Routen entlang der Küste

Etwa 100 Kilometer Küstenstraße zwischen Palma und Sóller offenbaren immer wieder neue Blickwinkel auf das Meer – hier schrauben sich Serpentinen hoch, runter, und die Blicke schweifen über die Bucht von Palma bis hin zur markanten Serra de Tramuntana. Im Frühling und Herbst ist der Verkehr angenehm überschaubar, was das Fahren deutlich entspannter macht. Und wenn Du mal eine Pause brauchst, findest Du entlang der Strecke kleine Restaurants mit frischem Fisch und Paella, die meist um die 15 bis 30 Euro kosten – überraschend günstig für so eine Lage!
Weiter östlich zeigt sich Mallorca von einer ganz anderen Seite. Die Route von Cala Millor nach Cala Ratjada punktet mit versteckten Badebuchten wie Cala Agulla oder Cala Mesquida, deren feiner Sandstrand und türkisfarbenes Wasser fast zu schön sind, um wahr zu sein. Abseits der üblichen Touristenpfade locken Cala Torta und Cala Mitjana – kleine Paradiese, die nur über schmale Straßen erreichbar sind. Dort findest Du Ruhe und Natur pur, aber bitte nicht vergessen: Diese Ecken sind im Sommer oft voll, also besser früh starten.
Nordwärts gibt es eine Strecke von Alcúdia bis Pollença, die sich besonders für Naturliebhaber eignet. Das Naturschutzgebiet Albufera liegt direkt an der Route, wo Du Flora und Fauna auf familienfreundlichen Wanderwegen entdecken kannst – ehrlich gesagt ein toller Mix aus Strandtag und Naturabenteuer. Die beste Zeit für solche Erkundungen? Wahrscheinlich Mai bis Oktober, wobei in den Nebensaisons alles etwas entspannter ist – weniger Trubel auf den Straßen, mehr Platz am Strand.
Fahrt entlang der Westküste von Palma nach Sóller
Ungefähr 30 Kilometer schlängelt sich die Straße entlang der Westküste von Palma nach Sóller – eine Route, die tatsächlich das Herz jeder Mallorca-Erkundung höherschlagen lässt. Schon bei Valldemossa springt einem das historische Ambiente förmlich ins Auge: Das Kartäuserkloster aus dem 14. Jahrhundert kannst Du von etwa 9:30 bis 18:30 Uhr besuchen, der Eintritt liegt bei rund 8 Euro. Ganz ehrlich, die engen Gassen und die traditionellen Steinhäuser strahlen eine ganz besondere Ruhe aus, fast so, als wäre die Zeit hier langsamer unterwegs.
Weiter geht’s nach Deià, ein Dorf, das man sich nicht entgehen lassen sollte – vor allem, wenn Du Lust auf lokale Küche hast. Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant „Es Racó d’es Teix“ steht wahrscheinlich auf so mancher Foodie-Liste – und zu Recht! Die Mischung aus kreativen Gerichten und dieser Lage mitten in den Bergen ist schon beeindruckend.
Zwischen den Besichtigungen lockt die versteckte Bucht Cala Deia mit kristallklarem Wasser zum Abtauchen. Hier solltest Du allerdings beachten: Parkplätze gibt es kaum, also heißt es vielleicht ein bisschen Vorausplanung und Geduld mitbringen. Am Ende der Strecke wartet Sóller, wo Du unbedingt eine Fahrt mit der historischen Straßenbahn machen solltest – für ungefähr 7 Euro hin und zurück verbindet sie Stadtzentrum und Hafen. Ehrlich gesagt war diese Mischung aus Natur, Kultur und kleinen Abenteuern genau das, was ich mir von diesem Küstentrip erwartet habe.
Besuch der versteckten Buchten an der Ostküste
15 bis 20 Minuten Wanderung, und schon bist Du an der traumhaften Cala Mitjana. Keine bequeme Zufahrt mit dem Auto direkt bis zum Strand – das macht den Charme dieser Bucht aus. Hohe Felsen umrahmen das klare Wasser, das zum Schnorcheln geradezu einlädt. Ehrlich gesagt, fühlt sich hier alles noch ein bisschen unbeeinflusst vom Tourismus an, fast so, als ob man ein kleines Geheimnis entdeckt hat. Ähnlich ruhig geht es in der Nähe von Cales de Mallorca zu, wo die versteckte Cala Varques mit beeindruckenden Felsformationen lockt. Der Weg dorthin führt über einen kurzen Pfad – perfekt für alle, die sich etwas Bewegung wünschen, bevor sie ins kühle Nass springen.
Mit dem Auto erreichst Du diese Buchten am besten frühmorgens, da die Parkplätze begrenzt sind und in der Hochsaison schnell belegt sein können. Eintrittsgelder? Fehlanzeige! Dafür solltest Du aber unbedingt Verpflegung selbst mitbringen – denn an diesen abgelegenen Orten gibt es kaum Infrastruktur. Ein stiller Tag in der Ostküste Mallorcas, fernab vom Trubel, fühlt sich tatsächlich wie eine kleine Flucht an. Das Rauschen des Meeres mischt sich mit dem Duft von Pinien und salziger Luft – hier kann man richtig durchatmen und genießen.
Ein echtes Plus: Die Buchten sind zwischen Mai und Oktober am angenehmsten zu besuchen, wenn das Wasser warm ist und der Himmel oft wolkenlos bleibt. Also – schnapp Dir Deinen Wagen und lass Dich überraschen von den verborgenen Schönheiten der Ostküste!
- Entdecke versteckte Buchten an der Ostküste Mallorcas
- Erlebe Ruhe und Entspannung abseits der Touristenrouten
- Genieße unberührte Natur und malerische Umgebungen
- Tauche ein in die faszinierende Unterwasserwelt
- Entfliehe dem Massentourismus und erlebe unvergessliche Momente

Erkundung der Gebirgslandschaft


Über 90 Kilometer zieht sich die Serra de Tramuntana durch den Westen der Insel – ein echtes Paradies für alle, die kurvige Straßen und grandiose Aussichten lieben. Die Fahrt entlang der MA-10 ist ein Erlebnis für sich, denn immer wieder kannst Du an Aussichtspunkten anhalten und das Panorama aufs schimmernde Meer oder die zerklüfteten Gipfel genießen. In kleinen Orten wie Sóller verströmt die alte Straßenbahn noch den Charme vergangener Zeiten, während die Pfarrkirche Sant Bartomeu mit ihrer imposantenFassade beeindruckt. Valldemossa hat dagegen eine ganz andere Atmosphäre – das ehemalige Kartäuserkloster, wo Chopin einst komponierte, strahlt eine fast mystische Ruhe aus, die man tatsächlich spüren kann.
Ungefähr 20 Minuten von Valldemossa entfernt liegt Fornalutx, das viele als eines der schönsten Dörfer Spaniens bezeichnen. Die engen Gassen und steinernen Häuser vermitteln eine urige Stimmung, und wenn Du unverhofft einer Katze begegnest, fühlst Du Dich fast wie in einem Gemälde. Ehrlich gesagt hatte ich gar nicht erwartet, dass die Natur hier so abwechslungsreich sein würde – blühende Macchia neben Pinienwäldern und kleine Bäche, die leise plätschern. Die beste Zeit für diese Gegend ist wohl im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild ist und alles in voller Blüte steht.
Wer auf Wanderschaft gehen möchte: Der GR221 führt Dich mitten hinein in diese faszinierende Welt. Ich war überrascht, wie gut ausgeschildert die Wege sind – sogar ohne Karte konnte ich mich recht gut zurechtfinden. Und am Ende eines langen Tages auf dem Sattel Deines Autos wartet oft ein kleines Restaurant mit hausgemachter mallorquinischer Küche – da schmeckt jede Paella gleich doppelt so gut.
Fahrt durch die traumhafte Serra de Tramuntana
Rund 90 Kilometer schlängelt sich die Küstenstraße MA-10 durch die Serra de Tramuntana und zeigt Dir Landschaften, die wirklich unvergesslich sind. Achte auf die engen Kurven – nicht jede Serpentine ist ganz ohne Herausforderung, aber dafür wirst Du mit Ausblicken belohnt, die einem fast den Atem rauben. Einer meiner Lieblingsstopps ist der Mirador de Sa Foradada: Von dort aus blickst Du direkt aufs Meer und auf beeindruckende Klippenformationen, umgeben von einer Ruhe, die echt selten geworden ist.
Unterwegs reihst Du charmante Dörfer aneinander: Valldemossa besticht durch seine historischen Bauwerke, und wenn Du Lust hast, kannst Du dort noch das Flair spüren, das Chopin hier wohl einst inspiriert hat. Deia fühlt sich fast wie ein kleines Künstlerparadies an – überall findest Du Galerien mit lokalen Werken, und die Atmosphäre ist entspannt und unaufgeregt. Und dann gibt’s da noch Sóller mit seiner alten Straßenbahn, die den Hafen mit dem Ortskern verbindet – ein echter Erlebnisbonus für alle, die mal abseits des Autos unterwegs sein wollen.
Ach ja – planst Du Deine Tour im Frühling oder Herbst, hast Du wohl genau das richtige Timing erwischt: Dann sind die Temperaturen mild und alles steht in voller Blüte. Im Winter kann es sein, dass manche Läden oder Restaurants nicht ganz so zuverlässig geöffnet haben; deshalb check am besten vorher kurz die Öffnungszeiten. Die Straßen sind gut ausgebaut, dennoch solltest Du genug Zeit einplanen – diese Gegend lädt einfach dazu ein, immer wieder einen Halt einzulegen und tief durchzuatmen.
Stopps in idyllischen Bergdörfern wie Valldemossa
Ungefähr 400 Meter über dem Meer thront Valldemossa, ein Ort, der mit seiner historischen Kartause ganz sicher Eindruck hinterlässt. Diese Klosteranlage – für etwa 8 Euro zu besichtigen – erzählt Geschichten von Frédéric Chopin und George Sand, die hier einst einen Winter verbrachten. Jeden Tag zwischen 10 und 18 Uhr kannst Du dich durch die Räume bewegen und diese besondere Atmosphäre förmlich spüren. Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee in den kleinen Cafés rund um den Dorfplatz mischt sich mit dem leisen Klirren von Tassen – echt mallorquinisch und irgendwie gemütlich.
Ganz anders präsentiert sich Deià, das mehr als nur steinerne Fassaden hat. In den schmalen Gassen findest Du eine kleine Buchhandlung, die wohl jeder Literaturfreund ins Herz schließen wird. Wanderwege schlängeln sich aus dem Dorf heraus – perfekt, falls Du Bewegung an der frischen Luft brauchst. Und ehrlich gesagt, diese künstlerische Aura, die das Dorf umweht, macht jeden Besuch besonders.
Schon mal von der nostalgischen Straßenbahn gehört? Die Tramvia de Soller bringt Dich auf einer etwa halbstündigen Fahrt durch duftende Orangenhaine ins Zentrum von Soller – für ungefähr 7 Euro pro Strecke. Dort angekommen erwarten Dich wundervolle Landschaften und eine angenehme Mischung aus Natur und Kultur.
Fornalutx wiederum wirkt fast wie ein Freilichtmuseum: enge Gassen mit blühenden Gärten zieren das Bild dieses malerischen Bergdorfs, das sogar als eines der schönsten Spaniens gilt. Tauche ein in die regionale Küche in einem der Cafés oder genieße einfach den Blick auf die umliegenden Berge – Entspannung pur!
Diese Dörfer sind nicht nur augenschmeichelnd schön, sondern geben Dir auch eine Ahnung davon, wie das Leben hier oben tatsächlich tickt. Manchmal ist es genau diese Mischung aus Ruhe, Geschichte und Landschaft, die Mallorca einen ganz besonderen Charme verleiht.
- Malerische Gassen und charmante Plätze erwarten Dich in Valldemossa
- Entdecke versteckte Boutiquen und genieße traditionelle Gastronomie
- Erlebe die Ruhe und Schönheit der mallorquinischen Landschaft
Kulturelle Highlights auf der Insel

Etwa 8 Euro kostet der Eintritt in die beeindruckende Kathedrale La Seu in Palma – ein echtes Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Geöffnet ist sie meistens von Montag bis Samstag zwischen 10 und 17 Uhr, sonntags aber nur bis etwa 14 Uhr. Die gotischen Bögen und das Spiel des Lichts in den farbenfrohen Fenstern sind wirklich beeindruckend und geben Dir sofort das Gefühl, tief in die Geschichte Mallorcas einzutauchen. Gleich nebenan steht der Almudaina-Palast, der früher als königliche Residenz diente. Hier kannst Du durch prunkvolle Räume wandern und einen Blick auf längst vergangene Zeiten werfen.
Abseits der Hauptstadt gibt es kleine Juwelen wie Valldemossa, wo das berühmte Kartäuserkloster ganz entspannt zu besichtigen ist (Eintritt ungefähr 8 Euro, täglich von 9 bis 17 Uhr). Mich hat vor allem die ruhige Atmosphäre dort überrascht – man spürt förmlich noch Chopins musikalische Inspiration in den alten Steinmauern. Auch die Küste hält kulturelle Überraschungen bereit: versteckte Buchten wie Cala Figuera oder Cala Deià sind nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch Heimat traditioneller Fischerdörfer. Ehrlich gesagt, habe ich nirgendwo so frischen Fisch gegessen wie hier – kleine Restaurants servieren lokale Spezialitäten, die man unbedingt probieren sollte.
Mit dem Auto kannst Du all diese verschiedenen Facetten bequem verbinden und dabei selbst entscheiden, wie viel Zeit Du an jedem Ort verbringen möchtest. So wird die Inselerkundung ganz persönlich und überraschend abwechslungsreich.
Besichtigung der historischen Altstadt von Palma
Ungefähr 70 Meter ragt die majestätische Kathedrale La Seu in den mallorquinischen Himmel – ein richtig eindrucksvolles Bauwerk, das Dir sofort ins Auge springen wird. Die gotischen Fenster sind kein Zufall: Sie zaubern im Innern ein faszinierendes Lichtspiel, das Dich ehrlich gesagt ziemlich sprachlos machen kann. Falls Du die Altstadt von Palma erkundest, solltest Du unbedingt Zeit einplanen, denn die Kathedrale hat meist von 10:00 Uhr bis ungefähr 17:15 Uhr geöffnet, samstags bis 14:15 Uhr und sonntags etwas kürzer. Der Eintritt kostet rund 8 Euro – überraschend günstig für so ein beeindruckendes Erlebnis.
In den engen Gassen rundherum gibt es sooo viel zu entdecken! Kleine Plätze wie die Plaça Mayor oder die Plaça de Cort mit dem Rathaus laden zum Verweilen ein. Montags ist hier oft Markt – das bunte Treiben fühlt sich fast echt mallorquinisch an. Und falls Dein Magen knurrt, probier mal eine warme Ensaimada in einem der Cafés – diese süße Teigware ist tatsächlich legendär und einfach unwiderstehlich.
Einen kleinen Geheimtipp habe ich noch für Dich: Zwischen den historischen Mauern versteckt sich der Jardí del Bisbe, ein ruhiger Garten, perfekt um kurz abzuschalten und den Trubel hinter Dir zu lassen. Das Schöne an Palmás Altstadt ist übrigens auch, dass Du mit dem Auto gut hinkommst und es nicht weit bis zu Parkplätzen hast – praktisch für spontane Ausflüge zwischendurch!
Entdeckung von prähistorischen Talayots im Zentrum Mallorcas
Etwa 30 Minuten von Palma entfernt, mitten im sanften Hügelland Mallorcas, liegt die prähistorische Siedlung Capocorb Vell. Hier findest Du mehrere imposante Talayots, steinerne Monumente, die wohl als Wohn- und Kultstätten dienten – das fühlt sich fast an wie eine Zeitreise in eine längst vergangene Welt. Der Eintritt kostet rund 4 Euro, was ehrlich gesagt ein echtes Schnäppchen ist für das, was man dort zu sehen bekommt. Geöffnet ist das Gelände meistens von 9:00 bis 19:00 Uhr – also ideal für eine entspannte Erkundung am Vormittag oder Nachmittag.
Nur ein bisschen weiter südlich gibt es den Talayot von Son Fornés, ein imposantes Bauwerk in unmittelbarer Nähe des Ortes Montuïri, das Du kostenlos besichtigen kannst. Dort kannst Du Dich auf den uralten Steinen setzen und dem Wind lauschen – irgendwie spürt man richtig diesen besonderen Zauber der Inselgeschichte. Die umgebenden Olivenhaine und rustikalen Fincas verleihen der Landschaft einen besonders authentischen Charme.
Zwischen den Steinen riecht man den warmen Duft von Erde und Kräutern, während die Sonne langsam über den Hügeln wandert. So lässt sich die Vielfalt Mallorcas ganz entspannt entdecken, fernab des Trubels an den Stränden. Was ich überraschend fand: Diese Plätze sind oft gar nicht überlaufen – somit hast Du echt viel Raum, um auf Entdeckungsreise zu gehen und die mystische Atmosphäre zu genießen. Für mich waren diese Talayots definitiv eines der spannendsten kulturellen Erlebnisse abseits der üblichen Pfade.
- Faszinierender Einblick in die Geschichte Mallorcas
- Beeindruckende Steinmonumente von unbekannter Zivilisation
- Mysteriöse und majestätische Ausstrahlung zieht Besucher an
