Frisches Obst, Gemüse oder auch Milchprodukte? Lieber nicht in dein Paket packen – die kanadischen Behörden sind da richtig streng. Sie wollen vor allem verhindern, dass fremde Schädlinge oder Krankheiten die heimische Landwirtschaft gefährden. Übrigens trifft das auch auf bestimmte Tierprodukte zu: Felle oder Jagdtrophäen dürfen oft gar nicht verschickt werden, manchmal brauchst du dafür spezielle Genehmigungen.
Gefährliche Stoffe wie explosive Materialien, giftige Chemikalien und radioaktive Substanzen stehen natürlich ganz oben auf der Verbotsliste. Feuerwerkskörper? Auch tabu. Bei Batterien musst du vorsichtig sein – besonders die Lithium-Ionen-Varianten gelten als riskant und sind manchmal verboten. Falls du Elektronik versenden willst, hör am besten genau hin: Manche Geräte werden deswegen gar nicht angenommen.
Waffen und Munition? Da kannst du dich auf keinen Fall einfach so drauf verlassen. Schusswaffen, Nachbildungen oder sogar Spielzeugwaffen dürfen nur mit einer offiziellen Erlaubnis ins Land. Was ich auch ziemlich spannend fand: Persönliche Gegenstände, die als beleidigend oder obszön gelten, kommen ebenfalls nicht durch den Zoll. Tabakwaren sind übrigens stark reglementiert – pro Person sind maximal 200 Zigaretten oder 50 Zigarren erlaubt.
Ach ja, noch ein wichtiger Tipp: Die Zollfreigrenze für persönliche Sachen liegt ungefähr bei 800 CAD. Darüber musst du also Gebühren zahlen. Ich hab’s ehrlich gesagt erstmal genau nachgelesen, bevor ich mein Paket gepackt habe – das spart dir wahrscheinlich viel Ärger und Zeit!