Die Geschichte von Jennersdorf

Ungefähr 3.600 Menschen leben in dieser Stadt, die ihre Wurzeln weit in die Frühgeschichte zurückverfolgen kann. Archäologische Funde aus der Bronze- und Eisenzeit verraten, dass hier schon vor tausenden Jahren Leben pulsierte – und das fühlt sich beim Besuch irgendwie echt nah an. Der Name selbst – offenbar slawischen Ursprungs – deutet auf eine bewegte Vergangenheit hin, in der verschiedene Kulturen ihre Spuren hinterließen. Wie spannend ist es da, sich vorzustellen, wie Jennersdorf einst Teil des ungarischen Königreichs war und später zur Schnittstelle von Handel und Handwerk wurde?
Die Ankunft der Eisenbahnlinie zwischen Graz und Budapest im 19. Jahrhundert brachte einen richtigen Boom – verkehrstechnisch wurde Jennersdorf plötzlich ziemlich wichtig, was man heute noch erahnen kann, wenn man durch die Straßen streift. Übrigens: Die Landwirtschaft spielte lange eine große Rolle, denn fruchtbares Land gibt es hier reichlich. Klar, die Stadt hat auch harte Zeiten erlebt: Türkische Angriffe im 16. Jahrhundert sorgten für einen spürbaren Bevölkerungsrückgang – kein einfaches Kapitel.
Nach der turbulenten Geschichte des 20. Jahrhunderts wurde Jennersdorf Teil Österreichs und schaffte den Sprung zu einem modernen Ort, der Tradition und Fortschritt verbindet. Museen sind ganzjährig geöffnet (am besten vorher mal die Öffnungszeiten checken!), und kulturell hat so ein kleiner Ort überraschend viel zu erzählen – ehrlich gesagt habe ich selten eine Stadt erlebt, die Geschichte so lebendig bewahrt und trotzdem so entspannt wirkt.
Entwicklung der Region über die Jahre
Rund 3.500 Menschen leben hier, wobei die kleine Stadt im südlichen Burgenland so einiges hinter sich hat – und das merkt man noch heute. Die Eisenbahn veränderte in der Vergangenheit das Gesicht des Ortes ziemlich grundlegend, denn sie ermöglichte nicht nur schnellere Verbindungen, sondern brachte auch neuen Schwung in Wirtschaft und Alltag. In den 1970er Jahren wurde zufällig eine Thermalquelle entdeckt, die das touristische Profil von Jennersdorf auf ein ganz neues Level hob. Tatsächlich ist das Thermalbad einer der Gründe, warum Besucher immer wieder zurückkommen – ganz schön beeindruckend, wenn du mich fragst.
Kulturell geht es hier alles andere als still zu: Das jährliche Erntedankfest gehört zum festen Ritual und schafft mit Musik und Traditionen eine Atmosphäre, die fast schon magisch anmutet. Museen und Kunststätten haben sich mit der Zeit ebenfalls etabliert, sodass du neben Natur und Entspannung auch auf kulturelle Entdeckungen nicht verzichten musst. Ach ja, falls du dich spontan entscheidest vorbeizuschauen: Die Tourist-Information hat von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 12:00 sowie nachmittags von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet – da bekommst du garantiert frische Tipps und Infos.
Übrigens verändert sich Jennersdorf ständig weiter – modern und doch verwurzelt in der Vergangenheit. Man spürt förmlich die Balance zwischen Tradition und Fortschritt, die der Region ihren ganz eigenen Charme verleiht. Es ist genau diese Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur, die den Ort so lebendig macht.
Historische Sehenswürdigkeiten in Jennersdorf
Die Pfarrkirche Jennersdorf mit ihrer markanten Zwiebelturmspitze prägt das Stadtbild auf beeindruckende Weise. Erbaut wurde sie 1782 im barocken Stil, und beim Betreten spürst Du sofort den besonderen Charme, der von kunstvollen Altären und einer Orgel ausgeht, die bei regelmäßigen Konzerten für Gänsehautmomente sorgt. Übrigens kannst Du die Kirche tagsüber ohne Probleme besichtigen – frei für Gläubige und Kulturfans gleichermaßen. Nur ein paar Schritte weiter steht das alte Rathaus, dessen Gemäuer aus dem 17. Jahrhundert stammen. Die typische burgenländische Architektur macht es zu einem beliebten Fotomotiv – gleichzeitig ist hier das Stadtamt untergebracht, also ein lebendiger Ort voller Geschichte und Alltag.
Rund um Jennersdorf liegen die Ruinen der Burg Güssing, die wohl fast jeder kennt, der sich für mittelalterliche Bauwerke begeistert. Auf einem Hügel thronend, erzählen die Mauerreste aus dem 12. Jahrhundert von längst vergangenen Zeiten und bieten eine Aussicht, bei der Du ruhig mal innehalten solltest – atemberaubend! Für einen Eintrittspreis von etwa 3 bis 5 Euro kannst Du dort zwischen März und Oktober täglich vorbeischauen – ganz entspannter Zugang zu echter Geschichte also. Verschiedene Führungen legen noch eine Schippe drauf und bringen Dir spannende Details zur lokalen Kultur näher, falls Du mal etwas mehr Zeit mitbringen willst.
- Burg Jennersdorf - imposantes Schloss aus dem Mittelalter
- St. Andrä Kapelle - gotische Kirche mit reicher Geschichte
- Batthyány Palais - prächtiger Palast aus dem 16. Jahrhundert

Erholungsmöglichkeiten in Jennersdorf


Über 200 Kilometer an Wanderwegen durchziehen die Umgebung – da fällt die Wahl nicht leicht, welchen Pfad Du als erstes erkunden möchtest. Der „Kühtaiweg“ ist zum Beispiel einer meiner Favoriten: Er schlängelt sich durch abwechslungsreiche Landschaften und führt Dich vorbei an kleinen, idyllischen Dörfern. Für Radfans gibt es ebenfalls ordentlich Strecke, die sanften Hügel und Weinbaugebiete laden geradezu dazu ein, in die Pedale zu treten und dabei frische Luft zu schnappen. Ehrlich gesagt, kommt hier so schnell keine Langeweile auf.
Wer nach etwas mehr Entspannung sucht, sollte einen Tag in der Therme Jennersdorf einplanen. Innen- und Außenpools wechseln sich mit verschiedenen Saunen ab, und ganz nebenbei sind auch Wellnessangebote wie Massagen vorhanden – perfekt, um den Kopf frei zu bekommen. Das Ganze kostet ungefähr 30 Euro für einen Tageseintritt; ermäßigte Tarife gibt’s oft für Kinder oder Gruppen. Geöffnet ist täglich, auch wenn die Öffnungszeiten je nach Saison etwas variieren können.
Kulturell passiert hier übrigens auch einiges – Museen und historische Stätten findest Du direkt vor Ort, was Abwechslung zwischen Natur und Kultur schafft. Besonders schön finde ich es, wenn im Umfeld lokale Feste stattfinden, die der ganzen Region noch mal eine besondere Note geben. All das zusammen macht Jennersdorf tatsächlich zu einem idealen Rückzugsort – egal ob nur für ein verlängertes Wochenende oder einen längeren Aufenthalt.
Wellnessangebote in der Region
Ungefähr 34 Euro kostet ein Tagesbesuch in der Therme Stegersbach, die nur einen Katzensprung von Jennersdorf entfernt liegt – und ehrlich gesagt, ist das Geld gut investiert. Innen- und Außenpools, mehrere Saunen und diverse Wellnessanwendungen wie Massagen oder Schönheitsbehandlungen sorgen für pure Entspannung. Montags ist hier übrigens oft weniger los, falls du’s etwas ruhiger magst. Daneben kannst du dich in den zahlreichen Hotels und Pensionen der Region verwöhnen lassen, die meist eigene Wellnessbereiche mit Saunen, Dampfbädern und gemütlichen Ruhezonen eingerichtet haben. Für ein attraktives Wellnesspaket mit Übernachtung, Frühstück und Spa-Zugang musst du ungefähr zwischen 99 und 199 Euro pro Nacht für zwei Personen einplanen – je nach Saison und Komfortniveau.
Der Duft von ätherischen Ölen mischt sich hier gern mal mit dem Hauch frischer Landluft. Viele Wellnesseinrichtungen sind täglich geöffnet, die Therme beispielsweise von 9 bis 21 Uhr. Falls du Lust hast, körperliche Aktivitäten mit purer Erholung zu verbinden, lohnt es sich außerdem, die reizvolle Landschaft rund um Jennersdorf zu erkunden – Wanderwege führen durch sanfte Weinberge und Naturparks, ideal für eine kleine Auszeit an der frischen Luft. So wird dein Aufenthalt nicht nur entspannend, sondern auch erfrischend aktiv.
Naturparks und Wanderwege in der Umgebung
Etwa 10 Kilometer umfasst der Rundweg um den Geschriebenstein, den mit seinen 884 Metern höchsten Punkt im Burgenland. Je nachdem, wie flott du unterwegs bist, brauchst du für die Wanderung ungefähr drei bis vier Stunden – und glaub mir, die Ausblicke auf bewaldete Hügel und sanfte Täler sind es absolut wert. Die Wege sind gut markiert, sodass du dich kaum verlaufen kannst, selbst wenn du eher geübter Wanderer bist oder ganz frisch startest. Auf dem sogenannten „Waldlehrpfad“ erwarten dich übrigens spannende Einblicke in die heimische Flora und Fauna – perfekt, wenn du gern mehr über die Natur um dich herum erfahren möchtest.
Überraschend viele kleine Hütten und Einkehrmöglichkeiten säumen die Routen – dort kannst du regionale Spezialitäten probieren und deine Energiereserven auffüllen. Die Preise für die Parkeinrichtungen sind meistens ziemlich fair, was das Ganze auch für Familien oder Gelegenheitswanderer attraktiv macht. Und keine Sorge: Viele der Strecken sind das ganze Jahr über zugänglich, auch wenn sich manche Einrichtungen saisonal richten.
Falls du lieber Rad fährst, gibt es in der Nähe ebenfalls ein dichtes Netz an Radwegen. So kannst du entspannt durch die Landschaft cruisen und neben der Natur auch einige Weingüter oder historische Fleckchen entdecken – ideal für eine abwechslungsreiche Tour, bei der Kultur und Natur perfekt zusammenfinden. Übrigens: Der Duft von frischem Wald und blühenden Wiesen begleitet dich fast durchgehend – ein echtes Erlebnis für alle Sinne!
- Malerische Wanderwege durch idyllische Wälder
- Einsame Seen und atemberaubende Aussichtspunkte
- Unberührte Natur hautnah erleben
- Gut ausgeschilderte Wege für Anfänger und erfahrene Wanderer
Kulturelle Highlights in Jennersdorf

Etwa 15 Minuten zu Fuß vom Ortszentrum entfernt steht die imposante Pfarrkirche Jennersdorf, ein gotisches Juwel mit beeindruckenden Kirchenfenstern, die gerade bei Sonnenschein in den Farben tanzen – das ist wirklich sehenswert. Im Inneren herrscht eine ruhige Atmosphäre, die irgendwie fast magisch wirkt und einem erlaubt, für einen Moment abzutauchen. Ganz anders, aber ebenso lebendig geht es im Kulturzentrum Jennersdorf zu. Dort findest Du regelmäßig Konzerte, Theaterstücke und Ausstellungen – oft auch mit burgenländischer Folklore im Programm, was ich persönlich richtig spannend finde, weil man hier das lokale Leben hautnah spüren kann.
Ungefähr 10 Kilometer entfernt lockt das Schloss Kobersdorf mit seinen Geschichten aus alten Zeiten. Die Führungen sind von April bis Oktober möglich und kosten etwa 8 Euro für Erwachsene – ein fairer Preis, wenn man bedenkt, wie viel Geschichte hier zum Greifen nah ist. Kinder zahlen ungefähr die Hälfte und scheinen dort auch großen Spaß zu haben. Noch ein bisschen näher liegt das Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf, wo Du traditionelle burgenländische Lebensweisen entdeckst. Besonders im Sommer finden hier spezielle Events statt, die wirklich authentisch rüberkommen.
Zum Abschluss darf man auf keinen Fall die regionale Küche vergessen – zahlreiche Gasthäuser servieren burgenländische Spezialitäten, meist kombiniert mit hervorragenden Weinen aus der Gegend. Ehrlich gesagt rundet das diese Reise durch Kultur und Genuss auf wunderbare Weise ab.
Kunstgalerien und Ausstellungen vor Ort
15 Minuten Fußweg vom Zentrum entfernt findest Du das Kunsthaus Jennersdorf, ein echtes Juwel für alle, die Lust auf kreative Vielfalt haben. Die Galerie ist meist Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, am Wochenende etwas kürzer – von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt? Überraschend günstig oder oft sogar umsonst, was ehrlich gesagt eine tolle Gelegenheit ist, ohne großen Aufwand in die lokale Kunstszene einzutauchen. Hier wechseln die Ausstellungen regelmäßig und zeigen nicht nur Malerei und Fotografie, sondern auch Skulpturen und Installationen – das sorgt für ordentlich Abwechslung.
Im Sommer kannst Du außerdem mit etwas Glück auf Open-Air-Kunstausstellungen stoßen, bei denen der Duft von frischem Gras und das Zwitschern der Vögel die perfekte Kulisse schaffen. Bei solchen Gelegenheiten ergibt sich oft auch die Möglichkeit, direkt mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen – ziemlich spannend, wenn man bedenkt, wie nah man so der Kreativität kommt. Etwa Kunstmessen und Festivals in der Umgebung ergänzen das Programm und ziehen Besucher aus Nah und Fern an.
Vernissagen hier sind meistens gut besucht, das spürt man sofort an der lebhaften Atmosphäre und den angeregten Gesprächen. Ich fand es beeindruckend zu sehen, wie vielfältig die Kunstszene in einer eher kleinen Region sein kann – wirklich inspirierend! Falls Du also mal durch diese Gegend kommst: Ein Abstecher ins Kunsthaus lohnt sich definitiv.
Traditionelle Veranstaltungen und Feste
August in Jennersdorf ist einfach was Besonderes – das Dorffest zieht dann richtig viele Leute an. Man kann sich ungefähr vorstellen, wie die Luft vom Duft regionaler Schmankerl durchzogen ist: Krautfleckerl, selbstgemachter Apfelstrudel und natürlich ein Gläschen vom lokalen Wein. Die Musik dröhnt aus verschiedenen Ecken, während Kinder zwischen den Ständen herumwuseln und die Erwachsenen sich in ausgelassener Stimmung unterhalten. Ehrlich gesagt hat so ein Fest mehr Charme als man erwartet – es ist lebendig, herzlich und fühlt sich fast wie ein großes Familientreffen an.
Wenige Wochen später tauchst du in das bunte Treiben des Bezirksfests ein. Hier präsentieren die Gemeinden aus der Region so ziemlich alles, was sie kulinarisch und handwerklich zu bieten haben. Kunsthandwerk findest du dort in Hülle und Fülle – von filigranen Holzarbeiten bis zu farbenfrohen Textilien. Und auch die Musikuntermalung passt perfekt zum entspannten Flanieren zwischen den Ständen. Wer Lust hat, kann auf einem kleinen Platz sogar traditionelle Tänze lernen oder einfach den Künstlern zuschauen.
Das sommerliche Stadtfest bringt dann nochmal eine ganze Schippe Festival-Vibes mit: Live-Bands spielen auf, Marktstände locken mit frischen Produkten und Kinder können sich beim Basteln oder auf Karussells vergnügen – ziemlich familienfreundlich also. Was mir besonders aufgefallen ist: Die Stadtkapelle Jennersdorf spielt während der Events regelmäßig auf – ihre Auftritte verleihen dem Ganzen einen echt authentischen Soundtrack und sorgen für Gänsehautmomente.
Zwischen all dem Trubel spürt man deutlich, dass diese Feste für die Bewohner weit mehr sind als nur Unterhaltung – sie sind lebendige Brücken zur Tradition der Region. Da geht’s um Gemeinschaftsgefühl, Kulturpflege und einfach darum, zusammenzukommen und gemeinsam eine gute Zeit zu haben.
- Traditionelle Dorffeste und regionale Feierlichkeiten bieten Einblicke in die lokale Tradition und Geschichte.
- Handwerksmärkte mit einzigartigen Kunsthandwerken von regionalen Künstlern sind ein besonderes Highlight der Veranstaltungen.
- Trachtenumzüge präsentieren stolz die traditionellen Trachten und tragen zur kulturellen Vielfalt der Region bei.
