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Du, DB macht Züge sauberer & komfortabler!

Sauberere Waggons, verlässlicher Kaffee und weniger Pannen – so reist du im ICE endlich entspannter

Ein moderner Zug steht auf dem Bahnhof, umgeben von vielen Reisenden in einem hellen, lichtdurchfluteten Gebäude.
Sauberere Waggons, verlässlicher Kaffee und weniger Pannen – so reist du im ICE endlich entspannter

Du, DB macht Züge sauberer & komfortabler!

Die Deutsche Bahn zieht jetzt relativ flott die Reißleine: Mit dem Sofortprogramm „Mehr Komfort in den Zügen des Fernverkehrs“ sollen Fahrten merklich angenehmer werden — und das nicht nur als Lippenbekenntnis. Rund 20 Millionen Euro sind für 2026 eingeplant, und das Geld fließt direkt in drei Kernbereiche, die dich auf langen Strecken am meisten nerven: Sauberkeit, verlässliche Bordtechnik und ein stabileres Gastronomieangebot. Beim Lesen der Ankündigung habe ich besonders auf die konkrete Zahlen geachtet, weil die nämlich ziemlich konkret klingen — kein nebulöses Versprechen, sondern messbare Maßnahmen.

Konkreter wird’s bei der Reinigung: Die Zahl der sogenannten Unterwegsreiniger steigt von 110 auf 220 Personen. Stell dir vor, doppelt so viele Hände stehen künftig während der Fahrt bereit, um Ablagen, Gänge und Toiletten auf Vordermann zu bringen. Außerdem wird die Teppichpflege deutlich hochgefahren — statt des bisherigen Pendants von vier Fußballfeldern pro Woche sind es nun sechs, was umgerechnet etwa 60 ICE-Zügen wöchentlich entspricht. An ausgewählten Knotenbahnhöfen wie München, Frankfurt, Hamburg und Berlin sind spezielle Sondertrupps geplant, die besonders gründlich durchputzen sollen. Ich finde das Bild schön: Teams, die an den großen Umsteigepunkten loslegen, sodass du beim Einsteigen nicht erst einmal durch Krümel und Flecken waten musst.

Wenn an Bord etwas kaputtgeht, soll nicht mehr erst ein verpatzter Tag folgen. Mobile Instandhaltungsteams, stationiert in vier großen Städten (ja, wieder München, Frankfurt, Hamburg und Berlin), sollen auf Abruf Schäden in Bordbistros und Toiletten beheben. Zusätzlich werden störanfällige Bauteile in WC- und Gastronomieanlagen präventiv getauscht — weniger Ausfälle, weniger peinliche Situationen. Die Logistik für Speisen und Getränke wurde ebenfalls überarbeitet; das Ziel: gleichmäßige Verfügbarkeit von Snacks und vor allem richtig heißem Kaffee. Ganz ehrlich, ein brauchbarer Kaffee kann morgens Wunder wirken, und wenn die Bahn das hinbekommt, habe ich weniger Grund zu meckern.

Zu guter Letzt liegt dem Ganzen auch ein politisches Signal zugrunde. DB-Personenfernverkehrsvorstand Michael Peterson sagte im ICE-Werk in Berlin-Rummelsburg: „Die Fahrgäste werden feststellen: Es tut sich was in den Fernverkehrszügen, und zwar rasch.“ Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder schob nach: „Ab sofort heißt es: spürbar mehr Komfort im Fernverkehr.“ Teil dieses Päckchens sind außerdem schon laufende Programme für sauberere und sicherere Bahnhöfe sowie bessere Kundenkommunikation. Was mir bleibt, ist eine Mischung aus Hoffnung und gesunder Skepsis: Die Eckdaten lesen sich gut, aber ob die tägliche Pendlerrealität tatsächlich ruhiger und sauberer wird, zeigt sich erst in den kommenden Wochen. Ich werde auf jeden Fall genauer hingucken — und dir berichten, ob der Kaffee wirklich heiß ist.

TH

Thomas Harnisch

Reiseblogger

Thomas Harnisch ist leidenschaftlicher Reiseblogger und Gründer von weloveurlaub.de. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Reisebranche teilt er seine Expertise und Insider-Tipps, um Ihnen unvergessliche Urlaubserlebnisse zu ermöglichen. Mehr über Thomas →
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