Kroatien Urlaub heißt oft: morgens durch eine Altstadt gehen, mittags baden und abends an der Uferpromenade essen. Für genau diese Mischung eignen sich Städte wie Dubrovnik, Rovinj, Split, Hvar und Pula besonders gut. Du findest dort UNESCO-Altstädte, kurze Wege zum Meer und meist genug Auswahl für Paare, Familien und aktive Reisende. Wer im Sommer kommt, sollte Buchung und Fähren früh sichern. Im Frühling und Herbst ist es ruhiger, aber immer noch warm genug für Stadtbummel, Bootsausflüge und die ersten oder letzten Badetage.
Die 9 Küstenstädte im Überblick
Die Tabelle zeigt Dir, welche Stadt wofür taugt. Für reine Badeferien sind Hvar und die Strände rund um Rovinj oder Pula stark. Für Kultur und kurze Wege zum Hafen sind Dubrovnik und Split meist die beste Wahl.
Dubrovnik: Stadtmauern, Altstadt und kurze Wege zur Küste
Dubrovnik ist die bekannteste Küstenstadt in Kroatien. Die Altstadt liegt auf einer Halbinsel, die Stadtmauern ziehen sich rund um das Zentrum, und vom Pile-Tor bis zur Stradun sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Dazu kommen kurze Ausflüge zu Buchten wie der Banje-Strand oder mit dem Boot auf die Insel Lokrum. Für Deinen Kroatien Urlaub ist Dubrovnik vor allem dann stark, wenn Du Stadt, Meer und Geschichte an einem Ort willst. Im Sommer ist es teuer und voll, im Frühling und Herbst deutlich angenehmer.
Stadtmauern mit Meerblick
Die Stadtmauern von Dubrovnik sind das klarste Highlight. Der Rundgang ist etwa 2 Kilometer lang und dauert je nach Tempo 1,5 bis 2 Stunden. Du siehst rote Dächer, den Hafen, die Altstadt und das offene Meer. Am Vormittag ist das Licht besser und die Hitze noch erträglich. Nimm Wasser mit und feste Schuhe, denn die Steine können glatt sein.
Altstadt und Stradun
Die Altstadt ist klein genug für einen entspannten Bummel. Rund um die Stradun findest Du Cafés, kleine Läden und viele Gassen, die schnell zu ruhigeren Ecken führen. Wenn Du früh kommst, ist es noch leerer. Abends wird es lebendiger, aber die Wege bleiben kurz. Genau das macht Dubrovnik für Paare und Städtereisende so angenehm.
Insel Lokrum und Banje-Strand
Mit der Fähre oder dem Ausflugsboot bist Du schnell auf Lokrum. Dort geht es entspannter zu als in der Altstadt, und Du findest Schatten, Badeplätze und einen Blick zurück auf die Mauern. Der Banje-Strand liegt sehr nah am Zentrum und ist praktisch, wenn Du nach dem Stadtgang kurz ins Wasser willst. Er ist kein großer Sandstrand, aber die Lage ist für einen halben Tag ideal.
Rovinj: kompakte Altstadt und ruhige Abende am Wasser
Rovinj liegt in Istrien und ist eine der kompaktesten Küstenstädte in Kroatien. Die Altstadt sitzt auf einer kleinen Landzunge, die Gassen sind eng, und der Hafen liegt direkt davor. Das macht die Wege kurz. Du kannst morgens durch die Stadt gehen, mittags an den Felsen baden und abends in einer Konoba essen. Für Paare und Best Ager ist Rovinj oft angenehmer als die großen Hotspots, weil die Stadt überschaubar bleibt.
Die Altstadt mit dem Kirchturm
Die Kirche St. Euphemia und ihr hoher Turm sind die Orientierungspunkte in Rovinj. Von oben blickst Du über die Dächer, den Hafen und die Küste. Unten in der Altstadt liegen kleine Plätze, Kunstläden und enge Gassen mit vielen Treppen. Das ist kein Ort für Eile. Gerade das langsame Tempo macht Rovinj attraktiv.
Badestellen an der Felsküste
Rovinj hat eher Fels- und Kiesküste als breite Strände. Dafür kommst Du oft direkt vom Hotel oder von der Promenade ins Wasser. Besonders praktisch sind die Badestellen rund um das Zlatni Rt Naturgebiet, wo Du zwischen Pinien und Felsen schnell einen Platz findest. Für Familien mit kleinen Kindern ist das nur bedingt ideal. Für ältere Kinder, Schwimmer und Sonnenfans passt es deutlich besser.
Bootsausflüge zu den Inseln
Von Rovinj aus starten viele Touren zu den vorgelagerten Inseln. Das lohnt sich besonders an warmen Tagen, wenn Du etwas mehr Ruhe suchst. Kleine Boote, kurze Fahrten und Badestopps sind typisch. So bekommst Du einen guten Mix aus Küste und Meer, ohne gleich einen langen Segeltörn zu machen.
Split: Großstadt mit antikem Kern
Split ist die größte Stadt in diesem Vergleich und ein guter Ausgangspunkt für Deinen Kroatien Urlaub. Der Diokletianpalast liegt mitten im Zentrum und ist nicht nur Museum, sondern lebender Stadtraum mit Wohnungen, Cafés und kleinen Läden. Dazu kommt die Uferpromenade Riva und der Hafen, von dem Fähren zu vielen Inseln ablegen. Wenn Du Kultur, Stadtleben und Weiterreise verbinden willst, ist Split einer der praktischsten Orte an der Adria.
Diokletianpalast
Der Diokletianpalast ist der wichtigste Ankerpunkt in Split. Die römischen Mauern, Keller und Plätze sind gut erhalten und leicht zu Fuß zu erkunden. Viele Bereiche sind frei zugänglich, für einzelne Teile kann Eintritt anfallen. Plane mindestens zwei Stunden ein, besser mehr, wenn Du auch die umliegenden Gassen mitnehmen willst.
Riva und Hafen
Die Riva ist Splits Uferpromenade und abends der Treffpunkt vieler Einheimischer und Besucher. Hier sitzt Du mit Blick aufs Wasser, beobachtest Fähren und kannst den Stadtspaziergang ruhig ausklingen lassen. Vom Hafen aus kommst Du schnell auf die Inseln Brač, Hvar oder Šolta. Das macht Split auch für Inselhüpfen sehr stark.
Marjan-Hügel für den Blick über die Stadt
Wenn Du den Stadtlärm kurz hinter Dir lassen willst, geh auf den Marjan-Hügel. Oben bekommst Du den Blick auf die Altstadt, den Hafen und das Meer. Der Aufstieg ist nicht schwer, aber bei Hitze anstrengend. Am besten gehst Du am frühen Morgen oder am späten Nachmittag.
Hvar: viel Sonne, gute Buchten und ein lebendiger Abend
Hvar ist eine der sonnenreichsten Inseln an der kroatischen Küste und seit Jahren ein Ziel für Badeurlaub und Ausgehabende. Der Ort Hvar Town liegt direkt am Wasser, die Festung Španjola sitzt oberhalb der Stadt, und die Buchten rundherum sind mit Boot, Rad oder zu Fuß erreichbar. Wenn Du tagsüber baden und abends ausgehen willst, passt Hvar sehr gut. Für Familien mit kleinem Budget ist die Insel oft teuer, für Paare mit Lust auf schöne Buchten und etwas Leben am Abend aber sehr attraktiv.
Hvar Town und die Festung
Hvar Town ist der zentrale Ort der Insel. Der Hafen, die Plätze und die schmalen Gassen liegen dicht beieinander. Von der Festung aus siehst Du über die Bucht und die vorgelagerten Inseln. Der Weg hinauf dauert nicht lange, ist aber in der Sonne spürbar. Oben lohnt sich eine Pause, besonders kurz vor Sonnenuntergang.
Buchten statt klassischer Sandstrände
Rund um Hvar gibt es vor allem Kiesbuchten und felsige Abschnitte. Das Wasser ist klar, der Einstieg oft direkt über Steine oder kleine Plateaus. Für Badegäste, die Ruhe suchen, ist das sehr angenehm. Pack Badeschuhe ein, dann wird es deutlich bequemer.
Nachtleben ohne langen Transfer
Das Nachtleben in Hvar Town spielt sich zu Fuß ab. Du musst nicht quer durch die Stadt fahren und kannst nach dem Essen direkt weiterziehen. Für einen Urlaub mit ruhigen Abenden ist das nicht die erste Wahl. Für Reisende, die nach einem Strandtag noch etwas Stimmung wollen, schon.
Pula: römische Kulisse und gute Lage für Istrien
Pula liegt an der Südspitze Istriens und ist bekannt für das römische Amphitheater. Die Stadt ist größer und weniger kompakt als Rovinj, dafür hast Du hier mehr Infrastruktur und eine gute Lage für Ausflüge entlang der istrischen Küste. Wenn Du Kultur, Meer und flexible Tagestrips kombinieren willst, ist Pula eine praktische Basis. Auch der Flughafen ist ein Pluspunkt.
Das Amphitheater
Das Amphitheater von Pula gehört zu den best erhaltenen römischen Arenen außerhalb Italiens. Es liegt gut erreichbar in Stadtnähe und ist von außen schon sehr eindrucksvoll. Im Inneren finden heute Veranstaltungen statt, und Du kannst viele Bereiche besichtigen. Nimm Dir Zeit für die Details der Mauern und Bögen. Das Bauwerk ist nicht nur Fotomotiv, sondern ein echter Programmpunkt.
Küste und Strände rund um Pula
Direkt im Zentrum ist Pula eher Hafenstadt als klassischer Badeort. Für schöne Badestellen fährst Du meist ein Stück hinaus, etwa an die Küstenabschnitte der Halbinsel Verudela oder zu Buchten außerhalb des Zentrums. Dort findest Du klares Wasser, Felsen und Kies. Wer Strandtage plant, sollte das in der Hotelauswahl berücksichtigen.
Für Rundreisen durch Istrien
Pula passt gut, wenn Du nicht nur an einem Ort bleiben willst. Von hier erreichst Du Rovinj, das Landesinnere mit Wein und Trüffeln oder kleine Orte an der Westküste. Genau deshalb ist Pula für Mietwagenreisen stark. Du kannst die Stadt als Start- oder Endpunkt nutzen und den Rest der Region entspannt dazunehmen.
Zadar: Mischung aus Hafen, Altstadt und Abendlicht
Zadar wird oft unterschätzt, dabei ist die Stadt für einen Kroatien Urlaub sehr praktisch. Die Altstadt liegt auf einer Halbinsel, die Uferzone ist gut begehbar, und mit der Meeresorgel sowie dem Gruß an die Sonne hat Zadar zwei sehr bekannte Orte direkt am Wasser. Dazu kommen gute Verbindungen Richtung Norden und Süden. Für Reisende, die ohne großen Aufwand ankommen wollen, ist Zadar oft angenehmer als die bekanntesten Hotspots.
Altstadt auf der Halbinsel
Die Altstadt von Zadar ist überschaubar und gut für einen Abendspaziergang. Du kommst schnell vom Hafen zu den Plätzen und Kirchen. Weil viele Bereiche Fußgängerzonen sind, läuft sich die Stadt entspannt. Das macht Zadar auch für Familien mit Kindern recht bequem.
Meeresorgel und Gruß an die Sonne
Die Meeresorgel an der Uferpromenade ist kein klassischer Strand, aber ein schöner Ort für den Sonnenuntergang. Die Stufen am Wasser sind ein beliebter Treffpunkt. Gleich daneben liegt der Gruß an die Sonne, der abends beleuchtet wird. Wenn Du Zadar mit offenen Tagen kombinierst, pack diesen Abschnitt unbedingt auf Deine Liste.
Šibenik: kompakt, authentisch und gut für Abstecher
Šibenik ist kleiner als Split oder Dubrovnik, wirkt aber im Zentrum sehr geschlossen und angenehm. Die Altstadt steigt vom Hafen aus an, die Gassen sind eng, und mit der Kathedrale des heiligen Jakob hat die Stadt ein wichtiges UNESCO-Bauwerk. Rundherum liegen zudem Nationalparks und Inseln, die sich gut für Tagesausflüge eignen. Šibenik ist deshalb eine gute Wahl, wenn Du nicht nur am Wasser sitzen willst.
Kathedrale und Altstadtgassen
Die Kathedrale des heiligen Jakob ist das markanteste Bauwerk in Šibenik. Rundherum läufst Du durch enge Gassen mit Treppen und kleinen Plätzen. Das Zentrum ist nicht riesig, aber genau deshalb gut zu Fuß machbar. Wer historische Städte mag, bekommt hier viel ohne großen Trubel.
Ausflüge in die Umgebung
Von Šibenik aus erreichst Du schnell die Krka-Region oder die Küste Richtung Murter. Das macht die Stadt für einen gemischten Urlaub interessant. Du schläfst in einer überschaubaren Stadt und hast trotzdem viele Tagesziele im Umkreis. Für Mietwagenreisende ist das ein klarer Vorteil.
Trogir: kleine Altstadt mit kurzer Anreise
Trogir liegt nah am Flughafen Split und ist für kurze Reisen oder den ersten bzw. letzten Urlaubstag sehr praktisch. Die historische Altstadt sitzt auf einer kleinen Insel zwischen Festland und Čiovo. Du läufst also automatisch durch ein kompaktes Zentrum, das fast komplett zu Fuß erfassbar ist. Für einen Stopp von ein bis zwei Nächten ist Trogir oft genau richtig.
UNESCO-Altstadt auf engem Raum
Die Altstadt von Trogir ist klein, aber dicht mit historischen Gebäuden gefüllt. Du kommst an Palästen, Kirchen und Uferwegen vorbei, ohne lange Strecken zu gehen. Das ist ideal, wenn Du wenig Zeit hast oder nach einem Flug nicht gleich in einen größeren Ort willst.
Praktisch für An- und Abreise
Weil Trogir so nah am Flughafen liegt, sparen viele Reisende hier Transferzeit. Das lohnt sich besonders bei späten Ankünften oder frühen Rückflügen. Wer später in Dalmatien weiterfährt, kann Trogir auch als erste Nacht einbauen und dann entspannt Richtung Süden starten.
Korčula: Inselstadt mit ruhigem Rhythmus
Korčula ist kleiner und ruhiger als viele andere Stationen in diesem Vergleich. Die ummauerte Altstadt liegt auf einer Halbinsel, und die Insel selbst bietet viele Buchten und Weinorte. Für Reisende, die eine Insel mit etwas Geschichte und deutlich weniger Trubel als Hvar suchen, ist Korčula eine gute Alternative. Die Anreise dauert etwas länger, dafür wird es vor Ort spürbar ruhiger.
Altstadt und Hafen
Die Altstadt von Korčula ist kompakt und angenehm für Spaziergänge am frühen Morgen oder am Abend. Unten am Wasser ist es lebhafter, innen in den Gassen deutlich ruhiger. Das Tempo bleibt insgesamt entspannt. Genau das schätzen viele, die nach einer ruhigeren Küstenstadt suchen.
Buchten und Ausflüge in die Umgebung
Rund um Korčula liegen Badeplätze und kleine Orte, die Du mit dem Mietwagen oder per Boot erreichen kannst. Das macht die Insel gut für Urlauber, die gern ein paar Tage bleiben und nicht jeden Tag einen neuen Ort brauchen. Wenn Du den Kroatien Urlaub entschleunigt angehen willst, ist Korčula eine starke Option.
Wie Du die passende Küstenstadt findest
Frage: Dubrovnik oder Split?
Dubrovnik spricht für sich
- Die Stadtmauern sind einzigartig und sofort ein Höhepunkt.
- Die Altstadt ist kompakt und sehr fotogen.
- Du hast kurze Wege zwischen Zentrum und Wasser.
- Für einen klaren Kulturtrip ist Dubrovnik stärker.
- Bootsausflüge nach Lokrum oder in die Buchten gehen schnell.
Split spricht für sich
- Der Ort ist größer und praktischer für längere Aufenthalte.
- Die Fährverbindungen zu den Inseln sind besser.
- Du findest mehr Alltag, mehr Auswahl und mehr Bewegung.
- Der Diokletianpalast liegt mitten im Leben der Stadt.
- Als Basis für Rundreisen ist Split oft bequemer.
Die 6 besten Aktivitäten für Deinen Kroatien Urlaub
Altstadtbummel am frühen Morgen
Dubrovnik, Rovinj, Split und Trogir sind am Morgen deutlich ruhiger. Dann kommst Du gut durch enge Gassen, findest bessere Lichtverhältnisse und brauchst weniger Geduld an den Hotspots. Gerade im Sommer ist das der angenehmste Zeitpunkt für Fotos und kurze Pausen im Café.
Stadtmauern und Festungen
In Dubrovnik und Hvar lohnt sich der Aufstieg auf die Mauern oder zur Festung besonders. Du bekommst Überblick statt nur Einzelmotive. Plane Wasser, Sonnenschutz und Zeit ein. Bei Hitze lieber früh starten.
Bootsausflug zu Inseln und Buchten
Von Split, Dubrovnik, Rovinj und Hvar aus starten viele Ausflüge aufs Wasser. Typisch sind Halbtagesfahrten mit Badestopp, kleine Gruppen oder größere Boote mit festen Routen. Im Sommer ist das sehr beliebt, in der Nebensaison deutlich ruhiger.
Baden an Felsküsten und Kiesbuchten
In Kroatien sind Sandstrände nicht die Regel. Viele Städte bieten Fels- oder Kiesküsten mit klarem Wasser. Das ist ideal für Schwimmer und Schnorchler. Badeschuhe machen den Einstieg einfacher und schützen vor glatten Steinen.
Marktbesuch und Fischstände
Gerade in Split, Zadar und Pula lohnt sich der frühe Marktbesuch. Dort bekommst Du Obst, Käse, Oliven und oft Fisch direkt aus der Region. Wer gern selbst kocht oder einfach das Stadtleben sehen will, sollte am Vormittag hingehen.
Abendspaziergang an der Promenade
Die Uferpromenaden in Dubrovnik, Split, Zadar und Hvar Town sind am Abend angenehm. Es ist meist kühler, die Lichter gehen an, und viele Orte wirken dann entspannter als tagsüber. Für Familien und Paare ist das oft der schönste Tagesabschluss.
Anreise und Erreichbarkeit
Kroatiens Küstenstädte erreichst Du je nach Ziel gut mit dem Auto, per Flug oder per Fähre. Für Dubrovnik, Split, Zadar, Pula und teilweise auch Trogir oder Šibenik ist der Flug oft die schnellste Lösung. Mit dem Auto bist Du flexibler, vor allem wenn Du mehrere Orte kombinieren willst oder in Istrien unterwegs bist.
Mit dem Auto
Von Deutschland aus führst die klassische Route oft über Österreich und Slowenien nach Kroatien. Für Istrien und Pula ist die Anfahrt aus Süddeutschland meist am kürzesten. Nach Dalmatien wird die Fahrt deutlich länger. Wenn Du Dubrovnik ansteuerst, plane genug Puffer für Maut, Grenzverkehr und Pausen ein. In den Städten selbst sind Parkplätze oft knapp, vor allem in Dubrovnik, Split und Rovinj. Hotels mit eigenem Stellplatz sind ein echter Vorteil.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Die Bahn ist für Kroatien möglich, aber meist nur als Teilstrecke sinnvoll. Für Küstenstädte mit Flughafen oder Hafen ist der Bus oft der bessere Anschluss. In Split, Zadar, Pula, Dubrovnik und Trogir sind Transfer und Linienbus meist einfacher als eine komplette Zugreise. Vor Ort kommst Du in vielen Städten zu Fuß weit, besonders in den Altstädten.
Mit dem Flugzeug
Für Dubrovnik, Split, Zadar und Pula sind Direktflüge ab Deutschland in der Saison oft die bequemste Variante. Hamburg, Berlin und München werden je nach Saison und Airline unterschiedlich gut bedient. Für Hvar fliegst Du in der Regel nach Split und setzt mit der Fähre über. Für Korčula ist Split ebenfalls der wichtigste Zugangspunkt.
Vor Ort bewegen / Parken
In den Altstädten selbst bist Du meist zu Fuß unterwegs. Dubrovnik, Rovinj, Split und Trogir lassen sich am besten ohne Auto erkunden. Wer mit dem Wagen anreist, sollte die Unterkunft nach Parkmöglichkeit auswählen. In Zadar, Pula und Šibenik ist das etwas entspannter als in den engsten Altstadtzonen. Für Tagesausflüge ist ein Mietwagen sehr nützlich, besonders in Istrien und Dalmatien.
Übernachten in den Küstenstädten
Die beste Unterkunft hängt stark davon ab, wie Du reist. In Dubrovnik und Split sind Hotels in Altstadtnähe teuer, sparen Dir aber Wege. In Rovinj und Trogir lohnen sich kleine Häuser mit gutem Zugang zur Altstadt. Auf Hvar und Korčula sind Zimmer mit Meerblick schnell ausgebucht. Für Familien sind Apartments oft sinnvoller, weil Du mehr Platz und manchmal eine kleine Küche bekommst.
Dubrovnik
Such hier am besten nach Hotels außerhalb der engsten Altstadt, aber mit gutem Bus- oder Fußweg-Anschluss. So sparst Du Geld und Nerven beim Gepäck. Wer Meerblick will, bezahlt meist deutlich mehr.
Split
Split ist stark, wenn Du Stadt und Inseln verbinden willst. Unterkünfte nahe Hafen und Riva sind praktisch für frühe Fähren. Etwas außerhalb wird es oft preiswerter und ruhiger.
Rovinj und Pula
In Rovinj lohnt sich frühes Buchen besonders. Die Auswahl ist kleiner und die Lage zählt viel. In Pula hast Du mehr Spielraum, vor allem wenn Du auch Ausflüge mit dem Auto planst.
Hvar und Korčula
Auf den Inseln ist die Lage der Unterkunft fast wichtiger als alles andere. Nähe zum Hafen oder zur Altstadt spart Wege. Für ruhige Tage suchst Du besser etwas außerhalb der Hotspots.
Praktische Tipps für Deinen Kroatien Urlaub
- €Früh buchen lohnt sich
Für Dubrovnik, Hvar und Rovinj steigen die Preise in den Sommermonaten schnell. Wer im Mai, Juni oder September reist, hat oft mehr Auswahl und zahlt weniger. Gerade kleine Altstadthotels sind früh ausgebucht.
- ✦Badeschuhe einpacken
Viele Küstenabschnitte bestehen aus Fels oder Kies. Mit Badeschuhen kommst Du sicherer ins Wasser und läufst bequemer über die Steine. Das gilt besonders für Hvar, Rovinj und viele Buchten bei Split.
- +Altstädte früh oder spät besuchen
Mittags wird es in den engen Gassen heiß und voll. Am frühen Morgen oder abends ist es deutlich entspannter. Das gilt vor allem für Dubrovnik, Split und Trogir.
- iParken vorab prüfen
In den populären Küstenstädten sind Parkplätze knapp und teuer. Viele Unterkünfte bieten einen Stellplatz nur gegen Aufpreis. Ohne vorherige Klärung kann die Ankunft unnötig stressig werden.
- ⌘Inselhüpfen mit Puffer planen
Fähren fahren in der Hochsaison voll und bei Wind auch mal unruhiger. Plane lieber nicht zu knapp, wenn Du von Split nach Hvar oder Korčula weiterwillst. Ein zusätzlicher halber Tag entspannt die Route spürbar.
- ♿Barrierefreiheit ist nicht überall gleich
Viele Altstädte haben Stufen, glatte Steine und enge Passagen. Rovinj, Dubrovnik und Trogir sind wunderschön, aber nicht überall rollstuhl- oder kinderwagenfreundlich. Vor allem die historischen Kerne prüfst Du am besten vorab.
- ☀Sommerhitze ernst nehmen
Im Juli und August kann es sehr warm werden. Für Stadtmauern, Hügel und lange Fußwege brauchst Du Wasser, Hut und Sonnenschutz. Die Nebensaison ist angenehmer, wenn Du viel zu Fuß unterwegs bist.
- ☂Bei Regen eine Innenroute haben
Dann lohnen Museen, Kirchen, Märkte und Cafés besonders. Split, Pula und Zadar haben genug Alternativen für einen halben Tag ohne Strand. So bleibt der Urlaub auch bei Wetterwechsel entspannt.
Insider-Tipps
Weniger volle Stunden wählen
Wenn Du flexibel bist, verlege große Stadtspaziergänge auf den frühen Vormittag. Dann wird der Besuch ruhiger und Du hast mehr vom Ort. Besonders in Dubrovnik und Hvar macht das einen klaren Unterschied.
Die zweite Reihe am Meer
Direkt an der Uferpromenade ist es oft schön, aber nicht immer entspannt. Ein paar Straßen weiter findest Du häufig bessere Preise und weniger Betrieb. Das gilt vor allem für Split, Zadar und Pula.
Vier Tage, die gut funktionieren
Häufige Buchungsfragen
Wenn Du nur eine Küstenstadt auswählst, nimm die, die zu Deinem Reisestil passt: Dubrovnik für die stärkste Kulisse, Split für die beste Verbindung, Rovinj für kurze Wege, Hvar für Sonne und Abendstimmung, Pula für Istrien. Für einen klassischen Kroatien Urlaub funktioniert auch eine Kombination aus zwei Orten sehr gut. So bekommst Du Stadt, Strand und wenig Transferstress in einem.



