Spitzenköche und edle Weine: Kulinarische Rückkehr auf der SEA CLOUD SPIRIT
Neues auf der SEA CLOUD SPIRIT? Oh ja — und zwar ziemlich geschmackvoll. Kurz gesagt: Die Küche an Bord erlebt gerade eine Art Renaissance. Anstelle starrer À-la-carte-Regeln gibt es jetzt Menüzyklen, die sich nach Jahreszeit und Fahrtroute richten; das heißt für Dich: frische Zutaten aus der Region, die gerade vor Anker liegen, landen auf dem Teller. Man merkt sofort, dass jemand mit Sinn für Handwerk und Augen fürs Detail am Herd steht — die Gänge sind kompakt komponiert, nicht überfrachtet, und kleine Aromen-Überraschungen tauchen an unerwarteten Stellen auf. Dazu kommen neue Servicestaffeln, die regelmäßig geschult werden; der Ablauf beim Wein- und Gerichtpaaren wirkt ausgereifter, schneller und gleichzeitig entspannter.
Was das Thema Wein angeht, hat sich an Bord einiges getan. Die Weinkarte wurde nicht einfach verlängert, sondern neu gedacht: mehr kleine Kellereien, natürliche Optionen und ein paar echte Raritäten, die man sonst kaum auf Kreuzfahrten findet. Für Dich heißt das: Du kannst jetzt an einer lockeren Verkostung teilnehmen, bei der die Reihenfolge der Gläser als kleine Reise durch die Aromenlandschaften konzipiert ist. Außerdem gibt es vermehrt thematische Abende — etwa ein Fokus auf alte Rebsorten oder ein Tasting, das lokale Winzer vorstellt, die direkt an den besuchten Küsten ansässig sind. Solche Abende sind ideal, wenn Du gerne mehr Hintergrundwissen aufschnappst, ohne in steife Fachsimpelei abzurutschen.
Küchenkonzept und Service sind aber nicht das Einzige, was sich verändert hat; auch die Atmosphäre rund ums Essen wirkt frischer. Es gibt jetzt häufiger lockere Formate wie Markt-Buffets an Deck nach dem Landgang, an denen die Crews frisch zubereitete Kleinigkeiten anbieten — handwerkliches Bäckereigedöns, Eintopfvarianten mit lokalen Kräutern oder improvisierte Grillstationen. Das sorgt für eine offeneren sozialen Ton beim Essen: man trifft sich, tauscht Eindrücke von der Insel aus und probiert sich unkompliziert durch. Wenn Du Wert auf Nachhaltigkeit legst, wirst Du einiges Positives bemerken: der Fokus liegt mehr auf kurzen Lieferketten, weniger Food Waste und cleveren Restenutzungsideen, die überraschend lecker sind.
Zum Schluss noch ein kleiner persönlicher Eindruck: Das gesamte kulinarische Konzept fühlt sich wie eine Rückkehr zu etwas Echtem an — nicht retro, eher wie das Aufräumen einer Adventskiste voller Familienrezepte, die jetzt neu arrangiert werden. Es gibt nach wie vor feine Menüs, aber auch genug Raum für ungeplante Genüsse. Falls Du demnächst an Bord bist, nimm an einer Weinprobe teil und reservier Dir den Chef’s Table, wenn er angeboten wird; das ist der beste Weg, um die neuen Ideen intensiver zu erleben. Und ja, ich bin ein bisschen gespannt, was als Nächstes auf die Teller kommt — das ist ein guter Grund, wiederzukommen.




