Bad Kreuznach ist die rund 51.000 Einwohner zählende Kreisstadt im nördlichen Rheinland-Pfalz, eingebettet ins Tal der Nahe zwischen Hunsrück, Soonwald und Rheinhessen. Berühmt sind die einzigartigen Brückenhäuser auf der Alten Nahebrücke aus dem 15. Jahrhundert, die ausgedehnten Salinen mit ihren begehbaren Gradierwerken, das traditionsreiche Bäderhaus mit Radon-Sole-Therme sowie die Burgruine Kauzenburg über der Stadt. Wer Wein, Heilbäder-Kultur und Wandern an der Nahe verbinden möchte, findet hier eine entspannte Alternative zum Rhein-Tourismus mit kurzen Wegen zu Bad Münster am Stein-Ebernburg und dem markanten Rotenfels, der höchsten Steilwand nördlich der Alpen.
Anreise und Erreichbarkeit
Bad Kreuznach liegt verkehrsgünstig im Schnittpunkt zwischen Mainz, Saarbrücken und Koblenz. Die A61 streift den Ort im Osten, die B41 verbindet das Nahetal mit dem Saarland, und der Bahnhof liegt an der wichtigen Nahetalbahn mit stündlichen Verbindungen aus dem Rhein-Main-Gebiet. Wer aus Norddeutschland anreist, plant am besten einen kurzen Stopp in Mainz oder Bingen ein.
Mit dem Auto
Aus Richtung Köln und Koblenz folgen Reisende der A61 in Richtung Ludwigshafen bis zur Abfahrt 47 Bad Kreuznach. Von dort sind es noch knapp zehn Minuten über die B41 ins Stadtzentrum. Aus dem Saarland kommt man ebenfalls über die B41, aus dem Rhein-Main-Gebiet über die A60, dann A61 oder direkt über die B428 von Mainz aus durch Rheinhessen. Die Strecke aus Frankfurt dauert rund eine Stunde, aus Köln etwa zwei Stunden.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Der Bahnhof Bad Kreuznach liegt zentrumsnah und wird mehrfach pro Stunde von Regionalzügen aus Mainz, Saarbrücken, Frankfurt am Main und Koblenz bedient. Die Fahrt aus Mainz Hauptbahnhof dauert rund 30 Minuten, aus Frankfurt am Main etwa eine Stunde, aus Köln über Bingen rund zwei Stunden. Innerhalb der Stadt verkehren Stadtbusse zu allen Stadtteilen, ergänzt durch Regionallinien nach Bad Münster am Stein-Ebernburg, Sobernheim und in die umliegenden Weindörfer.
Mit dem Flugzeug
Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Frankfurt am Main, von dort etwa eine Stunde mit Bahn oder Auto. Frankfurt-Hahn im Hunsrück liegt rund 45 Autominuten entfernt und bedient vor allem Low-Cost-Verbindungen. Saarbrücken und Köln/Bonn sind als Ausweich-Airports ebenfalls in unter zwei Stunden erreichbar.
Vor Ort bewegen / Parken
Die Altstadt mit Brückenhäusern und Fußgängerzone lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Parkhäuser gibt es am Eiermarkt, am Kornmarkt und am Bahnhof, mit Tagespauschalen zwischen sechs und neun Euro. Wer Salinen und Bäderhaus besucht, parkt am besten direkt am Salinental oder an der Kurhausstraße. Für Wanderungen rund um Bad Münster am Stein lohnt sich die kurze Bahnfahrt anstelle der Autosuche im engen Tal.
Wahrzeichen und Highlights
Bad Kreuznachs Profil ist eine Mischung aus mittelalterlicher Brückenstadt, klassischem Heilbad des 19. Jahrhunderts und Tor zur Nahe-Weinregion. Wer einen Tag bleibt, sollte die Altstadt mit den Brückenhäusern, das Salinental und mindestens eine Aussicht auf den Rotenfels einplanen.
Brückenhäuser über die Nahe
Die Alten Nahebrücke aus dem späten 15. Jahrhundert trägt bis heute Wohnhäuser, die direkt auf den Pfeilern stehen. Nur Florenz und Erfurt zeigen in Europa ein vergleichbares Bild. Die Brückenhäuser entstanden ab 1495, beherbergten Handwerker und Gerber und wurden im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört, ab 1948 aber originalgetreu wiederaufgebaut. Heute prägen sieben Häuser das Postkartenmotiv der Stadt.
Salinental und Gradierwerke
Das Salinental zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein gilt als größtes Freiluft-Inhalatorium Europas. Auf rund 1,1 Kilometern Länge stehen die historischen Gradierwerke, an deren Schwarzdornreisig die Salzsole hinabrieselt. Die salzhaltige Luft kommt damit der atlantischen Brandung erstaunlich nahe. Die Anlage stammt aus dem späten 17. Jahrhundert und ist frei zugänglich.
Karl-Marx-Brücke und neue Stadtseite
Die Karl-Marx-Brücke verbindet Altstadt und Neustadt nördlich der Alten Nahebrücke. Sie wurde 1893 als eiserne Bogenbrücke gebaut, 1945 gesprengt und 1947 als schlichte Stahlbeton-Konstruktion ersetzt. Von ihr aus eröffnet sich der klassische Blick auf die Brückenhäuser. Im Süden schließt der Eiermarkt mit Cafés und der Pauluskirche an.
Roseninsel und Kurpark
Die Roseninsel liegt mitten in der Nahe und gehört zum großzügigen Kurpark der Stadt. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts angelegt, beherbergt mehrere tausend Rosenstöcke und ist über kleine Brücken zugänglich. Im Sommer finden hier Lesungen und Konzerte statt. Der angrenzende Kurpark mit Musikpavillon, Konzertmuschel und altem Baumbestand ist ein Kernstück des historischen Heilbads.
Kauzenburg über der Stadt
Die Burgruine Kauzenburg thront auf dem 234 Meter hohen Kauzenberg über der Altstadt. Erbaut um 1206, war sie Sitz der Grafen von Sponheim und wurde 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg gesprengt. Heute beherbergt das wiederaufgebaute Hauptgebäude ein Restaurant. Die Aussicht reicht über das Nahetal, die Brückenhäuser und bei klarem Wetter bis zum Rotenfels.
Bäderhaus und Crucenia-Therme
Das Bäderhaus an der Kurhausstraße bietet Radon-Sole-Therme, Saunalandschaft und Wellness auf rund 6.000 Quadratmetern. Die Crucenia-Therme nebenan setzt seit den 1990er Jahren auf klassische Soleanwendungen. Die ortsgebundenen Heilmittel Sole und Radon machen Bad Kreuznach zu einem der wenigen Radon-Heilbäder Deutschlands.
Die 6 wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Überblick
Brückenhäuser auf der Alten Nahebrücke
Sieben Wohnhäuser stehen seit dem 15. Jahrhundert direkt auf den Brückenpfeilern. Der beste Foto-Standort ist die Karl-Marx-Brücke flussaufwärts oder das gegenüberliegende Naheufer am Eiermarkt bei Abendlicht.
Salinental mit Gradierwerken
Auf 1,1 Kilometern rieselt Salzsole durch Schwarzdornreisig und reichert die Luft mit Salz an. Frei zugängliche Wege führen am Wasserrad und den Quellbauten vorbei. Ideal bei Atemwegsbeschwerden oder einfach für einen ruhigen Spaziergang.
Kauzenburg
Burgruine auf 234 Metern Höhe mit Restaurant, Falknerei-Vorführungen im Sommer und Aussicht auf die Brückenhäuser. Aufstieg vom Salinental in rund 25 Minuten oder bequemer über die Burgstraße.
Bäderhaus und Crucenia-Therme
Wellness mit Radon-Sole, Saunalandschaft, Dampfbädern und Massagen. Tageskarte ab rund 28 Euro. Die Therme liegt nur wenige Minuten vom Kurpark und vom Salinental entfernt.
Pauluskirche und Eiermarkt
Die spätgotische Pauluskirche aus dem 13. Jahrhundert beherrscht den Eiermarkt mit seinen Fachwerkhäusern und Cafés. Direkt nebenan beginnt die Fußgängerzone der Altstadt mit Boutiquen und Konditoreien.
Rheingrafenstein und Rotenfels
Spektakuläre Felsformationen oberhalb von Bad Münster am Stein. Der Rotenfels gilt mit 202 Metern als höchste Steilwand nördlich der Alpen. Aufstieg über den Rheingrafensteinpfad in rund 90 Minuten.
Stadtteile und Nachbarorte im Vergleich
Die kompakte Lage erlaubt Tageswechsel zwischen den Stadtteilen ohne Auto. Bahn und Bus verbinden Altstadt, Kurviertel und Bad Münster am Stein im 20- bis 30-Minuten-Takt.
Bad Münster am Stein-Ebernburg und der Rotenfels
Seit 2014 ist Bad Münster am Stein-Ebernburg ein Stadtteil von Bad Kreuznach und liegt rund vier Kilometer flussaufwärts. Der Ort vereint zwei historische Heilbäder mit den dramatischsten Felsen des Nahetals. Der Rotenfels ragt mit 327 Metern über NN aus dem Tal, seine Steilwand misst 202 Höhenmeter und gilt damit als höchste Felswand nördlich der Alpen außerhalb des Alpenraums.
Burg Ebernburg und Franz von Sickingen
Die Burg Ebernburg auf einem Bergsporn über der Mündung der Alsenz in die Nahe war im frühen 16. Jahrhundert Sitz des Ritters Franz von Sickingen, der hier Ulrich von Hutten und andere Reformatoren beherbergte. Heute beherbergt die rekonstruierte Burg ein Hotel mit Restaurant und Aussichtsterrasse. Der Aufstieg vom Ortskern dauert rund 20 Minuten.
Rheingrafensteinpfad und Bastei
Der ausgeschilderte Rheingrafensteinpfad führt in rund zwei Stunden über die Bastei und die Ruine Rheingrafenstein zurück nach Bad Münster am Stein. Die Bastei bietet einen Aussichtspunkt direkt über dem Salinental. An sonnigen Wochenenden setzt eine kleine Handfähre Wanderer über die Nahe.
Geschichte von Bad Kreuznach
Die Wurzeln Bad Kreuznachs reichen bis in die Keltenzeit zurück. Aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. ist eine römische Siedlung mit Namen Cruciniacum belegt, deren Reste in der Römerhalle am Hofgartenmuseum zu sehen sind. Im Mittelalter erlangte die Stadt durch die Salzgewinnung und ihre Lage am Knotenpunkt von Handelsstraßen Bedeutung. Die Brückenhäuser entstanden ab 1495 unter den Grafen von Sponheim.
Vom Saline-Ort zum Heilbad
Schon im 18. Jahrhundert wurden die Gradierwerke zur Salzgewinnung gebaut. Im frühen 19. Jahrhundert entdeckte der Bad Kreuznacher Mediziner Johann Erhard Prieger die heilende Wirkung der salzhaltigen Quellen, woraufhin sich Kurgäste in der Stadt einfanden. 1817 entstand das erste Solebad, 1843 wurde Bad Kreuznach offiziell zum Staatsbad erhoben. Die Radon-Therapie kam in den 1900er Jahren hinzu.
Karl Marx und die Hochzeit in Bad Kreuznach
Im Juni 1843 heiratete Karl Marx in Bad Kreuznach seine Jugendliebe Jenny von Westphalen, und das Paar verbrachte hier seine Flitterwochen. Marx schrieb in dieser Zeit Teile seiner Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. An die Episode erinnert die Karl-Marx-Brücke sowie eine Gedenktafel am Hochzeitshaus in der Kreuzstraße.
Bad Kreuznach im 20. Jahrhundert
Im Zweiten Weltkrieg wurden Altstadt und Brückenhäuser durch alliierte Bombardements und Sprengungen schwer beschädigt. Der originalgetreue Wiederaufbau begann 1948 und schuf die heutige Silhouette. In den 1970er Jahren wurde die Fußgängerzone angelegt, in den 1990ern das Bäderhaus modernisiert. Die jüngste größere Stadtentwicklung war 2014 die Eingemeindung von Bad Münster am Stein-Ebernburg.
Essen und Übernachten in Bad Kreuznach
Die Gastronomie spiegelt die Lage zwischen Rheinhessen, Pfalz und Hunsrück wider. Klassiker sind Saumagen, Spundekäs, Pfälzer Leberknödel und natürlich Wildgerichte aus dem Hunsrück. Dazu passt Riesling oder Spätburgunder von der Nahe. Die Brückenhäuser-Cafés bieten Mittagstische ab rund zwölf Euro, abends gehoben gibt es Menüs zwischen 50 und 90 Euro.
Klassische Adressen
Das Bayer am Eiermarkt ist seit Jahrzehnten Institution für regionale Küche. Im Burgrestaurant Kauzenburg trifft man auf Aussichts-Dining mit Pfälzer und mediterranen Einflüssen. Die Im Gütchen liegt in einem alten Weingut in Planig und kocht modern-regional. Wer Straußwirtschaft mag, findet in Winzenheim und Hackenheim gleich mehrere Adressen.
Übernachtungsoptionen
Die Hotellerie reicht von klassischen Kurhotels wie dem Steigenberger oder dem Park Hotel über Boutique-Hotels in der Altstadt bis hin zu Ferienwohnungen in Weingütern. Mittelklasse-Doppelzimmer liegen meist zwischen 90 und 140 Euro pro Nacht, Boutique-Häuser oberhalb von 160 Euro. Die meisten Häuser bieten Gästekarte und Wellness-Pakete an.
Nahe-Weinregion vor der Haustür
Bad Kreuznach ist nicht nur Heilbad, sondern auch Verwaltungssitz der Nahe-Weinregion mit ihren rund 4.200 Hektar Rebfläche. Die Region zählt zu den kleineren, aber qualitativ herausragenden Anbaugebieten Deutschlands, bekannt für mineralische Rieslinge auf Vulkan- und Schiefer-Böden. Schloss Wackenheim, Schlossböckelheim und Niederhausen liegen alle in einer Autostunde.
Top-Weingüter in Reichweite
Mehrere Weingüter in und um Bad Kreuznach öffnen ihre Vinotheken für Verkostungen, darunter Reichsgraf von Plettenberg, Korrell Johanneshof und Tesch in Langenlonsheim. In den Sommermonaten laden Straußwirtschaften zu offenen Weinen aus der Region ein.
Naheweinfest und Weinmesse
Das Naheweinfest auf dem Eiermarkt zählt mit fast 200 Jahren Tradition zu den ältesten Weinfesten Deutschlands. Es findet alljährlich im August statt und bringt für vier Tage Winzer der Region in die Altstadt. Im April folgt die Naheweinmesse als Pflichttermin für Sommeliers und Genießer.
Praktische Tipps für Bad Kreuznach
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Kurkarte spart bares Geld
Die Gästekarte Naheland gibt es ab der ersten Übernachtung kostenlos bei vielen Gastgebern und reduziert Eintritte ins Bäderhaus, in Museen und einige Burgen um bis zu drei Euro. Im Bus kann sie als Fahrschein dienen, was bei Touren nach Bad Münster am Stein deutlich entlastet.
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Brückenhäuser von beiden Seiten anschauen
Das Postkartenmotiv mit Blick vom Eiermarkt ist berühmt, aber die spannendere Perspektive bietet der Mühlenteich auf der gegenüberliegenden Seite. Von dort sieht man die Holzgalerien und die zugehörigen Wassermühlen, die heute teils als Wohnungen genutzt werden.
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Gradierwerke früh besuchen
Zwischen sieben und neun Uhr morgens ist das Salinental fast menschenleer, die Sole rieselt am intensivsten und der Geruch nach Meer ist hier am stärksten. Wer Asthma oder chronischen Bronchitis hat, profitiert von täglich 30 bis 60 Minuten Aufenthalt.
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Bad Münster am Stein mit der Bahn
Statt mit dem Auto fährt man besser mit der Nahetalbahn nach Bad Münster am Stein. Die Fahrt dauert fünf Minuten, kostet wenig, und der Bahnhof liegt direkt am Wanderportal zum Rotenfels. Tickets gibt es im Verkehrsverbund Rhein-Neckar.
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Kauzenburg-Aufstieg am Abend
Der Burgaufstieg über die Burgstraße ist gepflastert und auch im Dunkeln gut beleuchtet. Wer um 19 Uhr im Burgrestaurant reserviert, sieht beim Aperitif die letzten Sonnenstrahlen auf den Brückenhäusern und genießt die Stadt von oben ohne Tageshitze.
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Barrierefreiheit im Kurpark
Der Kurpark, das Salinental und das Bäderhaus sind weitgehend barrierefrei mit befestigten Wegen und Aufzügen. Die Altstadt mit Kopfsteinpflaster ist herausfordernder. Rollstuhlfahrer nutzen besser den Eingang am Eiermarkt mit Asphaltbelag.
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Weinprobe verbinden mit Tageskarte
Mehrere Weingüter im Stadtteil Planig und Winzenheim bieten Verkostungen ab 15 Euro pro Person inklusive Brot und Käse. Mit der Tageskarte des Verkehrsverbunds erreicht man drei bis vier Güter ohne Auto, ideal für entspannte Probier-Touren.
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Schlechtwetter im Bäderhaus
Bei Regen wird das Bäderhaus zur Komfort-Option. Die Radon-Sole-Therme arbeitet mit 32 Grad Wassertemperatur, dazu kommen sechs Saunen und ein Außenbecken mit Blick auf den Kurpark. Tageskarten ab 28 Euro, Halbtag günstiger.
Insider-Tipps
Geheimtipp Schlosspark Bangert
Der Schlosspark Bangert nördlich des Bahnhofs ist bei Touristen kaum bekannt, aber unter Bad Kreuznachern beliebt. Der Park mit altem Baumbestand, kleinem Schloss und Skulpturenpfad ist frei zugänglich. Besonders im Mai blühen hier die Magnolien.
Donnersberg-Aussicht
Eine knappe Autostunde südlich liegt der Donnersberg, mit 687 Metern höchster Gipfel der Pfalz. Vom Aussichtsturm reicht der Blick bis Mainz, Frankfurt und an klaren Tagen sogar bis zum Schwarzwald. Eine perfekte Halbtagestour ergänzt mit Einkehr in einer Pfälzer Weinstube.



