Der Wildpark Hundshaupten liegt am südlichen Rand der Fränkischen Schweiz, eingebettet in den waldreichen Höhenzug zwischen Pegnitz und Forchheim. Geografisch gehört der Park zum Markt Egloffstein im mittelfränkischen Landkreis Forchheim, rund 30 Kilometer nordöstlich von Erlangen und etwa 50 Kilometer nördlich von Nürnberg. Eröffnet im Jahr 1971, ist der Wildpark einer der ältesten und mit rund 120.000 Besuchern pro Jahr einer der bestbesuchten Wildparks Frankens. Auf etwa 40 Hektar Mischwald, Wiesen und naturnah gestalteten Gehegen leben ausschließlich heimische und europäische Wildtiere — keine Tropenhalle, keine Großkatzen aus Afrika, sondern Wolf, Luchs, Wildkatze, Rot- und Damwild, Wildschwein, Greifvögel und Streichelzoo-Klassiker. Bären, die in der Gründerzeit zum Bestand gehörten, leben heute nicht mehr im Park — die freigewordenen Flächen wurden zugunsten der Wölfe und Luchse erweitert. Mit etwa 9 Euro Eintritt für Erwachsene, großzügigen Spielplätzen, mehreren Picknick-Plätzen und einer Bauernhof-Anlage am Eingang ist Hundshaupten klar als Familien-Wildpark positioniert und kombiniert Wildtier-Beobachtung mit Naherholung in der Fränkischen Schweiz.
Anreise und Erreichbarkeit
Der Wildpark Hundshaupten liegt verkehrstechnisch günstig, aber landschaftlich ruhig: am Ortsrand des kleinen Dorfes Hundshaupten, das zum Markt Egloffstein gehört, in einem waldreichen Tal der südlichen Fränkischen Schweiz. Aus dem Großraum Nürnberg, Erlangen und Bamberg ist der Park als Tagesausflug bequem zu erreichen. Die meisten Besucher kommen mit dem Auto über die A9, ein kleinerer Teil mit der Bahn bis Forchheim oder Pegnitz und Anschluss-Bus. Die Anfahrt führt über typische fränkische Landstraßen mit Kurven und Steigungen — wer Zeit hat, sollte die letzten 15 Minuten als Vorgeschmack auf die Region einplanen.
Mit dem Auto
Klassische Anreise erfolgt über die Autobahn A9 Nürnberg–Berlin. Aus südlicher Richtung ist die Ausfahrt 46 Pegnitz die zentrale Anfahrtsstelle, aus nördlicher Richtung lohnt auch die Ausfahrt 45 Trockau. Von der Ausfahrt Pegnitz führt die Landstraße über Pottenstein, Tüchersfeld und Egloffstein in rund 25 Autominuten zum Wildpark — eine landschaftlich attraktive Strecke durch Kalkfelsen, Wacholderheiden und Mühlentäler der Fränkischen Schweiz. Aus Erlangen fahren Besucher über die B470 in Richtung Forchheim und biegen bei Ebermannstadt in das Schloßbergtal ab, Fahrtzeit rund 45 Minuten. Direkt am Park stehen großzügige, kostenfreie Parkplätze für Pkw und Reisebusse zur Verfügung — an sonnigen Wochenenden empfiehlt sich Anreise vor 10 Uhr, weil sich die Parkfläche im Verlauf des Vormittags spürbar füllt.
Mit der Bahn und dem ÖPNV
Die nächste Bahnverbindung führt nach Forchheim oder Ebermannstadt. Vom Bahnhof Forchheim verkehrt am Wochenende und in den Ferien der saisonale Wanderbus durch die Fränkische Schweiz, der Hundshaupten in den meisten Fahrplänen direkt bedient. Wer wochentags kommt, steigt in Ebermannstadt um auf die Lokalbahn oder den Linienbus — Gesamtfahrtzeit ab Nürnberg Hauptbahnhof rund 90 Minuten plus Fußweg vom Bus zum Park-Eingang. Eine schnelle Direktverbindung mit der Bahn gibt es nicht; wer auf das Auto verzichtet, sollte die saisonalen Wanderbus-Fahrpläne vor dem Besuch prüfen.
Mit dem Flugzeug
Der nächste Flughafen ist Nürnberg-Albrecht-Dürer mit rund 60 Kilometern Entfernung — vom Terminal aus ist der Park mit dem Mietwagen in etwa einer Stunde über die A9 und die Landstraße erreichbar. München Franz-Josef-Strauß liegt rund 200 Kilometer südlich und ist über die A9 in zwei bis 2:30 Stunden zu erreichen. Frankfurt am Main ist mit 220 Kilometern eine Alternative für internationale Anreisen aus dem Westen. Für die meisten regionalen Tagesausflüge bleibt das Auto allerdings das Mittel der Wahl, der Park bedient ein süddeutsches und nordbayerisches Publikum.
Vor Ort bewegen und Parken
Der Wildpark ist als reines Fuß-Areal angelegt, der Rundweg führt über mehrere Kilometer durch sämtliche Gehege-Bereiche. Die Hauptwege sind gut befestigt und mit Kinderwagen sowie überwiegend mit Rollstuhl zu bewältigen — einzelne Nebenwege im Wolfsareal und im hinteren Waldteil haben leichte Steigungen, weil das Gelände auf einem Höhenrücken der Fränkischen Schweiz liegt. Hunde sind an der kurzen Leine willkommen, sollten jedoch deutlichen Abstand zu den Wolfs- und Luchsgehegen halten, weil die Raubtiere intensiv auf Hundegerüche reagieren können. Sitzbänke, mehrere Imbiss-Stationen, ein Gasthaus am Haupteingang und überdachte Picknick-Plätze verteilen sich gleichmäßig über das gesamte Gelände — wer einen Tagesausflug plant, kann komplett im Park essen oder eigene Verpflegung mitbringen.
Tiere und Gehege im Wildpark Hundshaupten
Das Profil des Parks ist seit der Gründung 1971 klar: Hier leben ausschließlich Arten, die in Mitteleuropa heimisch sind oder es einmal waren. Damit grenzt sich Hundshaupten bewusst von klassischen Zoos mit Tropenhallen und Großkatzen aus Afrika ab — die Stärke der Anlage liegt im Wald-Charakter und im konsequenten europäischen Profil. Auf 40 Hektar Mischwald und Wiese verteilen sich rund zwei Dutzend Gehege-Bereiche, viele davon mit ausgedehntem Wald- und Wiesenbewuchs im Innenbereich. Historisch lebten in den Anfangsjahren auch Braunbären im Park — diese gehören heute nicht mehr zum Bestand, die freigewordenen Flächen wurden zugunsten der Wölfe und Luchse erweitert. Aktuell ist der Park als Familien-Wildpark mit klarem Wald-Charakter und Spielplatz-Angebot positioniert.
Wölfe — das Herzstück der Anlage
Das Wolfsareal gehört zu den Hauptattraktionen. Auf mehreren Hektar Waldfläche leben mitteleuropäische Wölfe in einem naturnah gestalteten Gehege mit Hügeln, Bachlauf und dichter Strauchschicht. Beobachtungspunkte und großflächige Sichtachsen ermöglichen Einblicke ohne die Tiere zu stören. In den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden sind die Wölfe besonders aktiv, während sie sich in der Mittagssonne oft in den Wald zurückziehen. Bei kommentierten Pflegerführungen und Schaufütterungen erklären die Mitarbeiter Rudelhierarchie, Welpenaufzucht und das aktuelle Wolfsmanagement in Bayern — eine Region, in der wildlebende Wölfe seit einigen Jahren wieder regelmäßig nachgewiesen werden.
Luchse und europäische Wildkatzen
Die Luchs- und Wildkatzen-Gehege liegen im hinteren Waldteil des Parks und gehören zu den ruhigeren Bereichen. Die scheuen Tiere sind tagsüber oft schwer zu entdecken — wer geduldig auf den Beobachtungsstegen bleibt und in der Vegetation sucht, sieht meist eine ruhende Katze auf einem Felsvorsprung oder einem schräg liegenden Baumstamm. Die europäische Wildkatze gilt in Deutschland nach wie vor als selten und gefährdet — Hundshaupten gehört zu den Parks, in denen die Art in einer naturnahen Waldumgebung zu sehen ist. Beide Arten sind in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung am aktivsten.
Rotwild, Damwild und Wildschweine
Die weitläufigen Schalenwild-Gehege machen den Großteil der Park-Fläche aus. Rot- und Damhirsche leben in Rudeln in großzügig dimensionierten Waldgehegen, mit guter Sicht von den Besucherwegen aus. Im Herbst zur Brunftzeit gehören die Röhrkonzerte der Hirsche zu den eindrucksvollsten Erlebnissen — der Wald hallt wider vom tiefen Brüllen der Platzhirsche. Daneben leben Wildschweine in einer offenen Mischwald-Anlage, im Frühjahr mit Frischlingen und im Herbst zur Eichelmast besonders aktiv. Auch Mufflons mit ihren markanten Schneckenhörnern und das eine oder andere Sikahirsch-Rudel gehören zum Bestand.
Greifvögel und Falknerei
Die hauseigene Falknerei pflegt mehrere Greifvogel-Arten — Adler, Bussarde, Falken, Eulen und Uhus. An vielen Tagen finden Flugvorführungen statt, in denen die Vögel im freien Flug über den Köpfen der Zuschauer kreisen und die Falkner ihre Arbeit, das Training und die Biologie der Tiere erklären. Termine variieren saisonal und sind am Eingang ausgehängt — wer den Park-Besuch um die Flugschau plant, sollte mindestens zwei Stunden für den restlichen Rundgang einrechnen.
Die 6 Tier-Highlights im Überblick
Wolfsgehege mit Beobachtungsstegen
Mitteleuropäische Wölfe leben in einem naturnah gestalteten Waldgehege mit Hügeln, Bachlauf und dichter Strauchschicht. Beobachtungsstege und Sichtachsen ermöglichen Einblicke ohne die Tiere zu stören — Pflegerführungen erklären Rudelhierarchie und das Wolfsmanagement in Bayern.
Luchs- und Wildkatzen-Areal
Eurasischer Luchs und europäische Wildkatze leben in waldreichen Gehegen im hinteren Park-Teil. Die scheuen Arten sind in den frühen Morgenstunden am aktivsten — wer Geduld mitbringt, sieht meist eine Katze auf einem Felsvorsprung oder Baumstamm dösen.
Rotwild zur Brunftzeit
Rot- und Damhirsche leben in großzügigen Waldgehegen mit guter Sicht von den Besucherwegen. Im Herbst zur Brunft hallen die Röhrkonzerte der Platzhirsche durch den Wald — eines der eindrucksvollsten saisonalen Naturschauspiele in Franken.
Wildschweine mit Frischlingen
Eine vollständige Rotte mit Frischlingen, Bachen und Keilern lebt in einem offenen Mischwald-Areal. Besonders im Frühjahr mit den jungen Frischlingen und im Herbst zur Eichelmast bietet das Gehege Naturschauspiele aus nächster Nähe.
Greifvogel-Flugschau
Die hauseigene Falknerei zeigt Adler, Bussarde, Falken, Eulen und Uhus im freien Flug über die Tribüne. Die Falkner erklären Training, Biologie und Beutefangverhalten — Termine variieren saisonal und hängen am Eingang aus.
Bauernhof-Anlage und Streichelzoo
Direkt am Eingang liegt eine kleine Bauernhof-Anlage mit Ziegen, Schafen, Eseln und Hühnern in einem ebenerdigen Kontakt-Gehege. Kinder dürfen die Tiere streicheln und mit Pflanzenfutter füttern — ein verlässlicher Familien-Stopp zum Auftakt oder zum Abschluss des Rundgangs.
Wildpark Hundshaupten im Vergleich mit anderen Wildparks in Franken und Nordbayern
Hundshaupten ist die richtige Adresse für Familien aus dem Großraum Erlangen-Nürnberg-Bamberg, die einen halben Tag Wildtier-Beobachtung mit Wald-Wanderung in der Fränkischen Schweiz kombinieren möchten — ohne den Preis und das Großstadt-Tempo des Nürnberger Tiergartens.
Geschichte und Charakter
Gegründet wurde der Wildpark Hundshaupten im Jahr 1971 als regionaler Wildpark mit Schwerpunkt auf heimischer Tierwelt. Schon damals war das Konzept klar: Kein Schau-Zoo mit Exoten, sondern ein Wald-Park, in dem Besucher aus dem Großraum Nürnberg-Erlangen die heimischen Wildarten in naturnaher Umgebung erleben können. In den ersten Jahrzehnten lebten auch Braunbären im Park, die zu den Publikumslieblingen gehörten — diese Anlage wurde später aufgegeben, weil die Haltungsbedingungen den heutigen Standards nicht mehr entsprachen und die Flächen sinnvoller für die Erweiterung des Wolfs- und Luchsareals genutzt werden konnten. Heute ist Hundshaupten ein konsequent europäischer Wildpark mit familienfreundlichem Profil und rund 120.000 Besuchern pro Jahr.
Lage in der Fränkischen Schweiz
Die Fränkische Schweiz ist die landschaftliche Klammer, in die der Wildpark eingebettet ist — eine Mittelgebirgsregion zwischen Bayreuth, Bamberg, Erlangen und Nürnberg, geprägt von Kalkfelsen, Tropfsteinhöhlen, Mühlentälern und dem dichten Netz aus Burgen und Ruinen entlang der Wiesent. Hundshaupten gehört zum Markt Egloffstein und liegt rund vier Kilometer vom historischen Ortskern Egloffsteins mit seiner mittelalterlichen Burg entfernt. Wer Wildpark-Besuch und Region kombinieren möchte, findet im Umkreis von 15 Kilometern Pottenstein mit der Teufelshöhle, das Felsendorf Tüchersfeld, Ebermannstadt mit der Lokalbahn und das Wiesenttal mit seinen Klettergebieten.
Familien-Wildpark mit Spielplätzen und Bauernhof
Hundshaupten positioniert sich klar als Familien-Wildpark. Über das Gelände verteilen sich mehrere Spielplätze in unterschiedlichen Themen — vom klassischen Klettergerüst über einen Wasserspielplatz bis hin zu Holzfiguren und Geschicklichkeits-Stationen entlang des Rundwegs. Die Bauernhof-Anlage am Eingang mit Streichelzoo ist ein verlässlicher Auftakt-Stopp für jüngere Kinder. Wer Kinder ab Kita-Alter dabei hat, plant gut vier bis fünf Stunden ein — mit Spielpausen, Picknick und Streichelzoo ist der Park ohne Hektik zu erleben.
Praktische Tipps für den Wildpark-Besuch
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Eintritt und Familienkarte sparen Geld
Der reguläre Erwachsenen-Eintritt liegt bei rund 9 Euro, Kinder zahlen ermäßigt deutlich weniger. Familienkarten sind oft günstiger als die Summe einzelner Tickets, Jahreskarten lohnen sich ab dem zweiten Besuch im Jahr. Im Vergleich zum Tiergarten Nürnberg oder klassischen Großstadt-Zoos liegt das Preisniveau spürbar niedriger.
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Greifvogel-Flugschau fest einplanen
Die Flugschau der hauseigenen Falknerei ist einer der Programm-Höhepunkte und sollte fest in den Tagesplan. Sitzplätze 15 bis 20 Minuten vor Beginn sichern, weil die Tribüne an Wochenenden gut gefüllt ist. Die genauen Termine hängen am Eingang aus und variieren saisonal mit den Öffnungszeiten.
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Mit Pottenstein oder Tüchersfeld kombinieren
Wer früh anreist und gegen Mittag aus dem Park kommt, kann nachmittags die Teufelshöhle in Pottenstein, das Felsendorf Tüchersfeld oder die Burg Egloffstein mitnehmen. Alle liegen zwischen 10 und 25 Autominuten entfernt — die Kombination macht aus dem Tagesausflug ein klassisches Fränkische-Schweiz-Programm mit Tieren, Höhlen und Burgen.
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i
Pflegerführungen am Wolfsgehege
An vielen Wochenenden und in den bayerischen Ferien finden kommentierte Wolf-Fütterungen mit Pflegerführung statt. Das ist die spannendste Gelegenheit, Rudelhierarchie und das aktuelle Wolfsmanagement in Bayern aus erster Hand zu erfahren. Termine hängen am Eingang aus und am Wolfsareal selbst.
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Fütterungszeiten ablesen
Die Aushänge am Eingang zeigen die Fütterungszeiten der einzelnen Tierarten. Wolf-, Luchs- und Greifvogel-Fütterungen sind die Top-Termine — wer den Tagesplan an drei bis vier Fütterungen orientiert, sieht die scheuen Arten durchgängig aktiv statt im Versteck im hinteren Gehege-Bereich.
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♿
Barrierefreiheit auf Hauptwegen
Die Hauptwege sind asphaltiert oder gut befestigt und mit Rollstuhl sowie Kinderwagen befahrbar. Einige Nebenwege im Wolfs- und Luchs-Areal haben leichte Steigungen, weil das Gelände auf einem Höhenrücken liegt — am Eingang gibt es eine Übersichtskarte mit Hinweisen zu den vollständig zugänglichen Gehege-Bereichen.
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Beste Besuchszeit zwischen Frühjahr und Herbst
Von April bis Oktober sind alle Tiere aktiv, im Sommer empfiehlt sich der frühe Vormittag, weil viele Arten die Mittagshitze meiden. Wölfe und Luchse sind im Winter oft besonders gut zu beobachten — sie sind in der Kälte deutlich aktiver als im Hochsommer und zeigen sich dann auch mit vollem Winterfell.
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☂
Regen ist kein Ausschlusskriterium
Im Mischwald ist das Mikroklima auch bei Regen erträglich, viele Tiere zeigen sich gerade dann aktiver. Wer eine Regenjacke und feste Schuhe dabei hat, kommt auch an grauen Tagen gut durch — die Flugschau fällt allerdings bei starkem Wind oder Gewitter aus.
Insider-Tipps
Frühmorgens für scheue Arten
Luchse, Wildkatzen und auch die Wölfe sind in den ersten zwei Öffnungsstunden deutlich aktiver als nach 11 Uhr. Wer pünktlich zur Öffnung kommt, hat die ruhigsten Bereiche fast für sich allein und sieht Arten, die sich später am Tag in den hinteren Gehege-Bereich zurückziehen oder im Wald verstecken.
Brunftzeit im September und Oktober
Die Hirschbrunft zwischen Mitte September und Mitte Oktober ist eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele im Park. Dann hallen die Röhrkonzerte der Platzhirsche durch den Wald — am intensivsten in den Morgen- und Abendstunden. Wer Glück hat, sieht die Kämpfe der Hirsche um die Rudel-Hoheit aus nächster Nähe von den Beobachtungsstegen aus.



