Bobbejaanland liegt am Olensteenweg 45 im belgischen Lichtaart, einem Teil der Gemeinde Kasterlee in der Provinz Antwerpen rund fünfzig Kilometer östlich der Hafenstadt Antwerpen und mitten in der flämischen Landschaft der Kempen. Gegründet wurde der Park 1961 vom belgischen Country- und Schlager-Sänger Bobbejaan Schoepen, der mit Hits wie Café Without a Name und der Western-Schlager-Mischung in den Fünfzigern und Sechzigern populär war und seinen Bühnen-Namen Bobbejaan vom Affen seines Vaters trug — bis 2004 blieb der Park in Familienbesitz, dann übernahm der spanische Parques-Reunidos-Konzern. Heute gliedert sich die Anlage in die vier Themen-Bereiche Adventureland, Western, Trade Fair und Family Zone und kombiniert klassische Show-Elemente wie Western-Show, Stunt-Show und Wax-Museum Bobbejaan mit modernen Top-Coastern: der Maurer-Spinning-Launch-Coaster Typhoon aus 2004 erreicht rund neunzig Stundenkilometer, der Gerstlauer-Multilaunch Fury aus 2019 gilt als jüngstes Highlight des Parks. Weitere Headliner sind das Pendel-Karussell Sledge Hammer, das Tomahawk-Wasser-Coaster-Areal Land of Adventure, die Wassershow Naga Bay, die Spuk-Mühle Speedy Bob und das Karussell Air Race. Mit rund 1,1 Millionen Gästen pro Jahr zählt Bobbejaanland zu den größten Freizeitparks Belgiens, geöffnet ist von April bis Oktober plus Halloween-Saison, Tagestickets kosten rund siebenunddreißig Euro.

Anreise und Erreichbarkeit

Bobbejaanland liegt nicht in der Hafen-Metropole Antwerpen selbst, sondern in der ländlich geprägten Kempen-Region rund fünfzig Kilometer östlich der Stadt. Der Park gehört zur Gemeinde Kasterlee, die Ortschaft Lichtaart zählt rund dreitausendfünfhundert Einwohner und liegt zwischen den Klein-Städten Turnhout im Norden und Geel im Süden. Die Anlage ist über die belgische Autobahn E34 zwischen Antwerpen und Eindhoven sowie über die Bus-Linie 433 von De Lijn ab dem Bahnhof Turnhout angebunden. Aus dem deutschsprachigen Raum ist die Anreise mit dem Auto über die A3 und die belgische E34 die übliche Variante, aus dem Rheinland sind es rund hundertfünfzig Kilometer.

Mit dem Auto

Die schnellste Route führt über die Autobahn E34 zwischen Antwerpen und Eindhoven — die Ausfahrt 24 Kasterlee mündet direkt auf die Olensteenweg und ist in wenigen Minuten am Parkplatz. Aus dem Rheinland fährt man über die deutsche A3 und A40 bis zum Grenzübergang Venlo, dann weiter über die niederländische A67 und die belgische E34 bis Kasterlee — die Strecke ab Düsseldorf liegt bei rund hundertfünfzig Kilometern und ist in gut anderthalb bis zwei Stunden zu fahren. Aus dem Ruhrgebiet sind es ab Essen rund hundertachtzig Kilometer, aus dem Süden über die A4 und A3 bis Köln und dann auf der gleichen Strecke weiter. Direkt am Park stehen mehrere Parkflächen für tausende Fahrzeuge zur Verfügung, die Parkgebühr liegt im üblichen Rahmen belgischer Themen-Parks und ist über die Park-Webseite vorab buchbar.

Mit der Bahn und dem ÖPNV

Bobbejaanland hat keinen eigenen Bahnhof, der nächste größere Knoten ist Turnhout an der belgischen Bahn-Strecke Antwerpen — Turnhout. Vom Bahnhof Turnhout fährt die Bus-Linie 433 der flämischen Verkehrs-Gesellschaft De Lijn direkt zum Park-Eingang mit einer Fahrzeit von rund dreißig Minuten. Alternativ stehen der Bahnhof Herentals und der Bahnhof Geel zur Verfügung, von dort gibt es Bus-Anschluss über Kasterlee oder Lichtaart. Aus Deutschland ist die Anreise mit dem ICE bis Aachen oder Köln und weiter mit dem Thalys oder ICE International bis Antwerpen möglich, von dort sind es rund eine Stunde mit Regional-Zug bis Turnhout und nochmal eine halbe Stunde Bus bis zum Park.

Mit dem Flugzeug

Der nächste Flughafen ist Antwerpen-Deurne rund vierzig Kilometer westlich des Parks, von dort sind es mit dem Mietwagen rund vierzig Minuten zur Olensteenweg. Brüssel-Zaventem liegt rund siebzig Kilometer südwestlich und ist mit der Bahn über Antwerpen in rund anderthalb Stunden erreichbar, Eindhoven Airport in den Niederlanden liegt rund fünfundvierzig Kilometer nördlich und ist mit dem Mietwagen in rund einer Stunde angebunden. Aus dem deutschsprachigen Raum sind Düsseldorf, Köln-Bonn und Frankfurt mögliche Start-Flughäfen, die Bahn- oder Auto-Anreise ist meist günstiger und schneller als ein Inland-Flug.

Vor Ort bewegen und Parken

Innerhalb des Parks bewegt man sich ausschließlich zu Fuß — die vier Themen-Bereiche Adventureland, Western, Trade Fair und Family Zone liegen rund um die zentrale Wege-Achse gruppiert und sind in maximal zehn Gehminuten von einander erreichbar. Der Park ist überwiegend barrierefrei, Rollstuhl-Verleih und Sonder-Pass für Gäste mit Einschränkung gibt es am Gäste-Service. Die Wege sind durchgehend gepflastert oder geteert, das Gelände folgt einem flachen Profil ohne nennenswerte Steigungen — typisch für die Kempen-Landschaft mit ihren leichten Sand-Hügeln. Ein eigenes Park-Hotel betreibt Bobbejaanland nicht, in der Nachbar-Gemeinde Kasterlee gibt es klassische Hotels und Ferien-Häuser, größere Hotel-Optionen finden sich in Turnhout und Geel.

Antwerpen 50 km ~45 min via E34
Brüssel 80 km ~1:10 h via E19/E34
Eindhoven 45 km ~40 min via A67/E34
Düsseldorf 150 km ~1:45 h via A3/E34
Köln 175 km ~2:00 h via A4/A3/E34
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Themen-Bereiche und Park-Highlights

Bobbejaanland gliedert sich seit dem großen Umbau in den Zweitausendern in vier klar abgegrenzte Themen-Bereiche, die jeweils eigene Top-Attraktionen, Show-Bühnen und Gastro-Stationen tragen. Der historische Kern stammt aus den Sechzigern und ist bis heute am Country- und Western-Erbe des Gründers erkennbar — Bobbejaan Schoepen verlegte 1961 sein privates Wohn- und Show-Anwesen samt eigener Wax-Galerie nach Lichtaart und entwickelte daraus über Jahrzehnte einen der ersten dauerhaft kommerziellen Freizeit-Parks Belgiens. Nach der Übernahme durch Parques Reunidos 2004 wurden die alten Schlager-Show-Elemente Schritt für Schritt durch moderne Coaster ergänzt, ohne die Western-Atmosphäre völlig aufzugeben.

Adventureland und Land of Adventure

Adventureland ist der Themen-Bereich mit den großen Adrenalin-Attraktionen — hier stehen unter anderem der Maurer-Spinning-Launch-Coaster Typhoon und das Pendel-Karussell Sledge Hammer. Innerhalb des Adventureland-Areals liegt die Sub-Zone Land of Adventure rund um den Tomahawk-Wasser-Coaster, eine Mischung aus Achterbahn und Wildwasser-Bahn mit Themen-Bauten im Dschungel-Stil. Wer Wasser-Effekte sucht, ist hier richtig: Naga Bay ist eine Wassershow mit Themen-Booten und Wasser-Choreografie, die regelmäßig im Sommer aufgeführt wird.

Western und Country-Erbe

Das Western-Areal ist der traditionsreichste Themen-Bereich des Parks und erinnert an die Country-Karriere des Gründers — neben Wild-West-Saloon, Western-Show und Stunt-Show steht hier auch das Wax-Museum Bobbejaan, das die Bühnen-Stationen des belgischen Sängers von den Fünfzigern bis in die Achtziger nachstellt. Show-Stunden, Pferde-Vorführungen und Live-Akrobatik wechseln über die Saison, klassische Wagen-Karussells und ein Schaukel-Schiff im Piraten-Look ergänzen das Bild. Wer den Park nur wegen der Coaster besucht, sollte sich eine Western-Show trotzdem ansehen — sie ist ein Stück belgischer Freizeit-Park-Geschichte.

Trade Fair und Fury

Trade Fair greift die Optik der historischen Welt-Ausstellungen und Jahrmärkte des frühen zwanzigsten Jahrhunderts auf und ist seit 2019 der Standort des Park-Highlights Fury — eines Multilaunch-Coasters des deutschen Herstellers Gerstlauer mit mehreren Beschleunigungs-Strecken, Inversionen und Themen-Tunnel. Das Areal ergänzt klassische Karussells, ein Flug-Karussell und kleinere Familien-Attraktionen, dazu Imbiss-Stände im Jahrmarkt-Stil. Trade Fair ist der jüngste der vier Themen-Bereiche und steht für die Re-Investitions-Welle, mit der Parques Reunidos den Park ab 2015 modernisiert hat.

Family Zone und Speedy Bob

Die Family Zone bündelt die Attraktionen für jüngere Kinder und Familien — sanfte Karussells, eine kleine Eisenbahn, die Spuk-Mühle Speedy Bob als historisches Mauerwerk-Karussell und das Karussell Air Race sind hier zu finden. Show-Bühnen mit Kinder-Programm, Themen-Spielplätze und ein Streichel-Bereich runden das Angebot ab. Eltern mit kleinen Kindern verbringen oft den halben Tag in dieser Zone und nutzen die großen Coaster erst am Nachmittag, wenn der Andrang im Familien-Bereich nachlässt.

Die sechs wichtigsten Attraktionen im Überblick

Typhoon

Spinning-Launch-Coaster des deutschen Herstellers Maurer aus 2004 mit rund neunzig Stundenkilometern Spitzen-Geschwindigkeit und frei rotierenden Wagen. Lange Zeit Park-Highlight, bis 2019 Fury folgte.

Fury

Multilaunch-Coaster von Gerstlauer aus 2019 mit mehreren Beschleunigungs-Strecken, Inversionen und Themen-Tunnel im Trade-Fair-Areal. Aktuell das jüngste Coaster-Highlight des Parks.

Sledge Hammer

Pendel-Karussell im Adventureland-Bereich mit langem Pendel-Arm, Drehung und Hänge-Phase über mehrere Sekunden. Klassiker für Adrenalin-Suchende, kürzere Warte-Zeiten als bei Typhoon und Fury.

Land of Adventure

Tomahawk-Wasser-Coaster-Areal mit Mischung aus Achterbahn und Wildwasser-Bahn, Themen-Bauten im Dschungel-Stil. Garantierte Abkühlung an heißen Sommer-Tagen, lange Schlangen am Wochenende.

Naga Bay

Wassershow mit Themen-Booten und Wasser-Choreografie, mehrmals täglich im Sommer-Programm. Show-Zeiten am Eingang oder in der Park-App prüfen.

Wax-Museum Bobbejaan

Privates Wax-Museum des Gründers Bobbejaan Schoepen im Western-Areal — zeigt die Bühnen-Karriere des belgischen Country-Sängers in originalgetreuen Szenen. Eintritt im Park-Ticket enthalten.

Coaster und Show-Attraktionen im Vergleich

Kriterium
Typhoon
Fury
Sledge Hammer
Land of Adventure
Speedy Bob
Typ
Spinning-Launch-Coaster
Multilaunch-Coaster
Pendel-Karussell
Wasser-Coaster
Mauerwerk-Karussell
Hersteller
Maurer
Gerstlauer
Pendel-Anbieter
Themen-Bauwerk
historisches Karussell
Eröffnung
2004
2019
Zweitausender
Zweitausender
Sechziger
Spitze
rund 90 km/h
moderner Multilaunch
Pendel-Hänge-Phase
Wasser-Effekt
moderater Speed
Bereich
Adventureland
Trade Fair
Adventureland
Adventureland
Family Zone
Charakter
Adrenalin, Drehung
Adrenalin, Tunnel
Adrenalin, Pendel
Familie plus Adrenalin
Familie, historisch
Warte-Zeit
hoch am Wochenende
sehr hoch in Spitze
moderat
hoch im Sommer
niedrig

Die Liste zeigt die fünf wichtigsten Attraktionen im Vergleich — Typhoon und Fury sind die Coaster-Highlights, Land of Adventure die Wasser-Empfehlung im Sommer, Speedy Bob das historische Familien-Karussell mit Verbindung zur Park-Geschichte.

Geschichte und Bobbejaan-Schoepen-Erbe

Die Geschichte des Parks ist eng mit dem belgischen Country- und Schlager-Sänger Bobbejaan Schoepen verbunden. Schoepen wurde 1925 in Boom südlich von Antwerpen geboren, begann in den Vierzigern als Variete-Künstler und wurde in den Fünfzigern mit Country-Schlagern und Pfeif-Stücken zum belgischen Star — international bekannt wurde er unter anderem als Pfeifer und mit dem Lied Café Without a Name. 1961 verlegte er sein Wohn- und Show-Anwesen samt privater Wax-Galerie nach Lichtaart in die Kempen-Region und öffnete das Gelände schrittweise für zahlende Gäste — was anfangs als Country-Show-Hof gedacht war, entwickelte sich über Jahre zu einem klassischen Freizeit-Park mit Karussells, Wasser-Attraktionen und Show-Bühnen. Bis 2004 blieb der Park in Familien-Besitz, dann übernahm der spanische Parques-Reunidos-Konzern und investierte über Jahre in moderne Coaster wie Typhoon und Fury sowie in die neue Themen-Bereichs-Struktur mit Adventureland, Western, Trade Fair und Family Zone.

Saison, Tickets und Park-Programm

Bobbejaanland ist saisonal geöffnet — die reguläre Saison läuft von Anfang April bis Ende Oktober, dazu kommen Halloween-Tage Ende Oktober und Anfang November mit Sonder-Programm, Themen-Dekoration und Grusel-Shows. Im Winter bleibt der Park geschlossen. Tagestickets kosten im Standard rund siebenunddreißig Euro pro Person, ermäßigte Tickets für Kinder, Senioren und Gruppen sind günstiger, Online-Tickets oft mit Rabatt verfügbar. Saisonkarten und Mehrtages-Tickets gibt es ebenfalls, ein Express-Pass für kürzere Warte-Zeiten an den Top-Coastern ist gegen Aufpreis buchbar. Innerhalb der Saison sind Wochenenden und Schul-Ferien deutlich voller als Werktage außerhalb der Ferien — wer kürzere Schlangen will, plant einen Dienstag oder Mittwoch außerhalb der Ferien-Wochen.

Praktische Tipps für den Park-Besuch

  • Online-Tickets sparen

    Tagestickets kosten an der Kasse rund siebenunddreißig Euro, online sind je nach Wochentag und Aktion Rabatte von zehn bis zwanzig Prozent möglich — vor allem Werktage außerhalb der Schul-Ferien sind günstiger.

  • Typhoon und Fury zuerst

    Die beiden Top-Coaster bilden zur Mittags-Zeit die längsten Schlangen — wer früh ankommt und gleich nach Park-Öffnung zu Typhoon oder Fury läuft, fährt oft in unter zehn Minuten und kann den Rest des Tages entspannt durch Adventureland und Western ziehen.

  • + Express-Pass für Spitzen-Tage

    An Wochenenden, Feier-Tagen und in den Sommer-Ferien lohnt sich der Aufpreis für den Express-Pass — die Zeit-Ersparnis an Typhoon, Fury und Land of Adventure summiert sich schnell auf mehrere Stunden über den Tag.

  • i Show-Zeiten vorab prüfen

    Western-Show, Stunt-Show und Naga-Bay-Wassershow laufen nach festem Spiel-Plan, der pro Saison wechselt — die aktuellen Zeiten stehen am Eingang, im Falt-Plan und in der Park-App. Wer die Shows einplant, kombiniert sie sinnvoll mit Coaster-Pausen.

  • Werktag statt Wochenende

    Dienstag und Mittwoch außerhalb der Schul-Ferien sind die ruhigsten Tage — Warte-Zeiten an Typhoon und Fury fallen oft unter zwanzig Minuten, am Wochenende können es schnell sechzig bis neunzig Minuten werden.

  • Barrierefreiheit und Sonder-Pass

    Der Park ist weitgehend barrierefrei, die Wege sind durchgehend gepflastert oder geteert. Am Gäste-Service gibt es Rollstuhl-Verleih und einen Sonder-Pass für Gäste mit Einschränkung, der den Zugang an den Coastern erleichtert.

  • Wasser-Pause an heißen Tagen

    An Sommer-Tagen über fünfundzwanzig Grad lohnt sich der Tomahawk-Wasser-Coaster im Land-of-Adventure-Areal als Abkühlung — Wechsel-Kleidung im Spind hilft, wenn man danach noch lange im Park unterwegs ist.

  • Regen-Tage mit Show-Fokus

    Bei Regen schließen einige Coaster aus Sicherheits-Gründen — die Western-Show, das Wax-Museum Bobbejaan und überdachte Karussells bleiben offen. Wer flexibel ist, hängt seinen Besuch an einen Schön-Wetter-Tag und wählt für Regen alternative Programm-Punkte in Antwerpen oder Turnhout.

Insider-Tipps

Country-Erbe ernst nehmen

Das Wax-Museum Bobbejaan ist mehr als ein Park-Beiwerk — es zeigt die Karriere eines belgischen Sängers, der in den Fünfzigern und Sechzigern in Europa und den USA aufgetreten ist und das Image des belgischen Country-Schlagers über Jahrzehnte mitgeprägt hat. Wer sich für die Park-Geschichte interessiert, plant fünfzehn bis zwanzig Minuten für den Museums-Rundgang ein und verbindet ihn mit der Western-Show — die beiden Programm-Punkte ergänzen sich.

Halloween als Sonder-Saison

Ende Oktober und Anfang November läuft die Halloween-Saison mit Sonder-Dekoration, Grusel-Shows und Themen-Walk-Throughs in Western und Trade Fair. Der Park ist dann oft bis in den Abend geöffnet, was in der regulären Saison nicht der Fall ist — wer Halloween-Atmosphäre sucht, plant einen Wochenend-Besuch in dieser Zeit ein und kombiniert ihn mit einem Hotel in Turnhout oder Geel.

Häufige Fragen

Wo liegt Bobbejaanland genau?
Bobbejaanland liegt am Olensteenweg 45 im belgischen Lichtaart, einem Teil der Gemeinde Kasterlee in der Provinz Antwerpen. Die Anlage befindet sich rund fünfzig Kilometer östlich der Hafenstadt Antwerpen in der flämischen Kempen-Region zwischen Turnhout im Norden und Geel im Süden.
Wer hat Bobbejaanland gegründet?
Gegründet wurde der Park 1961 vom belgischen Country- und Schlager-Sänger Bobbejaan Schoepen, der mit Hits wie Café Without a Name in den Fünfzigern und Sechzigern populär war. Schoepen verlegte sein Wohn- und Show-Anwesen samt eigener Wax-Galerie nach Lichtaart und entwickelte daraus über Jahrzehnte einen der ersten dauerhaft kommerziellen Freizeit-Parks Belgiens.
Wem gehört Bobbejaanland heute?
Seit 2004 gehört Bobbejaanland dem spanischen Parques-Reunidos-Konzern, der eine ganze Reihe europäischer Freizeit-Parks betreibt. Bis 2004 war der Park in Familien-Besitz der Schoepen-Familie, der Verkauf an Parques Reunidos leitete eine Modernisierungs-Welle mit Coastern wie Typhoon und Fury ein.
Wie viele Besucher hat Bobbejaanland pro Jahr?
Bobbejaanland zählt rund 1,1 Millionen Gäste pro Jahr und gehört damit zu den größten Freizeit-Parks Belgiens. Die Zahl liegt deutlich unter den großen niederländischen und deutschen Park-Marken, ist für die kompakte Park-Größe in der Kempen-Region aber stabil.
Welche sind die Top-Coaster im Park?
Die beiden Park-Highlights sind Typhoon, ein Spinning-Launch-Coaster des deutschen Herstellers Maurer aus 2004 mit rund neunzig Stundenkilometern Spitze, und Fury, ein Multilaunch-Coaster von Gerstlauer aus 2019 mit mehreren Beschleunigungs-Strecken, Inversionen und Themen-Tunnel im Trade-Fair-Areal. Beide Coaster bilden die längsten Schlangen des Parks.
Wann ist Bobbejaanland geöffnet?
Die reguläre Saison läuft von Anfang April bis Ende Oktober, dazu kommen Halloween-Tage Ende Oktober und Anfang November mit Sonder-Programm. Im Winter bleibt der Park geschlossen. Wochenenden und Schul-Ferien sind deutlich voller als Werktage außerhalb der Ferien.
Was kostet der Eintritt nach Bobbejaanland?
Tagestickets kosten im Standard rund siebenunddreißig Euro pro Person, ermäßigte Tickets für Kinder, Senioren und Gruppen sind günstiger. Online-Tickets bieten je nach Wochentag und Aktion Rabatte von zehn bis zwanzig Prozent, Saisonkarten und Mehrtages-Tickets gibt es ebenfalls.
Wie kommt man mit der Bahn nach Bobbejaanland?
Bobbejaanland hat keinen eigenen Bahnhof, der nächste größere Knoten ist Turnhout an der Bahn-Strecke Antwerpen-Turnhout. Vom Bahnhof Turnhout fährt die Bus-Linie 433 der flämischen Verkehrs-Gesellschaft De Lijn direkt zum Park-Eingang mit einer Fahrzeit von rund dreißig Minuten.
Wie kommt man mit dem Auto nach Bobbejaanland?
Die schnellste Route führt über die belgische Autobahn E34 zwischen Antwerpen und Eindhoven — die Ausfahrt 24 Kasterlee mündet direkt auf die Olensteenweg und ist in wenigen Minuten am Parkplatz. Aus dem Rheinland fährt man über A3, A40, A67 und E34, die Strecke ab Düsseldorf liegt bei rund hundertfünfzig Kilometern.
In welche Themen-Bereiche gliedert sich der Park?
Bobbejaanland besteht aus vier Themen-Bereichen: Adventureland mit den großen Adrenalin-Attraktionen, Western mit Show-Bühnen und Wax-Museum, Trade Fair als jüngster Bereich rund um Fury und Family Zone mit Karussells für jüngere Kinder. Jeder Bereich trägt eigene Show-Bühnen und Gastro-Stationen.
Gibt es ein Park-Hotel direkt vor Ort?
Bobbejaanland betreibt kein eigenes Park-Hotel direkt am Eingang. In der Nachbar-Gemeinde Kasterlee und in Lichtaart selbst gibt es klassische Hotels und Ferien-Häuser, größere Hotel-Optionen finden sich in Turnhout rund fünfzehn Kilometer nördlich und in Geel rund zwanzig Kilometer südlich des Parks.
Lohnt sich der Express-Pass im Park?
An Wochenenden, Feier-Tagen und in den Sommer-Ferien lohnt sich der Aufpreis für den Express-Pass, weil die Warte-Zeiten an Typhoon, Fury und Land of Adventure schnell auf sechzig bis neunzig Minuten steigen können. An Werktagen außerhalb der Schul-Ferien sind die Schlangen meist kurz genug, um auf den Express-Pass zu verzichten.