Die Geschichte von Feldkirch

Ungefähr 5 Euro kostet der Eintritt ins Stadtmuseum, das die bewegte Vergangenheit von Feldkirch lebendig werden lässt. Von Dienstag bis Sonntag kannst Du hier zwischen 10 und 17 Uhr eintauchen in eine Zeit, die fast 800 Jahre zurückliegt. Die Schattenburg, mit ihren ehrfurchtgebietenden Mauern, wurde einst von den Grafen von Montfort bewohnt – ein Herrscherhaus, das die Stadt im Mittelalter maßgeblich prägte. Es ist schon beeindruckend, wie dieser Bau aus dem 13. Jahrhundert so viel Geschichte in sich trägt und gleichzeitig als Museum heute lebendige Einblicke gewährt.
Zwischen den engen Gassen spürt man förmlich, wie Feldkirch zum Handelszentrum heranwuchs – da hielten Kaufleute aus Österreich, der Schweiz und Liechtenstein regen Austausch. Und obwohl politische Umwälzungen wie die Reformation ordentlich für Wirbel sorgten, hat sich der mittelalterliche Charakter erstaunlich gut gehalten. Persönlich hat mich die Kirche St. Nikolaus besonders fasziniert: Ein wahres Zeugnis gotischer Baukunst, das ungefähr aus dem 14. Jahrhundert stammt.
Ehrlich gesagt hat mich überrascht, wie vielfältig diese Stadt ist – vom Wirtschaftswachstum im Spätmittelalter bis hin zu den unterschiedlichen Herrschaften, die ihre Spuren hinterließen. Wer mehr erfahren will, sollte definitiv einen Blick ins Museum wagen oder einfach durch die Altstadt schlendern und die Geschichte hautnah erleben.
Gründung und Entwicklung der Stadt
Ungefähr um das Jahr 1200 entstand die älteste Stadt Vorarlbergs – eine kleine Siedlung, die sich rasant zu einem wichtigen Handelszentrum im Dreiländereck entwickelte. Die Lage an der alten Route von Bregenz nach St. Gallen und die Nähe zum Rheintal sorgten dafür, dass hier neben Händlern auch allerlei Kulturen zusammenkamen. Eine Stadtmauer mit Türmen wie dem Katzenturm schützte damals die Menschen, von denen einige in der imposanten Schattenburg lebten – jener Burg aus dem 13. Jahrhundert, die gleichzeitig als Verteidigungsbauwerk und Adelsresidenz diente.
Spannend ist, dass Feldkirch schon ziemlich früh das Stadtrecht zugesprochen bekam – 1218 war das ungefähr –, was den Ausbau der Stadt ordentlich vorantrieb. Die Zugehörigkeit zu den Habsburgern im 14. Jahrhundert brachte dann nochmal ganz neue Dynamik mit sich. Spannungen gab es im 16. Jahrhundert während der Reformationszeit, was das Bild der Stadt nachhaltig prägte.
Bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert entwickelte sich Feldkirch zu einem lebendigen Zentrum für Handwerk und Gewerbe – mit einer Bevölkerung von etwa 3.000 Menschen damals. Heute sind es immerhin rund 35.000, die in dieser Stadt leben, die ihren mittelalterlichen Charme erstaunlich gut bewahrt hat und dabei keineswegs stehen geblieben ist. Besonders beeindruckend sind übrigens die gut erhaltene Altstadt und Kirchen wie die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, die immer wieder zeigen: Hier schlägt Geschichte an jeder Ecke.
Bedeutende historische Ereignisse
1230: Dieses Jahr steht wirklich ganz oben auf der Liste, wenn Du Dich für die Anfänge von Feldkirchs städtischem Flair interessierst. Damals wurde nicht nur das Stadtrecht verliehen, sondern auch die mächtige Schattenburg von den Montfortern errichtet. Stell Dir diese Burg vor – ein echter Herrschaftssitz und Verteidigungsbollwerk in einem, das bis heute über der Stadt thront und Geschichten aus längst vergangener Zeit erzählt. Man spürt förmlich die Macht, die von diesem Bauwerk ausging.
Die Belagerung durch die Truppen des Schwäbischen Bundes ist wohl eines der turbulentesten Kapitel hier. 1477 rieben sich Feldkirch und seine Bewohner an schweren Zerstörungen auf – doch erstaunlich schnell kam wieder Leben in die Bude, und die Stadt baute sich tapfer neu auf. Ehrlich gesagt beeindruckt es mich jedes Mal aufs Neue, wie vielseitig diese Stadt trotz solcher Rückschläge geblieben ist.
Religiöse Umwälzungen im 16. Jahrhundert haben das Klima merklich verändert. Die Reformation sorgte für Streitigkeiten, die nicht nur zwischen den Kirchenmauern spürbar waren. Wenn Du heute durch die Altstadt gehst, fällt Dir vielleicht das Landhaus oder die Pfarrkirche St. Nikolaus ins Auge – Gebäude mit einer Aura, die historische Konflikte und den Wandel widerspiegeln.
Kleine Insiderinfo: Führungen durch diese historischen Ecken kannst Du fast täglich mitmachen – allerdings solltest Du etwa 5 bis 10 Euro Eintritt einplanen und sicherheitshalber vorher reservieren. Das macht neugierig, oder? Es ist wirklich spannend zu sehen, wie lebendig Vergangenheit hier geblieben ist und welche Spuren sie hinterlässt.

Sehenswürdigkeiten in Feldkirch


Ungefähr 60 Meter ragt der Turm der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in die Höhe – ein beeindruckendes gotisches Bauwerk, das mit seinen filigranen Details und dem hohen Turm wirklich ins Auge fällt. Die Kirche ist kostenlos zugänglich und fast immer offen, was echt praktisch ist, falls du spontan reinschauen möchtest. Direkt von dort aus kannst Du durch die Altstadt schlendern, wo enge Gassen und gut erhaltene Bürgerhäuser echtes Mittelalterflair versprühen. Der Platz vor dem Alten Postamt ist übrigens ein beliebter Treffpunkt – hier spürt man förmlich das lebendige Treiben vergangener Zeiten.
Die mächtige Schattenburg, die hoch über der Stadt thront, ist für mich eines der Highlights schlechthin. Das Museum darin gibt spannende Einblicke in die Geschichte der Region und der Stadt selbst – ideal für alle, die es gern historisch mögen. Die Burg kannst du meist von Mai bis Oktober zwischen 10:00 und 17:00 Uhr besichtigen, wobei die Zeiten manchmal etwas variieren. Ehrlich gesagt hat mich der Ausblick von oben auch ganz schön umgehauen: Man sieht weit über das Dreiländereck hinweg.
Für alle Naturfans empfiehlt sich der Liechtensteiner-Grenzweg, der nicht weit entfernt entlang der Grenze zu Liechtenstein verläuft. Die frische Luft und die herrlichen Panoramen sind einfach unschlagbar – perfekt zum Abschalten nach all den kulturellen Eindrücken. Und falls du Lust auf mehr Outdoor-Abenteuer hast: Von Feldkirch aus starten zahlreiche Wanderungen in die umliegenden Berge – ein echter Geheimtipp für Aktive.
Schattenburg - Wahrzeichen der Stadt
15 Minuten Fußweg von der Altstadt aus sind genug, um die massive Silhouette der Schattenburg zu erreichen. Das Bauwerk, das fast drei Jahrhunderte alt ist, thront hier hoch über dem Rheintal – und ehrlich gesagt, der Ausblick ist das allein schon wert. Drinnen findest du ein Museum, das nicht nur mit alten Waffen und Alltagsgegenständen aus dem Mittelalter aufwartet, sondern dir auch ein ziemlich lebendiges Bild vom Leben damals vermittelt. Wer gern tiefer eintauchen will, kann sich durch die verschiedenen Epochen hangeln und erfährt viel über die Region und vor allem über Feldkirchs Geschichte.
Geöffnet ist die Burg meist von Dienstag bis Sonntag – im Sommer sogar bis 18 Uhr, im Winter etwas früher Schluss. Der Eintritt? Für Erwachsene sind es läppische 6 Euro, Kinder zahlen die Hälfte – und Familien oder Gruppen können wohl auch Rabatte abstauben. Falls du keine Lust auf Auto hast, kannst du dich zu Fuß aufmachen und unterwegs noch die schönen Gassen der Altstadt entdecken. So verbindet sich Kultur mit ein bisschen Bewegung – passt doch perfekt zusammen, oder? Übrigens: Die Schattenburg war einst Wohnsitz der Grafen von Montfort, was dem Ort eine richtig spannende Aura gibt. In so einer Kulisse fühlt man sich fast wie ein Zeitreisender – zumindest für einen Moment.
Kunst und Kultur in der Altstadt
Ungefähr von Mai bis Oktober kannst Du die imposante Schattenburg besuchen, ein Museum, das tief in die Geschichte der Stadt eintaucht – ehrlich gesagt, allein der Ausblick von der Burgmauer ist schon überwältigend. Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus zieht mit ihrer barocken Pracht viele Besucher an, besonders das kunstvolle Deckengewölbe hat mich ziemlich beeindruckt. In der Altstadt findest Du außerdem eine bunte Mischung aus Galerien und kleinen Ateliers, wo zeitgenössische Kunst ausgestellt wird – echt spannend zu sehen, wie lebendig die Kunstszene hier ist! Der Kunstverein Feldkirch organisiert regelmäßig wechselnde Ausstellungen, bei denen sowohl lokale als auch internationale Künstler ihre Werke zeigen. Es gibt sogar ein paar versteckte Cafés in den Gassen, in denen lokale Kunstwerke zu entdecken sind – perfekt für eine kleine Pause. Das Stadtfest im Sommer und der Weihnachtsmarkt im Winter ziehen nicht nur Einheimische an; bei diesen Gelegenheiten begegnet man vielen Künstlern und Handwerkern, was dem ganzen Flair wirklich Authentizität verleiht. Fast schon überraschend ist die Musikszene: Konzerte finden oft in historischen Gebäuden statt, was eine ganz besondere Atmosphäre schafft. Man hat das Gefühl, dass hier Vergangenheit und Gegenwart auf eine sehr lebendige Weise miteinander verschmelzen – so etwas erlebt man nicht alle Tage.
St. Nikolaus Dom - Ein beeindruckendes Bauwerk
Mit etwa 81 Metern ragt die Turmspitze des St. Nikolaus Doms hoch in den Himmel und ist kaum zu übersehen. Beim Näherkommen fällt sofort die feine Handwerkskunst der Steinmetze ins Auge – die Fassade ist voller filigraner Details, die man erst bei genauerem Hinsehen richtig schätzen kann. Innen angekommen, schlägt einem eine ganz andere Welt entgegen: Das Kreuzrippengewölbe spannt sich elegant über den Raum, während prächtige Altäre und farbenfrohe Fresken die Atmosphäre lebendig wirken lassen. Besonders beeindruckt hat mich der Hochaltar mit seinen verspielten Barockelementen – wirklich ein Prachtstück, das viel Geduld und Kunstfertigkeit verrät.
Die Orgel aus dem 18. Jahrhundert klingt übrigens nicht nur schön, sondern soll auch akustisch zu den besten in der Region zählen. Ich habe mich gefragt, wie oft wohl Konzerte hier stattfinden und konnte erfahren: Neben dem regulären Gottesdienst gibt es immer wieder musikalische Events – da lohnt sich also ein Blick in den Veranstaltungskalender! Öffnungszeiten sind relativ großzügig: Wer unter der Woche vorbeischaut, findet die Türen von 8 bis 18 Uhr geöffnet – am Wochenende ändern sie sich nur minimal.
Der Eintritt ist übrigens kostenlos, was ich überraschend fand – für Führungen oder besondere Veranstaltungen gibt’s manchmal eine kleine Gebühr, aber das scheint gut investiert zu sein. Der Dom spielt nicht nur als historisches Bauwerk eine Rolle, sondern lebt richtig auf durch die Menschen, die hier feiern, musizieren und Geschichte lebendig machen. Ehrlich gesagt hat mich dieser Mix aus alter Architektur und lebendigem Gemeindeleben wirklich fasziniert.
- Beeindruckende Architektur und reiche Geschichte
- Kulturelles Juwel der Stadt Feldkich
- Spirituelle Atmosphäre und ästhetische Schönheit
Der idyllische Schattenburgpark
Rund 8,5 Hektar voller Ruhe und Natur – der Schattenburgpark breitet sich direkt unterhalb der imposanten Festung aus und schafft damit eine ganz besondere Atmosphäre. Der Duft von frischem Gras mischt sich hier mit dem leisen Rascheln alter Laubbäume, die Schatten spenden und ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Überall blühen bunte Blumenbeete, die im Frühling und Sommer besonders lebendig wirken – fast so, als wollte die Natur selbst den mittelalterlichen Charme drumherum unterstreichen.
In einer Ecke des Parks findest Du einen großzügigen Spielplatz, wo Kinder laut lachend toben können – ein echtes Highlight für Familien, die zwischendurch eine kleine Auszeit brauchen. Verschiedene Bänke und Sitzgelegenheiten verteilen sich angenehm verstreut auf den Wiesen, perfekt für ein entspanntes Picknick oder einfach nur, um den Blick auf die mächtige Schattenburg schweifen zu lassen.
Übrigens: Der Park ist täglich von ungefähr 6:30 bis 20:30 Uhr geöffnet – genug Zeit also, um ihn in der entspannten Morgenfrische oder bei einem gemütlichen Abendspaziergang zu erkunden. Das Beste daran? Der Eintritt ist kostenlos, was ihn zu einem gern besuchten Ort für Einheimische genauso wie für Besucher macht. Immer wieder gibt es hier auch kulturelle Veranstaltungen, die das Flair noch lebendiger machen – wirklich ein Platz, an dem Geschichte auf Natur trifft und man einfach mal durchatmen kann.
Kulinarische Highlights in Feldkirch

Drei Stockwerke voller Genuss findest Du im Restaurant Gmeindehaus, wo kreative Küche und eine gemütliche Atmosphäre Hand in Hand gehen – ehrlich gesagt, eines meiner liebsten Plätze in Feldkirch. Für ein Hauptgericht solltest Du ungefähr 15 bis 30 Euro einplanen, was für die Qualität wirklich fair ist. Das Gasthaus zum Löwen, das in einem historischen Gebäude residiert, serviert dir traditionelle Spezialitäten – ich habe den Rinderbraten probiert, und der war so zart, dass er auf der Zunge zerging.
Der Duft von frischem Käse zieht in vielen Lokalen durch die Luft, denn Käsknöpfle, diese leckeren Teigwaren mit Käse, sind hier quasi Pflichtprogramm. Besonders toll: Viele Restaurants setzen auf nachhaltige und biologische Zutaten aus der Region – das schmeckt man einfach! Morgens öffnen einige Häuser schon früh und laden mit reichhaltigen Frühstücken zum Start in den Tag ein, während abends oft bis mindestens 22 Uhr offen ist – optimal für gemütliche Abende.
Für Naschkatzen ist die Konditorei Huber ein echtes Highlight. Deine Geschmacksknospen freuen sich auf hausgemachte Torten und Kuchen, die geradezu verführerisch aussehen – da fällt die Wahl wirklich schwer! Ein Glas regionaler Wein kostet meist zwischen 4 und 8 Euro und rundet das Essen perfekt ab. Übrigens: Das gesellige Miteinander wird hier großgeschrieben – gemeinsam essen macht einfach mehr Laune.
Traditionelle Gerichte der Vorarlberger Küche
Der Duft von geschmolzenem Käse schlägt dir hier förmlich entgegen – Käsespätzle sind in Feldkirch ein echtes Geschmackserlebnis. Ungefähr 12 bis 18 Euro kosten solche deftigen Portionen in den Restaurants, die meist zwischen 11:00 und 22:00 Uhr geöffnet haben. Ehrlich gesagt, hatte ich nicht erwartet, wie cremig und würzig die Mischung aus verschiedenen Käsesorten, vor allem dem berühmten Bergkäse, sein kann. Dann gibt’s da noch das Riebel, eine Art Maisgrießgericht, das oft mit frischem Apfelmus serviert wird – süß trifft herzhaft auf eine echt charmante Weise. Übrigens, die Äpfel stammen meistens direkt aus der Region und verleihen selbst dem Klassiker Öpfelstrudel einen besonders frischen Twist, den ich so lecker kaum kannte. Was ich ebenfalls bemerkenswert fand: die Schlipfkrapfen. Das sind kleine Teigtaschen mit Kartoffel-Käse-Füllung – oft in einer zwiebeligen Butter gebadet –, die überraschend zart und aromatisch schmecken. Das Essen hier ist bodenständig und macht wirklich satt ohne Schnickschnack. Die Kombination aus hausgemachten Käsespezialitäten und regionalen Weinen rundet das Ganze ab und sorgt für ein genußvolles Erlebnis, das man wohl nicht so schnell vergisst.
- Käsknöpfle - köstliche Käsespätzle mit Bergkäse
- Riebel - herzhafte Maismehlbrei-Spezialität
- Käsekuchen - süße Nachspeise mit Quark und Rosinen
Gemütliche Cafés und Restaurants in der Altstadt
3 bis 5 Euro kostet hier meistens eine Tasse Kaffee – ganz vernünftig, wenn man bedenkt, wie entspannt die Atmosphäre in den kleinen Cafés der Altstadt ist. An einigen Ecken erwarten Dich urige Holzmöbel und große Fenster, durch die das Licht auf frisch gebackene Kuchen und Torten fällt, die oft nach überlieferten Rezepten hergestellt werden. Manche dieser süßen Versuchungen schlagen mit etwa 4 bis 6 Euro zu Buche – ehrlich gesagt fast ein Schnäppchen für so viel Geschmack und Handwerkskunst.
Zwischen den verwinkelten Gassen findest Du wirklich alles: Restaurants, die klassische österreichische Gerichte wie Wiener Schnitzel oder Knödel servieren, aber genauso mediterrane oder sogar asiatische Spezialitäten auf der Karte haben. Die meisten Häuser öffnen um 11 Uhr und bleiben bis gegen 22 Uhr wach – perfekt für ein spätes Mittagessen oder einen gemütlichen Abend. Besonders an Wochenenden reiht sich oft ein Live-Musik-Abend an den nächsten, was dem historischen Ambiente noch eine richtig lebendige Note verleiht.
Wohl nirgendwo sonst trifft traditioneller Charme so gut auf moderne Genussfreude. Die Kombination aus regionalen Zutaten, internationalen Einflüssen und dem Flair der Altstadt macht jede Mahlzeit zu einem Erlebnis, das Du Dir nicht entgehen lassen solltest.

Aktivitäten und Ausflugsziele in der Umgebung von Feldkirch


Ungefähr 15 Euro zahlst Du für die Hin- und Rückfahrt mit der Seilbahn auf den Karren – ein echtes Highlight für alle, die gerne hoch hinaus wollen. Von dort oben eröffnet sich ein Panorama, das Dir vermutlich noch lange im Gedächtnis bleibt: die Alpen in ihrer ganzen Pracht. Die Seilbahn läuft meist von März bis November, also ideal für Frühling bis Herbst.
Für Familien ist der Tierpark Altenstadt eine richtig schöne Adresse, um Tiere aus nächster Nähe zu erleben. Mit etwa 5 Euro Eintritt pro Person ist das Ganze auch überraschend günstig. Kinderaugen leuchten hier garantiert – und ehrlich gesagt macht es auch Erwachsenen Spaß, zwischen Ziegen und Rehen entlang zu schlendern.
Im Winter wird’s dann sportlich: Das nahegelegene Skigebiet Brandnertal hat von Dezember bis April seine Lifte in Betrieb. Egal ob Anfänger oder Profi, die verschiedenen Pisten sprechen alle Schwierigkeitsgrade an – da ist für jeden etwas dabei.
Nicht zu vergessen der Bodensee – nur eine kurze Autofahrt entfernt. Wassersport kannst Du dort prima ausprobieren oder gemütlich am Ufer radeln und den frischen Seewind spüren. Zusammen mit den Wander- und Radwegen rund um Feldkirch ergibt sich daraus eine bunte Mischung aus Action und Entspannung, die echt Laune macht.
Wandern und Naturerlebnisse in der Alpenregion
Rund 120 Kilometer an gut ausgeschilderten Wanderwegen schlängeln sich durch das Vorarlberger Rheintal – und da ist für jeden etwas dabei. Der Panoramaweg zum Beispiel ist knapp 10 Kilometer lang und zeigt Dir spektakuläre Aussichten auf die Bergwelt ringsum, ein echtes Highlight, wenn Du gern einmal tief durchatmen möchtest. Ungefähr drei bis vier Stunden solltest Du für diese Tour einplanen, je nachdem, wie oft Du stehen bleibst, um Fotos zu machen oder einfach nur den Ausblick zu genießen. Ganz ehrlich: Die Wege sind so abwechslungsreich, dass es einem nie langweilig wird – von gemütlichen Passagen bis zu knackigen Steigungen.
Die beste Zeit zum Wandern liegt wohl zwischen Mai und Oktober, denn dann ist die Natur in voller Blüte und das Wetter meist angenehm mild. Übrigens kannst Du hier nicht nur wandern, sondern auch prima Rad fahren oder Nordic Walking ausprobieren – die alpine Landschaft macht jede Bewegung draußen zum Vergnügen. Sowohl Familien als auch erfahrene Bergfexe finden passende Routen; viele der Pfade sind sogar kinderfreundlich angelegt.
Nur einen Katzensprung entfernt erstreckt sich der Naturpark Großes Walsertal – ein Paradies für alle, die gerne mehr über Alpenflora und Fauna erfahren möchten. Wer mag, kann sich sogar geführten Touren anschließen, bei denen man mit etwas Glück Murmeltiere oder seltene Pflanzen entdecken kann. Parkplätze und öffentliche Verkehrsmittel erleichtern den Zugang zu den Wanderwegen enorm. Und falls der Hunger kommt: An zahlreichen Hütten entlang der Strecken gibt es regionale Leckerbissen – so schmeckt Natur!
- Vielfältige Wanderwege in atemberaubender Berglandschaft
- Einzigartige Tier- und Pflanzenwelt in Naturschutzgebieten entdecken
- Erholung und Entspannung fernab vom Alltagsstress in unberührter Natur
Tagesausflug zum Bodensee
Ungefähr 30 bis 45 Minuten trennen Dich mit dem Auto oder Zug von der faszinierenden Welt des Bodensees. Die direkte Verbindung nach Bregenz ist dabei besonders praktisch – perfekt, wenn Du spontan entschlossen bist, dem Alltag zu entfliehen. Auf der Blumeninsel Mainau erwarten Dich satte Farben und eine regelrechte Explosion an Blütenduft. Der Eintritt liegt bei rund 22 Euro für Erwachsene, Kinder zahlen etwa die Hälfte – ganz fair, wenn Du mich fragst. Vor allem im Mai und Juni blüht hier alles in voller Pracht, sodass sich ein Besuch wirklich lohnt.
Auch wenn Du nicht so sehr auf Pflanzen stehst, gibt es am See einiges zu erleben. Wer die Geschichte der Luftschifffahrt spannend findet, sollte die Zeppelin-Stiftung in Friedrichshafen besuchen. Dort erfährst Du auf drei Stockwerken verteilt alles über die alten Giganten der Lüfte – geöffnet von 9 bis 18 Uhr, und das für ungefähr 11 Euro. Etwas entspannter geht’s entlang der Uferpromenade zu, wo Du entweder gemütlich spazierst oder mit dem Rad die Gegend erkundest.
Ehrlich gesagt sind die Bootsfahrten auf dem Bodensee mein persönliches Highlight. Für etwa 10 bis 20 Euro pro Person kannst Du zwischen Städten pendeln und dabei den See aus einer ganz neuen Perspektive genießen. Das Wasser glitzert, der Wind weht frisch – perfekt zum Abschalten nach einem Tag voller Eindrücke.
Besuch der nahegelegenen Sennerei
15 Minuten Fahrt von Feldkirch entfernt findest Du die Sennerei Schnifis, einen richtig spannenden Ort für alle, die Käse mögen – und ehrlich gesagt, ich hätte nie gedacht, wie viel Handarbeit hinter jedem Stück steckt. Die Öffnungszeiten sind ziemlich überschaubar: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und dann nochmal von 13:30 bis 17 Uhr, samstags nur vormittags, sonntags zu. Für eine Stunde Rundgang zahlst Du etwa 6 Euro, was total fair ist, wenn man bedenkt, dass Du dabei nicht nur zuschauen kannst, sondern auch verschiedene Käsesorten probieren darfst. Der Duft von frisch gereiftem Alpenkäse liegt einem quasi schon beim Eintreten in der Nase – einfach unwiderstehlich!
Wirklich cool fand ich auch das Käsehaus direkt in Feldkirch. Dort gibt es nicht nur eine riesige Auswahl regionaler Spezialitäten, sondern auch immer wieder spezielle Verkostungen – ideal, wenn Du mal tiefer in die Vielfalt der vorarlberger Käsekultur eintauchen möchtest. Etwas abseits lockt die Dorfsennerei mit ihren Workshops; hier kannst Du selbst Hand anlegen und Deinen eigenen Käse herstellen. Für ungefähr 50 Euro bist Du drei Stunden mitten drin im Geschehen – allerdings solltest Du Dich beeilen, denn die Plätze sind auf zehn Leute begrenzt. Wer hätte gedacht, dass die Welt der Sennereien so vielseitig und lebendig sein kann? Ein Ausflug hierher macht wirklich Lust auf mehr Käseabenteuer.