Das Landal Salztal Paradies liegt am südlichen Rand von Bad Sachsa, eingebettet in die bewaldeten Hänge des Südharz auf rund 360 bis 450 Metern Höhe. Die Anlage gehört zur niederländischen Ferienpark-Gruppe Landal GreenParks und vereint freistehende Ferienhäuser, einen Indoor-Pool mit Rutschen, eine Salzgrotte und einen kleinen Wellness-Bereich auf einer waldreichen Hangfläche. Familien finden hier eine ideale Basis für die Harzer Wandernadel mit ihren 222 Stempelstellen, für einen Tagesausflug zum Brocken (1141 m) über die Harzer Schmalspurbahnen und für das Salztal Paradies Bad Sachsa als kommunales Sole-Bad direkt unterhalb des Parks. Wer den Südharz abseits der Brockenrampe von Wernigerode entdecken möchte und gleichzeitig Indoor-Programm für Schlechtwetter-Tage braucht, findet im Salztal Paradies eine ruhige, familienfreundliche Alternative zu den klassischen Hotels in Braunlage oder Bad Harzburg.
Anreise und Erreichbarkeit
Bad Sachsa liegt im Südharz, an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Niedersachsen und Thüringen. Der Ferienpark liegt rund einen Kilometer südöstlich der Innenstadt, in einer Sackgasse Am Salztal. Die Anreise erfolgt am bequemsten mit dem Auto, der nächste Bahnhof in Walkenried ist sieben Kilometer entfernt. Aktuelle Wegbeschreibungen und Park-Karten findest du auf landal.de.
Mit dem Auto
Aus Richtung Hamburg, Bremen und Hannover führt die A7 bis zur Abfahrt 67 Seesen, von dort die B243 über Osterode und Herzberg am Harz nach Bad Sachsa, insgesamt rund 50 Kilometer auf der Bundesstraße. Aus Frankfurt am Main und Kassel nimmst du die A7 bis zur Abfahrt 76 Northeim-Nord, dann die B247 über Duderstadt und die B27 Richtung Herzberg. Aus dem Ruhrgebiet ist die Route A44, A7 und B243 die kürzeste. Die Schlussetappe ab Herzberg ist eine kurvige Mittelgebirgsstraße durch Bad Lauterberg und Walkenried, plane dafür rund 45 Minuten ab Abfahrt Seesen. Im Park stehen ausreichend Stellplätze direkt am Ferienhaus zur Verfügung.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Der nächste Bahnhof ist Walkenried an der Strecke Northeim-Nordhausen mit stündlichen Regional-Express-Verbindungen. Von Hannover dauert die Fahrt rund 2:30 h mit einem Umstieg in Northeim, von Göttingen rund 1:15 h direkt. Ab Walkenried verkehrt der Bus 470 nach Bad Sachsa, die Fahrt zum Park dauert rund 15 Minuten inklusive kurzem Fußweg vom Kurpark zum Park-Eingang. Aktuelle Verbindungen und Bus-Anschlüsse pflegt bahn.de. Für die Tour zum Brocken steigst du in Walkenried in den RE nach Nordhausen und dort in die Harzer Schmalspurbahnen um, das System ist auf hsb-wr.de ausführlich dokumentiert.
Mit dem Flugzeug
Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Hannover-Langenhagen, rund 160 Kilometer und 2:00 h Fahrtzeit entfernt. Frankfurt am Main liegt rund 280 Kilometer entfernt und bietet die größere Auswahl an Interkontinentalflügen. Mietwagen sind in beiden Fällen sinnvoll, da der Park ohne eigenen Wagen wenig flexibel ist.
Vor Ort bewegen und Parken
Im Park selbst ist Schritt-Tempo vorgeschrieben, jedes Ferienhaus hat einen eigenen Stellplatz. Zur Innenstadt von Bad Sachsa fährt der Bus 470, ein Fußweg über den Pfaffenberg dauert rund 20 Minuten und führt am Schmelzteich vorbei. Für Tagesausflüge in die Region ist ein Auto fast unverzichtbar. Innerhalb des Harzes empfiehlt sich die HATIX-Kurkarte, die du beim Check-in im Park erhältst und die freie Fahrt in fast allen Bussen des Harzes ermöglicht. Details zum HATIX-Ticket findest du auf harzinfo.de.
Der Park und seine Einrichtungen
Das Salztal Paradies ist einer der älteren Landal-Standorte in Deutschland und verbindet eine kleine Ferienhaus-Siedlung am Waldrand mit dem benachbarten kommunalen Sole-Bad gleichen Namens. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Hektar am Hang, die Häuser stehen in lockerer Streuung zwischen alten Buchen und Fichten. Der Komplex eignet sich vor allem für Familien mit kleineren Kindern und für Wanderer, die nach einer Tagestour die Sauna oder das Solebad nutzen möchten.
Indoor-Pool und Schwimmbereich
Das beheizte Innenschwimmbad ist das Herzstück der Park-Einrichtungen. Es umfasst ein Hauptbecken mit rund 25 Meter Bahnlänge, einen separaten Kinderbereich mit flachem Einstieg, eine Wasserrutsche und ein Sprudelbecken. Die Wassertemperatur liegt bei rund 30 Grad Celsius, im Außenbereich ergänzt eine kleine Liegewiese das Angebot in der Sommersaison. Genutzt wird das Bad gemeinsam mit Gästen des angrenzenden kommunalen Sole-Bads. Die Öffnungszeiten variieren saisonal und werden beim Check-in ausgegeben.
Salzgrotte
Die Salzgrotte ist eine künstlich angelegte Inhalations-Kammer mit Wänden aus Himalaya-Salz und beheiztem Boden. Die Luft wird mit feinem Solenebel angereichert, eine Sitzung dauert rund 45 Minuten und ist kostenfrei nutzbar. Die Wirkung wird vor allem bei Atemwegs-Beschwerden, leichten Allergien und allgemeiner Erholung beschrieben. Eine Voranmeldung an der Rezeption ist sinnvoll, weil die Plätze begrenzt sind. Decken und Wasser werden gestellt.
Wellness und Sauna
Der Sauna-Bereich umfasst eine finnische Sauna mit Aufguss-Programm, ein Dampfbad und einen Ruheraum. Im Erwachsenen-Bereich gilt textilfrei, eigene Handtücher sind mitzubringen. Massage-Termine sind über die Park-Rezeption buchbar, das Angebot reicht von klassischer Rückenmassage bis zu Hot-Stone-Anwendungen. Für intensivere Behandlungen empfiehlt sich das benachbarte Sole-Bad mit eigenem Therapie-Programm.
Ferienhäuser
Die Häuser sind in mehreren Bautypen verfügbar, vom 2-Personen-Haus für Paare bis zum 12-Personen-Komfort-Haus für Großfamilien. Alle Einheiten verfügen über eigene Terrasse, voll ausgestattete Küche und Sat-TV. Die Komfort-Linien bieten zusätzlich Kamin, Sauna im Haus oder Sprudelbad. Hunde sind in vielen Häusern erlaubt, dies ist bei der Buchung anzugeben. Bettwäsche und Handtücher können optional dazugebucht werden, eine Endreinigung ist in der Regel im Preis enthalten.
Restaurant und Mini-Markt
Im Park gibt es ein Restaurant mit Bistro-Charakter, Frühstück gegen Aufpreis und einen kleinen Mini-Markt für Grundausstattung wie Brot, Milch, Wein und Snacks. Für den Wocheneinkauf empfiehlt sich der Edeka in der Bad Sachsaer Innenstadt oder der Famila in Bad Lauterberg. Die nächste größere Bäckerei mit ofenfrischem Sortiment ist die Filiale am Kurpark, rund 1,5 Kilometer entfernt.
Die 6 wichtigsten Park- und Region-Highlights im Überblick
Indoor-Pool im Park
25-Meter-Becken, Kinderbereich, Wasserrutsche und Sprudelbecken. Wassertemperatur rund 30 Grad, gemeinsame Nutzung mit dem benachbarten kommunalen Sole-Bad. Im Übernachtungspreis enthalten.
Salzgrotte und Wellness
Inhalations-Kammer mit Himalaya-Salz, finnische Sauna, Dampfbad und Massagen. 45-minütige Sitzungen mit Voranmeldung an der Park-Rezeption. Schlechtwetter-tauglich.
Brocken-Tagesausflug
Anfahrt nach Schierke oder Wernigerode, von dort mit der Harzer Schmalspurbahn auf den 1141 Meter hohen Brocken. Tagestour ab Park rund 8 Stunden, Schmalspurbahn-Ticket separat.
Harzer Wandernadel
222 Stempelstellen im gesamten Harz, mehrere davon direkt von Bad Sachsa aus erreichbar. Pass-Heft an der Tourist-Info am Kurpark, kostenfreie Einstiegsetappe zur Ravensburg-Ruine in zwei Stunden.
Salztal Paradies Solebad
Kommunales Sole-Bad direkt am Park-Eingang mit beheizten Außen-Solebecken, Rutschen, Sprudel-Liegen und Therapie-Programm. Externe Tageskarten verfügbar, für Park-Gäste reduzierter Eintritt.
Harzer Schmalspurbahnen
Über 140 Kilometer Schmalspurnetz mit Dampflok-Betrieb auf den Brocken, nach Nordhausen und durchs Selketal. Tagesticket für freie Fahrt auf der Brockenstrecke ab Wernigerode oder Schierke.
Park-Häuser im Vergleich
Die Typ-Bezeichnungen ändern sich gelegentlich. Aktuelle Belegung und Ausstattung im Buchungs-Dialog auf landal.de prüfen.
Wandern und Brocken-Tagestour
Der Südharz ist von Bad Sachsa aus über zahlreiche markierte Wanderwege erschlossen. Direkt vom Park startet ein Rundweg zur Ravensburg-Ruine, einer mittelalterlichen Befestigung auf einem Sandsteinkegel oberhalb des Stadtteils Neuhof. Die Tour ist familientauglich, dauert rund zwei Stunden und bringt zwei Stempel der Harzer Wandernadel ein. Weitere lohnende Etappen sind die Tour zum Wiesenbeker Teich, der Sachsenstein-Klippenweg und der Karstwanderweg, der bis nach Walkenried und weiter ins Kloster führt.
Brocken über die Harzer Schmalspurbahn
Der Brocken ist mit 1141 Metern der höchste Gipfel Norddeutschlands und das prägende Wahrzeichen des Harzes. Von Bad Sachsa erreichst du den Bahnhof Schierke am bequemsten über Walkenried und Nordhausen oder über Sorge mit eigenem Auto und Parkplatz in Schierke. Die Brockenbahn fährt mehrmals täglich mit historischen Dampfloks bis auf den Gipfel, die einfache Fahrt ab Schierke dauert rund eine Stunde. Oben erwarten dich der Brockenturm, das Brocken-Museum und der Rundwanderweg über das Gipfelplateau. Tageskarten kosten je nach Saison rund 50 bis 60 Euro pro Erwachsenem, Familien-Tickets und Kindertarife sind günstiger.
Wandernadel-Stempel rund um Bad Sachsa
Im näheren Umkreis liegen die Stempelstellen Ravensburg, Schmelzteich, Katzenstein, Sachsenstein und Steinkamp. Wer drei Tage in der Region bleibt, kann bequem 8 bis 10 Stempel sammeln und damit das Wanderkönig-Abzeichen anstreben. Das offizielle Pass-Heft mit allen 222 Stempelstellen ist an der Tourist-Information am Kurpark Bad Sachsa erhältlich. Detaillierte Karten und GPX-Tracks aller Etappen pflegt die Region auf bad-sachsa.de.
Karstwanderweg Südharz
Der Karstwanderweg ist ein rund 233 Kilometer langer Fernwanderweg durch die Gipskarst-Landschaft des Südharzes zwischen Förste bei Osterode und Pölsfeld in Sachsen-Anhalt. Tagesabschnitte ab Bad Sachsa führen über den Sachsenstein nach Walkenried zum Zisterzienserkloster und weiter über die Heimkehle nach Stempeda. Die Landschaft ist geologisch einmalig in Deutschland, mit Dolinen, Bachschwinden und Höhlen wie der Heimkehle. Eine Tagesetappe von Bad Sachsa nach Walkenried dauert rund 4 Stunden bei 14 Kilometern.
Praktische Tipps für deinen Park-Aufenthalt
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Nebensaison spart bis zur Hälfte
Buchungen außerhalb der Schul-Ferien und außerhalb der Wochen rund um Weihnachten und Silvester kosten oft 40 bis 50 Prozent weniger als in den niedersächsischen Sommerferien. Besonders günstig sind die Wochen Mitte Januar bis Anfang Februar und Mitte November.
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HATIX-Karte beim Check-in abholen
Die Harzer Tourismus-Karte HATIX gilt für freie Fahrt in fast allen Bussen des Harzes und wird im Park gegen die Kurabgabe ausgegeben. Mit der Karte ist der Bus 470 nach Bad Lauterberg, der Bus 31 nach Herzberg und der Bus 451 ins Naturpark-Tor Lauterberg kostenlos nutzbar.
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Salzgrotte gleich am Anreisetag reservieren
Die Salzgrotten-Plätze sind in den Hochsaison-Wochen schnell vergeben. Reserviere am Check-in-Tag direkt die Termine für die geplanten Aufenthaltstage und plane die Sitzungen vor das Schwimmbad-Besuche ein, um den Atemwege-Effekt nicht direkt wieder durch Chlor zu mindern.
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Wandernadel-Pass früh kaufen
Das offizielle Stempelheft kostet rund 8 Euro und ist an der Tourist-Information am Kurpark in der Innenstadt erhältlich. Wer fünf Tage im Park bleibt, kann ohne Mühe das Wanderprinzen-Abzeichen mit elf Stempeln schaffen, mit Brocken-Tagestour sogar das Wanderkönig-Abzeichen mit 24 Stempeln.
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Brocken-Tour antizyklisch planen
Im Sommer ist die Brockenbahn an Wochenenden ab 9 Uhr vormittags ausgelastet. Plane die Tour besser unter der Woche oder nimm den ersten Zug ab Schierke um kurz nach 8 Uhr. Bei Nebel-Tagen lohnt der Aufstieg trotzdem, weil die Wolken auf dem Plateau oft schnell aufreißen.
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Barrierearme Häuser anfragen
Einige der Park-Häuser sind als barrierearm gekennzeichnet, mit ebenerdigem Eingang, breiteren Türen und befahrbarem Bad. Diese Häuser sind begrenzt vorhanden und bei der Buchung explizit anzufragen. Indoor-Pool und Salzgrotte sind über Aufzug und Rampe erreichbar.
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Außen-Sole-Becken auch im Winter nutzen
Das benachbarte kommunale Sole-Bad bietet ein beheiztes Außen-Becken, das auch bei Schnee und Frost geöffnet ist. Ein Bad im 32 Grad warmen Solewasser bei klarer Winterluft ist eines der unterschätzten Erlebnisse im Südharz. Bademantel-Service direkt an der Rezeption.
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Schlechtwetter-Programm für Familien
An Regentagen reichen Indoor-Pool, Salzgrotte, das Klostermuseum Walkenried und das Iberger Tropfsteinhöhlen-Erlebniszentrum für mehrere Tage Programm. Die Höhle hat ganzjährig konstant 8 Grad und ist auch im Sommer eine willkommene Abkühlung.
Insider-Tipps
Beste Häuser im Park
Die Häuser am Waldrand in den hinteren Reihen sind ruhiger als die Häuser an der Park-Hauptstraße. Achte bei der Buchung auf Hausnummern im hohen Bereich oder im Bereich Wald-Rand, die Park-Karte auf landal.de zeigt die Lage detailliert. Häuser mit eigener Sauna sind in der Wintersaison schneller ausgebucht, also frühzeitig reservieren.
Geheimtipp Walkenried
Walkenried ist sieben Kilometer entfernt und beherbergt das Kloster Walkenried, eine fast vollständig erhaltene gotische Klosteranlage der Zisterzienser aus dem 13. Jahrhundert. Das Klostermuseum erzählt die Geschichte des Bergbaus im Harz, und die Klosterkirche ist als Ruine begehbar. Eintritt rund 8 Euro pro Erwachsenem, im Sommer finden klassische Konzerte in der Klosterkirche statt.
Iberger Tropfsteinhöhle
Die Iberger Tropfsteinhöhle in Bad Grund, rund 30 Autominuten entfernt, ist eines der besten Schlechtwetter-Ziele der Region. Neben der Höhlen-Führung mit beleuchteten Tropfsteinen gibt es das Höhlen-Erlebniszentrum mit der Original-Skelett-Ausstellung der Lichtensteinhöhlen-Sippe aus der Bronzezeit. Tagesticket rund 11 Euro, Führungen alle 30 Minuten.
Bad Sachsa als Standort
Bad Sachsa ist ein staatlich anerkanntes heilklimatisches Sole-Bad mit rund 7.000 Einwohnern, eingebettet zwischen Ravensberg, Steinkamp und Katzenstein. Die Stadt war jahrzehntelang Grenzort zur DDR und hat sich nach der Wende als familienfreundlicher Kurort positioniert. Das Salztal Paradies als kommunales Solebad und die angeschlossenen Wanderwege gehören zu den prägenden Standort-Faktoren. Die Innenstadt mit Kurpark, evangelischer Marktkirche und kleinen Cafés liegt knapp einen Kilometer vom Ferienpark entfernt und ist zu Fuß über den Park-Wanderweg oder mit dem Bus 470 erreichbar. Touristische Informationen pflegt die Stadt auf bad-sachsa.de, Veranstaltungs-Tipps und Markt-Termine sind dort tagesaktuell hinterlegt.
Ravensberg-Skigebiet
Direkt oberhalb von Bad Sachsa liegt das kleine Skigebiet Ravensberg mit zwei Schleppliften und drei Pisten von der blauen Anfänger-Abfahrt bis zur schwarzen Sprung-Schanze. In schneesicheren Wintern, meist Mitte Januar bis Anfang März, ist der Hang ein guter Ort für Familien mit Ski-Anfängern. Tageskarte rund 25 Euro, Skischule am Liftbahnhof. In schneearmen Jahren bleibt das Gebiet weitgehend geschlossen, dann verlagert sich das Wintersport-Programm auf den Wurmberg in Braunlage oder die Loipen auf der Stieglitz-Ecke.
Kurpark und Schmelzteich
Der Kurpark im Zentrum von Bad Sachsa liegt rund um den Schmelzteich, einen Stauteich aus der Zeit des Erz-Bergbaus. Im Sommer ist der Teich Badeanstalt mit Strand, im Winter dient er bei genügend Frost als Eislauffläche. Rund um den Park führen kurze Wanderwege, ein Trimm-Dich-Pfad und ein Barfußpfad ergänzen das Gesundheits-Angebot. Im Kurpark steht außerdem das Gradierwerk, eine Salzdorn-Anlage mit sole-haltiger Verdunstungsfläche zur Atemwege-Therapie.
Saison und Wetter
Der Südharz hat ein typisches Mittelgebirgsklima mit milden Sommern und schneereichen Wintern in den Höhenlagen. Im Park selbst auf 360 bis 450 Metern liegt die Schneegrenze etwas höher als im Tal, sodass Schnee oft erst ab Mitte Dezember nennenswert bleibt. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit Tageshöchstwerten um 23 Grad, die regenreichsten Monate sind Juni und August mit häufigen Gewitter-Schauern. Wanderfreundliches Wetter herrscht meist von Mitte April bis Mitte Oktober, der Indianer-Sommer mit klaren Tagen und buntem Herbstlaub ist Ende September bis Mitte Oktober am verlässlichsten.




