Geschichte von Landau

1254 – ein Datum, das die Wurzeln dieser Stadt tief in die Geschichte pflanzt. Bereits damals war Landau ein lebendiger Handelsplatz, der sich durch seine zentrale Lage an wichtigen Handelswegen schnell einen Namen machte. Erst 70 Jahre später erhielt die Stadt ihr Stadtrecht, was den Aufstieg festigte. Doch so hübsch und geschäftig es hier auch war, das 17. Jahrhundert brachte einiges an Ärger: Kriege wie der Dreißigjährige hinterließen tiefe Narben und dezimierten die Bevölkerung stark. Die Mauern wurden beschädigt und das Leben ruhiger – zumindest für eine Weile.
Später, im 19. Jahrhundert, kehrte der Schwung zurück. Die Industrialisierung gab neuen Antrieb, und als Teil des Deutschen Kaiserreichs ab 1871 wurde aus dem einstigen Handelsort auch ein Zentrum für Weinbau und Landwirtschaft – du kannst dir also vorstellen, wie wichtig hier der Rebensaft schon immer war! Wenn du heute mehr über diese bewegte Geschichte erfahren möchtest, lohnt sich ein Abstecher ins Museum für Stadtgeschichte. Dort findest du spannende Ausstellungen mit vielen Details zur Entwicklung der Stadt. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag, der Eintritt kostet für Erwachsene etwa 3 Euro, während Jugendliche unter 18 Jahren umsonst reinkommen.
Übrigens gibt es auch Führungen und Events rund um Landau's Vergangenheit – perfekt, um die historische Atmosphäre wirklich zu spüren. Ganz ehrlich: In diesem Museum steckt so viel Charakter, dass man glatt die Zeit vergisst!
Die frühe Geschichte von Landau
Schon gewusst, dass der Ursprung von Landau tatsächlich bis zu den Kelten zurückreicht? Ungefähr im 1. Jahrhundert n. Chr. haben dann die Römer hier eine Militärstation namens "Mediomatrici" errichtet – ziemlich spannend, wenn man bedenkt, dass daraus später diese lebendige Stadt entstand. Im Mittelalter hat sich das Städtchen dann richtig gemausert: Besonders im 12. und 13. Jahrhundert gewann es an Bedeutung als Handelsplatz, was du heute noch bei der Lage an der alten Handelsstraße zwischen Speyer und Straßburg erahnen kannst.
Der Name „Civitas“ taucht übrigens erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1236 auf – das war der offizielle Ritterschlag für Landau als Stadt. Doch nicht alles lief immer glatt: Kriege wie der Dreißigjährige Krieg oder die Pfälzischen Erbfolgekriege haben ihre Spuren hinterlassen, oft mit Zerstörung verbunden, aber auch mit Phasen des Wiederaufbaus und neuen Wohlstands. Diese Geschichte spürst du am ehesten beim Besuch des Museums für Stadtgeschichte, das dich auf etwa 3 Euro Eintritt (ermäßigt nur 2 Euro) in die Vergangenheit entführt.
Dort findest du archäologische Funde und Ausstellungen zur Entwicklung der Stadt und zum Leben der Menschen damals – geöffnet ist das Museum dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, am Wochenende sogar von 11 bis 17 Uhr. Ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, wie viel Geschichte hinter diesen Mauern steckt – ein echter Geheimtipp für Geschichtsfreunde!
- Die Stadt Landau wurde erstmals im Jahr 1106 urkundlich erwähnt.
- Im 16. Jahrhundert war Landau eine bedeutende Festungsstadt.
- Während des 30-jährigen Krieges wurde die Stadt mehrmals belagert und erobert.
- Im 19. Jahrhundert wurde Landau Teil des Königreichs Bayern.
- Im 20. Jahrhundert wurde die Stadt stark zerstört und später wieder aufgebaut.
Die Bedeutung von Landau in der Pfalz im Laufe der Zeit
Drei Stockwerke hoch zeigt das Museum für Stadtgeschichte einen faszinierenden Querschnitt durch die Entwicklung der Stadt – und das für gerade mal 3 Euro Eintritt (2 Euro ermäßigt). Du kannst dort von Dienstag bis Sonntag eintauchen in die spannende Vergangenheit, die nicht nur von Handelsrouten und militärischen Konflikten geprägt ist, sondern auch von einer lebendigen Kultur. Die Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert, die eigentlich zum Schutz vor Angriffen gedacht war, erzählt heute noch von einer Zeit, in der hier strategisch wichtige Straßen zwischen Oberrhein und Pfalz zusammenliefen.
Überraschend finde ich, wie oft Landau im Laufe seiner Geschichte Schauplatz größerer Auseinandersetzungen war – vom Dreißigjährigen Krieg bis zu den Erbfolgekriegen. Trotzdem hat es sich immer wieder aufgerappelt und wurde sogar zur bedeutenden Garnisonsstadt im 18. Jahrhundert. Und nicht nur das: Die Traditionen der „Landauer Leute“ prägen die kulturelle Identität noch heute, was man beim Besuch in der Altstadt förmlich spüren kann. Übrigens gehört die Stadt auch zur renommierten Weinregion Pfalz, was den wirtschaftlichen Aspekt unterstreicht – da drehen sich viele Gespräche schnell um Weinberge statt Waffen.
Ungefähr so fühlt es sich an: Ein Ort mit einer Geschichte voller Widerstandskraft und Wandel, dessen Spuren du auf Schritt und Tritt entdeckst – ob in den Museen, den alten Mauern oder einfach bei einem gemütlichen Plausch mit Einheimischen.

Sehenswürdigkeiten in Landau


15 Minuten Fußweg vom lebhaften Zentrum entfernt, erhebt sich das imposante Deutsche Tor – ein majestätisches Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, das früher als Stadttor diente und heute ein beliebtes Fotomotiv für Besucher ist. Beim Blick auf die kunstvollen Details des Renaissance-Rathauses, das stolz im historischen Stadtzentrum thront, fällt sofort die meisterhafte Architektur ins Auge – dreistöckig und mit reich verzierten Fenstern, die Geschichten aus vergangenen Zeiten zu erzählen scheinen.
Die gotische Stiftskirche, deren Turm weit über die Dächer hinausragt, nimmt dich gefühlt mit auf eine Zeitreise. Ihr kühler Innenraum und die filigranen Fenster schaffen eine fast mystische Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Wenige Schritte entfernt findest du das charmante Stadtmuseum Landau, untergebracht in einem ehemaligen Kloster – der Eintritt schluckt kaum mehr als 5 Euro. Hier kannst du interessante Ausstellungen zur lokalen Geschichte entdecken, wobei sich der Fokus immer wieder verändert und dadurch auch bei mehreren Besuchen spannend bleibt.
Ehrlich gesagt, habe ich mir einen der historischen Stadtrundgänge nicht entgehen lassen: Rund zwei Stunden dauert so eine Tour ungefähr, oft an Wochenenden – richtig praktisch, um alle Highlights kompakt zu erleben. Übrigens liegt die malerische Natur vor der Haustür: Der Pfälzerwald lockt mit Wanderpfaden und Ausblicken, während Weingüter in der Umgebung ihre Türen für Weinproben öffnen (rechtzeitiges Buchen ist ratsam). Für Kultur- und Naturliebhaber ist hier wirklich einiges drin.
Der historische Marktplatz und seine Attraktionen
Direkt auf dem historischen Marktplatz entdeckst du zwei echte Hingucker: das Französische Tor und das Deutsche Tor. Das erste, ein wahres Schmuckstück barocker Baukunst, beeindruckt mit seiner kunstvollen Fassade und erinnert daran, wie elegant Stadtzugänge früher gestaltet wurden. Das Deutsche Tor hebt sich dagegen mit seinem neugotischen Stil ab – ziemlich imposant, wenn du vor den spitzen Türmen stehst. Vielleicht denkst du dir: "Wie viele Geschichten mögen hier wohl passiert sein?"
Zwischen diesen beiden Toren pulsiert an Markttagen richtig das Leben. Immer dienstags und samstags verwandelt sich der Platz in eine bunte Mischung aus frischem Obst, Gemüse und handwerklichen Schätzen – genau der richtige Ort, um regionale Spezialitäten zu probieren oder einfach die Stimmung aufzusaugen. Die umliegenden Cafés haben meistens bis in den späten Abend geöffnet, was perfekt ist, um nach dem Bummel bei einem Glas Pfälzer Wein zu entspannen und das Treiben noch ein bisschen weiter zu beobachten.
Übrigens: Der Duft von frisch gebackenem Brot mischt sich hier oft mit dem Aroma von Kräutern und Gewürzen – ehrlich gesagt, fast zu verführerisch, um einfach weiterzugehen. Wer also nicht nur Geschichte sehen, sondern auch schmecken will, sollte den historischen Marktplatz nicht verpassen. Hier verschmelzen Architektur und Alltag ganz unkompliziert zu einem Erlebnis.
- Historische Gebäude wie das alte Rathaus und die Stadtkirche
- Der Marktplatzbrunnen als bekanntes Wahrzeichen
- Der traditionelle Wochenmarkt mit frischen Produkten und regionalen Spezialitäten
Die imposante Festung Landau
Ungefähr 120 Hektar groß – ja, die Festung Landau ist wirklich ein mächtiges Bauwerk, das du dir nicht entgehen lassen solltest. Die massiven Mauern, die starken Bastionen und die tiefen Gräben zeigen auf beeindruckende Weise, wie strategische Verteidigung früher funktioniert hat. Ganz ehrlich, ich war fasziniert von den Details am französischen Tor und dem alten Stadttor, die beide so viel Geschichte erzählen. Für etwa 5 Euro kannst du an einer Führung teilnehmen, die etwa eine Stunde bis eineinhalb dauert – ideal, um ohne Eile in die militärische Vergangenheit einzutauchen. Besonders schön ist es natürlich in der Hauptsaison von April bis Oktober, wenn die Führungen angeboten werden und die Atmosphäre rund um die Festung lebendig wird.
Der Ausblick von den Mauern auf die umliegende Pfälzer Weinlandschaft ist fast kitschig schön – du siehst Reben soweit das Auge reicht und fühlst dich irgendwie zurückversetzt in frühere Zeiten. Übrigens: Rund um die Festung gibt es einige ruhige Ecken für einen Spaziergang durch das idyllische Gelände. Das war für mich auch eine willkommene Abwechslung nach dem Erkunden der schweren Wehrbauten. Alles in allem lohnt es sich wirklich, hier Zeit einzuplanen – nicht nur wegen der Geschichte, sondern weil du dich einfach mitten im Geschehen fühlst und dennoch Momente der Ruhe findest.
Die malerische St. Maria-Kirche
65 Meter hoch ragt der markante Kirchturm der St. Maria-Kirche in den Himmel – schon von weitem ein unverkennbares Wahrzeichen. Drinnen erwartet dich eine wahre Schatzkammer gotischer Kunst, angefangen bei den farbenprächtigen Glasfenstern, die lebendig Szenen aus dem Leben Jesu erzählen. Der Hauptaltar zieht alle Blicke auf sich, während die Seitenaltäre mit filigranen Details überraschen und so manchen Kunstliebhaber ins Staunen versetzen.
Übrigens ist das Kirchenschiff nicht nur optisch beeindruckend, sondern auch akustisch: Konzerte hier zu erleben, ist wirklich etwas Besonderes. Die Atmosphäre ist fast greifbar, wenn die Töne durch die gotischen Bögen schweben – fast wie eine Zeitreise zurück ins Mittelalter, findest du nicht auch? Die Türen stehen in der Regel täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr offen, wobei es an Feiertagen oder bei besonderen Events auch mal anders sein kann.
Für den Eintritt musst du übrigens nichts zahlen – Spenden sind aber gern gesehen, um dieses kulturelle Erbe zu erhalten. Es ist erstaunlich, wie sehr dieser Ort vom Leben in der Stadt geprägt wird; Touristen und Einheimische finden hier Begegnungen mit Geschichte und Kultur. Ehrlich gesagt hat die St. Maria-Kirche viel mehr als nur eine religiöse Bedeutung – sie erzählt Geschichten und lädt zum Verweilen ein.
Kulinarische Highlights

Der Duft von frisch gebackenem Flammkuchen zieht hier häufig durch die Straßen – ein echtes Geschmackserlebnis, das du dir nicht entgehen lassen solltest. Zwischen etwa 10 und 25 Euro zahlst du für Hauptgerichte, was ehrlich gesagt ziemlich fair ist, wenn man die Qualität bedenkt. Viele Restaurants starten ihre Küche ab 11 Uhr und gehen dann meist bis etwa 22 Uhr – manche gönnen sich auch am Sonntag eine kleine Pause, andere sind durchgehend geöffnet.
Ein besonderes Schmankerl sind die Weinproben, die so manchen Abend versüßen. Du sitzt gemütlich in einer der urigen Weinwirtschaften, probierst verschiedene Rieslinge und andere regionale Weine – verstanden wirst du dabei meist bestens, denn hier kennt man sich mit der vinophilen Kultur aus. Übrigens findest du nicht nur klassische Pfälzer Spezialitäten wie Saumagen oder Leberknödel auf den Speisekarten, sondern auch innovative Gerichte, die mit frischen Produkten aus der Umgebung zubereitet werden.
Das Highlight? Die regelmäßigen kulinarischen Festivals! Dort stellen Winzer ihre Kostbarkeiten vor und lokale Köche zaubern kleine Leckerbissen – perfekt für alle, die Lust auf eine geschmackliche Reise durch die Region haben. Falls du mal einen besonderen Abend planst: Degustationsmenüs gibt’s häufig zu einem Pauschalpreis, der dich überraschen könnte – sowohl preislich als auch geschmacklich.
Also, falls du Appetit auf regionale Vielfalt mit einem Schuss internationalem Flair hast – hier wird dein Gaumen definitiv glücklich.
Authentische Pfälzer Weinstuben
Etwa 3 bis 6 Euro für ein Glas Wein – das macht Weingenuss in der Pfalz wirklich erschwinglich. In den authentischen Pfälzer Weinstuben wird dir nicht nur eine gemütliche Atmosphäre serviert, sondern vor allem echte Herzlichkeit und regionale Weinkultur pur. Die Einrichtung ist rustikal und traditionell, mit Holztischen, knarrenden Stühlen und oft sogar kleinen Kerzen auf den Tischen. So fühlt man sich schnell wie zu Hause – ehrlich gesagt, fast ein bisschen wie bei guten Freunden.
Viele Weinstuben öffnen ab dem späten Nachmittag ihre Türen und halten bis in die Nacht durch. Dienstag bis Sonntag ist meist die Regel, manche schließen montags tatsächlich komplett zu – also am besten vorher mal checken. Im Herbst geht’s dann richtig los mit Weinproben und Events rund um die Weinlese. Da kannst du nicht nur verschiedene Sorten verkosten, sondern auch erfahren, wie die Trauben biologisch oder nachhaltig angebaut werden – ganz ohne schlechtes Gewissen also.
Wenn du Lust hast, kannst du auch gleich eine Flasche mit nach Hause nehmen. Die Preise liegen da ungefähr zwischen 15 und 30 Euro für regionale Tropfen – gar nicht so teuer, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit hinter so einem Wein steckt. Saisonale Spezialitäten gibt es oft dazu, von herzhaften Pfälzer Leckereien bis zu kleinen Häppchen, die perfekt zum jeweiligen Wein passen. Echt beeindruckend, wie viel Liebe hier drinsteckt!
Die Vielfalt der regionalen Spezialitäten
Drei Stockwerke hoch: So könnte man das vielfältige Angebot an regionalen Spezialitäten in Landau ganz gut beschreiben. Die Pfälzer Küche hat hier so einiges zu bieten – von deftigen Klassikern wie Saumagen und Leberknödel bis hin zu knusprigem Flammkuchen, den du in vielen Gasthäusern und Straußwirtschaften probieren kannst. Ehrlich gesagt, überraschen mich die Preise immer wieder – ein Hauptgericht liegt meist zwischen 10 und 25 Euro, was für die Qualität echt fair ist. Besonders beeindruckt hat mich das Restaurant „Zur alten Schule“, das oft saisonale Gerichte serviert, die wirklich authentisch schmecken. Wenn du Wein magst – und das solltest du! –, dann lohnt sich ein Besuch im „Weinhaus Schneider“. Dort findest du eine breite Auswahl an lokalen Weinen, vor allem Rieslinge und Burgunder, die aus den nahegelegenen Weingütern stammen.
Montags ist hier übrigens nicht viel los, aber am Mittwoch und Samstag verwandelt sich der Landauer Bauernmarkt in eine bunte Schatzkammer: Frische Produkte direkt von den Feldern, knackiges Gemüse, aromatischer Käse und natürlich allerlei hausgemachte Spezialitäten. Der Duft von frisch gebackenem Brot mischt sich mit dem süßen Aroma der Weine – einfach nur lecker! Über das Jahr verteilt gibt’s auch verschiedene kulinarische Events wie das „Pfalz Gourmet Fest“, bei dem regionale Köche ihre besten Kreationen präsentieren. Da merkt man richtig, wie stolz die Leute hier auf ihre Esskultur sind – total sympathisch und vor allem lecker!

Aktivitäten und Veranstaltungen


Der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln liegt Ende November angenehm in der Luft – der Landauer Weihnachtsmarkt öffnet seine Tore und zieht mit traditioneller Handwerkskunst und regionalen Leckereien zahlreiche Besucher an. Hier kannst du gemütlich durch die festlich geschmückten Buden schlendern, während die Lichter um dich herum funkeln. Im August verwandelt sich die Stadt in einen wahren Treffpunkt für Weinliebhaber: Das Landauer Weinfest lockt mit Weinproben, Live-Musik und einem bunten Rahmenprogramm, das den ganzen Tag für Stimmung sorgt. Die besten Tropfen der Region gibt es hier direkt vom Erzeuger – perfekt, um neue Lieblingsweine zu entdecken.
Kunstinteressierte sollten unbedingt im Kulturzentrum „Alte Schule“ vorbeischauen. Dort wechseln regelmäßig Ausstellungen verschiedener Künstler, die oft überraschend günstig oder sogar kostenlos sind – ein echter Geheimtipp für einen entspannten Nachmittag. Sportlich gesehen ist die Gegend rund um Landau ein Paradies: Ob du nun eine Wanderung durch den Pfälzerwald startest oder gemütlich durch den Stadtpark spazieren gehst – frische Luft und Natur pur sind garantiert. Übrigens: An jedem Mittwoch und Samstag findet auf dem Marktplatz von 7 bis 13 Uhr ein Wochenmarkt statt, bei dem du frische Produkte aus der Region kaufen kannst – ideal, wenn du echtes Pfälzer Flair erleben möchtest.
Ich fand es besonders schön, wie vielseitig das Programm ist – von entspannten Ausflügen bis zu lebendigen Festen ist alles dabei. So wird's schwer, sich zu langweilen!
Wandern und Radfahren in den Weinbergen
Ungefähr 12 Kilometer schlängelt sich der Drei-Burgen-Weg durch die sanften Hügel und Weinberge – ein Traum für alle, die gerne zu Fuß unterwegs sind und dabei diese Landschaft aufsaugen wollen. Die Ausblicke auf die Rheinebene sind einfach beeindruckend, und ehrlich gesagt, die Burgen von Dahn wirken fast wie aus einem Märchen entsprungen. Für gemütlichere Touren kannst du dich an die Rundwege um den Landauer Stadtpark oder entlang des Queichflusses halten – perfekt, wenn du mit der Familie unterwegs bist oder einfach mal entspannen möchtest.
Der Radweg, der von Landau bis Annweiler am Trifels führt, ist etwa 30 Kilometer lang. Er verläuft größtenteils flach, was vor allem für weniger geübte Radfahrer super ist – keine ewigen Berge und härten Anstiege. Unterwegs kommst du an so vielen Weingütern vorbei, dass es schwerfällt, nicht anzuhalten. Viele haben werktags von Montag bis Samstag geöffnet und laden zu einer kleinen Weinprobe ein – das ist übrigens eine tolle Möglichkeit, um mehr über die regionalen Tropfen zu erfahren. Einige Weingüter bieten sogar geführte Touren durch ihre Weinberge an; da lernst du wirklich viel über den Weinbau hier.
Übernachten kannst du in Ferienwohnungen oder Hotels, die oft direkt an den Wander- oder Radwegen liegen. So kannst du morgens gleich losstarten und den Duft der Reben in der Luft genießen. Für mich war diese Kombination aus aktiver Bewegung und anschließendem Schlemmen beim Winzer ein echtes Highlight – wahrscheinlich wirst du das ähnlich sehen!
Weinfeste und kulturelle Veranstaltungen in Landau
Das Fest des Federweißen ist wohl einer der lebendigsten Momente im Veranstaltungskalender – etwa Ende September bis Anfang Oktober verwandelt sich die Innenstadt in eine fröhliche Festmeile. Überall riecht es nach süßlichem, fast prickelndem Jungwein, der hier frisch vom Fass serviert wird. Ehrlich gesagt, ich fand die Kombination aus dem Festivaltrubel und den klassischen Pfälzer Spezialitäten wie Zwiebelkuchen richtig gelungen. Dazu spielt Live-Musik an jeder Ecke – mal rockig, dann wieder gemütlich folkig. Die Straßen sind voller Menschen, alle gut gelaunt und offen für ein Gespräch oder ein gemeinsames Glas.
Im August kannst du dich auf das mehrtägige Landauer Weinfest freuen, das ungefähr fünf Tage dauert. Zahlreiche Stände präsentieren eine beeindruckende Auswahl an Pfälzer Weinen – vom spritzigen Riesling bis zur kräftigen Dornfelder-Rotweinsorte. Tipp: Gegen 21 Uhr wird’s besonders gesellig, weil viele Stände dann noch lange geöffnet haben und die Stimmung richtig gut ist. Ein Schluck Wein in der Hand, das Stimmengewirr um dich herum – so fühlt sich Sommer in dieser Region wirklich an.
Kulturell gibt es auch einiges zu entdecken: Von Konzerten in der Stadthalle bis zu kleineren Theateraufführungen findest du Events für unterschiedliche Geschmäcker. Die Eintrittspreise variieren natürlich je nach Show, aber meistens lohnt sich der Besuch – gerade weil die Atmosphäre oft viel persönlicher wirkt als in größeren Städten. Wer gern spontan entscheidet, sollte den Veranstaltungskalender checken; da tauchen regelmäßig neue kulturelle Highlights auf, die den Besuch rundum abrunden.