Split ist die zweitgrößte Stadt Kroatiens, das Herz Dalmatiens und einer der ungewöhnlichsten UNESCO-Orte Europas. Kaiser Diokletian ließ sich um 300 nach Christus an der Adria einen Alterssitz bauen, der gleichzeitig Palast, Festung und Militärlager war — heute leben rund 3.000 Menschen IN diesem Palast. Die Altstadt entstand durch Bewohner aus dem nahen Salona, die sich nach dem Slawensturm 614 in den leeren Palast flüchteten und ihn nie wieder verließen. Wer drei bis sechs Tage einplant, erlebt mit Peristyl, Vestibül, Kathedrale Sankt Domnius und den Kellerhallen das antike Erbe, mit Marjan, Riva und Bačvice das moderne mediterrane Leben sowie mit Salona, Klis, Trogir und Šibenik die wichtigsten Tagestrips Mitteldalmatiens. Split ist gleichzeitig der größte Fähr- und Kreuzfahrthafen Kroatiens und damit Sprungbrett zu den Inseln Hvar, Brač und Vis.

Anreise und Erreichbarkeit

Split ist über vier Verkehrsachsen erreichbar — Flughafen, Autobahn A1, Bahn aus Zagreb und Fährhafen — und damit eine der bestangebundenen Adria-Städte Kroatiens. Die Lage am Ende der Dalmatinischen Küste macht Split zum natürlichen Hub für Mitteldalmatien und die nahen Inseln.

Mit dem Flugzeug

Der Flughafen Split (SPU) bei Kaštela liegt 25 Kilometer nordwestlich der Stadt und wird ab Frankfurt, München, Düsseldorf, Wien und Zürich direkt angeflogen, Flugzeit 1:45 bis 2:15 Stunden. Vom Flughafen fährt der Pleso-Shuttle in 30 Minuten zum Hauptbahnhof, Ticket rund 8 Euro, Taxi 30 bis 40 Euro.

Mit dem Auto

Die kroatische Autobahn A1 verbindet Zagreb und Split in 4:00 Stunden über 410 Kilometer, Maut 25 bis 30 Euro. Aus DACH über München, Salzburg, Villach, Ljubljana, Zagreb in 11 bis 13 Stunden. Innerhalb der Altstadt gibt es keine Autozonen, Parkhäuser am Bahnhof, an der Riva und am Sukoišan-Stadion, Tagespreis 15 bis 25 Euro.

Mit der Bahn und dem Bus

Die HŽPP fährt Zagreb-Split einmal täglich in 6:00 bis 8:00 Stunden, Tickets ab 20 Euro. Der Hauptbahnhof liegt direkt am Riva-Hafen 200 Meter östlich des Palastes. Fernbusse von FlixBus, Arriva und Promet verbinden Split mit Zagreb (5 bis 7 h), Dubrovnik (4:30 h), Zadar (1:45 h) und Sarajevo (7 h), Busbahnhof direkt neben dem Bahnhof.

Vor Ort bewegen

Die Altstadt ist autofrei und in 15 Minuten querbar. Stadtbusse der Promet Split fahren zu Marjan, Bačvice und in die Vororte, Tagesticket rund 4 Euro. Bolt 5 bis 10 Euro innerhalb der Stadt. Für die Inseln Hvar, Brač und Vis gehen Fähren ab dem Hafen östlich der Riva mit Jadrolinija und Krilo.

München → Split 1.250 km ~12:00 h via A8/A10/Slowenien/A1
Frankfurt → Split 1.150 km Flug ~2:00 h Direktflug ab FRA
Zagreb → Split 410 km ~4:00 h auf der A1, Maut 25 bis 30 Euro
Split → Dubrovnik 230 km ~4:00 h Bus oder Auto, Grenze bei Neum
Split → Hvar (Fähre) ~60 km Seeweg ~1:00 h Schnellfähre Jadrolinija oder Krilo

Diokletianspalast — UNESCO-Welterbe von 300 nach Christus

Der Diokletianspalast (kroatisch Dioklecijanova palača) ist die größte und besterhaltene römische Kaiserresidenz weltweit. Kaiser Gaius Aurelius Valerius Diocletianus ließ die Anlage zwischen 295 und 305 nach Christus an seinem Geburtsort Aspalathos errichten — ein Komplex zwischen Palast, Festung und Garnison auf 38.000 Quadratmetern. Die Mauern sind 215 mal 180 Meter, bis zu 28 Meter hoch und an den Ecken durch vier viereckige Türme verstärkt. Diokletian war der einzige römische Kaiser, der freiwillig abdankte (305), und verbrachte hier seinen Lebensabend bis 311. Die UNESCO erklärte den Komplex 1979 zum Welterbe. Heute leben rund 3.000 Menschen dauerhaft im Palast — Restaurants, Cafés, Wohnungen und Hotels nutzen die 1.700 Jahre alten Mauern als Hauswände.

Peristyl — das Herz des Palastes

Das Peristyl ist der zentrale Säulenhof, an dem sich die beiden Hauptachsen Cardo (Nord-Süd) und Decumanus (Ost-West) kreuzen. Vier rote Granitsäulen aus Ägypten tragen Bögen über einem römischen Halbkreisbecken. Hier empfing Diokletian seine Untertanen. An der Südseite liegt das Vestibül, östlich die Kathedrale (sein Mausoleum), westlich Jupiters Tempel. Im Sommer treten hier abends Opernsänger auf, die Akustik ist legendär.

Vestibül — die Kuppelhalle

Das Vestibül ist der kreisrunde Empfangsraum direkt vor den kaiserlichen Wohnräumen, mit 12 Meter Durchmesser und Kuppel aus Backstein. Die offene Kuppel zeigt heute den blauen Himmel — eine der besten Akustiken Splits, weshalb dort regelmäßig Klapa-Sänger auftreten, das traditionelle a-cappella-Männerquartett Dalmatiens. Frei zugänglich.

Goldenes Tor — Porta Aurea

Das Goldene Tor (Zlatna vrata) ist das prächtigste der vier Palasttore und führte einst nach Norden Richtung Salona. Die Fassade mit Halbsäulen, Nischen und Bögen ist eine der monumentalsten Tor-Anlagen spätrömischer Architektur. Vor dem Tor steht Ivan Meštrovićs vier Meter hohe Bronzeskulptur des Bischofs Gregor von Nin (1929) — der große Zeh wird von Touristen poliert und glänzt golden, das Reiben soll Wünsche erfüllen.

Eisernes Tor — Porta Ferrea

Das Eiserne Tor (Željezna vrata) im Westen führt direkt von der Pjaca ins Palastinnere. Über dem Tor hängt eine Uhr aus dem 15. Jahrhundert mit 24-Stunden-Zifferblatt — eine der ältesten erhaltenen funktionierenden Uhren Europas. Daneben die kleine Kirche Gospa od Zvonika aus dem 11. Jahrhundert mit einem der ältesten Romanischen Türme Dalmatiens.

Bronzenes Tor und Diokletian-Keller

Das Bronzene Tor (Mjedena vrata) im Süden öffnete früher direkt zum Meer — Diokletian erreichte die Anlage per Schiff. Heute liegt davor die Riva-Promenade. Hinter dem Tor erstrecken sich die berühmten Diokletian-Keller (Podrumi) — die unteren Geschosse der einst zweistöckigen kaiserlichen Wohnräume. Nach Jahrhunderten als Müllhalde verfüllt und so konserviert, sind sie heute auf 3.000 Quadratmetern restauriert und gelten als am besten erhaltener römischer Wohnbereich weltweit. Game-of-Thrones-Fans erkennen Daenerys' Drachenkeller aus Meereen. Eintritt rund 8 Euro.

Kathedrale Sankt Domnius — vom Mausoleum zur Kirche

Die Kathedrale Sankt Domnius (Katedrala Svetog Duje) ist das spirituelle Zentrum Splits und eine der ungewöhnlichsten Kirchen der Welt. Das achteckige Bauwerk östlich des Peristyls war ursprünglich das Mausoleum Diokletians, gebaut um 305 für den christenverfolgenden Kaiser. Im 7. Jahrhundert weihten die Bewohner Splits es ironischerweise auf den Märtyrer Domnius (Duje), Bischof von Salona, den Diokletian persönlich hatte hinrichten lassen — das Mausoleum des Verfolgers wurde zur Ruhestätte seines Opfers. Der Sarkophag Diokletians ist verschwunden. Im Inneren prägen romanische Holzschnitzereien des Andrija Buvina (1214) und ein Altar von Juraj Dalmatinac (15. Jh.) den Raum. Eintritt Kathedrale rund 7 Euro, Glockenturm 3 Euro, Krypta 2 Euro.

Glockenturm-Aufstieg

Der 60 Meter hohe Glockenturm ist der beste Aussichtspunkt der Altstadt. Über 183 enge Stufen einer offenen Metallkonstruktion steigt man zu vier Aussichtsetagen mit Blick auf Riva, Marjan, Hafen und Inseln. Klaustrophobiker und Höhen-Empfindliche sollten unten bleiben. Bestes Licht am späten Nachmittag.

Jupitertempel und Baptisterium

Westlich des Peristyls liegt der Jupitertempel, der heute als Baptisterium dient. Das Tonnengewölbe mit Kassettendecke gehört zu den besterhaltenen römischen Tempel-Innenräumen überhaupt. Vor dem Eingang wacht eine schwarze Granit-Sphinx aus Ägypten — eine der zwölf, die Diokletian aus dem Niltal mitbrachte.

Marjan-Halbinsel — die grüne Lunge

Die Marjan-Halbinsel westlich der Altstadt ist mit 340 Hektar der natürliche Gegenpol zum dichten Palast. Der Kiefern- und Macchia-bewachsene Hügel erreicht 178 Meter und ist seit 1964 Naturpark. Wanderwege, Aussichtspunkte (Vidilica), Felsbuchten und Kirchen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert prägen die Halbinsel. Vom Riva-Westende führt die Marjan-Treppe (Marjanske skalice) in 15 Minuten zur ersten Vidilica mit Café und Panoramablick. Vom Café weiter zur zweiten Vidilica auf dem Telegrin-Gipfel (178 m) in 30 Minuten — Blick über Brač, Šolta und die Adria. Die Westseite bietet Felsbuchten — Kasjuni-Strand mit Kieseln und FKK-Bereich Bene am Ende. Die Halbinsel ist autofrei, Eintritt frei. Auf Marjan leben seit dem 13. Jahrhundert Eremiten in Felshöhlen — die Kapellen Sveti Jere und Betlem wurden in die Klippen gebaut, einige sonntags oder zu Festtagen geöffnet.

Riva-Promenade — Splits Wohnzimmer

Die Riva (offiziell Obala hrvatskog narodnog preporoda, der Mund nennt sie nur Riva) ist die Hauptpromenade am Meer direkt vor dem Diokletianspalast und das soziale Zentrum Splits. Die 250 Meter lange palmengesäumte Straße mit weißen Steinplatten wurde zuletzt 2007 für 5 Millionen Euro umgestaltet. Hier sitzt halb Split — morgens zum Kaffee, abends zum Aperol. Cafés der ganzen Spannweite vom Touristen-Espresso für 4 Euro bis zum kleinen Caffe Bar in der Seitengasse für 1,50 Euro. An Tagen wie dem Sveti-Duje-Feiertag (7. Mai) ist die Riva überfüllt mit Konzerten, Prozessionen und Marktständen.

Bačvice-Strand — Geburtsort des Picigin

Der Bačvice-Strand (Plaža Bačvice) ist der Stadtstrand Splits, 600 Meter östlich der Altstadt fußläufig vom Bahnhof. Eine Sandbucht (eine der wenigen an der kiesig-felsigen kroatischen Küste) mit flachem Wasser, ideal für Familien. Berühmt wurde Bačvice als Geburtsort des Picigin — eines kuriosen Ballspiels, das nur hier gespielt wird. Sechs Spieler stehen knietief im flachen Wasser und versuchen, einen kleinen handgroßen Gummiball möglichst lange in der Luft zu halten, ohne dass er das Wasser berührt — pure Akrobatik, oft mit Hechtsprüngen ins flache Wasser. Picigin steht seit 2008 auf der kroatischen Liste des immateriellen Kulturerbes. Die jährliche Picigin-Weltmeisterschaft findet am 1. Januar bei eisigen Temperaturen statt. Im Sommer ist Bačvice einer der lebendigsten Strände der Adria mit Cafés, Bars und Übergang in die Strände Žnjan und Trstenik.

Pjaca und Voćni trg — die Altstadtplätze

Die Pjaca (offiziell Narodni trg, Volksplatz) ist der Hauptplatz Splits direkt am Eisernen Tor, im Mittelalter außerhalb der Palastmauern entstanden, als die Stadt überschwappte. Das Renaissance-Rathaus von 1443 (Stara gradska vijećnica) und der spätgotische Karepić-Palast prägen den Platz. Südlich liegt der Voćni trg (Obstplatz) mit einer venezianischen Festung aus dem 17. Jahrhundert und einem Meštrović-Denkmal des Schriftstellers Marko Marulić, des Begründers der kroatischen Literatur, der 1521 hier die Judita verfasste — das erste literarische Werk in kroatischer Sprache.

Modernes Split — Hafen, Fähren und Stadtleben

Split ist nicht nur antikes Welterbe, sondern eine der dynamischsten Hafenstädte der Adria. Der Fährhafen direkt östlich der Riva ist der größte Kroatiens — von hier gehen Auto- und Schnellfähren auf alle mitteldalmatinischen Inseln (Brač, Hvar, Vis, Šolta) sowie nach Ancona, Pescara, Bari und Dubrovnik. Jadrolinija betreibt die Hauptlinien, Krilo, SNAV und Kapetan Luka ergänzen mit Schnellbooten. Im Sommer 2024 wurden über 5 Millionen Fährpassagiere abgefertigt. Der Kreuzfahrthafen liegt an der Lazaret-Mole, im Sommer legen täglich bis zu sechs Schiffe an. Hinter dem Hafen das moderne Geschäftsviertel mit Joker-Einkaufszentrum, Spaladium-Arena und Hajduk-Stadion Poljud — Heimat des legendären Fußballclubs Hajduk Split (gegründet 1911) und der Fanszene Torcida (gegründet 1950, älteste Ultra-Gruppe Europas).

Salona — die antike Hauptstadt

Salona (heute Solin, 6 Kilometer nördlich) war vor Split die Hauptstadt der römischen Provinz Dalmatia, mit über 60.000 Einwohnern eine der größten Städte des Reiches. Hier wurde Diokletian um 245 nach Christus geboren. Heute liegen die Ruinen auf rund 1 Quadratkilometer offen — Forum, Amphitheater (für 15.000 Zuschauer), Stadtmauern, frühchristliche Basiliken und der Friedhof Manastirine, wo der Märtyrer Domnius bestattet wurde. Eintritt rund 6 Euro, Anreise mit Stadtbus Linie 1 vom Hauptbahnhof in 25 Minuten. Salona wurde 614 von Awaren und Slawen zerstört, die Bevölkerung floh in Diokletians leeren Palast — und gründete damit das mittelalterliche Split.

Solin — der heutige Stadtteil

Solin ist heute ein eigenständiger Vorort mit 24.000 Einwohnern an der Mündung des Flüsschens Jadro in die Kaštela-Bucht. Der Ort lebt von Industrie (Zementwerk Cemex), Salona-Archäologie und Pilgertourismus — die marianische Kirche Gospa od Otoka (Madonna von der Insel) ist Kroatiens älteste Marienverehrungsstätte. Der Aussichtspunkt Tusculum bietet einen wunderbaren Blick über die Ruinen.

Klis-Festung — Game of Thrones und Königsgeschichte

Die Festung Klis (Tvrđava Klis, 12 Kilometer nordöstlich) thront 360 Meter hoch auf einem Felssattel zwischen Mosor- und Kozjak-Gebirge. Die Lage kontrolliert die einzige Straße vom Küstenstreifen ins Hinterland — wer Klis hielt, hielt Dalmatien. Schon Illyrer und Römer befestigten den Felsen, im Mittelalter wurde Klis Sitz der kroatischen Könige der Trpimirović-Dynastie. Die heute sichtbare Festung stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert und kombiniert venezianische, osmanische und österreichische Bauphasen — die Osmanen hielten Klis 111 Jahre (1537 bis 1648). Game-of-Thrones-Fans kennen Klis als Meereen aus den Staffeln 4 und 5. Eintritt 8 Euro, Anreise Stadtbus 22 in 25 Minuten. Vom Burgturm Blick bis Brač und die Inseln.

Tagestrip Trogir — UNESCO 27 Kilometer westlich

Trogir liegt 27 Kilometer westlich auf einer kleinen Insel zwischen Festland und Čiovo, verbunden durch Brücken. Die mittelalterliche Altstadt mit Stadtmauern, Kathedrale Sveti Lovro (Westportal von Radovan, 1240, eines der wichtigsten romanischen Skulpturenportale Europas), Kamerlengo-Festung und Pjaca-Platz ist seit 1997 UNESCO-Welterbe. Trogir wirkt wie ein Miniatur-Venedig — Palazzi, Loggien, Plätze, alles in 1 Quadratkilometer. Glockenturm-Aufstieg auf 47 Meter. Anreise mit Bus 37 in 50 Minuten ab Sukoišan oder Auto über A1 in 30 Minuten. Eintritt Kathedrale 5 Euro, Glockenturm 3 Euro.

Tagestrip Šibenik — UNESCO 90 Kilometer nordwestlich

Šibenik (90 Kilometer nordwestlich, Auto 1:00 Stunde über A1) ist die einzige größere kroatische Altstadt, die nicht römisch oder venezianisch gegründet wurde, sondern kroatisch-mittelalterlich (erstmals erwähnt 1066). Hauptattraktion ist die Kathedrale Sveti Jakov, 1431 bis 1535 von Juraj Dalmatinac und Niccolò di Giovanni Fiorentino erbaut — die einzige rein aus Steinplatten ohne Mörtel zusammengefügte Steinkuppel Europas. Seit 2000 UNESCO-Welterbe. Die 71 Köpfe an der Außenfassade zeigen Šibenik-Bürger des 15. Jahrhunderts — Frühest-Porträts an einer Kathedrale Europas. Šibenik ist auch Tor zum Krka-Nationalpark (15 Kilometer nördlich) mit den Skradinski-Buk-Wasserfällen. Eintritt Kathedrale 5 Euro, Krka 40 Euro im Hochsommer.

Restaurants — Konoba und moderne dalmatinische Küche

Die Konoba ist die klassische dalmatinische Taverne — kleine Stube mit Steinwänden, Fass-Tischen und einfacher Karte. Hier isst man Pašticada (geschmortes Rindfleisch in Süß-sauer-Sauce mit Gnocchi), Crni Rižot (schwarzes Tintenfisch-Risotto), Brodet (Fischsuppe), Soparnik (Mangold-Fladenbrot aus Poljica) und Pršut (Räucherschinken aus Drniš). Empfehlenswerte Konobas im Palast — Konoba Hvaranin, Konoba Marjan, Apetit. Moderne Spitzenküche bei Bokeria, Dvor mit Marjan-Blick und Zoi (ein Michelin-Stern seit 2022). Reservierung in Hochsaison Juni bis September unverzichtbar.

Markt Pazar — der grüne Markt

Der Pazar ist der Frischmarkt Splits direkt östlich des Palastes am Goldenen Tor. Täglich ab 6:30 Uhr handeln Bauern und Fischer mit Obst, Gemüse, Käse, Honig, Olivenöl, Pršut und Fisch. Der Fischmarkt (Peškarija) ist ein eigener Hallenbau von 1890 westlich des Palasts an der Marmontova und einer der wenigen Märkte ohne Fliegen — angeblich wegen der Schwefelquellen am Marjan. Geöffnet bis 13 Uhr.

Die wichtigsten Stationen im Überblick

Diokletianspalast UNESCO

38.000 m² antiker Kaiserpalast aus dem Jahr 300 n. Chr., in den Mauern leben heute 3.000 Menschen. UNESCO-Welterbe seit 1979. Frei zugänglich, Diokletian-Keller 8 Euro.

Kathedrale Sankt Domnius

Achteckige Kirche im Mausoleum Diokletians, geweiht auf den Märtyrer, den der Kaiser hinrichten ließ. Glockenturm 60 m mit 183 Stufen. Kathedrale 7 Euro plus Turm 3 Euro.

Marjan-Halbinsel

340 Hektar Naturpark westlich der Altstadt mit Kiefern, Macchia, Felsbuchten und Eremitenkirchen. Telegrin-Gipfel 178 m, Marjan-Treppe ab Riva 15 Minuten zur ersten Vidilica.

Bačvice mit Picigin

Sandstrand 600 m östlich der Altstadt, Geburtsort des Picigin-Ballspiels (immaterielles UNESCO-Erbe). Familienstrand mit flachem Wasser, Bars, Open-Air-Disko.

Salona und Klis

Salona als antike Provinzhauptstadt mit Amphitheater für 15.000 Zuschauer, 6 km nördlich. Klis-Festung 360 m hoch als Game-of-Thrones-Meereen. Per Stadtbus 25 Min.

Trogir und Šibenik

Trogir 27 km westlich als UNESCO-Insel-Altstadt mit Radovan-Portal. Šibenik 90 km mit Sankt-Jakob-Kathedrale und Krka.

Split, Salona, Klis, Trogir und Šibenik im Vergleich

Kriterium
Split
Salona
Klis
Trogir
Šibenik
Charakter
Antike Kaiserstadt, lebendiger Hafen
Römische Provinzhauptstadt-Ruine
Mittelalterliche Bergfestung
UNESCO-Insel-Altstadt
Mittelalterliche Stadt
UNESCO
Welterbe seit 1979
Teil des Split-Komplexes
Nicht UNESCO
Welterbe seit 1997
Welterbe seit 2000 (Kathedrale)
Top-Highlight
Palast und Kathedrale
Amphitheater und Manastirine
Burgmauern, GoT-Drehort
Radovan-Portal, Kamerlengo
Sankt-Jakob-Steinkuppel
Anreise ab Split
Stadtzentrum
Bus Linie 1, 25 Minuten
Bus Linie 22, 25 Minuten
Bus 37 oder Auto, 30 bis 50 Minuten
Auto A1 in 1:00 Stunde
Aufenthalt
3 bis 6 Tage Hauptbasis
2 bis 3 Stunden
2 bis 3 Stunden
Halber Tag
Voller Tag plus Krka
Eintritt
Keller 8, Kathedrale 7 Euro
6 Euro
8 Euro
Kathedrale 5, Turm 3 Euro
Kathedrale 5, Krka 40 Euro
Beste Tageszeit
Morgens und abends
Vormittag (kein Schatten)
Vormittag oder Nachmittag
Morgens oder abends
Vormittag, Krka mittags

Wer Split 3 bis 6 Tage erlebt, kombiniert idealerweise zwei Tage im Palast und an der Riva mit je einem halben Tag Marjan plus Bačvice, dazu Tagestrips nach Salona und Klis (an einem Tag kombinierbar) sowie Trogir und Šibenik (je halber Tag oder gemeinsam mit Krka).

Praktische Tipps für die Split-Reise

  • Euro statt Kuna seit 2023

    Kroatien ist seit 1. Januar 2023 in der Eurozone und im Schengen-Raum — die alte Kuna ist Geschichte. Kreditkartenzahlung ist überall möglich, in Konobas und auf dem Pazar wird Bargeld bevorzugt. Geldautomaten der Banken (Privredna banka, Erste, Zagrebačka) haben moderate Gebühren, Euronet-Automaten an Touristenorten sind teuer mit 5 bis 7 Euro Gebühr pro Abhebung.

  • Palast früh morgens oder spät abends erkunden

    Zwischen 10 und 17 Uhr ist das Peristyl im Juli und August voll mit Reisegruppen aus den Kreuzfahrtschiffen. Wer um 7 Uhr aufsteht und vor dem Frühstück durch den Palast streift, hat ihn fast für sich allein — die beste Fotostunde. Abends ab 21 Uhr leeren sich die Gassen erneut, Cafés am Peristyl haben dann Live-Klapa-Sänger.

  • + Split Card für Mehrfachattraktionen

    Die offizielle Split Card kostet rund 8 Euro für 3 Tage und beinhaltet 60 bis 80 Prozent Rabatt auf Kathedralen-Glockenturm, Jupitertempel, Diokletian-Keller, Stadtmuseum, Ethnographisches Museum und Galerie Meštrović. Wer mehr als zwei kostenpflichtige Stationen besucht, fährt damit günstiger als mit Einzeltickets.

  • i Hauptbahnhof, Busbahnhof und Fährhafen liegen nebeneinander

    Die wichtigste Reise-Information für Split — alle drei Verkehrsknoten (Bahnhof, Autobusni kolodvor, Trajektna luka) liegen 200 Meter nebeneinander direkt östlich der Riva. Wer mit Bus aus Dubrovnik kommt und auf die Fähre nach Hvar wechselt, läuft 100 Meter. Hotels in der Altstadt sind in 5 bis 10 Minuten zu Fuß erreichbar.

  • Fähren nach Hvar, Brač und Vis vorab buchen

    Im Juli und August sind die Schnellfähren Krilo und Jadrolinija nach Hvar oft tagesweise ausverkauft, besonders die Morgenverbindungen. Buchung online über die offizielle Jadrolinija- oder Krilo-Seite mindestens 2 bis 3 Wochen vorab. Autofähren nach Brač (Supetar) sind reichlicher, aber wer mit dem Auto übersetzt, sollte 90 Minuten vor Abfahrt am Hafen sein.

  • Mobilitätseingeschränkte und Treppen

    Die Diokletian-Keller sind weitgehend barrierefrei (Aufzug am Westeingang). Der Glockenturm dagegen mit 183 schmalen offenen Stahlstufen ist nicht zugänglich. Auf der Marjan-Halbinsel führt eine Straße bis zur ersten Vidilica, die Treppen können umgangen werden. Bačvice-Strand und die Riva sind komplett ebenerdig. Die meisten Konobas haben Schwellen und schmale Türen.

  • Beste Reisezeit Mai, Juni und September

    Mai und Juni bringen 22 bis 28 Grad und 24 Grad Wassertemperatur ab Mitte Juni, ohne die Massen der Hochsaison. September gilt als Geheimtipp — warmes Wasser bis 25 Grad, Cafés noch geöffnet, Preise fallen ab Mitte des Monats. Juli und August bringen 30 bis 35 Grad und Kreuzfahrt-Massen am Vormittag. November bis März ist günstig, aber viele Inselfähren reduziert und Restaurants geschlossen.

  • Bura und Jugo — die Winde Dalmatiens

    Die Bura ist der kalte Fallwind aus dem Velebit-Gebirge, kann im Frühjahr und Herbst tagelang wehen und stoppt Fährverbindungen zu kleineren Inseln (Vis, Lastovo). Der Jugo aus Südost bringt feuchte Wärme und Regen. Wer Inselhopping plant, sollte zwei bis drei Pufferstunden einplanen — die kroatischen Wetterdienste DHMZ und MeteoAdriatic geben gute Prognosen. Schnellfähren fahren bei Bura ab Windstärke 7 nicht mehr.

Insider-Tipps

Konoba-Geheimtipps abseits der Riva

Die besten Konobas liegen nicht am Wasser, sondern in den engen Gassen nördlich der Marmontova. Konoba Hvaranin in der Ban Mladenova ulica ist ein winziger Raum mit acht Tischen, betrieben von einer Familie aus Hvar — Pašticada, schwarzes Risotto und Pršut auf höchstem Niveau ohne Touristenpreise. Apetit in der Šubićeva versteckt sich im ersten Stock eines Renaissance-Palazzos und ist seit 30 Jahren Geheimtipp der Einheimischen.

Inselausflug Brač und Bol

Wer einen Tag für eine Insel hat, sollte Brač mit dem Strand Zlatni Rat (Goldenes Horn) bei Bol wählen — die berühmteste Kieslandzunge der Adria, die je nach Wind und Strömung ihre Form ändert. Autofähre nach Supetar in 50 Minuten, dann 38 Kilometer quer über die Insel nach Bol. Alternativ Hvar — Schnellfähre Jadrolinija oder Krilo nach Hvar Stadt in 1:00 Stunde mit venezianischer Festung und Pakleni-Inseln-Bootstour.

HÄUFIGE FRAGEN

Wie alt ist der Diokletianspalast in Split und wer hat ihn gebaut?

Der Diokletianspalast wurde zwischen 295 und 305 nach Christus unter dem römischen Kaiser Gaius Aurelius Valerius Diocletianus an dessen Geburtsort Aspalathos errichtet. Damit ist die Anlage rund 1.700 Jahre alt. Diokletian war der einzige römische Kaiser, der freiwillig abdankte (im Jahr 305), und verbrachte hier seinen Lebensabend bis 311. Der Palast diente gleichzeitig als kaiserliche Residenz, Festung und Militärlager, war 38.000 Quadratmeter groß und an den Ecken durch vier viereckige Türme verstärkt. Seit 1979 ist der Komplex UNESCO-Welterbe.

Können Touristen den Diokletianspalast besichtigen?

Ja, der Diokletianspalast ist nicht nur frei zugänglich, sondern als bewohnter Stadtkern einzigartig auf der Welt. Rund 3.000 Menschen leben dauerhaft INNERHALB der Palastmauern, dazu gibt es Hunderte Restaurants, Cafés, Wohnungen und Hotels in den antiken Räumen. Der Eintritt zu Peristyl, Vestibül und zu den engen Gassen ist frei. Für die Diokletian-Keller (Podrumi), die Kathedrale Sankt Domnius mit Glockenturm sowie den Jupitertempel fallen Einzeltickets an — Keller rund 8 Euro, Kathedrale 7 Euro, Glockenturm 3 Euro, Jupitertempel 3 Euro. Die offizielle Split Card für rund 8 Euro für 3 Tage spart bei mehreren Attraktionen.

Was sind die Diokletian-Keller und warum sind sie so bekannt?

Die Diokletian-Keller (kroatisch Podrumi Dioklecijanove palače) sind die unteren Geschosse der einst zweistöckigen kaiserlichen Wohnräume im Südteil des Palastes. Nach dem Niedergang der Anlage wurden die Keller über Jahrhunderte als Müllhalde verfüllt und blieben so vollständig konserviert. Heute sind sie restauriert auf rund 3.000 Quadratmetern und gelten als am besten erhaltener römischer Wohnbereich weltweit. Bekannt wurden sie zusätzlich durch die HBO-Serie Game of Thrones, wo Daenerys hier ihre Drachen in Meereen einsperrte (Staffel 4). Eintritt rund 8 Euro, Aufzug am Westeingang.

Warum war die Kathedrale Sankt Domnius einst ein Mausoleum?

Die achteckige Kathedrale Sankt Domnius (Katedrala Svetog Duje) östlich des Peristyls wurde um 305 nach Christus als Mausoleum für Kaiser Diokletian errichtet. Diokletian war einer der größten Christenverfolger der römischen Geschichte und ließ unter anderem den Bischof Domnius von Salona hinrichten. Im 7. Jahrhundert weihten die Bewohner Splits das einstige Mausoleum ironischerweise auf eben jenen Märtyrer Domnius — das Mausoleum des Verfolgers wurde zur Ruhestätte seines Opfers. Diokletians eigener Sarkophag ist verschwunden, vermutlich im Mittelalter geleert.

Was ist Picigin und warum spielen es die Bewohner Splits?

Picigin ist ein traditionelles dalmatinisches Ballspiel, das nur in Split am Strand Bačvice gespielt wird. Sechs Spieler stehen knietief im flachen Wasser und versuchen, einen kleinen handgroßen Gummiball mit der flachen Hand möglichst lange in der Luft zu halten, ohne dass er das Wasser berührt — pure Akrobatik mit Hechtsprüngen ins flache Wasser. Das Spiel entstand um 1908, als Studenten aus Prag das damals neue Wasserball-Spiel mitbrachten und an die seichten Bačvice-Verhältnisse anpassten. Seit 2008 steht Picigin auf der kroatischen Liste des immateriellen Kulturerbes. Jährliches Highlight ist die Picigin-Weltmeisterschaft am 1. Januar bei eisigen Wassertemperaturen.

Wann ist die beste Reisezeit für Split?

Ideal sind Mai bis Juni sowie September bis Anfang Oktober mit 22 bis 28 Grad Luft- und 23 bis 25 Grad Wassertemperatur. Juli und August bringen 30 bis 35 Grad plus Kreuzfahrt-Massen am Vormittag, der Palast ist dann sehr überlaufen. September gilt als Geheimtipp mit warmem Wasser, weniger Massen und fallenden Preisen ab Mitte des Monats. November bis März ist günstig, aber viele Restaurants geschlossen, Fährverbindungen zu kleineren Inseln reduziert. Die Bura, ein kalter Fallwind aus dem Velebit-Gebirge, kann im Frühjahr und Herbst tagelang wehen und Inselfähren stoppen.

Wie kommt man von Split nach Hvar oder Brač?

Beide Inseln sind über den Fährhafen östlich der Riva direkt erreichbar. Nach Hvar Stadt fahren Schnellfähren der Jadrolinija und der Krilo mehrfach täglich, Fahrzeit rund 1:00 Stunde, Ticket ab 12 Euro. Nach Brač (Supetar im Norden) gibt es Autofähren der Jadrolinija mehrmals täglich, Fahrzeit 50 Minuten, Auto-Ticket rund 35 Euro. Die berühmtere Brač-Destination Bol mit dem Zlatni-Rat-Strand (Goldenes Horn) liegt 38 Kilometer weiter südlich, erreichbar per Bus oder Auto vom Hafen Supetar. Im Sommer Juli und August sind Tickets nach Hvar zwingend mehrere Wochen vorab zu buchen.

Lohnt sich ein Tagestrip zur Klis-Festung?

Ja, die Klis-Festung (Tvrđava Klis) zählt zu den ungewöhnlichsten Burgen Dalmatiens und ist von Split aus in 25 Minuten mit dem Stadtbus Linie 22 erreichbar. Die Festung thront auf einem 360 Meter hohen Felssattel zwischen Mosor- und Kozjak-Gebirge und kontrolliert die einzige Straße vom Küstenstreifen ins kroatische Hinterland. Schon Illyrer und Römer befestigten den Ort, im Mittelalter war Klis Sitz der kroatischen Könige der Trpimirović-Dynastie. Die Osmanen hielten Klis 111 Jahre (1537 bis 1648). Game-of-Thrones-Fans kennen Klis als Meereen aus den Staffeln 4 und 5. Eintritt rund 8 Euro, Blick bis Brač und Šolta. Lässt sich gut mit Salona an einem Tag kombinieren.

Was sind die wichtigsten Tagestrips von Split?

Die wichtigsten Tagestrips sind Salona (antike Provinzhauptstadt, 6 Kilometer, Bus 25 Minuten), Klis-Festung (12 Kilometer, Bus 25 Minuten, Game-of-Thrones-Drehort), Trogir (27 Kilometer, UNESCO-Welterbe, Bus 50 Minuten oder Auto 30 Minuten) und Šibenik mit Krka-Nationalpark (90 Kilometer, Auto 1:00 Stunde). Salona und Klis lassen sich gut an einem Tag kombinieren. Trogir reicht ein halber Tag. Šibenik plus Krka füllt einen vollen Tag und ist im Hochsommer (Krka-Wasserfälle) ein Highlight. Die Inseln Hvar, Brač und Vis ergänzen das Programm — Schnellfähre zur Hvar Stadt in 1:00 Stunde, Autofähre nach Brač in 50 Minuten.

Welche Gerichte sind in einer Konoba in Split typisch?

Die Konoba ist die klassische dalmatinische Taverne — eine kleine Stube mit Steinwänden, Fass-Tischen und einfacher Karte. Die Klassiker sind Pašticada (geschmortes Rindfleisch in Süß-sauer-Sauce mit hausgemachten Gnocchi), Crni Rižot (schwarzes Tintenfisch-Risotto mit Tintenfisch-Tinte), Brodet (Fischsuppe mit Polenta), Soparnik (Mangold-Fladenbrot aus der Region Poljica), gegrillter Fisch (Brancin, Komarča, Skuša), Pršut (Räucherschinken aus Drniš oder Istrien) sowie hausgemachte Olivenöle und Wein der Region — Plavac Mali aus Hvar und Pošip aus Korčula. Empfehlenswerte Adressen abseits der Riva sind Konoba Hvaranin, Konoba Marjan und Apetit.

Ist Kroatien teurer geworden seit der Euro-Einführung?

Ja, seit der Euro-Einführung am 1. Januar 2023 sind die Preise in Split spürbar gestiegen — vor allem in Restaurants und Cafés an der Riva sowie für Unterkünfte. Ein Espresso an der Riva kostet rund 4 Euro (vor 2023 entsprachen 15 Kuna noch rund 2 Euro). In den Seitengassen abseits der Touristenrouten zahlt man dagegen noch 1,50 bis 2,50 Euro. Mittagsmenü in einer Konoba 18 bis 25 Euro, Abendessen mit Wein 35 bis 50 Euro. Hotels in der Hochsaison 150 bis 300 Euro pro Doppelzimmer in Altstadtnähe. Trotz der Preissteigerungen bleibt Split rund 20 bis 30 Prozent günstiger als Dubrovnik und ähnliche italienische Adriastädte wie Venedig oder Ravenna.

Wo informiere ich mich offiziell über Split und Kroatien?

Die offizielle Tourismus-Website der Stadt Split heißt visitsplit.com und wird vom Tourismusbüro betrieben — dort gibt es aktuelle Öffnungszeiten der Museen, Veranstaltungskalender (Diocletian-Days im August, Sveti-Duje am 7. Mai) und Detailkarten der Sehenswürdigkeiten. Für ganz Kroatien ist die nationale Tourismus-Plattform croatia.hr die wichtigste Quelle mit Informationen zu Regionen, Inseln, Nationalparks und aktuellen Reise-Hinweisen. Beide Portale sind in mehreren Sprachen verfügbar einschließlich Deutsch und Englisch. Fährverbindungen werden direkt über die offiziellen Reedereien Jadrolinija und Krilo gebucht.
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