Italien passt zu Dir, wenn Du in einem Urlaub viel sehen willst, aber nicht jeden Tag einen Ortswechsel brauchst. Im Norden warten die Dolomiten, der Gardasee und klare Bergseen. In der Mitte liegen Rom, die Toskana und Städte mit kurzer Distanz zwischen Kultur und Küche. Im Süden wird es wärmer, ruhiger und oft entspannter am Wasser. Für Familien klappt Italien gut mit Strand, Bahn und Ferienwohnung. Für Paare sind Weinregionen, Städte und Küstenorte stark. Wenn Du lieber aktiv unterwegs bist, findest Du Wandern, Bootstouren und kurze Roadtrips auf engem Raum.

Die 15 Momente, die Deinen Italienurlaub prägen

1. Dolomiten auf kurzen und langen Wegen

Zwischen Südtirol und Venetien findest Du Tageswanderungen, Hüttenwege und Panoramablicke, die ohne Kletterausrüstung gehen. Die Region passt gut für Sommerurlauber, die morgens wandern und nachmittags noch durchs Tal fahren wollen.

2. Gardasee vom Schiff aus

Eine Bootsfahrt verbindet Orte wie Malcesine, Limone und Riva direkt miteinander. Das spart Fahrzeit, und Du siehst die Uferorte mit wenig Aufwand vom Wasser aus.

3. Weinprobe in der Toskana

Zwischen Florenz, Siena und den Hügeln von Chianti liegen viele Weingüter mit Verkostungen. Häufig bekommst Du drei bis fünf Weine und etwas Olivenöl oder Brot dazu.

4. Pizza in Neapel

In Neapel geht es um den kurzen Teig, den heißen Ofen und die einfache Belegung. Für viele ist das der beste Ort, um eine klassische Margherita direkt in der Stadt zu essen, aus der sie stammt.

5. Kolosseum in Rom

Das Kolosseum ist eines der klarsten Ziele für einen ersten Rom-Besuch. Plane genug Zeit ein, denn mit Forum Romanum und Palatin liegt gleich daneben noch mehr Geschichte.

6. Sixtinische Kapelle im Vatikan

Hier lohnt sich eine frühe Tageszeit oder eine Führung mit Zeitfenster. Die Deckenfresken sind ein Pflichtstopp für Kulturreisen nach Rom, vor allem im Frühling und Herbst.

7. Strandtag in Sizilien

An Orten wie Cefalù, San Vito Lo Capo oder in der Nähe von Taormina bekommst Du viel Sonne und lange Badesaisons. Für Familien sind flachere Abschnitte oft die bessere Wahl als wilde Buchten.

8. Entspannen an der Amalfiküste

Zwischen Positano, Amalfi und Ravello geht es steil, eng und im Sommer oft voll zu. Dafür sind die kurzen Wege, die Aussichten und die kleinen Strände sehr typisch für diese Küste.

9. Wandern zwischen Almen und Seen

Neben den bekannten Gipfeln gibt es viele leichte Rundwege in Südtirol, im Trentino und am Comer See. Das ist ideal, wenn Du Bewegung willst, aber keine Hochgebirgstour planst.

10. Städtehopping ohne Flugstress

Mailand, Verona, Bologna, Florenz und Rom liegen per Bahn oft näher beieinander, als man denkt. Wer nur wenige Tage hat, kombiniert am besten zwei Städte statt fünf.

11. Märkte und Feinkosthallen

Frischer Käse, Prosciutto, Oliven, Obst und einfache Mittagsgerichte bekommst Du in vielen Städten direkt vom Markt. Gerade morgens ist das Angebot am besten und die Stimmung oft entspannter.

12. Küstenorte mit kurzer Badepause

Ligurien, Apulien und Sizilien haben viele Orte, in denen Du nach dem Stadtbummel noch ins Meer springen kannst. So lässt sich Kultururlaub mit Strand gut verbinden.

13. Thermen und Wellness

Thermalorte in der Toskana, in Südtirol oder in Kampanien eignen sich für Reisen in der Nebensaison. Das passt gut, wenn Du im Frühjahr oder Herbst Ruhe suchst.

14. Roadtrip durch hügelige Landschaften

Mit dem Auto bist Du flexibel, besonders in der Toskana, im Piemont oder in Apulien. Parken in Altstädten kann aber schwierig sein, also lieber Unterkunft mit Stellplatz wählen.

15. Einfach draußen sitzen

Italien funktioniert auch ohne großes Programm. Ein Espresso am Vormittag, ein später Mittagstisch und ein Spaziergang am Abend reichen oft schon für einen guten Tag.

Anreise und Erreichbarkeit

Je nach Ziel reist Du nach Italien am bequemsten mit dem Auto, der Bahn oder per Flug. Für Norditalien ist die Fahrt aus Deutschland oft realistisch. Für Rom, Neapel und Sizilien lohnt sich meistens der Flug oder der Nachtzug mit Anschluss. Wenn Du mehrere Regionen kombinieren willst, sind Bahnhöfe in Mailand, Verona, Florenz und Rom gute Knotenpunkte.

Mit dem Auto

Von Süddeutschland bist Du nach Südtirol, an den Gardasee oder an die oberitalienischen Seen oft in wenigen Stunden unterwegs. Über die A8, A93 und die Brennerroute kommst Du gut nach Verona, Bozen und Trient. Für die Toskana und Rom wird die Fahrt deutlich länger, oft mit Übernachtung unterwegs. Für Küstenorte im Süden ist das Auto nur sinnvoll, wenn Du viel Zeit mitbringst. In Städten und Altstädten sind Zufahrten häufig eingeschränkt, und Parkhäuser kosten schnell extra.

Mit der Bahn / dem ÖPNV

Mit der Bahn kommst Du bequem nach Mailand, Verona, Venedig, Florenz und Rom. Zwischen den großen Städten fährt der Hochgeschwindigkeitsverkehr oft schnell und ohne Umsteigen. Für den Gardasee oder die Dolomiten brauchst Du meist noch Bus oder Mietwagen. Vor Ort fahren in vielen Regionen Regionalzüge, Fähren und Busse, aber auf dem Land bleibt der Takt oft dünn.

Mit dem Flugzeug

Für kurze Urlaube ist der Flug nach Italien meist die einfachste Lösung. Wichtige Flughäfen sind Mailand, Verona, Venedig, Rom, Neapel, Palermo und Catania. Für Südtirol und den Gardasee bieten sich besonders Verona und Mailand an. Wenn Du an die Amalfiküste willst, ist Neapel meist der beste Startpunkt.

Vor Ort bewegen / Parken

In vielen italienischen Städten brauchst Du Geduld beim Parken. In historischen Zentren gelten oft ZTL-Zonen mit Zufahrtsbeschränkung. Auf Inseln wie Sizilien und Sardinien ist der Mietwagen praktisch, an Seen und in den Bergen ebenfalls. In Bahnstädten ist der Mix aus Zug, Bus und Fußwegen oft entspannter als tägliches Autofahren.

Hamburgca. 1.200 kmmit dem Auto meist 12 bis 14 h bis Norditalien
Berlinca. 1.000 bis 1.400 kmFlug oft sinnvoll, Auto nur mit viel Zeit
Münchenca. 300 bis 900 kmSüdtirol und Gardasee besonders gut erreichbar
Veronaca. 3,5 h ab Müncheneine der besten Städte für den Einstieg in Norditalien
Romca. 2 h Flugideal für Kultururlaub ohne Auto

Norditalien: Berge, Seen und kurze Wege

Norditalien ist der Teil des Landes, den viele zuerst buchen. Das liegt an den Dolomiten, den Seen und der guten Verbindung aus deutscher Sicht. Hier bekommst Du Bergluft am Morgen, Seeufer am Nachmittag und oft noch eine gute Pizza am Abend. Besonders stark ist die Region für Familien mit aktivem Schwerpunkt und für Paare, die lieber Landschaft als Strandurlaub suchen.

Wandern in den Dolomiten

Die Dolomiten bieten kurze Panoramawege, Hüttentouren und anspruchsvollere Steige. Für Einsteiger eignen sich Talwege und Seerunden, etwa rund um den Pragser Wildsee oder auf der Seiser Alm. Wer höher hinaus will, plant besser mit Bergbahn und wetterfester Kleidung. Im Sommer sind die Tage lang, aber nachmittags kann es in den Bergen schnell umschlagen.

Bootstour auf dem Gardasee

Eine Bootstour auf dem Gardasee verbindet Orte, die mit dem Auto oft langsamer erreichbar sind. Zwischen Riva, Limone, Malcesine und Sirmione hast Du unterschiedliche Ufer und teils sehr unterschiedliche Stimmung. Im Norden wirkt der See sportlicher, im Süden liegen mehr Badeorte und Promenaden. Für einen Tagesausflug reicht oft schon eine kurze Überfahrt.

Die Seen rund um Como und Lago Maggiore

Der Comer See und der Lago Maggiore sind gut, wenn Du Villen, Promenaden und kurze Schiffsrouten magst. Hier findest Du ruhigere Ecken als am Gardasee, aber oft auch höhere Preise. Wer Wert auf Aussicht und Spaziergänge legt, ist hier richtig. Für Kinder ist das Baden nicht überall einfach zugänglich, deshalb vorher auf den Strandabschnitt achten.

Kulinarische Momente zwischen Markt, Wein und Pasta

Die italienische Küche ist regional sehr unterschiedlich. Im Norden wird öfter mit Polenta, Risotto, Butter und Bergkäse gekocht. In der Mitte stehen Pasta, Trüffel, Olivenöl und einfache Fleischgerichte im Vordergrund. Im Süden wird die Küche leichter, tomatiger und oft noch stärker vom Meer geprägt. Genau das macht eine Rundreise durch Italien auch kulinarisch spannend.

Weinverkostung in der Toskana

In der Toskana liegen viele Weingüter zwischen Florenz, Siena und den Hügeln von Chianti. Eine Weinverkostung dauert oft ein bis zwei Stunden und umfasst mehrere Weine, manchmal auch einen kleinen Imbiss. Für Weinfreunde ist der Frühherbst besonders angenehm, weil dann die Temperaturen milder sind und die Weinlese oft schon läuft. Mit Auto solltest Du anschließend nicht selbst weiterfahren.

Authentische Pizza in Neapel probieren

Du musst die Pizza in Neapel nicht kompliziert suchen. In der Stadt findest Du viele Pizzerien mit klassischem Holzofen, dünnem Rand und einfacher Belegung. Eine gute Margherita bleibt hier oft die beste Wahl. Wer auf Preis und Tempo achtet, findet in Nebenstraßen oft weniger Wartezeit als an den ganz bekannten Adressen.

Marktfrühstück in Bologna oder Florenz

Auf den Märkten bekommst Du einen schnellen Einstieg in den Alltag vor Ort. Käse, Obst, Brot, Schinken und kleine warme Gerichte sind oft günstiger als in touristischen Lokalen. Gerade am Vormittag ist die Auswahl groß. Wer gerne probiert, kann sich hier problemlos ein Mittagessen zusammenstellen.

Kultur zwischen Rom, Florenz und Vatikan

Die große Stärke von Mittelitalien liegt in der Dichte. Du musst nicht weit fahren, um von antiker Geschichte zu Renaissance-Kunst und kirchlicher Architektur zu wechseln. Das passt sehr gut für einen Städtetrip mit klarer Planung. Wenn Du mehrere Sehenswürdigkeiten an einem Tag willst, lohnt sich ein früher Start besonders.

Besuch des Kolosseums in Rom

Das Kolosseum gehört zu den Orten, bei denen Du besser vorab planst. Vor Ort sind Zeitfenster üblich, und mit Forum Romanum und Palatin liegt das nächste Programm direkt daneben. Die Anlage wirkt am stärksten, wenn Du Dir zusätzlich Zeit für die Außenansicht nimmst. Früh am Morgen ist die Umgebung oft deutlich ruhiger.

Führung durch die Sixtinische Kapelle im Vatikan

Die Sixtinische Kapelle ist kein Ort für einen schnellen Fotostopp. Für den Besuch sind Geduld und gute Vorbereitung wichtig, besonders in der Hauptsaison. Eine Führung hilft Dir, die Fresken besser einzuordnen und Wartezeit sinnvoll zu nutzen. Im Anschluss lohnt sich oft noch ein Rundgang durch die Vatikanischen Museen.

Florenz als Kunststadt

Florenz ist stark, wenn Du Museen, Kirchen und Plätze gern zu Fuß kombinierst. Hier liegen viele Ziele nah beieinander, aber gerade im Sommer ist es voll. Wer ruhiger reisen will, kommt im April, Mai, September oder Oktober. Dann lassen sich Spaziergänge und Museumsbesuche besser verbinden.

Entspannung am Meer und in den südlichen Regionen

Im Süden wird Italien lockerer. Das Tempo ist langsamer, das Licht heller, und viele Urlaubsorte leben stärker vom Strand als von großen Sehenswürdigkeiten. Für Familien sind lange Sandabschnitte wichtig. Für Paare zählen oft Aussicht, gutes Essen und eine Unterkunft mit Balkon. Wer Ruhe sucht, sollte nicht auf die absoluten Hotspots setzen, sondern auf Orte etwas abseits der bekannten Promenaden.

Strandtag in Sizilien

Ein Strandtag in Sizilien passt gut von Mai bis Oktober. Je nach Ort findest Du feinen Sand, Kies oder kleine Badebuchten. Beliebt sind Cefalù, San Vito Lo Capo und Abschnitte bei Taormina. Wenn Du mit Kindern reist, achte auf flach abfallende Zugänge und Schattenplätze.

Entspannung an der Amalfiküste

An der Amalfiküste brauchst Du weniger Programm und mehr Planung. Die Orte liegen eng an den Hängen, und in der Hochsaison wird der Verkehr schnell zäh. Dafür bekommst Du kurze Wege zwischen Ort, Aussicht und Wasser. Für einen entspannten Aufenthalt sind Frühling und früher Herbst meist besser als Juli und August.

Apulien für Badeurlaub mit weniger Trubel

Apulien ist spannend, wenn Du lange Küsten, helle Orte und oft weniger Trubel als in den bekanntesten Regionen suchst. Die Küste ist lang genug für unterschiedliche Urlaubsstile. Manche Abschnitte sind gut für Badeurlaub, andere stärker für Spaziergänge und kleine Hafenorte. Für eine Rundreise lohnt sich die Kombination mit Bari, Lecce oder Alberobello.

Praktische Tipps für Urlaub Italien

  • Früh buchen lohnt sich am Meer

    Für den Sommer sind gute Unterkünfte an Gardasee, Adria, Amalfiküste und auf Sizilien oft früh weg. Besonders Familienwohnungen und Häuser mit Parkplatz sind schnell ausgebucht.

  • Für Städte lieber Nebensaison

    Rom, Florenz und Venedig lassen sich im Frühjahr und Herbst deutlich entspannter besuchen. Dann sind Temperaturen und Warteschlangen meist angenehmer.

  • +Ein Mietwagen ist nicht überall nötig

    Für Bahnreisen zwischen Mailand, Verona, Florenz und Rom kommst Du oft gut ohne Auto aus. Für Berge, Seen und viele Küstenorte bleibt das Auto aber praktisch.

  • iAltstädte haben oft Zufahrtsregeln

    In vielen Innenstädten gelten ZTL-Zonen. Fahr deshalb nicht einfach bis ins Zentrum, sondern prüfe Parkhaus und Zufahrt vorher.

  • Plane Mahlzeiten später ein

    Viele Küchen öffnen erst mittags richtig und abends eher spät. Wer sehr früh essen will, findet oft nur einfache Bars oder Pizzerien.

  • Barrierefreiheit variiert stark

    In historischen Zentren, an Steilküsten und in Bergorten sind Wege oft uneben. Für Rollstuhl oder Kinderwagen sind Promenaden, Bahn und moderne Hotels die bessere Wahl.

  • Sommerhitze nicht unterschätzen

    Im Juli und August kann es in Städten und im Süden sehr warm werden. Für Rundreisen sind deshalb Frühling und Herbst oft die bessere Wahl.

  • Für Bergtage immer eine Reserve einpacken

    In den Dolomiten und anderen Alpenregionen kann das Wetter schnell wechseln. Eine leichte Jacke gehört selbst im Sommer ins Gepäck.

Insider-Tipps

Früh starten, mittags pausieren

Viele Städte und Regionen sind morgens angenehmer als am Nachmittag. Danach wird es voller und wärmer. Ein früher Start mit langer Mittagspause passt in Italien oft besser als ein straffer Tagesplan.

Nicht jeden bekannten Ort im Hochsommer buchen

Amalfiküste, Gardasee und die bekanntesten Strandorte sind im Juli sehr gefragt. Wenn Du flexibel bist, nimm lieber Juni oder September. Dann sind Preise und Wege oft angenehmer.

Regionale Küche statt nur Klassiker

Bestelle nicht überall nur Pizza und Pasta. Gerade in den Bergen und im Norden gibt es sehr gute regionale Gerichte, die Du zu Hause selten bekommst. Das gilt besonders für Risotto, Fisch vom See und einfache Speisen aus lokalen Produkten.

Welche Regionen passen zu welchem Reisetyp?

Kriterium
Norditalien
Mittelitalien
Süditalien
Küstenurlaub
Städtereise
Bester Eindruck
Berge und Seen
Kultur und Wein
Wärme und Meer
Strand und Promenade
Museen und Altstädte
Anreise aus Deutschland
am einfachsten
mittel
meist Flug
je nach Region
sehr gut per Bahn oder Flug
Beste Saison
Mai bis Oktober
April bis Juni, September bis Oktober
Mai bis Oktober
Juni bis September
Frühling und Herbst
Typische Dauer
5 bis 7 Tage
7 bis 10 Tage
7 bis 14 Tage
eine Woche
3 bis 5 Tage
Reisetempo
mittel
eher ruhig
ruhig
entspannt
eher flott

Wenn Du nur eine Woche hast, nimm lieber eine klare Region statt ganz Italien. So verlierst Du weniger Zeit auf der Straße und bekommst mehr vom Ort selbst mit.

Vier Beispielrouten für einen Italienurlaub

Geeignete Unterkünfte nach Reisetyp

Familienhotel am See

Am Gardasee und an den oberitalienischen Seen eignen sich Familienhotels mit Pool, Parkplatz und kurzer Promenade. Wichtig sind einfache Wege zum Wasser und Zimmer, die nicht direkt an einer Hauptstraße liegen.

Stadthotel für Rom oder Florenz

Für Städte lohnt sich ein Hotel nahe Bahnhof oder Altstadt, damit Du nicht jeden Tag lange Wege hast. Gerade in Rom ist eine gute Lage oft wichtiger als ein großer Pool. Wer mit Kindern reist, sollte auf Aufzug und Frühstückszeiten achten.

Boutiquehotel in der Toskana

In der Toskana funktionieren kleine Häuser, Landgüter und Weinunterkünfte besonders gut. Du bist näher an der Landschaft und kannst Tagesausflüge besser planen. Für Paare ist das oft die ruhigere Wahl.

Strandhotel in Sizilien oder Apulien

Für einen Badeurlaub brauchst Du vor allem gute Strandnähe und möglichst einen Parkplatz. Viele Orte haben einfache, aber zweckmäßige Hotels. Wer mehr Ruhe will, sucht etwas außerhalb der größten Küstenorte.

FAQ zu Urlaub Italien

Die häufigsten Fragen drehen sich um Reisezeit, Anreise und die passende Region. Für den Norden ist es meist einfacher, im Süden wird es dafür oft wärmer und strandtauglicher. Wenn Du nur wenige Tage hast, helfen klare Schwerpunkte mehr als ein voller Plan.

Warum Italien so gut für eine Rundreise funktioniert

Italien vereint auf engem Raum sehr unterschiedliche Urlaubsarten. Du kannst in wenigen Tagen von Bergen an einen See, von einer Stadt in eine Weinregion und von dort ans Meer fahren. Das spart Planung, wenn Du flexibel bleiben willst. Gleichzeitig solltest Du nicht zu viele Orte einbauen, sonst sitzt Du mehr im Auto als am Ziel. Genau deshalb funktionieren zwei bis drei Schwerpunkte meist besser als eine lange Liste von Stopps.

Wer Natur mag, startet im Norden. Wer Kultur sucht, bleibt in Rom oder Florenz. Wer Hitze und Meer will, fährt in den Süden. So wird der Urlaub klarer, entspannter und am Ende oft auch günstiger, weil Du weniger Transfers und spontane Zusatzfahrten hast.

Am einfachsten buchst Du Italien in Bausteinen: erst Region, dann Unterkunft, dann Ausflüge. Für Strand und Ferienwohnung lohnt frühes Suchen. Für Städtereisen sind gute Lagen wichtiger als große Anlagen. Und wenn Du nur eine grobe Richtung brauchst, kannst Du Dich an der Jahreszeit orientieren: Frühling für Städte, Frühsommer für Seen, Hochsommer für Strand und Herbst für Wein und Rundreisen.

So bleibt Italien genau das, was viele daran schätzen: ein Reiseziel mit kurzer Anreise, viel Auswahl und klaren Unterschieden zwischen Norden und Süden.

HÄUFIGE FRAGEN

Wann ist die beste Reisezeit für Urlaub Italien?

Am angenehmsten sind meist April bis Juni und September bis Oktober. Dann sind Städte wie Rom oder Florenz weniger heiß, und an Seen oder an der Küste ist es oft ruhiger. Für klassischen Badeurlaub eignen sich auch Juli und August, nur sind dann Preise und Auslastung höher.

Welche Region ist für den ersten Italienurlaub am besten?

Für den ersten Urlaub sind Norditalien und die Gegend rund um Gardasee oder Südtirol oft am einfachsten. Du hast eine gute Anreise aus Deutschland und viele kurze Wege zwischen See, Bergen und kleinen Städten. Wenn Du mehr Kultur willst, ist Rom ebenfalls ein guter Einstieg.

Lohnt sich Italien auch ohne Auto?

Ja, besonders für Städte. Mailand, Verona, Florenz und Rom sind per Bahn gut verbunden, und vor Ort kommst Du oft zu Fuß weiter. Für Bergregionen, viele Küstenorte und kleine Dörfer ist ein Auto aber praktisch.

Wo ist Italien mit Kindern am entspanntesten?

Familien fahren oft gut an den Gardasee, nach Südtirol oder an breite Strände in Sizilien und Apulien. Wichtig sind kurze Wege, ein Pool oder direkter Strandzugang und möglichst ein Parkplatz an der Unterkunft. In engen Altstädten wird es mit Kinderwagen schnell anstrengend.

Ist der Sommer in Italien überall gleich gut?

Nein, der Sommer fühlt sich sehr unterschiedlich an. In den Bergen ist es angenehm, in Städten und im Süden kann es sehr heiß werden. Für Rundreisen sind deshalb Juni und September oft angenehmer als der Hochsommer.

Welche Orte eignen sich für eine kurze Reise von 3 bis 5 Tagen?

Für kurze Trips passen Rom, Florenz, Verona oder ein klarer Schwerpunkt am Gardasee. Dann verlierst Du keine Zeit mit langen Transfers. Auch ein Wochenendtrip in die Toskana funktioniert gut, wenn Du an einem Ort bleibst.

Was ist für einen Italienurlaub teurer, See oder Stadt?

Beliebte Seeorte und Küstenabschnitte können im Sommer teurer sein als viele Städte. In Rom oder Florenz schwanken die Preise je nach Lage stark, in Altstadtnähe wird es schnell teuer. Günstiger wird es oft, wenn Du außerhalb der ganz bekannten Hotspots suchst.

Kann man Strand und Kultur in Italien gut kombinieren?

Ja, das klappt sogar sehr gut. Sizilien, Apulien, Ligurien oder die Gegend um Neapel verbinden Meer und Städte oft auf engem Raum. Auch am Gardasee oder in der Toskana kannst Du Ausflüge und Badepausen mischen.

Wie lange sollte ich für Italien einplanen?

Für eine einzelne Region reichen oft 5 bis 7 Tage. Wenn Du mehrere Schwerpunkte kombinierst, solltest Du eher 10 bis 14 Tage einplanen. So bleibt genug Zeit für Anreise, Pausen und spontane Abstecher.

Welche Italienreise passt am besten für Paare?

Paare buchen oft gern Toskana, Rom, die Amalfiküste oder eine Kombination aus See und Weinregion. Diese Ziele bieten gute Restaurants, schöne Unterkünfte und genug Abwechslung für ein paar Tage. Wer es ruhiger mag, nimmt eher den Frühling oder Herbst.

Ist Italien auch im Herbst noch gut?

Ja, besonders im September und Oktober. Das Meer ist oft noch warm, die Städte sind angenehmer und in Weinregionen beginnt eine gute Zeit für Ausflüge. Für viele Reisende ist das sogar die beste Saison.

Welche Region passt am besten, wenn ich Natur und Städte mischen will?

Dann ist Norditalien stark, weil Du Berge, Seen und Städte dicht beieinander hast. Eine Kombination aus Gardasee, Verona und den Dolomiten funktioniert sehr gut. Auch die Toskana bietet eine gute Mischung aus Hügeln, kleinen Orten und Kulturstädten.
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