Kanaren Urlaub heißt: acht Inseln, kurze Wege zwischen Strand, Vulkanen und Städten, dazu fast das ganze Jahr milde Temperaturen. Für Familien passen Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa besonders gut, weil Du dort breite Strände, viele Ausflüge und eine gute Infrastruktur hast. Wer gern wandert, schaut auf Teneriffa, La Palma, La Gomera oder El Hierro. Für Stadt, Kultur und kurze Wege ist Gran Canaria stark, für Dünen und Wassersport Fuerteventura, für Lavafelder und klare Formen Lanzarote. Die kleineren Inseln La Graciosa, La Palma, La Gomera, El Hierro, La Gomera und die autofreien oder ruhigen Ecken lohnen sich vor allem, wenn Du gern entschleunigt unterwegs bist.
Warum ein Kanaren Urlaub so gut planbar ist
Die Kanaren funktionieren für sehr viele Reisepläne, weil Du auf fast jeder Insel ein klares Profil findest. Teneriffa bringt den Teide, viele Ferienorte und gute Ausflugsmöglichkeiten zusammen. Gran Canaria kombiniert Dünen, Hauptstadt und Bergdörfer. Fuerteventura liefert lange Strände und Wind, Lanzarote klare Vulkanlandschaften. Die kleineren Inseln sind ruhiger und oft natürlicher geblieben.
Auch das Klima hilft bei der Planung. Im Winter ist es meist mild genug für Spaziergänge, Wanderungen und sonnige Tage am Meer. Im Sommer wird es auf den Inseln selten extrem heiß, aber auf den südlichen Küsten und in windgeschützten Tälern kann es deutlich wärmer werden. Für viele ist das der Hauptgrund für einen Kanaren Urlaub außerhalb der klassischen Sommerferien.
Die acht Kanarischen Inseln im Vergleich
Wenn Du nur eine Insel wählst, hilft dieses Raster bei der Entscheidung. Für Strand und Wind nimm Fuerteventura, für die größte Auswahl Teneriffa oder Gran Canaria, für klare Landschaften Lanzarote.
Teneriffa: Der vielseitige Klassiker
Teneriffa ist für viele der einfachste Einstieg in einen Kanaren Urlaub. Die Insel hat den Teide Nationalpark, den höchsten Berg Spaniens, dazu Badeorte im Süden, die Hauptstadt Santa Cruz und Orte mit guter Infrastruktur. Rund um Playa de las Américas und Costa Adeje findest Du Hotels, Promenaden und viele Ausflugsmöglichkeiten. Im Norden wird es grüner und ruhiger, vor allem rund um La Orotava und Puerto de la Cruz.
Teide Nationalpark
Der Teide ist das große Thema der Insel. Du fährst durch Lavafelder, siehst Kiefern, Vulkankegel und klare Höhenlandschaften. Für viele ist die Seilbahn auf den Teide der Höhepunkt der Reise, aber auch die Aussichtspunkte auf der Fahrt sind stark. Wenn Du wandern willst, brauchst Du gutes Schuhwerk und solltest die Höhenlage ernst nehmen. Die Luft ist oben deutlich kühler als an der Küste.
Playa de las Américas und Costa Adeje
Hier liegt der Strandurlaub mit kurzer Transferzeit, vielen Bars, Pools und breiter Hotelwahl. Das passt für Familien, aber auch für Paare, die abends gern etwas Auswahl haben. Die Strände sind gut erschlossen, die Wege kurz, und Du kannst Ausflüge ins Inselinnere gut mit Badeurlaub kombinieren.
Puerto de la Cruz und der Norden
Der Norden ist oft die bessere Wahl, wenn Du grünere Landschaften und ein etwas ruhigeres Tempo suchst. Puerto de la Cruz hat Promenade, Meerwasserbecken und einen klassischen Ferienort-Charakter. Von hier kommst Du schnell in das Orotava-Tal und zu kleinen Orten mit lokaler Küche.
Gran Canaria: Zwischen Dünen, Stadt und Bergen
Gran Canaria ist die Insel für alle, die Abwechslung in kurzer Distanz wollen. Im Süden liegen Maspalomas und Playa del Inglés, im Norden die Hauptstadt Las Palmas, dazwischen Bergdörfer, Schluchten und Aussichtspunkte. Dadurch lässt sich ein Urlaub sehr unterschiedlich zuschneiden. Du kannst morgens am Strand liegen, mittags durch die Altstadt laufen und abends in ein Dorf im Inselinneren fahren.
Die Dünen von Maspalomas
Die Dünen sind eines der bekanntesten Motive der Kanaren. Das Gebiet ist weitläufig, hell und offen. Es passt gut für Spaziergänge am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Sonne tiefer steht. Direkt daneben liegen der Leuchtturm von Maspalomas und lange Strandabschnitte mit Promenade.
Las Palmas de Gran Canaria
Die Hauptstadt bringt Strand und Stadt zusammen. Besonders interessant ist Vegueta mit Altstadt, Gassen und historischen Plätzen. Wenn Du in Deinem Kanaren Urlaub gern zwischendurch bummelst, gut isst und nicht nur am Pool liegen willst, ist das ein starkes Argument für Gran Canaria.
Das Inselinnere
In den Bergen wird Gran Canaria deutlich stiller. Orte wie Teror oder Tejeda zeigen eine andere Seite der Insel. Dort geht es um Aussicht, Wanderwege und kleine Häuser in Hanglage. Für Tagesausflüge reicht oft schon ein Mietwagen für ein paar Stunden, damit Du die Kontraste selbst siehst.
Fuerteventura: Weite Strände und viel Wind
Fuerteventura ist die Insel für lange Strandtage, Wassersport und offene Landschaften. Viele Urlauber kommen wegen der Strände und bleiben wegen der Ruhe zwischen den Küstenorten. Die Insel wirkt oft trockener und weiter als andere Kanaren. Gerade das macht sie für viele so angenehm, wenn sie Sonne und wenig Programm suchen.
Dünen von Corralejo
Im Norden liegt der Dünenpark von Corralejo mit hellen Sandflächen und Blick auf das Meer. Das Gebiet ist groß genug für längere Spaziergänge. Gleichzeitig bist Du schnell in Corralejo, wenn Du danach ein Café oder eine Strandbar willst. Der Ort ist einer der besten Ausgangspunkte für einen Fuerteventura-Urlaub mit Ausflügen.
Strände im Süden
Rund um Jandía und Costa Calma findest Du besonders lange Strandabschnitte. Dort ist viel Platz, und Du kannst je nach Abschnitt baden, laufen oder surfen. Wenn Du mit Kindern reist und einen breiten Strand suchst, ist das oft einfacher als auf kleineren Inseln mit steileren Küsten.
Wassersport
Fuerteventura hat für Kiter und Windsurfer einen sehr guten Ruf. Der Wind ist ein fester Faktor auf der Insel. Anfänger und Fortgeschrittene finden Schulen und Verleihstationen vor allem an den bekannteren Küsten. Wenn Du lieber ruhig badest, suchst Du am besten geschützte Abschnitte und windärmere Tage.
Lanzarote: Lava, Kunst und klare Linien
Lanzarote unterscheidet sich stark von den stärker touristisch geprägten Inseln. Die Vulkanlandschaften sind präsenter, die Bebauung wirkt vielerorts ruhiger und geordneter. Dazu kommt der Einfluss von César Manrique, der der Insel mit seinen Projekten ein klares Gesicht gegeben hat. Für viele ist das die Insel für einen ruhigen, optisch sehr markanten Kanaren Urlaub.
Timanfaya Nationalpark
Timanfaya zeigt die vulkanische Seite der Insel besonders deutlich. Die Landschaft ist karg, dunkel und weit. Es geht hier weniger um klassische Wanderungen als um das Erleben einer geologischen Kulisse. Wer Lanzarote besucht, sollte diesen Bereich mindestens als Tagesausflug einplanen.
Werke von César Manrique
Manrique hat auf Lanzarote Architektur und Landschaft eng zusammengedacht. Viele Orte und Bauten wirken dadurch zurückhaltend und klar. Das passt gut zur Insel und macht sie visuell sehr geschlossen. Wenn Du Design und Landschaft zusammen sehen willst, ist Lanzarote dafür die beste kanarische Insel.
Strände und kleine Orte
Neben den Vulkanflächen gibt es auch Küstenorte und kleinere Strände, oft mit dunklerem Sand oder geschützten Buchten. Das reicht für Badeurlaub, ist aber meist nicht so breit und lang wie auf Fuerteventura. Dafür ist die Insel stärker auf Ruhe, Tagesausflüge und ein sauberes, klares Gesamtbild ausgerichtet.
La Palma: Die grüne Wanderinsel
La Palma ist die Insel für Wanderer und Menschen, die viel Natur wollen. Sie ist deutlich grüner als Lanzarote oder Fuerteventura und hat viele Höhenmeter. Schwarze Strände, Vulkanhänge und dichte Vegetation liegen hier nah beieinander. Im Vergleich zu den großen Ferieninseln ist La Palma ruhiger und oft weniger verbaut.
Caldera de Taburiente
Die Caldera ist eines der wichtigsten Naturziele der Insel. Hier geht es um Schluchten, Wälder und weite Blicke. Wer gern draußen ist und nicht nur kurze Spaziergänge macht, findet auf La Palma ein gutes Reiseziel. Die Insel braucht eher Ruhe als Eile.
Santa Cruz und der Osten
Die Hauptstadt Santa Cruz ist klein, aber angenehm für einen kurzen Aufenthalt oder einen Bummel am Nachmittag. Wer auf La Palma ankommt, startet oft hier oder fährt von hier weiter in andere Teile der Insel. Die Ostküste ist praktischer, wenn Du mit dem Auto unterwegs bist und verschiedene Bereiche sehen willst.
La Gomera: Klein, grün und entspannt
La Gomera ist ideal, wenn Du eine ruhige Insel mit viel Natur suchst. Die Anreise ist etwas aufwändiger als bei den großen Inseln, aber genau das hält oft den großen Ansturm fern. Die Insel ist bei Wanderern beliebt, vor allem wegen des Nationalparks Garajonay und der vielen Schluchten. Für klassische Strandtage ist sie weniger stark, für Entschleunigung sehr.
Garajonay Nationalpark
Der Lorbeerwald im Zentrum der Insel ist ein wichtiges Ziel. Dort wanderst Du durch feuchte, grüne Landschaften, die auf den Kanaren nicht selbstverständlich sind. Gerade im Kontrast zu den trockenen Südeninseln zeigt La Gomera, wie unterschiedlich die Kanaren sein können.
El Hierro: Die ruhige Insel für Natururlaub
El Hierro ist die kleinste der großen bewohnten Kanareninseln und für viele der ruhigste Ort für einen Urlaub auf den Kanaren. Hier geht es um Natur, Wandern, Aussichten und eine sehr überschaubare Infrastruktur. Wer keine langen Strände und keine großen Ferienorte braucht, sondern Ruhe und klare Luft, ist hier gut aufgehoben.
Für wen El Hierro passt
Die Insel eignet sich vor allem für Wiederholer und für Reisende, die bewusst abseits der bekannten Routen unterwegs sein wollen. Ein Mietwagen ist sehr hilfreich. Für einen reinen Badeurlaub ist El Hierro meist nicht die erste Wahl, für stille Tage draußen dagegen umso mehr.
La Graciosa: Klein, sandig und sehr übersichtlich
La Graciosa liegt nördlich von Lanzarote und ist sehr klein. Genau das macht sie interessant. Es geht hier um Ruhe, einfache Wege und viel Naturgefühl. Für einen Tagesausflug oder einen kurzen Abstecher vom Inselurlaub auf Lanzarote ist La Graciosa eine gute Ergänzung.
Was Du dort erwarten kannst
La Graciosa hat keine große Ferieninfrastruktur. Das ist kein Nachteil, wenn Du gerade das suchst. Wer einen ruhigen Ort ohne viel Betrieb will, kommt hier auf seine Kosten. Für Familien mit sehr kleinen Kindern ist die Insel aber nur dann praktisch, wenn Du genau diese Einfachheit möchtest.
Aktivitäten auf den Kanaren
Wandern im Teide-Nationalpark
Auf Teneriffa führen viele Routen durch Lavafelder, Höhenlagen und offene Vulkanlandschaften. Die Wege sind in der Hochsaison oft gut besucht, aber früh am Tag noch angenehm ruhig.
Strandtage in Maspalomas und Jandía
Gran Canaria und Fuerteventura bieten lange Strände mit viel Platz. Das passt für entspannte Tage, Spaziergänge und Familien mit Bedarf an breiten Strandflächen.
Wassersport an den windigen Küsten
Vor allem Fuerteventura ist stark für Surfen und Kitesurfen. Schulen und Verleiher findest Du an mehreren bekannten Strandabschnitten.
Altstadtbummel in Las Palmas
Vegueta verbindet Geschichte, Cafés und kurze Wege. Für einen halben Tag reicht das gut, wenn Du Kultur und Stadtleben einbauen willst.
Vulkan- und Designtour auf Lanzarote
Timanfaya und die Orte mit Manrique-Bezug zeigen, wie eng Natur und Gestaltung hier zusammengehören. Das ist ein guter Programmpunkt für einen Mietwagen-Tag.
Naturtage auf La Palma oder La Gomera
Wer Ruhe und grüne Inseln mag, plant hier Wanderungen, Aussichtspunkte und längere Pausen ein. Beide Inseln sind deutlich weniger auf klassischen Massentourismus ausgerichtet.
Travel-Distanzen und Anreise zu den Kanaren
Anreise und Erreichbarkeit
Die Kanarischen Inseln erreichst Du meist per Direktflug. Für Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote ist die Auswahl am größten. La Palma, La Gomera und El Hierro werden je nach Saison und Airline oft seltener direkt angeflogen. Für La Graciosa fliegst Du nach Lanzarote und setzt dann weiter über.
Mit dem Auto
Mit dem eigenen Auto reist Du nicht auf die Kanaren. Sinnvoll ist das Auto vor Ort als Mietwagen, vor allem auf Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und La Palma. Auf den kleineren Inseln erleichtert es die Erkundung deutlich. Für die Anfahrt zum Flughafen in Deutschland spielen die üblichen Routen über die großen Autobahnen eine Rolle, für den Inselurlaub selbst ist der Mietwagen wichtiger als das Festlandauto.
Mit der Bahn / dem ÖPNV
Zur Abreise in Deutschland nutzt Du Bahn und Fernverkehr zum Flughafen. Vor Ort ist der ÖPNV vor allem auf Teneriffa und Gran Canaria brauchbar, wenn Du in den Ferienorten bleibst. Für Wanderungen, abgelegene Strände und kleinere Orte ist ein Auto oft praktischer. In Las Palmas und Santa Cruz kommst Du auch ohne Mietwagen gut durch den Tag.
Mit dem Flugzeug
Die großen Inseln haben in der Regel die beste Flugauswahl. Teneriffa hat zwei Flughäfen, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura sind ebenfalls gut angebunden. Für viele Deutsche sind Direktflüge aus Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf die einfachste Lösung. Bei La Palma, La Gomera und El Hierro lohnt sich der Blick auf Umsteigeverbindungen.
Vor Ort bewegen und parken
Die Fahrtzeiten sind auf den Inseln oft kürzer, als Du zuerst denkst. Trotzdem kostet das Bergen und Inselinnere manchmal mehr Zeit als eine Strecke auf der Karte vermuten lässt. In Ferienorten findest Du meist Hotels mit Parkplätzen oder öffentliche Stellplätze in Strandnähe. In den Altstädten und an den beliebtesten Stränden wird es in der Hochsaison schnell voller.
Die beste Reisezeit für Deinen Kanaren Urlaub
Wenn Du flexibel bist, sind Frühling und Herbst oft die angenehmsten Monate. Im Winter sind die Kanaren ein klassisches Ziel für Sonne ohne lange Flugdistanz nach Fernreise-Standard.
Praktische Tipps für Deinen Kanaren Urlaub
- €Früh buchen in den Ferien
Zu Weihnachten, Ostern und in den Sommerferien steigen die Preise oft deutlich. Wer flexibel ist, findet im Frühjahr und Spätherbst meist die bessere Mischung aus Preis und Wetter.
- ✦Eine Insel statt acht
Für den ersten Kanaren Urlaub ist eine einzelne Insel meist entspannter. Inselhopping klappt, braucht aber mehr Zeit, mehr Transfers und mehr Planung.
- +Mietwagen für Ausflüge
Vor allem auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und La Palma bringt ein Wagen viel Freiheit. So kommst Du zu Stränden, Dörfern und Aussichtspunkten, die mit dem Bus schwerer erreichbar sind.
- iWind nicht unterschätzen
Auf Fuerteventura und an offenen Küsten kann es kräftig wehen. Das ist gut für Surfer, aber an manchen Tagen weniger angenehm für kleine Kinder oder lange Strandpausen.
- ⌘Höhenlage einplanen
Im Teide-Gebiet oder in den Bergen von La Palma und Gran Canaria ist es oft deutlich kühler als an der Küste. Nimm eine leichte Jacke mit, auch wenn unten Badewetter ist.
- ♿Kurze Wege wählen
Wenn Du mit Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität reist, sind breite Promenaden in Ferienorten oft angenehmer als steile Bergdörfer oder unebene Vulkanwege.
- ☀Früh am Tag starten
Für Dünen, Aussichtspunkte und Wanderungen ist der Morgen oft die beste Zeit. Dann ist es kühler, leerer und das Licht ist weicher.
- ☂Schutz für Naturflächen
In Dünen- und Nationalparkbereichen gelten oft klare Regeln. Bleib auf den Wegen, nimm Müll wieder mit und plane genug Zeit für Hin- und Rückweg ein.
Wo Du auf den Kanaren gut übernachtest
Für Familien sind Hotels an der Südküste von Teneriffa und Gran Canaria oft am praktischsten. Dort sind Strände, Poolbereiche und Ausflugsmöglichkeiten dicht beieinander. Auf Fuerteventura lohnt sich ein Hotel in Costa Calma oder Jandía, wenn Du möglichst viel Strandzeit willst. Auf Lanzarote passt ein ruhiger Standort an der Küste, wenn Du Tagesausflüge mit entspannter Rückkehr verbinden möchtest.
Wenn Du eher wandern willst, suchst Du auf La Palma, La Gomera oder im Norden von Teneriffa nach kleineren Unterkünften, Landhotels oder Apartments. Für Kultur und kurze Wege ist Las Palmas eine gute Stadtbasis. Wer Luxus sucht, findet vor allem auf Teneriffa und Gran Canaria die größte Auswahl an gehobenen Häusern, Wellnesshotels und Resorts mit Meerblick.
Insider-Tipps für die Kanaren
Frühstück statt Mittag
An beliebten Stränden und in den Dünen ist es morgens deutlich ruhiger. Du hast mehr Platz, weniger Wind und bessere Bedingungen für Fotos oder Spaziergänge.
Orte nicht nur nach dem Strand wählen
Gerade auf Teneriffa und Gran Canaria macht der Ort den halben Urlaub aus. Ein Ferienort mit Promenade, Supermarkt und Bushalt ist für Familien oft entspannter als ein Hotel an einer schönen, aber abgelegenen Küste.
Ein Mix aus Küste und Bergen
Wenn Du nur eine Woche Zeit hast, reicht schon ein Tagesausflug ins Inselinnere, um den Charakter der Insel besser zu verstehen. Das gilt besonders für Teneriffa, Gran Canaria und La Palma.
Frage: Welche Insel passt zu Dir?
Welcher Kanaren-Typ bist Du?
Du willst Strand ohne viel Drumherum
Dann passt Fuerteventura am besten. Die Insel liefert Länge, Platz und viel Wind. Wenn Du Sonne und Baden suchst, ist das sehr direkt und unkompliziert.
Du willst eine Insel mit viel Auswahl
Dann nimm Teneriffa oder Gran Canaria. Beide Inseln bieten Ferienorte, Natur, Ausflüge und gute Infrastruktur in einem Urlaub.
Du willst klare Landschaften und Design
Lanzarote ist dafür stark. Die Mischung aus Vulkanen und Manrique-Bauten ist auf den Inseln sehr markant.
Du willst wandern und Ruhe
La Palma und La Gomera sind gute Kandidaten. Dort ist das Tempo langsamer und die Natur präsenter.
Du willst im Winter Sonne
Dann bist Du auf fast allen Kanareninseln richtig. Die Temperaturen bleiben oft angenehm genug für Stadtspaziergänge, Ausflüge und Strandtage.
Du willst familienfreundliche Ferien
Für Familien sind Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura meist am einfachsten. Dort sind Strandzugang, Transferzeiten und die Auswahl an Hotels besonders gut.
Geschichte und Charakter der Kanaren
Die Kanaren sind spanisch, liegen aber geografisch näher an Afrika als an Europa. Genau daraus entsteht der besondere Mix aus Klima, Vulkanlandschaften, Stränden und Inselkultur. Jede Insel hat ihren eigenen Schwerpunkt. Manche sind touristischer und leichter zugänglich, andere ruhiger und naturnäher. Das ist kein Nachteil, sondern der eigentliche Grund, warum viele Gäste wiederkommen.
Wenn Du nur einen kurzen Aufenthalt planst, lohnt sich eine Insel mit gutem Flughafen, klaren Wegen und einem Ort, der zu Deinem Reisetyp passt. Wenn Du länger bleibst, kannst Du auf den Kanaren sehr viel feiner auswählen. Dann entscheidet sich der Urlaub nicht mehr nur zwischen Sonne und Meer, sondern zwischen Dünen, Vulkanen, Bergen, Städten und stillen Dörfern.



