Morzine liegt auf 1.000 Metern Höhe in der Haute-Savoie, eingebettet zwischen den Kalkmassiven der Chablais-Alpen und nur 75 Minuten Shuttle-Fahrt von Genf entfernt. Der Ort ist das südliche Tor des Portes-du-Soleil-Verbundes — eines grenzüberschreitenden Liftnetzes mit zwölf Resorts in Frankreich und der Schweiz, 196 Pistenkilometer im engen Skigebiet Morzine-Avoriaz-Les Gets, zusammen mit den schweizerischen Champéry-Morgins-Champoussin-Sektoren über 600 Kilometer Abfahrten. Im Sommer verwandeln sich dieselben Lifte in eines der größten Mountainbike-Reviere Europas mit 850 Kilometern Trails. Anders als das autofreie Avoriaz auf 1.800 Metern bleibt Morzine ganzjährig ein Holzchalet-Dorf mit Postamt, Markt und Bäckereien — wer Apres-Ski und Dorfleben statt Retorten-Hochlage will, ist hier richtiger als in Tignes oder Val Thorens. Aktuelle Liftpläne pflegt das Tourismusbüro auf morzine-avoriaz.com.

Karte des Morzine-Tals mit Portes-du-Soleil-Skigebiet, Avoriaz und Schweizer Grenze © OpenStreetMap Mitwirkende

Anreise und Erreichbarkeit

Morzine erreichst du am schnellsten über Genf — der Flughafen ist 80 Kilometer entfernt, das Tal liegt an der D902 nach dem Abzweig von der A40 bei Cluses. Wer aus Deutschland mit der Bahn anreist, fährt über Lyon oder Genf nach Cluses, von dort sind es 30 Kilometer mit dem Shuttle oder Mietwagen. Aktuelle Verbindungen pflegt das Tourismusbüro auf morzine-avoriaz.com.

Mit dem Auto

Aus Deutschland fährst du über Stuttgart–Zürich–Bern–Lausanne nach Genf, von dort weiter über die A40 ('Autoroute Blanche') bis Abfahrt Cluses, dann 30 Kilometer durch das Vallée-de-la-Drance über Saint-Jean-d'Aulps nach Morzine. Die Strecke ab München beträgt rund 720 Kilometer (8 bis 9 Stunden inklusive Pausen), ab Frankfurt 770 Kilometer (8 bis 10 Stunden). Im Winter brauchst du Winterreifen ab dem ersten Schnee — die Hauptstrasse D902 wird gestreut, die Anstiege nach Avoriaz, Les Gets oder Super-Morzine verlangen oft Schneeketten. Die Loi Montagne 2 schreibt zwischen 1. November und 31. März in den Alpendepartements Winterreifen oder Ketten an Bord vor.

Genf (CH) 80 km ~1:15 h via A40
München 720 km 8–9 h via Bregenz
Frankfurt 770 km 8–10 h via Basel
Lyon 220 km 2:45 h via A40
Zürich 320 km 3:45 h via Bern

Innerhalb des Tals fahren mit der Multipass-Karte (im Ortsbeitrag enthalten) kostenfrei die Skibusse zwischen Morzine, Les Gets, Super-Morzine und der Avoriaz-Talstation Prodains. Im Sommer ergänzt der Bus de la Vallée die Verbindungen ins Vallée d'Aulps bis zur Abtei Saint-Jean-d'Aulps.

Mit der Bahn

Aus Deutschland fährst du mit dem ICE und TGV nach Paris-Gare-de-Lyon und steigst dort in den TGV nach Cluses um (rund 6 Stunden). Alternativ via Zürich nach Genf und mit Shuttle oder Mietwagen weiter. Vom Bahnhof Cluses fahren Linienbusse der SAT Mont-Blanc ins Tal, schneller sind die regelmäßigen Shuttles der Anbieter Alpybus oder Mountain Dropoffs. Aktuelle Fahrpläne auf bahn.de oder sncf-connect.com.

Genf Flughafen ~1:30 h SBB + Shuttle
Paris Gare-de-Lyon ~6:00 h TGV bis Cluses + Shuttle
München Hbf ~10:00 h via Zürich + Genf
Frankfurt Hbf ~9:30 h via Paris

Cluses–Morzine ist die letzte Etappe — 30 Kilometer, kein Schienen-Anschluss bis ins Tal. Shuttle einfache Fahrt rund 35 EUR pro Person, Sammeltransfer ab Genf ab 40 EUR. Im Hochwinter buchst du am besten 4 bis 6 Wochen vorher.

Mit dem Flugzeug

Nächster internationaler Flughafen ist Genf-Cointrin (GVA) mit täglichen Verbindungen aus Frankfurt, München, Berlin, Hamburg und Wien. Vom Flughafen kommst du mit Shuttle-Bussen direkt nach Morzine — die größten Anbieter sind Alpybus, Mountain Dropoffs und Ski-Idy, Fahrtzeit 75 bis 90 Minuten, einfache Fahrt ab 40 EUR pro Person. Mietwagen ab 50 EUR pro Tag. Lyon-Saint-Exupéry (LYS) ist Alternative, aber 220 Kilometer entfernt — nur sinnvoll bei TGV-Anschluss bis Cluses.

Parken vor Ort

Morzine hat fünf zentrale Parkmöglichkeiten: Parking du Pléney direkt an der Pléney-Seilbahn (Tagesticket 10 EUR), Parking de la Coopérative am Ortseingang (8 EUR pro Tag), Parking du Bourg im Zentrum nahe der Hauptstrasse (gebührenfrei mit 2-Stunden-Scheibe, dann kostenpflichtig), Parking de l'Office de Tourisme (kostenfrei für Hotelgäste mit Beleg) und Parking des Prodains an der Avoriaz-Seilbahn (kostenfrei, 4 km außerhalb). Die Skibusse der Multipass-Karte verbinden alle Parkplätze und Liftstationen kostenfrei. Im Hochwinter sind die zentralen Plätze ab 9 Uhr voll — entweder früh anreisen oder ab Prodains mit der Avoriaz-Seilbahn ins Skigebiet.

Pisten, Lifte und Apres-Ski

Morzine ist Sommer wie Winter ein Bergziel — fünf Monate Pisten-Skifahren, fünf Monate Mountainbike und Wandern, dazwischen Schulter-Übergänge mit Frühjahrs-Touren und Herbst-Trailrunning. Vier Schwerpunkte:

Portes du Soleil — 600 km Pisten in zwölf Resorts

Der Portes-du-Soleil-Verbund ist eines der größten grenzüberschreitenden Skigebiete der Alpen — zwölf Resorts in Frankreich und der Schweiz, verbunden durch ein einziges Liftnetz. Auf französischer Seite Morzine, Avoriaz, Les Gets, Châtel, La Chapelle-d'Abondance, Saint-Jean-d'Aulps und Abondance, auf schweizerischer Seite Champéry, Les Crosets, Champoussin, Morgins und Val-d'Illiez-Torgon. Insgesamt 196 Lifte, 286 markierte Pisten, über 600 Pistenkilometer. Mit dem Portes-du-Soleil-Skipass (Tagesticket rund 64 EUR, 6-Tages-Pass 333 EUR, Stand Saison 2025/26) bist du grenzüberschreitend unterwegs — Pass und Reisepass kontrolliert die Schweizer Zollwachpolizei am Pas-de-Chavanette, dem berühmten 'Wall of Death' auf 2.200 m. Einsteiger bleiben besser im engen Skigebiet Morzine-Avoriaz-Les Gets (196 km), Fortgeschrittene fahren die Klassiker-Runde 'Tour des Portes du Soleil' an einem Tag.

Avoriaz — die autofreie Hochlage auf 1.800 m

Vier Kilometer oberhalb von Morzine liegt Avoriaz, das in den 1960er Jahren auf der grünen Wiese geplant wurde — ein autofreies Resort mit charakteristischer Holzschindel-Architektur des Architekten Jacques Labro. Die Verbindung erfolgt über die Téléphérique des Prodains-Express (Talstation 4 km außerhalb von Morzine, Bergfahrt 8 Minuten) oder die Super-Morzine-Gondel direkt aus dem Ort. Auf 1.800 m schneesicher von Anfang Dezember bis Ende April, mit den höchsten Liften am Hauts-Forts (2.466 m). Avoriaz hat den größten Snowpark der Region ('The Stash' im Lindarets-Wald) und die Halfpipe für Freestyler. Tagesausflug oder Übernachtung in einem der Apartments im autofreien Ortskern — Pferdeschlitten ersetzen Autos, Skier oder Schlitten alle Kurzwege.

Apres-Ski und Bar-Szene

Morzine ist seit Jahren Ziel der britischen und niederländischen Apres-Ski-Szene — anders als das familienorientierte Avoriaz oder das nüchterne Les Gets. The Cavern Bar in der Rue du Bourg ist die Live-Music-Adresse mit Cover-Bands und Open-Mic-Abenden, voll ab 17 Uhr nach Liftschluss. Le Cabaret du Cabaret serviert Cocktails und Tapas im umgebauten Stadl-Gebäude, ruhiger als die Pléney-Talstation. Bar Robinson direkt an der Pléney-Seilbahn ist klassisches Apres-Ski mit Glühwein und DJ-Sets ab 16 Uhr. Für Tanz öffnet L'Opéra ab Mitternacht in der Wintersaison als einziger Club im Ort. Wer ruhiger will, geht zur 'L'Étale' oder 'Le Tremplin' an der Hauptstrasse — beide mit Holzkamin und Weinkarte.

Sommer: Mountainbike und Wandern (Mitte Juni bis Mitte September)

Im Sommer wird Morzine zum Mountainbike-Mekka: Der Portes-du-Soleil-Bike-Park ist mit 850 Kilometern Trails und 21 Liften für Bike-Transport eines der größten Reviere Europas. Der Pléney-Bike-Park direkt im Ort hat 17 markierte Trails von Anfänger-Flow bis Black Diamond, der Lift Pléney transportiert Bike und Fahrer in 8 Minuten zur Bergstation. Höhepunkt im Juli ist die Pass'Portes du Soleil MTB-Veranstaltung, eine zweitägige Trail-Tour quer durch alle zwölf Resorts mit Verpflegungs-Stationen. Wanderer haben über 800 Kilometer markierte Wege im Vallée-d'Aulps-Naturreservat — Klassiker sind die Tour vom Lac de Montriond zum Pic du Métaillet (4 Stunden, 600 hm) oder die Route über die Cascade d'Ardent zur Pointe-de-Nyon-Bergstation. Das Tourismusbüro vergibt kostenfreie Wanderkarten.

Top-Sehenswürdigkeiten

Pléney-Seilbahn (1.554 m)

Der Hausberg Morzines, vom Ortszentrum mit der Télécabine du Pléney in 8 Minuten erreichbar (Bergfahrt rund 22 EUR im Sommer, im Winter im Skipass enthalten). Bergstation mit 360-Grad-Panorama auf das Mont-Blanc-Massiv, Restaurant Le Belvédère, Wanderwege zum Lac des Mines d'Or und zur Pointe de Nyon. Im Winter Skigebiet, im Sommer Bike-Park und Wanderer-Drehkreuz.

Avoriaz und Lindarets-Wald

Das autofreie Hochlage-Resort auf 1.800 m, vier Kilometer oberhalb von Morzine. Mit der Téléphérique des Prodains-Express in 8 Minuten erreichbar (Talstation 4 km außerhalb). Architektur-Highlight die Holzschindel-Bauten von Jacques Labro, Snowpark 'The Stash' im Lindarets-Wald (das berühmte Ziegen-Dorf mit halb-wilden Tieren am Sommer-Wandersteig). Tages- oder Halbtagsbesuch, Pferdeschlitten-Touren im Winter ab 25 EUR.

Lac de Montriond (1.060 m)

Türkisfarbener Bergsee fünf Kilometer nördlich, eingerahmt vom Roc d'Enfer-Massiv. Im Sommer Baden, Tretboot-Verleih und 4 Kilometer Rundweg in einer Stunde, im Winter Schneeschuh-Wandern. Restaurant Auberge des Glières am Nordufer, hausgemachte Tartiflette und Fondue. Direktverbindung mit dem Bus de la Vallée ab Morzine, kostenfrei mit Multipass.

Cascade d'Ardent

30 Meter hoher Wasserfall im Vallée-d'Aulps, fünf Minuten Fußweg vom Parkplatz an der D228 nach Lac de Montriond. Aussichtsplattform direkt am Fall, Picknickplatz und Buvette in der Sommersaison. Ganzjährig zugänglich — im Frühjahr stärkster Fall durch Schneeschmelze, im Winter teilweise zugefroren als Eiskletter-Ziel der lokalen Bergführer.

Abbaye de Saint-Jean-d'Aulps

Ruinen einer Zisterzienser-Abtei aus dem 12. Jahrhundert, 10 Kilometer flussabwärts im Vallée-d'Aulps. Eintritt zur Domaine de Découverte 7 EUR, mit interaktiver Ausstellung zur mittelalterlichen Klosterkultur. Direkt nebenan das Vieille-Forge-Museum zur lokalen Schmiedekunst. Tagesausflug per Bus de la Vallée ab Morzine, Fahrzeit 20 Minuten.

Pointe de Nyon (2.019 m)

Aussichtsgipfel auf der Westseite des Tals, mit dem Sessellift Nyon ab Morzine in 12 Minuten erreichbar (Sommer-Bergfahrt 18 EUR, im Skipass enthalten). Bergstation mit Sicht auf Mont-Blanc, Roc d'Enfer und Genfer See bei klarem Wetter. Wanderwege zur Pointe-de-Ressachaux und zum Col de Joux Plane, im Winter Skigebiet mit drei roten Pisten.

Aktivitäten und Erlebnisse

Was du in Morzine unternimmst, hängt komplett von der Saison ab. Vier Konstellationen:

Im Hochwinter (Dezember bis April)

  • Skifahren im Portes-du-Soleil-Verbund — 600 km Pisten, grenzüberschreitend Frankreich-Schweiz
  • Snowpark The Stash in Avoriaz — Holz-Module statt Metall-Rails, einer der ungewöhnlichsten Parks Europas
  • Hundeschlitten-Fahrten mit Husky-Teams am Plateau Super-Morzine, ab 65 EUR pro Stunde, Anbieter Mush et Vous
  • Eislaufen und Eishockey in der Patinoire de Morzine, Tagesticket 6,50 EUR, Schlittschuh-Verleih 4 EUR
  • Schneeschuh-Touren zum Plateau de Joux Plane oder Lac de Montriond, geführt ab 35 EUR halbtags

Im Sommer (Juni bis September)

  • Mountainbike auf 850 km Trails — Bike-Park Pléney, Lindarets-Trails, Pass'Portes du Soleil im Juli
  • Wandern auf 800 km markierten Wegen, Klassiker Tour des Dents-Blanches (3 Tage, Hütten-Übernachtung)
  • Klettersteig Yves-Pollet-Villard am Roc d'Enfer (mittelschwer, 3 Stunden, Material-Verleih bei Sport 2000)
  • Paragliding mit Tandem-Pilot vom Pléney oder der Pointe de Nyon, ab 110 EUR pro Flug
  • Stand-up-Paddle auf dem Lac de Montriond, Verleih 15 EUR pro Stunde, ruhiges türkisfarbenes Wasser

Mit Kleinkindern

Le Parc des Dérèches am südlichen Ortseingang ist der zentrale Familien-Spielplatz mit Tret-Auto-Strecke, Pumptrack und Mini-Golf (Tagesticket 8 EUR). Die Indiana Park-Kletterwald-Anlage in Lindarets bietet sechs Parcours nach Höhe gestaffelt, Mindestalter 3 Jahre für den blauen Kurs. Die Mountain-Twister-Sommerrodelbahn am Ranfolly-Lift in Avoriaz ist 1.000 m lang, Mindestalter 3 Jahre mit Begleitung. Patinoire (Eishalle) im Winter und das Aquariaz-Hallenbad in Avoriaz (tropisches Innenbecken mit Palmen, ganzjährig 16 EUR Tagesticket) für Schlechtwetter-Tage.

Bei Regen und Schlechtwetter

  • Aquariaz Avoriaz — tropisches Hallenbad mit Lagune, Palmen und 27 Grad Wassertemperatur, Tagesticket 16 EUR
  • Domaine de Découverte de la Vallée d'Aulps — interaktives Klostermuseum in Saint-Jean-d'Aulps, 7 EUR
  • Bowling de Morzine in der Rue du Bourg — sechs Bahnen, Bar, ganzjährig geöffnet ab 16 Uhr
  • Tagesausflug nach Genf (80 km) — Altstadt, Jet d'Eau, Museum für Internationales Rotes Kreuz

Gastronomie und regionale Spezialitäten

Die savoyische Küche ist herzhaft und käselastig — Reblochon, Beaufort und Tomme de Savoie aus den umliegenden Almen, dazu Charcuterie aus dem Vallée-d'Aulps und Forellen aus dem Lac de Montriond. Die Klassiker:

Restaurants im Ort

  • L'Étale, Place du Baraty: traditionelle Savoyer Küche im umgebauten Stadl, Tartiflette und Fondue Savoyard, Hauptgericht 22 bis 30 EUR. Holzkamin und Weinkarte, Reservierung im Winter Pflicht.
  • La Chamade, Rue du Bourg: gehobene Bistronomie, einziges Sterne-Restaurant des Tals (1 Michelin-Stern seit 2019), Menü ab 75 EUR, Reservierung 4 bis 6 Wochen im Voraus.
  • Le Tremplin, Rue du Bourg: rustikales Bistro am Pléney-Lift, Pierrade und Raclette ab 26 EUR, Open-Air-Terrasse mit Lift-Blick.
  • La Crêmaillère, Avenue de Joux Plane: ruhige Familien-Adresse für klassische Berggerichte, Menü Mittag 18 EUR, Hauptgericht 19 bis 28 EUR.

Hütten und Almen

Auf 1.554 m liegt das Belvédère direkt an der Pléney-Bergstation — Selbstbedienung mit Tagesgerichten 14 bis 22 EUR und 360-Grad-Panorama. Die Auberge des Mines d'Or auf 1.380 m am gleichnamigen Bergsee serviert Tartiflette für 19 EUR, im Winter Skihüttenstimmung mit Live-Akkordeon. Auf der Schweizer Seite des Portes du Soleil lohnt das Cantine d'à Côté in Champéry — Restaurant mit Aussicht auf die Dents-du-Midi, Hauptgericht ab CHF 28.

Cafés und Boulangerien

Die Boulangerie La Fournée Morzinoise in der Rue du Bourg öffnet um 6:30 Uhr und versorgt Frühaufsteher mit warmen Croissants vor dem ersten Lift. Das Café Chaud Patate an der Place de l'Office serviert hausgemachte Tartes und Wraps zum Mittag. Im Sommer Terrasse zum Marktplatz, im Winter Holzofen und kostenfreies WLAN — beliebter Treffpunkt der internationalen Saison-Crew.

Markttag

Wochenmarkt jeden Mittwoch ab 8 Uhr am Place de l'Office. Reblochon AOP direkt vom Bauern für 12 bis 18 EUR pro Kilo, Tomme de Savoie aus den Chablais-Almen, Charcuterie aus dem Vallée-d'Aulps, Honig aus den Bienenstöcken am Roc d'Enfer, Brot der Boulangerie La Fournée Morzinoise. Bis 13 Uhr, ganzjährig — wer in einer Ferienwohnung kocht, deckt sich hier ein.

Regionale Spezialitäten zum Mitnehmen

  • Reblochon AOP — der Klassiker der Savoyer Käse, Hofverkauf in der Käserei Coopérative Fruitière du Val d'Abondance
  • Abondance AOP — kräftiger Hartkäse aus dem Nachbartal, beim Fromagerie-Hof Le Pas-de-Morgins direkt an der Schweizer Grenze
  • Génépi — bitterer Kräuterlikör aus Alpenkraut, lokale Brennerei Distillerie de Morzine in der Rue du Bourg
  • Charcuterie de Vallée d'Aulps — luftgetrocknete Wurst aus dem Nachbartal, Wochenmarkt jeden Mittwoch

Events und Saisonkalender

Morzine ist ganzjährig bewohnt und hat einen eigenen Veranstaltungskalender — die wichtigsten Termine pro Quartal:

Winter (Dezember bis April)

Skisaison-Eröffnung Mitte Dezember, je nach Schneelage. Ende Dezember Adventsmarkt am Place de l'Office mit Glühwein-Ständen der lokalen Winzer und regionalen Erzeugern. Ende Januar bis Mitte Februar britische und niederländische Schulferien — Hauptanstrum, Hotels über vier Monate vorher zu buchen. Anfang Februar das Rock the Pistes Festival im Portes-du-Soleil-Verbund, freie Open-Air-Konzerte an verschiedenen Bergstationen mit Skipass-Zugang. Anfang April Saisonende, viele Bars und Hotels schließen für die Off-Saison.

Frühjahr (Mai bis Juni)

Mai ist Off-Saison — viele Hotels und Restaurants geschlossen, Lifte außer Betrieb, Wanderwege noch teils schneebedeckt oberhalb 1.500 m. Mitte Juni Bike-Park-Eröffnung, parallel öffnen Restaurants und Cafés wieder. Lokale Bauernmärkte starten wieder am Mittwoch.

Sommer (Juli bis September)

Hauptsaison Bike und Wandern. Anfang Juli die Pass'Portes du Soleil MTB-Veranstaltung — zweitägige Trail-Tour quer durch alle zwölf Resorts mit Verpflegungs-Stationen, eines der größten Bike-Events Europas. Mitte Juli die Harley Days Morzine, Treffen der Harley-Davidson-Community mit Konzerten am Place de l'Office. Anfang August die Foire Agricole, Bauernmarkt mit Käse-Wettbewerb und Almabtrieb-Demonstrationen. Mitte September klingt die Saison aus, Lifte schließen schrittweise.

Herbst (Oktober bis November)

Indian Summer mit goldenen Lärchen am Lac de Montriond, beliebtes Fotomotiv. Trailrunning-Saison mit der Trail des Hauts-Forts Ende September (45 km, 3.000 hm). November ist Wartungsmonat der Bergbahnen — die meisten Hotels und Bars schließen, das Tal ist menschenleer. Wer Ruhe sucht und Hotelpreise auf Tiefststand will, kommt im November.

Geschichte und Kultur

Morzine wird erstmals 1233 urkundlich erwähnt — damals als Bergweiler im Vallée-d'Aulps unter der Herrschaft der Zisterzienser-Abtei Saint-Jean-d'Aulps. Bis ins 19. Jahrhundert lebte das Tal von Almwirtschaft, Schiefer-Bergbau und Handelswegen über den Col de Joux Plane in das benachbarte Sixt-Fer-à-Cheval.

Vom Bergweiler zum Skigebiet

Der Wandel begann 1934 mit dem Bau des ersten Schlepplifts am Pléney — einer der ältesten Lifte der Französischen Alpen. 1957 folgte die Pléney-Seilbahn, parallel begann der Ausbau der D902 als ganzjährig befahrbare Straße. 1964 wurde Avoriaz auf der grünen Wiese geplant, 1966 öffneten die ersten Lifte. Mit dem Anschluss an den Portes-du-Soleil-Verbund 1965 (gegründet von acht Bürgermeistern aus Frankreich und der Schweiz) etablierte sich Morzine als grenzüberschreitendes Wintersportzentrum.

Holzschindel-Architektur und Dorf-Identität

Anders als die Retorten-Resorts der 1970er Jahre (Tignes, Les Arcs, La Plagne) blieb Morzine ein historisch gewachsenes Dorf — die Holzschindel-Architektur ('bardeaux') der Bauernhäuser ist bis heute prägend. Die Pfarrkirche Sainte-Marie-Madeleine aus dem 19. Jahrhundert mit ihrem auffälligen Zwiebelturm ist Wahrzeichen des Ortes. Auf dem Place de l'Office stehen mehrere Häuser aus dem 18. Jahrhundert mit originalen Holzbalkonen — die Strenge Bauordnung der Gemeinde verbietet seit 1980 alle Hochhausprojekte.

Patois Savoyard und lokale Tradition

Die alpine Mundart Patois Savoyard ist im Alltag fast verschwunden, lebt aber in Straßennamen, Speisekarten und Volksfesten weiter. Begriffe wie 'Tartiflette' (Reblochon-Kartoffel-Auflauf), 'Diots' (Wein-Wurst aus Savoyen), 'Croziflette' (Buchweizen-Pasta-Auflauf) gehen direkt auf das Patois zurück. Wer einen Kontaktpunkt sucht, geht zur Foire Agricole im August oder ins Musée de la Musique Mécanique im benachbarten Les Gets — eine der größten Sammlungen mechanischer Musikinstrumente Europas.

Wetter und beste Reisezeit

Das Klima in Morzine ist alpin-kontinental und stark höhenabhängig. Im Tal auf 1.000 m liegt die Jahresmitteltemperatur bei rund 8 Grad, an den Hauts-Forts (2.466 m) bei minus 4 Grad. Die Niederschlagsmenge im Tal beträgt etwa 1.250 mm pro Jahr, mit Schwerpunkt im Frühjahr und Spätsommer. Schnee fällt im Tal von Anfang Dezember bis Ende März, in den oberen Skigebieten oberhalb 1.800 m bleibt der Schnee von Mitte November bis Ende April liegen. Avoriaz auf 1.800 m gilt als eines der schneesichersten Resorts der Nordalpen — die Lage hinter den Dents-du-Midi fängt Schneefronten aus Westen besonders effizient ab. Klimadaten der nächsten meteorologischen Hauptstation Météo-France Cluses (700 m) als Referenz für das Tal.

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Hauptsaison Geheimtipp Nebensaison Off-Season

Beste Reisezeit für Skifahrer

Mitte Februar bis Mitte März

Luft Tal0 bis 6 Grad
Luft 2.000 m-8 bis -2 Grad
Schneehöhe1,5 bis 3 m oben
Trubelvoll an Wochenenden

Hochsaison Bike und Wandern

Mitte Juli bis Mitte August

Luft Tal15 bis 23 Grad
Hotelpreise30 bis 50 % über Standard
Stimmunginternational, Pass'Portes-Event Juli
Frühbuchungdrei bis fünf Monate vorher

Ruhe und Geheimtipp

Mitte Juni und September

Luft Tal11 bis 19 Grad
Preise30 bis 50 % unter Hauptsaison
Wettervariabel, klare Tage häufig
Trubelfast menschenleer

Praktische Tipps

  • Multipass: in der Kurtaxe enthaltene Gästekarte (im Hotel oder Apartment ausgehändigt), kostenfreie Nutzung aller Skibusse zwischen Morzine, Les Gets, Avoriaz und Vallée-d'Aulps. Auch Bus de la Vallée im Sommer und Pendelverkehr Cluses-Morzine in der Stoßzeit. Spart pro Woche rund 25 EUR Bus-Tickets.
  • Skipass: Tagesticket Portes-du-Soleil rund 64 EUR, 6-Tages-Pass 333 EUR (Saison 2025/26). Lokales Skigebiet Morzine-Avoriaz-Les Gets allein günstiger und für Einsteiger ausreichend. Bei Onlinebuchung 5 bis 10 Prozent günstiger als an der Tageskasse.
  • 🐕 Hunde: in Morzine und auf den meisten Wanderwegen erlaubt, im Naturreservat Vallée-d'Aulps Leinenpflicht. In Seilbahnen meist mit Maulkorb, in den autofreien Avoriaz-Straßen Pflicht-Leine, auf Skipisten verboten. Hotels mit Hunde-Zuschlag von 10 bis 20 EUR pro Tag.
  • 📶 WLAN und Empfang: kostenfreies Hotspot-Netz Morzine-WiFi am Place de l'Office, an den Pléney- und Super-Morzine-Talstationen sowie in den meisten Cafés. Auf den oberen Pisten ab 2.000 m Empfang oft schwach — Karten und Trail-Daten vorab offline laden (Komoot, IGN-Karten oder Trailforks für Bike).
  • + Apotheke und Notruf: Pharmacie de Morzine in der Rue du Bourg, weitere Apotheke in Avoriaz, Wochenend-Notdienst rotiert. Centre Médical de Morzine mit Allgemein- und Sport-Medizin, nächstes Krankenhaus in Thonon-les-Bains (40 km). Notruf 112 (EU-Notruf) oder PGHM Chamonix (Bergrettung): 04 50 53 16 89.
  • Geldautomaten: BNP Paribas und Crédit Agricole an der Place de l'Office, weiterer Automat am Place du Bourg und an der Avoriaz-Talstation Prodains. Karten-Zahlung in fast allen Restaurants und Geschäften möglich, kleine Hütten und Bergrestaurants oft nur Bargeld — vor Bergtouren 50 EUR Bargeld einstecken. In den Schweizer Resorts CHF nötig oder Karte.
  • Barrierefreiheit: Ortszentrum weitgehend rollstuhltauglich (Place de l'Office, Rue du Bourg, Hauptstrasse), aber teils mit leichten Steigungen. Pléney-Seilbahn nimmt Rollstühle mit, Avoriaz im Winter durch Schnee oft eingeschränkt. Im Sommer barrierefreier Zugang zur Pointe-de-Nyon-Bergstation und zum Lac de Montriond-Rundweg auf der Westseite.
  • i Tourist-Information: Office de Tourisme Place de la Crusaz, ganzjährig täglich geöffnet, Hochsaison auch sonntags. Wanderkarten, Skipass-Verkauf, Bergführer-Vermittlung über das ESF Morzine. Dort buchst du auch geführte Hundeschlitten-Touren, Fackel-Abfahrten und Pass'Portes-MTB-Pakete im Sommer.

Insider-Tipps

Vier Spots, die nicht in jedem Reiseführer stehen:

Col de Joux Plane als Halbtags-Wanderung

Der Col de Joux Plane auf 1.700 m ist Etappe der Tour-de-France-Gesamtwertung 2023 gewesen — von Morzine über die D354 in 18 Kilometern und 990 Höhenmetern erreichbar, beliebt bei Rennrad-Fahrern im Sommer. Wer wandert, parkt am Lac de Joux Plane (Bergsee mit Mont-Blanc-Spiegelung wie das Postkarten-Motiv) und geht in 2 Stunden über die Pointe-de-Ressachaux. Im Hochsommer früh morgens für leere Trails, kostenfreier Parkplatz am Pass.

Lindarets-Ziegen-Dorf abseits der Lifte

Das Bergweiler Lindarets auf 1.450 m ist berühmt für seine halb-wilden Ziegen, die ab Juni frei zwischen Restaurants und Liftstationen herumlaufen. Die meisten Touristen kommen über die Sesselbahn ab Avoriaz — wer das Auto am Bergweiler Les Ardoisières lässt, geht in 45 Minuten den klassischen Wanderweg hinauf und hat den Spot vormittags fast für sich. Restaurant Les Marmottes mit Tartiflette für 18 EUR und Almpanoramablick auf die Hauts-Forts.

Vallée de la Manche und Cascade de la Diomaz

Das Vallée de la Manche auf der Westseite des Tals ist gegenüber der Pléney-Front meist im Schatten — und genau deshalb wenig besucht. Vom Parkplatz Les Lindarets startet ein 2-Stunden-Rundweg zur Cascade de la Diomaz, einem 50 m hohen Wasserfall mit natürlichem Becken zum Baden im Hochsommer. Im September besonders ruhig, dann sind die Lindarets-Ziegen schon talabwärts gewandert. Karten beim Office de Tourisme kostenfrei.

Umgebung und Tagesausflüge

Das Morzine-Tal liegt im Schnittpunkt von Frankreich, Schweiz und Italien — drei Tagestouren in alle Richtungen:

Bei Sonne: Genfer See und Yvoire (50 km)

Auto via D902 und D1005 in 1:00 h zum Südufer des Genfer Sees. Yvoire ist eine mittelalterliche Stadt mit Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert, Kategorie 'Plus Beaux Villages de France', mit Schloss und dem Jardin des Cinq Sens. Mittagessen am Hafen mit Felchen aus dem See, Spaziergang durch die Gassen. Schiff-Fahrten der CGN Compagnie Générale de Navigation nach Nyon (Schweiz) als Tagesergänzung.

Bei Wechselwetter: Genf (CH, 80 km)

Auto via A40 in 1:15 h. Genf bietet Stadt-Sightseeing für Schlechtwetter-Tage: Jet d'Eau, Altstadt mit Kathedrale Saint-Pierre, Museum für Internationales Rotes Kreuz und Halbmond, Patek-Philippe-Uhrenmuseum. Mittagessen in der Carouge-Altstadt — Genfs Schweizer-Italien-Bezirk mit künstlerischer Atmosphäre. CHF mitnehmen oder Karte zahlen, Maut für die Schweiz: Vignette 40 CHF (Jahresvignette) oder kürzeste Strecke ohne Autobahn.

Bei Schnee: Champéry und Schweizer Portes-du-Soleil-Sektor

Auto via D22 zum Pas-de-Morgins (45 Minuten) und weiter ins schweizerische Champéry mit den berühmten Dents-du-Midi gegenüber. Alternativ Skipass und Lift-Verbindung über den Pas-de-Chavanette ('Wall of Death', steilste markierte Piste der Portes du Soleil) — direkt von Avoriaz aus erreichbar. Mittagessen in der Cantine d'à Côté oder im historischen Café du Centre, Reisepass für die Grenze nicht vergessen.

Weitere Tagesziele (50 bis 200 km)

  • Évian-les-Bains: Kurort am Genfer See, 45 km nördlich, Spa-Tagespass und Hafenpromenade
  • Annecy: 'Venedig der Alpen' 90 km, Altstadt mit Kanälen und Schloss aus dem 12. Jahrhundert
  • Chamonix-Mont-Blanc: Bergsteiger-Mekka 70 km, Aiguille du Midi und Mer de Glace

HÄUFIGE FRAGEN

Wie komme ich am schnellsten von Deutschland nach Morzine?

Am schnellsten per Flug nach Genf (GVA) und von dort 75 Minuten Shuttle nach Morzine — Anbieter wie Alpybus oder Mountain Dropoffs ab 40 EUR pro Person. Mit dem Auto über Stuttgart-Zürich-Genf rund 8 bis 10 Stunden, mit der Bahn via Paris und TGV nach Cluses rund 6 Stunden plus Shuttle.

Was kostet ein Skipass im Portes-du-Soleil-Verbund?

Tagesticket Portes-du-Soleil rund 64 EUR, 6-Tages-Pass 333 EUR (Saison 2025/26), grenzüberschreitend Frankreich-Schweiz gültig. Lokales Skigebiet Morzine-Avoriaz-Les Gets allein deutlich günstiger und für Einsteiger ausreichend (196 km statt 600 km). Onlinebuchung spart 5 bis 10 Prozent gegenüber Tageskasse.

Wann ist die beste Zeit zum Skifahren in Morzine?

Mitte Februar bis Mitte März — beste Schneequalität, lange Tage und Frühjahrs-Sonne. Avoriaz auf 1.800 m ist von Anfang Dezember bis Ende April schneesicher, Morzine im Tal auf 1.000 m hat verlässlich Schnee von Mitte Januar bis Mitte März. Britische Schulferien Ende Januar bis Mitte Februar bedeuten volle Pisten und Hotels.

Was ist der Unterschied zwischen Morzine und Avoriaz?

Morzine ist ein historisch gewachsenes Holzchalet-Dorf auf 1.000 m mit ganzjährigem Leben, Markt und Bäckereien — Anschluss an Avoriaz über die Téléphérique des Prodains-Express oder die Super-Morzine-Gondel. Avoriaz ist ein autofreies Retorten-Resort auf 1.800 m mit Schindelarchitektur von Jacques Labro, schneesicherer und mit Ski-in-Ski-out, aber im Sommer fast tot. Wer Apres-Ski und Dorf will, wählt Morzine.

Lohnt sich Morzine auch im Sommer?

Ja, sehr. Der Portes-du-Soleil-Bike-Park hat 850 km Trails und 21 Lifte für Bike-Transport, eines der größten Reviere Europas. Wanderer haben über 800 km markierte Wege im Vallée-d''Aulps. Höhepunkt im Juli ist die Pass''Portes du Soleil MTB-Veranstaltung. Beste Zeit für Bike Mitte Juli bis Mitte August, ruhiger im Juni und September.

Brauche ich Schneeketten für die Anreise nach Morzine?

Ja, im Winter empfehlenswert. Die Loi Montagne 2 schreibt zwischen 1. November und 31. März in den Alpendepartements Winterreifen oder Ketten an Bord vor. Die D902 ins Tal wird gestreut, aber die Anstiege nach Avoriaz, Les Gets oder Super-Morzine verlangen oft Ketten — besonders nach Neuschnee oder bei Glätte am Morgen.

Wo parke ich am besten in Morzine?

Fünf Optionen: Parking du Pléney an der Pléney-Seilbahn (10 EUR pro Tag), Parking de la Coopérative (8 EUR), Parking du Bourg im Zentrum (gebührenfrei mit 2-Stunden-Scheibe), Parking de l''Office de Tourisme (kostenfrei für Hotelgäste mit Beleg) und Parking des Prodains an der Avoriaz-Seilbahn (kostenfrei, 4 km außerhalb). Im Hochwinter zentrale Plätze ab 9 Uhr voll.

Sind Hunde in Morzine erlaubt?

In Morzine selbst und auf den meisten Wanderwegen ja, im Naturreservat Vallée-d''Aulps mit Leinenpflicht. In Seilbahnen meist mit Maulkorb, in den autofreien Avoriaz-Straßen Pflicht-Leine, auf Skipisten verboten. Hotels mit Hunde-Zuschlag von 10 bis 20 EUR pro Tag, viele Apartments mit Vermerk ''chiens admis'' buchbar.

Wie weit ist es nach Genf von Morzine?

80 Kilometer über die A40 ''Autoroute Blanche'' und Abfahrt Cluses, Fahrzeit rund 1:15 Stunden. Genf-Cointrin ist der nächste internationale Flughafen mit täglichen Verbindungen aus Deutschland. Tagesausflug für Schlechtwetter-Tage lohnt — Jet d''Eau, Altstadt, Museum für Internationales Rotes Kreuz und Patek-Philippe-Uhrenmuseum.

Was bietet der Multipass in Morzine?

Die Multipass-Karte ist in der Kurtaxe enthalten und wird im Hotel oder Apartment ausgehändigt. Sie ermöglicht kostenfreie Nutzung aller Skibusse zwischen Morzine, Les Gets, Avoriaz und Vallée-d''Aulps, im Sommer auch Bus de la Vallée bis Saint-Jean-d''Aulps und Pendelverkehr Cluses-Morzine in der Stoßzeit. Spart pro Woche rund 25 EUR Bus-Tickets.

Welche Restaurants sind in Morzine empfehlenswert?

L''Étale am Place du Baraty für traditionelle Savoyer Küche (Tartiflette, Fondue, 22 bis 30 EUR), La Chamade in der Rue du Bourg für gehobene Bistronomie (1 Michelin-Stern, Menü ab 75 EUR), Le Tremplin am Pléney-Lift für rustikales Bistro mit Pierrade. Auf der Bergstation Belvédère mit 360-Grad-Panorama und Selbstbedienungsküche.

Was ist The Stash in Avoriaz?

The Stash ist ein Snowpark im Lindarets-Wald oberhalb Avoriaz mit Holz-Modulen statt Metall-Rails — einer der ungewöhnlichsten Parks Europas. Er entstand 2008 in Zusammenarbeit mit dem Snowboarder Jake Burton und nutzt natürliche Strukturen wie umgefallene Bäume und Felsformationen. Erreichbar mit Skipass über die Sesselbahnen ab Avoriaz, alle Schwierigkeitsgrade von blau bis schwarz.
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