Wenn du auf Airbnb die schönste Unterkunft suchst, hilft kein Glückstreffer, sondern eine klare Reihenfolge: erst Lage, dann Bewertungen, dann Fotos, dann Preis. Am Ende zählt nicht die hübscheste Anzeige, sondern die Unterkunft, die zu deiner Reise passt. Gerade bei Städten, Strandorten oder längeren Aufenthalten merkst du den Unterschied schnell. Dieser Ratgeber zeigt dir, worauf du bei der Suche achten solltest, damit du weniger Zeit mit Suchen und mehr Zeit mit Vorfreude verbringst.
Vorbereitung und Recherche
Am Anfang steht eine einfache Frage: Was muss deine Unterkunft können, damit du dich dort wohlfühlst? Schreib dir zuerst drei bis fünf Punkte auf, die nicht verhandelbar sind. Das kann die Nähe zum Zentrum sein, ein Parkplatz vor der Tür, eine Küche für das Frühstück oder ein ruhiges Schlafzimmer. Wenn du mit Kindern reist, spielen andere Dinge eine Rolle als bei einem Städtetrip zu zweit. Und wenn du länger bleibst, wird gutes WLAN schnell wichtiger als eine stylische Wandfarbe.
Schau dir die Inserate nicht nur nach dem ersten Eindruck an. Gute Fotos helfen, aber sie erzählen nie die ganze Geschichte. Lies die Beschreibung vollständig und achte auf Formulierungen zu Treppen, Lärm, Heizung, Klimaanlage, Check-in und Hausregeln. Gerade bei älteren Häusern oder Dachwohnungen steckt der entscheidende Hinweis oft in einem kleinen Nebensatz. So merkst du früh, ob die Unterkunft zu deiner Art zu reisen passt.
Ein weiterer Punkt ist die Reisezeit. In der Ferienzeit, an Feiertagen oder bei großen Events steigen Preise oft deutlich. Außerhalb dieser Spitzenzeiten findest du meist mehr Auswahl und häufig bessere Bedingungen. Wer flexibel ist, bekommt oft die stärkeren Angebote. Das gilt besonders für Städte, Küstenorte und Regionen mit kurzer Hauptsaison.
Definiere deine Anforderungen und Prioritäten
Je klarer du deine Anforderungen kennst, desto schneller findest du passende Unterkünfte. Überlege zuerst, ob dir Ruhe, Lage oder Ausstattung wichtiger ist. Eine Wohnung mit Meerblick ist nett, aber wenn du jeden Tag mit der Bahn unterwegs bist, kann die Nähe zum Bahnhof mehr wert sein. Für Familien zählt oft eine Küche, ein Aufzug oder ein zweites Schlafzimmer. Für Alleinreisende oder Paare sind manchmal Flexibilität und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtiger als viel Fläche.
Notiere auch die kleinen Details. Brauchst du Verdunkelungsvorhänge, weil du empfindlich auf Licht reagierst? Ist dir ein barrierearmer Zugang wichtig? Möchtest du selbst kochen oder lieber nur frühstücken? Solche Fragen sparen dir später Ärger. Sie helfen auch, Anzeigen schneller auszusortieren, die zwar hübsch aussehen, aber im Alltag nicht passen.
Nutze Filter und Kategorien für gezielte Ergebnisse
Die Filterfunktion ist einer der nützlichsten Teile der Suche. Dort kannst du Preis, Zimmeranzahl, Ausstattung, Unterkunftsart und Lage eingrenzen. Wenn du mit Kindern reist, helfen Filter für familienfreundliche Unterkünfte. Wenn du dein Haustier mitnehmen möchtest, such gezielt nach haustierfreundlichen Optionen. Auch Superhost-Profile können ein guter Startpunkt sein, weil dort meist Erfahrung, gute Kommunikation und stabile Qualität zusammenkommen.
Besonders praktisch sind auch spezielle Unterkunftsarten. Baumhäuser, Tiny Houses, Hausboote oder alte Stadthäuser wirken auf Fotos oft schön, passen aber nicht zu jeder Reise. Prüfe deshalb immer, was du in der Realität bekommst. Ein kleines Haus kann gemütlich sein, aber wenig Stauraum haben. Ein Hausboot kann besonders sein, aber bei Wind auch mehr Bewegung haben als ein Hotelzimmer. Filter sind hier kein Luxus, sondern sparen dir Zeit und Fehlbuchungen.
Bewertungen und Fotos analysieren
Bewertungen sind oft hilfreicher als die Beschreibung selbst. Achte nicht nur auf die Sterne, sondern auf wiederkehrende Details in den Kommentaren. Wenn mehrere Gäste dieselben Punkte nennen, etwa Lärm von der Straße, schwaches WLAN oder eine knifflige Schlüsselübergabe, solltest du das ernst nehmen. Einzelne Ausreißer gibt es immer. Entscheidend ist, ob sich die Kritik wiederholt.
Schau auch auf den Ton der Bewertungen. Eine kurze, allgemeine Bewertung mit fünf Sternen ist nett, aber wenig aussagekräftig. Viel wertvoller sind konkrete Sätze wie: Das Bett war bequem, die Küche gut ausgestattet, aber das Bad klein. Solche Hinweise sagen dir mehr über den Alltag in der Unterkunft als jede Hochglanzaufnahme. Bewertungen von Gästen mit ähnlichem Reiseprofil sind besonders nützlich. Wenn du mit zwei Kindern reist, helfen dir Erfahrungsberichte von Familien mehr als der Kommentar eines Wochenendpaares.
Fotos müssen nicht perfekt sein, aber sie sollten ehrlich wirken. Fehlen Bilder vom Bad, vom Außenbereich oder von der Küche, lohnt sich ein zweiter Blick. Prüfe, ob die Räume realistisch wirken oder durch Weitwinkel sehr groß erscheinen. Achte auf Licht, Ordnung und Details wie Fenster, Steckdosen, Stauraum und den Zustand der Möbel. Gute Fotos zeigen nicht nur schöne Ecken, sondern auch die Stellen, die du später täglich nutzt.
Achte auf detaillierte Gäste-Bewertungen
Lies die Kommentare gründlich und suche nach konkreten Alltagshinweisen. Wie sauber war die Unterkunft bei Ankunft? War der Check-in einfach? Wie gut hat der Host auf Fragen reagiert? Solche Punkte sagen oft mehr als eine Sternezahl. Wenn Gäste über Monate hinweg ähnliche Erfahrungen schildern, ist das ein verlässlicheres Bild als ein einzelner superpositiver Kommentar. Auch die Reaktion des Gastgebers auf Kritik ist wichtig. Wer sachlich antwortet und Probleme erklärt, wirkt meist verlässlicher als jemand, der nur ausweicht.
Hilfreich ist auch der Blick auf ältere und neuere Bewertungen zusammen. So erkennst du, ob sich ein Problem schon länger zieht oder ob es inzwischen behoben wurde. Ein Haus kann vor zwei Jahren schwach gewesen sein und heute deutlich besser dastehen. Umgekehrt kann eine Unterkunft anfangs top gewesen sein und später nachgelassen haben. Gerade deshalb lohnt sich der Vergleich über Zeit.
Überprüfe die Qualität und Aktualität der Fotos
Aktuelle Fotos sind wichtig, weil sie dir den echten Zustand näherbringen. Eine Anzeige mit sehr wenigen Bildern oder sichtbar alten Aufnahmen sollte dich vorsichtig machen. Frag dich, ob auf den Fotos Saison, Licht und Einrichtung zusammenpassen. Wenn du Winterbilder siehst, aber im Sommer reist, können Garten, Balkon oder Außenbereich ganz anders wirken. Auch unterschiedliche Tageszeiten verraten viel. Ein heller Raum am Vormittag kann abends deutlich dunkler sein.
Achte außerdem darauf, ob die Bilder verschiedene Blickwinkel zeigen. Gute Inserate geben dir einen ehrlichen Eindruck von Größe und Aufteilung. Wenn alles nah aufgenommen wurde, ist das oft kein Zufall. Dann lohnt sich eine Nachricht an den Host. So kannst du nach weiteren Fotos oder Maßen fragen, bevor du buchst.
Kommunikation mit Gastgebern
Die Nachricht vor der Buchung ist mehr als eine Formalität. Du merkst daran schnell, wie verlässlich ein Host ist. Reagiert die Person freundlich, klar und zügig? Werden deine Fragen vollständig beantwortet? Dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass auch der Aufenthalt reibungslos läuft. Schon ein kurzer Austausch kann dir viel Sicherheit geben.
Nutze die Kommunikation, um offene Punkte zu klären. Frag nach der genauen Check-in-Zeit, nach der Schlüsselübergabe, nach dem WLAN und nach möglichen Zusatzkosten. Wenn dir Lage, Ruhe oder Parken wichtig sind, frag direkt nach. Das erspart dir Überraschungen. Je konkreter deine Fragen, desto besser kannst du die Antworten einschätzen.
Gleichzeitig darf die Kommunikation auch menschlich sein. Ein Host, der freundlich schreibt und lokale Tipps gibt, ist oft angenehmer als jemand, der nur knapp antwortet. Das ist kein Muss, aber ein gutes Zeichen. Vor allem bei längeren Aufenthalten oder in privaten Unterkünften macht ein guter Kontakt den Unterschied.
Stelle gezielte Fragen vor der Buchung
Frag vor der Buchung nach allem, was später teuer oder unangenehm werden könnte. Dazu gehören Parkkosten, Endreinigung, Kaution, Hausregeln und die Frage, ob es wirklich ruhig ist oder nur auf den Fotos so wirkt. Wenn du spät ankommst, kläre die Check-in-Optionen. Wenn du länger bleibst, frag nach Waschmaschine, Stauraum und internetfähigem Arbeitsplatz. So kannst du die Unterkunft besser mit deinem Reisealltag abgleichen.
Auch Kleinigkeiten sind wichtig. Gibt es genügend Handtücher? Ist die Küche wirklich nutzbar oder nur mit einer Mikrowelle ausgestattet? Sind Stufen vorhanden? Bei älteren Häusern oder Dachwohnungen ist das besonders relevant. Jede klare Antwort hilft dir, die Anzeige realistischer einzuschätzen.
Achte auf die Reaktionszeit der Gastgeber
Die Antwortzeit verrät oft mehr als ein hübsches Profilfoto. Wenn ein Host schnell antwortet, ist das ein gutes Zeichen für die spätere Betreuung. Das ist besonders wichtig, wenn du mit Kindern reist, spät ankommst oder unterwegs auf Hilfe angewiesen sein könntest. Lange Wartezeiten vor der Buchung sind selten ein gutes Zeichen.
Natürlich ist nicht jede langsame Antwort ein Problem. Manche Gastgeber sind einfach unterwegs oder nicht ständig online. Wenn du aber mehrfach nachhaken musst, sollte dich das aufmerksam machen. Verlässliche Kommunikation ist ein Plus, das du nicht unterschätzen solltest.
Lage und Umgebung erkunden
Die schönste Wohnung nützt wenig, wenn die Lage für deine Reise nicht passt. Deshalb solltest du immer zuerst die Umgebung prüfen. Liegt die Unterkunft an einer lauten Straße? Ist der Weg zum Bahnhof kurz? Gibt es einen Supermarkt in Laufnähe? Solche Fragen entscheiden oft mehr über den Reisekomfort als eine besonders schöne Einrichtung. Für viele Reisen ist die Lage das wichtigste Kriterium überhaupt.
Schau dir außerdem die Nachbarschaft an. In einer Stadt willst du vielleicht schnell in die Altstadt, an die Bahn oder zum Strand. In einer Ferienregion brauchst du eher kurze Wege zu Bäcker, Parkplatz, Promenade oder Radweg. Eine Unterkunft kann im Zentrum liegen und trotzdem unpraktisch sein, wenn du jeden Morgen mit Stau oder Nachtlärm rechnen musst. Umgekehrt sind ruhige Nebenlagen oft angenehm, wenn du mit dem Auto reist und flexibel bist.
Hilfreich ist auch ein Blick auf die Infrastruktur. Gibt es Lebensmittelgeschäfte, Cafés, eine Apotheke oder eine Haltestelle in der Nähe? Gerade bei längeren Aufenthalten macht das den Alltag deutlich leichter. Wer mit leichtem Gepäck reist, freut sich über eine Waschmöglichkeit. Wer Homeoffice plant, braucht stabile Verbindungen und einen brauchbaren Tisch. Solche Details sind oft wichtiger als eine stylische Lampe.
Nutze Kartenansicht und Street View
Mit der Kartenansicht siehst du schnell, wo sich eine Unterkunft wirklich befindet. Das ist praktisch, wenn du zwischen mehreren Vierteln schwankst oder die Entfernung zu Sehenswürdigkeiten einschätzen willst. Street View hilft zusätzlich dabei, die Straße und das direkte Umfeld zu prüfen. So erkennst du Baustellen, schmale Zufahrten, stark befahrene Straßen oder dunkle Ecken schon vor der Buchung.
Ein weiterer Vorteil: Du bekommst ein Gefühl für die Nachbarschaft. Wirkt sie ruhig, belebt oder eher anonym? Gibt es Bäume, Gehwege und kleine Läden? Oder eher große Straßen und Parkplätze? Solche Eindrücke helfen dir bei der Entscheidung. Gerade in Städten kann ein Viertel auf der Karte gut aussehen, im Alltag aber anstrengend sein.
Informiere dich über die Nachbarschaft
Schau nicht nur auf die Unterkunft, sondern auf das Umfeld. Gibt es in der Nähe Märkte, Bäckereien, kleine Restaurants oder Parks? Das macht den Aufenthalt oft angenehmer als eine isolierte Lage mit viel Autoverkehr. Wenn du gerne zu Fuß unterwegs bist, lohnt sich eine fußläufige Umgebung mit Einkaufsmöglichkeiten und ÖPNV-Anschluss. Wenn du mit dem Auto reist, kannst du eher auf etwas außerhalb liegende, ruhigere Unterkünfte setzen.
Auch Sicherheit und Nachtleben spielen eine Rolle. Eine Lage, die tagsüber praktisch ist, kann nachts laut werden. Umgekehrt sind manche Wohngegenden am Abend sehr ruhig, aber für spontane Wege nicht ideal. Deshalb lohnt sich die kurze Zusatzrecherche immer.
Sonderangebote und Rabatte nutzen
Bei Airbnb lohnt sich ein genauer Blick auf die Preisstruktur. Viele Unterkünfte werden bei längeren Aufenthalten günstiger. Oft gibt es Wochen- oder Monatsrabatte, die den Gesamtpreis spürbar senken. Das ist besonders interessant, wenn du mehrere Nächte an einem Ort bleibst oder für Arbeit und Urlaub kombinierst. Auch bei Reisen außerhalb der Hauptsaison sind häufig bessere Preise zu finden.
Flexibilität ist dabei ein echter Vorteil. Wenn du ein oder zwei Tage verschieben kannst, ändert sich der Preis manchmal deutlich. Unter der Woche sind viele Unterkünfte günstiger als am Wochenende. Rund um Feiertage und Ferien steigen die Preise oft schnell an. Wer diese Muster kennt, findet nicht unbedingt die billigste, aber oft die sinnvollere Buchung.
Manchmal hilft auch die direkte Nachfrage. Wenn eine Unterkunft noch lange frei ist, lohnt sich eine freundliche Nachricht an den Host. Nicht jeder reagiert darauf mit einem Rabatt, aber fragen kostet nichts. Wichtig ist der Ton. Kurz, höflich und konkret funktioniert meist besser als ein unpersönlicher Druckversuch.
Vergleiche verschiedene Buchungszeiten
Vergleiche immer mehrere Termine, bevor du buchst. Schon kleine Verschiebungen können den Preis ändern. In Städten sind Wochenenden oft teurer, an Küstenorten eher Ferienzeiten und lange Feiertagsblöcke. Wer nicht an Schulferien gebunden ist, hat bessere Chancen auf gute Preise und mehr Auswahl. Das gilt besonders in beliebten Urlaubsregionen mit begrenztem Angebot.
Wenn du langfristig planst, lohnt sich auch ein Blick auf Frühbucher- und Last-Minute-Situationen. Früh buchen gibt dir mehr Auswahl. Spät buchen kann günstiger sein, ist aber riskanter. Je gefragter das Ziel, desto eher solltest du nicht zu lange warten. So vermeidest du Stress und findest bessere Optionen.
Schau nach Langzeit-Rabatten und Sonderaktionen
Langzeit-Rabatte sind besonders interessant, wenn du beruflich unterwegs bist oder eine längere Auszeit planst. Dann zählt nicht nur der Preis pro Nacht, sondern auch Komfort über mehrere Wochen. Manche Hosts sind bei längeren Buchungen besonders flexibel, etwa bei Anreisezeiten oder Zusatzleistungen. Das kann den Aufenthalt deutlich entspannter machen.
Für Familien oder Best Ager kann eine längere Buchung ebenfalls sinnvoll sein, wenn ihr eine feste Basis in einer Region sucht. Dann lohnt sich eine Unterkunft mit Küche, Waschmaschine und ruhiger Lage mehr als ein kurzes Hotelzimmer. Entscheidend ist, dass du nicht nur auf den Nachtpreis schaust, sondern auf den Gesamtwert. Genau dort liegen oft die wirklich guten Angebote.
Die 6 wichtigsten Schritte im Überblick
1. Suchziel festlegen
Bevor du filterst, leg fest, was dir wichtig ist. Zentrum, Strandnähe, Parkplatz, Ruhe oder Küche sollten klar priorisiert sein. So sortierst du Anzeigen schneller aus.
2. Bewertungen lesen
Suche nach wiederkehrenden Hinweisen, nicht nach der schönsten Formulierung. Mehrere ähnliche Kommentare sind aussagekräftiger als eine einzelne Top-Bewertung.
3. Fotos prüfen
Schau auf Bad, Küche, Fenster, Stauraum und Außenbereich. Fehlen wichtige Bilder, frag nach. So vermeidest du böse Überraschungen.
4. Host anschreiben
Klare Fragen zu Check-in, Kosten und Ausstattung bringen schnell Sicherheit. Die Antwortzeit sagt oft mehr über die Zuverlässigkeit als das Inserat selbst.
5. Lage prüfen
Nutze Karte und Umgebung, um Wege, Lärm und Infrastruktur einzuschätzen. Ein guter Standort spart im Urlaub oft mehr Nerven als ein Rabatt.
6. Preis vergleichen
Vergleiche Wochentage, Saison und Dauer der Buchung. Wochen- und Monatsrabatte können die Rechnung deutlich verbessern.
Vergleich: Welche Unterkunft passt zu dir?
Die beste Unterkunft ist nicht automatisch die mit den meisten Sternen. Entscheidend ist, wie gut Typ, Lage und Ausstattung zu deiner Reise passen.
Praktische Tipps für die Airbnb-Suche
- €Vergleiche immer den Gesamtpreis
Manche Anzeigen wirken günstig, werden aber durch Reinigungsgebühren, Servicegebühren oder Extras teurer. Rechne vor der Buchung immer mit dem Endbetrag.
- ✦Suche nach wiederkehrenden Kritikpunkten
Wenn mehrere Gäste dasselbe Problem nennen, ist das meistens kein Zufall. Wiederholungen sagen mehr als ein einzelner enttäuschter Kommentar.
- +Prüfe die Lage mit Karte und Umgebung
Entfernungen auf der Karte wirken oft kürzer als sie in der Praxis sind. Prüfe deshalb Wege zu Bahnhof, Zentrum, Strand oder Supermarkt.
- iFrag vor der Buchung nach dem Check-in
Ein klarer Check-in spart Zeit und Stress. Das gilt besonders bei später Ankunft, Schlüsselboxen oder Anreisen mit Kindern.
- ⌘Nutze die Wunschliste
Speichere mehrere passende Unterkünfte und vergleiche sie später in Ruhe. Oft fällt die Entscheidung leichter, wenn du nicht nur eine Anzeige im Blick hast.
- ♿Denke an Zugänglichkeit
Treppen, enge Türen oder steile Zugänge können die Reise deutlich erschweren. Wenn das für dich relevant ist, kläre es vor der Buchung direkt.
- ☀Vergleiche die Unterkunft zu verschiedenen Jahreszeiten
Ein Balkon, Garten oder helles Wohnzimmer wirkt im Sommer anders als im Winter. Wenn du saisonal reist, lohnt sich der Blick auf die passende Jahreszeit.
- ☂Plane einen Plan B ein
Gerade bei Ferienwohnungen hilft es, eine zweite Option gespeichert zu haben. So kannst du bei schneller Preisänderung oder Ausbuchung flexibel bleiben.
Insider-Tipps
Worauf ich bei der ersten Auswahl achte
Ich sortiere zuerst nach Lage und Preis. Erst danach kommen Ausstattung und Stil. So verschwende ich weniger Zeit mit Anzeigen, die von Anfang an nicht passen. Besonders hilfreich ist das bei Städten mit vielen kleinen Preisunterschieden zwischen den Vierteln.
Wann sich ein direkter Kontakt lohnt
Wenn in der Beschreibung etwas unklar ist, frage ich sofort nach. Das betrifft zum Beispiel Lärm, Parken, Bettgröße oder zusätzliche Gebühren. Eine gute Antwort gibt mir oft mehr Sicherheit als zehn weitere Fotos. Wenn die Antwort ausweichend ist, suche ich lieber weiter.
5-Phasen-Plan für die Airbnb-Buchung
FAQ
Die häufigsten Fragen drehen sich meist um Timing, Lage und Vertrauen. Genau dort passieren die meisten Fehlbuchungen. Wenn du diese Punkte sauber prüfst, steigt die Chance auf eine gute Unterkunft deutlich.
Wann ist auf Airbnb die beste Buchungszeit?
Am günstigsten ist es oft außerhalb der Ferien, an Werktagen und in der Nebensaison. In beliebten Städten und Ferienregionen steigen die Preise an Wochenenden und rund um Feiertage spürbar.
Woran erkenne ich eine ehrliche Unterkunft?
Eine ehrliche Unterkunft hat klare Fotos, eine vollständige Beschreibung und Bewertungen mit konkreten Details. Wenn wichtige Räume fehlen oder die Sprache ausweichend wirkt, solltest du nachfragen.
Ist eine Superhost-Unterkunft immer die beste Wahl?
Nicht automatisch. Superhosts sind oft verlässlich, aber du solltest trotzdem auf Lage, Preis und passende Ausstattung achten. Ein guter Host ersetzt nicht die Frage, ob die Wohnung zu deiner Reise passt.
Wie wichtig sind Bewertungen von wenigen Nächten?
Sie sind hilfreich, aber nicht allein entscheidend. Bei kurzen Aufenthalten können Kleinigkeiten weniger auffallen als bei längeren Reisen. Für eine sichere Entscheidung helfen mehrere Bewertungen über einen längeren Zeitraum.
Was mache ich, wenn die Lage auf der Karte gut aussieht, aber in echt ungünstig ist?
Dann nutze die Kartensicht, Street-View und die Beschreibung zusammen. Wenn du unsicher bist, frage den Host nach dem Fußweg zu Bahnhof, Zentrum oder Strand. So bekommst du ein realistischeres Bild.
Sind Langzeit-Rabatte wirklich sinnvoll?
Ja, oft deutlich. Bei einer Buchung über mehrere Wochen sinkt der Preis pro Nacht häufig spürbar. Gerade für Workation, Familienaufenthalte oder längere Auszeiten lohnt sich das Nachrechnen.
Wie viele Unterkünfte sollte ich vor der Buchung vergleichen?
Meist reichen drei bis fünf passende Anzeigen, wenn du klare Kriterien hast. Wer zu viele Optionen offen lässt, verliert schnell den Überblick. Besser ist ein enger Vergleich mit ruhiger Entscheidung.
Welche Unterkunftsart eignet sich für Familien am besten?
Oft sind ganze Wohnungen oder Ferienhäuser am praktischsten. Sie bieten mehr Platz, mehr Ruhe und meist eine Küche. Wichtig sind zusätzliche Betten, ein einfacher Zugang und eine gute Lage.
Wie finde ich heraus, ob es nachts laut ist?
Schau auf Bewertungen mit Hinweisen zu Straßenlärm, Bars oder Nachbarn. Frag den Host direkt nach der Geräuschkulisse am Abend. Auch eine kurze Umgebungssuche auf der Karte hilft weiter.
Sollte ich lieber früh oder spät buchen?
Früh buchen bringt meist mehr Auswahl. Spät buchen kann günstiger sein, ist aber riskanter. Für gefragte Reisezeiten ist frühes Sichern meist die bessere Wahl.
Was ist wichtiger: Preis oder Lage?
Für die meisten Reisen ist die Lage wichtiger, weil sie deinen Alltag vor Ort bestimmt. Ein etwas höherer Preis kann sich lohnen, wenn du dadurch Wege, Zeit und Nerven sparst.



