Die Geschichte von Gaschurn

1280 erstmals als „Gaspurn“ erwähnt, hat dieser Ort eine Geschichte, die längst nicht nur in alten Büchern lebendig ist. Ursprünglich war das Leben hier ziemlich bodenständig – Landwirtschaft und Viehzucht waren das täglich Brot der Einwohner. Spannend wird es, wenn du dir vorstellst, wie Gaschurn einst als wichtiger Handelsknotenpunkt zwischen verschiedenen Regionen pulsiert hat. Die Lage war eben ideal, um Waren und Neuigkeiten auszutauschen. Ehrlich gesagt überrascht es nicht, dass sich das Dorf im 19. Jahrhundert langsam zu einem Hotspot für Sommer- und Wintersportler mauserte – erste Straßenanbindungen und Unterkünfte haben da sicher ihren Teil beigetragen.
Wahrscheinlich hast du schon von der Versettlabahn gehört? Die wurde 1969 eingeweiht und hat ganz offiziell den Wintersport hier eingeläutet – ein echter Gamechanger damals! Aber nicht nur moderne Highlights prägen das Bild: Die Pfarrkirche St. Michael aus dem späten 18. Jahrhundert steht immer noch stolz und erzählt Geschichten aus vergangenen Tagen. An kulturellen Events oder im Museum kannst du tief eintauchen und begreifen, wie viel Wandel dieser Ort durchgemacht hat. Ach ja – zur 700-Jahr-Feier gab’s eine richtig umfangreiche Dokumentation, die dir einen Einblick in all diese Veränderungen gibt. Ich fand’s überraschend faszinierend zu sehen, wie Gaschurn trotz aller Neuerungen seine traditionelle Substanz gepflegt hat – vor allem in der Architektur.
Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte
1280 – eine Zahl, die man sich merken sollte. Denn damals wurde das Dorf erstmals in einer Urkunde erwähnt, als Teil der Herrschaft der Grafen von Montfort. Von da an ging es hier jahrhundertelang recht bodenständig zu: Landwirtschaft und Viehzucht bestimmten das Leben der Menschen. Die Felder und Weiden um Gaschurn herum waren nicht nur Kulisse, sondern Lebensgrundlage. Erst im 19. Jahrhundert kam ordentlich Bewegung in die Sache. Der Tourismus begann langsam, das stille Dorf zu verändern – erste Gästehäuser öffneten ihre Türen, und immer mehr Erholungssuchende fanden ihren Weg in die Berge.
Was mich besonders fasziniert: Schon 1952 wurde hier die erste Seilbahn in Betrieb genommen – das war wohl ein echter Gamechanger! Plötzlich war der Zugang zu den Gipfeln viel leichter, und Wintersport gewann mächtig an Bedeutung. Skifahrer und Bergliebhaber konnten jetzt viel komfortabler unterwegs sein, was dem Ort einen richtigen Schub gab. Die Einwohnerzahl stieg von etwa 800 auf knapp über 1.100 Menschen – gar nicht so üppig, aber genug, damit sich spürbar etwas tat.
Heute findest du eine charmante Mischung aus Tradition und Moderne: Alte Bauernhäuser mit ihren Holzfassaden stehen neben neuen Hotels und Restaurants. Die Infrastruktur hat sich ganz schön gemausert – trotzdem hat man das Gefühl, dass hier nichts von der ursprünglichen Gemütlichkeit verloren gegangen ist. Ehrlich gesagt beeindruckt mich dieser harmonische Wandel – Gaschurn zeigt ganz gut, wie ein kleines Bergdorf Schritt für Schritt zum lebendigen Ferienziel werden kann, ohne seine Wurzeln zu vergessen.
Bedeutende historische Ereignisse
Erstaunlich, wie tief die Wurzeln dieses Ortes reichen – erste Aufzeichnungen von Gaschurn stammen tatsächlich aus dem Mittelalter, genauer gesagt um 1260. Im 15. Jahrhundert hatten die Grafen von Werdenberg hier das Sagen und prägten die Region maßgeblich. Damals war das Dorf schon ein wichtiger Knotenpunkt für Handel und Landwirtschaft in den Alpen, was man heute kaum noch vermutet. Tatsächlich änderte sich in den folgenden Jahrhunderten einiges: Im 16. und 17. Jahrhundert sorgte eine Zuwanderung aus Tirol für einen regelrechten Bevölkerungsboom. Die Menschen lebten überwiegend von Viehzucht und der Holzernte – ziemlich bodenständige Jobs, die das Dorf stabil hielten.
Ein besonders großer Schritt war die Gründung der ersten Schule im Jahr 1818 – für damalige Verhältnisse ein echter Meilenstein und wahrlich nicht selbstverständlich in so einer abgelegenen Gegend. Im 19. Jahrhundert begann dann die Industrialisierung ihren Einfluss zu zeigen; Hotels schossen aus dem Boden, denn Sommer- und Wintertouristen fanden immer öfter den Weg herauf in die Berge. Besonders spannend finde ich die Eröffnung der ersten Seilbahn Mitte des letzten Jahrhunderts – das hat wohl vieles verändert, weil es den Zugang zum Skigebiet ungemein erleichterte und aus Gaschurn einen Hotspot für Wintersport machte.
Ach ja, und fast hätte ich’s vergessen: Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte Gaschurn noch zur Gemeinde Partenen, bevor es schließlich seine eigene Verwaltung bekam – ein großer Schritt hin zu mehr Selbstbestimmung! Heute spiegeln viele Baudenkmäler diese bewegte Vergangenheit wider, sodass man beim Herumgehen förmlich spüren kann, wie Geschichte lebendig bleibt.
- Gründung der ersten Bergschule
- Errichtung der ersten Kirche im Dorf
- Rolle während der industriellen Revolution

Sehenswürdigkeiten in Gaschurn


Ungefähr 5 Euro Eintritt zahlst du für das Montafoner Heimatmuseum, das sich übrigens in einem schönen, traditionellen Walserhaus versteckt – und für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Besuch kostenlos. Dort entdeckst du faszinierende Einblicke ins ländliche Leben der Region, was ich wirklich spannend fand. Die Ausstellung läuft von Mai bis Oktober, also genau die richtige Zeit, wenn das Wetter zum Erkunden einlädt.
Im Ortszentrum thront die Pfarrkirche St. Vinzenz, die mit ihrem neugotischen Baustil sofort ins Auge sticht. Der barocke Hochaltar ist beeindruckend – so viel Liebe zum Detail! Die Kirche ist eigentlich ganzjährig offen, sodass du jederzeit einen Moment Ruhe auf dich wirken lassen kannst. Mir hat vor allem die Kombination aus den gotischen Formen und den barocken Elementen richtig gut gefallen – eine echte Zeitreise.
Wen es raus in die Natur zieht, der sollte unbedingt mal zum Silvretta-Montafon. Das Gebiet verwandelt sich im Winter in ein wahres Pistenparadies, aber auch im Sommer lässt sich hier super wandern – etwa auf dem bekannten Weg bis zur Bielerhöhe. Manchmal gibt es geführte Touren, bei denen man noch mehr über Flora und Fauna lernt – das war für mich ein echtes Highlight! Außerdem hast du von dort oben zahlreiche Aussichtspunkte mit spektakulären Alpenpanoramen.
Ein echter Geheimtipp für Wanderer ist das Kristberghaus, das du mit einer Seilbahn erreichst. Von Mai bis Oktober kannst du dort regionale Spezialitäten genießen – ehrlich gesagt schmeckt das Essen nach einer Bergtour einfach doppelt so gut! Und der Blick rundum? Atemberaubend! Es lohnt sich definitiv, hier einen Zwischenstopp einzulegen und ein bisschen Bergluft zu tanken.
Die Pfarrkirche St. Michael
57 Meter ragt der Turm der Pfarrkirche St. Michael in die Höhe – ein echter Hingucker, der sofort ins Auge fällt. Innen überrascht die Kirche mit einem beeindruckenden neugotischen Hochaltar, der das ganze Kirchenschiff dominiert und irgendwie richtig majestätisch wirkt. Die Wandmalereien von Alois Gienger haben es mir besonders angetan: Sie erzählen biblische Geschichten in so lebendigen Farben, dass man fast das Gefühl hat, die Figuren würden gleich zum Leben erwachen. Ehrlich gesagt, hatte ich nicht erwartet, dass so viel Kunst und Atmosphäre in einem relativ kleinen Ort stecken kann.
Der Erzengel Michael wacht hier quasi über alles – als Schutzpatron kämpft er gegen das Böse und verleiht dem Raum eine spürbare Kraft. Gottesdienste finden regelmäßig statt; am Sonntag morgens um 9 Uhr ist die Kirche meistens gut besucht, werktags eher abends um halb sieben. Wobei du auch mal spontan zu einem der Konzerte oder Veranstaltungen reinschnuppern kannst – das bringt richtig Leben ins Gebäude.
Die Türen sind täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet und das Ganze ist tatsächlich kostenlos. Spenden sind natürlich willkommen, denn so ein historisches Bauwerk braucht Pflege. Für mich war der Besuch ein unerwarteter Moment der Ruhe mitten im Dorftrubel – einfach kurz innehalten, tief durchatmen und diese besondere Stimmung genießen.
Das Museum Frühmesshaus
Das Museum Frühmesshaus ist wirklich ein besonderer Ort – ein historisches Gebäude, das früher als Wohnhaus und Bauernhof diente. Man merkt sofort, dass hier Geschichte lebendig wird. Über mehrere Themenbereiche verteilt findest du Exponate zur ländlichen Kultur, Landwirtschaft und Alpwirtschaft, die das Leben der Menschen im Montafon über die Jahrhunderte dokumentieren. Besonders faszinierend sind die Ausstellungen zur lokalen Handwerkskunst und den alten Bräuchen, die zeigen, wie tief Traditionen hier verwurzelt sind und wie sie den Alltag prägten.
Erwachsene zahlen etwa 5 Euro Eintritt – ziemlich fair, finde ich – für Kinder und Jugendliche gibt es oft sogar freien oder ermäßigten Zugang. Das Museum ist in der Regel von Mai bis Oktober geöffnet, wobei die genauen Zeiten variieren können. Es lohnt sich also vorher kurz zu checken. Übrigens findest du hier nicht nur statische Ausstellungen: Regelmäßig gibt es Führungen und kulturelle Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsleben in Gaschurn lebendig halten – so fühlt man sich fast wie Teil des Dorfes.
Ich persönlich fand es beeindruckend, wie das Frühmesshaus mehr ist als nur ein Museum – es ist eine Plattform für Austausch und regionale Identität. Die Atmosphäre im Haus hat etwas Heimeliges; manchmal hört man das Knistern des Holzofens oder den Duft von altem Holz – ganz ehrlich, da vergisst man schnell die Zeit. Für alle, die neben Natur auch Kultur schätzen, ist das Frühmesshaus definitiv einen Abstecher wert.
- Faszinierende Einblicke in die Geschichte von Gaschurn
- Historische Artefakte und Ausstellungen zur Lebensweise der Einheimischen
- Vielfältige Sammlungen von Handwerkskünsten und Bräuchen
- Einzigartiger Ort des Lernens und Entdeckens
- Unvergessliche Reise in die Vergangenheit von Gaschurn
Freizeitaktivitäten in Gaschurn

Über 140 Pistenkilometer machen den Winter in Gaschurn zu einem echten Traum für Skifans. Der Skipass kostet ungefähr 62 Euro am Tag – okay, das ist kein Schnäppchen, aber für das gesamte Gebiet absolut fair. Und wer noch nie auf Skiern stand: An vielen Orten gibt es Skischulen, die auch total geduldig mit Anfängern sind. Richtig cool finde ich, dass es Pisten für jeden Schwierigkeitsgrad gibt – ob gemütlich oder richtig herausfordernd, hier findest du dein Terrain.
Im Sommer dagegen verwandelt sich die Gegend in ein Paradies für Wanderer und Mountainbiker. Mehr als 1.000 Kilometer markierte Wege schlängeln sich durch traumhafte Alpenlandschaften – da kannst du echt stundenlang unterwegs sein, ohne zweimal dieselbe Aussicht zu sehen. Ab Mitte Juni bis Ende September fahren die praktischen Wanderbusse und mit der Montafon Freizeitkarte (rund 55 Euro) springst du kostenlos von einer Ausgangsstation zur nächsten. Für Bike-Freaks gibt’s extra Trails, sowohl easy als auch richtig anspruchsvoll.
Für Familien ist das Alpinarium eine kleine Offenbarung: Natur und Bildung treffen hier aufeinander. Erwachsene zahlen etwa sieben Euro Eintritt, Kinder etwas weniger. Das Museum öffnet Dienstag bis Sonntag seine Türen – ideal also für einen entspannten Nachmittag bei jedem Wetter. Plus: Im Ort locken verschiedene Spielplätze und ein Schwimmbad zum Abkühlen oder einfach mal Chillen nach einem aktiven Tag.
Ski- und Snowboardfahren in der Silvretta Montafon
59 Euro kostet das Tagesticket für Erwachsene ungefähr – gar nicht so übel, wenn du bedenkt, dass du damit auf über 140 Kilometer Pisten unterwegs sein kannst. Die Lifte starten meist um halb neun morgens, und wenn du Glück hast, kannst du sogar bis kurz vor fünf nachmittags deine Schwünge ziehen. Besonders spannend wird es am Hochjoch, wo die Abfahrten durchaus Anspruch haben und so manchen erfahrenen Skifahrer ins Schwitzen bringen.
Wer’s lieber gemütlicher mag oder noch am Anfang steht, sollte sich am Grasjoch umsehen. Dort findest du Strecken für alle Könnerstufen – von entspannten Hängen bis zu etwas knackigeren Passagen. Snowboarder dürfen sich auf den Snowpark Montafon freuen: Kickers, Rails und andere Obstacles sorgen für richtigen Fahrspaß und Action abseits der Piste.
Nach ein paar Stunden im Schnee lockt dann eine der urigen Hütten mit dampfendem Glühwein oder einer deftigen Jause – der Duft von frisch gebackenem Brot und würzigem Käse steigt dir sofort in die Nase. Überhaupt ist die alpine Landschaft hier einfach beeindruckend. Hoch oben zu stehen, die klare Luft zu atmen und die verschneiten Gipfel ringsum zu sehen – ehrlich gesagt, da kann man schon mal ins Träumen geraten.
Die Saison zieht sich meist von Ende November bis Anfang April hin, was ziemlich großzügig bemessen ist. Also genug Zeit, die Berge auf deine Weise zu entdecken und zwischendurch einfach mal abzuschalten.
Wandern und Mountainbiken im Sommer
Ungefähr 200 Kilometer an Wanderwegen schlängeln sich durch die Umgebung, da kommt man schon mal ins Staunen. Besonders die Touren zur Versettla-Alm sind wirklich empfehlenswert – dort oben riecht die Luft nach frischem Gras und Bergkräutern, einfach herrlich. Und dann gibt’s noch den Piz Buin, der höchste Gipfel in der Region. Ehrlich gesagt, den zu erreichen, ist eine kleine Herausforderung, aber der Ausblick entschädigt für jeden Schritt.
Was ich richtig cool finde: Rund 250 Kilometer an Trails sind für Mountainbiker ausgeschildert. Diese Vielfalt an Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden macht es total leicht, etwas Passendes zu finden – ob du gerade erst anfängst oder schon ordentlich Erfahrung mitbringst. Für Freerider und Downhill-Fans gibt’s sogar einen eigenen Bikepark, der ordentlich Action verspricht. Die Landschaft hier ist so abwechslungsreich, dass die Radtouren nie langweilig werden.
Praktischerweise fahren im Sommer Seilbahnen von Mai bis Oktober (die genauen Zeiten solltest du vor Ort checken), sodass du ganz bequem auf die Berge kommst und nicht alles selbst strampeln musst. Die Tageskarte kostet etwa 40 Euro – klingt erstmal ganz okay für den ganzen Tag Natur pur. Insgesamt fühlt es sich hier einfach richtig gut an, draußen unterwegs zu sein und das alpine Flair in vollen Zügen aufzusaugen.
- Vielfältige Wander- und Mountainbike-Routen
- Atemberaubende Berglandschaft
- Versteckte Schätze entlang der Wege

Traditionelle Küche und kulinarische Highlights


Der Duft von frisch zubereiteten Montafoner Käsknöpfle steigt dir schon beim Betreten vieler Lokale in die Nase – diese hausgemachten Käsespätzle sind hier eine echte Legende. Ehrlich gesagt, habe ich selten so eine herzhafte Zwiebel-Buttersoße probiert, die perfekt mit den kleinen Knöpfle harmoniert. Im Schnitt zahlst du für ein Hauptgericht etwa 15 bis 25 Euro – überraschend günstig für die Qualität und Frische der regionalen Zutaten. Besonders ins Auge sticht das Maisgrießgericht Riebel, das oft süß mit Apfelmus oder Kompott serviert wird und tatsächlich so schmeckt, wie Oma es früher gekocht hat.
Viele Restaurants legen Wert darauf, saisonale Spezialitäten zu verwenden – von Wildgerichten aus der unmittelbaren Umgebung bis hin zu frischem Fisch aus den umliegenden Gewässern findest du alles auf der Speisekarte. Apropos Getränke: Die regional produzierten Weine aus autochthonen Rebsorten passen hervorragend zu den deftigen Speisen und sind übrigens eine überraschende Entdeckung für Genießer.
Im Winter gibt’s hier spezielle Après-Ski-Menüs, die rustikal und gemütlich zugleich sind – genau das Richtige nach einem langen Tag draußen in der Kälte. Im Sommer kannst du dich auf den Terrassen niederlassen und dabei die alpine Küche bei schönstem Wetter genießen. Und keine Sorge: Viele Lokale haben täglich geöffnet und servieren durchgehend warme Gerichte – ideal auch für spontane Gelüste zwischendurch.
Typische Gerichte der Region
Der Duft von geschmolzenem Käse steigt dir schnell in die Nase, wenn das Montafoner Käsefondue auf den Tisch kommt – ein echter Klassiker hier. Das Fondue wird aus regionalem Käse zubereitet und lädt geradezu zum Teilen und gemütlichen Zusammensitzen ein. Übrigens findest du dieses Gericht in vielen Restaurants, die meist von etwa 11:00 bis 22:00 Uhr geöffnet haben. Preise für ein Hauptgericht liegen meistens zwischen 15 und 25 Euro – je nachdem, wie gehoben das Lokal ist.
Etwas rustikaler, aber mindestens genauso lecker, ist Riebel. Das sind Maismehl-Brösel, die oft mit süßem Apfelmus oder frischem Kompott serviert werden – eine Kombination, die überraschend gut zusammenpasst. Und dann gibt es da noch die Bodenseefelchen, zarte Fische aus dem Bodensee, die in mehreren Gasthäusern frisch aufgetischt werden. Für alle Fleischfans ist der herzhafte Schweinsbraten ein absolutes Muss, während Naschkatzen beim fluffigen Kaiserschmarrn voll auf ihre Kosten kommen.
Auffallend ist hier die Liebe zur Regionalität: Viele Restaurants setzen stark auf lokale Erzeuger und Bio-Produkte – was nicht nur lecker schmeckt, sondern auch ein gutes Gewissen hinterlässt. Gerade in der kalten Jahreszeit steigen deftige Gerichte hoch im Kurs; da schmeckt die Kombination aus Tradition und Frische besonders gut. Ehrlich gesagt habe ich selten so schmackhafte Speisen erlebt, bei denen Nachhaltigkeit und Genuss so eng miteinander verwoben sind.
Gemütliche Gasthäuser und Restaurants
Der Duft von frisch zubereiteten Käsknöpfle liegt oft in der Luft, wenn du eines der gemütlichen Gasthäuser in Gaschurn betrittst. Hier kannst du nach Herzenslust regionale Spezialitäten genießen, die mit viel Liebe und frischen Zutaten auf den Tisch kommen. Die meisten Restaurants öffnen ungefähr ab 11:00 Uhr und bleiben bis etwa 22:00 Uhr auf – perfekt für einen entspannten Abend nach einem langen Tag draußen. Übrigens, die Preise sind überraschend fair: Ein Hauptgericht kostet meist zwischen 12 und 25 Euro, und wer nur kurz Pause machen will, findet mittags häufig Menüs um die 8 bis 15 Euro.
Besonders schön ist es, wenn du einen Platz auf einer Terrasse oder im Garten ergatterst – die Aussicht auf die umliegenden Berge macht das Essen gleich noch genussvoller. Ganz ehrlich, solche Momente bleiben im Gedächtnis. Und falls du Lust auf etwas Besonderes hast: Probiere unbedingt „Riebel“, ein Maisgericht, das hier gerne mit Apfelmus serviert wird – klingt ungewöhnlich, schmeckt aber einfach genial! Lokale Weine und Biere runden das Ganze wunderbar ab.
Viel los ist vor allem in der Hauptsaison – reservieren lohnt sich also, denn die Plätze füllen sich schnell. In manchen Gasthäusern sitzt du fast wie unter Freunden; so warmherzig sind die Gastgeber. Ob nach einer Wanderung oder einfach zum Abschalten: Das kulinarische Angebot in diesem kleinen Dorf überrascht immer wieder aufs Neue.
- Traditionelle und moderne alpine Gerichte
- Vielfältige Auswahl an Spezialitäten
- Herzliche Atmosphäre und erstklassiger Service
Unterkünfte und Übernachtungsmöglichkeiten

Ungefähr 1.200 Betten zählen die Unterkünfte hier – das überrascht, wenn man an ein eher ruhiges Bergdorf denkt. Von rustikalen Pensionen, die mit ihrem knarrenden Holzboden fast schon Geschichte atmen, bis hin zu schicken Chalets mit einem Panorama, das einem den Atem raubt – alles dabei. Die Preise für eine Nacht in einem Doppelzimmer liegen wohl meist zwischen 100 und 200 Euro. Ferienwohnungen starten oft ab etwa 80 Euro, was für Selbstversorger ziemlich praktisch ist. Viele solcher Apartments sind zentral gelegen, sodass du direkt von der Haustür aus in die Berge aufbrechen kannst.
Familiäre Atmosphäre findest du oft in den Appartements, die mit Küchen ausgestattet sind – praktisch, wenn du abends mal was Schnelles kochen willst oder Kinder dabeihast. Die meisten Unterkünfte haben ganzjährig geöffnet, wobei von Dezember bis April und auch im Sommer von Juni bis September ordentlich was los ist. Frühzeitig buchen lohnt sich definitiv – gerade falls du auf spezielle Pakete mit Halbpension oder Freizeitaktivitäten aus bist. Einige Gastgeber überraschen sogar mit Angeboten für längere Aufenthalte oder besondere Anlässe. Ehrlich gesagt fühlte ich mich dort richtig wohl: Komfort trifft hier auf diese herzliche Gemütlichkeit, die man sonst selten findet.
Und übrigens: Ob du nun Wintersportler bist oder lieber die bergige Landschaft im Sommer entdecken möchtest – hier schläfst du garantiert gut und wachst erholt auf.
Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen
Über 50 Unterkünfte mit mehr als 1.500 Betten – das ist schon eine beeindruckende Auswahl für ein Dorf dieser Größe. Von schicken 4-Sterne-Hotels, bei denen du dich mit Wellness und Komfort verwöhnen lassen kannst, bis hin zu gemütlichen 3-Sterne-Häusern, in denen man sich schnell wie zu Hause fühlt, ist hier wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Das Hotel Gaschurn zum Beispiel hat richtig schöne Zimmer und eine Wellness-Oase, die nach einem langen Tag in den Bergen geradezu magisch wirkt. Die Preise? Die liegen ungefähr zwischen 80 und 250 Euro pro Nacht – je nachdem, ob du gerade Haupt- oder Nebensaison erwischst und welche Zimmerkategorie du wählst.
Pensionen sind hier ebenfalls ziemlich beliebt, vor allem wenn du eher auf familiäre Atmosphäre stehst. Oft gibt’s ein leckeres Frühstück oben drauf, und die Preise starten meist bei etwa 50 Euro pro Nacht – ziemlich fair, wenn du mich fragst. Wer es noch flexibler mag, entscheidet sich für eine Ferienwohnung. Gerade Familien oder Leute, die länger bleiben wollen, finden hier viel Platz und können sich selbst versorgen. Preise fangen so ungefähr bei 70 Euro an.
In der Wintersaison von Dezember bis April geht’s richtig rund bei den Übernachtungen – kein Wunder bei dem Schneespaß draußen. Sommer ist zwar ruhiger, aber nicht weniger schön; außerdem haben viele Unterkünfte das ganze Jahr geöffnet, auch wenn manche im Frühling oder Herbst mal Pause machen.
Tipps für die ideale Unterkunft in Gaschurn
Ungefähr 100 Unterkünfte gibt es hier, von winzigen Pensionen bis hin zu luxuriösen Wellnesshotels – da kannst du echt aus dem Vollen schöpfen. Die Preise schwanken zwischen etwa 60 und 300 Euro pro Nacht, je nach Saison und Ausstattung. Besonders praktisch für Wintersportler oder Wanderfreunde: Viele Unterkünfte liegen nur wenige Minuten von der Versettlabahn entfernt, was den Zugang zu den Skipisten total easy macht. Wer mit der Familie oder in einer Gruppe unterwegs ist, sollte sich die Ferienwohnungen anschauen – oft mit kompletter Küchenausstattung und gemütlichen Wohnzimmern, ideal zum Runterkommen nach einem langen Tag draußen.
Luxusfans finden hier auch richtig schicke Hotels mit Spa, Sauna und Halbpension, wo regionale Spezialitäten serviert werden – das ist Wellness vom Feinsten! Aber auch, wenn das Budget etwas knapp bemessen ist, musst du nicht auf Komfort verzichten. Überall gibt es kleine Gästehäuser und Pensionen mit einem überraschend guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Kleiner Tipp: Gerade in der Weihnachtszeit oder während der Faschingsferien sind die besten Unterkünfte schnell weg – früh buchen lohnt sich also auf jeden Fall. Ganz ehrlich, ein bisschen Planung erspart dir jede Menge Stress.
Was ich auch klasse fand: Manchmal entdeckt man sogar versteckte Juwelen abseits der Hauptwege, wo Ruhe garantiert ist und die Gastgeber noch persönlich Zeit für dich haben. So kannst du ganz entspannt ankommen und dich wirklich wie zuhause fühlen.
- Achte auf die Lage in der Nähe der Skigebiete oder Wanderwege
- Berücksichtige die Ausstattung wie Wellnessbereiche oder Restaurants
- Prüfe verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten wie Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen
