Die Geschichte von Schruns

1260 taucht der Name „Scruns“ erstmals in einer Urkunde auf – ziemlich beeindruckend, wenn man darüber nachdenkt, wie viele Jahrhunderte dazwischenliegen! Ursprünglich war Schruns stark landwirtschaftlich geprägt, die Almwiesen und die Viehzucht spielten lange Zeit eine zentrale Rolle. Spätestens im 15. Jahrhundert ging es aber richtig los mit dem Handel: Die Verbindungen zum benachbarten Vorarlberg waren damals schon so gut, dass Schruns als wichtiger Handelsplatz galt. Der Ausbau der Verkehrswege hat diesen Aufschwung erst möglich gemacht und legte schließlich auch den Grundstein für den Tourismus.
Um 1860 wurden die ersten Gästezimmer eingerichtet – also schon ziemlich früh für alpine Regionen. Besonders cool finde ich das Kloster Gauenstein, das sogar aus dem 12. Jahrhundert stammt. Dort findest du heute eine Kapelle und ein Bildungshaus – eine Ecke, die nicht nur historisch spannend ist, sondern auch kulturell einiges zu bieten hat. Und dann gibt’s da noch die barocke Kirche von Schruns: Ein echtes Schmuckstück aus dem 18. Jahrhundert, das irgendwie zwischen Geschichte und Moderne vermittelt.
Was mich wirklich fasziniert hat: Schruns hat es geschafft, Tradition und zeitgenössisches Leben miteinander zu verbinden – etwa durch vielfältige Veranstaltungen, die das Erbe lebendig halten und gleichzeitig neue Impulse setzen. Du kannst hier also nicht nur auf historischen Pfaden wandeln, sondern erlebst auch eine Kultur, die ständig in Bewegung ist.
Ursprünge und Entwicklung der Stadt
Eigentlich beginnt die Geschichte von Schruns viel weiter zurück, als man denkt – nämlich schon in der Römerzeit. Ungefähr im 1. Jahrhundert n. Chr. haben Römer hier die ersten Siedlungen gegründet, was die Gegend zu einem ziemlich alten Platz macht. Übrigens könnte der Name "Schruns" vom lateinischen "Skrunus" stammen – ganz cool, wenn man bedenkt, dass das wohl mit den geografischen Besonderheiten zu tun hat. Im Mittelalter wurde Schruns durch Handel und Landwirtschaft immer bedeutender, und es gibt Hinweise auf eine Kirche aus dieser Zeit – genauer gesagt etwa um 1300, was zeigt, wie wichtig Religion und Kultur schon damals waren.
Ein echtes Highlight ist das Kloster Gauenstein, das im 13. Jahrhundert entstand und lange als spirituelles und Bildungszentrum diente. Ich fand es beeindruckend, wie so ein Bauwerk über Jahrhunderte hinweg eine Rolle spielen kann – fast fühlt man sich beim Besuch in eine andere Welt versetzt. Später, im 19. Jahrhundert, kam die Wende: Der Fokus verschob sich hin zum Tourismus. Wanderer und Skifahrer machten Schruns bekannt, besonders durch das Skigebiet Silvretta Montafon mit seinen mehr als 140 Kilometern Pisten – eine wahre Spielwiese für Wintersportfans!
Heute leben rund 2.500 Menschen hier, die scheinbar gut damit klarkommen, Traditionen zu bewahren und trotzdem offen für Neues sind. Die Mischung aus Geschichte und Moderne ist tatsächlich spürbar – du kannst förmlich sehen und hören, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander sprechen.
Bedeutende historische Ereignisse
Ungefähr 15 Minuten Fußweg vom Ortszentrum entfernt, entdeckst du die beeindruckenden Ruinen des Klosters Gauenstein – ein Zeugnis der bewegten Vergangenheit von Schruns. Das Kloster, gegründet im Jahr 1275, war damals nicht nur ein spiritueller Mittelpunkt, sondern auch eine wichtige Bildungsstätte. Heute kannst du zwischen den alten Mauern noch die Atmosphäre vergangener Zeiten förmlich spüren. Ehrlich gesagt, ist es erstaunlich, wie viel Geschichte an diesem Ort bewahrt wurde, obwohl das Kloster bereits Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst wurde.
Die einstige Bedeutung von Schruns als Handelsplatz wird besonders durch seine Lage an einer alten Handelsstraße deutlich – hier tauschten Händler Waren zwischen dem Bodensee und dem Montafon aus. Der Geruch von frischem Holz und der Klang von Handwerksarbeiten scheinen in den traditionellen Holzhäusern noch lebendig zu sein, die das Ortsbild prägen und Geschichten vom wirtschaftlichen Aufschwung erzählen.
Vermutlich war der Bau der Montafonerbahn in den 1890er Jahren ein echter Wendepunkt: Plötzlich war die Region nicht mehr so abgeschieden und entwickelte sich zu einem touristischen Anziehungspunkt. Die Pfarrkirche St. Laurentius mit ihrer spätgotischen Ausstattung hat mich persönlich besonders beeindruckt – gerade wenn du dir vorstellst, dass sie schon seit 1821 Besucher empfängt. Dieses Zusammenspiel aus handwerklicher Tradition und wachsender Modernität macht Schruns heute so spannend – hier spürt man förmlich den Puls der Geschichte und gleichzeitig das Leben einer modernen Gemeinde.
- Politische Umbrüche
- Kulturelle Revolutionen
- Veränderung des Stadtbildes
- Bereicherung des kulturellen Erbes
- Schaffung eines einzigartigen Charmes

Kulturelle Highlights in Schruns


Der Duft von frischem Holz mischt sich in der Ortsmitte mit den würzigen Aromen aus den kleinen Gasthäusern – hier in Schruns findest du jede Menge kulturelle Schätze. Das Kloster Gauenstein ist ziemlich beeindruckend: Eine barocke Kirche, die mit kunstvollen Fresken und einem prunkvollen Altar aufwartet. Führungen werden regelmäßig angeboten, aber auf jeden Fall solltest du vorher buchen, denn die Plätze sind schnell weg. Spannend ist auch das alte Rathaus, das aus dem 18. Jahrhundert stammt – heute dient es als Treffpunkt für verschiedene Veranstaltungen und bringt ein Stück Geschichte direkt ins Jetzt.
Ungefähr zehn Holzhäuser mit feinen Schnitzereien schmücken die charmante Altstadt von Schruns und erzählen so ganz nebenbei von der alpinen Bauweise – da fühlst du richtig das Flair vergangener Tage. Übrigens gibt es immer wieder Konzerte und Feste, die das ganze Jahr über stattfinden; manchmal sogar überraschend modern und lebendig, was mich ehrlich gesagt echt überrascht hat. Das Highlight für alle Genießer ist wohl die Montafoner Kulinarik-Woche im Herbst: Regionale Spezialitäten wie Käsknöpfle oder Riebel werden hier serviert, und du kannst dich auf urige Geschmackserlebnisse freuen. Man merkt sofort: In Schruns vermischt sich Tradition mit frischer Kreativität – ein echtes Erlebnis für alle Sinne!
Traditionelle Feste und Bräuche
Das Montafoner Dorffest im August ist ein echtes Highlight, bei dem sich Einheimische und Gäste mischen – dort gibt’s regionale Spezialitäten, handgemachtes Kunsthandwerk und die unverwechselbare Klangwelt traditioneller Musik. Du kannst dich auf lebhafte Umzüge freuen, bunte Trachten und den Duft von frischem Käse, der quasi in der Luft liegt. Im September dagegen wird’s mit dem Almabtrieb richtig festlich: Die Tiere kommen von den Bergen zurück ins Tal, begleitet von feierlichen Prozessionen, die richtig Stimmung machen. Die Atmosphäre dabei? Ehrlich gesagt fast magisch.
Ein Brauch, der dir bestimmt ins Auge springt, heißt „Schopf binden“ – eine Tradition, die oft mit der Jahreszeit verknüpft ist und tief in ländlicher Lebensweise verwurzelt bleibt. Am letzten Tag des Jahres steht das „Bauernsilvester“ auf dem Plan: Viele Bauern segnen ihre Felder – ein Ritual, das Besucher faszinierend finden und das zeigt, wie eng hier Natur und Kultur verbunden sind. Übrigens ist das nicht einfach so ein alter Zopf, sondern etwas, das wirklich gelebt wird.
Falls du noch mehr kulturelle Schätze suchst: Das Kloster Gauenstein aus dem 12. Jahrhundert öffnet seine Tore meist von Mai bis Oktober und verwandelt sich während dieser Zeit in einen Ort voller Ausstellungen und Veranstaltungen – perfekt für eine Portion Geschichte und Tradition. Ach ja, und die kulinarischen Köstlichkeiten bei den Festen solltest du nicht verpassen: Das Montafoner Rind oder die süßen Mehlspeisen sind so gut zubereitet, dass man am liebsten gleich nach Nachschlag fragen würde.
Kunst und Kultur in der Region
Das Kloster Gauenstein ist wirklich ein Schatz, der dir nicht sofort ins Auge springt, aber sobald du drin bist, spürst du die Ruhe und den Geist vergangener Zeiten. Die alten Gemäuer aus dem frühen 14. Jahrhundert haben eine besondere Atmosphäre – hier finden regelmäßig Konzerte und Ausstellungen statt, die dich tief eintauchen lassen in die kulturelle Vielfalt der Region. Für ungefähr 5 Euro kannst du an einer geführten Tour teilnehmen und erfährst allerlei Spannendes über die umliegenden historischen Gebäude.
Etwa drei Stockwerke hoch ragt das alte Rathaus empor, nicht weit von der imposanten Pfarrkirche St. Jodok aus dem 18. Jahrhundert. Beim Erkunden der Ortsmitte fallen dir bestimmt die traditionellen Bauernhäuser auf – jedes einzelne mit seiner eigenen Geschichte in den Balken und Fenstern. Die Mischung aus altem Holz, Stein und moderner Kunst macht das Schlendern durch diesen Teil überraschend lebendig.
Und ehrlich gesagt – die Montafoner Kunstszene hat noch viel mehr zu bieten als nur historische Gebäude! Beim jährlichen Kulturfestival beispielsweise findest du handgefertigte Dinge und regionale Spezialitäten an kleinen Marktständen, die man sonst nirgendwo so einfach entdeckt. Die lokalen Restaurants öffnen meist von halb zwölf bis neun abends ihre Türen und servieren Gerichte, die mit frischen Zutaten direkt von hier zubereitet werden – da spielt natürlich auch die Kulinarik eine Rolle in diesem bunten kulturellen Bild.
- Kulturelles Erbe mit Vielfalt und Einzigartigkeit
- Traditionelle Handwerkskünste und zeitgenössische Kunstausstellungen
- Kreative Atmosphäre und Vielzahl kultureller Veranstaltungen
Die Architektur von Schruns

Drei Stockwerke hoch und mit einer Fassade, die Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten erzählt – das Kloster Gauenstein ist definitiv ein Höhepunkt der Schruns Architektur. Die spätgotische Kirche im Inneren hat mich ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt, gerade wegen der kunstvollen Details, die man nicht auf den ersten Blick wahrnimmt. Führungen finden hier regelmäßig statt, allerdings solltest du die Öffnungszeiten checken, vor allem in der ruhigeren Sommersaison.
Überraschend charmant sind auch die historischen Holzbauweisen in Schruns. Das alte Rathaus etwa hat ein charakteristisches Satteldach und Fenster mit feinen Verzierungen, die fast schon wie kleine Kunstwerke wirken – und das obwohl es schon gut 300 Jahre alt ist. Diese alpine Baukunst schafft eine Atmosphäre, die irgendwie sofort heimelig wirkt.
Andererseits ist die Stadt keineswegs in der Vergangenheit stehen geblieben: Moderne Gebäude setzen zunehmend auf nachhaltige Materialien und fügen sich dank innovativer Konzepte nahtlos in das Landschaftsbild ein. Das Zusammenspiel von alt und neu macht den Ort gerade für Architekturfans spannend. Übrigens: Der Eintritt zu den meisten historischen Stätten liegt bei etwa 5 bis 10 Euro; Familien und Gruppen kriegen oft Rabatte.
Falls du also Interesse an Baukunst hast, pack deine Kamera ein – denn hier gibt’s viel zu entdecken, vom mittelalterlichen Charme bis zur modernen Eleganz, alles in einer wunderschönen alpinen Umgebung.
Traditionelle Bauwerke und ihre Bedeutung
15 Minuten Fußweg vom Zentrum entfernt, steht das Kloster Gauenstein – echt beeindruckend und irgendwie fast magisch. Die barocke Kapelle darin ist mit Fresken verziert, die so detailverliebt sind, dass man sich stundenlang darin verlieren könnte. Ehrlich gesagt, die Mischung aus Kunst und Spiritualität ist gar nicht so häufig zu finden, vor allem nicht an einem Ort, der noch heute als Rückzugsort dient. Wenn Du in den Sommermonaten von Mai bis Oktober unterwegs bist – genaue Öffnungszeiten schwanken wohl manchmal ein bisschen – kannst Du die Anlage besichtigen und dabei in eine ganz andere Welt eintauchen.
Auch die traditionellen Bauernhäuser rund um Schruns sind eine Augenweide. Holz dominiert hier – vom Fundament bis zum Ziegeldach – und oftmals sind sie mit kunstvollen Schnitzereien geschmückt, die mehr erzählen als ein Museum. Diese Häuser wirken nicht nur hübsch, sondern strahlen richtig viel Geschichte und Handwerkskunst aus. Mir ist aufgefallen, dass solche Gebäude eigentlich gar nicht altmodisch wirken, sondern total lebendig bleiben, eben weil sie gepflegt und liebevoll restauriert werden.
Was ich besonders cool finde: Die Architektur hier hängt eng mit den regionalen Bräuchen zusammen – und das spürt man nicht nur am Holz oder Stein, sondern auch beim Thema Essen. Viele Gasthäuser rund um diese Bauwerke servieren traditionelle Gerichte nach alten Rezepten; das macht das kulturelle Erlebnis komplett. Insgesamt ist diese Verbindung zwischen Bauwerken, Kulinarik und Tradition ein echtes Stück Identität, das man so schnell nicht vergisst.
Moderne Architekturprojekte in der Stadt
Knapp 5 Euro zahlst du für eine Führung durch das Kloster Gauenstein, das mit seiner faszinierenden Kombination aus alten Gemäuern und modernen Ausstellungen überrascht. Die Führungen finden etwa mehrmals pro Woche statt, variiert je nach Saison – manchmal sogar mit besonderen Events, die dann einen kleinen Aufschlag kosten. Ehrlich gesagt ist es beeindruckend, wie dieses historische Gebäude heutzutage als Bühne für zeitgenössische Kunst und kulturelle Veranstaltungen genutzt wird – ein echter Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Etwa drei Stockwerke hoch und mit einer klaren Handschrift: Das Hotel Zimba setzt auf nachhaltige Bauweisen, bei denen traditionelle Holzverarbeitung auf moderne Materialien trifft. Dieses Experiment aus Altbewährtem und Neuem schafft eine Atmosphäre, die gar nicht aufgesetzt wirkt. Man spürt förmlich, dass hier nicht nur architektonisch, sondern auch ökologisch gedacht wurde. Das macht das Hotel nicht nur bei Einheimischen beliebt, sondern zieht auch Besucher an, die Wert auf Umweltschutz legen.
Vermutlich ist Schruns damit ein Vorreiter im Montafon – eine Gemeinde, die aktiv in neue Wohnprojekte und öffentliche Einrichtungen investiert. Dabei geht es keineswegs darum, Tradition zu verdrängen; vielmehr läuft hier alles Hand in Hand. Was ich besonders spannend fand: Die Entwicklungen passen sich der Landschaft an und schonen die Umwelt. So entsteht ein lebendiges Stadtbild, das gleichzeitig nachhaltig und modern wirkt – ganz ohne den Charme des Ortes zu verlieren.
- Vielfalt der Designs in modernen Architekturprojekten
- Verwendung von nachhaltigen Baumaterialien und energieeffizienten Technologien
- Kreative Konzepte und avantgardistische Formen zur Bereicherung der Stadtlandschaft

Kulinarische Genüsse in Schruns


Der Duft von frisch zubereiteten Kasnocken zieht durch die Straßen und lockt dich förmlich in eines der vielen gemütlichen Gasthäuser von Schruns. Für etwa 15 bis 30 Euro kannst du dich durch eine Auswahl regionaler Spezialitäten schlemmen – ehrlich gesagt, ein ziemlich fairer Preis für so viel Geschmack! Ein Glas Montafoner Wein dazu, das kostet dich ungefähr 4 bis 6 Euro und rundet das Ganze perfekt ab. Die meisten Restaurants haben übrigens von 11:30 bis 14:00 Uhr sowie abends von 18:00 bis 21:00 Uhr geöffnet, was ganz praktisch ist, wenn du nach einem langen Tag noch gemütlich essen möchtest.
Ehrlich gesagt, überraschte mich besonders das Hotel Zimba mit seiner Speisekarte – traditionelle Gerichte aus der Gegend wie Vorarlberger Riebel, dieser knusprige Maisbrei, bekommen dort eine moderne Note verpasst. Bei den regelmäßigen kulinarischen Events und Märkten kannst du übrigens direkt mit den Produzenten ins Gespräch kommen und Käse, Wurst oder Brot selbst probieren – sowas macht Appetit und vermittelt ein echtes Gespür für die Region.
Weniger bekannt, aber mindestens genauso charmant sind die Weingüter in der Umgebung. Die Weine passen nicht nur ausgezeichnet zu den lokalen Speisen, sondern sorgen auch für einen entspannten Abend inmitten einer bezaubernden Landschaft. Und als besonderes Extra gibt's im nahen Kloster Gauenstein spirituelle Momente kombiniert mit kulinarischen Highlights – klingt ungewöhnlich? Ist es auch, aber genau das macht den Besuch dort so einzigartig.
Traditionelle Speisen und Getränke der Montafoner Küche
Montafoner Käsknöpfle, eine Spezialität, die ehrlich gesagt fast süchtig machen kann – kleine Teigtaschen, die mit käsiger Füllung überzeugen und gern von knusprigen Röstzwiebeln begleitet werden. Apfelmus dazu? Unbedingt! Dieses Zusammenspiel aus herzhaft und fruchtig fühlt sich einfach richtig an. Die Rösti aus geriebenen Kartoffeln steht in vielen Gasthäusern ganz oben auf der Karte und sorgt als Beilage für den perfekten Crunch neben deftigen Fleischgerichten. Besonders ins Auge sticht auch der „Vermicelli“ – kein gewöhnliches Nudelgericht, sondern ein feiner Nudeltyp, der oft in Suppen oder Eintöpfen landet und für die nötige Portion Gemütlichkeit am Teller sorgt.
Der Geschmack wird übrigens durch den Montafoner Alpkäse abgerundet, ein echtes Highlight, das mit seiner kräftigen Note überrascht – gemacht aus frischer Milch von Kühen aus den umliegenden Alpen. Ein wahres Stück Heimat auf dem Teller! Dazu kannst du dir gut ein Gläschen Montafoner Hauswein schmecken lassen, der oft direkt aus lokalen Trauben gekeltert wird und wunderbar zu den traditionellen Speisen passt. Falls du es etwas ausgefallener magst: Die Alpenkräuter-Liköre sind ein Geheimtipp unter Einheimischen und haben einen unverkennbaren Kräutergeschmack – wohl die perfekte Abrundung nach einem langen Tag.
Viele Restaurants hier legen Wert darauf, regionale Produkte einzubinden; saisonale Menüs wechseln regelmäßig und geben dir immer wieder neue Gründe zurückzukehren. Übrigens finden immer wieder kulinarische Veranstaltungen statt, bei denen du einen richtig guten Einblick in diese bodenständige Esskultur bekommst – da gibt’s so viel mehr zu entdecken, als man auf den ersten Blick vermutet.
Innovative gastronomische Konzepte in der Region
Ungefähr 15 bis 30 Euro zahlst du für ein Hauptgericht im Hotel Zimba, wo traditionelle Montafoner Rezepte mit modernen Akzenten auf der Karte landen. Die Gerichte wechseln je nach Saison – das sorgt dafür, dass die Produkte aus der Region immer frisch auf deinen Teller kommen. Ehrlich gesagt, hat mich vor allem die kreative Verbindung von Altbewährtem und zeitgenössischer Küche überrascht: Da trifft der typische Bergkäse plötzlich auf ungewohnte Gewürze, die perfekt harmonieren.
Im Restaurant im Kloster Gauenstein spürt man die innovative Küche sogar in einem historischen Rahmen – das ist eine Kombination, die nicht jeder schafft. Hier wird Tradition nicht nur bewahrt, sondern in einem modernen Ambiente neu inszeniert. Das Ambiente allein ist schon ein Erlebnis, aber wenn dann noch die regionalen Spezialitäten kreativ interpretiert serviert werden, wirkt das Ganze richtig lebendig.
Kulinarische Events wie das Montafoner Kulinarik-Festival sind übrigens eine tolle Gelegenheit, um noch mehr von der gastronomischen Szene vor Ort zu entdecken. Dort präsentieren aufstrebende Köche innovative Techniken und nutzen lokale Zutaten auf spannende Weise. Das Festival macht deutlich: In Schruns dreht sich nicht nur alles um klassische Hausmannskost, sondern um nachhaltige Frische verknüpft mit aufregenden Geschmacksexperimenten.
- Innovative gastronomische Konzepte bieten aufregende Vielfalt an kulinarischen Erlebnissen
- Einladende Atmosphäre und modernes Ambiente zeichnen diese Konzepte aus
- Kreative Speisekarten und individuelle Präsentation machen jeden Besuch einzigartig