Lost Places in Berlin

Ungefähr 8 Euro kostet der Eintritt zum Teufelsberg, einem kuriosen Hügel, der auf den Trümmern des Zweiten Weltkriegs aufgeschüttet wurde – ziemlich beeindruckend, wenn man bedenkt, dass hier einst eine Abhörstation der US-Armee stand. Die verfallenen Gebäude sind heute stark verwildert und ziehen alle an, die das Ungewöhnliche suchen. Von oben hast Du einen grandiosen Blick über die Stadt – fast schon kitschig bei Sonnenuntergang. Das Gelände ist nicht einfach frei zugänglich; meist findest Du nur an bestimmten Tagen oder im Rahmen geführter Touren Zugang. Also besser vorher checken, wann es klappt. Ebenfalls spannend: Das ehemalige Schwimmbad der sogenannten „Schwimmenden Stadt“. Seit Jahren leerstehend und von Street-Art-Künstlern entdeckt, zeigen sich hier bunte Wände und verlassene Becken – irgendwie gespenstisch, aber auch richtig fotografierenswert. Noch ein Ort mit Geschichte und einer ganz anderen Atmosphäre ist die Zentrale der Stasi in Lichtenberg. Wer sich für DDR-Geschichte interessiert, kann dort Büros und Verhörräume besichtigen – authentischer geht’s kaum. Jeden dieser Orte findest Du in verschiedenen Stadteilen Berlins verteilt – und alle erzählen ihre ganz eigenen Geschichten aus einer bewegten Vergangenheit, die man förmlich riechen kann, wenn man durch die verlassenen Räume geht.
Was sind Lost Places?
15 bis 30 Euro – so viel musst Du oft für eine geführte Tour durch einen der Lost Places in der Stadt einplanen. Aber keine Sorge, das Geld ist gut investiert, denn kaum ein anderer Ort erzählt so lebendig von Berlins wechselvoller Vergangenheit. Verlassene Fabriken, stillgelegte Schulen oder längst vergessene militärische Anlagen – sie alle sind irgendwie wie offene Bücher voller Geschichten, die darauf warten, entdeckt zu werden. Besonders spannend: Die meisten dieser Orte liegen nicht einfach irgendwo im Nirgendwo, sondern sind Zeugnisse wirtschaftlicher Krisen oder politischer Umbrüche, die eine ganze Stadt geformt haben.
Der Zugang zu solchen Stätten ist übrigens nicht immer ganz unkompliziert. Manchmal lauert hinter einer kaputten Tür auch das illegale Betreten – was Du besser vermeiden solltest. Doch bei geführten Touren kannst Du tief eintauchen und bekommst echtes Insiderwissen serviert. Ein Beispiel? Der Teufelsberg, mit seinem riesigen US-Abhörposten auf einem Trümmerberg. Hier oben gibt es nicht nur einen grandiosen Blick über Berlin, sondern auch diese ganz spezielle Atmosphäre von Geschichte und Geheimnis – fast so, als würde man flüstern hören können. Ehrlich gesagt ist es diese Mischung aus Vergessenem und dem Leben im Jetzt, die Lost Places in Berlin so faszinierend macht.
Du wirst merken: Es sind nicht nur verfallene Gebäude, sondern lebendige Zeitzeugen. Sie zeigen Dir in ihren zerfallenen Mauern den Wandel einer Stadt und lassen Dich Berlin aus einer ungewohnten Perspektive erleben.
- Ein Lost Place ist ein verlassener Ort mit geheimnisvoller Atmosphäre.
- Diese Orte erzählen Geschichten aus der Vergangenheit.
- Lost Places bieten die Möglichkeit, in längst vergangene Zeiten einzutauchen und Entdeckungen zu machen.
Die Faszination hinter Lost Places
Etwa 8 Euro kostet der Eintritt auf den Teufelsberg, wo Du nicht nur die Ruinen der alten Radome erkunden kannst, sondern auch einen ziemlich beeindruckenden Blick über ganz Berlin hast. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison, meist kannst Du zwischen 10 und 18 Uhr dort oben unterwegs sein – perfekt für einen Ausflug am Nachmittag. Was mich wirklich fasziniert hat: diese Mischung aus verfallener Technik und der Natur, die sich das Gelände Stück für Stück zurückerobert. Ein bisschen unheimlich, aber eben auch irgendwie magisch.
Unter der Erde findest Du das Berliner Unterwelten-Bauwerk mit seinen geheimen Tunneln – Führungen kosten ungefähr zwischen 12 und 15 Euro. Die sind so beliebt, dass man besser frühzeitig reserviert, sonst ist nichts mehr zu kriegen. Ich war wirklich überrascht, wie viel Geschichte man dort spüren kann; die Stille unter Tage, die düsteren Gänge – fast so, als würde die Zeit stehen bleiben.
Ehrlich gesagt ist es genau diese Kombination aus vergessener Architektur und dieser stillen Atmosphäre, die den Reiz dieser Orte ausmacht. Die Gebäude sind zerfallen, manches schon halb von Pflanzen überwuchert – das erzeugt eine Stimmung, die zum Nachdenken anregt und Deine Fantasie beflügelt. Viele Lost Places erzählen Geschichten aus verflossenen Epochen Berlins – vom Kalten Krieg bis zur Zeit des Sozialismus. So fühlt es sich an, als würdest Du selbst Teil einer verborgenen Vergangenheit werden.

Top 5 Lost Places in Berlin


Rund 8 Euro zahlst Du, wenn Du die Möglichkeit nutzen möchtest, den Teufelsberg zu erkunden – jener künstliche Hügel, der aus den Trümmern des Krieges aufgeschüttet wurde und mit seinen markanten Radarkuppeln sofort ins Auge fällt. Die Öffnungszeiten sind saisonabhängig, meist kannst Du Dich zwischen 10 und 18 Uhr in diese spannende Vergangenheit entführen lassen. Etwas außerhalb findest Du die Beelitz-Heilstätten, ein riesiges Areal, das als Sanatorium diente und heute mit Führungen um die 15 Euro pro Person aufwartet. Die Villen und riesigen Klinkergebäude wirken fast wie aus einer anderen Welt – fast schon gespenstisch schön.
Ein ganz anderes Flair hat das Spreepark-Gelände, dessen verwilderte Fahrgeschäfte und verfallene Attraktionen eine Mischung aus Nostalgie und Melancholie bieten. Für etwa 12 Euro kannst Du im Frühjahr oder Sommer an einer Führung teilnehmen – lohnt sich wirklich! Nicht zu vergessen ist der Zentralflughafen Tempelhof. Seit seiner Schließung im Jahr 2008 herrscht hier Ruhe, doch das Gelände selbst ist riesig und voller Geschichte – allein durch die Erinnerung an die Luftbrücke während des Kalten Kriegs fühlt sich ein Spaziergang hier besonders an. Für circa 10 Euro gibt es auch geführte Touren.
Zu guter Letzt steht das Haus der Statistik, das früher mal ein Verwaltungsbau war, heute aber viel lebendiger wirkt: Hier findest Du kreative Projekte und soziale Initiativen in ständigem Wandel. Eventbesuche ermöglichen immer wieder einen Blick hinter die Kulissen – die Zeiten variieren, also behalte das im Auge! Insgesamt sind diese Orte nicht nur spannend für Deine Kamera, sondern auch für alle Sinne – überraschend vielfältig und echt berührend.
Die verlassene Teufelsberg Abhörstation
120 Meter hoch ragt der künstliche Hügel empor, auf dem die Teufelsberg Abhörstation errichtet wurde – ein Überbleibsel aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs, das ziemlich beeindruckend ist. Die markanten weißen Radarkuppeln, die wie überdimensionale Pilze aus der Landschaft herausragen, sorgen für einen fast futuristischen Anblick – auch wenn die Geschichte dahinter alles andere als futuristisch ist. Von hier oben kannst Du eine der wohl besten Aussichten auf Berlin genießen, während der kalte Wind Geschichten von Spionage und geopolitischen Spannungen umweht. Einst haben US-Streitkräfte versucht, heimlich die Kommunikation des Ostblocks abzuhören. Heute ist das Gelände nicht mehr militärisch genutzt, sondern hat sich zu einem Magneten für Urban Explorer und Kunstliebhaber entwickelt – bunt besprüht mit Graffiti und voller kreativer Ecken.
Der Eintritt kostet etwa 8 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche zahlen weniger – ein fairer Preis, wenn man bedenkt, was man geboten bekommt. Geöffnet ist die Station täglich ungefähr von 10 bis 18 Uhr, wobei das je nach Saison variieren kann. Man sollte übrigens festes Schuhwerk tragen und ein bisschen Abenteuerlust mitbringen, denn nicht alle Stellen erscheinen ganz ungefährlich. Ich fand es spannend, durch die Ruinen zu streifen, den Verfall zu spüren und gleichzeitig die lebendige Berliner Kunstszene hautnah mitzuerleben. Ehrlich gesagt: Dieser Ort hat etwas geheimnisvoll Melancholisches – ein Stück Vergangenheit, das mitten in der Gegenwart pulsiert.
- Wichtiger Ort für Spionage und Geheimdienste während des Kalten Krieges
- Faszinierende Kulisse für Abenteurer und Geschichtsinteressierte
- Beeindruckende Architektur und geheimnisvolle Atmosphäre
- Welt voller Geschichten und unerwarteter Entdeckungen
- Einzigartige Faszination eines vergessenen Ortes
Das geheimnisvolle Spreepark-Gelände
Ungefähr 30 Hektar voller vergessener Geschichten und stillgelegter Attraktionen – das ist das Spreepark-Gelände. Über 30 Fahrgeschäfte, darunter ein Riesenrad, das langsam vor sich hin verfällt, verschmelzen hier mit der Natur, die sich ihr Terrain Stück für Stück zurückerobert. Die Kombination aus rostendem Stahl, moosbedecktem Beton und überwucherten Wegen schafft eine fast schon mystische Stimmung, die einem irgendwie das Gefühl gibt, als stünde die Zeit still.
Die Touren auf dem Gelände finden meist von April bis Oktober statt und kosten etwa 15 Euro – ein ziemlich fairer Preis für so ein Abenteuer. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie vielfältig das Areal ist: von bunten Karussells, deren Farben verblasst sind, bis zu überwucherten Pfaden, die man erst entdecken muss. Manchmal hört man das leise Rascheln der Blätter oder den entfernten Ruf eines Vogels – eine seltsame Stille, die gleichzeitig spannend und ein wenig unheimlich wirkt.
Offiziell darf man das Gelände nicht einfach so betreten, doch bei den geführten Rundgängen bekommst Du spannende Einblicke in die Geschichte dieses einstigen Freizeitparks. Und selbst wenn Du kein Profi in Lost Places bist – hier findest Du eine ungewöhnliche Mischung aus Verfall und Natur, die irgendwie faszinierend schön ist. Der Spreepark zeigt Dir Berlin von einer ganz eigenen Seite – rau und doch voller Charme.
Der verlassene Flughafen Tempelhof
386 Hektar – so viel Platz hast Du auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, der in Berlin wirklich seinesgleichen sucht. Seine monumental gestaltete Architektur im Stil des Neuen Bauens beeindruckt schon aus der Ferne, vor allem das über 1.200 Meter lange Hauptgebäude, das einst die größte Flughafenhalle weltweit war. Tatsächlich fühlst Du Dich dort fast wie in einem anderen Zeitalter, wenn Du die endlosen Hallen erkundest und Dir vorstellst, wie hier Flugzeuge starteten und landeten.
Wohl kaum ein anderer Ort erzählt so lebendig von der Berliner Luftbrücke – damals eine Lebensader für West-Berlin während der Blockade. Der Gedanke daran macht den Besuch noch spannender. Übrigens kannst Du an geführten Touren teilnehmen, die etwa 90 Minuten dauern und mit rund 10 bis 15 Euro echt erschwinglich sind. Die Guides versorgen Dich mit Anekdoten und spannenden Details zur Geschichte und Architektur.
Direkt auf dem Rollfeld erstreckt sich heute das Tempelhofer Feld – ein riesiger Park, der vor Leben pulsiert. Radfahrer, Skater oder Jogger sind hier genauso zu finden wie Leute, die einfach nur chillen oder den Duft von frischem Gras genießen. Geöffnet ist das Gelände täglich von 6 bis 22 Uhr – perfekt also für einen spontanen Ausflug nach Feierabend oder am Wochenende. Ehrlich gesagt hat mich diese Mischung aus Verfall und urbaner Freizeitgestaltung total überrascht – Tempelhof schafft es tatsächlich, Vergangenheit und Gegenwart auf faszinierende Weise zu verbinden.
Die ehemalige Kinder- und Frauenklinik Weißensee
Etwa 10 bis 15 Euro zahlst Du, um bei einer der seltenen Führungen durch die ehemalige Kinder- und Frauenklinik Weißensee dabei zu sein – ein echtes Schnäppchen, wenn man bedenkt, was Dich dort erwartet. Mehrere neoklassizistische Gebäude, die über die Jahre so langsam vor sich hin verfallen sind, hüllen Dich in eine fast schon gespenstische Stimmung. Die Natur hat sich längst zurückerobert, verwilderte Gärten rahmen den Komplex ein und verleihen ihm eine melancholische Aura, die schwer zu vergessen ist. Innen findest Du alte Behandlungszimmer mit medizinischen Geräten, die scheinbar erst gestern zurückgelassen wurden – wirklich beeindruckend und fast unwirklich. Man spürt förmlich den Atem der Geschichte, denn dieser Ort hat so einiges erlebt – von den Kriegszeiten bis zur Nachkriegsära.
Die Stadtverwaltung stuft das Gelände als geschütztes Denkmal ein, was heißt: Sanierungspläne stehen im Raum und könnten bald für eingeschränkten Zugang sorgen. Willst Du also noch durch diese verlassenen Flure gehen und Dir die Stille des Ortes auf der Zunge zergehen lassen, solltest Du Dich wohl beeilen. Die Führungen finden meistens einmal im Monat statt – genaue Termine kannst Du online checken. Ehrlich gesagt fühlt es sich an, als wärst Du auf einer Zeitreise in eine Welt, die kurz davorsteht, für immer zu verschwinden. Aber Achtung: Die alten Mauern sind nicht ohne Risiken – festes Schuhwerk und ein wachsames Auge sind Pflicht!
- Die ehemalige Kinder- und Frauenklinik Weißensee erzählt eine bewegende Geschichte über die medizinische Versorgung von Kindern und Frauen in Berlin.
- Die Architektur und die historischen Gebäude zeugen von der Bedeutung, die die Klinik im Gesundheitswesen hatte.
- Die verlassenen Räume bieten eine einzigartige Möglichkeit, in die Welt der Medizin einzutauchen und die besondere Atmosphäre des Ortes zu erleben.
Der verfallene Bärenquell Brauereikeller
Drei Stockwerke tief führen die dunklen Gänge des Bärenquell Brauereikellers in eine längst vergangene Zeit – schwer vorstellbar, dass hier einst eifrig Bier gebraut wurde. Überall findest du verrostete Fässer, alte Maschinen und verblasste Werbeplakate, die noch leise von vergangenen Feierlichkeiten flüstern. Die feuchte Luft trägt einen muffigen Geruch, der irgendwie auch faszinierend wirkt, fast als ob der Keller seine eigenen Geheimnisse bewahren will. Ehrlich gesagt fühlt sich der Ort fast gespenstisch an, als hätte die Zeit hier wirklich stillgestanden. Der Brauereikeller liegt ziemlich abgeschieden in Treptow-Köpenick und ist nicht ohne Weiteres zugänglich – wer keine Einladung hat oder das Gelände kennt, hat es ziemlich schwer, reinzukommen. Offizielle Öffnungszeiten? Fehlanzeige. Eintrittspreise? Gibt’s nicht. Das macht das Ganze natürlich spannend, aber auch riskant: Die Gebäude sind teils instabil und man begibt sich auf eigene Gefahr hinein. Trotzdem zieht dieser Lost Place viele Fotografen und Urban Explorer an, die von der einzigartigen Mischung aus Verfall und Geschichte regelrecht magisch angezogen werden. Für alle, die sich für Berlins industrielle Vergangenheit interessieren, ist dieser Keller ein richtiges Kleinod – vielleicht nicht ganz ungefährlich, dafür umso authentischer und beeindruckender.
Gefahren und Risiken beim Erkunden von Lost Places

Erst einmal: Viele dieser Orte sind keineswegs ungefährlich. Lose Böden, zerbrochene Scheiben und marode Treppen können jederzeit für einen unsanften Abgang sorgen – da hilft auch die tollste Entdeckerlaune wenig. Besonders alte Fabriken oder ehemalige Militäranlagen sind oft mit gesundheitsschädlichen Stoffen wie Asbest belastet, was nicht sofort sichtbar ist, aber umso heimtückischer sein kann. Zudem solltest Du wissen, dass nicht alle Lost Places offen für Jedermann sind – viele liegen auf Privatgelände oder sind offiziell gesperrt. Ein kurzer Blick ins Internet verrät Dir manchmal, ob eine Erkundung legal ist; ansonsten kannst Du schnell Ärger mit dem Gesetz bekommen.
In der Praxis heißt das: Geh lieber nie allein los. Eine kleine Truppe erhöht nicht nur den Spaßfaktor, sondern schützt Dich auch vor unerwünschten Begegnungen mit anderen Personen, die vielleicht nicht so freundlich sind. Übrigens ist die passende Ausrüstung kein Luxus – feste Schuhe und Handschuhe gehören eigentlich zur Standardausstattung. Neben den offensichtlichen mechanischen Gefahren lauern auch mikroskopische Risiken durch Unrat und wilde Tiere, die sich in den Ruinen eingenistet haben.
Wettertechnisch solltest Du ebenfalls ein Auge auf den Himmel werfen: Regen verwandelt rostige Metalltreppen schnell in gefährliche Rutschbahnen. Die meisten Lost Places haben keine offiziellen Öffnungszeiten, was bedeutet, dass viele Erkunder sich tatsächlich in den Abendstunden oder an Wochenenden aufmachen – Geduldet wird das selten. Manche Orte verlangen für eine geführte Tour zwar ein kleines Eintrittsgeld, dafür bist du dann wenigstens auf der sicheren Seite und bekommst spannende Hintergrundinfos gleich mitgeliefert.
Einsturzgefahr und unsichere Böden
Etwa drei Stockwerke hoch und doch wirkt das alte Industriegelände wie ein wackeliger Turm aus Karten – die Einsturzgefahr lauert hier an jeder Ecke. In Berlin sind viele Lost Places schon seit Jahrzehnten sich selbst überlassen, manche Gebäude sogar länger als 50 Jahre. Da nützt auch der Charme nichts, wenn die Wände Risse bekommen und der Boden unter den Füßen plötzlich nachgibt. Besonders an Orten wie dem ehemaligen Krankenhaus auf der Insel der Jugend oder dem stillgelegten Flughafen Tempelhof solltest Du mit Vorsicht vorgehen – die Böden sind oft durch Feuchtigkeit und Wurzeln untergraben und können instabil sein.
Manchmal knarzt es seltsam, wenn Du Dich vorsichtig durch verlassene Flure bewegst, und das Gefühl von Unsicherheit wird schnell real. Unregelmäßige Instandhaltung hat viele dieser Orte in einen gefährlichen Zustand versetzt. Außerdem ist nicht alles offiziell zugänglich – also kann es passieren, dass Du ohne Erlaubnis entdeckst, was besser verborgen geblieben wäre. Es ist keine Seltenheit, dass solche Erkundungen rechtliche Probleme mit sich bringen oder Du unabsichtlich in verbotene Bereiche gerätst.
Deshalb lieber nicht allein losziehen! Mit erfahrenen Urban Explorern an Deiner Seite fühlt sich das Abenteuer sicherer an – denn Überblick über potenzielle Gefahren wie bröckelnde Decken oder instabile Böden ist einfach Gold wert. Ehrlich gesagt ist die Mischung aus Nervenkitzel und Respekt vor dem Verfall das, was diese Lost Places so spannend macht. Aber denk dran: Leg Wert auf Deine Sicherheit, bevor Du tief ins Abenteuer eintauchst.
- Achte auf potenzielle Einsturzgefahr und unsichere Böden
- Treffe angemessene Vorsichtsmaßnahmen für Deine Sicherheit
- Nutze die richtige Ausrüstung und sei aufmerksam auf mögliche Gefahren
Verletzungsgefahr durch Schadstoffe und Trümmer
Ungefähr drei Stockwerke hoch türmen sich lose Dielenbretter und zerborstene Fensterscheiben in vielen verfallenen Gebäuden Berlins – da solltest Du wirklich aufpassen. Überall liegen Schutt und Trümmer verstreut, die schnell zur Stolperfalle werden können. Und ehrlich gesagt: Der modrige Geruch von Schimmel wabert oft so stark durch die Luft, dass man das Atmen fast vergisst. Besonders tückisch ist Asbest, das in vielen alten Wänden und Decken schlummert und bei Staubentwicklung unsichtbar in die Lunge gelangen kann – davon wirst Du nichts spüren, bis es zu spät ist.
Die meisten Lost Places sind nicht offiziell zugänglich, weshalb oft im Verborgenen erkundet wird – das macht die Sache nicht ungefährlicher. Schon ein falscher Schritt auf einem brüchigen Boden kann zu ernsthaften Verletzungen führen. Neben den offensichtlichen Gefahren lauern auch unsichtbare Risiken: gesundheitsschädliche Stoffe wie Schimmel oder andere Schadstoffe können Atemwegserkrankungen auslösen, vor allem wenn Du ohne Maske unterwegs bist. Zu zweit oder besser noch in einer Gruppe und mit entsprechender Schutzkleidung bist Du auf der sicheren Seite – Helm, feste Schuhe und eine Atemschutzmaske sind eigentlich Pflicht.
Ein bisschen Respekt vor dem Ort schadet nicht, denn hier geht es nicht nur um abenteuerliche Entdeckungen, sondern auch um Deine Sicherheit. Und natürlich solltest Du im Hinterkopf behalten, dass so manche Erkundung illegal sein könnte – was allerdings nicht heißt, dass Du auf Abenteuer verzichten musst. Am besten gut vorbereiten, wachsam bleiben und die Geheimnisse der verlassenen Mauern mit Bedacht erleben.
Risiken im Zusammenhang mit bestimmten Lost Places, wie U-Bahn-Tunneln oder stillgelegten Fabriken
In manchen verlassenen U-Bahn-Tunneln Berlins lauern mehr Gefahren, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Ungepflegt und oft seit Jahren nicht gewartet, können Mauern bröckeln oder sogar Geröll von der Decke fallen – ein mulmiges Gefühl bleibt da kaum aus. Elektrische Kabel hängen manchmal frei herum, was nicht nur gefährlich, sondern auch lebensbedrohlich sein kann. Plötzliches Eindringen von Wasser in die Tunnel ist übrigens keine Seltenheit – wer hier unterwegs ist, sollte sich auf nasse Füße einstellen und aufpassen, wo er hintritt. Einige Abenteuerlustige haben sich schon ernsthaft verletzt, weil sie die Risiken unterschätzt haben.
Stillgelegte Fabriken sind genauso tückisch: In alten Industriekomplexen wie etwa auf dem Gelände der ehemaligen AEG kann das Risiko eines Gebäudeeinsturzes jederzeit bestehen. Und dazu kommt die unsichtbare Gefahr von Schadstoffen – Asbest ist oft unverkennbar vorhanden und kann bei Berührung oder Einatmen richtig fiese gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Neben rostigen Maschinen stehen dort außerdem noch allerlei Chemikalien herum, für die niemand mehr so genau weiß, ob sie sicher sind oder nicht.
Übrigens solltest Du diese Orte niemals allein besuchen. Manchmal sind solche Lost Places Zufluchtsorte für Obdachlose oder werden von zwielichtigen Gestalten frequentiert – da kann die Stimmung schnell kippen. Mit passender Schutzkleidung und in einer Gruppe unterwegs zu sein, ist definitiv kein Overkill, sondern klug. So kannst Du das Erlebnis genießen und musst weniger Angst vor bösen Überraschungen haben.

Tipps für sicheres Erkunden


Feste, geschlossene Schuhe sind ein absolutes Muss, wenn Du dich in die düsteren Ecken der Lost Places wagst – nichts ist ärgerlicher als eine Verletzung durch scharfkantige Trümmer oder rostige Nägel. Taschenlampe nicht vergessen! In den dunklen Gängen der verlassenen U-Bahn-Station „Südstern“ oder beim Erkunden der Teufelsberg-Abhörstation wirst Du froh sein, eine Lichtquelle dabei zu haben, um versteckte Stolperfallen auszumachen. Am besten nimmst Du auch jemanden mit – allein unterwegs zu sein kann riskant sein, falls doch mal etwas Unvorhergesehenes passiert.
Informier Dich unbedingt vorab über den jeweiligen Ort. Viele Lost Places in Berlin sind offiziell tabu, das Betreten kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen – und das willst Du sicher vermeiden. Einigen dieser spannenden Plätze wie dem alten Schwimmbad in der Müllerstraße bist Du vermutlich schon begegnet, ohne es zu wissen. Aber Achtung: Manche Stellen sind wirklich baufällig, Decken drohen einzustürzen und Wände zeigen tiefe Risse – ein falscher Schritt kann schnell gefährlich werden.
Wetter spielt auch eine Rolle: Nach Regen fühlt sich der Boden oft schmierig und rutschig an – da heißt es doppelt aufpassen! Übrigens kann es sinnvoll sein, jemandem Bescheid zu geben, wohin genau Du gehst – im Notfall weiß dann wenigstens jemand Bescheid. So lässt sich Dein Abenteuer in den verborgenen Winkeln Berlins sicher und mit möglichst wenig Risiko erleben. Vorsicht ist hier wirklich nicht nur eine Floskel.
Betreten nur mit angemessener Schutzausrüstung
Drei Stockwerke und mehr – so hoch können verfallene Gebäude in Berlin sein, die Du nur mit der richtigen Schutzausrüstung betreten solltest. Feste Schuhe sind dabei fast schon Pflicht, denn splitterndes Holz oder scharfe Metallreste lauern überall. Handschuhe schützen Deine Hände vor rostigen Nägeln und anderen fiesen Überraschungen, die unachtsame Berührungen schnell zur schmerzhaften Erfahrung machen können. Atemschutzmasken sind kein übertriebener Schnickschnack, sondern schützen Dich vor Staub und möglicherweise giftigen Stoffen, die sich in der Luft verbergen – besonders in alten Krankenhäusern oder Industrieanlagen wie dem Spreepark-Gelände.
Übrigens: Viele dieser Orte, vom verlassenen Krankenhaus auf der Insel der Jugend bis hin zur NSA-Außenstelle auf dem Teufelsberg, sind oft ungesichert und Du gehst auf eigenes Risiko rein. Das macht das Abenteuer zwar spannend, aber auch ein bisschen heikel – also besser auf Nummer sicher gehen! Genehmigungen sind meistens keine Standardprozedur, und manchmal ist der Zutritt sogar verboten. Tagsüber wirst Du vermutlich am besten klar kommen, nachts steigt das Risiko nicht nur wegen der Dunkelheit stark an.
Insgesamt ist es echt wichtig, vorher zu checken, ob der Ort überhaupt zugänglich ist – manchmal gibt’s strenge Vorschriften oder bestimmte Zeitfenster. So kannst Du vermeiden, dass Dein Erkundungstrip in einer unangenehmen Begegnung mit dem Eigentümer oder gar der Polizei endet. Richtig vorbereitet und mit Respekt vor den Gefahren wird daraus ein echtes Erlebnis voller Überraschungen – und viel weniger Probleme.
Begleitung erfahrener Lost Places-Entdecker
20 bis 50 Euro – so viel kostet eine Tour mit erfahrenen Lost Places-Entdeckern in Berlin, je nachdem wie lange die Führung dauert und was alles dabei ist. Die Gruppen sind meist klein, was wirklich angenehm ist, denn so bekommst Du viel persönliches Wissen und kannst jederzeit nachfragen. Die Profis kennen nicht nur die versteckten Ecken der Ruinen, sondern wissen auch genau, wo es gefährlich werden könnte. So fühlst Du Dich deutlich sicherer – gerade, wenn das Gelände mal uneben oder schwer zugänglich ist.
Die meisten Touren starten am Wochenende und führen unter anderem durch die beeindruckenden Überreste des Spreeparks oder zur mystischen Ruine auf dem Teufelsberg. Beide Orte ziehen Fotofans und Abenteurer an, aber alleine dort durchzuspazieren, ist nicht immer ratsam. Zum Glück haben die Guides üblicherweise die passende Ausrüstung dabei – manchmal sogar Helme oder Taschenlampen – und können auf Gefahren rechtzeitig hinweisen. Ehrlich gesagt macht das Ganze in der Gruppe auch mehr Spaß: Man teilt Eindrücke, erfährt spannende Geschichten aus erster Hand und fühlt sich weniger verloren in der stillen Welt der verlassenen Bauwerke.
Ich fand es überraschend anstrengend, da manche Wege relativ steil oder matschig sind – ein bisschen körperliche Fitness schadet also nicht. Trotz allem hat mich diese Begleitung total begeistert: Du siehst Berlin von einer ganz anderen Seite und hast jemanden an Deiner Seite, der bei Fragen sofort weiterhilft. Überleg mal – wie oft bekommt man schon die Chance, versteckte Orte zu entdecken, über deren Geschichte sonst kaum jemand spricht? Das Abenteuer mit einem erfahrenen Guide wird Dir definitiv noch lange im Kopf bleiben!
Respekt vor der Geschichte der verlassenen Orte
Keiner von uns rennt einfach durch verlassene Gebäude, ohne zu wissen, was für Geschichten in den Mauern stecken. Respekt ist hier das A und O – immerhin sind viele dieser Orte nicht nur runtergekommene Ruinen, sondern lebendige Zeugen einer bewegten Vergangenheit. Denk mal an das ehemalige Krankenhaus auf der Insel der Frauen: Da stecken Geschichten drin, die viel mehr erzählen als nur bröckelnde Wände. Oder der Spreepark mit seiner stillen Melancholie – ein großer Spaß vergangener Tage, der heute eher zum Nachdenken anregt.
Vor deinem Ausflug solltest du dich übrigens gut informieren. Sich einfach irgendwo reinzuschleichen kann Ärger geben, denn auf Privatgrundstücken herrscht nun mal Hausrecht. Außerdem sind viele Lost Places nicht ungefährlich – instabile Böden und andere Stolperfallen warten überall, da hilft festes Schuhwerk ungemein. Eine Taschenlampe solltest du auch einpacken, falls es drinnen dunkel wird oder du mehr sehen willst als nur verschwommene Silhouetten.
Auch wenn Du vielleicht versucht bist, hier und da etwas mitzunehmen oder Spuren zu hinterlassen – lass es lieber bleiben! Müll oder Schäden verderben nicht nur den Flair sondern nehmen anderen die Chance, diese Orte noch zu erleben. Und wer weiß, wie lange manche dieser Plätze überhaupt noch stehen? Sicher ist: Der verantwortungsvolle Umgang hilft dabei, dass zukünftige Generationen auch noch in diese faszinierende Welt eintauchen können. Also: Respekt vor der Geschichte heißt auch Verantwortung für die Zukunft.
- Respekt vor der Geschichte der verlassenen Orte ist entscheidend
- Würdigung der Vergangenheit und des Verfalls der Gebäude
- Bewusstsein für die Geschichten, die diese Orte zu erzählen haben