Lanzarote ist die Kanareninsel für Dich, wenn Du kurze Wege, viel Sonne und eine Landschaft mit klaren Kontrasten suchst. Zwischen Timanfaya, den Salzfeldern von Janubio, Lavahöhlen und Stränden wie Papagayo oder Famara liegen oft nur 20 bis 40 Minuten Fahrt. Das passt gut für Paare, aktive Familien und alle, die im Urlaub gerne selbst losziehen statt nur am Hotelpool zu bleiben. Die Insel ist kompakt, gut erschlossen und das ganze Jahr über bereisbar. Am angenehmsten ist es meist von März bis Juni und von September bis November, wenn es warm ist, aber nicht zu heiß.

Die 6 vulkanischen Wunder und Strände im Überblick

Timanfaya Nationalpark

Die Feuerberge sind das bekannteste Naturgebiet der Insel. Auf der Route de los Volcanes siehst Du schwarze Lava, rote Asche und Krater in kurzer Folge. Der Park ist am besten früh am Tag, weil die Busse und Parkplätze später voller werden.

Cueva de los Verdes

Die Lavahöhle im Norden gehört zum Tunnelsystem des Monte Corona. Die Führung dauert meist rund eine Stunde und zeigt Dir große Hohlräume, enge Gänge und den bekannten Akustikraum. Drinnen ist es deutlich kühler als draußen.

Salzfelder von Janubio

Die Salinen liegen bei Yaiza an der Westküste. Die Becken zeigen je nach Licht weiße, graue und manchmal leicht rosige Töne. Besonders gut wirken sie am späten Nachmittag, wenn die Sonne flacher steht.

Playa de Papagayo

Die Bucht im Süden ist für ruhigeres Wasser und klares Meer bekannt. Der Strand liegt geschützt in einer Reihe kleiner Buchten. Für Familien ist das Wasser oft angenehmer als an offeneren Atlantikstränden.

Playa de Famara

Der lange Strand an der Nordwestküste zieht Surfer an. Wind, Wellen und die Kulisse unterhalb der Steilküste machen ihn anders als die geschützten Südbuchten. Baden geht nur an ruhigen Tagen entspannt.

Jameos del Agua und Norden

Der Norden verbindet Vulkan, Kultur und Küstenlandschaft. Zwischen Arrieta, Órzola und den Höhlenanlagen bekommst Du einen guten Eindruck davon, wie eng Natur und Baukunst auf Lanzarote zusammenhängen.

Anreise und Erreichbarkeit

Lanzarote erreichst Du in der Regel über den Flughafen Arrecife, kurz ACE. Von dort bist Du mit dem Mietwagen schnell in den wichtigsten Ferienorten. Die Insel ist nicht groß, darum sind auch viele Tagesausflüge ohne lange Fahrt machbar.

Mit dem Auto

Wenn Du vom Festland kommst, nimmst Du in Spanien oder auf den Kanaren den Flug und dann den Mietwagen vor Ort. Auf der Insel sind die Entfernungen kurz. Vom Flughafen nach Puerto del Carmen fährst Du etwa 10 bis 15 Minuten, nach Costa Teguise rund 15 bis 20 Minuten und nach Playa Blanca ungefähr 30 bis 35 Minuten. Für Timanfaya, Papagayo und Janubio ist ein Auto sehr praktisch, weil Busverbindungen dort deutlich dünner sind.

Mit der Bahn / dem ÖPNV

Eine Bahn gibt es auf Lanzarote nicht. Zwischen den größeren Orten fahren Busse, im Alltag aber oft in lockerem Takt. Für Arrecife, Costa Teguise, Puerto del Carmen und Playa Blanca reicht das für einzelne Fahrten. Für Strände, Höhlen und Nationalpark klappt ein Mietwagen meist besser.

Mit dem Flugzeug

Der Flughafen ACE ist der normale Startpunkt für den Urlaub. Direktflüge gibt es je nach Saison aus mehreren deutschen Städten. Für eine Inselreise ist das die bequemste Lösung, weil Du danach schnell im Hotel oder in der Ferienwohnung bist.

Vor Ort bewegen / Parken

Vor den großen Sehenswürdigkeiten gibt es meist Parkplätze, aber nicht immer in großer Zahl. In Papagayo wird für die Zufahrt oft eine Gebühr fällig, in Timanfaya solltest Du morgens früher ankommen. In den Ferienorten kommst Du zu Fuß, per Bus oder mit dem Taxi recht gut zurecht. Ein Auto ist trotzdem sinnvoll, wenn Du mehrere Regionen an einem Urlaub mixen willst.

Hamburg ca. 3.400 km Flug mit Umstieg oder Direktflug in der Saison
Berlin ca. 3.600 km meist 4 bis 5 Stunden Flugzeit mit Umstieg
München ca. 3.300 km Direkt oder mit Umstieg, je nach Saison
Arrecife 0 km Startpunkt für viele Ausflüge auf der Insel
Playa Blanca ca. 30 km rund 30 bis 35 Minuten ab Flughafen

Timanfaya, Cueva de los Verdes und Janubio: die vulkanische Seite der Insel

Lanzarote ist keine grüne Insel, auf der Du weite Wälder oder hohe Gebirge suchst. Der Reiz liegt in der schwarzen Erde, den hellen Kanten der Lavafelder und den Kontrasten zwischen Küste, Kratern und trockenen Ebenen. Genau deshalb funktionieren Timanfaya, die Lavahöhle und die Salinen so gut zusammen. Du siehst an einem Urlaubstag sehr unterschiedliche Landschaften, die trotzdem zusammengehören.

Timanfaya Nationalpark und die Feuerberge

Der Timanfaya Nationalpark liegt im Südwesten und gehört zu den wichtigsten Zielen auf Lanzarote. Die bekannten Feuerberge entstanden nach den Eruptionen des 18. Jahrhunderts. Heute siehst Du dort vor allem schwarze und rötliche Lavaflächen, kleine Krater und Hügel aus erstarrtem Material. Ein klassischer Stopp ist die Route de los Volcanes. Sie zeigt die Landschaft per Bus oder Tour in kurzer Zeit, ohne dass Du lange wandern musst.

Wenn Du früh kommst, ist der Besuch angenehmer. Später am Vormittag sammeln sich die Gruppen. Für Kinder ist die Landschaft spannend, weil sie sehr anders wirkt als normale Urlaubsinseln. Für Foto-Fans lohnt sich der Park ebenfalls, vor allem bei tiefem Sonnenstand.

Cueva de los Verdes: die Lavahöhle im Norden

Die Cueva de los Verdes liegt nördlich von Haría und gehört zu den bekanntesten Höhlen der Insel. Sie ist Teil eines langen Lavatunnels, der vom Vulkan Monte Corona entstanden ist. Bei der Führung gehst Du durch Gänge und Hallen, die durch Licht und Schatten sehr eigen wirken. Die Höhle war früher auch ein Schutzraum für die Bevölkerung, wenn Gefahr drohte. Heute steht die geologische Seite im Vordergrund.

Plan für den Besuch etwas Zeit ein. Die Höhle ist nicht nur ein kurzer Fotostopp, sondern eine Führung mit festem Ablauf. Drinnen ist es konstant kühl, also ist die Cueva de los Verdes auch an heißen Tagen angenehm. Feste Schuhe sind sinnvoll, weil der Boden stellenweise uneben ist.

Die Salzfelder von Janubio

Die Salinen von Janubio liegen an der Westküste bei Yaiza. Das Gebiet ist eine der bekanntesten Stellen für traditionelle Salzgewinnung auf Lanzarote. Die Becken liegen zwischen Küste und Vulkanlandschaft. Je nach Wetter und Licht sehen sie sehr hell, grau oder leicht farbig aus. Besonders spannend ist der Kontrast zwischen dem dunklen Lavagestein und den ruhigen Wasserflächen.

Wenn Du Dich für Landwirtschaft, Küstenarbeit und alte Techniken interessierst, ist Janubio ein guter Stopp. Auch ohne großen Rundgang lohnt sich ein Halt für Fotos und einen kurzen Blick auf die Anlage. Am späten Tag sind die Farben meist ruhiger und klarer als mittags.

Timanfaya, Cueva de los Verdes und Janubio im Vergleich

Kriterium
Timanfaya
Cueva de los Verdes
Janubio
Besuchsart
Nationalpark, meist per Bus oder Tour
Geführte Höhle mit festem Ablauf
Kurzer Stopp, Fotopunkt und Salinenblick
Dauer
Etwa 1 bis 2 Stunden
Rund 50 bis 60 Minuten
15 bis 45 Minuten
Beste Zeit
Früher Vormittag
Ganztags gut, auch bei Hitze
Spätnachmittag für Licht und Farben
Für wen
Erstbesucher, Familien, Fotofans
Neugierige, Familien mit älteren Kindern
Genießer, Autofahrer, Foto-Fans
Wettertauglich
Gut bei trockenem Wetter, windanfällig
Sehr gut, weil drinnen
Gut, aber am schönsten bei Sonne

Die drei Orte lassen sich gut als Tagesrunde verbinden, wenn Du im Süden oder Westen der Insel übernachtest.

Strände auf Lanzarote: Papagayo, Famara und mehr

Bei den Stränden ist Lanzarote eher klar als überladen. Du findest geschützte Buchten, weite Atlantikstrände und Abschnitte mit stärkerem Wind. Das ist praktisch, weil Du je nach Wetter den passenden Strand wählen kannst. Für Badeurlaub sind die Südbuchten oft angenehmer. Für Surfen und lange Spaziergänge ist der Norden oder Nordwesten spannender.

Playa de Papagayo

Playa de Papagayo ist keine einzelne riesige Strandfläche, sondern eine Reihe kleiner Buchten im Süden. Die bekannteste liegt in einem geschützten Naturraum bei Playa Blanca. Das Wasser ist oft ruhig und klar. Genau das macht den Strand für Familien, Schnorchler und alle, die lieber in einer Bucht liegen als an einem offenen Küstenabschnitt.

Die Zufahrt erfolgt über eine Schotterstraße. Das gehört zum Charakter des Orts, ist aber nichts für sehr tiefe Mietwagen. Nimm am besten Wasser, Sonnenschutz und genug Zeit mit. Vor Ort gibt es keine klassische Strandpromenade. Der Fokus liegt auf Natur statt Infrastruktur.

Playa de Famara

Famara liegt an einer langen, offenen Bucht an der Nordwestküste. Die Kulisse ist kräftig: breiter Sand, oft Wind und im Hintergrund die Steilküste des Risco de Famara. Surfer mögen den Strand wegen der Bedingungen. Wenn Du selbst nicht aufs Brett steigst, ist der Spaziergang am Wasser trotzdem gut. Bei starkem Wind kann der Strand aber anstrengend werden, vor allem mit kleinen Kindern oder viel Gepäck.

Für einen Strandtag mit ruhigem Baden ist Famara nicht die erste Wahl. Für Weite, Licht und viel Bewegung schon. Rund um den Ort gibt es kleine Cafés und Surfschulen. Das macht den Strand auch außerhalb der Hochsommerzeit interessant.

Weitere Strände, die sich lohnen

Der Strand von Playa Dorada in Playa Blanca ist eine gute Ergänzung, wenn Du es bequemer und familienfreundlicher magst. Dort sind die Wege kürzer und die Lage ist zentraler als in Papagayo. In Puerto del Carmen findest Du mit Playa Grande einen langen Strand direkt am Ferienort. Er ist praktischer, wenn Du gern zu Fuß aus dem Hotel an den Strand gehst. Wer es stiller mag, schaut sich kleinere Buchten in der Nähe von El Golfo oder Órzola an, die oft weniger besucht sind.

Aktivitäten auf Lanzarote

Wandern im Timanfaya-Umland

Rund um den Nationalpark gibt es markierte Wege und geführte Touren. Das Gelände ist trocken, offen und windanfällig. Feste Schuhe, Wasser und Sonnenschutz gehören immer dazu. Im Sommer ist der frühe Start wichtig.

Höhlenbesuch in der Cueva de los Verdes

Die Führung ist für Erwachsene und Kinder gut machbar, solange niemand Probleme mit Treppen oder engem Raum hat. Die Temperatur bleibt angenehm kühl. Wer zu zweit oder mit Familie unterwegs ist, plant die Tickets besser vorher ein.

Schnorcheln in Papagayo

In den geschützten Buchten ist das Wasser oft ruhig genug für Einsteiger. Das Beste sind die klaren Sichtverhältnisse an guten Tagen. Nimm eigenes Material mit oder leihe vor Ort, wenn es angeboten wird.

Surfen und Kiten in Famara

Famara ist einer der bekanntesten Küstenabschnitte für Wind- und Wellenfans. Mehrere Schulen bieten Kurse und Materialverleih an. Die Bedingungen ändern sich je nach Wind und Gezeiten, also lohnt sich ein Blick auf die Tageslage.

Besuch einer Bodega

Rund um La Geria wachsen die Reben in kleinen Mulden zwischen Lavasteinen. Der Besuch einer Bodega verbindet Weinprobe und Landschaft. Das ist eine gute Ergänzung für Tage ohne Strandwetter.

Radfahren zwischen den Lavafeldern

Die Insel ist für sportliche Radfahrer interessant, weil viele Strecken offen und übersichtlich sind. Der Wind ist allerdings ein echter Faktor. Für gemütliche Touren sind die Morgenstunden besser als der Nachmittag.

Wohin auf Lanzarote: Süden, Norden oder Osten?

Frage: Süden oder Norden?

Süden spricht für sich

  • Mehr geschützte Strände, vor allem rund um Playa Blanca und Papagayo
  • Gute Basis für Ausflüge nach Timanfaya und Janubio
  • Oft etwas sonniger und windärmer als der Norden
  • Viele Ferienwohnungen und Hotels mit kurzer Wege-Distanz
  • Praktisch, wenn Du Strand und Tagesausflüge kombinieren willst
  • Gut für Familien mit Kindern, die eher ruhige Buchten mögen

Norden spricht für sich

  • Cueva de los Verdes, Jameos del Agua und Haría liegen näher zusammen
  • Mehr Abwechslung bei Küstenbildern und Aussichtspunkten
  • Famara ist ideal, wenn Du Surfen oder lange Strandspaziergänge magst
  • Oft weniger klassischer Pauschalurlaub als im Süden
  • Gute Wahl, wenn Du Landschaft vor Badekomfort stellst
  • Die Wege sind kürzer, wenn Du viele Nordziele planst

Praktische Tipps für Deinen Lanzarote-Urlaub

  • Mietwagen früh reservieren

    Gerade in Ferienzeiten werden kleine Autos schnell knapp. Für Timanfaya, Papagayo, Janubio und den Norden bist Du mit eigenem Wagen deutlich flexibler.

  • Sonnenschutz ernst nehmen

    Der Wind täuscht oft über die Stärke der Sonne hinweg. Auch bei angenehmen Temperaturen verbrennst Du auf Lanzarote schnell.

  • Timanfaya früh besuchen

    Am Morgen ist es leerer und die Lichtstimmung besser. Später im Tag wird es voller, vor allem in der Hauptsaison.

  • + Famara wetterabhängig planen

    Bei starkem Wind ist der Strand eher etwas für Spaziergänge und Surfer. Für Baden suchst Du Dir besser eine geschützte Bucht.

  • i Für Höhlenbesuche feste Schuhe mitnehmen

    In der Cueva de los Verdes und an manchen Lavawegen ist der Boden uneben. Gute Sohlen machen den Besuch entspannter.

  • Barrierefreiheit vorher prüfen

    Strände, Höhlen und Nationalpark sind sehr unterschiedlich zugänglich. Wenn Du mit Kinderwagen oder Gehhilfe reist, lohnt der Blick auf die konkrete Route vorab.

  • Für Schlechtwetter Tage einplanen

    Dann passen Höhle, Bodega oder ein Spaziergang in Arrecife besser als ein langer Strandtag. So bleibt der Urlaub auch bei Wind rund.

Insider-Tipps

3 Tage, 5 Tage oder 1 Woche: so passt Lanzarote in Deinen Urlaub

Unterkünfte für Lanzarote

Für einen Lanzarote-Urlaub ist die Lage oft wichtiger als ein großes Resort. Wenn Du viel sehen willst, sind Orte mit guter Straßenanbindung praktisch. Wenn der Strand im Mittelpunkt steht, suchst Du Dir besser eine Unterkunft direkt in Playa Blanca, Puerto del Carmen oder Costa Teguise.

Für Familien

Familien fühlen sich oft in Playa Blanca oder Costa Teguise wohl, weil die Wege kurz und die Strände gut erreichbar sind. Dort findest Du viele Aparthotels und größere Anlagen mit Pools. Wichtig ist, dass Du nicht zu weit von Supermarkt, Strand und Parkmöglichkeiten entfernt bist.

Für Paare

Paare wählen gern kleinere Hotels oder stilvolle Adressen in Yaiza, Teguise oder Puerto del Carmen abseits der Hauptstraßen. Dann hast Du mehr Ruhe und bist trotzdem schnell an den wichtigsten Punkten. Wer Abendessen und Spaziergänge kombinieren möchte, profitiert von der Nähe zur Promenade.

Für aktive Reisende

Wenn Du viel unterwegs bist, ist eine Unterkunft zwischen Arrecife, Puerto del Carmen und dem Süden sinnvoll. So erreichst Du Timanfaya, Papagayo, Janubio und die Bodega-Regionen ohne lange Umwege. Für Surfer ist Famara selbst oder die Nähe dazu interessant.

Welcher Lanzarote-Typ bist Du?

Reisetyp
Passender Ort
Warum
Worauf Du achten solltest
Familie
Playa Blanca
Ruhige Buchten und gute Infrastruktur
Strandnähe und kurze Wege prüfen
Surfer
Famara
Wind und Wellen sind oft verlässlich
Wetter und Strömung täglich checken
Naturfans
Süden und Westen
Timanfaya, Janubio und Lavafelder liegen nah
Auto spart viel Zeit
Kulturinteressierte
Arrecife und Norden
Museen, Höhlen und Orte mit Inselgeschichte
Ein paar Tage für den Norden einplanen

FAQ zu Lanzarote

HÄUFIGE FRAGEN

Wann ist die beste Reisezeit für Lanzarote Urlaub?

Am angenehmsten sind meist März bis Juni sowie September bis November. Dann ist es warm, aber meist nicht so heiß wie im Hochsommer. Im Winter bleibt es mild, dafür kann der Wind stärker sein.

Wie viele Tage sollte ich für Lanzarote einplanen?

Für die wichtigsten Punkte reichen 5 Tage, wenn Du nur grob schauen willst. Mit Stränden, Timanfaya, Cueva de los Verdes und einem Ruhetag am Pool sind 7 bis 10 Tage entspannter. Dann musst Du nicht alles in Eile machen.

Ist Lanzarote für Familien mit Kindern geeignet?

Ja, vor allem wenn Du Strände mit ruhigerem Wasser und kurze Fahrwege suchst. Papagayo und Playa Dorada sind für viele Familien praktisch, Famara ist bei Wind eher etwas für größere Kinder. Für den Nationalpark und die Höhle solltest Du genug Zeit und Sonnenschutz einplanen.

Brauche ich auf Lanzarote einen Mietwagen?

Nicht zwingend, aber sehr oft macht er den Urlaub leichter. Zu den wichtigsten Ferienorten kommst Du auch mit Bus und Taxi, doch für Timanfaya, Janubio, Papagayo und den Norden bist Du mit Auto deutlich flexibler. Wer viel sehen will, spart damit Zeit.

Ist Lanzarote eher eine Badeinsel oder eine Insel für Ausflüge?

Beides, aber die Insel lebt stark von ihren Ausflugszielen. Die Strände sind gut, doch viele reisen wegen der Vulkanlandschaft, Höhlen und Salinen an. Genau diese Mischung macht Lanzarote so praktisch für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Wo sind die ruhigeren Strände auf Lanzarote?

Ruhiger wird es oft in den geschützten Buchten von Papagayo und an kleineren Abschnitten rund um Playa Blanca. Auch abseits der Hauptorte findest Du kleine Buchten, die weniger voll sind. Bei starkem Wind ist der Süden meist angenehmer als Famara.

Ist Famara für Anfänger beim Surfen geeignet?

Ja, aber nur mit Schule und an passenden Tagen. Famara hat Bedingungen, die sich schnell ändern können. Für Anfänger ist Anleitung wichtig, weil Wind, Wellen und Strömung zusammenkommen.

Kann ich Timanfaya mit dem Kinderwagen besuchen?

Teile des Parks sind gut per Bus oder Fahrzeug erreichbar, aber nicht jede Route ist für Kinderwagen ideal. Wege und Haltepunkte sind oft eher auf Besichtigungen als auf Spaziergänge ausgelegt. Für Familien mit sehr kleinen Kindern ist die Planung vorab sinnvoll.

Wie komme ich am besten vom Flughafen in den Süden der Insel?

Mit dem Mietwagen bist Du nach Playa Blanca oder in die Gegend von Yaiza am schnellsten unterwegs. Vom Flughafen Arrecife dauert das meist rund 30 bis 35 Minuten bis Playa Blanca. Mit dem Taxi geht es direkt, Busse brauchen länger.

Lohnt sich Lanzarote auch im Winter?

Ja, denn die Insel bleibt auch dann vergleichsweise mild. Baden geht oft noch, aber mehr als im Sommer spielen Sonne, Wind und kurze Regenschauer eine Rolle. Gerade für Wanderungen, Vulkanrouten und Höhlenbesuche ist der Winter gut geeignet.

Wo wohne ich am besten, wenn ich viele Sehenswürdigkeiten sehen will?

Am praktischsten sind Unterkünfte im Süden rund um Playa Blanca oder im Raum Puerto del Carmen. Von dort erreichst Du Timanfaya, Janubio, Papagayo und den Flughafen ohne große Umwege. Wenn Du den Norden stärker einbeziehen willst, ist eine zweite Basis oder ein Standortwechsel sinnvoll.

Wie windig ist Lanzarote wirklich?

Wind gehört oft dazu, vor allem an offenen Küsten und an Famara. Das macht die Insel für Surfer interessant, kann aber am Strand auch anstrengend werden. Für einen ruhigeren Strandtag suchst Du Dir geschützte Buchten und achtest auf die Tagesprognose.
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