Der Landal GreenParks Esonstad liegt am Südufer des Lauwersmeer bei Eanjum (niederländisch Anjum) im äußersten Nordosten der niederländischen Provinz Friesland, eingebettet zwischen Nationalpark Lauwersmeer, Wattenmeer-UNESCO-Welterbe und den weiten Marschen Nordost-Frieslands. Das ungewöhnliche Park-Konzept setzt auf die Kulisse einer historischen friesischen Hafenstadt mit Stufengiebeln, Gracht, Hafenbecken und Kopfsteinpflaster, in der freistehende Ferienhäuser zwischen 2 und 12 Personen Platz bieten. Direkt am Park beginnt die Wassersportregion Lauwersmeer mit Segel- und Bootsrevieren, Vogelbeobachtung in einem der dunkelsten Nachthimmel-Gebiete Westeuropas und kurzen Wegen zum Fährhafen Lauwersoog mit der Verbindung zur autofreien Wattenmeerinsel Schiermonnikoog. Wer eine ruhige Friesland-Auszeit mit Wasserkante, Naturschutz und nordniederländischer Stille sucht, findet zwischen Dokkum, Lauwersoog und Anjum eine selten gewordene Kombination aus Park-Komfort und unbearbeiteter Landschaft.
Anreise und Erreichbarkeit
Anjum liegt am Ende einer langen Landstraße in Nordost-Friesland, was den Park gleichermaßen abgelegen und überraschend gut erreichbar macht. Die meisten Gäste reisen mit dem Auto an, da die offene Marschlandschaft und die Streusiedlungen ohne Pkw nur eingeschränkt erschlossen sind. Wer ohne Auto plant, kombiniert Bahn bis Leeuwarden mit Bus und Taxi für die letzten Kilometer. Aktuelle Park-Adresse und Anreisefenster prüft man am sichersten direkt unter landal.de.
Mit dem Auto
Aus Deutschland führt der schnellste Weg über die A31 in Richtung Niederlande, an der Grenze als A7 weiter über Groningen oder über die A28/A31 nach Leeuwarden. Aus Norddeutschland sind es ab Bremen rund drei Stunden, ab Hamburg rund vier Stunden, ab dem Ruhrgebiet rund vier bis fünf Stunden Fahrtzeit. Ab Leeuwarden geht es auf den friesischen Provinzstraßen N355 und N358 in Richtung Dokkum und Anjum, die letzten Kilometer führen über die N910 durch die offene Marsch ans Lauwersmeer. Die Strecke ist landschaftlich reizvoll, mit Deichen, Schöpfwerken und alten Backsteinkirchen. Tankstellen und Supermärkte werden auf den letzten 30 Kilometern selten, ein Stopp in Dokkum oder Holwerd ist sinnvoll.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Der nächstgelegene Fernbahnhof ist Leeuwarden mit stündlichen Intercity-Verbindungen aus Schiphol, Amsterdam, Utrecht, Zwolle und Groningen. Aus Deutschland reist man über Bad Bentheim oder Bunde an, mit Umstieg in Groningen oder Zwolle. Von Leeuwarden geht es per Regionalbahn nach Dokkum-Lauwersoog Lijn-direct, ergänzt durch Linienbusse über Anjum bis zum Lauwersmeer. Die Endstrecke ist nicht eng getaktet, vor allem an Wochenenden lohnt sich Voraus-Planung. Vom Bushaltepunkt Anjum sind es etwa drei Kilometer zum Park, ein Taxi oder ein gebuchter Park-Service überbrückt diese Strecke mit Gepäck zuverlässig.
Mit dem Flugzeug
Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Groningen Eelde, rund 70 Autominuten entfernt, mit eingeschränktem Liniennetz und vielen Saisonzielen. Schiphol Amsterdam bietet das größere Streckennetz und ist über die A6/A7 in rund 2:30 Stunden zu erreichen, Bremen erreichbar in rund 3:00 Stunden über die A31. Mietwagen ab Flughafen ist für die meisten internationalen Gäste die unkomplizierteste Variante, da der ÖPNV bis zum Lauwersmeer mehrere Umstiege benötigt.
Vor Ort bewegen / Parken
Innerhalb des Parks bewegt man sich überwiegend zu Fuß oder mit dem Rad, die Stadtkulisse mit Gracht, Brücken und Kopfsteinpflaster ist autoarm angelegt. Pkw werden in der Regel an zentralen Stellplätzen abgestellt, einige Häuser verfügen über Pkw-Plätze direkt am Haus. Räder lassen sich vor Ort mieten, viele Gäste bringen eigene Räder mit. Für die Erkundung der Region empfiehlt sich ein eigenes Auto, da Wege nach Dokkum, Lauwersoog und in die Marschdörfer mit dem Bus deutlich länger dauern. Für die Fährfahrt nach Schiermonnikoog wird in Lauwersoog auf bewachten Parkplätzen geparkt, das Auto bleibt während des Inseltages auf dem Festland.
Park-Konzept und Stadtkulissen-Architektur
Esonstad ist konzeptionell einer der ungewöhnlichsten Parks im Landal-Portfolio. Die Anlage ist als Nachbau einer historischen friesischen Hafenstadt angelegt, mit Stufengiebeln, schmalen Gassen, einer Gracht, einem Hafenbecken und kleinen Plätzen, die an Hindeloopen oder Stavoren erinnern. Innerhalb dieser Kulisse stehen freistehende Ferienhäuser unterschiedlicher Größe, die sich harmonisch in das Stadtbild einfügen, ohne als Hotelblöcke wahrnehmbar zu sein. Das Hafenbecken ist Wasserweg und Anker zugleich, kleine Boote und Tretboote verleihen dem Park eine maritime Atmosphäre, ohne Theme-Park-Feeling zu erzeugen.
Hafenbecken und Wasserlage
Das parkinterne Hafenbecken ist über einen Kanal mit dem Lauwersmeer verbunden, sodass Gäste mit eigenem Boot bis nahe an die Häuser fahren können. Auch Mietboote, Stand-up-Paddleboards und Tretboote sind in der Saison vor Ort verfügbar. Die zentrale Hafenpromenade mit Restaurant, Bar und Bäckerei bildet den sozialen Treffpunkt, vor allem in den Abendstunden, wenn die Backsteinfassaden in der Spätsonne aufleuchten. Familien mit kleinen Kindern schätzen die Sichtachsen zum Wasser, ohne dass tiefe Stellen direkt an Hausgärten grenzen.
Schwimmbad und Indoor-Angebote
Das Park-Schwimmbad ist beheizt und mit Kinderbereich, kleiner Rutsche und Liegezonen ausgestattet, sodass auch bei wechselhaftem Friesen-Wetter ein verlässlicher Wasserspaß bleibt. Ergänzend stehen Fitness, Bowling, eine kleine Indoor-Spielwelt sowie saisonale Animationsprogramme zur Verfügung. Die Öffnungszeiten variieren saisonal, eine Reservierung kann in der Hochsaison sinnvoll sein. Für Familien mit Babys und Kleinkindern ist das warme Wasser eine Versicherung gegen plötzliche Regenfronten, die in der friesischen Marsch durchaus zum Programm gehören.
Ferienhaus-Typen
Die Ferienhäuser reichen von kompakten Zwei-Personen-Häusern bis zu Gruppenhäusern für bis zu 12 Personen. Viele Häuser haben eine eigene Terrasse zum Wasser, einen Mooringplatz vor der Tür oder einen kleinen Garten zur Gracht. Die Innenausstattung ist überwiegend zeitgemäß, mit Vollküche, Spülmaschine, Geschirr und einem Wohnbereich mit offenem Grundriss. Premium-Häuser kommen zusätzlich mit Sauna, Whirlpool oder Kamin daher, ideal für Paare in der Nebensaison. Familien wählen häufig Häuser mit zwei oder drei Schlafzimmern und Terrasse direkt am Hafenbecken.
Restaurant, Bar und Service
Das zentrale Park-Restaurant deckt Frühstück, Mittagessen und Abendessen ab, mit einer Mischung aus niederländischer Küche, internationalen Standards und kindgerechten Optionen. Die Hafenbar bietet abends Cocktails und niederländische Biere, die kleine Bäckerei liefert morgens frische Brötchen direkt in das Ferienhaus, sofern vorbestellt. Ein Park-Supermarkt deckt Basisversorgung ab, größere Einkäufe erfolgen in Anjum oder Dokkum. Die Rezeption hilft bei Bootsvermietung, Fährtickets nach Schiermonnikoog und Tour-Empfehlungen für den Nationalpark.
Die 6 wichtigsten Erlebnisse rund um den Park im Überblick
Nationalpark Lauwersmeer
Über 6.000 Hektar Wasser-, Schilf- und Weideflächen unmittelbar vor der Parktür. Der See entstand 1969 durch die Abschließung der Lauwerszee vom Wattenmeer und ist heute eines der wichtigsten Vogelschutzgebiete Westeuropas. Wanderwege, Aussichtshügel und Bootsrouten lassen sich vom Park aus direkt erkunden, Tourenvorschläge finden sich unter np-lauwersmeer.nl.
Wattenmeer und Schiermonnikoog
Vom Fährhafen Lauwersoog, rund 15 Kilometer vom Park entfernt, fährt die Wagenborg-Fähre in 45 Minuten zur autofreien Wattenmeerinsel Schiermonnikoog. Die Insel ist Nationalpark, Welterbe und Rückzugsort für Vögel, Seehunde und Wanderer. Ein Tagesausflug ist mit Leihrad oder zu Fuß gut planbar.
Dokkum und Elfstedentocht
Die historische Festungsstadt Dokkum ist rund 20 Autominuten entfernt und gehört zu den elf Städten der berühmten Elfstedentocht-Eisroute. Sternförmige Stadtmauern, Windmühlen Zeldenrust und De Hoop sowie die Bonifatius-Kapelle prägen das Stadtbild. Gute Cafés und Restaurants ergänzen den Halbtagsausflug.
Wassersport am Lauwersmeer
Segeln, Surfen, Stand-up-Paddleboarding, Kanu und Motorboot sind direkt vor der Tür möglich. Der See ist überwiegend windexponiert und beliebt bei Seglerinnen und Seglern aus den Niederlanden und Norddeutschland. Lokale Vermieter in Lauwersoog und Oostmahorn bieten halbe und ganze Tagestouren mit Begleitung an.
Vogelbeobachtung und Dunkelhimmel
Der Nationalpark gehört zu den vogelreichsten Gebieten Westeuropas mit Gänsen, Reihern, Löfflern, Seeadlern und Tausenden von Zugvögeln im Frühjahr und Herbst. Gleichzeitig zählt die Region zu den dunkelsten Nachthimmel-Gebieten der Niederlande, ideal für Sternenbeobachtung an klaren Abenden weit ab von Stadtlicht.
Friesische Marsch und Wierdendörfer
Rund um Anjum liegen Wierdendörfer wie Holwerd, Wierum, Moddergat und Paesens, kleine Kirchsiedlungen auf künstlichen Erdhügeln aus dem frühen Mittelalter. Eine Rundtour mit Auto oder Rad führt durch offene Marschen, an Schöpfwerken und Backsteinkirchen vorbei und zeigt die friesische Landwirtschaftsgeschichte auf engstem Raum.
Tagesausflüge im Vergleich
Eine entspannte Friesland-Woche kombiniert in der Regel zwei bis drei Park-Tage mit Pool, Hafen und Radtouren, einen Tag auf Schiermonnikoog, einen Halbtag in Dokkum und einen Vogelbeobachtungs-Morgen im Nationalpark. Wer mehr Stadt möchte, ergänzt einen Tag in Leeuwarden oder Groningen.
Nationalpark Lauwersmeer und Wattenmeer-UNESCO-Welterbe
Der Nationalpark Lauwersmeer ist mit über 6.000 Hektar das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet im Nordosten der Niederlande. Bis 1969 war die Lauwerszee eine offene Meeresbucht, die durch einen 13 Kilometer langen Abschlussdeich vom Wattenmeer getrennt wurde, um Sturmflutschutz zu verbessern. Seitdem entwickelte sich das Gebiet zu einem stark verlandenden Süßwasser-See mit Schilfflächen, Salzwiesen, Inseln und ausgedehnten Flachwasserzonen, in dem heute Hunderttausende Zug- und Brutvögel ihren Lebensraum finden. Die offiziellen Tourenempfehlungen und Karten stellt die Nationalpark-Plattform np-lauwersmeer.nl zur Verfügung.
Vogelwelt und Beobachtungspunkte
Im Frühjahr und Herbst rasten Zehntausende Gänse, Enten, Säbelschnäbler, Löffler und Limikolen am Lauwersmeer. Brutvögel reichen von Rohrweihe und Bartmeise bis hin zu Seeadlern, die seit einigen Jahren wieder regelmäßig im Gebiet beobachtet werden. Aussichtshügel wie der Achter de Zwarten, der Aussichtsturm bei Ezumakeeg und mehrere Versteck-Häuschen bieten gute Beobachtungspositionen. Frühe Morgenstunden mit niedriger Sonne sind ideal, Stativ und Fernglas gehören zur Grundausstattung.
Wattenmeer und Salzwiesen
Wenige Kilometer nördlich des Parks beginnt das niederländische Wattenmeer, seit 2009 Teil des UNESCO-Welterbes Wattenmeer mit Deutschland und Dänemark. Salzwiesen, Priele und endlose Wattflächen prägen die Landschaft. Geführte Wattwanderungen starten vom Festland in Richtung Schiermonnikoog, dürfen nur in Begleitung erfahrener Wattgänger gemacht werden und folgen den Gezeiten. Die Gezeitenpläne sollten vorab geprüft werden, da Tidenhub und Wetter die Begehbarkeit deutlich beeinflussen.
Dunkelhimmel und Sternenbeobachtung
Das Lauwersmeer-Gebiet zählt zu den dunkelsten Regionen der Niederlande und wurde als Dark-Sky-Park ausgezeichnet. In klaren Nächten lassen sich Milchstraße, Andromeda-Galaxie und in den Sommermonaten die Perseiden-Sternschnuppen sehr gut beobachten. Mehrere Plätze rund um den See sind als Beobachtungspunkte ausgewiesen, der Park Esonstad selbst bietet kurze Wege zu solchen Plätzen ohne Auto. Eine warme Jacke, Decke und Thermosflasche machen den Abendausflug auch im Hochsommer angenehm.
Wassersport, Boot und Hafen
Das Lauwersmeer ist eines der beliebtesten Wassersportreviere im Norden der Niederlande, mit überschaubarer Größe, windreichen Bedingungen und einem Mix aus geschützten Buchten und offenen Wasserflächen. Vom Hafenbecken des Parks aus erreicht man den See in wenigen Minuten, sodass tageweise Bootsmieten und Segel-Schnupperstunden sehr flexibel planbar sind.
Segeln und Motorboot
Segelschulen in Lauwersoog und Oostmahorn bieten halb- und ganztägige Touren mit Begleitung an, sowie Mietbasis für Jollen, Open-Catamarans und kleine Kajütboote. Motorboote ohne Führerschein sind innerhalb gesetzlicher Grenzen verfügbar und ideal für Picknick-Touren mit der Familie auf den Inseln im See. Wer ein eigenes Boot mitbringt, findet im Park-Hafen und in den umliegenden Häfen Liegeplätze.
Stand-up-Paddleboard, Kanu und Surf
SUP- und Kanu-Vermieter operieren saisonal direkt am Park und in Lauwersoog, mit ruhigen Touren im Hafen und durch das Schilf für Anfänger sowie ambitionierteren Routen über den offenen See für Geübte. Windsurfen ist auf dem windexponierten Lauwersmeer beliebt, einzelne Spots bieten Schulungen und Material-Verleih. Wer im Sommer Wasser plus Wattenmeer-Erlebnis kombinieren möchte, ergänzt einen Tag mit Robbenbeobachtung per Boot ab Lauwersoog.
Fähre nach Schiermonnikoog
Der Fährhafen Lauwersoog liegt rund 15 Kilometer vom Park entfernt und ist Ausgangspunkt für die Wagenborg-Fähre nach Schiermonnikoog. Die Überfahrt dauert rund 45 Minuten, mehrere Verbindungen pro Tag erlauben Tagesausflüge zwischen 8 und 19 Uhr. Auf der Insel wird das Auto am Festland gelassen, vor Ort funktionieren Leihrad, Bus oder die eigenen Beine. Eine vorab gebuchte Hin- und Rückfahrt entspannt die Planung in der Hochsaison, an manchen Tagen sind Fähren ausgebucht.
Schiermonnikoog, Insel und Wattenmeerinsel
Schiermonnikoog ist die östlichste der bewohnten westfriesischen Inseln, autofrei und vollständig als Nationalpark geschützt. Die Insel ist rund 16 Kilometer lang und 4 Kilometer breit, mit kompaktem Dorf, weiten Stränden, Dünen, Salzwiesen und einer Vogelwelt, die Kennerinnen und Kenner aus ganz Europa anzieht. Vom Fähranleger am Ostende führen Buspendel und Radwege ins Dorf und weiter zum Strand. Der Hauptstrand am Nordweststrand zählt zu den breitesten Stränden der Niederlande.
Inselrundtour mit dem Rad
Die meisten Tagesgäste mieten direkt am Fähranleger oder im Dorf ein Rad, kombinieren Strand, Leuchtturm-Quartier, Vogel-Beobachtungspunkte und Dorf zu einem 25- bis 35-Kilometer-Tag. Die Insel ist überwiegend flach, einzelne Dünenwege fordern etwas Kondition, dazwischen liegen Cafés und Strandpavillons mit niederländischer Inselküche. Ein früher Start mit der zweiten oder dritten Morgenfähre lohnt sich.
Strand, Wattenmeer und Robben
Der Nordweststrand ist im Sommer ein klassisches Tagesziel, mit Bademöglichkeiten bei ruhigem Wetter und langen Spaziergängen bei jeder Wetterlage. Auf der Wattenmeer-Seite liegen Salzwiesen und Priele, die nur bei Niedrigwasser begehbar sind und besser auf geführten Wattwanderungen erkundet werden. Robben sind im Watt regelmäßig zu sehen, häufig auch direkt von den Stränden aus mit Fernglas. Ein Schiermonnikoog-Tag funktioniert in jedem Wetter, sofern man sich auf die Insel-Verkehrsmittel einlässt.
Praktische Tipps für den Landal Esonstad
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Preisbewusste Planung außerhalb der Schulferien
Die deutlich niedrigsten Wochenpreise liegen in der Regel außerhalb der niederländischen und deutschen Schulferien, vor allem im späten Mai, im Juni außerhalb der Pfingstwoche, in der ersten Juli-Hälfte und im November. Paare und Familien mit Vorschulkindern profitieren am stärksten. Aktuelle Verfügbarkeiten lassen sich direkt auf der Buchungsseite landal.de prüfen.
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Fähre nach Schiermonnikoog vorab buchen
An Sommer-Wochenenden, in den Herbstferien und über Pfingsten sind Fähren häufig ausgebucht. Wer Tickets bei Wagenborg vorab reserviert, vermeidet Wartezeiten und plant den Inseltag entspannter. Die erste oder zweite Morgenfähre liefert die ruhigsten Strände und längste Insel-Zeit.
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Selbstversorgung clever planen
Die Ferienhäuser sind in der Regel mit Vollküche ausgestattet. Ein Großeinkauf in Dokkum direkt nach Anreise spart Park-Shop-Aufpreise deutlich. Frische Brötchen, Käse und Geräucherter Fisch aus der Region machen das Frühstück zum Höhepunkt, regionale Tipps liefert auch die Tourismus-Plattform friesland.nl.
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Vogel-Plätze früh ansteuern
Beobachtungspunkte am Lauwersmeer wie Ezumakeeg oder Achter de Zwarten sind in der ersten Morgenstunde am ruhigsten und vogelreich. Wer mit Fernglas und Stativ vor Sonnenaufgang am Aussichtspunkt steht, erlebt das Konzert der Tausend Stimmen, das man sonst nur in Naturdokumentationen sieht.
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Wattenmeer nur mit Begleitung
Wattwanderungen ab Festland in Richtung Schiermonnikoog sind nur in Begleitung qualifizierter Wattführer empfohlen. Tide-Wechsel, Priele und Wetterwechsel sind ohne Erfahrung gefährlich. Geführte Touren ab Lauwersoog sind im Voraus buchbar, mit Schuhen, Wassersack und Sonnenschutz als Standardausrüstung.
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Barrierearme Hauswahl prüfen
Nicht alle Häuser sind ebenerdig oder ohne Treppen erreichbar, einzelne Häuser haben Brücken-Übergänge. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, prüft im Buchungssystem gezielt nach barrierearmen Häusern auf einer Ebene mit ebenerdiger Dusche. Die zentrale Hafenpromenade ist gut befahrbar.
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Sonnenaufgang am Lauwersmeer einplanen
Der frühe Morgen am See gehört zu den großen Momenten des Friesland-Urlaubs. Nebel über dem Schilf, Gänseflüge im Gegenlicht und absolute Stille machen den Sonnenaufgang zu einem fotogenen Erlebnis. Eine Decke, heißer Kakao und feste Schuhe sind die einzige Ausrüstung, die wirklich nötig ist.
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Schlechtwetter-Plan in der Hinterhand
Friesisches Wetter wechselt schnell. Schwimmbad, Bowling und Bar im Park, das überdachte Fries Museum in Leeuwarden und die historische Innenstadt von Dokkum sind ideale Regen-Optionen. Wer eine Liste mit drei bis vier Schlechtwetter-Plätzen vorbereitet, behält die Stimmung auch bei drei Regentagen am Stück.
Insider-Tipps
Geheimtipp Robbenbeobachtung im kleinen Boot
Ab Lauwersoog starten neben den großen Wattenmeer-Booten auch kleine Robben-Touren mit Skipper, die in flachen Booten näher an die Sandbänke heran fahren. Diese Touren sind seltener ausgebucht, fotografisch deutlich näher dran und werden meist in kleinen Gruppen von acht bis zwölf Personen geführt. Anbieter sind direkt am Fischereihafen Lauwersoog zu finden, eine Reservierung am Vortag genügt in den meisten Fällen.
Sternenhimmel ohne Auto
Die parkeigene Lage am See erlaubt es, zu Fuß oder mit dem Rad in wenigen Minuten zu sehr dunklen Beobachtungsplätzen zu gelangen. Eine Wiese am Außendeich oder ein Aussichtshügel am Lauwersmeer reicht völlig aus, um Milchstraße und Sternbilder ohne Lichtverschmutzung wahrzunehmen. Wer im August zur Perseiden-Sternschnuppenzeit kommt, kombiniert das mit einem späten Picknick und einer Tasse Kakao.



