Die mysteriöse Welt der Lost Places

Rund um Banzkow liegt das ehemalige Sanatorium, das seit den 1990er Jahren leersteht – und obwohl es dort still geworden ist, spürt man den Hauch vergangener Tage förmlich in der Luft. Die mehrstöckigen Gebäude aus rotem Backstein, überwuchert von wilden Pflanzen, scheinen Geschichten zu flüstern, während das verfärbte Licht durch zerbrochene Fenster fällt. Ehrlich gesagt, fühlt sich die Atmosphäre fast magisch an, besonders wenn der Morgennebel sich langsam auflöst und Schatten zwischen den Mauern tanzen.
Ungefähr eine Stunde Fahrt entfernt findest Du die verlassenen Räume der sogenannten "Zukunftswerkstatt" in Stettin – ein Ort, der wegen seiner mystischen Aura und des leicht gespenstischen Flairs oft Fotografen anzieht. Die bröckelnden Wände und das verwitterte Holz geben einen faszinierenden Einblick in eine Zeit, als hier noch kreative Köpfe zusammenkamen. Der Geruch von Moos und feuchtem Beton hängt noch immer in der Luft, was das Erlebnis intensiviert.
Vorsicht walten lassen solltest Du aber überall: Viele dieser Plätze sind baufällig und nicht abgesichert – also am besten festes Schuhwerk einpacken, Taschenlampe nicht vergessen und lieber mit Freunden unterwegs sein. Gute Lichtverhältnisse findest Du meist früh morgens oder gegen Abend – dann tauchen Sonnenstrahlen die Ruinen in ein fast schon unwirkliches Licht. Übrigens sind viele Lost Places auch im Winter zugänglich; dennoch lohnt es sich vorab die Gegebenheiten zu checken. Mecklenburg-Vorpommern hat so viel versteckte Geschichte zu bieten – manchmal findet man sie eben an Stellen, wo niemand mehr hingesieht.
Was sind Lost Places und warum üben sie eine so große Faszination aus?
Ungefähr drei Stockwerke hoch ragen die verfallenen Mauern des ehemaligen Sanatoriums bei Bad Sülze in den Himmel – und dahinter liegt eine Welt, die stiller kaum sein könnte. Solche Lost Places haben eine eigenartige Anziehungskraft, die schwer zu fassen ist. Vielleicht liegt es am Spiel von Licht und Schatten auf bröckelndem Putz oder daran, dass hier die Natur langsam die Kontrolle zurückerobert. Alte Fabriken, verlassene Hotels oder stillgelegte Bahnhöfe – sie alle flüstern von Zeiten, in denen hier noch Leben pulsierte. Du kannst förmlich spüren, wie sich Geschichten in der Luft verfangen haben, auch wenn niemand mehr da ist.
Ehrlich gesagt reizt mich genau das am meisten: das Rätsel dieser Orte. Warum wurde dieser Platz aufgegeben? Welche Träume sind hier zerbrochen? Mecklenburg-Vorpommern hat losgelöste Orte wie etwa die Ruinen bei Himmelpforten, die immer wieder Neugierige anziehen – manche frei zugänglich, andere nur mit Erlaubnis betretbar. Es macht Spaß, diese Spuren vergangener Tage zu entdecken und dabei zu merken, dass man irgendwie selbst Teil einer Geschichte wird. Für viele Fotografen sind diese Motive ein wahres Paradies – das morbide Flair gibt einfach magische Bilder her. Die Mischung aus Verfall und Schönheit ist geradezu hypnotisierend und weckt eine Abenteuerlust, die so schnell nicht vergeht.
Übrigens solltest du dich vorher informieren, ob der Zugang erlaubt ist – manche Lost Places sind eben nicht für jeden zugänglich. Dennoch lohnt sich der Blick hinter vergessene Fassaden allemal, denn hier lässt sich eine Welt erkunden, die anderswo verloren scheint und doch voller Leben steckt – zumindest im Kopf.
Die Geschichte hinter Mecklenburg-Vorpommerns verlassenen Schätzen
Etwa 10 Euro solltest du einplanen, wenn du an einer der geführten Touren durch einige der verlassenen Orte in Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen möchtest – tatsächlich eine überraschend günstige Gelegenheit, um spannende Geschichten zu hören und verborgene Ecken zu entdecken. Das ehemalige Sanatorium in Banzkow, einst ein Ort der Erholung in der Zeit der Weimarer Republik, ist ein eindrucksvolles Relikt mit einem fast gespenstischen Charme. Man spürt förmlich den Hauch vergangener Tage, wenn man durch die überwucherten Flure schlendert. Ebenso faszinierend ist die verlassene Schule in Gnoien, die seit den 90ern leersteht. Ihre leeren Klassenzimmer und bröckelnden Wände wirken wie eingefrorene Momente aus einer anderen Welt.
Vermutlich weniger bekannt, aber für Technikfans ein absolutes Highlight, ist das Luftfahrttechnische Museum auf Rügen. Dort findest du zahlreiche historische Flugzeuge und kannst nachvollziehen, wie die Luftfahrt in der Region gewachsen ist. Ein bisschen gruselig wirkt das stillgelegte Werftgelände bei Stralsund – industrieverfallen und von der Natur zurückerobert. Besonders früh am Morgen oder an ruhigen Tagen hast du hier meist die Zeit für dich alleine. Allerdings solltest du dich immer bewusst sein, dass viele dieser Orte nicht offiziell zugänglich sind und somit auch rechtliche Grenzen bestehen – also lieber vorher informieren!
Die Mischung aus Geschichte, Abenteuer und mystischer Atmosphäre macht diese Lost Places zu etwas ganz Besonderem. Ehrlich gesagt, zieht mich diese einzigartige Stimmung magisch an: Wo sonst kannst du so nah an die Vergangenheit heranrücken und gleichzeitig diesen gewissen Nervenkitzel erleben? In jedem Fall lohnt es sich, auf Entdeckungsreise zu gehen – am besten mit einem erfahrenen Guide und guten Schuhen.
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Verborgene Schönheit inmitten des Verfalls


Ungefähr eine halbe Stunde von Neustrelitz entfernt liegt die verlassene Heilanstalt – ein Ort, der Dir mit seinen rissigen Fassaden und der markanten Architektur sofort ins Auge fällt. Irgendwie liegt in der Luft eine Mischung aus Melancholie und Geschichte, die einen fast dazu verleitet, für einen Moment innezuhalten. Das Gebäude scheint Geschichten zu flüstern, wobei das zerfallene Mauerwerk den Zauber verströmt, den nur alte Mauern vermitteln können.
Gar nicht weit entfernt findest Du das ehemalige Hotel „Seeblick“ direkt am Schweriner See. Gerade früh morgens, wenn das Licht noch weich ist und Nebelschwaden über dem Wasser liegen, entfaltet sich hier eine ganz besondere Atmosphäre. Fotografen tummeln sich hier oft, um diesen morbiden Charme einzufangen – ehrlich gesagt kann ich das gut verstehen, denn die Kombination aus Natur und Verfall ist einfach beeindruckend und irgendwie auch beruhigend.
Das Fliegerhorst Zeltini hebt sich durch seine robuste Betonarchitektur hervor – fast schon brutalistisch inmitten des satten Grüns der Umgebung. Hier spürt man förmlich die vergangene militärische Bedeutung des Ortes, während gleichzeitig die Natur langsam zurückerobert. Ganz schön spannend, diese Gegensätze! Zugänglich sind die meisten Lost Places je nach Standort unterschiedlich; einige erreichst du locker zu Fuß, bei anderen solltest Du dich besser etwas vorbereiten. Trotzdem gilt: Respektvoll bleiben und auf Sicherheit achten – vor allem bei instabilen Bereichen oder wenn der Zutritt verboten ist.
Entdecke die geheimnisvollen Lost Places in Mecklenburg-Vorpommern
Ungefähr 4 Kilometer entlang der Ostseeküste erstreckt sich die gewaltige Ruine der Jugendherberge Prora, ein Überbleibsel des "Kraft durch Freude"-Projekts, das mit seinen endlosen Betonfronten immer noch beeindruckt – auch wenn der Zahn der Zeit deutlich zu erkennen ist. Die Architektur strahlt eine eigentümliche Mischung aus Monumentalität und Verfall aus, die einen regelrecht in den Bann zieht. Nicht weit entfernt liegen die verlassenen Gebäude der ehemaligen Nervenheilanstalt in Güstrow. Der weitläufige Park mit seinem überwucherten Pfad sorgt für eine fast schon gespenstische Atmosphäre, während die brüchigen Wände von Geschichten erzählen, die man förmlich spüren kann. Manchmal scheint es, als würde die Stille selbst flüstern. In Banzkow bei Schwerin findest Du eine alte Heilanstalt für Tuberkulose, deren verlassene Klinkergebäude von harter Arbeit und Hoffnung zeugen – was man angesichts des morbiden Charmes kaum vermuten würde. Übrigens sind solche Orte oft nicht ohne weiteres zugänglich, da sie auf privatem Gelände liegen oder Sicherheitsbestimmungen unterliegen. Für spontane Erkundungen eignet sich besonders der frühe Morgen oder die Dämmerung – genau dann entfaltet sich dieses geheimnisvolle Flair, das Lost Places so faszinierend macht und das Du am besten mit Deiner Kamera festhalten solltest. Ach ja, und falls Du nach Stettin rübergehst: Nur wenige Kilometer hinter der Grenze entdeckst Du dort verlassene Fabriken und Wohnhäuser, die ebenfalls ihren ganz eigenen Geschichten Raum geben – überraschend nah und ungewohnt still.
Die besondere Ästhetik verlassener Gebäude und Orte
Etwa drei Stockwerke hoch ragt die verlassene Zementfabrik nahe Wismar in den Himmel – ihre rostige Stahlkonstruktion kontrastiert scharf mit dem satten Grün, das sich Stück für Stück zurückerobert. Manchmal weht ein kühler Wind durch die zerborstenen Fenster, der Duft von feuchtem Beton und Moos liegt in der Luft. Verlassene Gebäude wie dieses haben eine seltsame Magie: Die Natur arbeitet hier Hand in Hand mit dem Verfall, als wolle sie vergangene Pracht sanft überdecken – und doch bleibt das Flair spürbar. Ebenso beeindruckend ist das frühere Sanatorium in Bansin auf Usedom. Die bröckelnden Fassaden und die wild wuchernde Vegetation verschmelzen zu einer melancholischen Kulisse, die vor allem Fotofreunden immer wieder neue Perspektiven schenkt.
Bevor Du Dich allerdings ins Abenteuer stürzt, solltest Du wissen: Der Zutritt zu vielen dieser Orte ist nicht immer ganz unproblematisch. Einige Lost Places stehen unter Denkmalschutz oder befinden sich auf Privatgelände – ohne Erlaubnis lohnt es kaum, vorbeizuschauen. Offizielle Führungen sind daher oft eine smarte Alternative; sie bringen nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch spannende Geschichten mit sich. Übrigens variieren Öffnungszeiten und Zugänge stark – ein kurzer Check im Netz kann Dir böse Überraschungen ersparen.
Die Kombination aus den Zeugnisse menschlicher Baukunst und der Kraft der Natur macht den unwiderstehlichen Reiz dieser Plätze aus. Gerade die Stille dort entfaltet ihren ganz eigenen Zauber – fast so, als würdest Du durch ein lebendiges Gemälde schreiten, das ständig im Wandel ist. Ehrlich gesagt, wer einmal mitten in solch einer Szenerie stand, wird diese besondere Ästhetik so schnell nicht vergessen.
- Die besondere Ästhetik verlassener Gebäude und Orte liegt in der einzigartigen Kombination von Verfall und Schönheit.
- Jedes verlassene Gebäude erzählt eine stumme Geschichte vergangener Zeiten, geprägt von geheimnisvoller Atmosphäre und faszinierender Patina.
- Durch das Eintauchen in die Welt der verlassenen Gebäude und Orte kannst Du die verborgene Schönheit im Verfall entdecken und Dich von ihrer faszinierenden Ästhetik verzaubern lassen.
Risiken und Herausforderungen beim Erkunden

Drei Stockwerke hoch, von knarzenden Dielen durchzogen und mit bröckelndem Putz an den Wänden – so präsentieren sich viele Lost Places in Mecklenburg-Vorpommern. Das sieht zwar beeindruckend aus, ist aber nicht ohne Risiko. Instabile Strukturen können plötzlich nachgeben, ein falscher Schritt reicht oft schon. Deshalb solltest Du unbedingt festes Schuhwerk und Handschuhe tragen – und wenn möglich einen Helm. So fühlst Du Dich nicht nur sicherer, sondern bist auch für überraschende Gefahren gewappnet.
Rechtlich gesehen ist das Betreten solcher Orte oft heikel. Viele Gebäude stehen auf privatem Grund, sodass ein unerlaubtes Hereingehen als Hausfriedensbruch durchgehen kann. Ärger mit dem Eigentümer oder gar der Polizei willst Du sicher vermeiden – deshalb schadet es nicht, vorher nachzufragen oder sich genau zu informieren, ob das Erkunden erlaubt ist.
Gesundheitlich lauern zusätzlich unsichtbare Risiken: Schimmel, Asbest oder chemische Rückstände können in der Luft schweben und gerade beim Fotografieren ohne Schutzmaske unangenehme Folgen haben. Ich habe mir deshalb immer eine Atemschutzmaske eingepackt – ehrlich gesagt fühlt man sich gleich viel wohler.
Das Gelände drumherum ist oft schwer zugänglich: unebene Wege mit Gestrüpp und losen Steinen machen jede Erkundung zum kleinen Abenteuer. Am besten gehst Du nie alleine los – eine Gruppe sorgt für mehr Sicherheit und macht das Ganze um einiges lustiger. Und klar, ein kleines Erste-Hilfe-Set im Rucksack gehört einfach dazu, falls mal ein Kratzer oder blauer Fleck droht.
Sicherheitstipps für ein spannendes, aber gefahrloses Abenteuer
Drei Stockwerke hoch, das verlassene Sanatorium in Banzkow wirkt auf den ersten Blick ziemlich eindrucksvoll – hier gilt es, mit wachen Augen unterwegs zu sein. Denn obwohl die Atmosphäre verlockend ist, lauern einige Risiken, die Du nicht unterschätzen solltest. Gerade der Boden kann an manchen Stellen ganz schön instabil sein, und lose Holzdielen sind keine Seltenheit. Festes Schuhwerk ist deshalb Pflicht! Eine Taschenlampe solltest Du ebenfalls immer dabeihaben, weil manche Räume ziemlich finster bleiben – besonders in den späten Nachmittagsstunden, wenn das Tageslicht schwindet.
Übrigens: Bevor Du einfach losziehst, klär unbedingt ab, ob das Betreten erlaubt ist. Viele dieser Orte stehen auf privatem Grund oder sind gesperrt – ein Verstoß kann schnell teuer werden oder sogar rechtliche Folgen haben. Im Zweifel lohnt sich eine geführte Tour; die kosten meist zwischen 10 und 30 Euro, dafür bist Du aber sicherer unterwegs und bekommst spannende Geschichten erzählt. Auch ein Erste-Hilfe-Set solltest Du nicht vergessen – man weiß ja nie, ob man sich an einer Glasscherbe schneidet oder über etwas stolpert.
Am besten erkundest Du Lost Places nie allein: In der Gruppe macht das Ganze nicht nur mehr Spaß, sondern ist auch entspannter, falls mal was passieren sollte. Und denk daran: Respektiere die Natur drumherum und hinterlass keinen Müll! Ach ja – sag einer vertrauten Person Bescheid, wo Du genau hingehst. So bist Du auf Nummer sicher und kannst Dich voll aufs Abenteuer konzentrieren.
Wie man Respekt und Achtsamkeit gegenüber den verlassenen Orten zeigt
Ungefähr 15 Minuten Fußweg von der nächsten bewohnten Stelle entfernt, findest Du oft diese faszinierenden Lost Places. Aber Achtung: Die meisten stehen auf Privatgelände oder sind durch Schilder klar als tabu gekennzeichnet – da einfach reinzugehen ist nicht nur dreist, sondern kann auch richtig Ärger geben. Deshalb check vorab die Zugänglichkeit und frag lieber nach Erlaubnis. Das fühlt sich vielleicht erstmal umständlich an, aber genau so schützt Du diese Orte – und Dich selbst.
Knallharte Regeln? Nö, ehrlich gesagt geht’s vor allem darum, mit Respekt zu handeln. Keine Graffitis sprühen, nichts mitnehmen, was nicht Dir gehört – das versteht sich eigentlich von selbst. Diese verfallenen Gebäude haben schon genug gelitten und ein bisschen Achtsamkeit hilft, ihre mystische Atmosphäre zu bewahren. Und hey, denk daran: Was Du fotografierst, sollte keine Spuren hinterlassen. Das bedeutet auch mal einen Schritt zurückzutreten und die Natur rundherum nicht zu zertreten oder zu vermüllen.
Übrigens ist festes Schuhwerk Pflicht – Bodenplatten können wackeln oder unter Deinen Füßen nachgeben. Manche Lost Places haben auch giftige Materialien versteckt; deswegen nie ohne Vorbereitung reinspazieren! Nimm Taschenlampe und Handschuhe mit, und such Dir am besten jemandem zum Erkunden. So wird’s nicht nur sicherer, sondern im Notfall hast Du gleich Unterstützung parat.
Wer diese Grundregeln befolgt, trägt dazu bei, dass mehr Leute noch lange in den Genuss dieser besonderen Orte kommen können – unberührt und voller Geschichte. Denn eigentlich steckt im respektvollen Umgang mit Lost Places viel mehr als bloß Abenteuer: eine Verantwortung gegenüber dem Vergessenen.
- Erkenne die Geschichte der Orte an
- Respektiere Regeln und Vorschriften
- Schütze die Schönheit der Orte
