Landau in der Pfalz ist die rund 47.000 Einwohner zählende kreisfreie Stadt im Herzen der Südpfalz, eingebettet zwischen Rheinebene und Pfälzerwald rund 35 Kilometer südwestlich von Karlsruhe. Die ehemalige Reichsfestung mit ihren von Vauban entworfenen Bastionen prägt bis heute die Stadtsilhouette mit dem markanten Mauerring um die Altstadt. Berühmt ist Landau für den größten Zoo der Pfalz, die spätgotische Stiftskirche, den lebendigen Marktplatz und den weitläufigen Landesgartenschau-Park aus dem Jahr 2015. Wer Wein, Festungsarchitektur, Pfälzerwald und mediterrane Lebensart verbinden möchte, findet hier den idealen Ausgangspunkt für die Südliche Weinstraße mit ihren rund 23.000 Hektar Rebfläche und Anschluss an die Burgenstraße.
Anreise und Erreichbarkeit
Landau in der Pfalz liegt verkehrsgünstig im Schnittpunkt zwischen Karlsruhe, Mannheim und dem Elsass. Die A65 verbindet die Stadt direkt mit Ludwigshafen im Norden und der französischen Grenze im Süden, die B10 führt durch den Pfälzerwald nach Pirmasens. Der Hauptbahnhof liegt an der Strecke Mainz-Karlsruhe und wird von Regional- sowie Fernzügen bedient.
Mit dem Auto
Aus Richtung Norden und dem Rhein-Main-Gebiet folgen Reisende der A61 bis zum Kreuz Frankenthal, dann der A65 in Richtung Karlsruhe bis zur Abfahrt 14 Landau-Nord oder Abfahrt 15 Landau-Zentrum. Von dort sind es jeweils nur wenige Minuten ins Stadtzentrum. Aus Karlsruhe nimmt man die A65 nordwärts bis Abfahrt 16 Landau-Süd, aus dem Saarland die A6 bis Kaiserslautern und weiter über die B270 und B10. Die Strecke aus Frankfurt am Main dauert rund 90 Minuten, aus Stuttgart etwa zwei Stunden, aus Karlsruhe nur eine halbe Stunde.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Der Hauptbahnhof Landau Pfalz liegt zentrumsnah und wird stündlich von Regional-Express-Linien aus Mannheim, Neustadt an der Weinstraße, Karlsruhe und Wissembourg im Elsass bedient. Die Fahrt aus Karlsruhe dauert rund 25 Minuten, aus Mannheim eine knappe Stunde, aus Frankfurt am Main rund 90 Minuten über Mannheim oder Neustadt. Die S-Bahn Rhein-Neckar verbindet Landau zusätzlich mit dem Rhein-Neckar-Raum. Innerhalb der Stadt verkehren Stadtbusse zu allen Stadtteilen und in die umliegenden Weindörfer wie Godramstein, Nussdorf und Arzheim. Das Tarifgebiet liegt im Verkehrsverbund Rhein-Neckar mit günstigen Tageskarten.
Mit dem Flugzeug
Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Frankfurt am Main, von dort rund 90 Minuten mit Bahn oder Auto. Karlsruhe-Baden-Baden im Süden liegt etwa 45 Autominuten entfernt und bedient vor allem europäische Verbindungen. Stuttgart und Strasbourg sind ebenfalls in unter zwei Stunden erreichbar und bieten Alternativen mit interkontinentalen Anbindungen.
Vor Ort bewegen / Parken
Die Altstadt mit Marktplatz, Stiftskirche und Festungsresten lässt sich bequem zu Fuß erkunden, ist weitgehend Fußgängerzone. Parkhäuser gibt es am Rathausplatz, am Quartier Chopin und am Festplatz, mit Tagespauschalen zwischen sechs und neun Euro. Wer Zoo oder Landesgartenschau-Park besucht, parkt am besten direkt an der Zoostraße oder am Park-Haupteingang an der Mahlastraße. Für den Zugang zu den Weinbergen rund um Arzheim und Nussdorf lohnt sich der Stadtbus mit zentralen Linien.
Wahrzeichen und Highlights
Landaus Profil ist eine Mischung aus barocker Festungsstadt, lebendiger Studentenstadt und Tor zur Südpfälzer Weinregion. Wer einen Tag bleibt, sollte die Festungsreste, den Marktplatz mit Stiftskirche und mindestens eine Sektion des Landesgartenschau-Parks einplanen. Wer drei Tage bleibt, fügt Zoo, eine Weinprobe und eine Pfälzerwald-Wanderung hinzu.
Vauban-Festungsanlagen
Die Festungsanlagen von Landau entstanden zwischen 1688 und 1691 unter dem französischen Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre de Vauban, einem Pionier der modernen Verteidigungsarchitektur. Vauban entwarf einen achtzackigen Bastionsring mit Ravelinen, Glacis und Wassergräben, der die Stadt zu einer der stärksten Festungen Europas machte. Erhalten sind heute Teile der Bastionen, das Deutsche Tor, das Französische Tor sowie die Schleusenanlagen am Queichufer. Ein ausgeschilderter Festungsweg führt in rund zwei Stunden um die Altstadt und erklärt die einzelnen Verteidigungselemente.
Stiftskirche
Die evangelische Stiftskirche im Herzen der Altstadt ist eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke der Pfalz. Mit dem Bau wurde im 13. Jahrhundert begonnen, die Vollendung erfolgte erst im 16. Jahrhundert. Die dreischiffige Hallenkirche besitzt einen rund 71 Meter hohen Westturm, der bei Führungen bestiegen werden kann. Im Inneren beeindrucken die spätgotischen Gewölbe, mittelalterliche Grabplatten der Grafen von Leiningen sowie ein moderner Glasfensterzyklus. Die Stiftskirche dient bis heute als zentrale Pfarrkirche und kulturelles Veranstaltungszentrum.
Marktplatz und Rathaus
Der Rathausplatz mit dem klassizistischen Rathaus aus dem frühen 19. Jahrhundert bildet das Herz der Altstadt. Hier finden mehrmals wöchentlich der Markt, das Sommernachtsfest und die Landauer Weinwoche im Spätsommer statt. Rund um den Platz reihen sich Cafés, Eisdielen und Restaurants mit Außenbestuhlung, die an warmen Tagen ein mediterranes Flair erzeugen. Vor dem Rathaus erinnert das Reiterstandbild von Prinzregent Luitpold an die bayerische Pfalz-Zeit, das Rathaus selbst beherbergt heute neben der Verwaltung auch die Tourist-Info im Erdgeschoss.
Zoo Landau
Der Zoo Landau ist mit rund 4 Hektar Fläche der größte Zoo der Pfalz und beherbergt über 600 Tiere aus rund 100 Arten. Gegründet wurde er 1904 und ist damit einer der ältesten Zoos Südwestdeutschlands. Schwerpunkte sind ein begehbares Affenhaus, ein modernes Tropenhaus mit Faultieren und Tukanen sowie das außergewöhnliche Pinguin-Becken mit Unterwasser-Einblick. Der Eintritt liegt für Erwachsene bei rund 11 Euro, Familien zahlen ermäßigte Sätze. Der Zoo ist ganzjährig geöffnet.
Landesgartenschau-Park
Der weitläufige Park entstand zur Landesgartenschau 2015 auf einer ehemaligen Militärfläche im Süden der Stadt. Auf rund 27 Hektar erstrecken sich Themengärten, ein großer Spielplatz, Wasserlauf und das Forum als Veranstaltungsort. Im Sommer dient der Park als Open-Air-Bühne für Konzerte und Familienfeste. Der Eintritt ist seit Ende der Landesgartenschau frei, und der Park ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Der Park grenzt direkt an den Zoo und lässt sich in einem ausgedehnten Tagesausflug kombinieren.
Frank-Loebsches Haus und Galerien
Das Frank-Loebsche Haus ist das älteste Bürgerhaus der Stadt, urkundlich erwähnt seit dem 14. Jahrhundert. Es beherbergt heute das stadtgeschichtliche Museum mit Schwerpunkt auf jüdischer Geschichte und Familienhistorie, da Anne Franks Vorfahren aus Landau stammten. Direkt anschließend befindet sich die Galerie der Stadt Landau mit wechselnden Ausstellungen zur Moderne. Der Eintritt ist kostenlos, Führungen werden auf Anfrage angeboten.
Die 6 wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Überblick
Vauban-Festungsanlagen
Reste des barocken Bastionsrings von 1688, darunter das Deutsche und das Französische Tor sowie Schleusenanlagen an der Queich. Ein ausgeschilderter Rundweg führt in rund zwei Stunden um die Altstadt herum mit Infotafeln zur Festungsgeschichte.
Stiftskirche mit Turmbesteigung
Spätgotische Hallenkirche mit 71 Meter hohem Westturm und Aussicht über Stadt und Pfälzerwald. Führungen samstags und sonntags, dazu klassische Konzerte im Sommerhalbjahr. Der Turmaufstieg kostet rund 3 Euro.
Zoo Landau
Größter Zoo der Pfalz mit 600 Tieren und 4 Hektar Fläche. Highlights sind Pinguin-Becken mit Unterwasser-Blick, Tropenhaus und Affeninsel. Tageskarte rund 11 Euro für Erwachsene, ganzjährig geöffnet.
Landesgartenschau-Park
27 Hektar Parkanlage von 2015 mit Themengärten, Wasserlauf und Spielflächen. Eintritt frei, kombinierbar mit dem direkt angrenzenden Zoo. Im Sommer Open-Air-Konzerte und Familienfeste am Forum.
Marktplatz und Altstadt
Klassizistisches Rathaus, Stiftskirche, Fußgängerzone mit Cafés und Boutiquen. Wochenmärkte mittwochs und samstags, im Spätsommer die Landauer Weinwoche mit über 150 Weinen aus der Region.
Frank-Loebsches Haus
Ältestes Bürgerhaus der Stadt aus dem 14. Jahrhundert mit Stadtmuseum, Schwerpunkt jüdische Geschichte und Anne-Frank-Familie. Eintritt kostenlos. Daneben Galerie der Stadt Landau mit wechselnden Moderne-Ausstellungen.
Stadtteile und Nachbarorte im Vergleich
Die kompakte Lage erlaubt Tageswechsel zwischen Altstadt, Park und Weindörfern ohne Auto. Stadtbusse verbinden die Stadtteile im 20-Minuten-Takt, einige Weindörfer wie Godramstein zusätzlich per Bahn.
Südliche Weinstraße vor der Haustür
Landau in der Pfalz ist nicht nur Festungs- und Universitätsstadt, sondern auch das politische und touristische Zentrum der Südlichen Weinstraße, die sich von Schweigen an der französischen Grenze bis Neustadt erstreckt. Die Region zählt mit rund 23.000 Hektar Rebfläche zum zweitgrößten Weinanbaugebiet Deutschlands. Bekannt sind kraftvolle Rieslinge auf Buntsandstein, samtige Spätburgunder, frische Weißburgunder und Gewürztraminer mit mediterranen Aromen. Die Pfalz gilt als wärmste Weinregion Deutschlands, weshalb hier auch Feigen, Mandeln und Zitronen gedeihen.
Top-Weingüter in Reichweite
In den Stadtteilen Godramstein, Arzheim, Nussdorf und Mörzheim öffnen Dutzende Weingüter ihre Vinotheken für Verkostungen, viele davon mit Hofcafés und Straußwirtschaften. Bekannte Adressen sind der VDP-Betrieb Wehrheim, das Weingut Borell-Diehl, das Weingut Siegrist sowie Stachel und Kranz. Die meisten Güter bieten Verkostungen ab 10 Euro pro Person inklusive Brot und Aufstrich. Im Sommer laden Straußwirtschaften und Hofschoppen zu offenen Weinen aus eigenen Lagen.
Weinwanderwege und Radrouten
Mehrere ausgeschilderte Routen verbinden die Weinorte rund um Landau. Der Pfälzer Weinsteig führt als rund 170 Kilometer langer Premium-Wanderweg von Schweigen bis Bockenheim mit Etappen rund um Landau. Kürzer ist der Treidlerweg entlang der Queich. Für Radfahrer bietet der Radweg Deutsche Weinstraße 95 Kilometer durch Reben und Dörfer, parallel verläuft der grenzüberschreitende Lautertal-Radweg ins Elsass.
Pfälzerwald-Anschluss und Burgenstraße
Westlich von Landau erhebt sich der Pfälzerwald, mit rund 1.770 Quadratkilometern das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und seit 1992 Biosphärenreservat der UNESCO. Mehrere bekannte Burgen der Burgenstraße liegen in unter 30 Autominuten Entfernung, darunter Burg Trifels, Madenburg und die Reichsburg Trifels bei Annweiler. Die markante Felslandschaft mit Buntsandstein-Felsen wie dem Wasgaurand bietet Wanderern Routen jeder Schwierigkeit.
Burg Trifels und Reichskleinodien
Die Reichsburg Trifels auf einem 500 Meter hohen Felsen über Annweiler ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Pfalz. Sie war im Mittelalter Aufbewahrungsort der Reichskleinodien, darunter Krone, Reichsapfel und Zepter, die heute in Wien liegen. Hier saß auch Richard Löwenherz nach seiner Gefangennahme 1193. Der Aufstieg vom Parkplatz dauert rund 20 Minuten, die Aussicht reicht bei klarem Wetter bis zum Schwarzwald.
Madenburg und Wasgau
Die Madenburg auf dem Magdaleneberg südlich von Landau ist eine der größten Burgruinen der Pfalz. Errichtet im 11. Jahrhundert, war sie bis zum Pfälzischen Erbfolgekrieg bewohnt. Heute beherbergt sie ein Restaurant mit Aussichtsterrasse. Der Wasgau, der südliche Pfälzerwald, lockt mit besonders dramatischen Felsformationen wie dem Asselstein und der Geiersley.
Geschichte von Landau in der Pfalz
Die Wurzeln Landaus reichen bis ins frühe Mittelalter zurück. 1268 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, 1274 erhielt er Stadtrechte von König Rudolf von Habsburg. Im 14. und 15. Jahrhundert gehörte Landau zum Bund der Zehn Reichsstädte im Elsass und blüht als Handelsplatz auf. Ab 1521 unter französischer Oberhoheit, ab 1648 endgültig französisch, wurde Landau auf Anweisung Ludwigs des Vierzehnten zur Festung ausgebaut.
Vom französischen Festungsbauwerk
Sébastien Le Prestre de Vauban entwarf ab 1688 die Festung im typischen Bastions-System mit Wassergräben und vorgelagerten Glacis. Landau galt damit als eine der stärksten Festungen Frankreichs am Rhein. Die Stadt wurde mehrfach belagert, unter anderem im Spanischen Erbfolgekrieg, und blieb dennoch bis 1815 französisch. Nach dem Wiener Kongress kam Landau zu Bayern und wurde bayerische Bundesfestung im Deutschen Bund.
19. und 20. Jahrhundert
Mit der Schleifung der Festung ab 1871 nach dem Deutsch-Französischen Krieg verlor Landau seine militärische Bedeutung, konnte aber endlich über die alten Mauern hinaus wachsen. Die neuen Boulevards und Parkanlagen wie der Goethe-Park entstanden auf den ehemaligen Glacis-Flächen. Im Zweiten Weltkrieg blieb Landau weitgehend von Bombardements verschont, weshalb die historische Altstadt heute noch viele originale Bürgerhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert zeigt.
Universität und neue Mitte
1990 wurde die pädagogische Hochschule zur Universität Koblenz-Landau erhoben, was die Stadt zur Studentenstadt mit rund 5.000 Studierenden machte. Die jüngste Stadtentwicklung war die Landesgartenschau 2015 mit der Umwandlung der ehemaligen Militärfläche im Süden in einen weitläufigen Park sowie das neue Quartier Vauban und Quartier Chopin mit moderner Architektur.
Essen und Übernachten in Landau
Die Gastronomie spiegelt die Lage zwischen Pfalz, Elsass und Mediterran wider. Klassiker sind Saumagen, Pfälzer Leberknödel, Dampfnudeln mit Weinsoße und natürlich Flammkuchen. Dazu kommen leichte mediterrane Gerichte, die zur wärmsten Region Deutschlands passen. Auf den Tellern landen Weißburgunder, Riesling und Spätburgunder von der Südlichen Weinstraße. Die Innenstadt bietet Mittagstische ab rund 12 Euro, abends gehoben Menüs zwischen 50 und 90 Euro.
Klassische Adressen
Das Gasthaus zur Blume in der Altstadt ist seit Generationen Institution für regionale Küche. Das Restaurant Engelsburg im historischen Bürgerhaus setzt auf moderne Pfälzer Küche mit elsässischem Einschlag. Wer rustikal mag, findet in Straußwirtschaften in Godramstein und Arzheim deftige Pfälzer Spezialitäten und offene Weine. Mehrere Cafés rund um den Rathausplatz bieten leichte mediterrane Lunches mit Außenbestuhlung.
Übernachtungsoptionen
Die Hotellerie reicht von Stadt-Hotels nahe der Altstadt über das Park-Hotel am Landesgartenschau-Gelände bis hin zu Ferienwohnungen in Weingüter-Dörfern. Mittelklasse-Doppelzimmer liegen meist zwischen 90 und 140 Euro pro Nacht, Boutique-Häuser und Hotels mit Wellness oberhalb von 160 Euro. Wer Ruhe und Wein bevorzugt, bucht direkt im Weingut in Godramstein oder Arzheim, oft mit Frühstück aus eigener Produktion.
Praktische Tipps für Landau
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Gästekarte spart bares Geld
Die Pfalzcard gibt es ab der ersten Übernachtung kostenlos bei vielen Gastgebern und beinhaltet freie Nutzung von Bus und Bahn im Verkehrsverbund Rhein-Neckar sowie ermäßigte Eintritte ins Frank-Loebsche Haus und mehrere Burgen der Region. Ein typisches Wochenende spart so leicht 30 bis 40 Euro pro Person.
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Festungsweg im Morgenlicht
Der ausgeschilderte Rundweg um die Vauban-Festungsreste ist am frühen Morgen zwischen sieben und neun Uhr nahezu menschenleer und im weichen Licht besonders fotogen. Die rund zwei Stunden Gehzeit lassen sich gut mit einem Frühstück in einem Café am Rathausplatz abschließen.
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Zoo und Park als Tagespauschale
Da Zoo und Landesgartenschau-Park direkt aneinander grenzen, lassen sie sich an einem Tag verbinden. Der Zoo bietet ein Familien-Ticket ab rund 28 Euro, der Park ist kostenlos. Ideal ist ein Vormittag im Zoo, danach Picknick im Park und Spielplatz für die Kinder am Nachmittag.
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Wein-Bus statt Auto
An Wochenenden zwischen Mai und Oktober verkehrt der Südpfalz-Wein-Bus, der mehrere Weindörfer rund um Landau anbindet. Eine Tageskarte kostet rund 8 Euro und ermöglicht Verkostungen ohne Promille-Sorgen. Linienfahrplan und Karten gibt es in der Tourist-Info am Rathausplatz.
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Turmbesteigung der Stiftskirche
Die Stiftskirche öffnet ihren rund 71 Meter hohen Westturm samstags und sonntags zwischen 14 und 17 Uhr. Wer um 16 Uhr aufsteigt, sieht im Herbst das warme Abendlicht über die Rebberge der Südlichen Weinstraße bis zu den Vogesen ziehen. Eintritt rund 3 Euro pro Person.
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Barrierefreiheit im Park
Der Landesgartenschau-Park, der Zoo und das Rathaus sind weitgehend barrierefrei mit befestigten Wegen, Aufzügen und Rampen. Die Altstadt mit ihrem Kopfsteinpflaster ist herausfordernder, doch der Marktplatz und die Hauptachsen sind glatt asphaltiert. Rollstuhlfahrer parken am besten am Quartier Chopin mit Aufzug zur Fußgängerzone.
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Weinwoche im Sommer
Die Landauer Weinwoche im Spätsommer auf dem Rathausplatz vereint über 150 Weine aus der Südlichen Weinstraße mit Live-Musik und Pfälzer Spezialitäten. Stehbankett mit Aussicht auf die Stiftskirche, Eintritt frei. Wer kommt, sollte frühzeitig anreisen, da viele Pendler aus dem Rhein-Neckar-Raum zuströmen.
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Schlechtwetter im Tropenhaus
Bei Regen wird das Tropenhaus des Zoos zur Komfort-Option mit Faultieren, Tukanen und freilaufenden Reptilien in 28 Grad warmer Luft. Anschließend lässt sich im benachbarten Café am Forum gut der Schauer abwarten. Das Frank-Loebsche Haus bietet überdachte kostenlose Stadtgeschichte für eine weitere Stunde.
Insider-Tipps
Geheimtipp Sankt-Anna-Kapelle in Arzheim
Die kleine spätgotische Sankt-Anna-Kapelle auf einem Hügel oberhalb von Arzheim ist bei Touristen kaum bekannt, aber unter Landauern als Aussichtspunkt beliebt. Erbaut im 15. Jahrhundert, beherbergt sie kunsthistorisch wertvolle Wandmalereien und bietet einen weiten Blick über die Südliche Weinstraße. Besonders im April zur Mandelblüte ist der Aufstieg ein Erlebnis.
Mandelblüte im März
Die Südpfalz gilt dank ihres milden Klimas als deutsche Mandel-Region. Zwischen Mitte März und Anfang April blühen rund 100.000 Mandelbäume entlang der Südlichen Weinstraße. Die Mandelblütenwanderwege rund um Landau, Gimmeldingen und Edenkoben sind dann ein rosa-pinker Hingucker. Die Region feiert das Mandelblütenfest mit offenen Weingüter-Höfen.



