Geschichte von Portocolom

1236 – ein Datum, das in den Annalen von Portocolom fest verankert ist. Damals eroberten Truppen unter Jaume I. diesen Küstenstreifen, der sich bis heute als lebendiges Kapitel mallorquinischer Geschichte zeigt. Eigentlich erstaunlich, wie tief die Wurzeln hier reichen: Schon prähistorische Spuren weisen auf eine lange Besiedlung hin. Der Name? Eine Hommage an Christoph Kolumbus – ziemlich spannend für einen Ort, der selbst so viel mit Entdeckung und Handel zu tun hatte.
Im Laufe der Zeit hat sich die ehemals kleine Siedlung zu einem wichtigen Hafen gemausert – nicht nur für Fischer, sondern auch für Händler aus dem Mittelmeerraum. Die frischen Fänge aus der Bucht wurden weit über die Insel hinaus verkauft, ein echtes Highlight für die lokale Wirtschaft. Und ehrlich gesagt, spürt man diese maritime Atmosphäre immer noch in jeder Gasse und an jedem Kai. Die Architektur aus vergangenen Jahrhunderten erzählt Geschichten von Aufschwung und Wandel: Besonders die charmanten Fischerhäuser mit ihren verwinkelten Gassen sind ein echter Beweis dafür.
Die Kirche Sant Jordi sticht dabei als markantes Wahrzeichen hervor. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und verleiht der Stadt etwas majestätisches, fast schon ehrwürdiges. Neben dem touristischen Boom seit dem 19. Jahrhundert hat Portocolom erstaunlicherweise viel von seinem ursprünglichen Charakter bewahrt – was wohl auch daran liegt, dass hier Tradition und modernes Leben harmonisch zusammenfließen.
Ursprung und Entwicklung des Fischerhafens
Rund 400 Boote haben hier im Hafen von Portocolom ihren Platz, und das nicht ohne Grund: Schon seit der Zeit der Römer ist die geschützte Bucht ein Hotspot für Fischer und Seefahrer. Heute kannst Du gut erkennen, wie sich die Hafenanlagen über die Jahre verändert haben. Ursprünglich recht schlicht, wurden sie immer wieder modernisiert – nicht zuletzt wegen der wachsenden touristischen Nachfrage. Die frische Meeresbrise vermischt sich hier mit dem Duft von gebratenem Fisch aus den vielen Lokalen am Kai, die ihre Wurzeln tief in der Fischerei haben. Ehrlich gesagt, beeindruckt es mich immer wieder, wie lebendig diese Tradition trotz aller Neuerungen geblieben ist.
Im 19. Jahrhundert erfuhren die Fischerei und der Hafen einen regelrechten Aufschwung – neue Techniken und modernere Schiffe revolutionierten damals das tägliche Leben der Hafenbewohner. Man kann fast spüren, wie die Geschichten vergangener Zeiten noch in den bunten Häusern entlang des Wassers weiterleben. Die Infrastruktur drumherum – von den Straßen bis zu den kleinen Gassen – hat sich ebenfalls gemausert, um sowohl Einheimischen als auch Besuchern gerecht zu werden.
Übrigens: Neben Fischern findest Du heute auch zahlreiche Freizeitkapitäne und Segler, die den authentischen Charme und die geschützte Lage schätzen. Die Verbindung aus Tradition und Moderne macht diesen Ort einfach besonders – gerade wenn man bedenkt, dass hier nicht nur gearbeitet, sondern auch gefeiert wird. Die maritimen Feste sorgen dafür, dass Du das lebendige Erbe direkt miterleben kannst.
Bedeutung von Portocolom für die lokale Wirtschaft
Frischer Fisch in den kleinen Läden am Hafen – das ist hier nicht nur Kulisse, sondern tatsächlich das Herz der lokalen Wirtschaft. Die Fischer legen frühmorgens mit ihren Booten ab, um den Fang direkt an Restaurants und Märkte rund um Portocolom zu liefern. Die Tradition hierfür reicht etwa bis ins 13. Jahrhundert zurück, was man beim Schlendern durch die Straßen fast erahnen kann. Neben der Fischerei spielt der Tourismus eine riesige Rolle: In der Hauptsaison von Juni bis September klettern die Preise für Übernachtungen schnell mal auf 100 bis 250 Euro pro Nacht, besonders in den beliebten Hotels und Ferienwohnungen nahe des Hafens.
Doch es gibt noch mehr als nur Sonne und Meer. Lokale Festivals und Wochenmärkte sorgen dafür, dass ständig etwas los ist – und das nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische. Die bunten Stände mit frischem Obst, Gemüse und handgemachten Waren bringen nicht nur Stimmung, sondern auch zusätzliche Einnahmen in die Stadt. Ehrlich gesagt dachte ich zunächst, dass Portocolom eher ein ruhiger Ort sei, doch die lebendige Mischung aus Fischerei, Handel und Tourismus zeigt: Hier trifft traditionelle Wirtschaft auf modernen Lifestyle – und das ziemlich erfolgreich.
Überraschend vielseitig also, wie sich das kleine Hafenstädtchen wirtschaftlich aufstellt. Umso mehr versteht man, warum die Einwohner so stolz auf ihre maritime Vergangenheit sind – sie spürt man nämlich in jedem Winkel.
- Fischerei ist Herzstück der Wirtschaft
- Tourismus als wichtiger Wirtschaftszweig
- Maritime Tradition prägt die Stadt

Sehenswürdigkeiten in Portocolom


Der Hafen von Portocolom zählt zu den größten Naturhäfen auf Mallorca und zeigt sich mit seinen farbenfrohen Fischerbooten als echtes Schmuckstück. Überrascht hat mich, wie entspannt die Stimmung hier ist – das leise Klappern der Netze mischt sich mit dem Geruch von Salz und frischem Fisch. Entlang der Promenade kannst Du in kleinen Restaurants und Cafés Platz nehmen, die frische Meeresfrüchte servieren, die wirklich noch nach Meer schmecken.
Ungefähr 1863 wurde der Leuchtturm Faro de Portocolom errichtet – ein stattliches Bauwerk, dessen Anblick ziemlich beeindruckend ist. Von dort oben hast Du einen grandiosen Blick über das tiefblaue Wasser und die Küste, der wirklich hängen bleibt. Spazieren rund um den Leuchtturm bringt Ruhe und eröffnet Blicke auf die natürliche Schönheit der Gegend, die man so schnell nicht vergisst.
Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass die Kirche Sant Jaume mit ihrem neoklassizistischen Stil so viel Charme versprüht. Die Kunstwerke im Inneren sind richtig sehenswert und vermitteln einen stillen Eindruck von der religiösen Geschichte des Ortes – geöffnet ist sie übrigens täglich, also kannst Du spontan vorbeischauen.
Nur ein paar Minuten vom Hafen entfernt liegt die Cala Marçal, ein Strand mit feinem Sand und klarem Wasser, der perfekt ist zum Abschalten oder Schwimmen. Rundherum findest Du zahlreiche Wanderwege, die zu versteckten Buchten führen – ideal für kleine Abenteuer abseits vom Trubel.
Leuchtturm von Portocolom
21 Meter hoch ragt der Leuchtturm von Portocolom auf seiner kleinen Landzunge empor – ein echter Blickfang, besonders in seinem strahlend weißen Anstrich. Schon von Weitem ziehst Du das kräftige Licht des Lichthauses in den Bann, das etwa alle 5 Sekunden ein Signal aussendet, das bis zu 20 Seemeilen weit reicht. Zugegeben, direkt zum Leuchtturm kommst Du nicht rein, denn das Areal drumherum ist eingezäunt und für Besucher gesperrt. Trotzdem kannst Du an verschiedenen Aussichtspunkten entlang der Küste stehen und ihn aus verschiedenen Perspektiven bewundern – was wirklich beeindruckend ist, vor allem bei Sonnenuntergang. Dann färbt sich der Himmel in diesem warmen Orange-Rot, das sich im Wasser spiegelt – ehrlich gesagt einer der schönsten Momente dort.
Rund um den Leuchtturm findest Du außerdem ein paar kleine Strände und versteckte Buchten. Perfekt, wenn Du nach dem Fotografieren oder Staunen einfach mal die Füße ins türkisfarbene Wasser tauchen willst. Der Duft von Salz und Meer liegt in der Luft, dazu mischt sich leise das Plätschern der Wellen – fast schon meditativ. Und obwohl der Leuchtturm seit über 150 Jahren da steht, passt er irgendwie perfekt in die entspannte Fischeratmosphäre dieser Gegend. So verbindet sich hier Geschichte mit Natur und macht den Spot zu einem unvergesslichen Ort, an dem Du ruhig etwas länger verweilen kannst.
Kirche Sant Jaume
Montags bis samstags kannst Du die Kirche Sant Jaume meist zwischen 10 und 13 Uhr sowie abends von 17 bis 19 Uhr besuchen – die Zeiten variieren gelegentlich, besonders an Sonn- und Feiertagen, wenn hier Gottesdienste stattfinden. Das Coole: Der Eintritt ist normalerweise frei, Spenden sind aber gern gesehen, um den Erhalt dieses architektonischen Schmuckstücks zu unterstützen. Die Kirche entstand übrigens im neoklassizistischen Stil des 19. Jahrhunderts und hat eine Geschichte, die sich auch in ihren kunstvoll verzierten Innenräumen widerspiegelt.
Beim Betreten wirst Du schnell die detailverliebten Schnitzereien am Hauptaltar bemerken – diese religiösen Darstellungen erzählen Geschichten aus der Gemeinde, die Dir einen kleinen Einblick in das lokale Leben geben. Besonders beeindruckend ist die Statue des Heiligen Jakob, nach dem der Bau benannt wurde und die dem Ganzen eine fast schon mystische Aura verleiht. Die Kombination aus kunstvollen Fresken und der ruhigen Atmosphäre macht das Ganze überraschend meditativ, auch wenn um Dich herum natürlich das geschäftige Treiben von Portocolom pulsiert.
Vermutlich wird die Kirche oft als Startpunkt für Erkundungen rund um den Hafen genutzt – was ich persönlich gut nachvollziehen kann. Vom historischen Flair bis zum Blick auf das Meer – hier trifft Kultur auf maritimes Feeling in einer Mischung, die man so nicht alle Tage findet.
- Kirche Sant Jaume in Portocolom ist ein kulturelles Juwel
- Beeindruckendes Beispiel für sakrale Architektur
- Imposante Säulen, kunstvolle Fresken und beeindruckende Kuppeln
- Religiöse und künstlerische Schätze entdecken
Aktivitäten in Portocolom

Ungefähr 100 Euro musst Du für einen Bootsverleih am Tag einplanen – was ehrlich gesagt ein fairer Preis ist, wenn man bedenkt, dass Du damit die Küste rund um Portocolom auf eigene Faust entdecken kannst. Die kleinen Buchten und Strände, die nur vom Wasser aus erreichbar sind, sind einfach atemberaubend und laden zum Schnorcheln ein. Tauchen in der Bucht ist ebenfalls ein echtes Highlight: Das klare Wasser offenbart eine bunte Unterwasserwelt, die überraschend vielfältig ist.
Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat, findet hier zahlreiche Wanderwege mit spektakulären Ausblicken auf das glitzernde Meer. Besonders schön ist der Weg zu den nahegelegenen Leuchttürmen – dort oben wird der Blick über die Küste einfach unvergesslich. Für Familien ist der flach abfallende Strand von Cala Marçal wohl das perfekte Ziel. Hier kannst Du Liegen und Sonnenschirme mieten – Preise schwanken je nach Saison – und die Kids können sich in sicherem Wasser austoben.
Der Duft von frisch gegrilltem Fisch zieht Dich in eines der traditionellen Restaurants an der Hafenpromenade. Paella wird hier oft direkt mit Meeresfrüchten aus der Region zubereitet – ein echter Genuss! Und wer zur richtigen Zeit kommt, erlebt lokale Feste voller Musik, Tanz und kulinarischer Köstlichkeiten, bei denen die mallorquinische Kultur so richtig lebendig wird. Ach ja, fast vergessen: Ein Abstecher zur Kirche San Miquel, die im Ortszentrum steht, lohnt sich auch für alle, die sakrale Architektur mögen – sie hat eine ganz besondere Atmosphäre.
Bootstouren entlang der Küste
Ungefähr 30 bis 50 Euro zahlst Du für eine halbtägige Bootstour entlang der Küste – ehrlich gesagt, ein ziemlich fairer Preis für das, was Du erlebst. Die Boote legen meist direkt an der Hafenpromenade ab und schaukeln dann gemächlich durch das glasklare Wasser. Viele Touren inkludieren Stopps in einsamen Buchten, wo schnorcheln total angesagt ist. Das Wasser fühlt sich herrlich frisch und klar an, fast wie ein kleines Abenteuer unter der Sonne. Für die, die mehr Zeit am Meer verbringen möchten, gibt es ganztägige Ausflüge, die etwa 70 bis 100 Euro kosten und oft mit einem leckeren Mittagessen an Bord aufwarten – da sitzt man dann entspannt mit Blick aufs Meer und lässt die Seele baumeln.
Besonders toll sind die Sunset Cruises, bei denen Du den magischen Moment erleben kannst, wenn die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwindet. Dazu gibt’s gelegentlich einen Cocktail oder ein Glas Cava – echtes Urlaubsfeeling pur! Die Atmosphäre auf dem Boot ist locker und entspannt, kaum zu glauben, wie schnell so ein entspannter Tag vorbeizieht. Übrigens: In der Hochsaison von Mai bis Oktober solltest Du besser im Voraus buchen, denn diese Touren sind superstark nachgefragt.
Sicherheit wird übrigens großgeschrieben – die Boote sind gut ausgestattet und man fühlt sich wirklich wohl. Alles in allem bekommst Du hier eine fantastische Möglichkeit, Portocoloms Küste nicht nur vom Land aus zu entdecken, sondern auch vom Wasser aus ganz neue Perspektiven zu genießen. Das leichte Schaukeln des Bootes kombiniert mit frischer Meeresluft macht Lust auf mehr!
Wassersportmöglichkeiten in der Bucht
Etwa 15 Euro pro Stunde kostet der Verleih für ein Stand-Up-Paddle oder ein Kajak in der Bucht von Portocolom – überraschend erschwinglich, wenn man bedenkt, wie entspannt die ruhigen Gewässer sind. Direkt vom Ufer aus gleitest Du quer über das glasklare Wasser, während die Sonne auf Deiner Haut kitzelt und das Meer sanft gegen den Bootsrumpf plätschert. Wer lieber etwas tiefer eintauchen möchte, findet beim Schnorcheln eine bunte Unterwasserwelt mit allerlei Fischarten und faszinierenden Felsformationen vor. Übrigens gibt es auch geführte Schnorcheltouren, die oft zwischen 30 und 50 Euro kosten – perfekt, falls Du nicht alleine losziehen möchtest oder noch unsicher im Wasser bist.
Für Anfänger sind die Windsurf-Kurse eine spannende Sache: Zwei Stunden für rund 60 Euro kannst Du hier ausprobieren, wie das Brett unter Deinen Füßen tanzt, während der Wind Dir ins Gesicht bläst. Mai bis Oktober scheint wohl die beste Zeit zu sein, denn dann ist das Wetter angenehm warm und das Wasser lädt geradezu zum Abtauchen oder Paddeln ein.
Das Gefühl auf dem Wasser ist wirklich etwas Besonderes – leise Naturgeräusche, weitläufige Aussichten und das leichte Schaukeln des Bootes machen jeden Ausflug zum kleinen Abenteuer. Ganz egal, ob Du entspannt mit dem Kajak durch die Bucht gleitest oder aktiv am Windsurfen tüftelst: Hier findest Du eine herrliche Mischung aus Aktivität und Erholung.
- Jet-Ski fahren
- Windsurfen
- Kajakfahren
- Schnorcheln
- Tauchen
