konzerte erleben – und ehrlich gesagt, der Charme dieses Ortes hat mich total gefangen genommen. Drei Stockwerke hoch erstreckt sich die Anlage, deren Innenräume noch immer den Glanz vergangener Zeiten versprühen. Nur ein paar Schritte entfernt findest du die gotische Stadtpfarrkirche St. Georg, die durch ihre 15. Jahrhundert-Fresken besticht. Die dunklen Holzbänke und das Licht, das durch die bunten Fenster fällt, erzeugen eine Atmosphäre, die einen fast andächtig macht – zum Glück ist sie das ganze Jahr über geöffnet.
Im früheren Kloster hat das Historische Museum Spittal seinen Sitz – für etwa 5 Euro kannst du hier von Dienstag bis Sonntag in die Vergangenheit eintauchen. Über Zeugnisse mittelalterlicher Handwerkskunst bis zu regionalen Geschichten gibt es so einiges zu entdecken, was man sonst oft vergeblich sucht. Übrigens: Das Denkmal für Peter Rosegger ist ein stiller Zeuge der literarischen Tradition Kärntens und erinnert dich daran, wie sehr Kunst und Geschichte in dieser Gegend verwoben sind. Überall in der Stadt verteilen sich solche kleinen Schätze: historische Brunnen und Plätze, die fast erzählen wollen, was hier einmal los war.
- Historische Gebäude und Denkmäler in Spittal an der Drau sind wahre Schätze der Vergangenheit.
- Die Vielfalt der architektonischen Stile ist beeindruckend.
- Die restaurierten Gebäude und Denkmäler sind lebendige Zeugnisse vergangener Zeiten.

Kulturelle Schätze von Spittal


Das Renaissance-Schloss Porcia thront mächtig mitten in der Stadt und beeindruckt nicht nur mit seiner Architektur, sondern auch mit wechselnden Ausstellungen im Museum. Übrigens: Meist ist es von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet – das passt ganz gut für einen entspannten Nachmittag. Die Eintrittskarte kostet etwa 6 Euro, für Schüler und Studenten gibt's kleine Ermäßigungen, was ich super fand. Drinnen spürt man gleich die Geschichte auf eine fast greifbare Weise – die Räume, die Gemälde, einfach beeindruckend.
Ein paar Schritte weiter findest du die gotische Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, deren kunstvolle Fresken und der prächtige Hochaltar mich ehrlich gesagt ziemlich zum Staunen gebracht haben. Montags bis samstags kannst du dort während der Öffnungszeiten reinschauen – gerade wenn du neugierig auf sakrale Kunst bist, lohnt sich das unbedingt.
Weniger historisch, aber mindestens genauso lebendig ist das Kulturhaus Spittal. Dort läuft das ganze Jahr über eine bunte Mischung aus Konzerten, Theater oder anderen kulturellen Events. Die Tickets sind meistens kostenpflichtig – Preise schwanken je nach Programm –, aber dafür gibt’s echt viel Abwechslung und oft richtig gute Stimmung.
Und soweit ich das beurteilen konnte, lässt sich im historischen Stadtkern wunderbar durch malerische Gassen spazieren, während du immer wieder auf kleine Cafés und Läden stößt. Ehrlich gesagt, hat mich gerade diese Kombination aus Vergangenheit und pulsierender Gegenwart total begeistert.
Museen und Ausstellungen
Das Museum für Volkskultur in Spittal an der Drau steckt voller faszinierender Details – über 30.000 Objekte aus dem Alltag, Handwerk und Brauchtum der Kärntner findest du hier unter einem Dach. Früher war das Gebäude ein prunkvolles Stadtpalais, heute erzählt es authentische Geschichten von Trachten, Werkzeuge und alten Handwerkstechniken, die überraschend lebendig rüberkommen. Die Sammlung an traditionellen Kärntner Trachten ist wirklich beeindruckend – die Farben und Muster geben einen tollen Eindruck davon, wie vielfältig die regionale Kultur ist.
Übrigens: Das Museum hat von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Montags bleibt’s zu – was man beachten sollte, wenn man spontan vorbeischauen will. Der Eintritt kostet 6 Euro für Erwachsene, Kinder und Studierende zahlen nur die Hälfte – und für Familien gibt’s spezielle Tickets, die sich echt lohnen können. Neben den Ausstellungen finden regelmäßig Workshops und Führungen statt; die sind super spannend, wenn du wissen willst, wie man früher gelebt und gearbeitet hat oder wie Volkskultur heute noch weiterlebt.
Ehrlich gesagt, hat mich dieses Museum positiv überrascht: Es fühlt sich nicht nur wie ein Ort zum Schauen an, sondern eher wie ein lebendiger Raum für Austausch über Traditionen und Kultur. Zwischendurch wechselnde Sonderausstellungen greifen moderne Themen auf – so bleibt immer was Neues zu entdecken. Falls du dich für die kulturelle Identität von Kärnten interessierst, solltest du hier unbedingt mal reinschauen.
Kunst und Musikszene
Rund um das Renaissance-Schloss Porcia pulsiert die Kunst- und Musikszene der Stadt. Das Schloss ist nicht nur ein architektonisches Juwel, sondern auch eine lebendige Bühne für Ausstellungen zeitgenössischer Künstler – „Kunst im Schloss“ nennt sich die Initiative, die hier wechselnde Werke lokaler Talente zeigt. Ehrlich gesagt hat mich überrascht, wie vielseitig das Programm ist: Von klassischen Konzerten bis zu modernen Theaterstücken findet hier fast das ganze Jahr über etwas statt.
Die „Spittaler Kulturwochen“ sind vermutlich das Highlight schlechthin – etwa zwei Wochen voller Musik, Theater und bildender Kunst, meist im Spätsommer. Viele der Events sind kostenlos oder kosten nur einen kleinen Obolus, was ich als Besucher echt klasse fand. Außerdem gibt’s das Eisenbahner Kulturhaus, ein oft unterschätztes Zentrum mit einem bunten Mix aus Aufführungen aller Art. Dort kannst du Klassiker ebenso hören wie angesagte Musikrichtungen – ganz schön beeindruckend, wie viel Leben dort steckt.
Ein weiterer Pluspunkt: Das rege Engagement der lokalen Chöre und Musikgruppen. Die machen die kulturelle Landschaft richtig lebendig und sorgen dafür, dass man fast überall mitbekommt, wie sehr Musik in dieser Stadt verwurzelt ist. In den Straßen und Parks spürt man diese Atmosphäre deutlich – gerade wenn abends irgendwo eine kleine Jam-Session startet oder auf dem Marktplatz Livemusik erklingt.
- Lebendige und vielfältige Kunst- und Musikszene in Spittal an der Drau
- Breite Palette an kulturellen Angeboten von Ausstellungsräumen bis Musikclubs
- Faszinierende Welt der bildenden Kunst und Vielfalt der Musikgenres erleben
- Anziehungspunkt für Künstler und Musikliebhaber gleichermaßen
- Innovative und talentierte Szene voller künstlerischer Ausdrucksformen
Aktivitäten für Geschichtsinteressierte

Das Schloss Porcia sticht mit seiner imposanten Renaissance-Architektur sofort ins Auge – tatsächlich gilt es als eines der schönsten Bauwerke dieser Art in Österreich und ist definitiv einen Besuch wert. Das Museum darin hat von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet, und das Beste: Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt gratis, Erwachsene zahlen überschaubare 6 Euro. Einfach klasse, um in die prunkvolle Geschichte einzutauchen. Nicht weit davon findest du die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, ein gotisches Meisterwerk mit beeindruckenden Fresken und kunstvollen Altären – zugänglich tagsüber und wirklich faszinierend.
Für alle, die gerne noch tiefer in die lokale Historie eintauchen möchten, lohnt sich ein Abstecher ins Stadtmuseum Spittal. Es residiert in der ehemaligen Hauptschule und deckt die Entwicklung der Region von der Urgeschichte bis zur Neuzeit ab. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr sowie samstags vormittags, mit einem Eintrittspreis von etwa 4 Euro pro Person – überraschend günstig für so viel geballtes Wissen! Und dann gibt’s da noch die Ruine Burg Sommeregg, eine der ältesten Burgen Kärntens. Im Sommer kannst du täglich an Führungen teilnehmen, die dir Geschichten und Geheimnisse über die Gegend nahebringen. Wenn man durch diese Orte geht, spürt man richtig den Atem vergangener Jahrhunderte – fast so, als würden Mauern und Wände lebendig werden.
Stadtführungen und historische Rundgänge
Ungefähr eineinhalb bis zwei Stunden dauert so ein Rundgang durch die Stadt, und das für gerade mal 8 bis 10 Euro – erstaunlich günstig, wenn man bedenkt, wie viel du dabei lernst. Kinder bis 14 Jahre können oft sogar gratis mitkommen, vorausgesetzt, sie sind in Begleitung eines Erwachsenen. Die Führungen starten meist von Mai bis Oktober und werden von Leuten geleitet, die nicht nur Fakten runterrattern, sondern mit spannenden Anekdoten richtig Leben einhauchen.
Ein echtes Highlight ist das Schloss Porcia. Das Renaissancebauwerk zählt zu den am besten erhaltenen Schlössern in Österreich und zeigt dir auf beeindruckende Weise Architektur vergangener Zeiten. Auch die Pfarrkirche St. Nikolaus steht auf dem Programm – barocke Pracht pur! Und dann gibt’s natürlich noch den Stadtplatz mit seinen historischen Häusern, der das Flair der alten Handelsstadt lebendig werden lässt.
Falls dich spezielle Themen reizen: Da findest du auch kulinarische Stadtführungen, bei denen du neben Geschichte auch lokale Spezialitäten probieren kannst – ehrlich gesagt eine ziemlich köstliche Kombination! Gruppenführungen lassen sich außerdem im Voraus buchen – praktisch, wenn du mit Freunden oder Familie unterwegs bist und nichts riskieren willst. Im Jahresverlauf gibt es außerdem saisonale Events, bei denen die Stadt besonders festlich wirkt und sich nochmal ganz anders präsentiert.
Besuch historischer Stätten und Ruinen
Drei Stockwerke hoch und mit einer Fassade, die so viel Geschichte atmet – das Schloss Porcia ist tatsächlich ein echtes Highlight mitten in der Stadt. Von Mai bis Oktober kannst du das Renaissancejuwel besuchen, wobei die Zeiten etwas variieren, also am besten vorher checken. Für etwa 6 Euro bekommst du Eintritt, was ich überraschend günstig fand für diesen Schatz an Baukunst und Kultur. Übrigens gibt’s auch ermäßigte Tickets für Schüler oder Gruppen – perfekt, wenn du mit Freunden unterwegs bist. Direkt um die Ecke wartet die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus mit ihrem gotischen Stil und einem Hochaltar, der echt beeindruckt. Die Fresken aus dem 15. Jahrhundert sind so detailliert, dass man glatt in eine andere Zeit eintaucht – und das Ganze meist sogar kostenlos! Falls du ein bisschen mehr wissen willst, kannst du auch Führungen anfragen.
Für etwas Abenteuerlustige empfehle ich einen Ausflug zur Ruine der Burg Rothenthurn. Sie gilt als eine der ältesten Burgen in Kärnten und liegt wunderbar erhöht mit Blick auf die Drau und die Berge. Zwar musst du wandern – Parkplätze sind nämlich keine direkt am Ort – aber diese kleine Mühe lohnt sich definitiv. Ganzjährig frei zugänglich, kannst du dort zwischen den alten Mauern herumstreifen und dir vorstellen, wie das Leben damals gewesen sein muss.
Wer’s lieber gemütlich mag, findet im Stadtmuseum Spittal, das in einer ehemaligen Klosterkirche untergebracht ist, einen umfangreichen Einblick in die lokale Geschichte. Das Museum hat von Dienstag bis Sonntag geöffnet; für rund 4 Euro kannst du dich durch spannende Ausstellungen treiben lassen und noch mehr über die Region erfahren. Ehrlich gesagt war ich angenehm überrascht, wie vielfältig und lebendig Geschichte hier präsentiert wird!
- Tauche in die Vergangenheit ein und entdecke faszinierende Ruinen und historische Stätten
- Erlebe informative Führungen, um die Geheimnisse hinter den Stätten zu enthüllen
- Genieße die einzigartige Atmosphäre vergangener Zeiten in Spittal an der Drau

Kulinarische Highlights der Region


Der Duft von frisch zubereiteten Kärntner Spezialitäten steigt dir schon beim Betreten des Restaurants "Alte Post" in die Nase. Hier kannst du Kasnudeln probieren – kleine Teigtaschen gefüllt mit Topfen und Kräutern, die ehrlich gesagt fast wie ein kleines Geschmackserlebnis explodieren. Hauptgerichte liegen ungefähr zwischen 15 und 25 Euro, was für die Qualität und das Ambiente absolut angemessen ist. Übrigens, den Reindling solltest du dir nicht entgehen lassen – dieser traditionelle Gugelhupf mit Zimt und Rosinen ist süß genug, um dich glücklich zu machen, aber nicht zu mächtig.
Das "Gartenhotel Rosenhof" hat auch einiges an Köstlichkeiten im Repertoire. Frische Zutaten aus der Region treffen hier auf internationale Einflüsse – ideal für Vegetarier oder alle, die mal etwas anderes als Hausmannskost wollen. Die Küche läuft meistens von mittags bis abends durchgehend, also kannst du deinen Besuch gut planen, ohne Stress zu haben.
Jeden Freitag findet außerdem ein Markt statt, wo Bauern aus der Umgebung ihre frischen Produkte direkt verkaufen. Da gibt es alles – von knackigem Gemüse bis zu handgemachten Delikatessen. Falls du Lust hast, selbst zu kochen oder einfach nur regionale Spezialitäten mitzunehmen, bist du hier genau richtig.
Was Wein angeht: In vielen Lokalen findest du Weine aus den umliegenden Weinbergen – und manchmal sogar Weinverkostungen, falls du neugierig bist. So wird das Abendessen gleich doppelt spannend, denn die Kombination aus lokalen Gerichten und dem passenden Tropfen ist tatsächlich ziemlich beeindruckend.
Traditionelle Gerichte und lokale Spezialitäten
Der Duft von frisch gebackenen Kärntner Kasnudeln schwebt dir hier regelrecht entgegen – diese gefüllten Teigtaschen mit Quark und Kräutern sind ein echter Klassiker, den du auf keinen Fall verpassen solltest. Meistens bekommst du sie mit Buttersoße und knusprigen Röstzwiebeln serviert, was zusammen einfach himmlisch schmeckt. Witzigerweise liegen die Preise für so eine Portion oft bei etwa 10 bis 15 Euro – überraschend günstig für so eine herzhafte Spezialität, oder?
Etwas Süßes gefällig? Der Reindling ist eine Art Hefezopf, der mit Nüssen und Rosinen durchzogen wird. Diese Köstlichkeit findest du vor allem bei Festen oder Feiertagen – ehrlich gesagt, schmeckt er aber zu jeder Tageszeit fantastisch. Die Mischung aus fluffigem Teig und süßer Füllung hinterlässt einen bleibenden Eindruck, der dich wohl noch lange an Kärnten erinnern wird.
In den zahlreichen Gasthäusern rund um die Stadt kannst du außerdem Gerichte entdecken, die von den Nachbarn Italien und Slowenien beeinflusst sind – Polenta oder gefüllte Paprika tauchen dabei immer wieder auf der Speisekarte auf. Montags und am Wochenende haben viele Restaurants geöffnet, was dir auch spontane Genussmomente ermöglicht. Übrigens lohnt sich ein Besuch auf dem Wochenmarkt: Dort findest du frische regionale Produkte und lernst vielleicht sogar das ein oder andere Rezept von lokalen Produzenten kennen. Definitiv eine Geschmacksreise, die sich lohnt!
Beliebte Restaurants und Cafés
Zwischen 11:00 und 22:00 Uhr kannst du im Restaurant Kärntner Stub'n in einem historischen Gemäuer echtes Kärntner Flair schnuppern. Die Kasnudeln dort sind ehrlich gesagt richtig lecker – zart gefüllt, mit einer Portion Heimat auf dem Teller. Das berühmte Kärntner Rindfleisch ist ebenfalls eine klare Empfehlung, und die Preise für Hauptgerichte liegen meist zwischen 12 und 25 Euro, also überraschend fair für die Qualität.
Später am Abend, so ungefähr ab 17:00 Uhr, öffnet das Restaurant Moser, das tatsächlich ein kleines Highlight für Liebhaber österreichischer Küche ist. Die saisonalen Menüs sind nicht nur kreativ, sondern auch mit Zutaten aus der Region zubereitet – da schmeckt man förmlich den frischen Boden Karintiens. Preise bewegen sich hier zwischen 15 und etwa 30 Euro pro Gericht, was für die Exzellenz durchaus angemessen wirkt.
Einen anderen Zauber versprüht das Café im Schloss Porcia, das von 10:00 bis 18:00 Uhr süße Versuchungen und duftenden Kaffee serviert. Ein Stück hausgemachter Kuchen – etwa für 4 bis 7 Euro – lässt dich gefühlt mitten in der Geschichte schwelgen. Und wenn dir nach etwas weniger Prunk zumute ist, findest du in den kleinen Cafés und Bäckereien der Stadt regionale Spezialitäten wie den „Reindling“ oder den klassischen Apfelstrudel zu moderaten Preisen zwischen 2 und 5 Euro. Wirklich eine kulinarische Entdeckungstour quer durch Tradition und moderne Genüsse!
- Gemütliche Cafés mit hausgemachten Kuchen und Torten
- Trendige Restaurants mit internationalen Gerichten
- Authentische Restaurants mit traditionellen Gerichten und lokalen Spezialitäten