Die geheimnisvolle Geschichte der verlassenen Orte in Kroatien

Rund zehn Euro zahlst Du ungefähr, um an der Mine Tour in Labin teilzunehmen – eine echte Zeitreise in die Bergbauvergangenheit. Die Führung zeigt Dir nicht nur dunkle Stollen und verlassene Maschinen, sondern auch das faszinierende Kapitel der Labiner Republik, einer Arbeiterbewegung, die einst hier für ihre Rechte einstand. Wirklich beeindruckend sind die Kunstwerke im Skulpturenpark, der mitten zwischen den alten Bergwerksanlagen entstand. Überall findest Du Skulpturen internationaler Künstler – ein spannender Kontrast zur rauen Industriekulisse.
Schon allein der Duft von feuchtem Stein und Metall erinnert daran, wie hier früher geschuftet wurde. Montags ist die Mine oft ruhiger, sodass Du mit etwas Glück in aller Ruhe durch die Tunnel gehen kannst. Die Atmosphäre ist fast greifbar, ehrlicherweise wirkt es hier noch lebendig – als ob jeden Moment ein Bergmann aus den Schatten auftauchen könnte. Der Park ist übrigens das ganze Jahr über kostenlos zugänglich, perfekt für eine kleine Entdeckungstour zwischendurch.
Ehrlich gesagt hätte ich nicht erwartet, so viel Geschichte und Kunst an einem Ort zu finden, der doch längst verlassen scheint. Informier Dich am besten vorher über die aktuellen Zeiten der Führungen – sie ändern sich gelegentlich –, damit Du nichts verpasst. Hier verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart auf unerwartet spannende Weise.
Das mysteriöse Schloss auf der Insel Vis
15 Minuten Fußweg vom kleinen Hafen auf der Insel Vis führt dich das Fort George auf einen Hügel – und mit jedem Schritt steigt die Spannung, denn hinter den massiven Steinmauern verbirgt sich eine richtig spannende Geschichte. Britische Soldaten haben hier einst Wache gehalten, und man spürt regelrecht, wie die Zeit stillsteht, wenn man durch die gut erhaltenen Kanonenstellungen schlendert. Der Baustil des Forts ist unverwechselbar: robust, aber nicht plump; es fügt sich fast wie selbstverständlich in die wilde Natur ein. Die Aussicht von hier oben solltet du keinesfalls verpassen – das Adriatische Meer breitet sich vor dir aus, schimmert in allen Blautönen und macht das historische Ambiente noch magischer.
Die meisten Besucher kommen zwischen Mai und Oktober vorbei – in dieser Zeit kannst du täglich reinspazieren. Eintritt wird zwar verlangt, aber ehrlich gesagt ist die Gebühr moderat und hilft, dieses einzigartige Stück kroatischen Kulturerbes zu bewahren. Wer mehr wissen will, nimmt an einer Führung teil – die geben dir Einblicke, die du sonst garantiert nicht bekommst. Mich hat vor allem fasziniert, wie das Fort nicht nur militärische Zwecke erfüllte, sondern auch als Unterkunft diente – man kann sich fast vorstellen, wie das Leben damals hier ablief. Insgesamt fühlt sich der Ort an wie eine kleine Zeitkapsel – ein Geheimtipp für alle, die Geschichte und Natur ohne Touristenmassen genießen wollen.
Der verlassene Bergbauort Labin in Istrien
Rund 10 Euro zahlst Du für die spannende Mine Tour in Labin – und die dauert ungefähr zwei Stunden. Dabei kommst Du tief hinein in die Geschichte des einstigen Kohlebergbaus, der hier bis in die 90er Jahre lebendig war. Dunkle Schächte, verrostete Werkzeuge und stillgelegte Anlagen lassen einen ahnen, wie hart das Leben der Bergleute damals gewesen sein muss. Die Luft riecht ein bisschen nach Feuchtigkeit und altem Eisen – fast so, als würden die Mauern noch flüstern.
Labin selbst hat aber nicht nur diesen industriellen Charme. Auf dem Gelände findest Du auch den Skulpturenpark Dubrova, der eine überraschend moderne Note setzt: Dort stehen beeindruckende Kunstwerke inmitten wilder Natur – perfekt für ein bisschen Ruhe nach der unterirdischen Zeitreise. Das Beste daran? Der Eintritt ist frei, und der Park ist täglich geöffnet, sodass Du auch spontan vorbeischauen kannst.
Ehrlich gesagt hat mich besonders die Erinnerung an die „Labiner Republik“ berührt – diese kleine Episode, in der sich die Bergarbeiter gegen harte Arbeitsbedingungen erhoben haben. Überall auf dem Gelände gibt es Gedenkstätten und Mahnmale, die das Andenken wachhalten. Das macht den Ort zu viel mehr als einer verlassenen Bergbaustätte: Labin fühlt sich an wie ein lebendiges Geschichtsbuch, das vom Kampf und von der Hoffnung erzählt.
- Faszinierende Geschichte des verlassenen Bergbauorts Labin
- Überreste der Bergbauaktivitäten
- Raue Schönheit und mystischer Charme der Landschaft

Entdecke die faszinierenden Ruinen und Relikte vergangener Zeiten


Das verlassene Hotel Kupari direkt an der Adriaküste ist wirklich ein Highlight für alle, die abgelegene Ruinen und eindrucksvolle Fotomotive lieben. Überall kannst Du die Salzwasserluft riechen, während die bröckelnden Mauern mit dem Meer im Hintergrund einen ganz besonderen Flair versprühen. Hier zahlst Du übrigens keinen Eintritt – einfach durch die überwucherten Flure gehen und staunen, wie die Zeit für diesen Ort scheinbar stehen geblieben ist. Ehrlich gesagt fühlt man sich fast wie bei einer Filmkulisse.
Auf der Insel Vis wartet die alte Militärbasis Zagreb mit geheimnisvollen Tunneln und Gebäuden aus der Zeit des Kalten Krieges auf Entdecker. Die Atmosphäre dort ist ziemlich eigen – irgendwo zwischen spannend und ein bisschen unheimlich. Meistens kommst Du kostenlos hinein, solltest aber unbedingt vorher checken, wie sicher alles noch ist. Gerade die versteckten Ecken und unterirdischen Gänge laden zum Erkunden ein und lassen dich in eine Welt abtauchen, von der kaum jemand spricht.
Wer eher auf einsame Orte steht, sollte sich die „Stadt der Geister“ Draženovo nahe Bakar nicht entgehen lassen. Verlassene Häuser, wild wuchernde Pflanzen und der Geruch von feuchtem Stein geben dem Ganzen eine melancholische Stimmung – fast so, als würde jede Mauer ihre eigene Geschichte flüstern. Da gibt’s keinen Eintritt und das Gelände ist ziemlich unwegsam, also festes Schuhwerk nicht vergessen!
Zu guter Letzt hat mich besonders das ehemalige Kloster St. Maria bei Trogir beeindruckt. Die Ruinen liegen oft frei zugänglich in einer grünen Umgebung – ideal für alle, die gerne auf eigene Faust unterwegs sind. Dort spürst Du förmlich den Hauch vergangener Zeiten zwischen den verbliebenen Steinmauern und kannst in Ruhe über das Leben damals nachdenken.
Kroatien hat tatsächlich mehr zu bieten als Sonne und Strand – wer sich auf diese vergessenen Orte einlässt, wird mit Einblicken belohnt, die einfach faszinierend sind.
Die verlassene Fabrik in Rijeka
Etwa 3.000 Arbeiter haben hier einst geschuftet – in den riesigen Hallen der Whitehead-Werft in Rijeka, die heute wie ein Relikt vergangener Industriekraft wirkt. Die massiven, verfallenen Gebäudekomplexe mit ihren rostigen Maschinen strahlen eine eigenartige Mischung aus Verlassenheit und Geschichte aus. Überall findest Du knallige Graffitis, die der alten Werft einen fast schon rebellischen Charakter verleihen. Eigentlich gibt es keine geregelten Führungen, weshalb Du auf eigene Faust durch die Hallen laufen kannst – aber sei vorsichtig, manche Bereiche sind recht marode und nur bedingt sicher.
Wirklich beeindruckend sind diese gigantischen Räume, in denen früher U-Boote und Marinegeräte gebaut wurden. Man fühlt förmlich die vergangenen Erfolge, während man zwischen rostenden Krananlagen und verlassenen Werkstätten umhergeht. Direkt nebenan läuft übrigens die Teleferika Rijeka, eine Seilbahn, die Dir einen spektakulären Blick über die Stadt und die Kvarner Bucht verschafft – perfekt für eine kleine Auszeit nach dem Erkunden der Werft. Die Tickets kosten ungefähr 100 Kuna für Erwachsene und etwa halb so viel für Kinder, was überraschend günstig ist.
Ehrlich gesagt hat das Gelände etwas Geheimnisvolles – eine Mischung aus industrieller Nostalgie und urbanem Flair, das man sonst kaum woanders spürt. Ein echter Geheimtipp für alle, die das Lost-Place-Feeling lieben und sich gern in verlassene Welten hineinversetzen.
Die Geisterstadt Imotski: Ein Ort voller Geschichte und Legenden
Etwa 15 Minuten Fußweg von den lebhaften Straßen entfernt, findest Du in Imotski eine Geisterstadt, die so viel mehr als nur verfallene Gebäude zu erzählen hat. Die Ruinen der alten Festung ragen noch immer stolz in den Himmel und lassen Dich förmlich die vergangene strategische Bedeutung dieses Ortes spüren. Direkt daneben liegt die Kirche des Heiligen Franziskus, deren verlassene Mauern eine ganz eigene Stimmung verbreiten – irgendwie still und fast ehrfürchtig.
Ehrlich gesagt, das Mystische der Stadt zieht mich besonders an. Die Legenden über den Drachen von Imotski geistern durch jeden Moment dort, man kann kaum anders, als sich von dieser geheimnisvollen Aura mitreißen zu lassen. Manchmal hörst Du das Rauschen der Blätter im Wind und denkst, vielleicht schlummert hier tatsächlich mehr, als das Auge sieht.
Geführte Touren kosten zwischen zehn und zwanzig Euro – je nachdem, wie tief Du in die Geschichte eintauchen möchtest. Es lohnt sich wirklich, denn so bekommst Du Details erzählt, die sonst verborgen bleiben würden. Auch frei zugängliche Ecken laden zum Erkunden ein – perfekt für spontane Entdeckungen! Frühling oder Herbst scheinen mir als beste Zeiten; dann blüht die Natur voll auf und die Hitze hält sich zurück. So kannst Du diesen faszinierenden Lost Place ganz entspannt erleben – ein echter Geheimtipp abseits der üblichen Pfade in Dalmatien.
- Imotski ist eine Geisterstadt voller Geschichte und Legenden.
- Besucher werden von dem mystischen Charme und den versteckten Schätzen vergangener Zeiten angezogen.
- Geschichten und Legenden ranken sich um die geheimnisvolle Vergangenheit von Imotski.
- Abenteurer können die Spuren der Geschichte in den verlassenen Straßen und Gebäuden entdecken.
- Es gibt faszinierende Legenden, die Imotski umgeben.
Die Schönheit des Verfalls: Fotografie-Tipps für Lost Places in Kroatien

Ungefähr 15 Minuten vor Sonnenuntergang verwandelt sich das Licht an verlassenen Orten in Kroatien in pure Magie – genau die Zeit, in der Du Deine Kamera am besten zücken solltest. Ein Weitwinkelobjektiv ist dabei wirklich Gold wert, denn es fängt nicht nur die Weite der Landschaft ein, sondern zeigt auch die zerfallenen Innenräume in ihrer vollen Pracht. Etwa ein Stativ mitzunehmen, lohnt sich ebenfalls, denn oft ist das Licht in diesen alten Gemäuern spärlich – und ohne stabile Basis werden Deine Bilder schnell verwackelt. Mir ist aufgefallen, dass gerade die Details den meisten Zauber ausmachen: abblätternde Farbe, rostige Metallteile oder das Spiel von Licht und Schatten, das auf den bröckelnden Wänden tanzt.
Vermutlich hast Du schon mal von verlassenen Hotels bei Pula oder den Ruinen alter Mühlen in Istrien gehört – aber Achtung: Diese Orte sind nicht immer frei zugänglich. Es macht Sinn, vorher kurz zu checken, ob Du irgendwo eine Genehmigung brauchst oder ob gerade Öffnungszeiten gelten.
Ehrlich gesagt ist das manchmal etwas nervig, aber es schützt die Schönheit dieser Plätze auch vor weiterem Verfall. Meine besten Fotos sind übrigens oft durch Ausprobieren entstanden – einfach mal einen Schritt zur Seite gehen, ein niedriges oder hohes Motiv wählen und aus verschiedenen Blickwinkeln schießen. Und ja: Die goldene Stunde ist tatsächlich der beste Moment für die stimmungsvollsten Bilder. So kannst Du diese faszinierende Welt des Verfalls hautnah festhalten – und mit etwas Geduld und Respekt gelingt Dir ein echtes Kunstwerk.
Licht und Schatten einfangen: Fotografieren in alten Gebäuden
Frühe Morgenstunden oder die goldene Stunde vor Sonnenuntergang sind in Kroatien wohl die magischsten Momente, um Licht und Schatten in verlassenen Gebäuden einzufangen. Gerade beim Fotografieren der alten Mauern, zerfallenen Fenster oder überwucherten Innenhöfe zeigt sich, wie das natürliche Licht Strukturen und Texturen zum Leben erweckt – so etwas beeindruckt mich jedes Mal wieder. Besonders auf Inseln wie Vis oder Krk kannst du an Orten wie dem ehemaligen Hotel Haludovo oder den Ruinen einer alten Militärfestung mit spielerischen Lichtkontrasten experimentieren. Dort gibt es natürlich keine festen Öffnungszeiten – also ist es wichtig, vorab auf Sicherheit zu achten und die Umgebung gut zu erkunden, denn manche Gebäude wirken deutlich instabiler als sie aussehen.
Ein Stativ lohnt sich total, besonders wenn das Licht schwächer wird und du längere Belichtungszeiten brauchst. Ich habe oft eine Kamera mit lichtstarken Objektiven dabei – ehrlich gesagt sind die Ergebnisse dann einfach viel klarer und atmosphärischer. Manchmal entstehen erst in der Nachbearbeitung jene dramatischen Effekte, die die Stimmung des Verfalls optimal unterstreichen – ein bisschen Geduld gehört also dazu. Und ganz ehrlich: Gerade diese Kombination aus Natur, Geschichte und dem Spiel von Licht und Schatten macht Lost Places in Kroatien für mich zum absoluten Paradies für alle, die Fotografie lieben und das Abenteuer suchen.
Die Magie des Verfalls: Perspektiven und Bildkomposition
15 Minuten vor Sonnenuntergang verändert sich das Licht an den verfallenen Wänden einer alten Fabrik nahe Rijeka plötzlich – weich und fast golden legt es sich über die bröckelnden Fassaden und hebt jede einzelne Rissstruktur hervor. Gerade in diesen sogenannten goldenen Stunden kannst Du die Magie des Verfalls besonders eindrucksvoll einfangen. Dabei zahlst Du oft gar keinen Eintritt, aber sei gewarnt: Viele der Plätze sind nicht ausgeschildert und erreichst sie nur über holprige Pfade – dafür bist Du dann meistens ganz allein unterwegs.
Verschiedene Perspektiven auszuprobieren, macht hier richtig Spaß! Probier mal, den Vordergrund mit ins Bild zu nehmen – eine rostige Maschine oder zerbrochene Fensterscheiben können als spannendes Detail wirken und ziehen den Blick des Betrachters gezielt ins Foto hinein. Linienführungen, etwa alte Rohrleitungen oder Türrahmen, können Dich zudem auf das eigentliche Hauptmotiv lenken. Manchmal lohnt es sich auch, etwas zu experimentieren: Symmetrische Strukturen wirken harmonisch, während asymmetrische Anordnungen einen gewissen Reiz durch Spannung erzeugen.
Ehrlich gesagt habe ich am meisten erst beim Nachbearbeiten realisiert, wie sehr Kontraste und Farben die Atmosphäre verstärken können; wenn Du sie gekonnt anhebst, erzählen Deine Bilder fast von selbst Geschichten aus der Vergangenheit. Also zieh Deine Wanderschuhe an und nimm Dir Zeit – Kroatien hält einige Lost Places bereit, deren geheimnisvolle Schönheit dank der richtigen Komposition richtig zur Geltung kommt.
- Wähle verschiedene Perspektiven aus
- Experimentiere mit Bildkompositionstechniken
- Nutze Regeln der Drittel für Balance und Spannung
