Das Landal GreenParks Domaine Long Pré liegt am südlichen Rand der Kleinstadt Stavelot in der wallonischen Provinz Lüttich, am Übergang vom Amel-Tal in die hochgelegenen Wälder der Belgischen Ardennen. Der Park ist in einen Mischwald aus Buchen, Fichten und Eichen eingebettet, eine sanft hügelige Landschaft mit weichen Forstwegen, Wanderpfaden und einem dichten Netz aus Rad- und Mountainbike-Routen. Nur wenige Kilometer entfernt liegt die Formel-1-Rennstrecke Spa-Francorchamps mit ihren legendären Kurven Eau Rouge, Raidillon und Pouhon, weiter südwestlich öffnet sich das Hohe Venn-Eifel als grenzüberschreitender Naturpark mit Hochmooren, Holzstegen und der höchsten Erhebung Belgiens am Signal de Botrange. Innerhalb des Parks setzt Landal auf frei stehende Holz-Chalets in mehreren Größenkategorien, ein beheiztes Innen-Schwimmbad mit Kinderbereich, eine Indoor-Spielwelt für Regentage, Outdoor-Spielplätze, einen Bouldering-Bereich und ein Animationsprogramm in den belgischen, niederländischen und deutschen Schulferien. Wer Familien-Park mit Wald-Lage, sehr starkem Halb- und Ganztages-Programm und Tagesausflügen zur F1-Strecke, in die Stavelot-Abtei, ins Hohe Venn und an den Coo-Wasserfall sucht, findet in der Region Stavelot eine ruhige, sehr wallonisch geprägte Alternative zu den dichter belegten Veluwe- oder Eifel-Parks.
Anreise und Erreichbarkeit
Stavelot liegt verkehrsgünstig im östlichen Belgien zwischen Lüttich und der deutschen Grenze, sodass der Park aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet in überschaubarer Fahrtzeit erreichbar ist. Die meisten Gäste kommen mit dem Auto, da sich die Ardennen mit ihren Dörfern und Aussichtspunkten ohne Pkw nur eingeschränkt erschließen lassen. Aktuelle Park-Adresse, Check-In-Zeiten und Anreisefenster lassen sich am sichersten direkt unter landal.de prüfen.
Mit dem Auto
Aus Deutschland führt der schnellste Weg aus dem Rheinland über die A4 oder A1 bis zum Kreuz Aachen und weiter über die belgische A27/E42 in Richtung Lüttich-Verviers-Malmedy. Aus Köln sind es so rund 1:30 bis 1:45 Stunden, aus Aachen rund 50 Minuten, aus Düsseldorf rund 2:00 Stunden, aus Frankfurt über die A48 und A1 rund 2:45 Stunden. Innerhalb Belgiens verlässt man die A27/E42 auf Höhe Malmedy oder Francorchamps und folgt der Landstraße N68 oder N640 für wenige Minuten in Richtung Stavelot. Tankstellen, Supermärkte und Restaurants finden sich direkt in Stavelot sowie in Malmedy und Trois-Ponts, sodass eine Anreise mit kurzem Einkaufsstopp gut planbar ist. Ein Hinweis am Rande, in Belgien gilt eine generelle Lichtpflicht auch bei Tag, und auf vielen Autobahn-Abschnitten in Wallonien ist die Vignettenpflicht entfallen, aber die nächtliche Beleuchtung wurde teilweise reduziert.
Mit der Bahn oder dem ÖPNV
Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Verviers-Central und Trois-Ponts an der Strecke Lüttich-Luxemburg mit regelmäßigen Verbindungen aus Brüssel, Lüttich und über Aachen aus dem Westen Deutschlands. Aus Deutschland reist man typischerweise über Aachen und Lüttich an, mit nur einem Umstieg in Lüttich-Guillemins. Vom Bahnhof Verviers sind es rund 25 Kilometer zum Park, die mit Taxi oder Park-Service gut zu überbrücken sind. Vom Bahnhof Trois-Ponts führt ein lokaler Bus in Richtung Stavelot, Tickets und Echtzeit-Auskunft bieten die belgischen Verkehrsplattformen. Eine touristische Übersicht zur Region liefert auch die Plattform ardennes-belgique.be.
Mit dem Flugzeug
Der relevanteste Flughafen ist Lüttich mit rund 50 Minuten Fahrtzeit über die A27/E42, für internationale Gäste ist Köln-Bonn in rund 1:30 Stunden über die A4 und A27 die unkomplizierteste Variante. Brüssel-Zaventem liegt rund 1:45 Stunden entfernt und bietet die größte Zahl an Direkt-Verbindungen, Düsseldorf ist in rund 2:00 Stunden über die A4 und A27 eine Alternative für Reisende aus Nord- und Ostdeutschland.
Vor Ort bewegen und Parken
Innerhalb des Parks bewegt man sich zu Fuß oder mit dem Rad, das Wegenetz zwischen den Chalets ist autoarm. An den Häusern stehen meist ein oder zwei Pkw-Plätze direkt vor der Tür, größere Häuser haben Stellflächen für mehrere Fahrzeuge. Räder und Mountainbikes lassen sich vor Ort mieten, viele Familien nutzen Trekkingrad oder E-Bike für Touren ins Amel-Tal, an die Hochfläche des Hohen Venns oder bis zum Coo-Wasserfall. Für Tagesausflüge nach Spa, Malmedy oder ins Hohe Venn empfiehlt sich ein eigenes Auto. Im Hohen Venn selbst werden Autos an gekennzeichneten Parkplätzen abgestellt, die Erschließung erfolgt anschließend zu Fuß auf den Holzstegen.
Park-Konzept und Chalets im Ardennen-Wald
Das Domaine Long Pré ist ein klassischer Ardennen-Park im Landal-Portfolio, mit frei stehenden Holz-Chalets zwischen Buchen, Fichten und Eichen und einem zentralen Service-Bereich am Park-Eingang. Die Anlage liegt im Übergang vom Amel-Tal in die Hochwälder der Ardennen, sodass Wege in die offene Landschaft und in dichteren Mischwald direkt am Chalet beginnen. Chalets reichen von kompakten Vier-Personen-Häusern bis zu Gruppenhäusern für bis zu zwölf Personen, viele Häuser kommen mit überdachter Terrasse, Garten und Grillmöglichkeit. Wer Familien-Park mit Wald vor der Tür und gleichzeitig sehr viel Programm für Regentage sucht, findet in den Belgischen Ardennen eine der wettersichersten Lagen unter den größeren wallonischen Familien-Parks.
Beheiztes Innen-Schwimmbad
Das beheizte Innen-Schwimmbad ist das Herzstück des Park-Angebots und macht den Domaine Long Pré unabhängig vom Wetter zu einem verlässlichen Familienurlaub. Hauptbecken, Kinderbereich mit niedrigem Wasserstand und Whirlpool-Liegen decken alle Altersgruppen ab. Im Vergleich zu großen Aqua-Domes anderer Landal-Parks ist die Atmosphäre kompakter und familiärer, dafür mit sehr überschaubarem Wegenetz und kurzen Wegen.
Indoor-Spielwelt, Bouldering und Spielplätze
Ein parkeigener Indoor-Spielbereich mit Klettergerüsten und kleinen Kletter-Modulen ist eines der großen Schlechtwetter-Argumente für den Domaine Long Pré. Ein Bouldering-Bereich ergänzt das Indoor-Programm für ältere Kinder, dazu kommen mehrere Außen-Spielplätze mit Holz-Schaukeln und Sandflächen. Saisonale Animationsprogramme mit Maskottchen-Auftritten und Bastelnachmittagen laufen in den Schulferien täglich, in der Nebensaison überwiegt freies Spielen.
Chalet-Typen und Ausstattung
Die Chalets folgen einem typischen Landal-Standard mit offenem Wohnbereich, Vollküche, Spülmaschine und Geschirr für die Belegungszahl. Schlafzimmer-Anzahl skaliert mit der Hauskategorie, größere Chalets haben zusätzlich eine Gäste-Toilette. Premium- und Komfort-Varianten kommen mit Sauna, Kamin oder Whirlpool und sind in der Nebensaison ein beliebtes Paar-Format. Familien wählen häufig Häuser mit drei Schlafzimmern, überdachter Terrasse und kleinem Garten direkt am Wald-Saum. Hunde sind in den meisten Häusern willkommen, gekennzeichnete Hunde-Chalets mit eingezäunter Terrasse erleichtern den Aufenthalt mit Vierbeiner.
Restaurant, Bistro und Park-Shop
Das Park-Restaurant ist Mittelpunkt für Frühstück, Mittagessen und Abendessen, mit klassischer belgischer und internationaler Familienkost, kindgerechten Optionen und einer Terrasse zum Park-Platz. Belgische Klassiker wie Boulets à la Liégeoise, Pommes Frites mit hausgemachter Mayonnaise und eine kleine Auswahl wallonischer Biere ergänzen das Angebot. Der Park-Shop deckt die Basisversorgung mit Brot, Milch, Getränken und einigen Frischprodukten ab, größere Einkäufe lohnen sich in den Supermärkten in Stavelot, Trois-Ponts oder Malmedy. Wer regional kochen möchte, findet in den Markthallen von Stavelot wallonischen Käse, Ardennenschinken, Forelle aus den lokalen Bächen und saisonales Gemüse.
Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um den Park im Überblick
Spa-Francorchamps
Die Formel-1-Rennstrecke Spa-Francorchamps liegt nur wenige Kilometer nördlich vom Park und gehört zu den traditionsreichsten Rennstrecken Europas. Legendäre Kurven wie Eau Rouge, Raidillon und Pouhon ziehen Motorsport-Fans aus aller Welt an. Außerhalb der Renn-Wochenenden lassen sich Track-Touren, Driving Experiences und ein Besuch im Race Control buchen, eine Übersicht zur Region bietet ardennes-belgique.be.
Stavelot und die Abtei
Stavelot mit rund 7.000 Einwohnern ist eine der ältesten Städte Belgiens und Sitz einer ehemaligen Reichsabtei aus dem 7. Jahrhundert. Heute beherbergt der Abteikomplex drei Museen, darunter ein Spa-Francorchamps-Rennsport-Museum und ein Museum zum Apollinaire-Aufenthalt. Der historische Marktplatz mit seinen Fachwerkhäusern, der Brunnen und die Rue Haute-Levée bilden ein kompaktes Altstadt-Ensemble.
Hohes Venn-Eifel Naturpark
Das Hohe Venn ist mit rund 4.500 Hektar das größte Hochmoor Belgiens und Teil eines grenzüberschreitenden deutsch-belgischen Naturparks. Holzstege führen über die empfindlichen Moorflächen, das Signal de Botrange auf 694 Metern ist der höchste Punkt Belgiens. Karten, Routen und geführte Touren bietet die Plattform ardennes-belgique.be.
Coo-Wasserfall
Der Coo-Wasserfall liegt rund acht Kilometer vom Park entfernt und ist mit rund 15 Metern Fallhöhe einer der größten natürlichen Wasserfälle Belgiens. Eine kleine Aussichtsbrücke, ein Sessellift zum gegenüberliegenden Hügel und der angrenzende Freizeitpark Plopsa Coo machen den Ort zu einem klassischen Halbtages-Trip. Im Winter friert der Wasserfall an besonders kalten Tagen teilweise zu.
Malmedy und Karneval
Malmedy mit rund 12.000 Einwohnern liegt rund zehn Kilometer östlich vom Park und ist bekannt für den Cwarmê-Karneval, einen der traditionsreichsten Karnevalsbräuche Walloniens mit Wurzeln im 15. Jahrhundert. Die Kathedrale Saints-Pierre-Paul-et-Quirin, der historische Marktplatz und das Musée du Cwarmê laden zu einem entspannten Halbtag ein. Im Februar ist die Stadt vier Tage lang im Ausnahmezustand.
Ardennen-Wandern und Mountainbike
Direkt am Park beginnen markierte Wanderwege durch den Mischwald des Amel-Tals. Familien-Rundwege von vier bis sechs Kilometern starten am Park-Eingang, längere Touren verbinden den Park über Forst-Pfade bis nach Coo, Trois-Ponts und in die Hochlagen rund um das Signal de Botrange. Ein dichtes Netz an Mountainbike-Routen mit blauer, roter und schwarzer Schwierigkeit zieht Bike-Familien aus dem Rheinland und den Niederlanden an.
Tagesausflüge im Vergleich
Eine entspannte Ardennen-Woche kombiniert in der Regel zwei bis drei Park-Tage mit Pool, Indoor-Spielwelt und Wald-Spaziergängen, einen Halbtag an der Rennstrecke Spa-Francorchamps, einen Tag im Hohen Venn-Eifel mit Holzstegen, einen Halbtag am Coo-Wasserfall und einen Stadttag in Stavelot oder Malmedy. Wer mehr Naturpark-Stimmung möchte, ergänzt eine Wanderung am Signal de Botrange mit Picknick am höchsten Punkt Belgiens.
Spa-Francorchamps und die Welt der Formel 1
Die Rennstrecke Spa-Francorchamps liegt rund zehn Kilometer nördlich vom Park und gehört zu den traditionsreichsten Strecken im internationalen Motorsport. Eröffnet wurde der ursprüngliche Straßenkurs bereits 1921, die heutige Anlage mit rund sieben Kilometern Länge entstand 1979. Legendär ist die Kombination aus Eau Rouge und Raidillon, eine Senke mit anschließendem steilen Anstieg, die im Renntempo nahezu Vollgas durchfahren wird. Der belgische Formel-1-Grand-Prix findet im Sommer statt, daneben laufen 24-Stunden-Rennen und zahlreiche Track-Days.
Track-Touren und Driving Experiences
Außerhalb der Renn-Wochenenden lassen sich geführte Track-Touren im Bus oder eigenen Pkw buchen, bei denen ein Instructor die Strecke kommentiert und die wichtigsten Kurven aus Fahrer-Perspektive erklärt. Driving Experiences mit Sportwagen oder klassischem Rennsport-Fahrzeug sind ein beliebtes Geschenk-Format. Aktuelle Termine und Buchungs-Optionen finden sich auf der Plattform ardennes-belgique.be.
Renn-Wochenenden und Camping
An Renn-Wochenenden ist die Region rund um Stavelot, Francorchamps und Malmedy nahezu vollständig ausgebucht, Fan-Camping rund um die Strecke gehört zur Tradition. Wer als Familie Motorsport-Stimmung sucht, ohne im Renn-Trubel zu wohnen, profitiert von der ruhigen Park-Lage in Stavelot und nutzt den kurzen Pendler-Weg zur Strecke.
Rennsport-Museum in der Stavelot-Abtei
Wer mehr über die Geschichte der Strecke wissen möchte, findet im Musée du Circuit de Spa-Francorchamps in der Stavelot-Abtei eine umfangreiche Sammlung mit historischen Rennwagen, Trophäen und Fahrer-Memorabilia. Eine Kombi-Karte für die drei Abtei-Museen lohnt sich für ganze Familien.
Hohes Venn-Eifel Naturpark und das Signal de Botrange
Das Hohe Venn-Eifel erstreckt sich zwischen Eupen, Malmedy und der deutschen Eifel und ist mit rund 700 Quadratkilometern einer der ältesten grenzüberschreitenden Naturparks Europas. Der belgische Kern um das Hohe Venn beherbergt das größte Hochmoor Belgiens mit rund 4.500 Hektar, Teil eines europäischen Naturschutz-Netzes. Im Kern dominieren Hochmoor-Flächen mit Wollgras, Heide und kleinen Seen, ergänzt von Fichten-Beständen, Buchenwald und kleinen Heide-Tümpeln. Bekannt ist das Hohe Venn vor allem für seine Holzstege, die empfindliche Moorflächen schonen und gleichzeitig ungewöhnliche Perspektiven über die offene Landschaft eröffnen.
Signal de Botrange auf 694 Metern
Das Signal de Botrange ist mit 694 Metern der höchste Punkt Belgiens und wird durch eine künstliche Aufschüttung, die Butte Baltia, sogar auf 700 Meter erhöht. Vom Aussichtspunkt eröffnet sich ein weiter Blick über das Plateau des Hohen Venns, an klaren Tagen bis zur Eifel und ins Aachener Hügelland. Das Centre Nature de Botrange am Fuß des Aussichtspunkts beherbergt ein modernes Naturmuseum, ein Bistro mit regionaler Karte und einen kleinen Lehrpfad zur Moorgeschichte. Eintritts- und Öffnungszeiten zum Centre Nature stehen auf der Plattform ardennes-belgique.be.
Wege-Gebot und C-Warnung
Auf den Mooren des Hohen Venns gilt strenges Wege-Gebot, ein Verlassen der markierten Pfade und Holzstege ist nicht erlaubt. In Trockenperioden kann eine sogenannte C-Warnung ausgesprochen werden, die den Zutritt zum Moor wegen Brandgefahr vorübergehend untersagt. Geführte Touren mit Park-Rangern in der Saison liefern verlässlich die besten Beobachtungs-Erfahrungen und liefern Hintergrund zur Moorgeschichte. Termine und Anmeldungen laufen über die offizielle Plattform ardennes-belgique.be.
Wander- und Radrouten
Das Wegenetz im Hohen Venn-Eifel ist sehr gut markiert, mit einer Reihe nummerierter Knotenpunkte und mehreren Themen-Routen rund um Moor, Heide und Buchenwald. Familien-Rundwege von vier bis sechs Kilometern starten am Centre Nature, am Baraque Michel und am Signal de Botrange.
Stavelot, Coo-Wasserfall und Malmedy
Stavelot selbst ist eine der ältesten Städte Belgiens und Sitz einer ehemaligen Reichsabtei aus dem 7. Jahrhundert. Die Abtei wurde vom irischen Mönch Remaclus gegründet und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem geistlichen und politischen Zentrum der Region. Heute beherbergt der barocke Abteikomplex drei Museen, einen großen Innenhof für Veranstaltungen und ein Tourist-Office mit Karten und Routen-Tipps für die gesamte Region.
Drei Museen unter einem Dach
In der Stavelot-Abtei finden sich das Musée Historique de la Principauté de Stavelot-Malmedy mit Funden aus der Abtei-Geschichte, das Musée du Circuit de Spa-Francorchamps mit historischen Rennwagen und das Musée Guillaume Apollinaire mit Memorabilia zum kurzen Aufenthalt des Dichters in Stavelot im Jahr 1899. Eine Kombi-Karte lohnt sich für Familien, ein Halbtag reicht für einen gründlichen Rundgang. Die barocken Innenhöfe und der Klostergarten sind frei zugänglich.
Coo-Wasserfall und Plopsa Coo
Der Coo-Wasserfall liegt rund acht Kilometer westlich von Stavelot in einer Schleife der Amblève. Mit rund 15 Metern Fallhöhe gilt er als einer der größten natürlichen Wasserfälle Belgiens und entstand teilweise durch mittelalterliche Begradigung des Flusslaufs. Eine kleine Aussichtsbrücke, ein Sessellift zum gegenüberliegenden Hügel und der angrenzende Freizeitpark Plopsa Coo machen den Ort zu einem klassischen Halbtages-Trip für Familien. Wer den Park Plopsa Coo nutzt, plant einen ganzen Tag ein, der reine Wasserfall-Spaziergang reicht für eine bis zwei Stunden.
Malmedy und der Cwarmê-Karneval
Malmedy liegt rund zehn Kilometer östlich vom Park an der Warche und ist mit rund 12.000 Einwohnern Hauptort der wallonischen Karneval-Tradition. Der Cwarmê-Karneval läuft vier Tage rund um Estomihi-Sonntag und bringt mit Long-Maï, Haguètes und Hodleûs eine eigene Stimmungs-Welt auf die Straßen. Außerhalb der Karneval-Zeit lockt die Stadt mit Kathedrale Saints-Pierre-Paul-et-Quirin und historischem Marktplatz.
Praktische Tipps für den Landal Domaine Long Pré
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Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien
Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen außerhalb der belgischen, niederländischen und deutschen Schulferien, vor allem im späten Mai, im Juni außerhalb der Pfingstwoche, in der ersten Juli-Hälfte und im November. Paare und Familien mit Vorschulkindern profitieren am stärksten. Aktuelle Verfügbarkeiten lassen sich direkt unter landal.de prüfen.
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Spa-Francorchamps als Halbtag mit Pool-Tausch
Die F1-Rennstrecke Spa-Francorchamps liegt mit dem Auto rund zehn Minuten vom Park entfernt. Wer Vormittags eine Track-Tour bucht, im Paddock-Bistro Mittag macht und am Nachmittag in den Park-Pool wechselt, holt das Maximum aus einem Tag. Buchung und Termine laufen über ardennes-belgique.be und die offizielle Plattform der Rennstrecke.
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Selbstversorgung clever planen
Die Chalets sind mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Stavelot, Trois-Ponts oder Malmedy direkt nach Anreise spart Park-Shop-Aufpreise deutlich. Ardennenschinken, wallonischer Käse, Forelle aus den lokalen Bächen und Trappisten-Bier aus den Klöstern der Region machen das Abendessen zum Höhepunkt. Regionale Routen-Tipps liefert die Plattform ardennes-belgique.be.
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Hohes Venn nur mit Wege-Gebot und C-Warnung-Check
Auf den Mooren des Hohen Venns gilt strenges Wege-Gebot, ein Verlassen der markierten Pfade und Holzstege ist nicht erlaubt. Vor dem Besuch lohnt ein Blick auf die C-Warnung, die in trockenen Sommern den Zutritt zum Moor wegen Brandgefahr vorübergehend untersagen kann. Aktuelle Hinweise stehen unter ardennes-belgique.be.
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Stavelot-Abtei mit Café-Stopp verbinden
Die Stavelot-Abtei liegt nur zwei Kilometer vom Park und ist mit dem Rad bequem erreichbar. Wer Vormittags die drei Museen mit Kombi-Karte besucht und am Nachmittag durch die Altstadt mit Markthalle und Café-Pause schlendert, hat einen kompakten Halbtag mit viel Geschichte. Eine Kombination mit dem Coo-Wasserfall auf dem Rückweg liefert zusätzlich Natur-Stimmung.
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Barrierearme Hauswahl prüfen
Nicht alle Chalets sind ebenerdig oder ohne Stufen erreichbar, die Hanglage des Parks bringt einzelne Häuser auf höheren Stelzen mit sich. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungssystem gezielt nach barrierearmen Häusern mit ebenerdiger Dusche und stufenfreier Terrasse. Pool-Bereich, Restaurant und Indoor-Spielwelt sind weitgehend stufenfrei zugänglich, das Centre Nature de Botrange ist nach eigener Angabe rollstuhlgerecht erschlossen.
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Hohes Venn im Herbstnebel fotografieren
Von Ende September bis Mitte November legt sich häufig dichter Morgennebel über die Hochmoore. Frühe Morgenstunden mit Reif, niedriger Sonne und ziehendem Nebel liefern die stärksten Bildmotive, ein Stativ oder Mini-Stativ lohnt sich. Auf den Holzstegen gilt grundsätzlich Wege-Gebot, ein Verlassen der markierten Routen ist nicht erlaubt.
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Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand
Ardennen-Wetter wechselt rasch und das Hochland ist deutlich feuchter als die Tieflagen. Innen-Schwimmbad, Indoor-Spielwelt am Park, die drei Museen der Stavelot-Abtei, das Centre Nature de Botrange und die überdachten Pavillons am Coo-Wasserfall sind ideale Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei mehreren Regentagen am Stück.
Insider-Tipps
Geheimtipp Amblève-Schleife
Wenige Kilometer westlich der klassischen Park-Routen liegt die große Amblève-Schleife zwischen Stavelot, Trois-Ponts und Coo, ein klassischer wallonischer Fluss-Mäander mit Felshängen, alten Mühlen und stillen Wald-Abschnitten. Eine Rad-Rundtour von rund 30 Kilometern verbindet Stavelot, Coo, Trois-Ponts und das Amel-Tal zu einem entspannten Halbtag, ideal für Familien mit älteren Kindern.
Hohes Venn früh am Morgen
Die Hochmoore des Hohen Venns sind kurz nach Sonnenaufgang am ruhigsten und am fotogensten. Wer im Herbst um 7 Uhr losfährt, ist gegen 7:45 Uhr am Centre Nature und hat die Holzstege mit Tau, Reif und niedriger Sonne für sich. In dieser Zeit lassen sich Wollgras-Felder, kleine Moor-Tümpel und die typische Stille des Hochmoors besonders gut erleben, das Wege-Gebot bleibt strikt einzuhalten. Wer mehr als nur das Signal de Botrange sehen möchte, plant einen Abstecher über die Baraque Michel ein.


