Die Kanaren sind für viele Tauchurlauber ein echter Fixpunkt im Atlantik. Warmes Wasser, gute Sicht und Tauchplätze mit Lavafelsen, Höhlen und Wracks machen die Inseln vor allem für Aktivurlauber, Paare und fortgeschrittene Taucher spannend. Besonders bekannt sind La Restinga auf El Hierro, Los Lobos vor Fuerteventura und Pasito Blanco auf Gran Canaria. Wer im Winter oder Frühjahr taucht, findet oft ruhige Bedingungen und angenehme Temperaturen unter Wasser.

Anreise und Erreichbarkeit

Für einen Tauchurlaub auf den Kanaren planst Du die Anreise fast immer über den Flug. Die Inselgruppe liegt weit draußen im Atlantik, deshalb ist ein Direktflug für die meisten Reisenden die bequemste Lösung. Vor Ort bist Du dann je nach Insel mit Mietwagen, Hoteltransfer oder Bus unterwegs. Für Taucher ist die Lage praktisch: Viele Tauchbasen sitzen in Küstenorten mit kurzer Strecke zu den Booten oder Hausriffen.

Mit dem Auto

Ein Auto brauchst Du auf den Kanaren nicht für die Anreise aus Deutschland, aber auf vielen Inseln ist es für den Tauchurlaub sehr sinnvoll. Auf Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote kommst Du mit Mietwagen schnell zu Küstenorten, Stränden und Tauchbasen. Parken ist je nach Ort unterschiedlich einfach. In kleinen Häfen und an beliebten Einstiegsstellen kann es tagsüber eng werden, daher lohnt sich ein frühes Erscheinen. Auf El Hierro sind die Wege kürzer, dort reicht oft schon ein kleiner Mietwagen für die wichtigsten Spots.

Mit der Bahn / dem ÖPNV

Eine Bahnverbindung gibt es auf den Inseln nicht. Vor Ort fährst Du meist mit Mietwagen, Taxi oder Bus. Auf Teneriffa und Gran Canaria fahren die Überlandbusse zuverlässig zwischen größeren Orten, für Tauchgepäck und mehrere Tauchgänge am Tag ist ein Mietwagen aber oft einfacher. Wenn Du ohne Auto reist, wähle am besten ein Hotel in der Nähe der Tauchbasis und des Hafens.

Mit dem Flugzeug

Die wichtigsten Flughäfen sind Teneriffa Süd, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und El Hierro. Für Tauchreisen aus Deutschland sind vor allem Hamburg, Berlin und München gute Ausgangspunkte. Die Flugzeit liegt meist bei etwa 4 bis 5,5 Stunden, je nach Insel und Verbindung. Für El Hierro musst Du oft über Teneriffa weitermachen, weil Direktverbindungen seltener sind.

Vor Ort bewegen / Parken

Vor Ort ist Flexibilität wichtig. Viele Tauchspots liegen an Küstenabschnitten mit schmalen Straßen oder an kleinen Häfen. Auf den größeren Inseln ist ein Mietwagen für Tauchgepäck, mehrere Tauchbasen und wechselnde Spots die praktischste Lösung. Wer nur in einem Ort taucht, kann oft zu Fuß oder per Transfer zur Basis gehen. Bei Bootstauchgängen ist die Anfahrt zum Hafen meist kurz.

Hamburgca. 3.200 kmmeist 4 bis 5,5 h Flugzeit
Berlinca. 3.300 kmmeist 4 bis 5,5 h Flugzeit
Münchenca. 3.100 kmmeist 4 bis 5,5 h Flugzeit
Teneriffa SüdDirektfluggute Basis für viele Tauchspots
El Hierronur mit Umstiegoft über Teneriffa erreichbar

Die wichtigsten Tauchspots auf den Kanaren

La Restinga auf El Hierro

Der Ort gilt als einer der bekanntesten Tauchplätze der Inselgruppe. Das Wasser im Mar de Las Calmas ist oft ruhig, die Sicht gut und die Unterwasserlandschaft von Lavafelsen geprägt. Hier triffst Du mit Glück auf Barrakudas, Rochen und große Fischschwärme. Viele Tauchbasen fahren vom kleinen Hafen aus direkt zu den Spots. Für Fortgeschrittene ist das besonders spannend, Anfänger finden in geschützten Bereichen passende Einstiege.

Los Lobos vor Fuerteventura

Das kleine Inselgebiet vor Corralejo ist für klares Wasser und Felsformationen bekannt. Die Tauchgänge sind oft geprägt von Höhlen, Überhängen und langen Fischschwärmen. Los Lobos eignet sich gut für Taucher, die Struktur unter Wasser mögen und nicht nur ein klassisches Riff suchen. Bei Bootstouren ist die Organisation meist einfach, weil viele Touren von Corralejo starten.

Pasito Blanco auf Gran Canaria

Der Spot im Süden der Insel ist bei vielen Tauchern wegen Wracks, Felsblöcken und Begegnungen mit größeren Fischen beliebt. Die Bedingungen können je nach Wind und Welle wechseln, deshalb ist eine gute Tauchbasis hier besonders wichtig. Pasito Blanco liegt günstig für Urlauber in Maspalomas und Meloneras. Wer mehrere Tage taucht, findet in der Region gute Infrastruktur für Unterkunft und Abendessen.

Las Eras auf Teneriffa

Die Küste im Südosten von Teneriffa bietet interessante Lavaformationen und ist für Tauchgänge vom Ufer aus bekannt. Das macht den Spot für Tauchschulen und regelmäßige Tauchgänge praktisch. Du brauchst hier oft keine lange Bootsfahrt, sondern gehst direkt ins Wasser. Das ist gut für alle, die flexibel bleiben wollen und eher kurze Wege schätzen.

Arrecife und Costa Teguise auf Lanzarote

Lanzarote kombiniert vulkanische Unterwasserlandschaften mit einer guten touristischen Infrastruktur. Rund um Arrecife und Costa Teguise gibt es Tauchbasen, die sowohl Strand- als auch Bootstauchgänge anbieten. Die Spots eignen sich für Taucher, die gerne mehrere verschiedene Einstiege testen. Die Insel ist auch für gute Organisation und relativ kurze Fahrzeiten zwischen Hotel und Tauchbasis bekannt.

Ostküste von La Palma

La Palma spielt bei vielen Tauchreisen eine kleinere, aber interessante Rolle. Die Küste bietet dunkles Vulkangestein, Steilwände und ruhige Abschnitte für Bootstauchgänge. Wer die Insel ohnehin wegen Wandern und Natur besucht, kann Tauchen gut als zweite Aktivität einbauen. Die Spots sind weniger überlaufen als auf den großen Touristeninseln.

Vergleich der besten Kanaren-Inseln fürs Tauchen

Kriterium
El Hierro
Fuerteventura
Gran Canaria
Teneriffa
Lanzarote
Wasserbewegung
oft ruhig
je nach Küste wechselnd
häufig moderat
stark nach Region
meist gut einschätzbar
Tauchprofil
Lavafelsen, Fischschwärme
Höhlen, Felswände
Wracks, Felsblöcke
Vielfalt, viele Basen
vulkanische Strukturen
Für Anfänger
teilweise
gut an geschützten Orten
gut mit Basis
sehr gut
gut
Für Fortgeschrittene
sehr gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
gut bis sehr gut
Landurlaub dazu
ruhig und naturbetont
Strände und Weite
Stadt, Küste, Berge
viel Abwechslung
Vulkanlandschaft

Wenn Du nur eine Insel für den ersten Tauchurlaub suchst, ist Teneriffa oft am einfachsten. Für besonders ruhige, klare Tauchgänge ist El Hierro stark. Wer Strandurlaub und Tauchgänge verbinden will, landet häufig auf Fuerteventura oder Gran Canaria.

Aktivitäten rund ums Tauchen

Bootstauchgänge ab kleinen Häfen

Viele der besseren Spots erreichst Du nur oder am bequemsten per Boot. Das gilt besonders für Felsformationen, Steilwände und weiter draußen liegende Abschnitte. Die Touren dauern je nach Insel und Basis meist einen halben oder einen ganzen Tag. Gerade im Sommer solltest Du vorab reservieren.

Hausriff- und Ufertauchgänge

Auf mehreren Inseln lassen sich Tauchgänge direkt vom Ufer aus starten. Das spart Zeit und ist für Tauchschulen praktisch. Besonders für Wiederholungstauchgänge oder kurze Urlaube ist das ein Vorteil. Du bist flexibler und kannst Wetterfenster besser nutzen.

Wracktauchgänge

Wracks findest Du vor allem dort, wo Strömung, Felsen und Geschichte zusammenkommen. Nicht jeder Wrackspot ist für Anfänger geeignet, aber viele Tauchbasen bieten geführte Tauchgänge an. Die Sicht ist oft gut genug, um Struktur und Details zu erkennen. Das macht die Kanaren für Wrackfans interessant.

Kurse für Anfänger und Aufsteiger

Auf allen größeren Inseln findest Du Tauchschulen mit Einsteigerkursen, Auffrischungen und Spezialkursen. Wer den ersten Tauchschein macht, kann das gut mit einem längeren Urlaub verbinden. Preislich liegt das meist im mittleren Bereich, abhängig von Insel, Sprache und Ausrüstung. Viele Basen arbeiten mit kleinen Gruppen.

Fototauchgänge

Die Sicht und das vulkanische Licht machen die Inseln für Unterwasserfotografie attraktiv. Felsen, Sandkanäle und Fischschwärme liefern ruhige Motive. Für Makrofans sind Muränen, Sepien und kleine Rifffische interessant. Nimm am besten Zeit mit und plane nicht zu viele Tauchgänge an einem Tag.

Kombination mit Schnorcheln

Wenn nicht alle mit Tauchen unterwegs sind, klappt die Kombi mit Schnorcheln gut. An geschützten Küstenabschnitten findest Du ruhiges Wasser und gute Sicht. So kann ein Tag auf See auch für Nichttaucher funktionieren. Vor allem bei Familienreisen ist das praktisch.

Frage: El Hierro oder Teneriffa?

Geschichte des Tauchens auf den Kanaren

Die Kanaren sind schon lange ein Ziel für Taucher, weil der Atlantik hier relativ gute Sicht und interessante Vulkanlandschaften liefert. Mit dem Ausbau der touristischen Infrastruktur entstanden auf fast allen größeren Inseln Tauchbasen und kleine Zentren. Heute ist die Auswahl groß: vom entspannten Urlaubstauchen bis zu technischen Tauchgängen mit stärkerer Strömung und tieferen Spots. Für die Reiseplanung bedeutet das vor allem eins: Du kannst die Insel sehr gezielt nach Deinem Niveau auswählen.

Unterkunft und Reiseform

Für Taucher sind Unterkünfte mit kurzer Distanz zur Basis am sinnvollsten. Auf El Hierro und Lanzarote reichen oft kleine Apartments oder einfache Hotels nahe der Küste. Auf Teneriffa und Gran Canaria findest Du zusätzlich größere Resorts, wenn Begleitpersonen auch Pool, Spa oder Promenade wichtig sind. Wer jeden Tag früh ins Wasser will, sollte auf Parkplatz, Trockenraum und Lage zum Hafen achten.

Welcher Reisetyp passt zu Dir?

Wenn Du hauptsächlich tauchen willst, nimm eine ruhige Basis in Hafennähe. Wenn Du mit Partner oder Familie reist, lohnt sich ein Ort mit Strand, Restaurants und Ausflugsmöglichkeiten. Für einen ersten Tauchurlaub ist eine Insel mit vielen Tauchschulen und kurzer Anfahrt zu den Spots die stressärmste Wahl. Für erfahrene Taucher kann dagegen ein kleinerer Ort mit besonderen Felsformationen spannender sein.

Praktische Tipps für Tauchen auf den Kanaren

  • Buche die ersten Tauchgänge früh

    Gerade in Ferienzeiten sind gute Basen schnell ausgebucht. Wenn Du bestimmte Spots wie La Restinga oder Los Lobos willst, reserviere am besten vor der Reise oder direkt nach der Ankunft.

  • Wähle die Insel nach Deinem Niveau

    Für Einsteiger sind Teneriffa und Lanzarote oft unkompliziert. Wenn Du ruhigere und speziellere Bedingungen suchst, passt El Hierro gut. Fortgeschrittene finden auf fast allen Inseln interessante Fels- und Wrackspots.

  • +Plane Puffer für Wind und Wellen ein

    Auf den Kanaren kann das Wetter lokal deutlich anders sein als am Strand Deiner Unterkunft. Deshalb lohnt es sich, nicht nur einen Spot fest einzuplanen, sondern zwei bis drei Optionen in der Nähe zu haben.

  • iNimm Deinen Logbuch-Nachweis mit

    Viele Basen fragen nach Brevet, letzten Tauchgängen und möglicher Pause seit dem letzten Tauchurlaub. Mit einem Foto oder einer digitalen Übersicht sparst Du Zeit beim Check-in.

  • Denke an den Tauchschutz

    Ein gut sitzender Tauchanzug ist auf den Kanaren oft wichtiger als viele glauben. Auch bei angenehmen Lufttemperaturen kann das Wasser je nach Insel und Saison frisch sein.

  • Frag nach barrierearmen Basen

    Einige Tauchschulen helfen beim Einstieg ins Boot, beim Tragen der Ausrüstung oder bei kurzen Wegen vom Auto zur Basis. Das ist vor allem für Best Ager und Reisende mit Rückenproblemen hilfreich.

  • Nutze den Morgen für die besten Bedingungen

    Frühe Tauchgänge sind oft ruhiger und angenehmer. Am Mittag kann der Wind zulegen, besonders an exponierten Küsten oder bei Bootstouren.

  • Habe einen Plan für Nichttauchtage

    Wenn das Wasser einmal nicht mitspielt, lohnt sich ein Ausflug an Land. Auf den Kanaren kombinierst Du Tauchen gut mit Küstenwanderungen, Märkten, Aussichtspunkten und Vulkanlandschaften.

Insider-Tipps

Für den ersten Tauchurlaub

Wenn Du noch nicht viele Tauchgänge hast, suche eine Basis mit klaren Briefings, kleinen Gruppen und kurzen Transfers. Auf Teneriffa und Lanzarote klappt das meist gut. Dort findest Du genug Infrastruktur, ohne dass der Urlaub zu kompliziert wird.

Für Fortgeschrittene

Wenn Du mehr Tiefe, Felsen und besondere Strukturen suchst, plane El Hierro oder bestimmte Spots an der West- und Südküste ein. Dort sind die Tauchgänge oft ruhiger, aber auch spezieller. Genau das macht sie interessant, wenn Du die Kanaren mehrmals besuchst.

Typische Fragen vor der Buchung

Viele Reisende fragen zuerst nach der besten Reisezeit. Für Tauchen auf den Kanaren ist die Antwort simpel: Du kannst das ganze Jahr hinfahren, aber Herbst, Winter und Frühjahr sind für viele die angenehmsten Monate. Dann ist das Wasser oft noch warm genug, die Luft nicht zu heiß und die Nachfrage etwas entspannter als in den Hauptferien. Wer flexibel ist, hat im Frühjahr und Spätherbst häufig gute Bedingungen und bessere Preise.

Wichtig ist auch die Frage nach dem Gepäck. Tauchurlaub bedeutet mehr Gewicht, besonders wenn Du Anzug, Lampe und Fotoausrüstung mitnimmst. Viele Tauchschulen helfen zwar mit Leihausrüstung, aber bei eigener Maske und Computer bist Du oft besser vorbereitet. Wenn Du nur ein paar Tage tauchen willst, reicht häufig ein kompaktes Set und die Ausrüstung vor Ort.

Für Nichttaucher in der Begleitung sind die Kanaren ebenfalls praktisch. Die Inseln bieten Strände, Promenaden, Ausflüge ins Inland und gute Restaurants. Deshalb ist ein Tauchurlaub hier auch dann sinnvoll, wenn nicht jede Person jeden Tag ins Wasser will. Genau diese Mischung macht die Inselgruppe für längere Reisen angenehm.

FAQ zum Tauchen auf den Kanaren

Die Kanaren funktionieren für viele Urlaubstypen gut, aber beim Tauchen zählt die Vorbereitung. Wetter, Basis, Insel und Dein Erfahrungslevel sollten zusammenpassen. Wenn Du das beachtest, bekommst Du auf den Inseln sehr unterschiedliche, aber meist gut organisierte Tauchplätze. Besonders wichtig bleibt die Wahl der richtigen Insel, denn jede hat ihren eigenen Charakter unter Wasser.

HÄUFIGE FRAGEN

Wann ist die beste Reisezeit zum Tauchen auf den Kanaren?

Das Tauchen ist auf den Kanaren grundsätzlich das ganze Jahr möglich. Viele Taucher bevorzugen den Zeitraum von Oktober bis Mai, weil die Luft dann angenehmer und das Wasser oft noch gut temperiert ist. Im Sommer ist es wärmer, aber auch voller und an manchen Küsten windiger.

Welche Kanaren-Insel ist für Tauchanfänger am besten?

Teneriffa und Lanzarote sind für Einsteiger oft die einfachste Wahl, weil Du dort viele Tauchschulen und gute Infrastruktur findest. Es gibt geschützte Einstiege, Kurse und kurze Wege zwischen Unterkunft und Basis. Für den ersten Urlaub mit Tauchgängen ist das sehr bequem.

Wo finde ich auf den Kanaren die bekanntesten Tauchspots?

Zu den bekanntesten Spots gehören La Restinga auf El Hierro, Los Lobos vor Fuerteventura und Pasito Blanco auf Gran Canaria. Dazu kommen gute Tauchgebiete auf Teneriffa und Lanzarote. Welche Insel für Dich passt, hängt stark von Deinem Niveau und Deiner Reiselust ab.

Wie warm ist das Wasser beim Tauchen auf den Kanaren?

Je nach Insel und Jahreszeit liegt die Wassertemperatur meist etwa zwischen 18 und 24 Grad. Im Sommer sind die Werte höher, im Winter merkst Du die Tiefe und den Atlantik deutlich. Ein guter Tauchanzug lohnt sich fast immer.

Brauche ich auf den Kanaren einen Mietwagen für den Tauchurlaub?

Nicht zwingend, aber oft ist ein Mietwagen praktisch. Damit kommst Du leichter zu verschiedenen Basen, Häfen und Küstenabschnitten. Wenn Du nur an einem Ort tauchst, reicht manchmal auch ein Hotel in Laufweite zur Basis.

Gibt es auf den Kanaren auch Tauchgänge vom Ufer aus?

Ja, auf mehreren Inseln gibt es Ufer- und Hausrifftauchgänge. Das ist besonders für Tauchschulen und Wiederholungstauchgänge praktisch. Auf diese Weise sparst Du Zeit und bist unabhängiger vom Wetter auf See.

Sind die Kanaren auch für Wracktauchgänge interessant?

Ja, vor allem einige Spots rund um Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote sind für Wracks spannend. Nicht alle Wracks sind für Anfänger geeignet, deshalb solltest Du nur mit einer guten Basis und passender Erfahrung tauchen. Geführte Tauchgänge sind hier die sichere Wahl.

Welche Insel hat die ruhigsten Tauchbedingungen?

El Hierro gilt oft als besonders ruhig, vor allem im Bereich des Mar de Las Calmas. Das ist nicht jeden Tag gleich, aber viele Taucher schätzen dort die geschützten Bedingungen. Für entspannte Tauchgänge ist die Insel sehr beliebt.

Kann ich Tauchen auf den Kanaren gut mit Familienurlaub verbinden?

Ja, besonders auf Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote ist das gut möglich. Dort findest Du Strände, Promenaden und Ausflüge für Nichttaucher. So kann eine Person tauchen, während der Rest den Tag am Meer oder an Land verbringt.

Wie viele Tage sollte ich für einen Tauchurlaub auf den Kanaren einplanen?

Für einen kurzen Trip sind 5 bis 7 Tage möglich, wirklich entspannt wird es aber eher ab 10 Tagen. Dann kannst Du mehrere Tauchgänge machen und hast Puffer für Wetter oder Inselwechsel. Wer nur einmal rüberfliegt, sollte lieber etwas mehr Zeit einplanen.

Ist Tauchen auf den Kanaren auch im Winter möglich?

Ja, gerade im Winter reisen viele Taucher auf die Inseln. Die Luft ist meist mild und das Wasser bleibt im Atlantik gut tauchbar, auch wenn Du einen passenden Anzug brauchst. Für viele ist das sogar die angenehmste Reisezeit.

Welche Insel passt am besten, wenn ich Tauchen und Landurlaub kombinieren will?

Teneriffa ist dafür oft die flexibelste Wahl, weil Du dort viel Auswahl bei Stränden, Bergen, Orten und Tauchbasen hast. Gran Canaria ist ebenfalls stark, wenn Du Unterkunft, Ausgehen und Tauchurlaub verbinden willst. Für einen ruhigeren Natururlaub passt El Hierro besser.
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